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Die "Jahrbücher für Geschichte Osteuropas" veröffentlichen auf dem Rezensionsforum recensio.net jetzt unter der Bezeichnung jgo.e-reviews einen Teil ihrer Rezensionen ausschließlich online. Geplant sind vier Lieferungen im Jahr, jeweils ungefährt zur Quartalsmitte. Die erste Lieferung ist gerade online gestellt worden unter dem Link:

http://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/jahrbucher-fur-geschichte-osteuropas/jgo.e-reviews-2011/jgo.e-reviews-2011-1

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=6091

(T)

Schulpforta

Via Hinweis auf zeno.org bei
http://www.lexilogos.com/allemagne_carte.htm

(RSS)

http://www.zeno.org/nid/20000663778

Nun berichtet auch die taz über die Zerstörung von Hologrammen im Wiener Jüdischen Museum

http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/stark-heruntergekommene-artefakte/

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/11898356/

(D) lese zeitweilig die taz offline

http://www.juedisches-museum-blog.de

http://dukespace.lib.duke.edu/dspace/handle/10161/840/browse?type=dateissued

Im neuen Open-Access-Repositorium der Duke Universität gibt es auch 5 gemeinfreie Bücher der dortigen UB.

Außerdem:

Archiving the History of Economics
Weintraub, E. Roy; Meardon, Stephen J.; Gayer, Ted; Banzhaf, H. Spencer (Journal of Economic Literature, 1998)
http://hdl.handle.net/10161/1927

(RSS)

Einblick in die obskuren Gepflogenheiten der Juristen:

http://juramitsauce.wordpress.com/2011/03/31/zur-angeblichen-nichtzitierfahigkeit-von-den-rolf-schmidt-buchern/

In diversen Büchern oder Skripten zum Thema Hausarbeit, liest man immer noch (2011) den Hinweis, dass Bücher aus dem Verlag Rolf Schmidt nicht zitierfähig sind. Häufig werden die Bücher in einer Reihe mit reinen Skripten genannt. Auch einige Kommilitonen verbreiten diese Ansicht immer noch scheinbar unreflektiert. Sogar in Seminaren habe ich das bereits gehört.

Dass das erst mal grundsätzlich Quatsch ist, zeigt schon, dass „sogar“ der BGH aus dem Schmidt/Priebe BT II zitiert (BGH 4 StR 117/08) [...]

Natürlich kann man auch aus den Büchern aus dem Rolf Schmidt Verlag zitieren. Insbesondere in Schmidt/Priebe BT I, II werden eigene Ansichten vertreten. Wenn ich also diese Ansicht gerne in meiner Hausarbeit aufgreifen will, dann zitiere ich Schmidt/Priebe.

Persönlich glaube ich ja, dass diese Ansicht mal irgendjemand in die Welt gesetzt hat und die sich seitdem von selbst verbreitet. Weil alle das sagen und das irgendwann mal in in einigen Anleitungen stand, wird das bis heute beibehalten., man findet ja eine Quelle. Nach dem Motto, „Wird schon stimmen.“ Viele die diesen Hinweisen blind folgen, scheinen gar nicht zu wissen, wieso sie zitieren. Sie zitieren, um Formalien zu erfüllen. Genau wie sie einen Korrekturrand von 1/3 der Seite lassen, geben sie eben auch an, woher sie die Meinung haben und halten sich dabei sklavisch an die angeblichen Einschränkungen.

Dabei dient das Zitieren der wissenschaftlichen Nachprüfbarkeit. Es soll anderen (im Fall der Hausarbeit dem Korrektor) die Möglichkeit geben, die Argumentation des Autors zu überprüfen und nachvollziehen zu können.

Dass man aber nicht eine beliebige Quelle, die einem gerade untergekommen ist, zitiert, sondern in der Regel die Arbeit / den Autor, der die Idee mal in die Welt gesetzt hat, sollte auch klar sein. In einer Hausarbeit nur Schmidt zu zitieren ist genauso falsch, wie seine Meinung einfach zu ignorieren, nur weil man Angst hat , den Unmut des Korrektors zu erregen.

Kein Korrektor wird einen durchfallen lassen, nur weil man ein Buch aus dem Rolf Schmidt Verlag in seiner Literaturliste hat. Allenfalls gibt es eine gehässige Randbemerkung. Aber zur akademischen Ausbildung gehört eben auch mal sich ein Paar Blessuren für seine Ansichten zu holen. Wenn ein paar Korrekturassistenten der Ansicht sind, dass diese Bücher grundsätzlich nicht zitierfähig sind, dann muss man diese mal zur Rede stellen. Denn häufig können diese auch keine sinnvollere Begründung anbringen als, „War schon immer so.“ Dass man den gleichen Assistenten bei der nächsten Arbeit noch einmal hat, ist übrigens extrem unwahrscheinlich.

Wieder Lesenswertes zu digitalen Sammlungen

http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/2011/03/31/law-and-history-in-japan-some-reflections/

(RSS)

Das Phänomen der gezielten Erinnerungsvernichtung, wie sie vor allem im Kontext markanter historischer Zäsuren oder Machtwechsel immer wieder begegnet, betrifft dabei nicht nur die rein physischen Zerstörungs- und Tilgungsaktionen, sondern vor allem die Versuche, das Wirken und Nachwirken bestimmter Personen oder Gruppen in Geschichtsschreibung, Kunst und Literatur zu deformieren, schlecht zu reden bzw. gänzlich durch Übergehen zu leugnen.

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16101

Zum Thema siehe auch

Klaus Graf: Das leckt die Kuh nicht ab. "Zufällige Gedanken" zu
Schriftlichkeit und Erinnerungskultur der Strafjustiz, in:
Kriminalitätsgeschichte. Beiträge zur Sozial- und Kulturgeschichte der Vormoderne, hrsg. von Andreas Blauert/Gerd Schwerhoff (= Konflikte und Kultur - Historische Perspektiven 1), Konstanz 2000, S. 245-288
Online (E-Text, Preprint-Fassung mit Nachträgen):
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/strafj.htm

(RSS)

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Damnatio_memoriae

71. Südwestdeutscher Archivtag: Schadensprävention und Notfallvorsorge in Archiven

Veranstalter: Stadt Wertheim, Main-Tauber-Kreis Wertheim
Datum, Ort: 20.05.2011-21.05.2011, Kloster Bronnbach
Der Südwestdeutsche Archivtag findet in diesem Jahr im geschichtsträchtigen Kloster Bronnbach (unweit von Wertheim) statt, das in den letzten Jahren zu einem Tagungszentrum ausgebaut wurde. Ebenfalls in Bronnbach ist vor kurzem ein Internationales Zentrum für Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung eingerichtet worden.

Rahmenthema der Tagung sind dem Tagungsort angemessen daher die Schadensprävention und Notfallvorsorge in Archiven, also Fragen, die seit dem Archiveinsturz in Köln an Aktualität gewonnen haben. Als Referenten gewonnen werden konnten Experten aus der Schweiz und ganz Deutschland. In das Programm eingebunden ist auch die in Bronnbach ansässige Außenstelle des Fraunhofer Institut für Silicatforschung, die sich unter anderem mit Problemen des Kulturgüterschutz aus naturwissenschaftlicher Sicht beschäftigt. Der ebenfalls in Bronnbach ansässige Archivverbund Main-Tauber organisiert als Auftaktveranstaltung eine musikalisch-historische Lesung aus Archivalien über Naturkatastrophen in der Region.

Freitag, 20. Mai 2011

13.00 Uhr (Bernhardsaal)
Neue Produkte und Dienstleistungen für die Bestandserhaltung
Workshop mit Präsentationen der Firmen ArchivInForm GmbH, REGIS GmbH, Schempp Bestands¬erhaltung GmbH und Orga-Systeme-Türk

15.00 Uhr
Klosterführung (mit Dr. Leonhard Scherg, Marktheidenfeld)
Treffpunkt: Klosterpforte

17.00 Uhr
Führung durch die Außenstelle des Fraunhofer Institut für Silicat-forschung
Treffpunkt: Wirtschaftsgebäude im Unteren Hof (Teilnehmerzahl beschränkt, Anmeldung erforderlich)

18.30 Uhr (Prälatensaal)
Empfang für die Archivtagsteilnehmer

19.30 Uhr (Vortragssaal des Archivverbunds Main-Tauber)
Öffentliche Auftaktveranstaltung
„Die große Flut“ – Lesung aus Archivalien mit Musik
Rudolf Guckelsberger, Rezitation, und Michael Günther, Cembalo
Vortragssaal des Archivverbunds Main-Tauber

21.00 Uhr (Orangerie)
Gemeinsames Abendessen (Anmeldung erforderlich)

Samstag, 21. Mai 2011

9.00 Uhr
Eröffnung des 71. Südwestdeutschen Archivtags durch die Tagungspräsidentin Dr. Anna Haberditzl, Landesarchiv Baden-Württemberg – Institut für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut

Grußworte

9.30 Uhr
"Geflutete" Behördenarchive – der Beitrag des Staatsarchivs Basel-Land-schaft zur Bewältigung einer Katastrophe
Dr. Mireille Othenin-Girard, Staatsarchiv des Kantons Basel-Landschaft, Liestal

10.15 Uhr
Die Säulen der Katastrophenprävention – Sensibilisierung, Risikoerkennung und Implementierung
Dr. Alexandra Jeberien, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Erstversorgung von geschädigtem Schriftgut – Hinweise zu Hand-habung, Verpackung und Transport
Birgit Geller, Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Archivamt für Westfalen, Münster

12.15 Uhr
Mittagspause (Gemeinsames Mittagessen in der Orangerie möglich)

14.00 Uhr
Wrap it up! – Ressourcenknappheit und Bestandserhaltungsprojekte
Dr. Christof Strauß, Landesarchiv Baden-Württemberg – taatsarchiv Freiburg

14.45 Uhr
Vorbereitung auf den Ernstfall – Die Umsetzung der EU-Hochwassermanagement-Richtlinie in Archiven und Kultureinrichtungen
Claudia Wieland, Archiv des Main-Tauber-Kreises, Wertheim-Bronnbach

15.30 Uhr
Kaffeepause

16.00 Uhr
Der Einsatz von naturwissenschaftlichen Verfahren zur Sicherung von Archivgut
Dr. Paul Bellendorf, Fraunhofer Institut für Silicatforschung, Wertheim-Bronnbach

16.45 Uhr
Abschlussdiskussion

17.00 Uhr
Führung durch den Archivverbund Main-Tauber

18.30 Uhr (Klosterkirche)
Eröffnungskonzert des Bronnbacher Musikfrühlings (Operngala)
(Kartenvorverkauf: 09342/935202021)

Tagungsbeitrag:
Vorauszahlung: 20 €
Tageskasse: 25 €
Pensionäre, Auszubildende: 10 €
Subskription des Tagungsbands: 10 €
Gemeinsames Abendessen: 14 € (nur Vorauszahlung)
Gemeinsames Mittagesssen: 12 €

Überweisungen bitte bis spätestens 10. Mai 2011 auf das Konto der HypoVereinsbank Zweibrücken (BLZ 590 200 90), Konto Nr. 389516902 (Peter Müller / Archivtag)

Auskünfte und Anmeldung:

Landesarchiv Baden-Württemberg
- Staatsarchiv Ludwigsburg -
Arsenalplatz 3
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141/186310, Fax. 07141/186311
email: staludwigsburg@la-bw.de

Kontakt:
Peter Dr. Müller

Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, Arsenalplatz 3, 71638 Ludwigsburg
07141/186324
07141/186311

staludwigsburg@la-bw.de

URL: Tagungsprogramm und Programmflyer
URL zur Zitation dieses Beitrages
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16102

(RSS)

Aber keinen Facharchivar:

http://www.zentralarchiv.uni-hd.de/anzeige.htm

(T)

Sehr lückenhaft und ohne Hinweis, ob öffentlich Inhalte angeboten werden:

List of Web Archiving Initiatives
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Web_Archiving_Initiatives

(T)

http://scripto.org/

Via
http://infodocket.com/2011/03/30/spotlight-on-scripto-open-source-crowdsourcing-for-libraries-and-archives/

(T)

http://stadsarchief.amsterdam.nl/stadsarchief/u_en_wij/vermissingen/index.nl.html

Aus dem Nieuwsbrief Stadsarchief Amsterdam aflevering 137

(ML)

http://www.datenschutz-bremen.de/pdf/jahresbericht_33.pdf

Wie üblich unsäglich die Anti-StreetView-Polemik.

