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http://archiv.twoday.net/stories/29763322/#34639781



Mit über 150 Teil­neh­men­den hat heute die voll­stän­dig aus­ge­buchte opendata.ch 2011 Kon­fe­renz im Bun­des­ar­chiv in Bern statt­ge­fun­den. Par­la­men­ta­rier, Ver­wal­tungs­ka­der­leute sowie Ver­tre­ter von Wirt­schaft, For­schung und Medien haben an der ers­ten Schwei­zer Kon­fe­renz über frei zugäng­li­che Behör­den­da­ten teil­ge­nom­men. Gemein­sam konn­ten Vor­teile und Her­aus­for­de­run­gen von Open Govern­ment Data in der Schweiz dis­ku­tiert sowie wich­tige nächste Schritte fest­ge­legt werden.
www.opendata.ch

Produktion:
Mediaktion GmbH
Kratzstrasse 35
8620 Wetzikon
www.mediaktion.tv
www.mediaktion.ch



Um 317 Verzeichniseinheiten wurde der Bestand des Stadtarchivs vor kurzem erweitert. Dokumente, Akten und seltene Fotografien aus dem Nachlass Geraer Bürger bieten nun wertvolle Ergänzungen zur Dokumentation der Stadtgeschichte.

".... "Wir werden beweisen, dass wir mit dem Unglück nichts zu tun haben", hatte schon damals Werkleiter Matthias Conrad betont. Die Staatsanwaltschaft Köln gab den Merxlebern nun Rückendeckung. Zweimal war eine Hausdurchsuchung angeordnet worden, um Unterlagen sicherzustellen. "Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände sah es anfangs so aus, als seien Sandmessprotokolle gefälscht worden", erklärte gestern Oberstaatsanwalt Günther Feld. "Dieser Verdacht hat sich aber komplett zerstreut, die Ermittlungen gegen Brunnenbau Conrad sind eingestellt worden", sagte er. Das Unternehmen habe nachweislich ordnungsgemäß gearbeitet. Darüber informieren die Brunnenbauer, die als Subunternehmer für den U-Bahn-Bau in Köln engagiert worden waren, auch auf ihrer Internetseite.

Zugleich sicherten sie zu, weiter eng mit den ermittelnden Behörden, den Gutachtern und den Auftraggebern zusammenzuarbeiten, damit die Unfallursache schnellstmöglich offengelegt werden kann. Das werde aber wohl noch rund ein Jahr in Anspruch nehmen, schätzte Inge Schürmann, Sprecherin der Stadt Köln, ein. .... Die Wahrscheinlichkeit, dass die Brunnenbauer etwas mit dem Unfall zu tun haben, gilt indes als gering. In Merxleben gibt man sich angesichts der weiteren Ermittlungen gelassen. Werkleiter Matthias Conrad ist sich sicher, dass seiner Firma auch bauseitig keine Vorwürfe gemacht werden können."

Quelle: Thüringische Landeszeitung, 22.7.11



"Was wissen Sie über die Zukunft? Worauf bereiten Sie sich vor? Das Künstlerduo Hofmann & Lindholm befragt Kölner Bürger hinsichtlich ihrer absehbaren Zukunft, privat ebenso wie gesellschaftlich. Die Gespräche wollen die beiden in einem Projekt verarbeiten. Ein Gespräch mit den Künstlern."
Quelle: WDR 3, Mosaik, 9.5.11 (Audio-Beitrag)

Projektseite auf der Künstlerhomepage

Nur bei http://vierprinzen.blogspot.com/ abrufbar:

Feldpostbrief Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe an Alfred Meyer (19. Oktober 1941)
http://goo.gl/G3KH9

Stephan Prinz zu Schaumburg-Lippe Abwehrbeauftragter des SD
http://goo.gl/HJz6n

Aktenvermerk aus dem Büro des späteren Teilnehmers an der Wannsee Konferenz Alfred Meyer
http://goo.gl/QZIOh

Ernst August Prinz von Hannover Ariseur ?
http://goo.gl/MU4Nl

Brief Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippe an Göring (7. Mai 1936)
http://goo.gl/yRv8l

Mit an Bord, ein Tag vor ihrem 38ten. Geburtstag, Marie Harder (Käte Kestien)
http://goo.gl/7DF61

Öffentliche Bitte der Vierprinzen
http://goo.gl/xXG7Z

Bericht der Legation in Mexiko (Rüdt von Collenberg)
http://goo.gl/LeItf

Sprachgwalt Karl Dreiers (Präsident der Landesregierung Schaumburg-Lippe)
http://goo.gl/ywdTA

Mexikanische Presse zum Flugzeugabsturz vom 26. März 1936
http://goo.gl/3dhQb

Palais Schaumburg in Bonn
http://goo.gl/onBl9

Attentatskörper und goebbelsches Veröffentlichungsverbot
http://goo.gl/FL54X

Görings Erlass vom 15. Januar 1934 (Emigranten)
http://goo.gl/jBDvM

Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe Opfer des Auswärtigen Amtes ? II
http://goo.gl/vMjXA

New York Times vom 27.3.1936
http://goo.gl/C3LFw

Wird Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippes Testament gesetzeskonform erfasst werden ?
http://goo.gl/WYYIW

Auszug aus dem Tagebuch von Heinrich Prinz zu Schaumburg-Lippe
http://goo.gl/0fG0N

Vier Lügen
http://goo.gl/pAYA6

siehe auch:
http://archiv.twoday.net/stories/14874635/

http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu/heftinhalte2011/Recht01030411_BD.pdf

Stellungnahme der nestor-AG Recht (Euler et al.)

Etablierte Medien macht ihr das absichtlich, dass ihr nicht lernt, was ein Vierjähriger ohne weiteres in der Lage wäre zu verstehe: wie und unter welchen Bedingungen man ein kostenfrei unter Creative Commons zur Verfügung gestelltest Bild nutzt?

http://www.newyorker.com/online/blogs/newsdesk/2011/07/jstor-aaron-swartz.html

New Yorker, deine Geschichte zu Aaron Swartz ist zwar OK, aber die Illustration mit dem Vermerk "Photograph by diylibrarian, Flickr CC." ist es nicht. Du hättest das Bild gar nicht nutzen dürfen, da es nicht für die kommerzielle Nutzung freigegeben ist und du bist nun einmal auch mit deinen Blogs ein kommerzielles Magazin. Und selbst wenn du es hättest nutzen dürfen, hättest du die Lizenz exakt angeben müssen und nicht einfach nur CC schreiben.

Bound Journals

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/

Incunabula of Ellis Library

http://mulibraries.missouri.edu/specialcollections/incunabula.htm

Albertus Magnus
De muliere forti
Cologne: Heinrich Quentell, 7 May 1499
gehörte der Hofbibliothek Donaueschingen Inc. 6
http://laurel.lso.missouri.edu/record=b6663527~S1 mit 2 Beibänden = Auktionskatalog 1994 S. 17 Nr. 4

Weiß man inzwischen, woher die Monstranz-Gruppe stammt?

