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Ist es verdammt nochmal so schwierig, wenigstens provisorisch ANNÄHERND brauchbare Metadaten beizugeben, wenn man ein Kulturgut online stellt? Besonders übel verhält sich da die UB Greifswald, deren RSS-Feed überhaupt eine Zumutung ist. Siehe im letzten Jahr (die Links funktionieren natürlich nicht mehr!):

http://archiv.twoday.net/stories/11502699/

Nun wurde ins Netz gestellt:

Strukturtyp: Monographie
URN: urn:nbn:de:gbv:9-g-516622
Persistente ID: PPNLHArchivChronik_001
Sammlung: Handschriften
Erstellungsdatum: 07.04.11 18:19
Titel: Mecklenburgische Reimchronik

Die URN ist noch nicht registriert:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:9-g-516622

http://ub-goobi-pr.ub.uni-greifswald.de/viewImage.xhtml?action=open&iddoc=150496&page=1

Es handelt sich um

http://www.handschriftencensus.de/2270

BTW: Tolle Handschrift von 1378/79!



(RSS)

Seit (gefühlten) Jahren wieder mal etwas Sinnvolles bei ALO

http://www.literature.at/viewer.alo?objid=1045290&page=1&viewmode=overview

(RSS)

http://www.nibelungen-kurier.de/?t=news&s=lokalnachricht&ID=35938

Die Bücher sind in Dilibri eingestellt:

http://www.dilibri.de/stbwodfg/nav/history

(W)

Johannis Gersonis Ehemahls Fürnehmen Theologi zu Paris, Zwey fürtreffliche Tractätchen: Die Warhafften Erscheinungen von den Falschen zu unterscheiden/ Und Die Geister zu prüfen : Auf Gnädigsten Befehl Des ... Herrn Rudolphi Augusti, Hertzogen zu Braunschweig und Lüneburg In Lateinischer Sprach neulich publiciret/ Zu gemeinem Nutz und mehrerem Unterricht derer die nicht studiret/ in unsere Teutsche Sprach übersetzet Von einem Alten Deutschen

http://diglib.hab.de/drucke/m-349-8f-helmst/start.htm%20

Schlüsselseiten der lateinischen Ausgabe
http://www.gbv.de/vd/vd17/23:258464D

Die lateinischen Titel:
De Discernendis veris Visionibus a falsis
De Probatione spirituum

(RSS)

Es genügt der Hinweis auf

http://www.iuwis.de/meldung/uwe-jochum-und-open-access-stereotypen-der-faz-vom-0604

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=jochum

(RSS)

http://opustest.bsz-bw.de/kidoks/

Die Hochschulbibliotheken der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken (AKThB) und des Verbands kirchlich-wissenschaftlicher Bibliotheken (VkwB) bieten allen Angehörigen ihrer Hochschulen – Lehrenden und Studierenden – die Möglichkeit, elektronisch erzeugte, qualifizierte Dokumente über ihr Online-Publikations-System auf Basis der OPUS-Technologie kostenlos zu veröffentlichen. Die Texte stehen nach ihrer Veröffentlichung weltweit im Internet zur Verfügung und werden von den Bibliotheken dauerhaft archiviert.

Mit bislang insgesamt 4 (in Worten: vier) Dokumenten kein Ruhmesblatt der kirchlichen Open-Access-Bestrebungen.

(ML) ZKBW-Dialog via INETBIB

http://www.nationalarchives.gov.uk/imagelibrary/default.htm

"The reproduction of images of documents from The National Archives on an open non-commercial website commands a one-off fee of £40.00 + £8.00 VAT. This fee covers up to twenty items. The fee reflects the fact that website use constitutes worldwide publication."

Liegt auf der Linie der geldgeilen UK-Strategie: Für das Fußvolk bleiben niedrigaufgelöste Beispielabbildungen (wenngleich ohne Wasserzeichen).

(RSS)


"Täglich sammeln wir Staub - wenn wir uns in einem Raum aufhalten, wenn wir durch eine Wiese oder über eine Straße gehen oder auch in einem Buch lesen - und täglich versuchen wir, ihn wieder loszuwerden. Unser Drang nach Reinheit hat eine ganze Industrie entstehen lassen, die von Staubsaugern bis zu High-Tech-Filtern alle Arten von Hilfsmitteln anbietet. Für die Wissenschaft ist Staub kein Dreck. Was vom Alltagsmenschen kaum wahrgenommen wird, ist für die Forscherinnen und Forscher spannend. Neue Analysemethoden erlauben es, Staub mit einer bis vor wenigen Jahren noch nicht gekannten Präzision zu charakterisieren und seine Bewegungen zu verfolgen. Moderne Staubforscher können aus wenigen Milligramm Staub viel über den Zustand unserer Umwelt herauslesen.

Eine überraschende Ausstellung des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg."


Quelle: Pressemitteilung des Hauses der Wissenschaft, 30.03.2011

Website der Staubausstellung
(E)

Schlimmer geht immer!

Presseerklärung Verwaltungsgericht Berlin

"Keine Einsicht in den Terminkalender der Bundeskanzlerin

Pressemitteilung Nr. 12/2011 vom 07.04.2011
Das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes (IFG) gibt keinen Anspruch darauf, in den Terminkalender der Bundeskanzlerin Einsicht zu nehmen. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden.

Die Kläger hatten die Klage im Zusammenhang mit dem Abendessen erhoben, das die Bundeskanzlerin aus Anlass des 60. Geburtstages des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Dr. Josef Ackermann, am 22. April 2008 im Kanzleramt gegeben hatte. Mit ihrer Klage hatten die Kläger nicht nur Einblick in den Terminkalender der Bundeskanzlerin begehrt, sondern auch die Überlassung weiterer Unterlagen im Zusammenhang mit der Planung und Durchführung des Abendessens. Zur Begründung hatten sie sich auf das IFG berufen, wonach jeder gegenüber Behörden des Bundes einen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen hat.

Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts lehnte das Begehren hinsichtlich der Einsichtnahme in den Terminkalender ab. Es könne offen bleiben, ob es sich bei dem Terminkalender um eine amtliche Information im Sinne des Gesetzes handele. Jedenfalls liege ein Ausschlussgrund vor, da die Offenlegung des Terminkalenders nachteilige Auswirkungen auf die innere Sicherheit haben könne. Durch die Offenlegung könne ein Bewegungsprofil der Bundeskanzlerin erstellt und dadurch deren Gefährdung erhöht werden. Ebenfalls abgewiesen wurde die Klage, soweit sie sich auf die Herausgabe von Informationen bezog, die beim Kanzleramt nicht oder nicht mehr vorhanden waren. Die Klage hatte allerdings Erfolg, soweit die Kläger die Preisgabe der Namen der eingeladenen Gäste des Abendessens verlangt hatten. Insoweit überwiege das Informationsinteresse der Kläger die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen, da es sich sämtlich um Personen des öffentlichen Lebens handele und sie nicht als Privatpersonen, sondern in ihrer Funktion von der Bundeskanzlerin in das Bundeskanzleramt eingeladen worden seien.

Gegen das Urteil ist die Berufung zulässig.

Urteil der 2. Kammer vom 7. April 2011 – VG 2 K 39.10"

http://vierprinzen.blogspot.com/

Erstaunlich ist, wieviele Kommentatoren bei Udo Vetter nichts an dem Vorgehen der Kölner Staatsanwaltschaft auszusetzen haben:

http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/04/07/klsche-nummernsuche/

SE. 39 Hamachera - Heisterkamp (einschließlich 309 43 09
UJs-Sachen)
SE. 301 Heisterkampa – Höfflin (einschl. UJs-Sachen) 338 43 38


Auch wenn ein a an den Namen angehängt wurde, verstößt es eklatant gegen das Persönlichkeitsrecht der realen Träger der dort aufgeführten Namen, wenn durch Auflistung im Telefonverzeichnis einer Staatsanwaltschaft der Eindruck entsteht, es laufe ein Ermittlungsverfahren gegen sie. Ob die Namen aus dem Telefonbuch oder sonstwoher stammen, ist völlig wurscht.

(RSS)

Das Schreiben im Stadtmuseum Düsseldorf, das man mir zu fotografieren verbot, gibt es online, aber in zu kleiner Auflösung auf

http://www.duesseldorf.de/stadtmuseum/sammlung/03/005/10038.shtml

1498, Papier, Metall, Ankauf 1976, Stadtmuseum ZV 1976/49

Der Ritter Arnold von Harff (1471 - 1505) gehörte dem niederrheinischen Adel an und war ein bekannter Orientreisender. Er brachte von seiner Reise nach Jerusalem einen Ring mit, mit dem er die heiligen Stätten berührt hatte. Er schenkte ihn Sibylle von Brandenburg, der zweiten Ehefrau Wilhelms IV. von Jülich-Berg. Harff hielt seine Reisen in einem "Pilgerbuch" fest.

Siehe auch http://archiv.twoday.net/stories/14879787/

(E)


Fragt eine Schreiblehrerin in der taz

http://www.taz.de/1/zukunft/bildung/artikel/1/keine-paedagogischen-interessen/

(D)

Wie angekündigt war ich Samstag Abend auf der Düsseldorfer Museumsnacht unterwegs. Die erste Station war das Stadtarchiv in der Nähe des Hauptbahnhofs (ich kam zwischen 20 und 21 Uhr an). Es war ausnahmsweise trocken und sehr gut besucht. In einer Art Ausstellungsraum dokumentierten Stellwände und Vitrinen das Thema Tod und Sterben. Während man auf eine Führung oder die Lesung wartete, konnte man einen Blick auf einen gegenüberliegenden Besprechungsraum erhaschen, in dem eine Präsentation mit alten Ansichten und Karten groß an die Wand projiziert wurde. Zunächst wählte ich die Lesung. Passende Beleuchtung schuf eine unheimliche Stimmung im dafür genützten Magazinbereich (siehe Bild). Mitarbeiter des Archivs lasen etwa eine Viertelstunde aus einer Akte über einen Herrn Mancini, der in den 1920er Jahren sich dagegen wehrte, seine mumifizierte Gattin beisetzen zu lassen. Wenige Bilder unterstützten die unterhaltsame Lesung, die weder zu kurz noch zu lang war. Daumen hoch!

Wieder zurück nahm ich nach kurzer Wartezeit an einer Speed-Führung (ebenfalls etwa eine Viertelstunde) teil, die von Kurskollegin Dr. Scheeben durchgeführt wurde, die ich seit vielen Jahren erstmals wieder sah. Wir sahen einen Magazingang und einige mittelalterliche Urkunden (die meisten wurden als Dämmmaterial im Rathaus nach einem Luftangriff gefunden).

Angesichts des großen Andrangs war das Konzept mit kurzer Lesung und Kurzführung sehr überzeugend. In den Wartezeiten konnte man Stellwände und Exponate in Augenschein nehmen. Fazit: aus meiner Sicht gelungen!

Danach hatte ich mir fürs Abendessen polnische Spezialitäten im Kulturinstitut ausgesucht, aber die rote Wurst schmeckte auch nicht anders als hierzulande und die Pierogi waren viel zu fad (das polnische Bier war gut). Weitere Stationen (Lambertuskirche, ehem. Jesuitenkirche St. Andreas, Keramikmuseum, Filmmuseum, Kunstsammlung NRW K20, Kunsthalle) boten ebenfalls Sehenswertes. Leider endete die Nacht mit einem Missklang, denn als ich im Stadtmuseum eine Urkunde des Arnold von Harff fotografieren wollte, wurde ich zurückgepfiffen: Fotografierverbot! Das muss bei Gemeinfreiem nun wirklich nicht sein!

Frühere Fotoimpressionen zum Düsseldorfer Stadtarchiv von Thomas Wolf
http://archiv.twoday.net/stories/11884399/

Eigene Bilder

Duesseldorfer_Museumsnacht_2011 024

Der Rest ist gemeinfrei und auf Commons, wo auch weitere Stationen bildlich dokumentiert sind:

http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Historiograf/gallery
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Night_of_Museums_in_D%C3%BCsseldorf_2011

(E)




Mehr dazu:

http://weblog.hist.net/archives/5248

(RSS)

http://www.bloomberg.com/news/2011-04-05/harvard-lecturer-s-persian-manuscript-may-sell-for-5-million.html

A page from a 16th-century manuscript sold today for 7.4 million pounds ($12 million), an auction record for any Islamic work of art.

The illuminated sheet was one of the 258 illustrations to the “Shahnameh” and offered by Sotheby’s (BID) in its sale of works from the collection of the late Harvard lecturer Stuart Cary Welch. There were five telephone bidders.

“It’s one of the supreme examples of the art of the book,” the London-based dealer Brendan Lynch said.

The sale gave Middle Eastern buyers the chance to acquire one of the last illustrations from the book, showing King Faridun transformed into a dragon to test his sons’ courage.


(RSS)

1388 - 1400 samt Nachträgen

http://rzbl04.biblio.etc.tu-bs.de:8080/docportal/receive/DocPortal_document_00038777

(RSS)

http://digital.blb-karlsruhe.de/urn/urn:nbn:de:bsz:31-10043

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=donaueschingen


Bad news from Denmark. According to an official press release, the Danish government has changed its position and now endorses the European Commission’s proposal to extend the term of protection for sound recordings. Since Denmark was part of a fragile blocking minority in the European Council, there is a danger now that the EU Presidency (Hungary) will try to push through the proposal within a matter of weeks.

Read more at
http://kluwercopyrightblog.com/2011/04/06/o-no-not-again-term-extension/

(RSS)

http://www.fihrist.org.uk/

Welcome to Fihrist. This catalogue provides a searchable interface to more than 3,000 basic manuscript descriptions taken from printed and card catalogues of the collections of the Bodleian Libraries, Oxford and Cambridge University Library. It contains records for Arabic manuscripts at Oxford and both Arabic and Persian records for Cambridge.

(RSS)

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=12989

Das Österreichische Staatsarchiv meldet auf seiner Website:

Das Österreichische Staatsarchiv hat als Partner von Monasterium.net die ersten zwanzig Handschriften aus den reichen Beständen der Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv online zugänglich gemacht.

Es handelt sich dabei um Handschriften aus den ehemaligen Klöstern Gaming, Mauerbach, Mattsee, Erla, Engelszell und Mondsee. Dazu sind auch zwei Traditionscodices aus Salzburg digital einsehbar.

Mit dem Mondseer Traditionscodex steht damit ab sofort auch die älteste Handschrift des Österreichischen Staatsarchivs der Forschung weltweit zur Verfügung. Da das Österreichische Staatsarchiv auch Partner der Europeana ist, sind diese Handschriften auch über das Portal der Europeana zugänglich.

www.manuscriptorium.com

Die Bestände des ÖStA

auf monasterium: http://www.manuscriptorium.com/apps/main/en/index.php?request=show_static_collection_detail&collId=12651241791300443328
in der Europeana: http://www.europeana.eu/portal/search.html?embedded=&start=1&view=table&query=%C3%B6sterreichisches+staatsarchiv


Wobei die Europeana auf beta.manuscriptorium.com verlinkt, was schon seit geraumer Zeit eine Fehlermeldung produziert. Mich würde interessieren, ob Josef Pauser überhaupt einen Europeana-Link ausprobiert hat oder einfach nur eine Pressemeldung unkritisch abschreibt.

Monasterium und Manuscriptorium.com sollte man im übrigen nicht zusammenwerfen.

(RSS)


"(* 20. November 1938 in Stuttgart) ist ein deutscher Historiker und Archivar. 1973–1998 leitete er das Stadtarchiv" - wer ists?

(T)

In Aachen gebe ich Paläographie in meinen Übungen oder als etwa zweistündiges Modul im Rahmen unserer Praktikumsbetreuung. 2006 erwies sich mein Experiment, Paläographie in einem Wiki zu vermitteln, als nicht sonderlich erfolgreich:

http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Pal%C3%A4ographie

Dagegen war der begleitende Chat durchaus ertragreich. In der Zwischenzeit habe ich immer wieder einmal Paläographie-Lektionen im Chat abgehalten. Die unmittelbare Interaktion mit den Lernenden ist dabei das A und O.

Noch effizienter dürfte das Arbeiten mit Systemen wie Google-Docs oder Etherpad sein, bei denen man auf die Texterfassung des Lernenden mit Korrekturen reagieren kann. Was geschrieben wird, sehen die anderen Teilnehmer sofort.

Heute Abend habe ich zunächst einen Versuch mit Google Docs (dazu müssen beide bei Google angemeldet sein), und anschließend mit Etherpad unternommen. Das Etherpad kam etwas besser an, da dort die Teilnehmer unterschiedliche Farben haben (siehe Screenshot, das Wort heißt kleydenn, http://goo.gl/Rz9Hp = Commons).