Siehe auch
http://benjaminnickel.com/blog/2011/03/post-von-den-datenschuetzern/

(T)



Via
http://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=3935

(T)

Wem es wie mir zu langweilig wird, diejenigen, die nicht oder nicht richtig im Netz angekommen sind, als Internetausdrucker zu bashen, hat eine neue Vokabel: Generation Fax.

Erstmals finde ich sie im medizinischen Kontext in einem Blogeintrag vom September 2010:

http://medizynicus.wordpress.com/2010/09/14/generation-fax/

Ich selbst habe sie irgendwo auf Twitter oder andernorts gelesen und zwar im Zusammenhang mit dem Twitter-Eklat der Bundespressekonferenz:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,753789,00.html

Die Twittersuche erbringt:
http://twitter.com/#!/Christiane/status/52841230173872128
http://twitter.com/#!/Sebastian_Ste/status/52737974751870976

(E)

Commons, PD

Die Online-Datenbank "Informationsportal Zwangsarbeit im NS-Staat" des Bundesarchivs und das digitale Zeitzeugenarchiv "Zwangsarbeit 1939 - 1945. Erinnerungen und Geschichte" der Freien Universität Berlin sind miteinander vernetzt worden. Durch eine sogenannte Meta-Suche ist es Forschenden, Lehrenden, Studierenden und anderen Interessierten daher ab sofort möglich, direkt auf die Bestände beider Archive zuzugreifen.

http://idw-online.de/pages/de/news416062

Man erfährt zwar - wie bei der Generation Fax der Pressesprecher üblich nicht anklickbar - die URLs der beiden Einzelangebote, aber nicht, wo man die Metasuche findet! Auf den jeweiligen Startseiten gibt es keinen Hinweis.

(RSS)

http://www.mgh.de/datenbanken/thomas-von-capua/

Die Briefsammlung des Thomas von Capua
Aus den nachgelassenen Unterlagen von
Emmy Heller und Hans Martin Schaller
herausgegeben von
Matthias Thumser und Jakob Frohmann


Die vorliegende Online-Edition bietet den Text der Briefsammlung des Thomas von Capua in der Überlieferungsform der in zehn Bücher gegliederten Summa dictaminis.

Geboten werden Kopfregesten, Nachweise der Drucke und Regesten sowie die Brieftexte, die auf Schallers maschinenschriftlichen Arbeitstext zurückgehen.

Die bewusst unkritisch konzipierte Edition wird hier der wissenschaftlichen Öffentlichkeit online zugänglich gemacht, ohne der eigentlichen kritischen Edition vorzugreifen, allein um den vollständigen Text der Briefsammlung des Thomas von Capua erstmals zur Verfügung zu stellen.


Aus der Einleitung des PDFs (!):

Einzige Grundlage des Editionstextes ist Schallers maschinenschriftlicher Arbeitstext, der vollständig in seinem Nachlass aufgefunden wurde. Der Entschluss, diese Fassung zu publizieren, und
sei es nur im Internet, fiel schwer, denn es handelt sich um ein Arbeitsinstrument, das Schaller ausschließlich für seine eigenen Bedürfnisse angefertigt hat. Vermutlich in einem längeren Produktionsprozess ging er die Editionstexte Hellers, die im Rahmen ihrer Methode durchaus einem kritischen Anspruch genügen, Brief für Brief durch und emendierte sie, wo es ihm nötig erschien, anhand einzelner Kodizes. Das Ergebnis war ein Mischtext, der sich an keiner bestimmten Handschrift ausrichtet, aber philologisch stimmig und inhaltlich weitgehend plausibel ist. Bei der Herstellung der Online-Ausgabe wäre es methodisch gewiss sauberer gewesen, die Editionstexte Hellers
als Vorlage heranzuziehen. Doch sind sie nicht vollständig und überdies in ihrer Anlage so inhomogen, dass mit vertretbarem Aufwand ein akzeptables Ergebnis nicht möglich schien. Hellers Edition
war weit gediehen, aber eben keineswegs druckfähig. Als abgeschlossen dürfte sie allerdings die 126
Stücke betrachtet haben, die sie 1935 im „Archiv für Urkundenforschung“ publizierte. Deshalb
wurden die Varianten dieser Teilausgabe in einem kritischen Apparat zu Schallers Arbeitstext verzeichnet. Dadurch wird auch kenntlich, auf welche Weise er generell die Texte Hellers modifiziert
hat. Die Problematik dieser Online-Edition liegt auf der Hand. Die Textgestalt ist unsicher, eine
handschriftliche Vorlage lässt sich nicht benennen, von einer Autorisierung durch Schaller kann
keine Rede sein. Dennoch wurde, trotz aller Zweifel und Bedenken, in dieser Weise verfahren, weil
ein dringender Bedarf der Fachwissenschaft auf andere Weise momentan nicht befriedigt werden
kann.


Hahns Collectio monumentorum I, nicht besonders gut von Google digitalisiert, druckte bereits Briefe aus der berühmten Sammlung des 13. Jh. ab:

http://books.google.de/books?id=nTgAAAAAcAAJ

(RSS)

Lesenswert:

http://www.perlentaucher.de/artikel/6832.html

(T)


http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34460/1.html

CC-Lizenzen für Gemeinfreies ist Copyfraud, und sie können auch nicht zurückgezogen werden. Nur eine weitere der eklatanten Fehlleistungen dieses durch und durch verfehlten Portals!

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/16541407/

(RSS)

Nach Artikel 7 Absatz 2 soll er zudem automatisch "garantieren", dass seine Inhalte weder "diskriminierend" noch "beleidigend hinsichtlich Aussehen, Rasse, Religion, Geschlecht, Kultur oder Herkunft sind" oder "zu Gewalt und/oder Belästigung anderer Personen aufrufen".

Habe mir folgende Notizen aus diesem Buch vor Jahren gemacht:

Gefahren für den Whistleblower
Newspapers denigrate them for disloyalty
Ostracize
Difficult to stop mid-stream
Bureaucracy rarely forget or forgives (3d or 4thgenerations)
Motivations: real risk of being discredited rather than vindicated

Keine falschen Erwartungen
Do not expect justice
Only personal satisfaction that you did the right thing

Gefahr im familiären Bereich
Family break up

Taktische Tipps
Best defense is a good offense
You have to set the agenda
Develop thick skin. Be prepared to live with the whole record.
Strategic planning maybe the most important investment.

Umgang mit Behörden
Prove that you gave the proper authorities the chance to do the right thing: they cover up the problem
Good relations with administrative and support staff. They offer testimony.

Technik
Keep close records.
Keep a diary. Record events and full names.

Bescheidenheit
It is better to understate than to overstate the case.


Fairness

Treat your partner civilly.

Wie wird man dargestellt ?
Paranoia works in the bureaucracy´s favour. They want to paint you as an unreasonable, unstable person whose charges should not be taken seriously.
Don´t expect others to do the same.
Do not become obsessive true believer in the importance of the case. DON,T LET IT CONSUME YOU.
Object of surveillance by government or private investigators.
They want that you act irrationally. Bullying you into a mistake. Sound crazy.

Folgen für den whistleblower
Creates extraordinary stress for you.

Typischer Angriff gegen jeden whistleblower
ATTACK THE SOURCE´S MOTIVES, CREDIBILITY, PROFESSIONAL COMPETENCE, DIRECT SPOTLIGHT AT THE WHISTLEBLOWER, INSTEAD OF THE ALLEGED MISCONDUCT.


Whistleblower wird analysiert, negatives Psychogramm erstellt
Investigation of the whistleblower
Open investigation and keep it pending for an indefinite period.
Create uncertainty and stress, undermine credibility.
Charges: loud mouth egomaniac, sexual harassment charges, drug raid, smear campaigns, greater threats, psychiatric examination
Blocking access to information
Humiliation
Publicly denigrated
Attack stealing evidence
Assault on a federal official
Treason
Disloyal, threatened with criminal prosecution
Financial bills
Killed
Blacklisted
Credibility, career, family, finances, shooting the messenger

Darstellung des whistleblowers wird "zerrissen" nicht durch inhaltliche Auseinandersetzung, sondern durch Scheindebatten die sich auf die Person beziehen:
Trivialize, exaggerate, distort whistleblowers allegations. Although mistakes were made, they committed no intentional violations, whistleblower is discredited.

Aktenmanipulation
Rewriting record, deleting evidence. Findings are massaged through edits that ensure that they will not be interpreted as significant.

Absolution der angeprangerten Stellen durch willfährige Presse
Press release about investigation concluding that there was no wrongdoing.

Papierautobahn
Launch an investigation that never ends, leaving the allegations of wrongdoing unresolved.

Downshiften der Missstände
Trivialize allegations of wrongdoing by rewriting them and lower the scandal volume.

Die einzig wirksame Option: echter investigativer Journalismus, sofern dieser noch existiert oder selber "leaken"
Investigative reporter may be your best option.
Exclusive ? Yes, best interest. But unlimited time to work on it (Na und ?).

Ratschläge für den Umgang mit Journalisten
Setting a time irritates journalist. You can always agree to extend the deadline.
Be prepared for the fact that a story may not be published.
If the story is run, do not expect reporters to be crusader for your cause.
Journalists remain uninvolved in your personal concerns and activities.
Do not assume that since you are working closely with a reporter he is your friend.
The calmest person is the most credible.
Don´t exaggerate or dramatize.
High drama erodes the patience of long time reporters.
Do not try to convince reporters that you area hero or a martyr.
Factual information on the misconduct you witnessed. Let him ask about your personal hardships. Statements brief.
Do not come across as bitter, defensive or paranoid, and do not dwell on the subject.
Sound bite statements
Start with the conclusion and than explain the basis.
Create a mental image.
Demystify the jargon.
Get it right the first time.
Don’t assume that you own the reporter´s time.
The most fortunate receive a few month´s time.
Respect the hard work that almost all journalists invest in their profession.

If you are going public you may receive more publicity and requests for interviews after the story appears. Caution. One of the ways that they can discredit you to others is by portraying you as a self – glorified publicity hound. Don´t give them any ammunition by letting the publicity go to your head. A little humility can go a long way in making your case.

DO NOT QUIT UNTIL THE TRUTH HAS BEEN FULLY EXPOSED

Tom Devine: The Whistleblower's Survival Guide: Courage Without Martyrdom, Government Accountability Project, Selbstverlag Washington DC 1997

http://goo.gl/2uFM4

http://vierprinzen.blogspot.com/ (E)

update: Mannings Geisteszustand wird untersucht.

Spiegel: http://goo.gl/eUXAe

Passt in die hier dargestellte Zusammenfassung.

Parallele: in einem heftigen zurückliegenden Schriftverkehr mit meinem Widersacher (Insider wissen wen ich meine), wurde immer wieder und exzessiv darauf hingewiesen, dass nur "Geistesstörungen" die Offenlegeung von Geheimnissen" veranlasst haben können.

Über http://www.eckhart.de/?aktuell.htm stieß ich auf die detaillierten Handschriftenbeschreibungen des Eichstätter DFG-Projekts Predigt im Kontext (Eckhart- und Tauler-Predigten), das einiges besser macht als der Handschriftencensus - ob es deshalb vom Census ignoriert wird?

http://pik.ku-eichstaett.de

Schon auf der Startseite gibt es einen RSS-Feed und eine Liste der neuesten Einträge, was die Stümper vom Handschriftencensus schon längst hätten realisieren sollen.

Bei der Eichstätter Handschrift

http://pik.ku-eichstaett.de/795/

zitiert das Projekt auch http://www.eckhart.de von Eckhart Triebel, während dieses Angebot (wie z.B. auch Wikipedia und Wikisource) beim Handschriftencensus offenbar einem Zitierverbot unterliegt.

(ML)

http://www.datenschutz-berlin.de/attachments/766/jb2010.pdf?1301473874 (PDF)

S. 187 ff. zur Informationsfreiheit (extrem dürftig)

(RSS)

http://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-8328

St. Peter pap. 9

http://www.handschriftencensus.de/5084

Ich hebe hervor:

Anspruchslose Federzeichnung der Arma Christi

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/pageview/112907

Bl. 350r-352r Johannes Gerson: Opus tripartitum dt., Auszug (aus dem Teil III in alemannischer Schreibsprache, Wasserzeichendatierung 1473/86). Laut Kraume: Die Gerson-Übersetzungen, 1980, S. 72f. Kapitel 16 des Tripartitum von den drei Wahrheiten.