Julia Fertig: Die Archivfalle (in: kunsttexte.de vom 24. März 2011)

Die aktuellen Archivdiskurse in Archivistik, Archivologie und Archivkunst (um vorerst bei diesen drei gegenübergestellten Sphären zu bleiben) haben neben vielen gegenläufigen auch eine Anzahl übereinstimmender Tendenzen, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Prozessualisierung, Performativität, eine stärkere Verortung im „Hier und Jetzt“, Feedbackoder Netzwerkfunktion des Archivs. Impulse für diese Entwicklung sind aber fast ausnahmslos aus dem „außerarchivischen“ bzw. gesamtgesellschaftlichen Raum in die Archivdiskurse eingegangen und in Zusammenhängen wie der „Digitalen Revolution“ zu suchen. Auch die Archivkunst übt entscheidenden Einfluss auf die Erschaffung und Erprobung neuer Archivbegriffe aus. Die Rezeption der Archivkunst des Moskauer Konzeptualismus lässt jedoch verfremdende Verfahren des Spiels, der Ironisierung außer Acht. Die spezifische gesellschaftlich-historische Situation der Marginalisierung wirkt sich ebenfalls auf die spezifische Konzeptualisierung von Archivbegriffen aus. Vor dem Hintergrund der modernen Archivwissenschaft muss daher dringend erarbeitet werden, wie dieses Material archivarisch zu bewerten ist, welche Bedeutung der Entstehung und Überlieferung dieser Sammlungen zugemessen werden kann, welche Maßstäbe an Objektivität gesetzt werden müssen oder können. Nun geht es darum, ein Instrumentarium zu entwickeln, ob und wie dieses Archiv als konkretes Archiv gelesen werden kann und kritisch zu analysieren, welche historisch und ästhetiktheoretisch verwertbaren Erkenntnisse es für uns bereithält.

http://www.kunsttexte.de/index.php?id=711&idartikel=37757&ausgabe=37742&zu=121&L=0

https://plus.google.com

Falls doch nicht, gibt es natürlich nach wie vor von mir eine Einladung (Mailadresse genügt).

http://www.nytimes.com/2011/07/17/opinion/sunday/17gleick.html?_r=3&src=recg

James Gleick argumentiert gegen Meinungen, dass die Buchkultur durch die Digitalisierung Schaden nimmt.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,774841,00.html

Empfehlenswert:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erdstall

http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/hbl1982_3_4_179-216.pdf

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/1022222951/

In the 19th century, more than 20,000 people emigrated from the region Emsland / Grafschaft (county) Bentheim, situated in the Northwestern part of Germany, to the United States of America.
In the beginning, a close contact between the “Old” and the “New World” was established, mostly by writing letters. Over the years and decades, the relationship broke more and more.

The website http://www.german-immigrants.com would like to revive this connection and will provide data and tools to enable interested people on both sides of the “salt-water curtain” doing research and taking up contact again or for the first time.

A free-of-charge database with records on currently more than 15,000 German immigrants is the centerpiece of this website.

Rainer Schreg kommentiert den Hype aus fachlicher Sicht:

http://archaeologik.blogspot.com/2011/07/rotlicht-statt-wissenschaft-ubereilter.html

http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten_artikel,-Verdacht-auf-Plagiat-wird-jetzt-geprueft-_arid,280268.html

Siehe dazu:

http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Forum:Verdachtsfall_(Medizin,_2002)

http://de.plagipedi.wikia.com/wiki/Kayhan

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/mainzer-herzchirurgin-unter-plagiatsverdacht/

Zu einem Leipziger Amtsleiter:

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/leipziger-amtsleiter-unter-plagiatsverdacht/

Siehe in Archivalia zum Thema Plagiate:

http://archiv.twoday.net/search?q=plagi

http://conscriptio.blogspot.com/2011/07/el-impacto-internacional-de-la-noticia.html

Algo de lo que somos conscientes desde el blog Conscriptio ya que el post publicado la semana anterior: "Desaparece el Códice Calixtino del Archivo de la Catedral de Santiago", fue enlazado por reconocidas páginas extranjeras, como la francesa Le Manuscrit Médiévale o la alemana Archivalia, y recibió numerosas visitas de diferentes nacionalidades, especialmente de franceses e italianos.


"Die nordrhein-westfälische Kulturministerin Ute Schäfer hat einen ausgewiesenen Joseph-Beuys-Experten in den Vorstand der Stiftung Museum Moyland berufen. Das Land wird nun durch den Leiter des Museums Hamburger Bahnhof in Berlin, Eugen Blume, vertreten. Die Familie des 1986 verstorbenen Künstlers hatte in der Vergangenheit wiederholt behauptet, das Museum Moyland würde mit den Werken von Joseph Beuys nicht sachgemäß umgehen. Das Museum am Niederrhein hat mit rund 6.000 Werken die weltweit größte Sammlung von Arbeiten des Künstlers Joseph Beuys. Dazu kommt das Beuys-Archiv mit mehr als 250.000 Dokumenten."
Quelle: WDR.de, 21.07.2011

".... "Mit Eugen Blume haben wir einen exzellenten Beuys-Experten gewonnen, der international als Wissenschaftler einen hervorragenden Ruf besitzt. Gleichzeitig genießt er in der Museums-Fachwelt eine hohe Anerkennung", sagte Ministerin Schäfer.

Eugen Blume ist Leiter des "Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart" in Berlin. Der Kunsthistoriker, Archäologe und Kulturwissenschaftler gehört mit dem im Hamburger Bahnhof angesiedelten "Joseph Beuys Medien-Archiv" schon seit langem zu den ständigen Kooperationspartnern der Stiftung Museum Moyland.

Dem Vorstand gehören neben dem Vertreter des Landes auch je ein Vertreter der beiden Stifterfamilien van der Grinten und von Steengracht an."

Quelle: Pressemitteilung des Kulturministeriums NRW, 22.7.11

Informationen über Eugen Blume

Zum Beuys-Archiv s. a. http://archiv.twoday.net/stories/5448455/

http://zine.openrightsgroup.org/hargreaves/orphan-works:-the-cultural-heritage-perspective

Excerpt: "A study which has just been conducted by the European Commission funded ARROW project, has reviewed 10 journal titles published each decade between 1890 and 2010. The findings reveal that 31% of all these titles are orphan works. "

Ist ein Abschnitt in Walt Crawfords Artikel über die Public Domain:

http://citesandinsights.info/v11i7b.htm

http://googlescholar.blogspot.com/2011/07/google-scholar-citations.html

Ich darf da nicht rein!

Update:
http://wisspub.net/2011/07/28/google-scholar-citations/

Update: Bin drin
http://archiv.twoday.net/stories/49615889/

Die Weimarer Professorin, die durch ihr Buch über Akten bekannt wurde, starb bereits 2010. Eric Steinhauer weist in G+ treffend darauf hin, dass dies die Uni Weimar nicht beeindruckt hat:

http://www.uni-weimar.de/medien/kulturtechniken/personen/vismann/vismann.html

http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/MRK/MRK21-1.htm

Schön wäre ein RSS-Feed mit dem jeweiligen Inhaltsverzeichnis zusätzlich zur Mailbenachrichtigung.



An illuminated manuscript is a book written and decorated completely by hand. Illuminated manuscripts were among the most precious objects produced in the Middle Ages and the early Renaissance, primarily in monasteries and courts. Society's rulers--emperors, kings, dukes, cardinals, and bishops--commissioned the most splendid manuscripts.



"«Geschrieben habe ich das Ganze wohl hauptsächlich aus Sehnsucht nach Italien», sagt Susanne Falk über ihren ersten Roman. Er heißt «Das Wunder von Treviso». Darin erzählt die 34-Jährige die Geschichte eines kleinen Betrugs, mit dem eine italienische Madonna zum Weinen gebracht wird.

Es ist ein heiteres Buch, das viel Stimmung transportiert. Leichte Reiselektüre eben, die der Verlag im Ferienmonat Juli herausbringt.

Dabei ist es schon einige Zeit her, dass Susanne Falk, geboren im norddeutschen Kappeln, ein Jahr in Rom verbrachte. Dort sei die Idee zu dem Roman entstanden, berichtet die Archivarin, die heute mit ihrer Familie in Wien lebt. In der italienischen Hauptstadt sei sie oft an einem Friseurgeschäft vorbeigekommen, in dem ein älterer Herr Kindern auf Karussellfiguren die Haare geschnitten habe. Der Mann lieferte die Vorlage für eine ihrer Romanfiguren, den Friseur Luigi.