Zu Etherpad:
http://de.wikipedia.org/wiki/EtherPad

Wir hätten auch rechts chatten können, aber wenn man unmittelbar am Text schreibt, hat das den Vorteil, dass man nicht zwischen Chatfenster und Bearbeitungsfenster hin- und herspringen muss. Etherpad-Anwendungen können also für die virtuelle Lehre der Paläographie empfohlen werden!

(E)

etherpad_paleographie

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/goetz1929_04_12bd1/0005

Als ich vor zwei Jahren mil der Aufgabe betraut wurde, die Blome'sche Bibliothek auf Schloß Heiligenstedten aufzulösen, leitete ich den Katalog mit folgenden Worten ein: „Eine Schloßbibliothek, die sich in ihrer Abgeschiedenheit vom großen Verkehr entwickelt und erhalten hat, kennen zu lernen, muß für jeden Bücherfreund einen eigenen Reiz haben. Allerlei Vermutungen über Anzahl, Schönheit und Geistesrichtung der Schätze werden wach. Und welch' neuer Reiz, wenn die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen werden ...!"

Ich zitiere mich nur, weil ich die Stimmung andeuten möchte, in der ich nach Schloß Salzau fuhr, um den hier vorliegenden Katalog vorzubereiten. [...]

Die Heiligenstedter Sammlung konnte ich vor zwei Jahren behindert durch Raum und Terminschwierigkeiten nur in Teile zerlegt anbieten. Diesmal bin ich in der Lage den Bücherbestand auf Schloß Salzau geschlossen zu katalogisieren, so daß der Organismus der Bibliothek im nachfolgenden Verzeichnis lebendig zum Ausdruck kommt und der Leser ein Bild von der Art der Anlage und den geistigen Interessen, die dahinter standen, bekommt. Inhaltlich ist die Salzauer Bücherei persönlicher und universeller, als die von Heiligenstedten. Sie zeigt das Gepräge eines kenntnisreichen und passionierten Liebhabers, der sie systematisch anlegte und ausbaute. W o l f f (Wulf) Blome kaufte um 1750 hauptsächlich in Paris, aber auch in Marseille, Rom und Sizilien. Die Mehrzahl der um diese Zeit herum erworbenen Bände trägt handschriftlich seinen Namen auf dem Vorsah oder Titel.


Zu Adelsbibliotheken als Ensembles siehe etwa
http://hdl.handle.net/10760/7542

(RSS)

Im Kreisarchiv Bernkastel-Wittlich befindet sich neben
der Heimatbücherei des Landkreises mit mehr als 7.500
Publikationen über die Region Eifel-Mosel-Hunsrück die
"Bibliothek Mehs" von Matthias Joseph Mehs mit rund
3.500 historischen und kulturellen Publikationen über die
Region Eifel-Mosel-Hunsrück. Sie wurde 1985 von der
Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich erworben und einer
öffentlichen Benutzung als Präsenzbibliothek zugänglich
gemacht, wie es von ihrem Gründer, dem ehemaligen
Stadtbürgermeister von Wittlich und Abgeordneten des Deutschen Bundestags in den Nachkriegsjahren, gewünscht war.
Der Humanist und Heimatforscher M. J. Mehs baute mit seiner exzellent sortierten heimatgeschichtlichen Büchersammlung vorwiegend aus dem 18. bis 20. Jahrhundert diese Bibliothek seit
den 1920er Jahren bis zu seinem Tod 1976 auf.
Unter den Büchern befinden sich wertvolle Zimelien, wie Inkunabeln von Nikolaus von Kues aus der
Wiegendruckzeit, als die Guttenbergsche Erfindung des Serien-Buchdrucks mittels zusammengesetzten Buchstaben auf Druckplatten gerade einmal 30 Jahre jung war.


Die Liste der Bücher (mit Suche nach 148 und 149 fand ich 2 Inkunabeln - Sitz der Bibliothek ist Wittlich, aber die öffentlich zugängliche GW-Datenbank hat zu Wittlich keinen Eintrag) ist online:

http://www.bernkastel-wittlich.de/fileadmin/data/FB11/bibliothek-mehs.pdf

(W)

Etliche Ausgaben wurden in Fulda digitalisiert, siehe

http://fuldig.hs-fulda.de/viewToc.xhtml?action=open&iddoc=1857336&page=0&logId=

Update: URL ersetzt

(RSS)

Angeblich ist es jetzt offiziell:

http://www.archivesportaleurope.eu

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/15729055/

Bei der Suche nach gmünd sieht man bei dem finnischen Treffer die gleiche Fehlermeldung wie damals.

(RSS)

archivportal_europa_error

Zeitschrift: Archiv und Wirtschaft. Zeitschrift für das Archivwesen der Wirtschaft
Herausgeber: Vereinigung Deutscher Wirtschaftsarchivare e.V.
ISSN: 0342-6270
Verlag,
Erscheinungsort: Selbstverlag des Herausgebers,
Frankfurt am Main
Preis: Jahresabo € 26,00; Einzelheft € 8,00
Weitere Angaben: vierteljährlich
Ausgabe: 44 (2011), 1
VdW-Jahrestagung vom 1. bis 3. Mai 2011 in Stuttgart (Programm) (3)

Aufsätze

Tomislav Novoselac: Archivmanagement: Mit Strategie zum Erfolg (5-14)

Stephanie Bonsack: Das Swarovski Konzernarchiv: Der Aufbau von und die Zusammenarbeit mit Außenstellen – digitale Vernetzung und Umgang mit Archivgut (15-21)

Lex Heerma van Voss: Global Economic History, the NEHA approach (22-27)

Berichte

Stephan Füssel: "Ungeöffnete Königsgraber". Chancen und Nutzen von Verlagsarchiven. Bericht über eine Tagung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (28-32)

Alexander Bieri und Christian Finger: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin... 44. Jahrestagung des Arbeitskreises der Chemiearchivare innerhalb der VdW auf Einladung von Schering (32-33)

Björn Berghausen: Erster Industriekulturabend in Berlin. Ein Beitrag zur Akzeptanz wirtschaftshistorischer Themen (34-35)

Rezensionen

Michael Farrenkopf u. a. (Hrsg.): Glück auf! Ruhrgebiet. Der Steinkohlenbergbau nach 1945 (Werner Bührer) (36-37)

Peter Horsman: Abuysen ende desordiën. Archiefvorming en archivering in Dordrecht, 1200-1920 (Peter Toebak) (37-38)

Gerhard Jehmlich: Der VEB Pentacon Dresden: Geschichte der Dresdner Kamera- und Kinoindustrie nach 1945 (Matthias Weber) (38-40)

Wolfgang König: Technikgeschichte. Eine Einführung in ihre Konzepte und Forschungsergebnisse; Wolfgang König (Hrsg.): Technikgeschichte (Marcel Müller) (40-42)

Toni Pierenkemper: Wirtschaftsgeschichte. Die Entstehung der modernen Volkswirtschaft (Clemens Heitmann) (42-43)

Schweizerisches Bundesarchiv (Hg.): Mut zur Lücke – Zugriff auf das Wesentliche. Methoden und Ansätze archivischer Bewertung (Christian Wolfsberger) (43-44)

Theo Thomassen, Instrumenten van de macht. De Staten-Generaal en hun archieven 1576-1796 (Peter Toebak) (44-46)

Nachrichten
Rezensionsliste
Impressum

Kontakt:
Redaktion:
Dr. Helen Müller und Dr. Martin Münzel
Bertelsmann AG
Corporate History
Carl-Bertelsmann-Straße 270
33311 Gütersloh

Telefon: (05241) 80-89992 / 81-81109
Telefax: (05241) 80-6-89992

E-Mail: Helen.Mueller@Bertelsmann.de / Martin.Muenzel@Bertelsmann-Stiftung.de

URL: http://www.wirtschaftsarchive.de/zeitschrift/zeitschr.htm
URL zur Zitation dieses Beitrages
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/ausgabe=6102

(RSS)

Das Landgericht verkennt die Anforderungen des verfassungsrechtlichen Verhältnismäßigkeitsprinzips, dass in der Formulierung „soweit (…) notwendig“ in § 81b StPO seinen Niederschlag auch in der einfachgesetzlichen Regelung gefunden hat.

http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20110308_1bvr004705.html

Ist mir leider auch schon mal passiert :-(

(RSS)

FAZ

Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin dokumentiert mit Fotos und anderen Ausstellungsstücken den Terror von Sicherheits- und Ordnungspolizei im Nationalsozialismus

http://goo.gl/uuELK

http://vierprinzen.blogspot.com/

Faz zur Löschung kinderpornornografischer Seiten im internet

http://goo.gl/Z13XV

http://vierprinzen.blogspot.com/

Gsucht ischt ain Archivar.
S'Wappe zaigt ain klaini Insekten Schaar.

(E)

Nun als Volltext

http://goo.gl/RyO1f = juris.bundesgerichtshof.de PDF

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=hartplatzhelden

(F)


Gesucht wird eine Suchmaschinen-Abfrage (Google, evtl. auch andere), die wissenschaftliche hochwertige Beiträge zu Theorie und Praxis der Folter in der frühen Neuzeit ermitteln möchte. Es muss der Aufsatz von Ulrich Falk im fhi 2001 (HTML oder PDF ist egal) unter den ersten 10 Treffern sein. Nicht vorkommen dürfen die folgenden Suchworte:

Ulrich - Falk - Strafprozess - Regelungsmodell - Benedict - Carpzov - 1595 - 1666 - 2001 - Kompromissstrategie - Aktenversendung - Schöffenstuhl - Schöppenstuhl - Practica - nova - usw.

Die Suchworte müssen also möglichst allgemein das Thema der Suche umschreiben oder den wissenschaftlichen Charakter des Beitrags fassen. Die Möglichkeiten der erweiterten Suche (z.B. filetype) dürfen genutzt werden.

Falls eine Lösung mir besonders elegant erscheint, werde ich ihr einen Preis zusprechen.

(E)



"While the purview of digital forensics was once specialized to fields of law enforcement, computer security, and national defense, the increasing ubiquity of computers and electronic devices means that digital forensics is now used in a wide variety of cases and circumstances. Most records today are born digital, and libraries and other collecting institutions increasingly receive computer storage media as part of their acquisition of "papers" from writers, scholars, scientists, musicians, and public figures. This poses new challenges to librarians, archivists, and curators—challenges related to accessing and preserving legacy formats, recovering data, ensuring authenticity, and maintaining trust. The methods and tools developed by forensics experts represent a novel approach to these demands. For example, the same forensics software that indexes a criminal suspect's hard drive allows the archivist to prepare a comprehensive manifest of the electronic files a donor has turned over for accession.

This report introduces the field of digital forensics in the cultural heritage sector and explores some points of convergence between the interests of those charged with collecting and maintaining born-digital cultural heritage materials and those charged with collecting and maintaining legal evidence."


Link to PDF

(W)

" .... Die einfachste Form der Archivierung im Netz ist das sogenannte Caching, bei dem Suchmaschinen beim Durchforsten des Netzes Kopien von Seiten erfassen und diese dann mittels Links in ihren Suchergebnissen verfügbar machen. Dabei werden meist Texte erfasst, keine Bilder; können diese nicht mehr vom Originalort nachgeladen werden, weisen die gespeicherten Seiten an diesen Stellen Lücken auf. Auf diese Weise wird so manches Angebot unleserlich.

Aber auch dieses Caching erfolgt nur, wenn der Seitenbetreiber es nicht explizit unterbindet. Festgelegt wird dies in der sogenannten robots.txt-Datei. Dieses kleine Textfile bestimmt, was Suchroboter (Robots) dürfen und was nicht. Die enthaltenen Vorgaben werden von den meisten Suchmaschinenbetreibern ausgelesen und beachtet - Google tut das genauso wie Bing oder Yahoo.

Internet Archive

In der robots.txt-Datei lässt sich beispielsweise die Angabe "NOARCHIVE" integrieren, das das Caching grundsätzlich untersagt. Der Seitenbetreiber kann dabei festlegen, ob dies nur für bestimmte Verzeichnisse oder Seiten oder für den gesamten Server gelten soll. So manche Nachrichtenseite setzt mittlerweile auf "NOARCHIVE" - aus den unterschiedlichen Gründen. Manchmal möchte ein Anbieter nicht, dass Nutzer ältere Versionen seiner Informationen abfragen können, manchmal wird befürchtet, dass Nutzer auf Caching-Versionen zugreifen, die dann keine bezahlte Werbung mehr enthalten. Auch die Beschränkung der Macht Googles wird gelegentlich angeführt.

Die Folgen können sein, dass ein restriktives "NOARCHIVE" auch große Projekte wie das Internet Archive (IA) ausbremst, das versucht, ein möglichst akkurates Bild der Netzentwicklung zu liefern - von den Anfängen des Web seit 1993 bis zum heutigen Tag. Wer beispielsweise ein Caching durch Google verhindern, die Archivierung durch das Internet Archive aber beibehalten will, kann auch das tun: Dazu muss er in seiner robots.txt nur den Google-Roboter aussperren, die Technik des IA aber durchlassen.

Die robots.txt-Datei bietet auch sonst einige Möglichkeiten, Daten aus dem Netz verschwinden zu lassen. So lässt sich hier ein "NOINDEX"-Tag setzen, das Suchmaschinen verbietet, ein Angebot überhaupt in seinen Index aufzunehmen. Da Webserver ohne Suchmaschinenerfassung im Netz so gut wie nicht existieren (nur Direktlinks würden die Auffindbarkeit ermöglichen), ist auch das ein Weg, historische Inhalte im Netz zu tilgen.

Öffentlich-rechtlicher Sonderweg

Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland hat man mit dem Thema seit dem vergangenen Jahr intensiv zu tun. Da nach dem aktuellen Staatsvertrag viele Inhalte nur noch eine bestimmte Zeit online bleiben dürfen, musste eine eigene "Depublizierungs-Infrastruktur" geschaffen werden, die Inhalte löscht und, wenn möglich, auch aus Suchmaschinen tilgt.

Netzbürger, die ja mit ihren GEZ-Gebühren für die Inhalte bezahlt hatten, möchten da nicht mitspielen. Projekte wie Depub.org versuchen sich deshalb mit einer Gegenstrategie: Sie archivieren einfach selbst - trotz potenzieller Urheberrechtsverletzungen."

Quelle: Ben Schwan, TAZ, 5.4.11

(T)

http://archiv.twoday.net/stories/14870490/

In diesem Beitrag habe ich auf die falsche Signatur einer Handschrift in Washington aufmerksam gemacht und weitere Recherchen zu ihr vorgelegt, wobei ich abschließend schrieb

Es bleibt abzuwarten, wann diese Ermittlungen vom Handschriftencensus wieder ohne korrekte Attribution gestohlen werden.

Der Diebstahl ist eingetreten, denn im aktualisierten Beitrag des Handschriftencensus wird mit keiner Silbe auf meinen Beitrag vom 10. März 2011 eingegangen. Es heißt dort stattdessen:

Die korrekte Signatur der Handschrift, den Hinweis auf das Katalogisat von Schutzner und auf das in Washington, National Gallery of Art befindliche Blatt und die Literaturangaben zu den (verlorenen) Holzschnitten verdanken wir Regina Cermann (Wien).
Regina Cermann (Wien), März 2011


http://www.handschriftencensus.de/11312

Unabhängig davon, ob Frau Cermann unabhängig von mir nach der gleichen Handschrift recherchiert hat (mit gegenüber meinen erheblich weiterführenden Ergebnissen), gehört es sich nicht, meine Leistung zu unterschlagen.

(E)

The Mundus Gateway is a web-based guide to more than four hundred collections of overseas missionary materials held in the United Kingdom.

http://www.mundus.ac.uk/

Via
http://www.archives-records-artefacts.com/2011/04/religious-collections-at-university-of.html

(RSS)

http://www.youtube.com/user/historyteachers

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16550272/

(F)


http://tinyurl.com/3erc64x = www.schwarzwaelder-bote.de

Zur Chronologie siehe die Wiki-Aktivisten, die Plagiate in der 2007 veröffentlichten Tübinger Dissertation des Politikers entdeckten:

http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Mcp/Chronologie

(T)

Das Buch ist online lesbar:

http://www.epubli.de/preview/publication/6640

Ideen auch für die akademische Lehre!

(T)



»Sabine Lange schildert auf originäre Weise, was das DDR - Regime als Zersetzung fürchtet. Nicht als ideologische Floskel, sondern als realen Vorgang des Bewusstwerdens von Denkalternativen«, Detlef Stapf, Nordkurier.