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/pageview/120104

Katalog:
http://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/content/pageview/67968

(RSS)


http://www.e-rara.ch/id/1394582
bzw. http://dx.doi.org/10.3931/e-rara-4612 (Persistent Identifier sagt überhaupt nichts, da es ja nicht nur einen gibt.)

Das Titelblatt der digitalisierten Inkunabel "Bereitung zu dem heiligen Sakrament" (nicht nach 1489) der UB Basel weist einen Schenkungsvermerk der Basler Kartause auf, die das Buch vom Drucker Hans Amerbach erhielt.

http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M25535.htm

Über Ludwig Moser unterrichtet das Verfasserlexikon (Herbert Kraume), der betreffende Artikel ist bei Amazon-Blick ins Buch

http://www.amazon.de/Literatur-Mittelalters-Verfasserlexikon-Marienberger-Osterspiel/dp/3110107546/

vollständig einsehbar, wenn man stadtschreiber rheinfelden ins Suchfeld links eingibt!

Inakzeptabel ist der HLS-Artikel, da er das Verfasserlexikon nicht zitiert und Moser nur als Bonaventura-Übersetzer würdigt:

http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D12843.php

(RSS)


Ein krasses Fehlurteil, das die öffentliche Zugänglichmachung der Kunstberichterstattung in Medienarchiven einschränkt, hat der BGH zu verantworten:

Der BGH hat am 5. Oktober 2010 über die Zulässigkeit der Online-Archivierung von Berichterstattungen über Kunstausstellungen nach § 50 UrhG entschieden (Az. I ZR 127/09 [...]). In den Berichten sind Kunstwerke abgebildet, die aufgrund der Online-Archivierung dauerhaft angesehen werden können. Eine Berichterstattung über Tagesereignisse nach § 50 UrhG ist, so der BGH, aber nur so lange zulässig, wie die Veranstaltung noch als Tagesereignis angesehen werden kann. Das Berufungsgericht hatte die dauerhafte Archivierung der Berichte als zulässig angesehen.
http://www.urheberrecht.org/news/4229/

Volltext:

http://goo.gl/6BYgg = juris.bundesgerichtshof.de PDF

Zitat: "Die Bestimmung des § 50 UrhG gestattet allein die
Berichterstattung, nicht dagegen die Archivierung der Berichte."

(RSS)

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist als besonders erbitterter Gegner von (libre) Open Access und eiserner Verfechter von Copyfraud bekannt. Von daher fragt man sich, was der Wikipedian in residence, der monatlich 1200 Euro bekommt, bewirken kann und wird.

http://blog.wikimedia.de/2011/03/30/wikipedian-in-residence-staatliche-museen-zu-berlin/

Der „Wikipedian in Residence“ erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit den 15 Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin ein nachhaltiges Konzept zur
Nutzung von Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte innerhalb der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin
Förderung der Erstellung frei lizenzierter Inhalte im Themenkreis der Staatlichen Museen zu Berlin
Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Autoren der Wikipedia und Museumsangestellten bei der Pflege von Wikipedia-Inhalten
Werbung für die Idee Freier Lizenzen in der Museumslandschaft Berlins
Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Staatlichen Museen


(RSS)

http://www.cyndislist.com/

Die wichtigste Linkliste für Genealogen gibt es seit 15 Jahren - Glückwunsch!

Via
http://archieven.blogspot.com/2011/03/cyndis-list-bestaat-15-jaar.html

(RSS)

http://www.medievalists.net/2011/03/30/rare-15th-century-copy-of-book-of-calculation-by-fibonacci-goes-up-for-auction/

http://www.bonhams.com/usa/booksusafibsale/

(RSS)


Fragt Lambert Heller, den zu Recht stört, dass in Citavi empfohlen wird, Websites als PDFs abzuspeichern:

http://literaturverwaltung.wordpress.com/2011/03/29/citavi-pdf/

(ML)

Unten beispielsweise (E)

Erklärung: http://archiv.twoday.net/stories/15746692/

Herr Contributor Wolf hat sich freundlicherweise meiner Initiative inzwischen angeschlossen, wofür ihm gedankt sei.

Die Kürzel werden nur zeitweilig zum Zweck einer internen Auswertung eingesetzt.

(E)

http://oa.helmholtz.de/index.php?id=294#c1732

Dem Helmholtz-OA-Newsletter entnehme ich:

Gemeinsam mit einer internationalen Gruppe renommierter Genetiker riefen Prof. Dr. Martin Hrabé de Angelis vom Helmholtz-Zentrum München und Prof. Dr. Klaus Schughart vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in der Zeitschrift „Science“ dazu auf, die langfristige Verfügbarkeit biologischer Datenbanken und Ressourcensammlungen sicherzustellen.
In der biomedizinischen Forschung werden durch moderne High-Throughput-Technologien sehr große Mengen unterschiedlicher Daten produziert, die sich schon längst nicht mehr durch die traditionelle Methode der wissenschaftlichen Veröffentlichung an andere Wissenschaftler weitergeben lassen. Für die Aufbewahrung und Weitergabe der Daten müssen daher neue, effektive Wege gefunden und auch finanziert werden. Ähnliches gilt für die Bereitstellung von Tierstämmen, z. B. von genetisch veränderten, so genannten Knockout-Mäusen. Der Appell der Wissenschaftler richtet sich auch an die Forschungsförderer, um neue Finanzierungsmöglichkeiten zur Errichtung von Infrastrukturen für Daten und Bioressourcen zu schaffen, die die Grundlage für konkrete Forschungsprojekte bilden.
Da die Dateninfrastrukturen und Bioressourcen national gefördert, aber weltweit genutzt werden, fordern die Autoren eine Koordinierung der Infrastrukturplanung auf internationaler Ebene, analog zum ESFRI-Prozess der Europäischen Union, der ebenfalls der Abstimmung künftiger Forschungsstrategien in den einzelnen Mitgliedsländern dient.
Schofield, P.N. et al. 2010: Sustaining the data and bioresource commons. Science 330: 592-593. doi: 10.1126/science.1191506


(ML)

Faz berichtet:

"Pünktlich zum 116. Geburtstag des Dichters, sind die Dinge zurückgekehrt: Das Ernst-Jünger-Haus in Wilflingen ist wiedereröffnet worden."

http://goo.gl/kn0w5

Michael Hollmann, laut:

http://www.bundesregierung.de/nn_23394/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2011/03/2011-03-30-bkm-praesidentenwechsel-bundesarchiv.html

Zeitzeugen

Einmal pro Spielzeit stehen ab sofort historische Filme mit Informationswert auf dem Lÿz-Programm: Gleich zu Beginn gibt es im „Archiv-Kino“ das Zelluloid-Unikat: „Revier hinter den Bergen“, einen Original-16mm-Film, der nur noch in dieser einen Version existiert. Vom Titel ein wenig an das berühmte Märchen von den sieben Zwergen erinnernd, beschreibt die Dokumentation aus dem Jahre 1965 die Entwicklung von Verkehr, Handel und vor allem Montanindustrie in und um Siegen. Luftaufnahmen vom zerstörten Siegerland nach dem 2. Weltkrieg, die Aufbauarbeiten der großen Traditionsindustrien oder der Baubeginn der A45 wurden hierfür genauso im Bild festgehalten wie die Schließung der Erzgruben und die Stellungnahme des damaligen Oberkreisdirektors Kuhbier zur kommunalen Neugliederung. „Einmaliges historisches Material, das nicht einfach verstauben und verstaut werden darf“, waren sich Kulturreferent Wolfgang Suttner, Kreis-Archivar Thomas Wolf und Armin Kohlberger, Spezialist des Siegen-Wittgensteiner Medienzentrums für Video- und Audioarchivierung einig. Wer also einmal wissen möchte, wie es früher im Siegerland ausgesehen hat, oder sich an vergangene Zeiten erinnern möchte, dem bietet diese Filmvorführung die passende Gelegenheit.

Um das Vergnügen stilecht zu gestalten wird der schwarz-weiß Film auf einem original 16mm Filmprojektor gezeigt, der garantiert für authentischen 60er Jahre Charme sorgt. „Und falls der Film doch einmal reißt“, merkt Kohlberger schmunzelnd an, „muss man klatschen, mit den Füßen stampfen oder das tun, was man vor dem Zeitalter der DVDs im Kino im Dunkeln machte.“ Zu sehen gibt es das historische Filmmaterial am Donnerstag, den 31. März im Kulturhaus Lÿz in Siegen. Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Spende für die aufwändige Sicherung des Materials gebeten.


(E)

und als PP auf Slideshare. Es startet Karel Halla (Eger) mit "Die tschechischen Archive im Web. Digitale Quellen zur gemeinsamen bayerisch-tschechischen Geschichte" - Vortrag im Bayerischen Hauptstaatsarchiv am 23. März:

http://www.icar-us.eu/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=94&Itemid=110&lang=de

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/8376748.html

Viele bedeutsame Hinterlassenschaften des Dichters waren zwar bereits im Novalis-Museum auf Schloss Oberwiederstedt zu sehen gewesen, allerdings bisher nur als Leihgaben. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich zum Beispiel sein Taufhäubchen. Der bürgerliche Name des Frühromantikers Novalis war Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg. Er wurde 1772 im Renaissance-Schloss seiner Eltern in Oberwiederstedt geboren.

Museumsleiterin Gabriele Rommel sagte am Dienstag: "Die Familie hätte die Dinge jederzeit weiterverkaufen können." Durch den Ankauf, die von der Kulturstiftung der Länder und des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt werde, seien nun das umfangreiche Archiv der Familie von Hardenberg - den Nachkommen des Dichters Novalis - gesichert. Das teilte die Kulturstiftung am Dienstag mit. Die Novalis-Stiftung erhalte damit die Obhut über die noch erhaltenen Archivalien des Familien- und Gutsarchivs mit einigen kostbaren Autografen von Novalis, wie zum Beispiel Briefen, einem Gedichtentwurf und zwei Schulheften des Dichters.


(T)


Markus Fengler stellte Archivalia den folgenden Beitrag zur Verfügung:

Auf zwei Webseiten (www.kreidefossilien.de & http://histo-maps.de),
deren Verantwortlicher ich bin, verwendete ich mehrfach Abbildungen
(nachfolgend als "Reproduktionen" bezeichnet) aus dem Bestand des
Kartenforums der SLUB Dresden (deutschefotothek.de).

Anfang Februar 2011 erhielt ich für jede der beiden Webseiten eine
Abmahnung wegen "Urheberrechtsverletzung u.a.", nebst strafbewehrter
Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung.
In der Begründung der beiden Schreiben hieß es u.a., dass die
Reproduktionen einen Schutz nach §72 UrhG (Lichtbildwerk/Lichtbild)
genießen.

Verwendet habe ich Reproduktionen von Werken deren Urheber seit
spätestens 1938 verstorben sind.
Die Werke, denen die Reproduktionen zugrunde liegen, sind also gemeinfrei.

Die Reproduktionen wurden von mir teilweise ohne Quellenangabe
eingestellt und teilweise kommerziell verwertet.
Ich habe die angebotenen "Vorschaubilder" (verringerte Pixelzahl), als
auch die Reproduktionen mit höheren Abmaßen genutzt und bereitgestellt.
Die Reproduktionen lassen sich über deutschefotothek.de innerhalb einer
Flashanwendung (Zoomify-Viewer) in allen Details betrachten - ein
kostenloser Download dieser hochauflösenden Versionen ist nicht
vorgesehen. Für das Herunterladen dieser vollständigen Reproduktionen
ist ein Bereitstellungsentgelt an die SLUB Dresden zu zahlen
(http://www.slub-dresden.de/service/gebuehren-entgelte/#c13440).

Ich habe bei der Nutzung der Reproduktionen die SLUB
Dresden/deutschenfotothek nicht der von Ihr geforderten Weise zitiert.
Die gemeinfreien Werke, in denen die Originalabbildungen zu finden sind,
wurden von mir jedoch benannt.
Die SLUB gestattet die Nutzung zu nicht-kommerziellen Zwecken bei
korrekter Quellenangabe
( http://www.slub-dresden.de/ueber-uns/ddz/nutzungsbestimmungen/ ).