Dieser Luigi verguckt sich in Maria, die Schwester des Dorf-Pfarrers Don Antonio. Der Vertreter Gottes wiederum ist es, der den Schwindel mit den weinroten Tränen der Madonna ersinnt und so reichlich Aufregung, Reporter und den Gesandten des Vatikans in das abgeschiedene Örtchen bringt.

Das Dorf Treviso selbst sei allerdings gar nicht nach einem italienischen, sondern nach einem spanischen Vorbild erdacht, erinnert sich Susanne Falk. Der Weg von der ersten Idee aus Rom bis zum fertigen Roman war - nicht nur deshalb - ziemlich lang: «Für die ersten 30 Seiten habe ich gut fünfeinhalb Jahre gebraucht, für die restlichen rund 200 Seiten dann sechs Monate.» Und dass ihr Manuskript vom Verlag angenommen wurde, das sei für sie wie ein echtes kleines Wunder."


Rowohlt Digitalbuch
Digitalbuch,
15.07.2011
14,99 €
978-3-644-30561-8

Quelle: news.de, 19.7.11


Andreas Gaidt vom Paderborner Stadtarchiv (r.) erläutert Bürgermeister Heinz Paus eine der Bildtafeln, die über die Geschichte der Paderborner Gastronomie informieren.

"Erich Kästner hatte die kluge Einsicht, dass Toren in fremden Ländern die Museen bereisen, Weise aber in die Tavernen gehen. Und er hat Recht: Hier spielt sich der gesellschaftliche Alltag ab, hier lernt man Land und Leute kennen. Deshalb ist die Geschichte der Gasthäuser, der Hotels und der kleinen Kneipen für eine Stadt so spannend und wichtig.

In Anlehnung an das Kästner-Wort hat Andreas Gaidt vom Paderborner Stadtarchiv auf der Grundlage der reichhaltigen Bildüberlieferung des Archivs einen 'Zug durch die Gemeinde' unternommen und seine dabei gewonnenen Eindrücke zu einer Ausstellung verarbeitet. Auf 17 Bildtafeln hat er über 120 Ansichten Paderborner gastronomischer Einrichtungen zusammengestellt. Unter dem Titel 'Wohl bekomm's!' wird dieser Streifzug durch die Paderborner Gastronomie von der 'guten, alten Zeit' bis 1960 in der Galerie 'Bilderbogen' im Paderborner Stadthaus Am Abdinghof gezeigt. Bis zum 6. September ist die Schau montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr zu sehen.

Vom Grand Hotel über das gepflegte Gasthaus bis zur einfachen Schankwirtschaft wird das gesamte Spektrum gastronomischer Etablissements in Lithografien des 19. Jahrhunderts bis zur Werbefotografie des 20. Jahrhunderts gezeigt. Erinnerungen werden wach, vielleicht an eine Liebschaft oder sogar die eigene Eheanbahnung, an nicht nur politische Diskussionen, die sich womöglich auch zu handgreiflichen Auseinandersetzungen entwickelten, oder an die Schmerz lindernde Currywurst nach der Schule.

Andreas Gaidt: 'Wir werfen einen Blick auf die Geschichte des Paderborner Brauwesens und begeben uns dann vom Bahnhof aus auf den Weg durch die Kernstadt, statten dem einen oder anderen Lokal einen intensiveren Besuch ab wie dem Haus Bracht am Neuhäuser Tor oder dem Hotel Löffelmann am Kamp.' Ein Blick geworfen wird auch in die historischen Veranstaltungssäle, die in Paderborn schon immer sehr umstritten waren. Auch die Kneipen im Grünen und in den Stadtteilen spielen eine Rolle. Denn eins stehe fest, so Gaidt: die wichtigsten Gebäude im Dorf waren und sind die Kirche und die Dorfkneipe. Gegen Ende wird gezeigt, dass die Gastronomie auch ganz andere Einrichtungen umfasst: Jugendherbergen, die Grill-Station und anderes mehr.

Bürgermeister Heinz Paus, der die Ausstellung eröffnete, erinnerte sich durch die Fotos an seine Kindheit. Er sei in der Gaststätte seiner Eltern groß geworden. Der Blick in die Paderborner Gaststättengeschichte sei deshalb für ihn besonders interessant. Paus dankte dem Paderborner Stadtarchiv für die hervorragende Arbeit.

Der Macher dieser Ausstellung gab dann auch noch seine Lieblingsaufnahmen preis. Eine kleine Fotostrecke über den Wandel der Gastwirtschaft Am Bogen sowie das Bild von Broers Würstchenbude an der Königstraße; die eine sei ein gelungenes Beispiel für die Bildersammlungen des Stadtarchivs, das andere Foto wecke auch in ihm leckere Erinnerungen.

Gaidts Dank ging an seine Kollegen im Stadtarchiv und Hans-Jürgen Langmann vom Vermessungsamt der Stadt, der die ausgezeichneten Drucke besorgte. Die Bild-Überlieferung im Stadtarchiv sei nicht so gut, wie sie ist, ohne die Schenkungen und Leihgaben zahlreicher Paderborner Bürger, so Gaidt. 'Hierfür darf ich mich heute bedanken und hoffe, dass auch in Zukunft weitere Leihgeber ihre für die städtische Überlieferung interessanten Stücke dem Stadtarchiv dauerhaft zur Verfügung stellen.'

Nach dem 6. September verleiht das Paderborner Stadtarchiv die Ausstellung an interessierte Hotels, Gaststätten oder andere Einrichtungen. Wer hier Interesse hat, kann sich an Andreas Gaidt vom Stadtarchiv unter der Rufnummer 05251/881943 wenden. "

Quelle: Paderbron.de, 21.7.11

Ende November 2010 stellte Attac ein vom bayerischen Landtag teilweise geheim gehaltenes Gutachten der Kanzlei Flick Gocke Schaumburg auf seine Website, in dem Steuerpflichtige detailliert nachlesen konnten, wie man bei der Bayerischen Landesbank mit Geld umging und wie das Institut von Politikern beaufsichtigt wurde. Vier Monate später, am 14. April 2011, klingelten Polizisten an der Tür des Attac-Bundesbüros in Frankfurt und zeigten einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts München vor, der eine Beschlagnahme des überall im Internet offen zugänglichen Dokuments zum Inhalt hatte. Dagegen konnte sich Attac zwar nicht unmittelbar wehren, aber Beschwerde einlegen.

Diese Beschwerde hat das Landgericht München nun geprüft und kam dabei zu dem Ergebnis, dass die Durchsuchung weder erforderlich noch verhältnismäßig und deshalb rechtswidrig war. Darüber, ob durch die Veröffentlichung des Dokuments eine Urheberrechtsverletzung vorliegt, traf das Landgericht keine Entscheidung, stellte aber klar, dass ein möglicher Verstoß in jedem Fall so niederschwellig sei, dass er für einen so schweren Grundrechtseingriff, wie eine Hausdurchsuchung ihn darstellt, nicht ausreicht.


Weiterlesen:
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35172/1.html

Wortlaut des Beschlusses
http://www.attac.de/fileadmin/user_upload/bundesebene/Webredaktion/News/Urteil_Landgericht-Muenchen_110714.pdf

Siehe auch
http://www.attac.de/startseite/detailansicht/datum/2011/07/19/landgericht-muenchen-durchsuchung-des-attac-bueros-war-rechtswidrig/?no_cache=1&L=2&cHash=d1a111424d8d1499379fb8216ec0f0ea

https://plus.google.com/u/0/117546351384071338747/posts/6ZumcUvJVxS

"Just two days after activist hacker Aaron Swartz was charged with hacking for downloading too many academic articles, a giant collection of articles from the same service has been posted to the notorious file sharing search engine, The Pirate Bay.