An einem stillen mecklenburgischen See arbeitet die Archivarin des Fallada-Archivs mit den Manuskripten, Briefen und Dokumenten Hans Falladas. Sie ist immer wieder froh über diese friedliche Nische in der DDR, liebt ihre Stelle und den Dichter, dessen Werk sie ordnet und betreut. Doch ein Student aus Amerika, der dort über Fallada recherchiert, bringt ihre Welt durcheinander. Dieser Archivnutzer, der SED-Bonzen„riechen" und sich ungeniert laut ärgert kann, mischt die angestrengte Ruhe des DDR-Kulturalltags immer wieder gründlich auf. Die Archivarin gerät in Konflikte, ihre Idylle erweist sich als trügerisch. Und am Ende steht der Verrat: des Archivnutzers, der Stasi, der neuen Freiheit und zuletzt der westdeutschen Justiz. In diesem stark autobiographischen Roman erfährt man die DDR, die Wende und das Nachklingen dieser Zeit aus subjektiver Sicht, auch magische Elemente beleuchten das Erleben der Erzählerin. Ein strahlender Beitrag zu den heutigen Debatten über die Aufarbeitung einer noch nicht historischen Periode.

Lange, Sabine: Schlüsselbund, Roman, 200 Seiten, Edition Rugerup
ISBN: 978-91-89034-00-6
14.90 €
Link zur Verlagsinfo

(W)

Mit 26 Zeitungen ist das Angebot erst im Aufbau:

http://digipress.digitale-sammlungen.de/

(W)

http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=7315

http://www.forschung-und-lehre.de/wordpress/?p=7303

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg

(RSS)

http://googleblog.blogspot.com/2011/03/when-in-rome-new-street-view-imagery-of.html

(T)


Anleitung zum Auffinden der Digitalisate via
http://filosofiastoria.wordpress.com/2011/04/05/archivio-storico-per-la-calabria-e-la-lucania-digitalizzate-le-annate-dal-1931-al-2006/

(RSS)

http://www.fdrlibrary.marist.edu/archives/collections/documents.html

German diplomatic files:
http://docs.fdrlibrary.marist.edu/psf/germany/

Mehr dazu
http://bibliostoria.wordpress.com/2011/04/05/online-historical-documents-della-franklin-d-roosvelt-presidential-library-documenti-digitalizzati-della-presidenza-roosvelt/

(RSS)


Journées des archives de l’Université catholique de Louvain

http://regarddejanus.wordpress.com/2011/04/04/journees-des-archives-de-luniversite-catholique-de-louvain/

(RSS)

Wiki loves monuments ist ein Fotowettbewerb der Wikipedia:

http://blog.wikimedia.de/2011/04/05/ausblick-wiki-loves-monuments-2011/

(RSS)

Der Aachener Geschichtsverein macht auf eine niederländische Einführung in die Paläographie von Truus Rooks aufmerksam:

http://www.aachener-geschichtsverein.de/Aktuelles/alte-schriften-oud-schrift-palaeographie

Auf 144 Seiten gibt die Autorin eine große Auswahl an Reproduktionen von Dokumenten mit verschiedenen alten Schriften aus verschiedener Herkunft (Klöster, Gerichte, Notare, städtische und adelige Kanzleien, Zünfte und persönliche Schreiben) sowie dazu jeweils eine Transskription wieder.

(PM)

Sagt der Kunsthistoriker Hubertus Kohle und ich bin geneigt, ihm zuzustimmen:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34434/1.html

(T)



(ML)

http://www.peerevaluation.org/

Man kann Open-Access-Beiträge (nur in Englisch?) hochladen und wenn man Glück hat, findet man Leute, die das bewerten. Zu viel Wert wird bei der Suche auf die Eingrenzung der formalen Qualifikation des "Peer" gelegt, zu wenig auf thematische Filter.

(W)




Film promuje 2 publikacje wydane nakładem Naczelnej Dyrekcji Archiwów Państwowych - książkę popularno-naukową prof. Wojciecha Materskiego pt. "Mord katyński. Siedemdziesiąt lat drogi do prawdy" oraz audiobooka pt. "Mord katyński. Dokumenty zbrodni".

Książka jest kompendium wiedzy o siedemdziesięcioletnim procesie dochodzenia do prawdy o bezprecedensowej zbrodni katyńskiej. Bazą dla wydawnictwa stała się obszerna dokumentacja źródłowa pochodząca z archiwów polskich i rosyjskich oraz literatura przedmiotu.

Audiobook stanowi wybór kilkudziesięciu dokumentów wraz z komentarzami, dokonany spośród ponad ośmiuset znajdujących się w czterotomowej publikacji poświęconej zbrodni katyńskiej („Katyń. Dokumenty zbrodni"), która ukazała się staraniem Naczelnej Dyrekcji Archiwów Państwowych w latach 1995-2006.
Czytają: Olgierd Łukaszewicz i Jacek Rozenek

Wydawnictwa można nabyć za pośrednictwem strony internetowej NDAP: http://www.archiwa.gov.pl/pl/wydawnictwa.html

(F)

Zusammenfassung: Bewegtbildwerbung für ein populärwissenschaftliches Buch bzw. Hörbuch zum Mord von Katyn

Peter Subers monatlicher Newsletter stellt diesmal "Open access as humanitarian aid" in den Mittelpunkt.

http://www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/04-02-11.htm

(RSS)

"„Am heutigen Tag hat das Land den Mietvertrag zur Einrichtung eines Grundbuchzentralarchivs unterzeichnet. Damit können zukünftig alle Grundbücher und Grundakten in Baden-Württemberg an einem zentralen Standort verwaltet werden. Dadurch können Verwaltungskosten gesenkt werden. Für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Wirtschaft verspricht dies eine Verkürzung der Bearbeitungszeiten und eine weitere Verbesserung des Serviceangebots." Dies sagten Finanzminister Willi Stächele, Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am Donnerstag (24. März 2011).

In Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv werde die Justizverwaltung das neue Grundbuchzentralarchiv im historischen Salamanderareal in Kornwestheim zum 1. Januar 2012 in Betrieb nehmen. Bis Ende 2017 solle die Übernahme aller Akten abgeschlossen sein. Damit werde die umfassende Neuorganisation des baden-württembergischen Grundbuchwesens weiter umgesetzt. Vorgesehen sei, dass die Grundbuchführung in den Jahren 2012 bis 2018 auf elf Amtsgerichte des Landes übertragen werde (Achern, Emmendingen, Maulbronn, Tauberbischofsheim, Villingen-Schwenningen, Böblingen, Heilbronn, Schwäbisch Gmünd, Sigmaringen, Ulm und Waiblingen). Die Grundakten würden aus Wirtschaftlichkeitsgründen in Kornwestheim zentralisiert. Hier werden diese von der Landesarchivverwaltung, die über umfassende Erfahrungen mit der Verwahrung großer Schriftgutmengen verfüge, professionell verwaltet.

„Ich freue mich, dass wir mit der Grundbuchamtsreform die Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen haben. Als bundesweit erstes Bundesland werden wir im Grundbuchwesen eine elektronische Akte sowie den Elektronischen Rechtsverkehr einführen. Diese Instrumente werden die Regelbearbeitungszeiten im Grundbuchamt weiter verkürzen und somit den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg stärken", so Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll.

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg unterstrich die wichtige Rolle des Landesarchivs: „Das Landesarchiv Baden-Württemberg wird das Grundbuchzentralarchiv als Partner der Justizverwaltung aufbauen. Es übernimmt dabei die Sicherung der über mehr als ein Jahrhundert entstandenen Grundbücher und Grundakten des Landes und die Langzeitarchivierung der neu entstehenden elektronischen Grundakten im Digitalen Landesarchiv Baden-Württemberg. Das Landesarchiv wird damit Garant für die Sicherung und nutzerfreundliche Verwaltung wesentlicher Unterlagen des baden-württembergischen Grundbuchwesens sein.

Dem Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg sei es gelungen, eine zentrale Unterbringung zu gewährleisten. Immerhin gehe es um insgesamt mehr als 182 Kilometer Akten. Mit der Anmietung im Salamanderareal in Kornwestheim leiste das Land zudem einen Beitrag zur Revitalisierung der denkmalgeschützten Industriebrache. Zukünftig sollen auf rund 19.000 m² Fläche Akten unter erhöhten Anforderungen an Brandschutz und Raumklima gelagert werden, so Finanzminister Stächele.

„Die Kommunen werden von der Grundbuchführung entlastet. Anstelle der bisherigen 662 Grundbuchämter können so moderne und technisch optimal ausgerüstete Einheiten geschaffen werden. Klar ist aber, dass alle Dienstleistungen rund um das Grundbuch weiter in der Fläche verfügbar gehalten werden. Dies soll unter anderem durch die Einrichtung von Grundbucheinsichtsstellen bei allen Kommunen, die dies wollen, gewährleistet werden. Dort werden Berechtigte sowohl die Grundbücher als auch die Grundakten einsehen können", so der Finanzminister abschließend."



Quelle: Finanzministerium Baden-Württemberg / Justizministerium Baden-Württemberg / Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

(W)

"The Ibaraki Shinbun (Newspaper of Ibaraki) on 20th March and the Asahi Shimbun (Newspaper of Asahi) on 23rd March published the articles which integrated the information about how cultural properties from the whole prefecture had been damaged. Many nationally designated structures such as Kodokan, Rokkakudo, the main structure of Kashimajingu Shrine, and the structures in Makabe a traditional architectural preservation district, have suffered from the quake and Tsunami. The considerable number of prefecturally and municipally designated properties were also damaged, so that each Board of Education which has jurisdiction over cultural properties are treating these designated materials. In addition, museums and archives are also tied up in rescuing their own properties. According to the reconstructing process after the Hanshin Earthquake and other natural disasters, as for the urgent rescue of the non-designated historical materials, there is no choice but for the researchers who live in each affected area to have to cooperate in facing these problems.

As for my personal activity, at the beginning I searched around the communities in Kasama City near my house by bicycle for gathering accurate information about the present condition of historical materials. There were many cracks on the road, and the damage which occurred in the old city area stood out from the other places in the city. The subsidence on the road was obvious here and there, and an innumerable number of roof tiles which had fallen from decrepit houses were scattered from place to place, although there were no houses destroyed completely. Some specific examples of damaged structures are as follows; The Torii gate of Inarisha which is the auxiliary shrine in Kashima-Inari Shrine had collapsed. The old sake brewer “Matsumidori” ‘s sake-brewery was destroyed. The Torii gate of Oobuchi-Tenjinsha Shrine has fallen down, its front shrine was slanted, and its stone walls were loosened. Those research activities for confirming the present condition might already have been done by each researcher in Ibaraki Prefecture, so it will be necessary to integrate all their information.

Therefore, I tried to gather them by using phone and internet, simultaneously I sought the way how we could do our best under such a difficult situation.

Because there was no evidence to suggest activity from any Ibaraki area, the Study Group for Medieval History in Ibaraki University whose members consist of postgraduate students and alma-mater of my research seminar decided to be the conduit through which information about rescuing non-designated properties in the devastated area would be sent. We of course recognised that we were not proper members who could tackle those problems only by referring to our expertise of medieval periods, as almost all of the damaged material belonged to modern times. We rewrote the appeal which had already published by the Network for Historical Materials, and asked property owners to preserve historical documents and artefacts. At present, we are trying to send our appeal to the stricken area through the prefectural and each municipal Boards of Education and researchers living in the Ibaraki area. Tetsuya Shirai, Associate Professor in Tsukuba University, whose area of expertise is archives gave us his cooperation from the start, he will lead us in rescuing historical materials hereafter. Moreover, we have already gotten some positive responses from the disaster-stricken communities.

On the other hand, for example, Ibaraki universities are also elaborating on the plan for researching the East Japan Earthquake, and an inter-departmental project team incorporating various research fields has already been set up. However, it will be necessary for this team to try to do their activities whilst widely cooperate with associations which are working in the devastated area now.

In Ibaraki Prefecture, because we have not yet had any institutions which have assembled the researchers who have interests in regional history across the eras or fields, this situation was an obstacle in integrating and sending information. From now on, it will be necessary to cooperate with the researchers in adjacent prefectures for rescuing historical materials in the Tohoku area. Although we cannot change this situation immediately, we still strongly feel that it will be necessary to establish the network which brings them up to one institution. "

Link: http://rekishishiryonet.wordpress.com/2011/04/04/the-breaking-news-of-the-present-condition-of-ibaraki-prefecture-1/

(F)

Inzwischen auch mit einem guten Hilfetext:

http://www.e-rara.ch/bau_1/doc/page/doiresolving?&doi=10.3931/e-rara-4994

Wer Einzelseiten zitieren will, bleibt jedoch auf die jeweiligen URLs angewiesen.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16539613/

(PM)

Der Beitrag von RA Dr. Thomas Fuchs ist wichtig genug, um ihn ganz zu dokumentieren:

http://blog.delegibus.com/814

Alexander Peukert rief kürzlich dazu auf (MMR 2/2011, S. 73—74), einen europäischen Beauftragten für die Gemeinfreiheit als unabhängige Behörde innerhalb der EU-Institutionen sowie parallele Behörden auf nationaler Ebene einzurichten. Mit diesem Vorschlag will er das Konzept des Datenschutzbeauftragten auf den Bereich der Gemeinfreiheit übertragen:

”So wie persönliche Daten von staatlichen Instanzen und privaten Unternehmen verwendet werden, ohne dass es hiergegen effektiven individuellen Rechtsschutz gibt, okkupieren Hoheitsträger und Private ohne rechtliche Konsequenzen die Gemeinfreiheit, ganz als ob sie ihnen gehört.“

Europäische und nationale Beauftragte für die Gemeinfreiheit würden vor diesem Hintergrund als ”Wächter” der Gemeinfreiheit agieren. Sie wären dafür verantwortlich sicherzustellen, dass die zu Grunde liegenden Grundrechte und Interessen von Organen und Einrichtungen der Europäischen Union sowie von Mitgliedstaaten und nicht zuletzt privaten Akteuren geachtet werden.


http://www.jura.uni-frankfurt.de/ifrv1/peukert/forschung/Peukert_Beauftrage_f__r_die_Gemeinfreiheit.pdf

Ein großartiger Vorschlag! Siehe auch http://archiv.twoday.net/search?q=copyfraud und das Nachwort zu meinem PiratK-UrhG "Urheberrechtsfibel"
http://ebooks.contumax.de/02-urheberrechtsfibel.pdf

Fuchs weiter:

Diesen Aufruf kann ich nur unterstützen, zumal ich bereits seit Jahren für die Gemeinfreiheit normativer Texte eintrete:

Die Gemeinfreiheit von DIN-Normen, dargestellt am Beispiel der DIN V 4108-6, BauR 1/2005, S. 1—8.
Die Gemeinfreiheit von amtlichen Datenbanken, UFITA 1/2008, S. 27—46.


http://delegibus.com/2007,3.pdf

Nach dem von Peukert vorgeschlagenen Konzept würden Beauftragte für die Gemeinfreiheit unter anderem auch gerichtlichen Verfahren in Rechtsstreitigkeiten über Belange der Gemeinfreiheit, die beim Europäischen Gerichtshof oder anderen Gerichten anhängig sind, nach Maßgabe des anwendbaren Verfahrensrechts beitreten. Derartige Rechtsstreitigkeiten gibt es tatsächlich. Derzeit klagt die LexXpress GmbH gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, dieser vertreten durch dessen Direktor, vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe auf Gleichbehandlung bei der Weiterverwendung von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Außerdem klagt die Recht für Deutschland GmbH gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Präsidenten des Bundesamts für Justiz, vor dem Verwaltungsgericht Köln auf das Gleiche hinsichtlich der Rechtsdatenbank ”juris“. Der streitige Anspruch ist im Informationsweiterverwendungsgesetz geregelt, wird von der Bundesrepublik Deutschland unter Verweis auf die mit der juris GmbH geschlossenen Verträge aber negiert. Ein Beauftragter für die Gemeinfreiheit wäre deshalb bitter nötig.