Ich habe mithilfe meines Anwalts eine modifizierte
Unterlassungserklärung - ohne Präjudiz - abgegeben.
Im März 2011 wurde in beiden Angelegenheiten ein Vergleich zwischen mir
und der SLUB Dresden bzw. der Anwaltskanzlei geschlossen.
Mit Begleichung der Gesamtforderungen wird die Angelegenheit beigelegt sein.

Dem Vergleich folgte ein Gespräch, in dem u.a. auf die Thematik der hochaufgelösten Reproduktionen eingegangen worden ist.

M. Fengler, Dresden


Kommentar folgt. KG [ http://archiv.twoday.net/stories/34631013/ ]

(PM)

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=12783 macht aufmerksam auf

Herrmann, Philipp Martin Daniel (2010) Das Recht der Suchmaschinen.
Dissertation, Universität Wien. Rechtswissenschaftliche Fakultät

http://othes.univie.ac.at/13506/

Kapitel F wid­met sich der Google-Buchsuche (S. 248-276). Die Arbeit insgesamt macht einen guten Eindruck und ist nicht nur für Kenner des österreichischen Rechts lesenswert.

(RSS)

http://goo.gl/hy1fn = RA ferner-alsdorf.de

Ob das nun wirklich so ist, lässt sich mit dem Tatbestand des Landgerichts Düsseldorf nicht eindeutig klären. Dies liegt zum einen an der wirklich grottig schlechten Anonymisierung der Entscheidung. Bei der Anonymisierung wurde nämlich konsequent immer ein anderer Buchstabe genutzt, auch für gleiche Sachverhaltsobjekte. So wird z.B. das hier betroffene Lied sowohl als f,h,i,u,x und y bezeichnet. Das gleiche Problem stellt sich dann auch bei Server und Domain, so dass man am Ende beim besten Willen nur raten kann, worüber das Gericht im jeweiligen Satz eigentlich spricht.

(RSS)

http://www.datenschutz.hessen.de/tb39inhalt.htm

Archivrechtlich Wichtiges fiel mir nicht auf.

(RSS)

Nennen wir in Erfüllung unserer diesbezüglichen Chronistenpflicht:

http://www.datenschutz-zug.ch/pdf/DSB_ZG_TB_2010.pdf

Der Kanton Zug hat erheblich weniger als die Hälfte der Einwohner des Landkreises Siegen-Wittgenstein.

(RSS)

http://helguera.library.vanderbilt.edu/

The J. León Helguera Collection of Colombiana provides access to unique primary sources on 19th-century Colombian history and culture. The result of a half-century of collecting on three continents, the collection is one of the largest and most wide-ranging in the United States. Materials are grouped into three separate types: broadsides, 1825-1972; pamphlets (including novenas), 1785-1969; and programas, 1819-1914.

(RSS)


http://plagiatsgutachten.de/blog.php/vroniplag-wiki-funktioniert-eine-erste-kleine-plag-wiki-bilanz/

Über Nacht hat die Netzgemeinde auf 47 Seiten der Dissertation “Regulierung im Mobilfunk” von Veronica Saß Plagiatsstellen gefunden. Dies ist ein geeigneter Zeitpunkt, einmal eine erste vorläufige Plag-Wiki-Bilanz zu ziehen. Schreibt Plagiatsjäger Stefan Weber.

Frau Saß ist die Tochter von Edmund Stoiber.

(RSS)

Update:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,754088,00.html

http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/VroniPlag_Wiki

http://www.libreas.eu/ausgabe18/texte/inhalt.htm

Die Frühlingsausgabe der LIBREAS beschäftigt sich diesmal mit dem Thema “Wissenschaftskommunikation und Wissensorganisation” [...]

Mit von der Partie in der aktuellen Ausgabe, die sich diesmal in einen theoretischen und einen praxisorientierten Bereich teilt, sind unter anderem Felix Sasaki u. Georg Rehm (Das mehrsprachige Europa: eine Herausforderung für die Sprachtechnologie) , Martin Fenner (Author Identifier Overview), Walther Umstätter (Wissen als Geistiges Eigentum), Thomas Meyer (Virtuelle Forschungsumgebungen in der Geschichtswissenschaft – Lösungsansätze und Perspektiven), Ben Kaden (Notizen zur Bibliothekswissenschaft. Teil 1 und 2) und Karsten Schult (Ergebnisrückmeldungen bei Schulleistungsvergleichsstudien. Ein Beispiel der Kommunikation wissenschaftlichen Wissens in die Öffentlichkeit).


http://bibliothekarisch.de/blog/2011/03/29/libreas-ausgabe-18-erschienen

(RSS)

Cgm 10:

http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0005/bsb00059252/images/

Siehe auch den Handschriftencensus

http://www.paderborner-repertorium.de/7992 (noch ohne den Link zum Digitalisat)

(RSS)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikipedia-soll-Weltkulturerbe-werden-1217602.html

"Vielleicht wird die Wikipedia wegen mangelnder Relevanz abgelehnt", fragt jemand im Heiseforum.

(RSS)

Update: http://weblog.hist.net/archives/5221

http://www.dippam.ac.uk/

Parliament, People and Migration, a virtual library of the history of modern Ireland was today launched at Queen’s University Belfast. The new virtual resource brings together the story of migration throughout Irish history into one place, a searchable online database. The online resource has three searchable databases: Enhanced British Parliamentary Paper on Ireland, The Irish Emigration Database and Voices of Migration and Return.

(RSS)

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=12769

Das Ende 2010 kund­ge­machte Budgetbegleitgesetz 2010 (BGBl. I Nr. 111/2010) hat still und heim­lich die 2009 erst ein­ge­führte Zentrale Datenbank für wis­sen­schaft­li­che und künst­le­ri­sche Arbeiten aus dem Normtext des Universitätsgesetztes wie­der entfernt.

Josef Pausers Kommentar dazu:

Dass eine an sich sinn­volle und not­wen­dige Einrichtung - ein öster­reich­wei­tes Repositorium der uni­ver­si­tä­ren Qualifikationsarbeiten inkl. Volltextdurchsuchbarkeit - aus bud­ge­tä­ren Gründen sofort wie­der ein­ge­stampft wird, zeugt lei­der von der Kurzsichtigkeit der öster­rei­chi­schen Wissenschafts- und Universitätspolitik. Am Ende wollte das keine der Universitäten und wohl auch nicht das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung bezah­len. Die Durchführung gemein­sa­mer Aufgaben scheint lei­der nach der Ausgliederung der Universitäten von die­sen nicht prio­ri­tär ver­folgt zu werden.

Der VÖBBLOG hatte die Einführung der Zentralen Datenbank 2009 in einem Post gemel­det. ( http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=1919 ).


Siehe hier:

http://archiv.twoday.net/stories/5814372/

(RSS)

http://www.fh-frankfurt.de/de/.media/~schimmel/wikipedia_aktuell.pdf

Jura-Professor Roland Schimmel nimmt sich die Wikipedia zur Brust.

Wenn sich zuletzt recht deutlich abgezeichnet hat, daß die Wikipedia in wissenschaftlichen Zusammenhängen nur sehr eingeschränkt einsetzbar ist, steht dieses Ergebnis doch unter dem Vorbehalt der Veränderlichkeit. Das ganze Projekt ist erst wenige Jahre jung. Es mag sich noch einiges an seinem Zuschnitt ändern – und die Encylopaedia Britannica und der Brockhaus haben gut 200 Jahre Vorsprung. Weder die Trägerinstitutionen noch die Mitwirkenden wirken verbesserungsabgeneigt.
Indes berühren die hier nur umrissenen Bedenken hauptsächlich das Konzept in seinem Kern. Zudem ist die Wikipedia der Idee nach von vornherein nicht ein wissenschaftliches Arbeitsinstrument, sondern eben eine besondere Form der Enzyklopädie. Künftige Verbesserungen werden also in erster Linie zu erwarten sein, wo es um Qualitätsgewährleistung geht, um Transparenz und Abwehr von Vandalismus etc., nicht hauptsächlich dort, wo das Erreichen wissenschaftlicher Standards ermöglicht werden soll.


Schimmel hat wie üblich nicht begriffen, dass die Wissensammlung der Wikipedia teilweise erheblich über das Niveau eines (üblicherweise nicht zitierten) Konversationslexikons hinausgeht. Selbstverständlich zitieren Juristen in wissenschaftlichen Arbeiten z.B. das "Staatslexikon".

(W)

http://brema.suub.uni-bremen.de/

Im Bereich der Monografien noch mager, aber Bremisches Jahrbuch von Bd. 1, 1863 bis 2009 online!

http://brema.suub.uni-bremen.de/periodical/titleinfo/23118

(W)


Westfälischer Archivtag 2011 SiegenWestfälischer Archivtag 2011 Siegen
Westfälischer Archivtag 2011 SiegenWestfälischer Archivtag 2011 Siegen

(E)

Liste der Titel

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/nav/classification/1984241



(PM)

Sagt Jörg Kantel

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1388242/

Mein letztes, 2009 erschienenes Buch, ein Sachbuch über das "Mitmach-Web", hatte einen Umfang von knapp 300 Seiten und wurde vom Verlag für etwa 25 Euro verkauft. Mein Honorar betrug 5 Prozent vom Verkaufspreis, das heißt, von jedem verkauften Exemplar bekam ich etwas mehr als einen Euro.

Zusätzlich leidet ein "kleiner" Autor unter ziemlichen Knebelverträgen. Weder darf er sein Buch zum kostenlosen Download ins Netz stellen, noch darf er es als eBook veröffentlichen. All diese Rechte hat sich in der Regel der Verlag selber gesichert.

Daher habe ich mir mal eine Alternative durchgerechnet: Wer im Selbstverlag ein Buch mit etwa 300 Seiten Paperback bei einem Print-on-Demand-Anbieter veröffentlicht, käme auf einen Netto-Verkaufspreis von etwa 18 Euro - ohne Autoren-Honorar, aber unter Berücksichtigung der Amazon- und Buchhandelsmarge. Das heißt, ich müsste nur etwa ein Siebtel der Bücher verkaufen, um den gleichen Erlös wie bei einem herkömmlichen Verlag zu erzielen. Oder ich könnte eine alte Forderung Tucholskys erfüllen und meine Bücher billiger machen.

Und ich dürfte das Buch zur kostenlosen Lektüre ins Netz stellen und auch zum Download anbieten, selbst ein eBook für iPad und Co. wäre möglich. Denn die meisten Fachbuchautoren - mich eingeschlossen - schreiben nicht, um reich zu werden (das ist bei den meist geringen Auflagen, die so ein Sachbuch erreicht, sowieso nicht drin), sondern weil sie etwas zu sagen haben, weil sie gelesen werden wollen. Und kostenlose Angebote im Netz haben natürlich eine viel größere Chance, von einem breiteren Publikum wahrgenommen zu werden.


(T)

http://www.lto.de/de/html/nachrichten/2893/OLG-M%C3%BCnchen-zu-Urheberrechten-an-Unis/

Andreas Job danke ich den Hinweis auf diese bemerkenswert schlechte Meldung der LTO, aus der man die Rechtsgrundlage des Anspruchs nicht entnehmen kann. Es geht um § 52a UrhG, die Pressemitteilung gibt es bei

http://www.iuwis.de/dossierbeitrag/pressemitteilung-zur-olg-entscheidung-6-wg-1209-vom-24032011

(PM)

http://www.burgerbib.ch/d/projekte/viaticalpes.html

Auf der Seite der Burgerbibliothek können vier bedeutende digitalisierte Drucke, deren Illustrationen in die Projektdatenbank von Viaticalpes aufgenommen wurden, ganz eingesehen werden:

- Haller, Albrecht von. Die Alpen

- Wyttenbach, Samuel. Wolf, Caspar. Collection de vues remarquables des Alpes de la Suisse

- Andreae, J. G. R. Briefe aus der Schweiz nach Hannover geschrieben, in dem Jahre 1763

- Merian, Matthaeus. Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesiae

(W)


Der Handschriftencensus teilt etwas Hochwichtiges mit (während aus meiner Sicht wesentlich Wichtigeres unbearbeitet bleibt oder nicht in den Neuigkeiten vermeldet wird):

Neuer Textzeuge der 'Zerstörung Jerusalems' in Luzern
In einer im hier + jetzt-Verlag in Baden erschienenen Publikation von Dorothee Eggenberger und Heinz Horat ist ein bisher unbekanntes Fragment einer reichhaltig illustrierten Handschrift der 'Zerstörung Jerusalems' veröffentlicht worden, das um 1470 entstanden ist. Erhalten sind die ausgeschnittenen Zeichnungen, die im 19. Jahrhundert auf die Tapeten einer Zimmerwand geklebt waren; auf der Rückseite sind Textstücke unterschiedlicher Länge lesbar. Der Text war bisher nur aus einer Berner und einer späten Trierer Handschrift bekannt. Aufbewahrt wird der neue Textzeuge (28 Blätter), der auf den Vorderseiten jeweils Illustrationen und auf den Rückseiten jeweils Text enthält, in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, KB Pp 175.2.