The documents are allegedly 18,952 scientific articles from the Philosophical Transactions of the Royal Society that were downloaded at some point from the scholarly archive service JSTOR. JSTOR is the same service that Swartz is accused of stealing from for downloading 4 million articles via a guest account at MIT.

But according to the note accompanying the huge download, these are not the files that Swartz is accused of downloading (and returning). Instead, the manifesto says the documents came from another source, and the manifesto is signed by a person identifying himself as Greg Maxwell. The manifesto says the documents date back before 1923, making them public domain"

Recht so!

Soweit die Dokumente auch in Europa gemeinfrei sind, also vor ca. 1860 veröffentlicht, ist die Frage, ob die Transactions insgesamt einen WESENTLICHEN Anteil an der JSTOR-Gesamtdatenbank ausmachen, was ich bezweifle. Nach § 87e UrhG, der auch in ganz Europa sinngemäß gilt, ist die Entnahme der Artikel LEGAL!

http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__87e.html

Nachtrag: Aber JSTOR kann sich als US-Organisation ohnehin nicht auf das EU-Datenbankschutzrecht berufen, da der Schutzfristenvergleich gilt. Gegen die Publikation könnten also die Erben der jenigen Autoren, die noch keine 70 Jahre tot sind, vorgehen oder die Royal Society, soweit diese beweisen könnte, dass ihr die Rechte übertragen wurden.

Siehe auch:

http://thepiratebay.org/torrent/6554331/Papers_from_Philosophical_Transactions_of_the_Royal_Society__fro

http://en.wikisource.org/wiki/Wikisource:WikiProject_Royal_Society_Journals

http://netzpolitik.org/2011/aus-protest-torrent-mit-18-592-wissenschaftlichen-artikeln/

Unter anderem eine Darwin-Erstausgabe auf Deutsch von. 1872:

http://www.haaretz.com/print-edition/news/how-did-israel-s-national-library-give-away-a-first-edition-darwin-1.374323?localLinksEnabled=false

KONTRASTE über unberechtigte Abmahnungen wegen fehlerhafter Ermittlung der IP-Adresse:

http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste_vom_21_07/unberechtigte_internet.html

http://www.archive.nrw.de/archivar/hefte/2011/ausgabe2/ARCHIVAR_02-11_internet.pdf



"Der erste Oberpräsident Westfalens, Ludwig Freiherr Vincke, hat eine große Anzahl von Tagebüchern hinterlassen, deren überwiegender Teil im Staatsarchiv Münster aufbewahrt wird. In seinen Tagebüchern gewährt Vincke Einblicke in sein Leben (Studium, Beruf, Privates, Reisen). Die Tagebücher haben jedoch keineswegs nur autobiographischen Wert, sondern sind für die politische und kulturelle Geschichte Westfalens von großer Bedeutung.

Bislang sind nur wenige Tagebücher Vinckes ediert (Die Tagebücher des Oberpräsidenten Ludwig Freiherrn Vincke 1813 – 1818, bearbeitet von Ludger Graf von Westphalen, Münster 1980), weshalb der Verein sich dieser Aufgabe angenommen hat. In Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen und dem Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen ist die Edition sämtlicher Tagebücher geplant."

Quelle: Projektseite des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster

In Hilchenbach wurde der dritte Band der Edition in einer gelungenen Veranstaltung vorgestellt. Einen kleinen Eindruck der "Vortragslesung" durch den Präsidenten des Landesarchivs NRW und den 4 ArchivassessorInnen gibt folgendes Video:


004
Der Hilchenbacher Bürgermeister Hans-PeterHasenstab begrüßt Prof. Wilfried Reininghaus und 4 ArchivassessorInnen im Hilchenbacher Ratssaal.

005009
Die Vorsitzende des Altertumsvereins, Kollegin Dr. Mechthild Black-Veltrup, verteilt die Freiexemplare u.a. an den Vorsitzenden des Hilchenbacher Geschichtsvereins, Dr. Hans Christhard Mahrenholz.

010
Prof. Wilfried Reininghaus während des Vortrages

"Der hiermit vorgelegte Band der Edition der Tagebücher von Ludwig Freiherr Vincke umfasst die Zeit, die er als Student in Marburg 1792/93 verbrachte. Wegen der Feldzüge der französischen Revolutionstruppen im mittleren Deutschland und wegen der Belagerung der von Franzosen besetzten Stadt Mainz spiegelt sein Tagebuch aktuelles Zeitgeschehen wider. Vincke modifizierte in dieser Zeit seine Haltung zur Französischen Revolution. Er nahm teil am Marburger Universitäts- und Gesellschaftsleben. Eng waren seine Beziehungen zu seinem akademischen Lehrer Jung-Stilling und zu den vielen Kommilitonen. Seine zahlreichen Reisen machen das Tagebuch auch zu einer kulturgeschichtlichen Quelle von einigem Rang."
Quelle: Verlagstext

Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke.
Hrsg. v. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, Historische Kommission für Westfalen, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen.
Teil 2: 1792-1793.
Bearb. v. Wilfried Reininghaus, Tobias Schenk, Tobias Meyer-Zurwelle.
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XIX: Westfälische Briefwechsel und Denkwürdigkeiten, Band 12)
472 Seiten, mit Abbildungen, geb., 15,5 x 23 cm, erschienen 2011,
ISBN 978-3-402-15741-1

Wikipedia-Artikel zu Ludwig von Vincke

Dr. Stefan Lafaire beim Fotoshooting
Stefan Lafaire beim Fotoshooting, Quelle: Stiftung Stadtgedächtnis, 19.07.2011, http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

Gemeinsame Betrachtung einer Archivalie
Gemeinsame Betrachtung einer Archivalie: Dr. Ulrich Fischer (Historisches Archiv), Dr. Stefan Kraus (Kolumba), Dr. Stefan Lafaire, Prof. Quander (Stadt Köln), Quelle: Stiftung Stadtgedächtnis, 19.07.2011, http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

"Stefan Lafaire übernimmt den Vorsitz der Stiftung Stadtgeschichte. Seine Hauptaufgaben werden sein, Geld für die Restaurierung der beim Stadtarchiv-Einsturz beschädigten Archivalien zu sammeln und die Stiftung bekannter zu machen. ...."
Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 21.7.2011

"Am Mittwoch, den 13. Juli 2011, besuchte der “Bund Katholischer Unternehmer” (BKU) die Stiftung Stadtgedächtnis. Hermann-Josef Johanns, Berater der Stiftung Stadtgedächtnis, führte gemeinsam mit Nadine Thiel, Leiterin der Restaurierung und Dr. Andreas Berger, Leiter der Digitalisierungsabteilung des Historischen Archivs, die 40 interessierten Teilnehmner durch das Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des Archivs in Köln-Porz.

Erstmals präsentierte Nadine Thiel die neu eingerichteten Klimakammern einer Gruppe von Besuchern. Dort können gefriergetrocknete Bücher, die aufgrund einer Verunreinigung durch Wasser aufgequollen sind, wieder in Form gebracht werden. “Manchmal müssen Dokumente aber auch erst nass gereinigt werden.”, sagt Nadine Thiel. Dazu gibt es spezielle Edelstahlbecken im RDZ, in denen verschiedene Wasserqualitäten zum Einsatz kommen.

Nach der Instandsetzung der Archivalien werden diese katalogisiert und digitalisiert. Dr. Andreas Berger erläuterte den Besuchern dazu einen raumgroßen Scanner, mit dem selbst Landkarten abgetastet werden können. Auch die anderen Räumlichkeiten und Werkstätten wurden den Besuchern vorgestellt. Alle Teilnehmer erhielten einen detaillierten Einblick in die einzelnen Schritte der Restaurierung.