Christoph Schwalb, der Geschäftsführer der LexXpress GmbH, hat mich gebeten, die in Rede stehenden Verträge zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der juris GmbH zu analysieren. Dem bin ich nun mit meinem Aufsatz “Die Weiterverwendung der gemeinfreien Rechtsdatenbank ’juris‘“ nachgekommen.

http://delegibus.com/2011,2.pdf

Die Verträge liegen dem Beitrag im Volltext an. Ich komme zu dem Ergebnis, dass es sich bei der Rechtsdatenbank ”juris“ um eine amtliche Datenbank handelt, die folglich gemeinfrei ist. Die Bundesrepublik Deutschland kann deshalb niemandem ausschließliche Rechte daran einräumen. Dementsprechend besteht ein Anspruch auf Gleichbehandlung mit der juris GmbH. Diese sieht das inzwischen selbst ein, denn in ihrem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 heißt es:

”Aufgrund des im Dezember 2006 in Kraft getretenen Informationsweiterverwendungsgesetzes wird die Fortsetzung des Bundesvertrages in seiner aktuellen Form und die damit verbundene exklusive Belieferung mit Primärcontent nicht als gesichert angesehen.“

Die beiden Klagen haben demnach de iure erhebliche Erfolgsaussichten. De facto ist jedoch die Besonderheit im Auge zu behalten, dass sich die Gerichte in den Verfahren womöglich selbst als Partei begreifen. Der dem Gleichbehandlungsanspruch von den Verwaltungsabteilungen zumindest der Bundesgerichte unverblümt entgegen gesetzte Widerstand ist groß. Ein bemerkenswertes, dies belegendes Dokument, das nahezu den Charakter eines Geheimpapiers trägt, ist der Beschluss der Präsidentinnen und Präsidenten der obersten Gerichtshöfe des Bundes vom 26./27. Juni 2007. Auch dieser Beschluss ist in meinem Aufsatz im Wortlaut dokumentiert. Ich rechne deshalb damit, dass beiden Klägerinnen ein Gang durch die Instanzen bevorsteht, der hoffentlich nicht in einer Sackgasse enden wird. Anlass zur Hoffnung gibt der Umstand, dass das Informationsweiterverwendungsgesetz der Umsetzung der Richtlinie 2003/98/EG dient und mit dem Bezug zum Datenbankherstellerrecht auch die Richtlinie 96/9/EG angesprochen ist. Eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof im Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 267 AEUV stellt sich daher angesichts der ungeklärten Rechtsfragen bei der Auslegung des Unionsrechts als zwingend dar.


(W)

Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hat am 30. März 2011 die Klage des EDÖB gegen Google Inc. und Google Switzerland GmbH betreffend Google Street View teilweise gut-geheissen. Gemäss dem Urteil des BVGer haben die Beklagten dafür zu sorgen, dass sämtliche Gesichter und Kontrollschilder unkenntlich zu machen sind, bevor die Bilder im Internet veröffentlicht werden. Im Bereich von sensiblen Einrichtungen ist die Anony-mität der Personen zu gewährleisten. Das BVGer kommt zum Schluss, dass das Interesse der Allgemeinheit an der Kenntnisnahme des Ereignisbildes bzw. das wirtschaftliche Inte-resse der Beklagten dasjenige am Recht auf das eigene Bild in keinem Fall zu überwiegen vermag, da eine weitergehende bis absolute Unkenntlichmachung der Bilder möglich und verhältnismässig ist. Das Urteil kann beim Bundesgericht angefochten werden.

Pressemitteilung PDF http://is.gd/Huw527 = www.bverg.ch

Volltext PDF: http://is.gd/nwPAF4

(T)

http://www.n-tv.de/politik/SPD-kritisiert-externe-Berater-article3003516.html

So habe ein Ressort einen Berater beauftragt, eine Sitzung des Verkehrsausschusses zu protokollieren. Dafür seien 45 Stunden Arbeit aufgelistet und 17.200 Euro abgerechnet worden.

(T)



Kein Open Access: "Hiervoor betaalt de bezoeker een vergoeding van € 0,25 (bij grotere afname) tot € 1,50 per image. Het verzoek zelf is gratis; de gebruiker betaalt alleen voor het inzien en downloaden per image. Op de studiezaal is de inzage gratis."

Via
http://archieven.blogspot.com/2011/04/het-utrechts-archief-scanning-on-demand.html

(RSS)

Die Digitalisierung des europäischen Kulturgutes ist ein zentrales Anliegen der Europäischen Kommission. Jedoch droht für Werke des 20. Jahrhunderts, so Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und verantwortlich für die Digitale Agenda, ein „schwarzes Loch“. Auf der Abschlussveranstaltung für das Projekt ARROW, das eine zentrale Datei für verwaiste Werke aufbaute, unterstrich sie, dass unbekannte Rechteinhaber bei so genannten verwaisten Werken ein Problem eigener Art seien. Die Recherche ist schwierig, zeitintensiv und oft erfolglos. Doch um die Attraktivität des Angebotes der digitalen Bibliotheken wie Europeana zu erhöhen, drängt eine Lösung. Eine Verlängerung des Projekts ARROW als ARROW plus ist beschlossen und wird mit 17 EU Ländern betrieben, um die Rechteklärung für visuelle Materialien zu untersuchen. Die Vision, die Neelie Kroes vortrug, sieht vor, dass ARROW das offizielle Portal für die wichtigsten Informationen zur Klärung der Rechte in Europa werden wird - egal, ob ein Werk verwaist, vergriffen oder nicht mehr aufgelegt wird. Zudem erarbeitet die Kommission einen Vorschlag für eine EU-Richtlinie, die es ermöglicht, Werke unbekannter Rechteinhaber für Projekte wie Europeana zu digitalisierten, ohne als digitalisierende Institution Konsequenzen fürchten zu müssen.
http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=SPEECH/11/163&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en


Aus
http://www.bibliotheksverband.de/datensaetze/newsletter-international/dbv-newsletter-international-201103.html#c7242

(RSS)

Nachlese zum Twitter-Spaß http://archiv.twoday.net/stories/16547122/

http://www.archivesnext.com/?p=1856

(RSS)

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN647515482

Nr. 1 ist eine Schedel-Chronik, die heute für Archivbeamte unbezahlbar wäre.

(RSS)

Aus Anlass der taz-Recherche über die Möglichkeit, Schleichwerbung in Zeitungen zu platzieren, wird die Rechtslage erörtert:

http://blogs.taz.de/rechercheblog/2011/04/01/die-rechtslage-bei-verdeckten-recherchen/

Siehe auch

http://blogs.taz.de/rechercheblog

http://www.kanzlei-prof-schweizer.de/bibliothek/urteile/index.html?id=12676&suchworte=Investigativ

(RSS)

E-Diss von Katrin Hirt: Die italienischen Kriege zwischen Karl V. und Franz I. in den Jahren 1521 – 1530 : Medienereignisse in zeitgenössischen deutschen, italienischen und französischen Flugschriften
http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2011/8062/

(RSS)

In Düsseldorf:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-34829

Via
http://www.rambow.de/die-grafen-von-winzenburg.html

(T)

http://www.focus.de/kultur/kultur-news/literatur-archiv-marbach-und-bodleian-library-oxford-erwerben-kafka-briefe_aid_615130.html

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach und die Bodleian Library Oxford haben gemeinsam Briefe des Schriftstellers Franz Kafka erworben. Die Kafka-Briefe, 111 an der Zahl, sollten ursprünglich versteigert werden. Nach der Einigung wollen die Erben Kafkas den Archiven die Briefe nun aber direkt übergeben. Und nicht nur diese, sondern auch Postkarten und Briefe von Kafkas Mutter Julie. [...] Zu einem Kaufpreis wollten sich die Parteien nicht äußern. Die Kafka-Erben wollten den Briefwechsel ursprünglich am 19. April bei J.A.Stargardt in Berlin zu einem Schätzpreis von 500.000 Euro versteigern lassen.

Analog dazu die Pressemitteilung aus Oxford:

The purchase price will remain confidential.

http://www.bodleian.ox.ac.uk/news/2011-april-04

Wenn öffentliche Gelder dazu verwendet werden, Kulturgüter zu kaufen, dann hat die Öffentlichkeit ein Anrecht, den Kaufpreis zu erfahren!

Update:

"Finanziert wird die Erwerbung auf deutscher Seite aus Mitteln der Zuwendungsgeber des Deutschen Literaturarchivs – dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Land Baden-Württemberg – sowie der Kulturstiftung der Länder und engagierter privater Stifter."
http://www.boersenblatt.net/437090/

(RSS)


Die Chemnitzer "Freie Presse" meldete am 01.04. (schön, wenn's nur ein Aprilscherz wäre), dem Tanztheater (Nachlässe u.a. v. Gret Palucca und Mary Wigman) drohe die "Zerschlagung", da der sächsische Freistaat die Finanzierung praktisch einstelle. Da die Kapazitäten im Universitätsarchiv Leipzig, das bereits einen Teil der Bestände übernommen hat, nicht ausreichen, müsse "ein großer Teil in den Container", so der Direktor des Tanzarchivs, Prof. Dr. Patrick Primavesi.

Auf der Internetpräsenz des Tanzarchivs
http://www.tanzarchiv-leipzig.de/
heißt es kurz: "Seit Anfang Januar befinden wir uns im Betriebsübergang an die Universität Leipzig."
(ML)

Und hier der Link zum Artikel der "Freien Presse"
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Drastische-Mittelkuerzung-artikel7627165.php

Visualisierungen der Deutschen Welle:

http://visualdata.dw-world.de/de/wikipedia/

Der Rückgang der neuen Wikipedianer ist deutlich.

(T)

Wir hatten den Link schon im Dezember 2010

http://archiv.twoday.net/stories/11466402/

aber nun ist sie offiziell eröffnet worden:

http://www.rechercheisidore.fr/

(PM)



(F)

Da der Handschriftencensus derzeit keine Mitteilungen von mir einarbeitet und nicht absehbar ist, ob und wann das wieder der Fall sein wird, nütze ich eben dieses Forum. Immer wieder musste ich feststellen, dass Online-Ressourcen im Handschriftencensus nicht recherchiert wurden, auch wenn sie schon Jahre im Netz standen. Zwei Beispiele, auf die ich heute stieß:

Bern, Burgerbibliothek Cod. 537
http://www.handschriftencensus.de/2787 (Mai 2010)

Zitiert wird: Eische Loose, Die Margaretenlegende (Fragm.) im cod. 537 der Hs. Berner Burgerbibliothek. Edition, Handschriftenbeschreibung, Untersuchung, Magisterarbeit Bielefeld 1999 Es ist völlig unsinnig, solche graue Literatur ohne Standortnachweis zu zitieren. Bekanntlich ist das Beschaffen solcher Arbeiten extrem schwierig, weshalb Anleitungen zum wissenschaftlichen Arbeiten, das Kind mit dem Bade ausschüttend, empfehlen, solche Arbeiten gar nicht erst zu zitieren. Wenn ein Standort bekannt ist, wo ein Exemplar durch Einstellung in eine Bibliothek oder ein Archiv veröffentlicht und dauerhaft zugänglich ist, dann ist er ebenso anzugeben wie ein Standortnachweis bei einem alten Druck.

Seit dem Jahr 2000, also seit elf (in Zahlen: 11) Jahren, ist jedoch ein Aufsatz von Loose im einzigen (!), leider nicht von der Zunft angenommenen altgermanistischen Online-Journal Perspicuitas verfügbar:

http://www.uni-due.de/imperia/md/content/perspicuitas/loose.pdf

***

Bern, Burgerbibliothek Cod. AA 91

Gibt es vom Berner Parzival keine Abbildungen online? Der Handschriftencensus verzichtet darauf (ein häufiger Lapsus) bei den Abbildungen anzugeben, wenn Arbeiten online vorliegen. Nicht jeder hat die CD-Edition zur Hand, und die Schwarzweißabbildungen Benzingers 1914 sind ja in guter Qualität digitalisiert:

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/Benziger1914/0063

Damit wird das automatisiert erstellte Abbildungsverzeichnis

http://www.handschriftencensus.de/abbildungen

eines nützlichen Inhalts beraubt. Aber gibt es denn gar keine Farbabbildungen der wichtigen Handschrift im Netz? Es gibt sie in einem vom Handschriftencensus übergangenen Online-Aufsatz von Michael Stolz, der der Handschrift gewidmet und auch schon lange online ist:

http://www.germanistik.unibe.ch/SAGG-Zeitschrift/1_02/stolz.html



(W)

Ludwig Bertalot: Ein neuer Bericht über die Zusammenkunft Friedrichs III. und Karls des Kühnen zu Trier 1473. In: Westdeutsche Zeitschrift für Geschichte und Kunst 30 (1911), S. 419-430, wieder in: Derselbe: Studien zum italienischen und deutschen Humanismus, hrsg. von Paul Otto Kristeller, Bd. 1, Rom 1975, S. 191-205 edierte zwei lateinische Briefe aus Berlin, Staatsbibliothek, Ms. Diez. C. fol. 59, Bl. 62r-69v, in denen ein namentlich nicht bekannter Gefolgsmann des Mainzer Erzbischofs über das Trierer Fürstentreffen von Kaiser Friedrich III. und Herzog Karl dem Kühnen berichtet. Am 7. Oktober 1473 verglich er den Prunkmantel Karls des Kühnen mit der Rüstung Parzivals:

"Non crediderim Percephalem nostrum, si modo verum sit, quod vulgaris ille poeta noster de illo refert, usquem tot unionibus gemmisque lucidissimis et raritate preciosis fulcitum fuisse quam dux ille hoc die aliisque dibeus fuerit." (1911, S. 422 online bei HathiTrust mit US-Proxy
ttp://babel.hathitrust.org/cgi/pt?view=image&id=njp.32101066156587&u=1&num=422
siehe auch zum Ganzen
http://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege )

Bemerkenswert erscheint mir das zweimalige noster, das mir doch einen gewissen Stolz auf diesen "deutschen" Helden anzudeuten scheint. Bertalot notiert, dass weder im Parzival noch im Jüngeren Titurel Parzivals Rüstung als besonders kostbar beschrieben wird. Vermutlich hat der Briefeschreiber, eventuell ein Mainzer Kleriker, aus dem Gedächtnis zitiert.

Bernd Schirok: Parzivalrezeption im Mittelalter. Darmstadt 1982 hat das Zeugnis nicht. Petra Ehm: Burgund und das Reich. München 2002, S. 152 erwähnt es bei der Besprechung des Aufsehen erregenden Prunkmantels:
http://books.google.com/books?id=1gIHvT_m3ooC&pg=PA152

(W)

Als Illustration diene eine wenig bekannte, in den Wolfram-Studien 12 (1992), S. 288 in schlechter SW-Reproduktion wiedergegebene Minnesklaven-Darstellung aus einer Bilder-Enzyklopädie, die in den Anfang des 15. Jh. gehört http://www.handschriftencensus.de/16616

#forschung

Die achte Auflage 1912 ist online:

http://www.archive.org/details/quellenkundederd00dahluoft

Aktuell ist die zehnte Auflage, die ich eigentlich nie benutze. Es ist ja eigentlich auch keine Quellenkunde, sondern eine Bibliographie, die ich völlig veraltet und unübersichtlich finde.

Dahlmanns Erstausgabe von 1830:

http://books.google.de/books?id=wi8RAAAAYAAJ

[2. Auflage 1838:
http://books.google.de/books?id=sTwAAAAAcAAJ ]

Bearbeitung von Waitz 1869:
http://books.google.de/books?id=CqctAAAAYAAJ

[4. Auflage 1875
http://books.google.de/books?id=ceMtAQAAIAAJ
http://hdl.handle.net/2027/uc1.b3141830 (US)

5. Auflage 1883
http://books.google.de/books?id=L3BHAAAAYAAJ
http://hdl.handle.net/2027/nnc1.0032216823 (US)

6. Auflage 1894
http://www.archive.org/details/dahlmannwaitzqu00waitgoog
http://www.archive.org/details/dahlmannwaitzqu00steigoog

7. Auflage 1906
http://www.archive.org/details/1906quellenkunde00dahluoft
7. Auflage Ergänzungsband 1907
http://www.archive.org/details/suppquellenkunde00dahluoft
]

(W)

http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate/20/0

Ich hebe hervor einige Stücke aus dem Staatsarchiv Schaffhausen, darunter:

Das Stifterbuch des Klosters Allerheiligen zu Schaffhausen

Obwohl die Handschriften seit dem 31.3.2011 online sind, hat der Handschriftencensus noch nicht durchgehend Links, siehe etwa das Fragment von Rudolfs von Ems Barlaam und Josaphat:

http://www.handschriftencensus.de/1731

Siehe aber dagegen die neue Kölner-Handschrift, die man natürlich nicht unter den "Neuigkeiten" findet:

http://www.handschriftencensus.de/17053

Aus Zürich: Reichenauer Verbrüderungsbuch.

Toll aus St. Gallen der Codex Gaisbergianus.

***

Zur St. Galler Dracula-Handschrift Cod. 806 siehe
http://archiv.twoday.net/stories/6506427/

Zitat: Wer mit dem Census häufig arbeitet, wird immer wieder anhand absolut inakzeptabler Fehler und Schludrigkeiten feststellen, dass die hochnäsige und arrogante Art, mit der der Handschriftencensus die Wikipedia und Wikisource ignoriert, sich nicht auf die eigene überragende Qualität stützen kann. Wie Wikisource in Sachen Drakula mitgespielt wurde, bewerte ich als besonders miesen Verstoß gegen die Grundsätze wissenschaftlichen Arbeitens. Bis heute ist die von Wikisource angezeigte, von mir identifizierte Dacher-Überlieferung nicht im Handschriftencensus eingearbeitet. Dieser ist ja auch vollauf damit beschäftigt, mich zu bestehlen.