Laut
http://www.tyrolia.at/list?back=2ce4d1bccefc1b2599e2c26dc56e7351&xid=2291215
waren die Blätter in beromünster in einem Chorherrenhaus als Tapete aufgeklebt.

Joachim Knape plant laut ²VL 10, 1999, 1545 und
http://uni-tuebingen.de/Rhetorik/dozenten/knape3.htm
eine Edition des Prosaromans, der eine Prosaübersetzung der altfranzösischen Prosa "La vengeance de Nostre-Seigneur" darstellt.

Bei der Trierer Handschrift der Zerstörung http://www.handschriftencensus.de/4085 steht als Attribution "Klaus Graf, März 2011", was ein fiktives Datum ist, denn mein Beitrag (inm Kontext der Recherchen zur Twinger-Chronik) wurde im November 2009 geleistet und seit dem 24. Februar 2011 habe ich keine Mitteilungen mehr erhalten, dass an Einträgen aufgrund meiner Anregungen etwas geändert wurde. Auch wenn man nicht genannt oder die Eingabe nicht berücksichtigt wurde, erhielt man eine automatische Mail nach folgendem Muster:

Ihre Mitteilung zu einer Beschreibung im Handschriftencensus wurde redaktionell bearbeitet und in die Datenbank aufgenommen.

Vgl. http://www.handschriftencensus.de/20099

Vielen Dank für Ihre Ergänzung.

HINWEIS: Diese E-Mail dient nur zu Ihrer Benachrichtigung und wurde automatisch erzeugt, bitte antworten Sie *nicht* an diese Adresse.


Seit dem 28.11.2008 habe ich gut 300 solcher Benachrichtigungen in meinem Posteingang abgespeichert.

(W)


http://www.europeana.eu

Links kann man inzwischen mit dem Punkt "Rights" nach Rechten filtern.

Zur Zeichenfolge bib* werden 2,879,521 Treffer gefunden

Free Access - rights... (466,176)
Public Domain (59,121)
CC BY-NC-SA (9,651)
Restricted Access - ... (3,119)
Paid Access - rights... (382)
CC BY-SA (337)
CC BY-NC (225)
CC BY (78)
CC BY-NC-ND (66)
CC BY-ND (3)
creativecommo... (1)

Macht zusammen 539,159 oder rund 18 % der Gesamttrefferzahl.

Leider kann man nicht auf ein Datumsintervall eingrenzen, aber 1,424 Treffer zum angeblichen Datum 1861 legen den Schluss nahe, dass die wenigsten Beiträger die Europeana Public Domain Charter verstanden haben:

http://archiv.twoday.net/search?q=europeana+chart

Copyfraud ist das dominierende Unkraut, die Public Domain ein kümmerliches Pflänzchen.

(W)

Update: Die Europeana teilte mir folgende Zahlen mit:

Free Access - rights... (878,220)
Paid Access - rights... (388,393)
Public Domain (66,964)
CC BY-NC (60,283)
CC BY-NC-SA (14,352)
CC BY (3,616)
CC BY-SA (1,761)

http://www.doaj.org

We are pleased to launch the new DOAJ interface (www.doaj.org) and as well that DOAJ have passed new milestones. Now there are more than 6300 journals from more than 110 countries in more than 50 languages in the DOAJ. More than 2500 journals are providing metadata on article level, which means that more than 500.000 articles are searchable from DOAJ.
https://arl.org/Lists/SPARC-OAForum/Message/5785.html

(RSS)



Werkstattfilm sieht sich gezwungen, Teile seines Programms zu beschneiden. Das kann doch nicht sein, dass ein solches Angebot von der Stadt so wenig Unterstützung findet, das ist ein glatter Skandal!"
Ein solcher Protest wird in den Räumlichkeiten von Werkstattfilm immer wieder geäußert, wenn der zum Nulltarif arbeitende Werkstattfilm-Geschäftsführer Zahedi den Nutzern des Oldenburger Film- und Medienarchivs in den Räumlichkeiten von Werkstattfilm mitteilt, dass das Archiv bald nicht mehr der Öffentlichkeit zur Nutzung offen stehen kann.
„Das ist natürlich gerade im Hinblick auf die Schulklassen und Arbeitsgruppen schade, die unser Archiv zunehmend genutzt haben, um in Oldenburg sonst nicht vorhandene Dokumente, Filme und Fotos für ihre Arbeiten heranzuziehen", so Zahedi.
Oft seien die Schülergruppen von anderen Institutionen wie z.B. dem Stadtarchiv und von der Uni Oldenburg an Werkstattfilm verwiesen wurden, weil sie selbst nicht weiterhelfen konnten. „Diesen zeit-, personal- und kostenintensiven Service können wir in Zukunft nicht mehr anbieten. Angesichts der beklagenswert geringen Förderung durch die Stadt war dieser Service ein Geschenk an die Stadt Oldenburg und seine Bürger. Das können und wollen wir uns nicht mehr leisten."
Im Film- und Medienarchiv von Werkstattfilm befinden sich zahlreiche Filme mit Bezug zur Nordwest-Region und vor allem der Stadt Oldenburg. Zahlreiche Aktionen rund um das Archiv sind von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Oldenburg begeistert aufgenommen worden. So musste die Veranstaltung „Perlen aus unserem Archiv" wegen des Publikumsandrangs einige Male wiederholt werden und zog über 1000 Zuschauer an.
Zum „Tag des audiovisuellen Erbes" im Lambertihof am 27. Oktober 2010 war zur Filmvorführung jeder Platz belegt, viele mussten stehen. So wurden viele Bürger auf Werkstattfilm und seine Arbeit aufmerksam und haben viele Filmaufnahmen zur Verfügung gestellt, die zwar privaten Ursprungs, mittlerweile aber stadthistorisch bedeutsam sind. Werkstattfilm sorgt dann für die Restaurierung und Digitalisierung der Aufnahmen und für die historische Einordnung.
Im letzten Jahr 2010 hat Werkstattfilm in der Öffentlichkeit und im Rahmen der Politik für eine bessere finanzielle Ausstattung gekämpft und wieder einmal verloren. Von der Gesamtförderung durch die Stadt Oldenburg in Höhe von ca. 7000 Euro, die nach Abzug der Miete bleibt und die für alle Projekte zusammen reichen muss, ist auch nicht ansatzweise ein Archiv der Größe und Bedeutung des Oldenburger Film- und Medienarchivs zu unterhalten. Allein die Aktualisierung der Hard- und Software sprengt das Budget, an eine angemessene Bezahlung des Fachpersonals kann derzeit überhaupt nicht gedacht werden. Werkstattfilm hatte deshalb 2010 die Mitglieder des Kulturausschusses in unsere Räumlichkeiten eingeladen und sie eingehend und umfassend über die Arbeit des Vereins und die Finanznöte informiert. Das ernüchternde Ergebnis war, dass die Politik und die Verwaltung den Antrag von Werkstattfilm auf Erhöhung der Förderung ablehnten - pikanterweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit in geheimer Sitzung !
„So aber kann es nicht weitergehen!", so Zahedi; „Die von uns auf diese Weise geforderte Selbstausbeutung werden wir nicht mehr leisten !" Das Archiv sei zwar „eines der Lieblingskinder" von Werkstattfilm, aber man werde jetzt die Konsequenzen ziehen, die die Beschlüsse von Volksvertretern und der Stadtverwaltung in Oldenburg zwingen notwendig machten.
„Auch wenn wir jetzt mit dem Bunker auf dem Gelände der Donnerschwee-Kaserne ideale Lagermöglichkeiten
für unser Archivgut gefunden haben, ist das Archivgut eines mit Verfallsdatum", so Werkstattfilm-Mitarbeiter Dariusz Rymek, „Gerade die Medien, auf denen die digitalisierten Fotos und Filme abgespeichert werden, müssten eigentlich ständig erneuert werden. Aber dafür haben wir keine Möglichkeiten." Aber auch die alten Negative und Filme sind in ihrer Substanz gefährdet. So wird der Kampf um eine bessere Förderung zum Kampf gegen den Verfall von „unwiederbringlichen" (Kulturdezernent Schumacher) Kulturschätzen. Sollte Werkstattfilm sich entschließen, den Kampf aufzugeben, könnten die wahren Verlierer die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Region Oldenburg sein, wenn ein wertvolles Archiv aufgegeben werden muss. Werkstattfilm ruft deshalb alle
interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger auf, gemeinsam Druck auf die Entscheidungsträger in Stadtrat und Landtag auszuüben, um dieses in Oldenburg einmalige Film- und Fotoarchiv zu retten und endlich angemessene Rahmenbedingungen im Bereich Film- und Mediengeschichte zu schaffen!

(W)

Falk Eisermann beziffert die Zahl der echten und erhaltenen Inkunabelausgaben mit etwa 30.000. Davon sind etwa ein Drittel digitalisiert (mehrere große Sammlungen sind erst teilweise in der GW-Datenbank vertreten).

An deutschsprachigen Titeln (Sprache: ger) gibt es über 3310 Treffer, davon digitalisiert 1168. Weniger gut sieht es bei den niederdeutschen Drucken (34 von 316) und schlecht bei den niederländischen Drucken aus (nur 21 von 650).

(PM)

Manchmal klickt man auf eine URN und bekommt dann eine Fehlermeldung zu sehen. Eine Mail der DNB antwortet auf meine dazu gestellten Fragen:

In unseren Vergaberichtlinien für URNs und die Ablieferung von Netzpublikationen bzw. Online Dissertationen ist festgelegt, dass Unternamensrauminhaber verpflichtet sind, die URN / URL spätestens 24 Stunden nach der Erstveröffentlichung (i.d.R. die Freischaltung der URN auf dem Dokumentenserver) an uns zu melden. Nach den Regeln gilt eine URN auch dann erst als registriert und damit gültig, wenn sie an uns gemeldet wurde. Eine korrekt gemeldete URN ist in der Regel sofort, spätestens jedoch innerhalb von 2 Stunden auflösbar.

http://www.persistent-identifier.de/vergabe/Practice.php#Allgemeines-anforderung

http://www.persistent-identifier.de/service/FAQ.php#frage10

Werden die URNs durch Harvesten gemeldet, hängt die Häufigkeit der Aktualisierung von der Vereinbarung mit dem Unternamensrauminhaber ab:
mindestens wird einmal pro Tag aktualisiert, bei vielen jedoch im Abstand von wenigen Stunden.

Generell können wir feststellen, dass die Anzahl der URNs und damit auch die Verbreitung dieser dauerhaften und zitierfähigen Identifikationsmöglichkeit erfreulicherweise ständig wächst. Dadurch auftretende Lastprobleme weisen auf eine verstärkte Nutzung hin und wir bemühen uns kontinuierlich, unser System an die geänderten Bedürfnisse anzupassen.
Unser neuer Resolver, der seit Freitag produktiv ist, verfügt über qualifizierte Fehlermeldungen, die unterscheiden, ob ein Dokument nicht verfügbar ist oder eine URN nicht registriert wurde bzw. eine fehlerhafte Syntax aufweist. Diese differenzierten Fehlermeldungen werden ständig verbessert und erweitert.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole von der Hude

--
Nicole von der Hude
Deutsche Nationalbibliothek
Digitale Dienste
Adickesallee 1
D-60322 Frankfurt am Main
Telefon: +49-69-1525-1632
Telefax: +49-69-1525-1636
mailto:n.hude@d-nb.de
http://www.d-nb.de


(PM)

http://www.mrfh.de/inkunabeln

Ausführliche Angaben zu den Besitzern:

http://www.mrfh.de/besitzer

Sehr erfreulich!