Der Vorsitzende des BKU, Fritz Roth, zeigte sich beeindruckt. “Ich konnte mir bisher nicht vorstellen, wie umfangreich die erforderlichen Arbeiten sind.”, sagte Roth am Ende der Führung."

Quelle: Stiftung Stadtgedächtnis, 21.7.2011

".... In seinen neueren Werken setzt Marc Brandenburg bisherige Zeichnungen zu großformatigen Collagen zusammen, die er teilweise zu raumgreifenden Installationen inszeniert. Ein solches „Archiv“ seiner Arbeiten hat er nun für die Montblanc Staircase Gallery in Hamburg-Lurup gestaltet, das zeitgleich zur Ausstellung der Hamburger Kunsthalle zu sehen ist.
Ein gemeinsames Projekt der Montblanc Kulturstiftung und der Galerie Thaddaeus Ropac geht in die vierte Runde: alle zwei bis drei Jahre installiert ein Künstler der Galerie eine Arbeit im gläsernen Treppenhaus der Montblanc Academy. In diesem Jahr hat der Berliner Künstler Marc Brandenburg eine neue Arbeit in der Montblanc Staircase Gallery installiert. .... Für die Installation in der Montblanc Staircase Gallery hat Brandenburg seine Graphitzeichnungen als Siebdrucke auf transparente Folie übertragen. Diese wurden dann vom Künstler auf die Fensterscheiben des mehrstöckigen Treppenhauses aufgebracht. Hierdurch gelingt es ihm, sich auf die Gegebenheiten des Raumes zu beziehen: die Transparenz der Fensterscheiben und der Folien verbinden sich, gleichzeitig ergeben die Zeichnungen eine eigene bildliche Struktur, einen Kontrast und eine Abgrenzung zum Außen.
„Mir war es immer wichtig, im öffentlichen Raum Spuren zu hinterlassen. Da sich die Graphitzeichnung als Medium hierzu nicht eignet, entwickelte ich die Idee der Aufkleber als Bildträger“, so der Künstler über seine Arbeit.
Doch wirken die Graphitzeichnungen nicht nur als rein bildliche, zweidimensionale Elemente – bei Sonneneinstrahlung wandern die Zeichnungen im Verlauf der Zeit als Schatten über Wände und Fensterrahmen. Hierdurch werden die Motive ein weiteres Mal abgebildet, verzerrt und vervielfältigt und die Schatten als gestalterisches Element in das Kunstwerk mit einbezogen. Die Arbeit greift somit unmittelbar in den Raum ein, erhält durch die wandernden Schattenbilder eine Dynamik und lässt in ihrem von der Sonne beeinflussten Verlauf ein direktes Sinnbild für Zeit assoziieren. Durch die Spannung zwischen Transparenz und Zeichnung wirkt der Raum wie eine Art Parallelwelt, wo alles Bekannte, alles Vertraute plötzlich eine andere Bedeutung bekommt. .... Die Rauminstallation „Ohne Titel“ (2011) wird bis Frühjahr 2013 bei Montblanc zu sehen sein. "

Quelle: frankfurt-live.com, 21.7.2011

"Der Verein «Doping-Opfer-Hilfe» hat den ungetrübten Blick auf den Sport längst verloren. Dieser ist im wahrsten Sinne des Wortes verstellt durch riesige Metallschränke voller Akten. Sie stehen in einem unscheinbaren Einfamilienhaus im nordbadischen Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis).

Dort haben die 15 Mitglieder des Vereins, darunter der als Dopingfahnder bekannte Heidelberger Medizinprofessor Werner Franke, in einer Wohnung ihre Materialien zusammengetragen.

Die wirklich brisanten Akten lagert der Verein allerdings an einem geheimen Ort. Dazu zählen vor allem Unterlagen aus dem Privatbesitz von ehemaligen Trainern und Sportfunktionären in der DDR. «Bis heute bekommen wir viele Schreiben von Menschen, die vor allem als Jugendliche in der DDR systematisch gedopt wurden, es aber nicht schafften, Medaillen zu gewinnen und frühzeitig wieder aus den Leistungskadern aussortiert wurden», erzählt der Vereinsvorsitzende Klaus-Dieter Zöllig.

Der 64-jährige Unfallchirurg und Sportmediziner kennt die Folgen dieser Art von Leistungsförderung nur zu genau. Deren Opfer sind heute zwischen 37 und 50 Jahre alt und leiden unter orthopädischen, hormonellen oder gynäkologischen Problemen. «Viele von ihnen wollen wissen, was ihnen angetan wurde, kommen aber wegen einer Vielzahl von Archivmaterial nicht weiter - zudem es nicht immer freigegeben ist», sagt Zöllig. Das Dopingarchiv kann ihnen dank seiner gut sortierten Unterlagen oft helfen.

Der Verein hat zudem ein zentrales Register für leistungssteigernde Substanzen erstellt. Es steht, ebenso wie die umfangreiche Sammlung von Zeitungsartikeln und Fernsehberichten, allen interessierten Bürgern nach Voranmeldung offen. Viermal im Jahr organisiert das Archiv zudem Fachvorträge zum Thema.

Im Moment besteht kein Anlass zur Hoffnung, dass dem Verein die Arbeit ausgeht. Im Gegenteil. «Doping gibt es trotz der öffentlichen Ächtung immer noch, wie wir ja jüngst bei der Fußballfrauen-Weltmeisterschaft gesehen haben», sagt Zöllig mit Blick auf die Nordkoreanerinnen. «Neu war für mich, dass eine ganze Mannschaft in den Verdacht geriet, gedopt zu sein.»

Der Fall ist für den Mediziner auch interessant, weil die Frauen auf Testosteron zurückgegriffen haben sollen. «Wer den alten Kram noch nimmt, fällt halt sofort auf. Die Nordkoreaner haben zumindest bewiesen, dass sie nicht wissen, wie man es richtig macht. Da rächt sich die Isolierung des Landes», sagt Zöllig mit ironischem Unterton.

Der Hintergrund dieser Bemerkung ist allerdings ernst. Der Wissenschaftler weiß genau, dass die Sucht nach Leistungssteigerung unermesslich ist. «Im Fußball werden auch bei den Männern immer noch Amphetamine, Wachmacher, Stimmungsaufheller und sogar Haarwuchsmittel benutzt.» Zudem seien etliche Dopingmittel neuer Generation auf dem Markt. «Sie werden mit Hilfe der Gentechnik entwickelt und sind nur schwer nachweisbar.»


Quelle: © sueddeutsche.de - erschienen am 18.07.2011

"Seit Jahren hält sich der Verdacht, der NS-Massenmörder Alois Brunner sei BND-Resident in Syrien gewesen. Nun haben die Haushistoriker des Geheimdienstes entdeckt: In der Regierungszeit von Helmut Kohl wurden alle Unterlagen zu dem Fall entsorgt. Sollte der Nazi-Verbrecher geschützt werden? ...." die Antwort gibt SpOn.

North Archives LILLE from X-TU Architects on Vimeo.


In den Archiven der Stasi-Unterlagen-Behörde lagern zahlreiche Bild- und Filmaufnahmen, denen der Kontext, die Datierung oder Ortsangaben fehlen.

Darüber hinaus befinden sich in den Archiven auch Bilder und Filme, die der Staatssicherheitsdienst im Zuge seiner operativen Arbeit beschlagnahmt hat. Die Archivare können die Herkunft vieler dieser Materialien nicht mehr ermitteln, weil der Entstehungszusammenhang fehlt und die Eigentümer unbekannt sind. Im Rahmen der „Spurensuche“ stellt das Archiv auch solche Bilder unklarer Herkunft vor.