Zum Cod. 806 gibt e-codices.ch nur die alte Scherrer-Beschreibung:

http://www.e-codices.unifr.ch/de/description/csg/0806
http://www.stibi.ch/media/handschriften/hss/0806.htm

(W)


Thésaurus pour l'indexation des archives locales
publié par les Archives de France

http://www.archivesdefrance.culture.gouv.fr/thesaurus/

(RSS)

Bewertet Heise das Aus für das Usenet bei der Telekom:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Usenet-Aus-bei-der-Deutschen-Telekom-1220735.html

Siehe auch
http://www.heise.de/netze/meldung/Usenet-Keimzelle-geht-vom-Netz-1004201.html

Im Jahr 1979 hatten die Duke-Absolventen Tom Truscott und Jim Ellis in Zusammenarbeit mit Steve Bellovin von der University of North Carolina zwei Unix-Server mit einem einfachen Programm verbunden, das über eine Modemverbindung Nachrichten und Daten per UUCP austauscht, und so das Usenet (User Network) aus der Taufe gehoben.

Ich selbst habe schon lange nichts mehr im Usenet geschrieben:

https://groups.google.com/groups/search?hl=de&q=%22klaus+graf%22

(T)

Meint Peter Hirtle und ich stimme ihm zu:

http://blog.librarylaw.com/librarylaw/2011/04/norways-no-model-for-a-gbs-replacement.html

Die norwegischen Verlage bzw. Verwertungsgesellschaft haben die Nationalbibliothek mit überteuerten Gebühren für vergriffene Bücher über den Tisch gezogen.

(T)

Update: http://kluwercopyrightblog.com/2011/04/14/the-google-books-non-settlement-and-the-nordic-ecl-model/

Archaeologists have found a clay tablet bearing the earliest known writing in Europe, a 3,350-year-old specimen

http://www.latimes.com/news/science/la-sci-ancient-tablet-20110402,0,6337523.story

http://www.pasthorizons.com/index.php/archives/04/2011/oldest-known-written-record-in-europe-discovered

http://www.facebook.com/pages/Iklaina-Archaeological-Project-2011/175661572451980

(RSS)


http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/neuzugang/neuzugang_2011_03/

Beispiele

Aufruf des Hans von Aufseß an den Adel, 1855
http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/urn/urn_uba001600-uba001799/uba001634/
(Schön wärs, hinter der Adresse verbirgt sich ein lateinischer Druck)

Raisers Geschichte des Klosters Medingen
http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/urn/urn_uba001600-uba001799/uba001642/

Piratenbiographie 1745
http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/urn/urn_uba001600-uba001799/uba001641/

Beschreibung des Gehofischen Nonnengespensts, 1684
http://www.bibliothek.uni-augsburg.de/dda/urn/urn_uba001600-uba001799/uba001628/

(E)

Meet the Archivist... from Sarah Jane on Vimeo.

(W)

http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/2955-Fehlverhalten-wird-vorgelebt.html

Der Deutsche Juristen-Fakultätentag zeigt sich empört über einen in der FAZ vom 24. März 2011 erschienenen Artikel der Jura-Professoren Heinig und Möllers, der unter

http://www.lehrstuhl-moellers.de/fileadmin/medien/FAZ2011-03-24.pdf

nachgelesen werden kann. Seine These: Der Betrugsfall Guttenberg ist kein Einzelfall. "In wohl keinem anderen Fach werden Doktoranden so systematisch zum Regelbruch verleitet wie in der Rechtswissenschaft. Fehlverhalten wird vorgelebt."

Zitat:

"Manche Lehrstühle sind -fakultätsbekannt- veritable Schreibwerkstätten, in denen eine Horde von Mitarbeitern am Fließband Aufsätze, Kommentierungen und ganze Bücher für den Lehrstuhlinhaber produziert."

Jurabilis zitiert die Wikipedia um zu zeigen, dass der Vorwurf alles andere als neu ist:

Schon zu Lebzeiten Nipperdeys [gest. 1968, KG] war bekannt, das dessen publizistische Produktivität auch Resultat einer außergewöhnlichen Inanspruchnahme von jüngeren Mitarbeitern war, deren Arbeiten er (ausschließlich) unter eigenem Namen veröffentlichte. So seien die meisten seiner Arbeiten aus der Nachkriegszeit, die unter seinem Namen erschienen, nicht von ihm verfasst gewesen. Dies manifestierte sich in dem mehrfach berichteten Bonmot, auf seinem Grabstein werde stehen: strong"Hier ruht Professor Nipperdey - diesmal wirklich er selbst."

(RSS)

Brandschutz mit der Sinorix H2O Gas Löschanlage from Siemens on Vimeo.

Die königlich dänische Bibliothek hat sich entschieden den Feuerschutz mit einer Sinorix H2O Gas Anlage durch zu führen. Im Brandfall sind wertvolle Bücher betroffen. Rauchmelder lösen den Alarm über die Alarmzentrale aus. In der Brandbekämpfung nimmt der Stickstoff dem Feuer den Sauerstoff, ein feiner Wassernebel kühlt ohne die Bücher zu zerstören. Mehr: http://www.siemens.com/​sinorix

(W)

Welcome to Fontevraud from Francis Cutter & Vincent Nguyen on Vimeo.

Fontevraud Abbey is a religious building hosting a cultural centre and situated in the Loire Valley (France), an Unesco World Heritage Site.
Today the Fontevraud Abbey invite young artists to reappropriate this historical place through their discipline.

Created with After Effect and Photoshop with vanishing point tool and camera projection.
Shoot on Canon 7D.

Directed by Francis Cutter & Vincent Nguyen at Ensad 2011
Choregraphy by Nick Mukoko
Music & Sound design by Nodey, Omar Tryana and Vincent Nguyen

Contact & Info: fran6cutter@gmail.com

(W)

http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=180644241088+

Sie ist im Handel sehr selten, aber nicht unbedingt in Bibliotheken:

http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW04268.htm

Ich hätte eigentlich erwartet, dass im GW das genaue Datum des Drucks angeben ist!

Da die Wiener Bibeldigitalisate nicht vernünftig verlinkbar sind, fehlen sie im GW. Man findet das Digitalisat der Bibel, wenn man im OPAC

http://aleph.onb.ac.at/F?func=file&file_name=login&local_base=inkkat

nach Kessler und Biblia sucht (1. Treffer).

(RSS)



Utopisch (?), dass so etwas von deutschen Ausbildungsstellen als Werbefilm entstehen können?

(W)



(W)

Er war von Haus aus Maschinenschlosser und beschloss seine berufliche Karriere als Leiter eines ostdeutschen Staatsarchivs und des Kommunalarchivs der Stadt, in der das Staatsarchiv angesiedelt ist. Bei der Lösung bitte den Lösungsweg angeben!

(E)

"... Das Gedächtnis ist ein schon leicht tüddeliger Archivar, den man bittet, ein paar alte Bücher aus dem Keller zu holen, und der nie das Gewünschte bringt, sondern immer das, wovon er glaubt, daß man es viel lieber lesen wollte. ...."
Frank Schäfer, Junge Welt, 2.4.2011

(W)

" .... NN wurde am 5. April 1934 in Landshut/Bayern geboren und ist evangelisch. Sein Vater war zunächst kaufmännischer Angestellter, später beim Stadtarchiv Landshut tätig, dessen Direktor er schließlich wurde. Seine Mutter war gelernte Bankkauffrau, übte diesen Beruf nach der Eheschließung jedoch nicht mehr aus....."
Wer ist es?

(E)

Hoffentlich nicht, denn die Schleswig-Holsteinische Zeitungübertitelte am 1.4.2011 einen Artikel über die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit des Schleswiger Landesarchivs: "Der Direktor des Landesarchivs Schleswig will versuchen, mit Ausstellungen und Veröffentlichungen den Bekanntheitsgrad zu steigern.
Rainer Hering hat ein Problem. Er sitzt auf vielen kulturhistorischen Schätzen und kaum jemand weiß davon. "Archive sind einfach nicht sexy", sagt der Direktor des Landesarchivs Schleswig-Holstein: "Viele Menschen können sich nicht vorstellen, wofür Archive eigentlich da sind und was sie leisten. " Das soll sich ändern und deshalb versucht Hering, mit Ausstellungen und Veröffentlichungen den Bekanntheitsgrad des Landesarchivs, das im Schleswiger Prinzenpalais untergebracht ist, zu steigern.
Am Montag wird nun anlässlich des Schleswig-Holsteinischen Archivtages, einer Fachtagung im Rendsburger Nordkolleg, ein übersichtliches Heft vorgestellt, dass die vielen Funktionen der Archive vorstellt. Es trägt den Titel "Das Gedächtnis unseres Landes - Archive in Schleswig-Holstein" und erläutert kurz und bündig den Nutzen der archivierten Dokumente. Ob die Rechtssicherheit bei Erbfragen oder Grundbesitz, die Ermittlung von Familienverhältnissen und -geschichten oder aber die Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur und Politik des Landes - die Aufgaben sind breit gefächert. Dazu kommt die Verwahrung und Pflege wertvoller historischer Dokumente: Unzählige alte Filmdokumente wie von der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals im Jahr 1895 - der ältesten Filmaufnahme in Deutschland - werden ebenso verwahrt wie die Kassiber, die der erste Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Theodor Steltzer, aus seiner Haft während der nationalsozialistischen Diktatur aus dem Gefängnis schmuggeln ließ. "Wir haben hier so viele Schätze der schleswig-holsteinischen Geschichte, die kaum wahrgenommen werden", sagt Hering. Dabei steht der große Fundus des Archivs jedem Bürger offen.
Nun soll das neue Heftchen helfen, die Öffentlichkeit für die Archive im Land zu interessieren. "Schließlich wächst gerade im Zuge der Globalisierung die Bedeutung der Zeugnisse einer lokalen Identität und ihrer Geschichte", sagt Hering. Und gleichzeitig würde das Problem des Archivdirektors kleiner werden. Das Heft ist für fünf Euro im Landesarchiv in Schleswig (04621/861800) erhältlich. "


(W)



"„5 vor 012“ heißt das Ausstellungsprogramm des Kasseler Kunstvereins, das im Jahre 2011 jeweils fünf künstlerische Einzelpositionen präsentieren wird.

Stefan Kurt (geb. 1959 in Bern) eröffnet diese Ausstellungsreihe mit Arbeiten aus den letzten Jahren.
Bekannt als Schauspieler und Archivar von Geräuschen und Tönen, war Stefan Kurt bereits bei unserem documenta-Programm im „Kunstvereinsheim“ vor vier Jahren mit einem Auftritt vertreten.
Seine bildnerischen Arbeiten werden in dieser Ausstellung erstmals öffentlich präsentiert.
Dabei schöpft Stefan Kurt aus seinem umfangreichen Fotoarchiv der letzten 20 Jahre.

Vor dem Erfinden kommt das Finden: Stefan Kurt nutzt fotografische Strukturen, elementare Organismen und vielfältige Zeichen, um Beschaffenheiten zusammenwirken zu lassen. Auf seinen Reisen und an Drehorten dokumentiert er in einer Art Fototagebuch seine Weltsichten. Die Elemente seines Bildarchivs werden zu Schichten und Kombinationen räumlich über- und ineinander gewebt, um neue Organismen entstehen zu lassen. Diese werden farblich weiter überarbeitet zu digitalen Foto-Collagen im Sinne von Kafkas „man fotografiert Dinge, um sie aus dem Sinn zu verschenken“.


Zur Ausstellung erscheint eine Edition des Künstlers."

Quelle: Kasseler KunstVerein

Wikipedia-Artikel Stafan Kurt

(W)

Bundespräsident Wulff besucht als Schirmherr die Stiftung Stadtgedächtnis im RDZ from Stiftung Stadtgedächtnis on Vimeo.

"Bundespräsident Christian Wulff, der Schirmherr der Stiftung Stadtgedächtnis, besuchte am 29. März 2011 das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des Historischen Archivs, um sich über den Stand der Restaurierungsarbeiten zu erkundigen.

Bei der Erläuterung zu einer Archivalie
Bei der Erläuterung zu einer Archivalie (Quelle: Siftung Stadtgedächtnis, Flickr-Account)

Oberbürgermeister Jürgen Roters hat am Dienstagnachmittag gemeinsam mit Kulturdezernent Prof. Quander, Archivdirektorin Dr. Schmidt-Czaia, ihrem Stellvertreter Dr. Ulrich Fischer und der Leiterin der Restaurierung, Nadine Thiel, Bundespräsident Christian Wulff im RDZ des Stadtarchivs empfangen, um ihm einen Überblick der anstehenden Restaurierungsarbeiten zu geben.

Die Hand des Bundespräsidenten vor den Siegeln an einer Archivalie
Die Hand des Bundespräsidenten vor den Siegeln an einer Archivalie (Quelle: Siftung Stadtgedächtnis, Flickr-Account)

„Ich habe besonders gern die Schirmherrschaft übernommen“, betonte Wulff, da er es für überaus wichtig hält, „den nachfolgenden Generationen zu zeigen, was war.“ Ausführlich informierte sich das Staatsoberhaupt in den Werkstätten über die einzelnen Schritte der Restaurierung, sprach mit Restauratoren und bekundete großes Interesse an der Arbeit der Stiftung Stadtgedächtnis.

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(Quelle: Siftung Stadtgedächtnis, Flickr-Account)

„Der Einsturz liegt zwei Jahre zurück, und wir sind noch nicht einmal mit der Bergung fertig.“, sagte Archivdirektorin Dr. Schmidt-Czaia. „Und dann kommt der erste Mann im Staat zu uns, ist interessiert, aufgeschlossen, unterstützt unsere Arbeit. Das ermutigt und baut auf.“

Großes Interesse der Medien
Großes Interesse der Medien (Quelle: Siftung Stadtgedächtnis, Flickr-Account)

„Ich bewundere, wie viel Akribie bei den Mitarbeitern vorhanden ist.“, sagte Wulff. Mit der Schirmherrschaft der Stiftung Stadtgedächtnis wolle er seinen Beitrag zur Restaurierung der Kölner Archivalien leisten, einer Aufgabe „von nationaler Bedeutung“.
Quelle: Stiftung Stadtgedächtnis, Pressemitteilung 30.3.2011

(F)

Lesenswertes von Tauss zur Post-Privacy-Bewegung:

http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=2240

Zum Anlass, der Debatte um die datenschutzkritische Spackeria:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,749831,00.html

http://spackeria.wordpress.com/

http://www.ctrl-verlust.net/the-rise-of-spackeria/

RA Stadler hat aus meiner Sicht Recht:

Würde man das geltende Datenschutzrecht tatsächlich eng und konsequent anwenden, dann müsste Deutschland offline gehen. [...]

Wollen wir eine konsequente Beibehaltung des bisherigen Datenschutzrechts und -niveaus oder wollen wir das Internet zeitgemäß nutzen? Beides gleichzeitig ist nicht denkbar, was offenbar aber noch nicht alle verstanden haben. Die derzeitige Situation ist dadurch gekennzeichnet, dass das Datenschutzrecht nicht fit für das Internetzeitalter ist und viele real existierenden Dienste, die von Millionen Bürgern und Unternehmen genutzt werden, nicht datenschutzkonform sind. Jedenfalls nicht, wenn man das Verständnis der berufsmäßigen Datenschützer zugrunde legt.

Das führt zur Entstehung von Post-Privacy-Bewegungen, die weit über das Ziel hinaus schießen, aber letztlich zu Recht den derzeitigen Zustand beklagen.


http://www.internet-law.de/2011/04/das-datenschutzproblem.html

(T)


Klaus Fieberg und Tagungsteilnehmerin

"Auf Initiative von Klaus Fieberg, dem Vorsitzenden des Landesverbands nordrhein-westfälischer Geschichtslehrer, und Stephani Overhage, Mitglied im erweiterten Vorstand, trafen sich am 11. März 2011 Fachleiterinnen und Fachleiter für Geschichte aus Nordrhein-Westfalen im Bundesarchiv in Koblenz. Es war das erste Treffen, das sich - unabhängig von der Verbandsmitgliedschaft - speziell an diejenigen richtete, die zukünftige Geschichtslehrer ausbilden.

Das Treffen diente vor allem dem Erfahrungsaustausch. Thema war aber auch die Suche nach Wegen, wie die Schätze in Archiven besser in den Unterricht einbezogen werden können. Schülerinnen und Schülern begegnen historische Quellen meistens in „Arial oder Times“, also nur in einer optisch wenig ansprechenden, gedruckten Fassung, wie Prof. Dr. Rolf Brütting in seinem Vortrag „Narrativität im Geschichtsunterricht“ anmerkte.

Die ausgelegten Faksimiles von verschiedenen Ausstellungen des Bundesarchivs und die Hausführung wurden mit großem Interesse angenommen. Frau Dr. Christine Goebel, Landeshauptarchiv Koblenz, stellte den „Archivkoffer“ vor, mit dem die Archivalien sozusagen ins Klassenzimmer kommen. Die darin befindlichen Reproduktionen von Fotografien, Urkunden, Dokumenten und Siegeln „zum Anfassen“ geben Einblick in die Bestände des Landeshauptarchivs.