Ehemals Donaueschinger Inkunabel mit Besitzeintrag von Dr. Johannes Werner von Themar http://www.mrfh.de/20180

(W)

http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/Register.asp?regname=Incipits&offset=1&title=Initien&resultsize=200

Eine Ergänzung zu den Registern zu handschriftlichen Initien, die ich zusammengestellt habe unter:

http://archiv.twoday.net/stories/6420201/

(W)

19 Bücher vor allem aus der frühen Neuzeit sind bereits einsehbar

http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/browse.php?CISOROOT=%2Fschmalbach

Siehe auch
http://www.ub.uni-koeln.de/digital/digitsam/schmalenbach/index_ger.html

(W)


http://www.scienceblogs.de/frischer-wind/2011/03/wer-kann-diese-objekte-identifizieren.php

Das Wernigeröder Harzmuseum hat zum heutigen IX. Museumsfrühling ausnahmsweise einmal seine "Asservatenkammer" geöffnet, und präsentiert eine Reihe unbekannter Exponate. Das Beste: ScienceBlogs-Leser dürfen mitraten - und zu gewinnen gibt es einen echten Saurierzahn!

Christian Reinboth schreibt auf Facebook: " Bei vier Objekten ist sie dank der Leserkommentare jetzt ein ganzes Stück weiter" (wie verlinkt man eine solche Notiz??)

(F)

Für die Website www.europeana1914-1918.eu werden Tagebücher, Filme, Feldpost, Briefe, Tonaufnahmen, Filme und anderes Material gesucht, anhand dessen sich der Alltag im Ersten Weltkrieg aus vielerlei Perspektiven rekonstruieren lässt.

Aktionstag "Erster Weltkrieg in Alltagsdokumenten"

Bitte kommen Sie

am Samstag, 2. April 2011
von 10 bis 17 Uhr
in die Staatsbibliothek zu Berlin
Haus Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin

und lassen Sie Ihre Erinnerungsstücke von Fachleuten der Staatsbibliothek zu Berlin und der Oxford University scannen und für die Präsentation im Internet aufbereiten. Da das Online-Archiv in digitaler Form aufgebaut wird, verbleiben die Erinnerungsstücke selbstverständlich bei Ihnen.

Alternativ können Sie sich auch selbstständig im Online-Archiv registrieren und digitale Erinnerungsstücke sowie die dazugehörigen Informationen direkt einstellen.

Lesen Sie alles über die Aktionstage und das Projekt unter http://www.europeana1914-1918.eu

Das Online-Archiv „Erster Weltkrieg in Alltagsdokumenten“ wird mit Digitalisaten privater Erinnerungsstücke aus dem Ersten Weltkrieg aus zehn am Krieg beteiligten Ländern bestückt. Schon im Jahr 2008 baute die Oxford University dank der großen Resonanz in der britischen Bevölkerung sehr erfolgreich ihr „Great War Archive“ (http://www.oucs.ox.ac.uk/ww1lit/gwa/) auf. Dieses Projekt wird jetzt fortgesetzt, zunächst in Deutschland, dann in weiteren europäischen Ländern, die am Ersten Weltkrieg beteiligt waren.

Im Jahr 2014, einhundert Jahre nach Kriegsbeginn, sollen vielfältige Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg online präsent sein. Neben den von Archiven, Museen und Bibliotheken bereitgestellten Inhalten sollen vor allem auch die privaten Erinnerungsstücke und dazugehörigen Geschichten aus ganz Europa die kollektive Erfahrung des Kriegs sichtbar machen und für die Forschung zahlreiche neue Impulse geben.

An vier Aktionstagen haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erinnerungsstücke von Fachleuten scannen und weiterbearbeiten zu lassen:

Donnerstag, 31. März, 10 – 20 Uhr
Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Samstag, 2. April, 10 - 17 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin (Potsdamer Straße)

Mittwoch, 6. April, 10 – 20 Uhr
Bayerische Staatsbibliothek in München

Dienstag, 12. April, 10 - 20 Uhr
Württembergische Landesbibliothek/Bibliothek für Zeitgeschichte in Stuttgart
Weitere Informationen:
http://www.europeana1914-1918.eu


http://idw-online.de/pages/de/news415334

(RSS)

Das meist wertlose Zentrale Verzeichnis digitalisierter Drucke ist inzwischen auch im KVK eingebunden:

http://kvk.ubka.uni-karlsruhe.de

(W)

Webarchivierung durch die Niedersächsische Landesbibliothek, ziemlich leeres Repositorium:

http://www.noa-gwlb.de/CiXbase/gwlbdeposit/

(W)

http://ufdc.ufl.edu/dmnl

Auch einige Zeitungen aus der Karibik.

Via
http://goo.gl/q4PMb = bibliostoria.wordpress.com

(RSS)

http://www.ub.uni-koeln.de/digital/digitsam/inkunabeln/index_ger.html

Der dortige Link zur Sammlung funktioniert wie üblich nicht, daher hier:

http://www.ub.uni-koeln.de/cdm4/browse.php?CISOROOT=%2Finkunabeln

(W)


http://www.archive.org/search.php?query=collection%3A%22nlsmusic%22%20AND%20%28nlsmusic%29

Das Internet Archive digitalisierte aus der Glen Collection der Schottischen Nationalbibliothek, die sich nicht schämt, bei gemeinfreien Werken das CC-NC-Copyfraud anzuwenden.

(T)

"Das im Bau befindliche Haus der Archäologie in Chemnitz wird um eine Attraktion reicher. Kurz vor Abschluss der Planungen vereinbarten am Freitag das Sächsische Staatsarchiv und das Landesamt für Archäologie in Dresden die Einrichtung einer Schatzkammer für das älteste Schriftgut über das heutige Sachsen. Dazu sollen in einem speziellen Raum in Wechselausstellungen bisher der Öffentlichkeit unzugängliche Urkunden, Akten, Siegel und Karten gezeigt werden.

Das Schaudepot gilt als i-Tüpfelchen auf den Vorstellungen der Planer für das wichtige Kulturprojekt von Chemnitz und Freistaat. Bis Ende März soll das Konzept für das gesamte Haus endgültig stehen. Danach, so das Landesamt, beginne die Phase der Ausschreibungen. "Wir gehen davon aus, dass uns der Rohbau Ende dieses Jahres übergeben wird", so Landesarchäologin Regina Smolnik. Danach werden die Räume eingerichtet und die Ausstellung für rund 4000 Exponate aufgebaut. Die Eröffnung erfolgt frühestens im Herbst 2013. "Das bleibt ein ehrgeiziges Ziel", so Smolnik. Ursprünglich sollte das Haus schon 2012 fertig sein. Aufgrund der knappen Kassen hatte der Freistaat die Eröffnung jedoch um ein Jahr verschoben.

Die Kosten für den Umbau des ehemaligen Kaufhauses Schocken an der Chemnitzer Brückenstraße belaufen sich auf 31 Millionen Euro. Davon kommen knapp 28 Millionen Euro zu je einem Drittel vom Bund, dem Land und der Stadt. Einschließlich der Innenausstattung rechnet der Freistaat für sich insgesamt mit Kosten von bis zu 25 Millionen Euro.

Das Zusammenbringen archäologischer Funde mit Schriftgut habe einen besonderen Reiz, so Smolnik. Das älteste sächsische Dokument stamme von 948. Eine der wertvollsten Urkunden ist die zur Verleihung der Kurwürde an Sachsen durch König Sigmund im Jahr 1423.

Das Haus der Archäologie soll auf drei Etagen die Geschichte in Sachsen über 300.000 Jahre zeigen. Damit erfülle es gewissermaßen die Funktion eines Nationalmuseums, verlautete am Freitag aus Regierungskreisen. Die vom Koalitionspartner FDP betriebene Neueinrichtung einer Extra-Sammlung zu Sachsen in Dresden dürfte somit vom Tisch sein."

Quelle: Freie Presse, am 25.03.2011 von Uwe Kuhr (ML)

http://leanderwattig.de/index.php/2011/03/26/borsenvereins-justiziar-sinngemas-frei-zugangliche-inhalte-will-eh-kein-mensch/

Es geht um das gescheiterte Google-Books-Settlement. In den Kommentaren teilt Hans-Jürgen Reff Interessantes mit:

Wenn Herr Sprang seine abenteuerliche Behauptung (60% aller digitalisierten gemeinfreien Bücher wären bislang kein einziges Mal heruntergeladen worden) nicht korrigiert, sollte man ihm mit einer einfachen Statistikauswertung der Download-Statistik von 2,7 Millionen ebooks des Internet-Archivs auf die Sprünge helfen:
Unter http://www.german-dataservice.de/archive-org-die-101000-Titel-mit-weniger-als-5-downloads.txt haben wir eine aktuelle Liste der 101000 unbeliebtesten Titel eingestellt. Man sieht, dass allein über das Internet-Archiv (www.archive.org) fast alle 2,7 Millionen Titel mehr als 4 mal heruntergeladen wurden.
Unter http://www.german-dataservice.de/archive-org-die-100000-beliebtesten-Titel.txt kann eine weitere Liste mit den 100000 beliebtesten Titeln eingesehen werden. Hiervon wurde keiner weniger als 500 mal downgeloadet.
Herr Sprang betreibt Geschäftsschädigung für kleine Unternehmen wie german-dataservice, die sich seit Jahren mit bescheidenem Erfolg bemühen, Entscheidungsträger von der Notwendigkeit der Massendigitalisierung zu überzeugen. Auch werden immer wieder falsche Zahlen ge nannt, wenn es um die anfallenden Kosten geht. Das Digitalisieren eines durchschnittlichen Buches kostet nur ca. 10 € !


(RSS)

Einen Überblick gewährt

http://herrlarbig.de/2010/02/15/vernetzter-diskurs-ein-beitrag-zur-schulmeister-debatte/

Ohne den Hinweis in der Digitalen Regionalgeschichte hätte ich davon womöglich nichts mitbekommen.

(RSS)

Interessante Ausführungen dazu

http://www.baarverein.de/bibliothek.html

Zum Thema

http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/don.htm

Zu den geretteten Zeitschriften gehören auch einige Laßberg-Bände:

Zudem gibt es ältere Exemplare: sie stammen aus dem späten 18. Jahrhundert aus den Bibliotheken der Vereinsgründer. Darunter nehmen die zahlreichen Bände aus der legendären Bibliothek des Freiherrn Joseph von Laßberg († 1855) eine Sonderstellung ein. Allein 24, meist mehrbändige Titel sind bis Ende Februar als Bestandteile dieser Sammlung fast sicher identifiziert. Beweise sind Lesezeichen, Exlibris, eigenhändige Marginalien, Signaturen und eindeutige Vermerke wie Villa Epponis ad Bibliothecam, so in den Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, der von den Brüdern Grimm herausgegebenen Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (1844/45) oder der signierte Buchrücken der Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol. Laßberg hat jedoch nicht nur Helvetica gesammelt und darin gelesen, sondern auch Meklenburgisches (sic!), Suevica, Bavarica und Saxonia - darunter Seltenes, das in keiner anderen baden-württembergischen Bibliothek , nicht einmal in der von Ute Obhof in ihrer vorbildlich gehüteten eigentlichen Laßberg-Sammlung der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe zu finden ist.

Anzumerken ist, dass die Vereinsverantwortlichen zu keinem Zeitpunkt irgendeine Veranlassung sahen, hinsichtlich meines Projekts Donaueschingen digital mit mir Kontakt aufzunehmen.

Übrigens sind die Online-Nachweise in der "Digitalen Bibliothek" arg dilettantisch:

http://www.baarverein.de/sachkatalog.html

(W)


http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M40784.htm weist derzeit 17 weltweit Digitalisate nach.

Über BASE findet man einen Teil davon, während der Online-Filter des KVK nichts weiteres bringt. Die Europeana hat ein ungarisches Exemplar aus manuscriptorium.com (offline), das dem GW fehlt. [Update: es ist eine deutsche Ausgabe!!]

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=google+schedel+liber&btnG=Google-Suche&meta=&aq=f&oq=
ist überhaupt nicht hilfreich. Ein direkter Link zu irgendeinem Digitalisat fehlt unter den ersten 100 Treffern.