Wenn Sie weiterführende Informationen haben, etwa zum Aufnahmedatum oder zum abgebildeten Ort, so können Sie uns diese über ein E-Mail-Formular mitteilen.Unidentifizierte Bilder und Filme unter:
http://www.bstu.bund.de/DE/Archive/Suchbilder/_node.html

Die "Spurensuche" wird laufend erweitert.


Stadtarchivar Rico Quaschny (Quelle: Pressemitteilung der Stadt Iserlohn, 20.7.11)

"Am 1. Juli hat Rico Quaschny als Nachfolger von Götz Bettge seinen Dienst als Leiter des Iserlohner Stadtarchivs begonnen.
Rico Quaschny wurde 1975 in Freiberg/Sachsen geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er an der Fachhochschule Potsdam Archivwissenschaft. Während seines Studiums absolvierte er Praktika in Arnsberg (Stadt- und Landständearchiv; Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen), Münster (Westfälisches Archivamt) und Menden (Städtisches Museum). In seiner Diplomarbeit befasste sich Quaschny mit einer Beamtenkarriere im Herzogtum Westfalen des 17. Jahrhunderts.
Der Dipl.-Archivar leitete in den vergangenen dreizehn Jahren das Stadtarchiv Bad Oeynhausen, zugleich war er seit 2005 Stadtheimatpfleger und Vorsitzender des Arbeitskreises für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V. Eine aktive Öffentlichkeitsarbeit sowie eine Reihe stadtgeschichtlicher Publikationen dokumentieren sein bisheriges Wirken.
In seiner Tätigkeit bei der Stadt Iserlohn sieht Rico Quaschny neue Herausforderungen, die mit den Aufgaben eines größeren Kommunalarchivs verbunden sind. Der neue Archivleiter wird von den bewährten Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs, Tanja Marschall-Wach und Katrin Schnegelberger, unterstützt. Beratend zur Seite steht auch Stadtarchivar i.R. Götz Bettge, dessen umfangreiches Wissen sein Nachfolger sehr schätzt."

via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=oeynhausen

https://netzpolitik.org/2011/schwartz-jsto/

http://infobib.de/blog/2011/07/20/jstor-massendiebstahl/

http://blog.demandprogress.org/2011/07/more-than-35000-sign-petition-in-support-of-aaron-swartz/

"HUFFINGTON POST: JSTOR’s the one that should be in prison, man, for locking up knowledge."

http://blogs.ch.cam.ac.uk/pmr/2011/07/20/the-ethics-of-%E2%80%9Cstealing%E2%80%9D-scientific-articles-and-civil-disobedience/

http://blogs.reuters.com/mediafile/2011/07/20/the-difference-between-google-and-aaron-swartz/

http://www.nytimes.com/2011/07/20/us/20compute.html?_r=1

F: Fred Benenson http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

http://www.boersenblatt.net/450065/

"Bei der Anhörung zum Google Book Settlement hat der New Yorker Richter Denny Chin gestern die Kontrahenten Google und Verleger- und Autorenverbände gemahnt, sich baldigst zu einigen. Sollten die streitenden Parteien bis zur nächsten Anhörung am 15. September zu keiner Lösung finden, werde er entscheiden."

Siehe auch
http://laboratorium.net/archive/2011/07/19/gbs_status_conference_opt-in_settlement_in_the_wor

"Die Ausstellung MOVE – Kunst und Tanz seit den 60ern bietet erstmals in dieser Form einen Überblick über die historische und aktuelle Beziehung zwischen bildender Kunst, Tanz, Bewegung und Choreographie in den vergangenen 50 Jahren. Gezeigt werden von Künstlern, Tänzern und Choreographen realisierte Skulpturen und Installationen, die alle in ihrer Weise die Bewegungen der Ausstellungsbesucher beeinflussen. „Nicht die Darstellung von Bewegung, sondern Bewegung selbst ist Thema der Ausstellung“, erklärt Doris Krystof, die Kuratorin der Düsseldorfer Station. Sehen und Bewegen, so die These von MOVE, sind gleichrangige Mittel der Wahrnehmung und Erkenntnis.

Die vom 19. Juli bis zum 25. September in K20 Grabbeplatz geöffnete Ausstellung umfasst Arbeiten von Janine Antoni, Pablo Bronstein, Trisha Brown, Boris Charmatz, Lygia Clark, William Forsythe, Simone Forti, Dan Graham, Christian Jankowski, Isaac Julien, Mike Kelley, La Ribot, Xavier Le Roy & Mårten Spångberg, Robert Morris, Bruce Nauman, João Penalva, Tino Sehgal, Franz Erhard Walther und Franz West.

MOVE ist von der Chefkuratorin der Hayward Gallery in London, Stephanie Rosenthal, kuratiert worden und war danach in anderer Form auch in München zu sehen. In Düsseldorf kommen ganz neue Arbeiten und damit neue Aspekte hinzu, denn es ergänzen ausgewählte Werke aus der eigenen Sammlung wie Carl Andres große Stahlplatten-Bodenskulptur „Roaring Forties“ (1988), die Filz-Arbeit „Untitled“ (1967) von Robert Morris oder Jackson Pollocks bedeutendes Gemälde „Number 32, 1950“ die Ausstellung. Diese Arbeiten sind „maßgeblich aus dem Geist des Tänzerischen und Choreographischen entstanden, der die New Yorker Kunstszene in den 1960er Jahren geprägt hat“, so Kuratorin Krystof. Moderner Tanz, Malerei, Skulptur, Installationskunst und Happening befruchteten sich damals gegenseitig: „Nicht mehr die passiv-erbauliche, bloß konsumierende Kunstbetrachtung war gefragt, sondern die Einbeziehung des Individuums in einen kritisch-kommunikativen Prozess.“

MOVE erkundet, wie Alltagsbewegungen zur treibenden Kraft bei der Entwicklung sowohl der zeitgenössischen Kunst als auch des Tanzes geworden sind. Die Ausstellung zeigt, wie Künstler Choreografie als Mittel eingesetzt haben, um das Publikum dahin zu bringen, Kunst mit dem ganzen Körper zu erfahren. In den vergangenen zwei Jahrzehnten nutzten Künstler zunehmend die Mittel von Tanz und Performance um herauszufinden, wie das Alltagsverhalten choreografiert und manipuliert wird.

William Forsythe bezeichnet seine Installation „The Fact of Matter“ von 2009 als „choreografisches Objekt“: In unterschiedlicher Höhe hängen 200 Turn-Ringe von der Museumsdecke; gleichsam als Test für körperliche Stärke und mentale Beweglichkeit können die Besucher in den Ringen den Raum ohne Bodenberührung kletternd durchqueren. Mike Kelleys vielteiliger „Test Room“ (2001) erscheint als eine Art Spielzimmer, in dem überdimensionale Objekte wie große Plastikkeulen, Schüsseln oder Dummy-Puppen zu allerlei Aktivitäten auffordern. „Bodyspacemotionthings“ (1971/2010) von Robert Morris ist eine große, von mehreren Besuchern zu nutzende Holzwippe und Pablo Bronstein baut in die Klee-Halle von K20 einen großen Triumphbogen, der zum Ort tänzerischer Verehrung wird.


MOVE-Archiv im Schmela Haus, Foto: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Ein in die Ausstellung integriertes interaktives Archiv stellt das Thema Kunst und Tanz in einen erweiterten historischen Kontext. Die Auswahl umfasst über 170 Aufnahmen (Merce Cunningham, Allan Kaprow, Yvonne Rainer, Meg Stuart, Kazuo Shiraga, Atsuko Tanaka, Sasha Walz u.v.a.). Das Archiv wurde unter Mitwirkung von André Lepecki, Professor of Performance Studies an der Universität New York, eigens für die Ausstellung entwickelt. Das Archiv ist im Foyer von K20 Grabbeplatz und im Schmela Haus (21.07. – 25.08.2011) auch ohne Eintrittskarte zugänglich.