Die Tagung wurde vom Bundesverband der Geschichtslehrer Deutschlands unterstützt, dessen Vorsitzender Dr. Peter Lautzas ein Grußwort sprach ebenso wie der Dezernent für das Fach Geschichte bei der Bezirksregierung Köln Achim Bayer. Dr. Elsbeth Andre, die Leiterin der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, stellte kurz das archivpädagogische Angebot vor. Als Hausherr begrüßte der Präsident des Bundesarchivs, Prof. Dr. Hartmut Weber, die Gäste und informierte über die Arbeit mit Schulklassen in den Außenstellen Ludwigsburg und Rastatt."


Pressemitteilung Bundesarchiv, 24.3.2011

(W)



"Unter dem Begriff „Tondokumente“ oder „Tonträger“ lassen sich ganz unterschiedliche Informationsträger subsummieren: Zum einen zählen dazu analoge Medien wie Magnettonbänder, Tonkassetten und Schallplatten, zum anderen Tonkonserven in digitaler Form wie Compact Discs (CDs), Minidiscs und digitale Tondateien in den unterschiedlichsten Formaten. Geübt im Umgang mit Tonkonserven aller Art sind in erster Linie Rundfunk- und Fernsehanstalten und deren Archive sowie Spezialschallarchive. Dort bilden Ton- und audiovisuelle Medien die Hauptüberlieferung. Im Gegensatz dazu hat Schriftgut in Kommunalarchiven immer noch klassisch den Hauptanteil an den gesamten Beständen. Tondokumente führen dort – wenn überhaupt vorhanden – als Bestandteil der archivischen Sammlungen eher ein Schattendasein . Neben den in kommunalen Archiven üblicherweise anzutreffenden Akten und Protokollen gelten sie dort fast schon als „Exoten“ und dementsprechend tun sich Kommunalarchivare vielfach schwer damit. Diese Arbeit will nun versuchen, möglichst umfassend praktikable Ansätze für den Umgang mit Audioquellen in Kommunalarchiven aufzuzeigen. Auf Grund der unterschiedlichen Zielsetzung und Aufgabenschwerpunkte erscheint es wenig sinnvoll, die archivische Arbeitsweise von Rundfunk- und Schallarchiven einfach 1:1 auf Kommunalarchive zu übertragen. Doch wie sollen Tondokumente in Kommunalarchiven sinnvoll behandelt werden? Welche Maßnahmen lassen sich verwirklichen und wie können sie an den Bedürfnissen und Verhältnissen von kleineren und mittelgroßen Kommunalarchiven ausgerichtet werden? Diesen Fragen soll in dieser Arbeit nachgegangen werden. Ausdrücklich nicht behandelt werden Filme, wenngleich Archive sie landläufig zu den Tonträgern mitrechnen Der erste – eher allgemein gehaltene – Teil setzt sich vor Allem mit den Besonderheiten von Tonträgern und ihrer Bedeutung in der archivischen Überlieferung auseinander. Einstieg in die Thematik bildet die Darlegung von Ergebnissen einer Umfrage, die der Verfasser vorweg an ausgewählten bundesdeutschen Kommunalarchiven durchgeführt hat. Der zweite Teil setzt sich dann in der Reihenfolge archivtypischer Arbeitsprozesse von der Übernahme bis zur Präsentation und Nutzung mit Fragen der Bewertung, der Überlieferungs- und Bestandsbildung, der Erschließung, Bestandserhaltung und Magazinierung von Tonträgern auseinander. Im Anhang schließlich werden die verschiedenen analogen und digitalen Tonträger ausführlich systematisch dargestellt."

ISBN (eBook): 978-3-640-63118-6
ISBN (Buch): 978-3-640-63077-6
Seiten: 135

Verlagsinformationen

(W)

Veranstalter: Forschungsstelle für Personalschriften an der Philipps-Universität Marburg; Arbeitsstelle der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz; Historische Bibliothek der Stadt Rudolstadt Rudolstadt
Datum, Ort: 15.04.2011, Altes Rathaus Rudolstadt, Stiftsgasse 2, 07407 Rudolstadt
Deadline: 05.04.2011

Die Forschungsstelle für Personalschriften an der Philipps-Universität Marburg hat vor kurzem einen vierbändigen Katalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften in der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt veröffentlicht (Marburger Personalschriften Forschungen, Band 51). Anlässlich dieser Publikation veranstalten beide Institutionen unter dem Titel „Wohlgelebt! Wohlgestorben? - Leichenpredigten in der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt“ am 15. April 2011 im Alten Rathaus Rudolstadt ein wissenschaftliches Kolloquium.

Im Rahmen dieser Tagung findet auch die Eröffnung einer gleichnamigen Ausstellung statt, in der neben besonders wertvollen auch außergewöhnliche Trauerschriften aus dem reichhaltigen Bestand der Historischen Bibliothek der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Im Kolloquium werden die Mitarbeiter der Forschungsstelle für Personalschriften ihre Arbeit am Bestand der Bibliothek vorstellen und erste Forschungsergebnisse präsentieren. In zwei weiteren Vorträgen werden offene Fragen zur Selbstdarstellung an den Fürstenhöfen in Rudolstadt bzw. im mitteldeutschen Raum thematisiert.

Das Wissensportal zur Personalschriften-Gattung Leichenpredigt, die Website der Forschungsstelle für Personalschriften, informiert unter der Adresse www.personalschriften.de umfassend über Aufbau, Geschichte und Quellenwert dieser Personalschriften. An vier multimedial aufbereiteten Leichenpredigten wird ihre hohe Informationsdichte als Quelle historischer Forschung exemplarisch aufgezeigt. In der Artikelserie "Leben in Leichenpredigten" wird jeden Monat eine besonders anschauliche und wissenschaftlich interessante Leichenpredigt vorgestellt. Das seit Jahren am meisten in Anspruch genommene Serviceangebot des Wissensportals Leichenpredigten sind die derzeit sechs, fortlaufend aktualisierten Datenbanken. An erster Stelle steht der Gesamtkatalog deutschsprachiger Leichenpredigten (GESA). Er enthält mittlerweile Informationen über mehr als 200.000 Leichenpredigten, die sich in Bibliotheken und Archiven des gesamten historischen deutschen Sprachraumes befinden. Diese Datenbank ist in ein Recherchenetz mehrerer biographischer Datenbanken und Portale, zu dem beispielsweise die Deutsche Biographie gehört, eingebunden. Im Thesaurus Locorum (THELO) kann nach historischen Ortsnamen, im Thesaurus Professionum (THEPRO) nach Berufsbezeichnungen der Frühen Neuzeit recherchiert werden. Eine umfangreiche Bibliographie sowie Datenbanken zu den Beständen der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften in der Universitätsbibliothek Wroclaw/Breslau (TBK, SIBRES) runden das äußerst vielfältige Informationsangebot ab.

10:00 Uhr Michael Schütterle: Die Historische Bibliothek der Stadt Rudolstadt und ihre Funeralia-Sammlung

10:45 Uhr Dr. Eva-Maria Dickhaut: Die Forschungsstelle für Personalschriften - Quellen, Aufgaben, Projekte

11:30 Uhr Daniel Geißler M.A. / Birthe zur Nieden M.A.: "Das Höchst-Schmertzliche und betrübte Rudolstadt" - Zur Auswertung des Funeralschrifttums der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt

12:15 - 13:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Dr. Eva Bender: Die Kavalierstour Ludwig Friedrichs I. von Schwarzburg-Rudolstadt im Spannungsverhältnis der Standeserhöhung

14:15 Uhr Dr. Jörg Witzel: Autobiographische Texte in Thüringer Leichenpredigten aus der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt

15:00 Uhr Stefan Anders M.A.: Höfische Kommunikation in Mitteldeutschland. Eine Projektvorstellung

15:45 - 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 - 16:30 Uhr Abschlussdiskussion

18:00 Uhr Eröffnung der Ausstellung "Wohlgelebt! Wohlgestorben? Leichenpredigten in der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt" mit einer Einführung durch die Mitarbeiter der Forschungsstelle für Personalschriften und der Präsentation des Kataloges der Leichenpredigten in der Historischen Bibliothek der Stadt Rudolstadt

Die Ausstellung kann vom 18. April bis einschließlich 15. Juli 2011 wochentags besichtigt werden, Sonderführungen sind auf Anfrage möglich.
Kontakt:

Dr. Eva-Maria Dickhaut

Leiterin der Forschungsstelle für Personalschriften
Biegenstr. 36
35037 Marburg
06421 / 2 82 31 62
06421 / 2 82 45 01

dickhaut@staff.uni-marburg.de
URL: http://www.personalschriften.de
URL zur Zitation dieses Beitrages http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16001


(T)

Introducing Housing is a Human Right from Housing is a Human Right on Vimeo.

"HOUSING IS A HUMAN RIGHT is an ongoing documentary portrait of the struggle for home.

http://housingisahumanright.org/​

We create a space for people to share stories of their community and ongoing experiences trying to obtain or maintain a place to call Home. We are building a collection of intimate, viscerally honest narratives exploring the complex fabric of community and the human right to housing and land.

Stories are recorded in sound in the tradition of oral history. They are presented as audio stories, photographs and multimedia through public exhibitions & broadcasts via traditional and new media outlets.

Housing is a Human Right accepts commissions to record stories and develop content for exhibitions, campaigns, organizations and institutions. email us at info (@) housingisahumanright.org.

“Housing is not just a roof; it’s not just walls. It’s much more than that. Housing must have a community attached to it, and a territory. A territory where people can have access to the means of livelihood–to land, to water, to resources, to sources of income–and not only being sheltered somewhere.”

-Raquel Rolnick, United Nations Special Rapporteur on the Right to Adequate Housing "

(T)



David McCandless brings data alive with his infographics. Since this talk, infographics and data visualisations have become pretty mainstream in the media. For me, the potential of explaining mathematical processes and concepts, collections of data and highlighting key pieces of information through a powerful visual medium is something that we could challenge ourselves, as teachers, to do for our students. In addition, it's something that we could ask our students to develop as a skill for themselves. It certainly offers students a fantastic opportunity to freely express themselves in an individual and creative way, whilst at the same time, having to really get to grips with the information they are handling.

I'm working on a series of 'how to' guides for teachers...if you have any ideas or links that would help me out with this, please leave a comment and I'll get on to it! In the meantime, enjoy this talk and check out http://www.informationisbeautiful.net.

(T)

Link

Wie weit sind die deutschen Archive noch davon entfernt?

(T)

" .... Peter Piller ist ein Grenzgänger zwischen Kunst und Alltag, ein Archivar des deutschen Provinzlebens, ein Bilderjäger und Sammler. ...."
Quelle: Jutta von zitzewitz auf artnet.de, 21.3.2011
(W)

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=peter+piller

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsarchiv_Stettin

Mag diese neue Artikelgeburt deutschen Archiven zum Vorbild dienen, sich endlich in größerer Zahl auf Wikipedia zu präsentieren.

(T)



(T)

"..... Im Steinfurter Stadtarchiv sind es nur rund 1500 laufende Meter an Schriftgut, verteilt in Burgsteinfurt und Borghorst.
" Aber darunter sind auch viele kostbare Schätze, die durch einen Wasserschaden ebenfalls ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurden", verglich Stadtarchivar Achim Becker das größte deutsche Kommunalarchiv mit der Steinfurter Dokumentensammlung.

Der seit einem halben Jahr in Steinfurt tätige Stadtarchivar führte am Dienstag einige Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport durch die Räume des Stadtarchivs An der Hohen Schule im Ortsteil Burgsteinfurt. 80 Prozent des Stadtarchivs seien vom Zerfall bedroht.

In diesem Zusammenhang holte er ein Fetzen Papier aus einer Tüte heraus auf dem kaum noch etwas zu erkennen war: "Das ist das älteste noch existierende Schriftstück der Stadt von Mai 1359", schilderte Achim Becker den fassungslos dreinschauenden Ausschussmitgliedern.

Aber nicht nur die Angst vor dem Zerfall, sondern auch das Platzproblem will Achim Becker lösen. "Da eine Papierentsäuerung zu teuer ist und oft nicht den erwünschten Erfolg erzielt, schlage ich die Mikroverfilmung vor. Damit gewinnen wir auch Zeit, geeignete Räume zu finden", so Becker in der Ausschusssitzung.

Dafür machte der Ausschuss den Weg frei und beschloss die Anschaffung einen 6 600 Euro kostenden Microfilmscanners in den Haushalt einzustellen.

Der Ausschussvorsitzende Günther Gromotka machte noch einen Vorschlag um das Platzproblem zu lösen: "In der KvG-Schule sind doch einige Räume frei. Vielleicht sind die für das Stadtarchiv geeignet."
"

Quelle: Münstersche Zeitung, 30.3.2011

Link zum Video: http://www.vois.tv/?vid=2998

(W)


Quelle: Landeshauptarchiv Koblenz

"Zur ersten Bundesgartenschau in Rheinland-Pfalz zeigen die drei großen Koblenzer Archive eine gemeinsame Ausstellung. Am 6. April beginnt die Schau im Landeshauptarchiv, die unter anderem auch die Historie der drei Buga-Ausstellungsgelände, «Kurfürstliches Schloss», «Deutsches Eck» und «Festung Ehrenbreitstein» in Koblenz, beleuchtet. Wie das Landeshauptarchiv am Dienstag mitteilte, wird darin auch die Geschichte von Gartenschauen behandelt. Daneben gibt es jeweils am ersten Dienstag des Monats einen Vortrag oder eine Filmvorführung. Die Ausstellung, an der sich zudem Bundesarchiv und Stadtarchiv beteiligen, endet am 31. Oktober."
Quelle: dnews.de, 29.3.2011

"Im Zentrum einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und Europas präsentiert sich Koblenz, die Stadt an Rhein und Mosel, von April bis Oktober 2011 als Gastgeberin der Bundesgartenschau. Anlass genug für die drei Koblenzer Archive – Bundesarchiv, Landeshauptarchiv und Stadtarchiv –, zu einer interessanten Reise in die Geschichte der Stadt einzuladen.
Die gemeinsame Ausstellung in den Räumen des Landeshauptarchivs bietet abwechslungsreiche Einblicke in die Vergangenheit der Region. Orte, Menschen und Ereignisse aus der Koblenzer Geschichte werden dem Besucher vorgestellt. Dabei stehen die „Schauplätze“ im Mittelpunkt, die auch für die Bundesgartenschau 2011 von zentraler Bedeutung sind: Das Kurfürstliche Schloss mit den Rheinanlagen, das Deutsche Eck mit dem Denkmal Kaiser Wilhelms I. und die Festung Ehrenbreitstein.
Die Ausstellung eröffnet den Besuchern der Bundesgartenschau die Möglichkeit, die BUGA-Stadt aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen zu lernen, aus dem Blickwinkel der Vergangenheit.
Die Reise in den „Garten der Vergangenheit“ können die Besucher vom 6. April bis zum 31. Oktober im Landeshauptarchiv Koblenz antreten.
Der Eintritt ist frei.

Vortrags- und Multimediaprogramm im Landeshauptarchiv Koblenz in Kooperation mit dem Verein für Geschichte und Kunst des Mittelrheins (der Eintritt ist frei):
5. April 2011, 18.00 Uhr
Ausstellungseröffnung: „Im Garten der Vergangenheit“. Die BUGA-Stationen in Koblenz im Mittelpunkt historischer Film- und Fotoaufnahmen
Anmeldung erforderlich!
(Telefon 0261 9129-0 oder
post@landeshauptarchiv.de)
3. Mai 2011, 18.00 Uhr
Vortrag: Als Moselwein noch Modewein war. Über preußische und andere Weinbaukarten aus alter Zeit
Dr. Daniel Deckers, Frankfurt a. M.
7. Juni 2011, 18.00 Uhr
Vortrag: Kunst im grünen Bereich. Peter Joseph Lennés Parks und Gärten in Koblenz
Petra Habrock-Henrich, MA, Koblenz
5. Juli 2011, 18.00 Uhr
Film: „Der Rhein in Vergangenheit und Gegenwart“ (1922)
Bundesarchiv
2. August 2011, 18.00 Uhr
Film: „Moselfahrt mit Monika“ (1944; Uraufführung 1952 in Berlin)
Bundesarchiv
6. September 2011, 18.00 Uhr
Vortrag: Schloss Philippsburg in Braubach. Ältestes Renaissance-Schloss am Mittelrhein
Udo Liessem, Koblenz
4. Oktober 2011, 18.00 Uhr
Vortrag: Hanny Franke. Ein Landschaftsmaler aus Leidenschaft
Dr. Annette de la Cruz, Frankfurt a. M."