2004 gab es drei Digitalisate:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&id=5362&re=577

2007 waren es sieben:
http://de.wikisource.org/wiki/Diskussion:Schedel%E2%80%99sche_Weltchronik#Digitalisate_weltweit.2C_lat.2Fdt.

(E)


Lucia Burgio, Robin J. H. Clark, and Richard R. Hark: Raman microscopy and x-ray fluorescence analysis of pigments on medieval and Renaissance Italian manuscript cuttings. In: Proceedings of the National Academy of Sciences 107 (2010), S. 5726-5731
doi:10.1073/pnas.0914797107
= http://dx.doi.org/10.1073/pnas.0914797107 (free)

Zusammenfassung:
Italian medieval and Renaissance manuscript cuttings and miniatures from the Victoria and Albert Museum were analyzed by Raman microscopy to compile a database of pigments used in different periods and different Italian regions. The palette identified in most manuscripts and cuttings was found to include lead white, gypsum, azurite, lazurite, indigo, malachite, vermilion, red lead, lead tin yellow (I), goethite, carbon, and iron gall ink. A few of the miniatures, such as the historiated capital “M” painted by Gerolamo da Cremona and the Petrarca manuscript by Bartolomeo Sanvito, are of exceptional quality and were analyzed extensively; some contained unusual materials. The widespread usage of iron oxides such as goethite and hematite as minor components of mixtures with azurite is particularly notable. The use of a needle-shaped form of iron gall ink as a pigment rather than a writing material was established by both Raman microscopy and x-ray fluorescence spectroscopy for the Madonna and Child by Franco de’ Russi.

Siehe auch
http://www.delicious.com/Klausgraf/manuscript_aura

(W)

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,753229,00.html

Der Deutsche Bibliotheksverband hat in einem Thesenpapier vorgerechnet, dass man für zehn Millionen Euro etwa 200.000 Titel scannen kann. (Also 50 Euro je Titel)

Thesenpapier: http://goo.gl/17d3S = bibliotheksverband.de

(T)

Heute, 26. März 2011 jährt sich zum 75ten Mal der Todestag von Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe (geb. 23.2.1883 gest. 26.3.1936).
Er war der letzte regierende Fürst zu Schaumburg-Lippe. In meinen Augen war er ein Opfer des NS-Regimes.

Vielleicht bin ich ungerecht, aber ich habe den Eindruck, dass Bückeburg kaum seiner gedenkt.

http://goo.gl/OTLhu

http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100

http://archiv.twoday.net/stories/3810499/

http://hemeroteca.abc.es/nav/Navigate.exe/hemeroteca/madrid/abc/1936/03/27/032.html

Eine google Bildersuche lohnt.

Alexander vom Hofe, Madrid.

Vierprinzen
(E)

Was bedeutet eigentlich die Zeichenfolge urn:nbn:de:bsz:25-opus-5267? Oder doi: 10.1088/1126-6708/2009/03/004? Wie bekomme ich bei bestimmten Websites z.B. Google Book Search eine (einigermaßen) zitierfähige URL? Wie kann ich Einträge im Tübinger Inkunabelkatalog INKA oder Handschriften in manuscriptorium.com zitieren?

Das sind natürlich unterschiedliche Fragestellungen. Es geht zum einen darum, aus einer Zeichenfolge, die als Name eines digitalen Objekts angegeben wird, mittels eines Resolvers einen anklickbaren Link zu machen. Und zum anderen darum, URLs sinnvoll zu kürzen oder überhaupt eine zitierfähige URL zu ermitteln, die auch für andere Nutzer taugt.

[Es geht hier also nicht um die generelle Problematik des Zitierens von Internetquellen, siehe dazu zusammenfassend:

Seite „Zitieren von Internetquellen“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Juni 2013, 12:15 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zitieren_von_Internetquellen&oldid=119238288 (Abgerufen: 8. Juni 2013, 15:14 UTC)

Es geht im folgenden um den URL-Teil des Zitats.]

-- Teil I - Grundsätze --

1. Online-Publikationen in HTML sollten den maßgeblichen Resolver immer als anklickbaren Link unter den Namen des digitalen Objekts legen.

Beispiel: Auf der Seite http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/526/ liegt unter urn:nbn:de:bsz:25-opus-5267 der anklickbare Link:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:25-opus-5267

2. Publikationen im Druck und als PDF, bei denen diese elegante Möglichkeit nicht gegeben oder erwünscht ist, sollten in geeigneter Weise darauf hinweisen, wie man zu einer anklickbaren URL kommt.

Ein beträchtlicher Teil potentieller wissenschaftlicher Rezipienten hat keine Ahnung, was ein URN oder ein DOI ist. Auch naturwissenschaftliche Beiträge sollten interdisziplinär nutzbar sein. Daher mag es höchst unfachmännisch aussehen, wenn in einem physikalischen Fachbeitrag angedeutet wird, wie man von
arXiv:1007.3837v2
zu
http://arxiv.org/abs/1007.3837v2
kommt, aber benutzerfreundlicher wäre es!

In Fußnote 7 meines Aufsatz

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7941/

schrieb ich:

"eine gültige URL ergibt sich aus der [sic!] URN jeweils durch Voranstellen von " http://nbn-resolving.de/

Nicht sehr verbreitet sind Browser-Plugins z.B. das auf dem Stand von 2003 befindliche URN-Plugin
http://www.persistent-identifier.de/?link=550

3. Zu zitieren ist stets der dauerhafte (persistente) Link

Ist ein URN oder ein DOI noch nicht aktiv, was leider nicht ganz selten vorkommt, kann man bei aktuellen Mitteilungen natürlich eine funktionierende URL angeben.

Da man leider immer wieder mit dem Ausfall des DNB-Resolvers rechnen muss (siehe http://archiv.twoday.net/stories/14664785/ ), empfiehlt sich vielleicht ein Doppelzitat von URN und URL, zumal wenn die URL dauerhaft ist.

Beispiel:

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:25-opus-79417
URL: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7941/


4. Es sollte die kürzestmögliche URL ohne störende (z.B. "sessionid") oder entbehrliche Bestandteile zitiert werden.

5. Zitate von URLs mittels Kürzungsdiensten wie goo.gl sollten im wissenschaftlichen Kontext unterbleiben!

Die Begründung ist einfach: Diese können von einem zum anderen Tag verschwunden sein.

6. Bei kostenpflichtigen E-Journals sollte die offizielle URL (bzw. DOI) angegeben werden, daneben aber auch die benutzte oder benutzbare Preprint- oder Postprint-Version, zumal wenn deren URL einen dauerhaften Eindruck macht.

Für Vertreter der reinen Lehre natürlich ein grauenhaft verschwommener Ratschlag: Wann macht eine URL einen dauerhaften Eindruck? Persönliche Homepages neigen dazu, irgendwann aus dem Netz zu verschwinden, und manchmal sind sonst kostenpflichtige Artikel befristet frei zugänglich.

Ein konkretes Beispiel:

Philippe Colomban: Raman spectrometry, a unique tool to analyze and classify ancient ceramics and glasses. In: Applied Physics A: Materials Science and Processing 79 (2004), S. 167-170
http://dx.doi.org/10.1007/s00339-004-2512-6

Die Groß- und Kleinschreibung des Titels folgt der Springer-Website. Der Vorname des Autors ist nach den freien Versionen ergänzt. Pedanten mögen Ph[ilippe]. schreiben.

Nun gibt es aber auch zwei freie Versionen. Die eine im Arxiv (siehe unten):

http://arxiv.org/abs/cond-mat/0701351v1

Die andere in HAL:

hal-00124721, version 1
http://hal.archives-ouvertes.fr/hal-00124721/fr/
oai:hal.archives-ouvertes.fr:hal-00124721

Wer Zugang zum kostenpflichtigen Original hat, kann auf das Zitat der freien Versionen verzichten, was aber wenig rücksichtsvoll wäre. Will man beide angeben, könnte man mit "Zitiert nach" oder "Siehe auch" arbeiten (je nachdem, welche Version man konkret verwertet hat).

7. Dauerhafte Internetadressen sollten keine Zeichen enthalten, die ein URL-Encoding erfordern.

Siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/URL-Encoding
Tool:
http://www.homepage-total.de/tools/urlencoder.php

Ein sog. Permalink, der

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/sigrefsAachen|||Bibliothek der Stadt Aachen / Stadtbibliothek|||Beis A 5.html

lautet, ist völlig verfehlt.

8. Jede Einzelseite sollte einen dauerhaften Link haben! Ist das nicht möglich, sollte sie mindestens überhaupt verlinkbar sein.

9. Permalinks sollten kurz sein!

http://zs.thulb.uni-jena.de/receive/jportal_jpvolume_00066222?XSL.view.objectmetadata=false&jumpback=true&page=GJP_1810_%200067.tif&zoom=3&x=0&y=0&tosize=screen&maximized=true ist der permanente Link einer Einzelseite

-- Teil II - Tipps zu einzelnen Websites --

Ark = Archival Resource Key

Werden meistens in URLs eingebunden zitiert. Ein allgemeiner Resolver existiert nicht, siehe auch

http://de.wikisource.org/wiki/Vorlage:ARK/Doku

Beispiel:

ark:/12148/bpt6k150111 wird zu
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k150111

Arxiv
Der größte physikalische Preprintserver, siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/ArXiv
http://arxiv.org/

Aus arXiv:0808.2691 wird durch Voranstellen von
http://arxiv.org/abs/
die anklickbare URL
http://arxiv.org/abs/0808.2691

Teilweise werden die einzelnen Abteilungen auch ohne Hinweis auf arxiv zitiert. Beispiel:

S. Yamaguchi, Wilson loops of anti-symmetric representation and D5-branes, JHEP 05 (2006) 037 [hep-th/0603208]

URL:
http://arxiv.org/abs/hep-th/0603208

Siehe auch
http://arxiv.org/help/arxiv_identifier

***

Digizeitschriften

Für Normalsterbliche nicht zitierbar, siehe

http://de.wikisource.org/wiki/Vorlage_Diskussion:DIGIZ

In BASE findet man Links wie

URL:
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?GDZPPN001279882
http://www.digizeitschriften.de/resolveppn/GDZPPN001279882

Manchmal funktionieren diese sogar!

***

DLibra-Bibliotheken in Polen

http://fbc.pionier.net.pl/id/oai:zbc.uz.zgora.pl:6086
http://zbc.uz.zgora.pl/Content/6086

führen direkt auf die Djvu-Datei, während

http://zbc.uz.zgora.pl/dlibra/docmetadata?id=6086

auf die Metadaten führt. Unklar ist, was

Digital Object Identifier : DC-216
Oryginal Object Identifier : S III 261

bedeutet.

Nachtrag: Das DLF-Team teilte am 31.3.2011 mit: " In the case of Polish digital objects, OAI Identifiers are resolved by our national metadata aggregator, the PIONIER Network Digital Libraries Federation (http://fbc.pionier.net.pl). To resolve OAI-Id, the following URL is used:

http://fbc.pionier.net.pl/id/

For example, a PURL (Persistent URL) for the example you gave:

http://fbc.pionier.net.pl/id/oai:www.wbc.poznan.pl:2702

If you are using this PURL you don't care if an URL to the digital object changed. Our aggregator updates data about publications once a day, so the changed URL of digital object is updated usually within one day time. After that it redirects to the proper address."

***

DOI
Digital Object Identifier
http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier
http://www.doi.org

Ist bei kommerziellen E-Journals inzwischen Standard.

Aus

Shieber SM (2009) Equity for Open-Access Journal Publishing. PLoS Biol 7(8): e1000165. doi:10.1371/journal.pbio.1000165

wird durch Voranstellen von
http://dx.doi.org/
die anklickbare URL
http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.1000165

http://dx.doi.org/doi:10.1371/journal.pbio.1000165
funktioniert aber auch.

Neben doi: ohne Leerzeichen nach dem Doppelpunkt begegnet aber auch (anderes Beispiel):
DOI: 10.1007/s00339-004-2512-6

[S.a. http://blogs.plos.org/mfenner/2011/10/09/the-trouble-with-dois/ ]

***

[e-helvetica

http://archiv.twoday.net/stories/444867922/ ]

***

Facebook
http://www.facebook.com

Facebooks-Statusmeldungen können verlinkt werden, indem man auf den Link unter dem Datum klickt. Beispiel:

http://www.facebook.com/prometheus.bildarchiv/posts/192091840832743

***

Google Books

Siehe

http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Zitieren_von_B.C3.BCchern

Mehr als

http://books.google.com/books?id=DCbaAAAAMAAJ&pg=PA33 (ID und Seitenzahl-Code)

ist unnötig.