Eine Ausstellung organisiert von der Hayward Gallery, London, in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Katalog zur Ausstellung
Move. Choreographing You. Art and Dance Since the 1960s, Katalog anlässlich der Ausstellung in der Hayward Gallery, London. Hg. von Stephanie Rosenthal, Hayward Publishing, Hayward Publishing (UK), Verlag der Buchhandlung Walther König (Europe), englisch, 32,- Euro. Der Katalog ist auch an der Museumskasse erhältlich."


19. Juli - 25. September 2011
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Backstage MOVE
21.07. - 25.08.2011
SCHMELA HAUS

Das MOVE Archiv mit über 170 Aufnahmen von Choreographien und Performances ist im Schmela Haus vom 21.07. - 25.08. zu den Öffnungszeiten der Ausstellung und während der Donnerstagabendveranstaltungen frei zugänglich.



Rahmenprogramm MOVE

Donnerstag, 21.07., 19.30 Uhr
Choreographieren, Archivieren
Das MOVE-Archiv zu Gast im Schmela Haus (21.07. – 25.08.)
Auftakt, Übungen und Gespräche
Moderiert von Doris Krystof und Lisa Marei Schmidt

Donnerstag, 28.07., 19.30 Uhr
ANNA HALPRIN – BREATH MADE VISIBLE
(2010, Regie: Ruedi Gerber, USA/Schweiz, Farbe, 82 min)
Filmvorführung mit einer Einführung von Ronit Land, Leiterin Fachbereich Tanz, Akademie Remscheid

Donnerstag, 04.08., 19.30 Uhr
Theatralität des Minimalismus: Ein Abend mit Franz Erhard Walther

Donnerstag, 11.08., 19.30 Uhr
Tanzende Exponate. PRODUCTION in London, München, Düsseldorf.
Mit Xavier Le Roy, Mårten Spångberg und den Performern des Projekts.
(in englischer Sprache)

Donnerstag, 18.08., 19.30 Uhr
Yvonne Rainer: TRIO A. Vortrag von Eva Schmidt, Direktorin des Museums für Gegenwartskunst, Siegen

Donnerstag, 25.08., 19.30 Uhr
Boris Charmatz im Gespräch mit Nikolaus Hirsch, Direktor Städel Schule, Frankfurt/M., über das MUSÉE DE LA DANSE in Rennes
(in englischer Sprache)

Quelle: Ausstellungshomepage

"Superlative vermutet gewiss kaum jemand hinter der Fassade eines Altbremer Hauses. Nun gut, die hohen Räume mit Stuckdecken und knarrenden Holzböden mögen sich für Ausstellungen eignen, für Vorträge vielleicht. Dass die Sonnenstraße acht Schätze auf Papier beherbergt, die ihresgleichen suchen, wissen indes nur die Mitarbeiterinnen des Kultur-, Kommunikations- und Bildungszentrums für Frauen sowie all jene, die auf der Suche nach Informationen im Belladonna-Archiv gestöbert haben. Das übergeordnete Thema liegt auf der Hand: Frauen. ....". Frauke Fischer stellte am 18.7.2011 dieses FRauenarchiv im Weserkurier vor.

Homepage Belladonna: http://www.belladonna-bremen.de/

"Veranstalter: Initiative Fortbildung für wissenschaftliche Spezialbibliotheken e.V., in Zusammenarbeit mit der USB Köln
Datum, Ort: 10.11.2011-12.11.2011, Köln, Universität zu Köln / Universitäts- und Stadtbibliothek Köln
Deadline: 28.10.2011

Es geht um Schätze und die Teilhabe daran. Gemeint sind in unserem Kontext die noch immer unzähligen Nachlässe, die unerschlossen in Bibliotheken und Archiven ruhen. Es gilt, diese Schätze zu heben, zu erschließen und einer Benutzung zuzuführen. Dieses kann in Form einer Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre geschehen, die als eine Sonderform der Benutzung angesehen werden mag. Aber auch eine – unter Umständen erst heranzubildende – interessierte Öffentlichkeit ist zu bedienen. „Outreach“ heißt das Gebot der Stunde. Dabei werden Gesichtspunkte des zur-Verfügung-Stellens und solche der Bestandserhaltung zu so manchem „Spagat“ bei den jeweils Verantwortlichen führen (müssen).

Vor der Nutzung von Nachlässen steht der Schritt ihrer Übernahme. Entsprechend leiten wir unseren Benutzungsworkshop mit Ausführungen zu den rechtlichen Aspekten bei der Über-nahme eines Nachlasses/Vorlasses ein.

Donnerstag, 10. Nov. 2011
Moderation: Dr. Michael Herkenhoff, Universitäts- und Landes-
bibliothek Bonn
12:00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer/Begrüßung

12:30-14:30 Uhr Rechtliche Aspekte bei der Übernahme von Nachlässen (RA Univ.-Doz. Dr. Alfred Noll, Wien) / Dr. Harald Müller, Leiter der Bibliothek des MPI für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg)
- Vertragsverhandlungen/Vertragsentwürfe für unterschiedliche Formen der Übernahme (Dr. A. Noll)

14:30-15:00 Uhr Kaffeepause

15:00-15:45 Uhr Präzeption statt Rezeption? Zur Erwerbungspraxis im Deutschen Literaturarchiv Marbach (Dr. Ulrich von Bülow, Leiter Archiv, Deutsches Literaturarchiv Marbach)

15:15 - 17:30 Uhr Rechtliche Aspekte bei der Benutzung von Nachlässen
- Datenschutz / Persönlichkeitsrechte (Dr. A. Noll)
- Es geht ja nicht nur um Papier! Ein Gang durch weitere Material-
gruppen und deren (legale) Nutzungsmöglichkeiten: Bildwiedergaben, Filme (clips und „captured stills“), Tonaufzeichnungen, Rundfunksendungen, born digital Materialien, Datenbanken u.a. (Dr. H. Müller)
- Jeweils mit Diskussion von Praxisbeispielen aus dem Teilnehmerkreis -

19:00 Uhr ff. Abend- und Rahmenveranstaltung:
Festvortrag (Prof. Dr. Wolfgang Schmitz, Direktor der Universitäts-
und Stadtbibliothek Köln)
Ausstellungseröffnung mit Stücken aus dem Vorlass des Grafikers,
Buchillustrators und Buchkünstlers Eduard Prüssen

Freitag, 11. Nov. 2011
Moderation: Dr. Maria Effinger, Universitätsbibliothek Heidelberg
Marc Nauhauser, Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass d.
Saarländischen UuLB, Saarbrücken
09:00 Uhr Begrüßung und Einstimmung auf das Thema (Prof. Dr. W. Schmitz)

09:15-09:45 Uhr Sammlungen an der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln – Ansprüche an ihre Präsentation und Nutzung (Christiane Hoffrath, USB Köln)

09:45-10:15 Uhr Forscherglück: vom wissenschaftlichen Arbeiten mit Nachlässen (Raphael Cahen, Max Planck Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main)
10:15-10:45 Uhr Out of the box! Wege zur Offenheit (Prof. Dr. Mario Glauert, Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Potsdam)

10:45-11:15 Uhr Kaffeepause

Anreize schaffen
11:15-11:45 Uhr Präsentation von Schriftstellernachlässen im Web. Ein praxisorientierter Ansatz (Marc Nauhauser, Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass d. Saarländischen UuLB, Saarbrücken)

11:45-12:30 Uhr Das Kunstarchiv im Spannungsfeld von physischer Repräsentation und virtueller Vermittlung (Michael Schmid, lic. phil., Dokumentation & Nachlassarchiv, SIK-ISEA, Zürich)