Ausstellungsflyer (PDF) via Stadtarchiv Kolenz

(W)

"Im April will der Bremer Innensenator eine Ausstellung eröffnen, die sich mit der Geschichte der Bremer Polizei beschäftigt. Da trifft es sich, dass im Bremer Staatsarchiv private Fotoalben aufgetaucht sind von zwei führenden Nationalsozialisten der ersten Stunde.

* Autor/-in:Susanne Brahms
* Länge:3:56 Minuten
* Datum:Mittwoch, 23. März 2011
* Sendereihe:buten un binnen Magazin | RB TV"


Link zum Video: http://www.radiobremen.de/fernsehen/buten_un_binnen/video23888-popup.html

(W)



(W)

Da Irland nicht viel digitalisiert hat, ist das Portal recht übersichtlich geraten:

http://discovery.dho.ie/

(RSS)

http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2011/04/02/sozialgeschichte-abgeschrieben-erinnerung-an-ein-plagiat.aspx

Da erschien 1972 in einem renommierten Verlag „Sozialgeschichte der Antike. Ein Abriß", ein handliches Taschenbuch, verfaßt von einem einschlägig promovierten Lehrbeauftragten an einer der neuen Hochschulen. Das Büchlein wurde offenbar ein Erfolg, zwei Jahre später erschien jedenfalls eine Neuauflage. [...]
Es gab aber einen Spielverderber. Der Kölner Althistoriker Friedrich Vittinghoff (1910-1999), selbst ein herausragender Kenner der römischen Kaiserzeit in all ihren Facetten, publizierte in der Historischen Zeitschrift eine Rezension, wie man sie nicht oft zu lesen bekommt (HZ 217, 1973, 111-113). Hier der Anfang:
„Man nehme wörtliche oder wenig frisierte Exzerpte aus gängigen Handbüchern zur griechischen und römischen Geschichte, mische sie, verschweige ihre Herkunft, gebe sich die Aura eines Fachmannes („Lehrbeauftragter für Antike Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bochum") und verkaufe das Machwerk in einer bekannten Taschenbuchreihe unter dem Desiderat „Sozialgeschichte der Antike": so muß sich der Vf. das Ganze wohl gedacht haben. Ich habe die Plagiatsammlung lediglich mit Bengtson (Griechische Geschichte, 41969; Grundriß der römischen Geschichte 1, 21970), Heuß (Römische Geschichte, 21964) und Finley (in: Fischer Weltgeschichte 3, 1966 und 4, 1967) verglichen. Obwohl B. in den Anmerkungsbelegen (...) umfangreiche und gute moderne Literatur anführt, wird nur einmal beiläufig Heuß mit seiner Schätzung von italischen Einwohnerzahlen (...) genannt (...), sonst aber zur Täuschung des Lesers genauso wie Bengtson und Finley unterschlagen."
Es folgt eine erdrückende Sammlung von Belegen. Vittinghoff skizziert dann, was eine moderne Sozialgeschichte der Antike bieten müßte, und schließt die Rezension, wie dieser Blogeintrag beginnt - mit Traurigkeit:
„Dieser unredliche und unzureichende Abriß einer ‘Geschichte der Antike im Spiegel deutscher Handbücher (ohne Quellenangaben)' - so könnte allenfalls der Titel weniger verkaufstüchtig lauten - ist nicht nur auf weiten Strecken ein Plagiat, sondern desavouiert jede ‘Sozialgeschichte der Antike'. Schade!"
(Link ergänzt)

(RSS)

Reinhard Huschke erwägt in Telepolis:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34372/1.html

(RSS)

Bei Familysearch.org. Weitere Hinweise:

http://www.archief20.org/profiles/blogs/269-miljoen-scans-online

(T)

punctum books is an open-access and print-on-demand independent publisher dedicated to radically creative modes of intellectual inquiry and writing across a whimsical para-humanities assemblage.

http://punctumbooks.wordpress.com/2011/04/01/press-release-punctum-books/

(RSS)


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,754558,00.html

Der Bestseller "Das Amt" über das Auswärtige Amt und seine Rolle in der Nazi-Zeit hat einen erbitterten Streit ausgelöst. Mit Johannes Hürter vom renommierten Institut für Zeitgeschichte hat nun erstmals ein Kenner dieser Materie das Buch umfassend analysiert. Sein Urteil ist vernichtend.

(RSS)

Die Bibliotheca Bardensis hatte den letzten Krieg ohne nennenswerte Schäden überstanden, doch die pflegerischen Zuwendungen seither waren mehr als bescheiden. Die Bücher sind schlecht untergebracht. Die Räume sind feucht, die Folgen für die Bestände verheerend. Dabei finden sich hier ausgesprochene Pretiosen: mittelalterliche Handschriften, ein Corpus aus frühen Luther-Publikationen, Schriften von Philipp Melanchthon, frühe Drucke von Mathhäus Merian.

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist arm. Kulturpolitischen Zuwendungen erfolgen, wenn sie denn erfolgen, an andere, scheinbar prominentere Adressen. Die Bibliotheca Bardensis bleibt auf private Unterstützung angewiesen, 2010 hat sich deswegen ein Förderverein gebildet, die Vorstandsmitglieder kommen übrigens sämtlich aus dem Altbundesgebiet. Ihr Ziel ist es, den schönen alten Bibliotheksraum zu sanieren, die Bücher sachgemäß zu trocknen und zu reinigen, um schließlich die Anlage einem breiteren Publikum zu öffnen.


http://www.morgenpost.de/kultur/article1588202/Wer-rettet-den-feuchten-Buecherschatz-von-Barth.html

Anders als netbib lassen wir es nicht mit einer knappen Meldung bewenden und ergänzen wichtige Links.

Bilder:
http://www.welt.de/kultur/article12955584/Gefaehrdeter-Schatz-Bibliotheca-Bardensis.html

Förderverein:
http://www.barthbibliothek.de/

Zur Bibliothek:
http://goo.gl/fgf9V = www.vifabbi.de/fabian?St._Marien_(Barth)

(F), eigentlich netbib


http://nrs.harvard.edu/urn-3:HLS.Libr:law00237

Siehe
http://etseq.law.harvard.edu/2011/04/the-origins-of-law-school-examinations-no-joking-matter/



(T)

http://www.springerlink.com/content/1v116m10823n5781/fulltext.html ist ein aktueller Open-Acxcess-Artikel von Springer. Verlinkt werden mit einem unschönen Crossref-Logo nur diejenigen Artikel, die einen DOI haben, nicht aber Artikel, die mit der "Version of record" offiziell Open Access im Netz sind wie

Beth K. Dougherty. (2004). "Searching for Answers: Sierra Leone's Truth and Reconciliation Commission." African Studies Quarterly 8, no.1: [online] URL: http://web.africa.ufl.edu/asq/v8/v8i1a3.htm

Ich habe einige der zitierten Artikel auf freie Vollversionen überprüft. Google Scholar hat eindeutig noch die Nase vorn gegenüber der Ms-Suchmaschine, die ich in http://archiv.twoday.net/stories/16547357/ erwähnte.

(E)

Anzahl Datum Titel Autor
1 75701 17.12.03 Deutsche Drucke des 16. Jahrhunderts im WWW KlausGraf
2 33101 04.09.03 Linkliste Lateinische Texte im Internet KlausGraf
3 29464 16.02.11 Weitere Quelle(n) zu Guttenberg-Plagiat entdeckt KlausGraf
4 28946 20.01.04 Neue Soziale Bewegungen: Archive von unten adi
5 26444 06.06.07 Vier Prinzen zu Schaumburg-Lippe KlausGraf
6 25159 15.06.03 Urheberrecht im WWW KlausGraf
7 24441 06.03.03 Bildersuchmaschinen KlausGraf
8 19569 03.04.03 Deutsche Archivbibliotheken mit Internetkatalogen KlausGraf
9 18687 15.07.05 Finding E-Books KlausGraf
10 18035 14.06.04 Digitalisierte Zeitschriften der Geschichtswissenschaft KlausGraf
11 17211 31.05.04 Open Access und Edition KlausGraf
12 16789 20.11.06 Rechtsfragen von Open Access KlausGraf
13 15699 14.05.05 Fürstenhaus Ysenburg-Büdingen verscherbelt Kulturgut KlausGraf
14 14946 28.05.07 Kirchenbücher digital: Evangelische Kirchenarchive planen gnadenlose Abzocke KlausGraf
15 13981 04.04.03 Die geheimen Tagebücher der Nibelungen aus Zwettl KlausGraf
16 13364 02.05.03 Übersicht der von Gallica faksimilierten Bände der MGH KlausGraf
17 12642 03.03.09 Köln: Historisches Stadtarchiv eingestürzt Wolf Thomas
18 12105 01.03.08 Google Books mit US-Proxy leicht gemacht KlausGraf
19 11784 25.11.05 Du bist Deutschland - ein Foto macht Furore - Bildrechtliches KlausGraf
20 11613 07.04.04 Reader Elektronisches Publizieren und Open Access KlausGraf
21 11402 12.12.06 Wem gehören die badischen Kroninsignien? KlausGraf
22 10639 22.02.07 Bücher weggeben statt wegwerfen KlausGraf
23 10510 24.11.04 Archive auf dem Markt? hochstuhl
24 10428 12.11.07 Wie geht das mit dem US-Proxy? KlausGraf
25 9979 05.01.07 UB Eichstätt vernichtet Kulturgut KlausGraf

Im Vergleich zur letzten Übersicht http://archiv.twoday.net/stories/11585526/ wurde ein brandneuer Beitrag nach oben katapultiert. Auf Platz 3 steht mit über 29.000 Zugriffen der Beitrag, der am Vorabend der Etablierung des Guttenplag-Wikis eine weitere Quelle für das Guttenberg-Dissertationsplagiat vorstellte: http://archiv.twoday.net/stories/14638009/ Sicher hat das Zitat durch Spiegel Online zur Position beigetragen: http://archiv.twoday.net/stories/14639502/

(E)

http://infodocket.com/2011/03/31/microsoft-academic-search-beta-appears-ready-to-expand-into-many-domains-of-knowledge/

Beta: http://academic.research.microsoft.com/

(T)

http://www.koeblergerhard.de/ZRG128Internetrezensionen2011/DasNekrologdesKlostersOchsenhausenvon1494.htm

Das Nekrolog des Klosters Ochsenhausen von 1494. Eingeleitet, mit Registern versehen und redigiert v. Bigott, Boris (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe A Quellen 53). Kohlhammer, Stuttgart 2010. LXVI, 144 S., Abb., CD-ROM. Besprochen von Gerhard Köbler.

1093 stiftete der welfische Ministeriale Konrad von Wolfertschwenden das um 1100 (Ohsinhusen) genannte Benediktinerkloster Ochsenhausen bei Biberach in Oberschwaben, das vom Kloster Sankt Blasien aus besetzt wurde, sich aber 1388/1392 von ihm löste und 1488 den Blutbann und damit die Reichsunmittelbarkeit erlangte. 1494 entstand als Bestandteil (f. 96-157/160) eines neu angelegten, ein Kalendar und ein Martyrologium aufweisenden, von dem Elchinger Mönch Balthasar Schad geschriebenen Kapiteloffiziumbuchs nach einer hochmittelalterlichen, verschollenen Vorlage das Nekrolog, das bis 1666/1672 fortgeführt wurde. Durch § 24 des Reichsdeputationshauptschlusses vom 25. 2. 1803 kam die säkularisierte Abtei als Fürstentum Winneburg zwecks Entschädigung für linksrheinische Verluste an den Grafen Franz Georg von Metternich (Metternich-Winneburg), dessen bekannter Sohn Clemens Wenzel Teile des Mobiliars und die wertvolleren Stücke der umfangreichen Bibliothek auf sein Schloss .Königswart in Böhmen verbringen ließ und 1825 das restliche Ochsenhausener Gut an den König von Württemberg verkaufte

Zu Beginn der 1970er Jahre wurde die verschollene bzw. wegen der Herkunft des Schreibers auf Elchingen bezogene und deswegen als verschollen geglaubte Handschrift (48 bzw. 20.E.33) in den Beständen der staatlichen Bibliothek auf Schloss Königswart in der Tschechoslowakei wiederentdeckt. Die umfassenden Vorarbeiten einen jedenfalls nicht an hervorgehobener Stelle erkennbaren Bearbeiters zu seiner Edition führten aber zunächst nicht zur Veröffentlichung. Auf ihrer Grundlage gelang seit 2009 jedoch Boris Bigott ein erfolgreicher Abschluss.

Die ältesten der insgesamt 4607 (nach Abzug von Doppelungen 4598) Namen dürften vor allem aus Ochsenhausen, Sankt Blasien und dem Umfeld beider Klöster entstammen und in die Jahre um 1075 einzuordnen sein. Die Anlagehand schrieb am Ausgasng des Mittelalters in einem Durchgang 2029 Namen auf der Männerseite und 1237 Namen auf der Frauenseite ein, zu denen seit 1494 in Nachträgen 1085 Namen auf der Männerseite und 247 Namen auf der Frauenseite kamen (insgesamt 1132). Dankenswerterweise führte Boris Bigott die durch 13 Abbildungen veranschaulichte, durch eine beigegebene CD-ROM digital gestützte Edition nach Einarbeitung in das Material durch einen geschichtlichen Überblick, eine Beschreibung der Handschrift und durch ein ausführliches Register zu einem glücklichen Ende.

Innsbruck Gerhard Köbler

Nach einem am 2011-02-21 in einem e-mail erhaltenen Hinweis von Dr. Johann Wilhelm Braun ist diese Edition unter Verletzung seiner Urheberrechte veröffentlicht worden. Die Dokumentation der Vorgänge und das Ergebnis des Prozesses vor dem Stuttgarter Landgericht finden sich auf http://archiv.twoday.net/stories/11565154 und ebenda http://archiv.twoday.net/stories/14635384/. Seiner Bitte entsprechend wird die Rezension im Internet hiermit entsprechend ergänzt.
Nach einem am 2011-03-29 in einem e-mail-erhaltenen Hinweis des Geschäftsführers der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg ist es nicht richtig, dass die Publikation des Ochsenhausener Nekrologs unter Verletzung der Urheberrechte von Konservator a. D. Dr. Johann Wilhelm Braun erfolgt ist. Eine diesbezügliche Klage gegen das Land Baden-Württemberg bzw. die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg wurde danach am 15. Februar 2011 von dem Kläger vor dem Landgericht Stuttgart unter Übernahme aller Verfahrenskosten zurückgenommen. Entsprechend der Bitte des Geschäftsführers der Kommission wird auf die seit 15. 02. 2011 im Netz stehende Stellungnahme der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg (http://www.kgl-bw.de) hingewiesen, nach welcher der Band künftig folgendermaßen zitiert wird: Das Nekrolog des Klosters Ochsenhausen von 1494 Edition: Johann Wilhelm Braun Eingeleitet, mit Registern versehen und redigiert von Boris Bigott. Die bis Mitte Februar 2011 noch nicht ausgelieferten Exemplare wurden mit einem den Titel entsprechend ergänzenden Aufkleber versehen.


(E)

Update: Siehe auch http://historia-docet.de/html/archivalia-kommentare.html

Members of the campus community,

Two weeks ago UW-Madison received an open records request from Stephan Thompson, deputy executive director of the state's Republican Party, for email records of Professor Bill Cronon.

Professor Cronon is the Frederick Jackson Turner and Vilas Research Professor of History, Geography and Environmental Studies at UW-Madison. He is one of the university's most celebrated and respected scholars, teachers, mentors and citizens. I am proud to call him a colleague.

The implications of this case go beyond Bill Cronon. When Mr. Thompson made his request, he was exercising his right under Wisconsin's public records law both to make such a request and to make it without stating his motive. Neither the request nor the absence of a stated motive seemed particularly unusual. We frequently receive public records requests with apparently political motives, from both the left and the right, and every position in between. I announced that the university would comply with the law and, as we do in all cases, apply the kind of balancing test that the law allows, taking such things as the rights to privacy and free expression into account. We have done that analysis and will release the records later today that we believe are in compliance with state law.

We are excluding records involving students because they are protected under FERPA. We are excluding exchanges that fall outside the realm of the faculty member's job responsibilities and that could be considered personal pursuant to Wisconsin Supreme Court case law. We are also excluding what we consider to be the private email exchanges among scholars that fall within the orbit of academic freedom and all that is entailed by it. Academic freedom is the freedom to pursue knowledge and develop lines of argument without fear of reprisal for controversial findings and without the premature disclosure of those ideas.

Scholars and scientists pursue knowledge by way of open intellectual exchange. Without a zone of privacy within which to conduct and protect their work, scholars would not be able to produce new knowledge or make life-enhancing discoveries. Lively, even heated and acrimonious debates over policy, campus and otherwise, as well as more narrowly defined disciplinary matters are essential elements of an intellectual environment and such debates are the very definition of the Wisconsin Idea.