Schnipsel zitieren:

Aus
Link
wird
http://books.google.com/books?id=fpy0AAAAIAAJ&q=%22Denn+Kunst+ist+nichts+anderes+als+Gestaltung+mit+beliebigem+Material%22

Voransicht-Bücher:

Oft funktioniert das Zitat mit ID und Seitenzahl auch bei Voransichtbüchern, aber nicht immer. Dann kann man mit einer Suchanfrage die Volltextansicht erreichen (ohne Gewähr!):

http://books.google.com/books?id=McpXrBboPSoC&pg=PA209&q="genealogie+der+staufer+sondern+auch"

***

Handle-System
http://www.handle.net/

Üblich ist, Handle-Identifiers wie URLs zu zitieren. Beispiel:

Please use this identifier to cite or link to this item: http://hdl.handle.net/2324/16846

Handle-Identifier sind in Open-Access-Repositorien weit verbreitet. Aber nicht jede URL, in der die Zeichenfolge handle erscheint, führt auf einen Identifier des Handle-Systems. Beispiel:

http://dash.harvard.edu/handle/1/4773037
soll als
http://nrs.harvard.edu/urn-3:HUL.InstRepos:4773037
zitiert werden.

***

HathiTrust
http://www.hathitrust.org

Für ganze Bücher gibt es permanente Handles (siehe oben):

http://hdl.handle.net/2027/uc1.$b782841

Für das Zitieren von Einzelseiten braucht man die Buch-ID und den Code der Scanzahl (seq) nach folgendem Muster:

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.%24b782841&seq=87
http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=wu.89106554512;seq=427 (nur mit US-Proxy)

Siehe http://archiv.twoday.net/stories/16571317/

***

INKA
Inkunabelkatalog deutscher Bibliotheken
Anleitung: http://archiv.twoday.net/stories/5904897/
Ergänzend jetzt die permanenten Links auf Exemplarebene:
http://archiv.twoday.net/stories/11494788/

Man muss aus "INKA 21000005" die Nummer nach dem folgenden Muster verwenden:

http://www.inka.uni-tuebingen.de/?inka=21000005

***

Libreka
Buchvolltexte des deutschen Buchhandels
http:/www.libreka.de

Einzelseiten können mit Buch-ID und Scan-Nummer zitiert werden, der Rest der URL ist entbehrlich:

http://www.libreka.de/9783110143393/457

***

Manuscriptorium
Handschriften- und Kulturgutportal aus Tschechien
http://www.manuscriptorium.com

Wie man die Handschriften zitieren kann, erklärt:
http://archiv.twoday.net/stories/11565124/

***

MDZ

Google-Digitalisate haben keine Seiten-Permalinks, man kann die URL aber nach folgendem Muster kürzen:

http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1046/bsb10464960/images/?pimage=452

Was allerdings nichts daran ändert, dass man damit rechnen muss, dass "www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1046/" durch etwas anderes ersetzt wird. Sich ändernde URLs sind in München ein ständiges Ärgernis.

***

MGH

Je nachdem ob man vom MDZ oder von http://www.dmgh.de kommt, ergeben sich unterschiedliche Zitierweisen.

Auf dmgh.de findet man unter "Lesezeichen" für die Beispielseite aus den MGH Epistulae:

http://bsbdmgh.bsb.lrz.de/dmgh_new/app/web?action=loadBook&contentId=bsb00000536_00008

Unter "Zusatzinformationen" gibt es einen hübscher aussehenden Link:

http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_Epp._2_S._VIII

Der gesamte Band hat im MDZ eine URN (siehe unten), die aber nicht beim Digitalisat steht (gefunden in BASE):

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00000536-8

Obige Beispielseite hat einen persistenten Link:

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00000536/image_8

***

OAI

Zum Problem siehe etwa
http://archiv.twoday.net/stories/11584097/
und oben DLibra-Bibliotheken

Es gibt keinen übergreifenden OAI-Resolver, jeder Anbieter hat seinen eigenen. OAI-Identifier sind ohnehin nicht als persistente Links konzipiert: "oai-identifiers are not designed for human use, they are designed to be used only with the OAI-PMH". Siehe auch

http://www.openarchives.org/OAI/2.0/guidelines-oai-identifier.htm

http://tex.stackexchange.com/questions/4972/oai-field-in-bibtex-biblatex

Dort zitiertes Beispiel für ein Zitat mit oai:

François Sidoroff. Mécanique des solides. Mécanique des milieux continus. École
Centrale de Lyon, 1980. oai:cel.archives-ouvertes.fr:cel-00530377
unterlegt mit einem Link zu
http://cel.archives-ouvertes.fr/cel-00530377

Domain + identifier führt zur Ressource? Von wegen!

Allerdings verwenden die DLibra-Bibliotheken in Polen die OAI-Identifier als persistente Links.

Siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/16546969/

Hat man die Base-URL, kommt man unter Verwendung eines zulässigen Metadata-Prefix zu einem XML-Record der betreffenden Metadaten, zu denen der OAI-Identifier gehört:

http://oai-bdb.onb.ac.at/Script/oai2.aspx?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_dc&identifier=oai:baa.onb.at:4615802

***

PaperC
Plattform zum kostenlosen Lesen von Buchvolltexten
http://paperc.de

Die URLs des jungen Angebots haben sich bereits mehrfach geändert, daher steht dahin, wie lange der Tipp von Leander Wattig funktioniert. Zitierbeispiel für eine Einzelseite:

http://paperc.de/2909-deutscher-humanismus-a---k-9783110213874#!/pages/74

Siehe
http://archiv.twoday.net/stories/14870093/#14870734

***

PURL
Persistent URL (Uniform Resource Locator)
http://en.wikipedia.org/wiki/Persistent_Uniform_Resource_Locator
http://www.purlz.org/

Purls werden üblicherweise als URLs zitiert. Beispiel:

http://purl.fdlp.gov/GPO/gpo1685

***

Twitter
http://www.twitter.com

Twitter-Meldungen können verlinkt werden, indem man auf das Datum klickt:

http://twitter.com/Archivalia_kg/status/7608314034

***

URN
Uniform Resource Name
http://de.wikipedia.org/wiki/URN
http://www.nb.admin.ch/nb_professionnel/01693/01746/01903/index.html

Aus urn:nbn:de:bsz:25-opus-12708
wird durch Voranstellen von
http://nbn-resolving.de/
die anklickbare URL
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:25-opus-12708

Durch Voranstellen von
http://nbn-resolving.org
erhält man eine Liste der URLs, die man nicht in jedem Fall als Bereicherung empfindet.

Andere Resolver:
http://www.zevep.com/php/resolver.php
http://urn.kb.se

***

Wikipedia

Im wissenschaftlichen Kontext sollte man immer die Permalinks verwenden, erreichbar links unter Werkzeuge. Beispiel:

Seite „Permanentlink“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 30. August 2010, 08:50 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Permanentlink&oldid=78451311 (Abgerufen: 26. März 2011, 15:35 UTC)

Wikipedia korrekt zitieren
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wikipedia-korrekt-zitieren-789044.html

Zur inhaltlichen Problematik
http://archiv.twoday.net/search?q=wikipedia+zitier

(E)

Beitrag gestern im RNF-Fernsehen zur Urkundendigitalisierung in Speyer, online auch im RNF-Videoportal

http://www.rnf.de/videoportal/rnf_life/archive_werden_virtuell

http://www.bsb-muenchen.de/Einzeldarstellung.403+M51ac1d6c11b.0.html

Zur Münchner Ausstellung gibt es abgesehen von wenigen Bildern ohne korrekte Metadaten nur den Hinweis auf das 3-D-Digitalisat der Haupthandschrift Clm 835:

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/3D?readmore=false#Clm_835

Nun gibt es aber auch - undokumentiert - Digitalisate weiterer ausgestellter Handschriften, die man sich einzeln zusammensuchen muss, was ich getan habe. Die BSB will offensichtlich vor allem ihren Katalog verkaufen, den es NICHT Open Access im Netz gibt. Vielleicht gibt es demnächst eine Psalter-Seite in der Bayerischen Landesbibliothek Online, aber bis dahin kann man sich ja an den folgenden Links erfreuen.

Isabella-Psalter Cod.gall. 16
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00056556/image_1

Eberhard-Psalter Clm 7355
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00056552/image_1

Psalter aus Polling Clm 11308
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00056553/image_1

Psalter für Stams Clm 15909
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00056555/image_1

Würzburger Psalter Clm 3900
Leider noch nicht online!
Einzelblatt Bl. 3r
http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/image/artikel/artikel_45227_bilder_value_1_buchmalerei1.jpg

Magdeburger Psalter Clm 23094
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00027174/image_1

Cgm 82
Leider noch nicht online!
Einzelblatt Bl. 8r
http://www.bsb-muenchen.de/uploads/pics/Cgm82_Bl_8r_08.jpg

Clm 4301
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00056557/image_1

Clm 19201, 19202 und 19203
Leider noch nicht online

Clm 28999
Leider noch nicht online!

(ML)


Unbedingt anschauen bis zum 7. April: das Open review für Shakespeare Quarterly

http://mediacommons.futureofthebook.org/mcpress/shakespearequarterlyperformance/

(T)

Meint Anna Sauerbrey:

http://www.tagesspiegel.de/meinung/der-verkauf-des-wissens/3968226.html

(T)

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00059192/image_1

(W)


Rätselspaß und Gewinnchancen beim Frühlingsrätsel des Hessischen Hauptstaatsarchivs. Besuchen Sie vom 1. bis zum 15. April 2011 unsere Homepage http://www.hauptstaatsarchiv.hessen.de und raten Sie mit:

jeden Tag eine neue Rätselfrage zu Archiv und Geschichte, jeden Tag ein neuer Lösungsbuchstabe. Und gewinnen Sie attraktive Buch- und Sachpreise.

Machen Sie mit. Es lohnt sich!


(PM)

http://www.bsb-muenchen.de/fileadmin/imageswww/pdf-dateien/BSB_Katalog.pdf

Als kostenfreies PDF liegt der Katalog

Auf den Spuren des Mittelalters. 30 Jahre Handschriftenzentrum an der Bayerischen Staatsbibliothek : Ausstellung anläßlich der Tagung "Die Katalogisierung mittelalterlicher Handschriften in internationaler Perspektive" 25. Oktober - 2. Dezember 2005 / Ausstellung und Katalogredaktion: Béatrice Hernad und Bettina Wagner. - München : Bayerische Staatsbibliothek, 2005. - 100 Seiten : 31 Farbabb.

vor - die farbigen Abbildungen in guter Qualität!

(ML)

http://prodigi.bl.uk/illcat/glossary.asp

Michelle P. Brown, Understanding Illuminated Manuscripts: A Guide to Technical Terms (J. Paul Getty Museum: Malibu and British Library: London, 1994)

(T)


Bewährt und gut:

http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript%20Internetrecht_April_2011.pdf

(T)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34336/1.html

Marcus Hammerschmitt kommentiert den Protest gegen die Machenschaften von HarperCollins, siehe

http://archiv.twoday.net/stories/14664232/

(ML)

In January 2011, the IEEE changed a key author policy,
discontinuing the right authors had to post the final published
version of their IEEE articles on the web.


Und was fällt Stevan Harnad dazu ein?

The IEEE policy change is a good thing, a blessing in disguise.

Aus Liblicense (ML)

"Auf die Stadt Köln kommen nach dem Einsturz des Historischen Archivs weitere Kosten in Millionenhöhe zu. Eine Verwaltungsvorlage, die im Stadtrat beschlossen werden soll, sieht vor, der KVB mehr als 29 Millionen Euro zu erstatten. Das Geld wird fällig, wenn die Versicherungen die Kosten für beispielsweise die verlängerten Bauzeiten nicht zahlen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat der KVB 16 Millionen Euro für unter anderem Gutachten bewilligt."
Quelle: WDR.de, Lokalzeit Köln, Nachrichten v. 25.3.2011

 

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