When faculty members use email or any other medium to develop and share their thoughts with one another, they must be able to assume a right to the privacy of those exchanges, barring violations of state law or university policy. Having every exchange of ideas subject to public exposure puts academic freedom in peril and threatens the processes by which knowledge is created. The consequence for our state will be the loss of the most talented and creative faculty who will choose to leave for universities where collegial exchange and the development of ideas can be undertaken without fear of premature exposure or reprisal for unpopular positions.

This does not mean that scholars can be irresponsible in the use of state and university resources or the exercise of academic freedom. We have dutifully reviewed Professor Cronon's records for any legal or policy violations, such as improper uses of state or university resources for partisan political activity. There are none.

To our faculty, I say: Continue to ask difficult questions, explore unpopular lines of thought and exercise your academic freedom, regardless of your point of view. As always, we will take our cue from the bronze plaque on the walls of Bascom Hall. It calls for the "continual and fearless sifting and winnowing" of ideas. It is our tradition, our defining value, and the way to a better society.

Chancellor Biddy Martin


http://www.news.wisc.edu/19190

See also

http://www.news.wisc.edu/19196

http://www.nytimes.com/2011/03/28/opinion/28mon3.html?_r=1&ref=opinion

http://scholarcitizen.williamcronon.net/ with lots of links

(T)


BLB Karlsruhe Cod. Donaueschingen 79, 1365 von Johannes von Speyer für Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz geschrieben.

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhs/content/thumbview/120343

Im Handschriftencensus:

http://www.mr1314.de/2780

(RSS)


http://www.guardian.co.uk/culture/2011/mar/28/arts-council-report-select-committee

"The collection, now containing 7,500 works, was founded in 1946 to buy modern and contemporary art to lend to public galleries and museums nationwide."

(RSS)

Fragt http://www.archivesnext.com/?p=1835 und wir schließen uns gern dieser Frage an.

(RSS)

Mehr davon:

http://www.archivesnext.com/?p=1840

Update: http://www.archivesnext.com/?p=1856

(RSS)

http://poeticeconomics.blogspot.com/2011/03/dramatic-growth-of-open-access-march-31.html

Excerpt:

"The most amazing growth story of the first quarter of 2011 is that of Mendeley, jumping half a million articles downloadable for free, from 300,000 to 800,000, growth of 171% in just one quarter!! Since Mendeley is a DIY tool for researchers, this amazing growth illustrates that there is a considerable appetite for self-archiving, once the researcher has a service that appeals to them."

(RSS)

Bisher scheinen keine geltend gemacht worden zu sein:

http://www.cmshs-bloggt.de/archives/5867

mit umfangreichen Ausführungen zum Thema Satire und Aprilscherz in juristischer Sicht.

(RSS)

http://goo.gl/WctJD = www.nacht-der-museen.de

Den "Vampir von Düsseldorf" kennt jeder - aber wer kennt Dr. Mancini und seine mumifizierte Liebste? Mord und Totschlag gehörten seit jeher zur Stadtgeschichte und haben ihren Niederschlag natürlich auch in den vielfältigen Beständen des Hauses gefunden. In der NACHT DER MUSEEN präsentiert das Stadtarchiv die schönsten, skurrilsten und berühmtesten Leichen Düsseldorfs. In einer kleinen Ausstellung kann ein repräsentativer Querschnitt all dessen bestaunt werden, was das Stadtarchiv zu bieten hat. Halbstündlich gibt es spannende Kurzführungen durch das Haus, und in den dunklen Magazingewölben wartet stündlich eine szenische Lesung, die aus alten Akten das tragische Schicksal von Dr. Mancinis großer Liebe auferstehen lässt.

Mit diesem geschmackvollen Thema beteiligt sich das Stadtarchiv Düsseldorf an der morgigen Düsseldorfer Museumsnacht. Ich werde wohl vorbeischauen, wenn sich jemand mit mir treffen möchte, meine Kontaktdaten sind unter IMPRESSUM (rechts!) einzusehen.

(E)

Seit März 2011 können auf Docupedia-Zeitgeschichte unter der Rubrik "Länder" die ersten Beiträge abgerufen werden. Bei den veröffentlichten Texten handelt es sich um überarbeitete und durch Kommentare erweiterte Wiederveröffentlichungen aus dem von Alexander Nützenadel und Wolfgang Schieder herausgegebenen Sammelband „Zeitgeschichte als Problem. Nationale Traditionen und Perspektiven der Forschung in Europa“, der 2004 bei Vandenhoeck & Ruprecht in Göttingen publiziert wurde.

http://goo.gl/8juxN = docupedia.de Blog

(RSS)

http://www.gedhs.ulg.ac.be/ebibliotheque/index.html

Die Forschergruppe der Universität Lüttich unterhält auch eine elektronische Bibliothek zum Thema, die neben modernen Artikeln auch historische Dokumente präsentiert.

(RSS)


Im Rahmen des Kooperationsprojektes zwischen der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Universitätsbibliothek Wroclaw digitalisierte die Bibliothek der FES die sozialdemokratische Breslauer Volkswacht mit den Jahrgängen 1891 bis 1925.

Unter Leitung bedeutender Chefredakteure wie Julius Bruhns (1860-1927) und Paul Löbe (1875-1967) zählte die Volkswacht zu den bedeutendsten sozialdemokratischen Tageszeitungen im Kaiserreich und der Weimarer Republik.


http://library.fes.de/breslau/volkswacht.htm

(RSS)

Tum Thema Bibliothek, Information etc.

http://bibliothekarisch.de/blog/2011/04/01/entdecktes-zum-1-april-rund-um-urheberrecht-bibliotheken-u-a-updates-folgen/

(T)

*10 JAHRE PROMETHEUS*

Zehn aufregende, erfolgreiche, inspirierende und ereignisreiche Jahre liegen hinter uns. Den Erfolg verdanken wir in erster Linie Ihnen: den zahlreichen Nutzerinnen und Nutzer, die Sie täglich auf das Bildarchiv zugreifen, und den Kooperationspartnern von Museen, Hochschulinstituten und Forschungseinrichtungen, die dem Verbund die insgesamt 61 Datenbanken aus den Bereichen Kunstgeschichte, Archäologie, Didaktik, Architekturgeschichte, Videokunst, Designgeschichte, Fotografie, Ägyptologie, Theologie und Geschichte und damit inzwischen 758.921 Bilder zur Verfügung stellen. Doch fangen wir vorne an ...

DER START
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Gesamtsumme von 1,8 Mio. Euro ging das bundesweite Verbundprojekt am 1. April 2001 an den Start. Mit der Zusammenführung von Bilddatenbanken an einem virtuellen Ort, der interdisziplinären Vernetzung und der Entwicklung von E-Learning-Werkzeugen wurden die Kunstgeschichte, die Klassische Archäologie und andere bildbasierte Wissenschaften allmählich »digital« und verdrängten das Dia zusehends. In den ersten drei Projektjahren konnten bereits 20 Datenbanken und mehr als 150.000 Bilder eingebunden werden. 60 wissenschaftliche Einrichtungen schlossen sich an.

VERSTETIGUNG
Nach der Projektzeit stand die Verstetigung an erster Stelle. Der während der Projektlaufzeit gegründete gemeinnützige Verein trat die Rechtsnachfolge des Projekts an, um die Finanzierung und technische Struktur von prometheus sicherzustellen. Das 2005 eingeführte Lizenzmodell und eine dreijährige gestaffelte Übergangsfinanzierung durch die Universität zu Köln und die Sal. Oppenheim-Stiftung sicherte zunächst die Existenz, die 2008 in eine eigenständige Finanzierung über Lizenzgebühren mündete.

KOOPERATIONEN
Wichtige Kooperationen und Vertragsabschlüsse wurden auf den Weg gebracht, von denen wir zwei noch einmal herausheben wollen: Für die Rechtssicherheit des Verbundes wurde 2006 eine vertragliche Übereinkunft mit der Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST geschlossen. Zudem brachte prometheus die Kooperation mit dem Bildportal der Kunstmuseen (bpk) zur unkomplizierten Einholung von Publikationsgenehmigungen auf den Weg.

PROJEKTE
In der letzten Dekade wurden in Kooperation mit prometheus auch weitere Projekte in Angriff genommen: Das Projekt »perseus-a« zur automatischen Erschließung des Bildarchivs und der Optimierung der Suchfunktionen ging 2007 an den Start. Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs wurde »Das digitale Historische Archiv Köln« gegründet, das dem Archivwesen als Forschungs- und Informationsplattform dient und als Digitaler Lesesaal fungiert. Aktuell wird mit dem DFG-geförderten Projekt »Meta-Image« am Aufbau einer virtuellen Forschungsumgebung für den Bilddiskurs in den Kunst- und Kulturwissenschaften gearbeitet.

AKTUELLES
In den letzten Jahren haben wir einige Energie in den Ausbau des prometheus-2.0-Bereichs gesteckt, um die Kommunikation und kollaboratives Arbeiten zu fördern. Dazu gehörten die Integration des Blogs und der Kommentarfunktion an Bildsammlungen, die Einrichtung der prometheus-users-Mailingliste und die Möglichkeit, anderen Nutzerinnen und Nutzern Nachrichten über das eigene prometheus-Profil zu schreiben. Da lag es auf der Hand, prometheus auch innerhalb der sozialen Netzwerke zu positionieren! Wir hoffen, dass bei Facebook und Twitter lebhaft mit und über prometheus diskutiert wird und sich ein reger Austausch einstellt. Werden Sie »Fan« von prometheus auf Facebook und klicken Sie den »Gefällt-mir-Button« auf http://www.facebook.com/pages/prometheus-das-verteilte-digitale-Bildarchiv-f%C3%BCr-Forschung-und-Lehre/196945086992289 . Folgen Sie auch den Tweets von prometheus e.V. auf Twitter http://twitter.com/prometheus_eV .

TAGUNG - DIE DIGITALE PERSPEKTIVE
Am 4./5. November laden wir Sie herzlich nach Köln zur Tagung »Die digitale Perspektive - eine schöne Aussicht? verbinden - verorten - verwandeln - verankern« ein.

In den letzten 10 Jahren hat sich die »Netzwerkgesellschaft« etabliert, die digitalen Bildwissenschaften haben eine rasante Entwicklung genommen. Die Jubiläumstagung möchte weniger auf das Vergangene zurückblicken als vielmehr eine kritische Standortbestimmung liefern und nach künftigen Entwicklungen und Visionen für Archäologie, Kunstgeschichte und Bildwissenschaften in den Bereichen der Zusammenführung von Bild und Text (VERBINDEN), der standortbezogenen Dienste (VERORTEN) und der 3D-Technologien (VERWANDELN) fragen, diese kritisch beleuchten und methodisch VERANKERN.

Wir laden Interessierte aller Disziplinen und Sparten herzlich ein, auf den Call for Papers zu reagieren. Nähere Informationen finden Sie unter .
Reichen Sie Ihr Abstract (max. 2 Seiten, max. 4.000 Zeichen) elektronisch über EasyChair bis zum 8. Mai 2011 ein: oder schicken Sie es an lisa.dieckmann@uni-koeln.de

ESPRIX
Im Sinne des Vereinszwecks fördert prometheus e.V. junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit der Vergabe des »esPrix«, einem Preis für die mediendidaktische Aufbereitung digitaler Information.

Ausgeschrieben werden zwei Preise (ein studentischer und ein schulischer) für herausragende mediendidaktische Anwendungen im Bereich der Kunst- und Kulturwissenschaften! Bis zum 30. September können die selbst erstellten Lernmaterialien, die in die Lernwelt von prometheus integrierbar sind, über esprix@prometheus-bildarchiv.de eingereicht werden. Den Gewinnern winken jeweils 500 Euro! Die feierliche Preisverleihung findet auf der Tagung »Die digitale Perspektive - eine schöne Aussicht?« am Freitagabend beim Festakt statt.

****************************************************************************

Redaktion: PD Dr. Sigrid Ruby (sigrid.ruby@geschichte.uni-giessen.de) und Lisa Dieckmann M.A. (lisa.dieckmann@uni-koeln.de)


Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=prometheus

(ML)

1Astrodicticum Simplex
2gwup | die skeptiker
3Archivalia
4Geograffitico
5Frischer Wind
6Diax's Rake
7physikBlog
8KlimaLounge
9Fischblog
10Infobib
11Primaklima
12Sprachlog
13Mente et Malleo
14weblog.histnet.ch
15Detritus
16Hier wohnen Drachen
17chrisp's virtual comments
18Enkapsis
19Clear Sky Blog
20Öko-Logisch

Ranking erstellt von Wikio

Wir wurden von der Sektion Medien umsortiert in die Wissenschaft!

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/14663156/

(PM)

Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/16539613/

Das Bildarchiv Austria der ÖNB Wien verwendet im http://www.portraitindex.de als Objekt-ID OAI-Identifier, z.B. bei König Aba

Dokumentnr.: obj oai:baa.onb.at:4615802

Über die Demo

http://www.mediaspaces.info:3130/directory/Item

kommt man zur URL für die XML-Datei des Metadatensatzes = Record (Quelltext siehe Bild)

http://oai-bdb.onb.ac.at/Script/oai2.aspx?verb=GetRecord&metadataPrefix=oai_dc&identifier=oai:baa.onb.at:4615802

Daraus ergibt sich die OAI-BaseURL:

http://oai-bdb.onb.ac.at/Script/oai2.aspx

Diese steht natürlich auch in:

http://oai-bdb.onb.ac.at/Script/oai2.aspx?verb=Identify

(E)




Das Original (via Rohde, INETBIB und eigener Erinnerung):



Siehe auch:

http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Google-Indoor-807244.html

(T)

Das Kuratorium (der Wikipedia Foundation) ist der Meinung, dass die abnehmende Autoren-Aktivität gegenwärtig für die Wikipedia die wichtigste Herausforderung darstellt. Wir möchten alle Beteiligten … dazu ermutigen, über Wege nachzudenken, wie wir dieser Herausforderung entgegentreten können. Wir wissen, dass dies schon in den vergangenen Jahren für viele Freiwillige ein wichtiges Thema war, und dass sie konstant an der Freundlichkeit im Umgang und für die Erweiterung unserer Community gearbeitet haben. Wir denken darüber nach, was das Kuratorium beitragen kann, um diese Arbeit effektiver zu machen. Dazu bitten wir die Community um Hilfe, und laden alle ein, darüber zu diskutieren und Vorschläge zu unterbreiten.

Mit diesen Worten wendet sich der „Wikipedia:Kurier“ an die Gemeinschaft um dem beobachtbaren Schwund von Autoren entgegenzuwirken.

Der Selbstauskunft nach liegt der Grund für die zunehmende Entmutigung in einer sich anhaltend zeigenden Unfreundlichkeit mancher Administratoren, die mit allzu rigiden Maßnahmen notwendige Diskussionen abbügeln und Löschungen vornehmen. Wenn dies stimmen sollte, so wäre die oben aufgeführte Aufforderung, Vorschläge zur Vermeidungen solchen Verhaltens zu unterbreiten, vergleichbar mit dem Versuch, den Bock zum Gärtner zu machen, denn wie man weiß zeigen sich Ziegenböcke nicht gerade zimperlich darin, die schönsten Pflanzen zu fressen.


Weiterlesen:

http://differentia.wordpress.com/2011/03/31/vergiftungssymptome-bei-wikipedia/

(ML)

http://www.handschriftencensus.de/23518

Der Handschriftencensus unterschlägt wie üblich die Provenienzen:

Provenance: Large coat of arms on inside back cover, contemporary with the text illustrations and apparently the work of the same artist, showing the crest of the Eyczingers, a noble family important in the Lower Austrian Assemply of Estates in the 15th and 16th centuries, who may thus be assumed to have commissioned this handsome copy. As Ulrich von Eitzing, head of levies under King Albrecht II, was created Baron by the Emperor in 1439, while the arms used here still show the original design, the ms. may be dated around 1430 - a tentative dating which is borne out by the handwriting (libra watermark not in Piccard). - Front pastedown has ms. ownership "W. Paumgarten", dated 1550; shortly afterwards the volume must have been acquired by the Puchheim family from the Lower Austrian Waldviertel region (ms. ownership "Veit Alb[recht] H[err] v[on] Puechamb" on fol. A1r - possibly the father of the like-named founder of the well-known Protestant private press located at Wildberg castle near Horn). Last in a Salzburg private collection.

http://www.inlibris.at/content/deutsch/bestand/auswahlkatalog.php?expand=26275#26275

(W)


http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10001854-3

Zu weiteren Einträgen über Burchard:

http://archiv.twoday.net/search?q=burchard

(W)



(ML)

 

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