12:30-13:00 Uhr Mobile Apps and more: Schätze der BSB als iPad-Application (Dr. Klaus Ceynowa, Bayerische Staatsbibliothek, München)

13:15-14:00 Uhr Mittagspause

14:00-14:30 Uhr Nachlässe vernetzen! (Dr. Maria Effinger, UB Heidelberg)

Forschung und Lehre bedienen
14:30-15:00 Uhr Literarische Nachlässe: Vom Autograph zur elektronischen Edition. Erfahrungen mit einem Lehrangebot für Studierende der Kultur- und Literaturwissenschaften an der TU Dresden (Prof. Dr. Thomas Bürger, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)

15:00-15:30 Uhr Erschließung und Edition gehen Hand in Hand: Neue Wege der Zusammenarbeit zwischen SBB-PK und Forschungs- und Editionsvorhaben am Beispiel verschiedener Nachlässe (Dr. Jutta Weber, Staatsbibliothek zu Berlin - PK)

15:45-16:15 Uhr Kaffeepause

16:15-16:45 Uhr Vom Archiv zur Ausstellung. Zum Kooperationsprojekt "Einblicke. Ausblicke. Jüdische Kunsthistoriker in München" der Ludwig-Maximilians-Universität und des Jüdischen Museums München (Lisa Kolb, Doktorandin, München)
17:00 Uhr Ende des zweiten Veranstaltungstages

Sonnabend, 12. Nov. 2011
Moderation: Reinhard Feldmann M.A., Universitäts- und Landes-
bibliothek Münster

Eine interessierte Öffentlichkeit erreichen
09:15-10:15 Uhr Flachwaren und Steilthesen. Möglichkeiten attraktiver Präsentation von Literatur (Dr. Daniel Tyradellis, Praxis für Ausstellungen und Theorie, Berlin)

10:15-11:00 Uhr Het Pantheon - eine Ausstellung über die Highlights der gesamten niederländischen Literaturgeschichte (Aad Meinderts, directeur, Letterkundig Museum/Kinderboekenmuseum, Den Haag)

11:00-11:30 Uhr Wachgeküsst! Kunst und Korrespondenzen aus den Nachlässen des Georg-Kolbe-Museums. Rundgang durch eine interaktive Ausstellung als Ergebnis eines DFG-Projektes (Carolin Jahn M.A., Georg-Kolbe-Museum, Berlin)

11:30-12:00 Uhr Kaffeepause

11:30-11:45 Uhr Das Projekt „Schüler führen Schüler“ (Dr. Willi Urbanek, Bezirksmuseum Alsergrund und Erinnerungsbunker, Wien)

12:00-12:45 Uhr Archivworkshops für Schüler im Jüdischen Museum Berlin (Aubrey Pomerance, Archivleiter)

12:45-13:15 Uhr Stadtmuseum Düsseldorf: Ein Team für 30 000 Fotos! (Dr. Christoph Danelzik-Brüggemann, Stadtmuseum Düsseldorf - angefragt)

13:15-14:00 Uhr Into the Box! Erlaubt ist nicht alles, was gefällt: Anmerkungen eines Konservators (Prof. Dr. M. Glauert)

14:00 Uhr Auswertung und
14:30 Uhr Ende der Veranstaltung
Kontakt:

Evelin Morgenstern
Initiative Fortbildung
für wissenschaftliche Spezialbibliotheken und verwandte Einrichtungen e.V.
c/o Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Postfach 610179
10922 Berlin
morgenstern@initiativefortbildung.de
URL: http://www.initiativefortbildung.de"


URL zur Zitation dieses Beitrageshttp://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16887

Link

Anm.: Jetzt ist der Kurskollege schon eher in der Wikipedia als ich ......

The Legacy of the Netherlands from Kossmann.dejong on Vimeo.

The Legacy of the Netherlands is a joint initiative of the Koninklijke Bibliotheek (Royal Library) and the National Archives. The story is told of 1,000 years of Dutch history, language and culture, based around important items from both collections. The exhibition links both the collections and architecture of the two institutions.

CONCEPT/DESIGN
The concept was to turn this area into a modern treasure chamber. By analogy with archetypal treasure chambers in comic strips or adventure films, the visitor is taken by surprise upon entering by a vast number of objects in an atmosphere of mystery: treasures as far as the eye can see. Forty showcases, each containing one special object, are placed close to each other, allowing the visitor to wander between them. In this relative chaos, a huge projection wall provides structure. Furthermore, use is made of various media such as sound, light and touch screens. This makes this treasure chamber not only a very unique collection of beautiful books and documents, but above all an amazing experience. Due to the great value of the exhibited items, special attention was paid to security of the showcases. Various prototypes were tested for break-in and impact resistance. It can be said without exaggeration that these showcases are among the most secure in the Netherlands.

video: Tungsten Studio

BLUEBIRD / 2011 Framepool/ LBB/ FireFlies Challenge from Milena Z. Petrović on Vimeo.

writer and director: Milena Z. Petrović
narrator: Marko Živić
director of photography: Damjan Radovanović
editor: Milena Z. Petrović
original score: Nemanja Mosurović
sound designer: Aleksandar Protić
producer: Emote Productions
year: 2011

The story of the short film "Bluebird" represents the reflection of the history of human suffering through the futuristic vision of a robot child. It combines extremely provoking and emotional archive material with a fictional image of plausible futuristic sterility and perfection, but with the lack of compassion or empathy towards all humanity. "Bluebird" questions not only emotions within an artificial life, but the emotional and moral state of the world today, throughout the words of Charles Bukowski: "But, I don't weep. Do you?"

Yamasaki Revisited from bill kubota on Vimeo.

In 2010 the Michigan State Archives rescued artifacts of the failed Yamasaki architecture firm destined for a landfill. Minoru Yamasaki died in 1986 but in the early 1960s was amongst the most prominent Asian Americans after winning the commission to design the World Trade Center. He and fellow Detroit area architect Eero Saarinen were leading designers of international stature in the late 1950s. Soon Saarinen and Yamasaki would be reviled by critics on the East Coast. Saarinen's status has been partially resurrected in recent years, but as of now Yama's legacy remains in history's dustbin.



A Digital Archive that tells the real state of the Atomic Bombing of Hiroshima. Created by Hidenori Watanave Lab. Tokyo Metropolitan University

Link: http://hiroshima.mapping.jp/




"Der 70. Südwestdeutsche Archivtag in Müllheim Baden stand unter dem Motto Vom Büro ins Depot und befasste sich mit praktikablen Wegen der Überlieferungsbildung. Diskutiert wurde dies vor allem unter dem Aspekt der Effizienz, der raschen und effektiven Überlieferungs-
bildung. Mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel sinnvoll bewegen! In den hier nun vorliegenden Beiträgen der einzelnen Referentinnen und Referenten steht daher die Praxis der Überlieferungsbildung im Vordergrund. Dabei wird der theoretische Bezug nie aus den Augen verloren. Die einzelnen Beiträge überprüfen die Praxis vor dem Hintergrund der Theorie und modifizieren die Theorie anhand der konkreten Praxis."


Jürgen Treffeisen (Hrsg.)
80 Seiten mit 15 Abbildungen. Kart., 12,– Euro / sFr
Eine Publikation des Landesarchivs Baden-Württemberg.
Zu beziehen über den Buchhandel oder direkt beim Verlag W. Kohlhammer in Stuttgart.

Homepage Landesarchiv Baden-Württemberg, Publikationen



"Praxis der Vergangenheitskonservierung oder der Gedächtniskastration?
Dem Klischee von verstaubten und altbackenen Materialien, Räumen und Tätigkeiten rund um den Begriff Archiv galt es mit diesem essayistischen Projekt entgegenzuwirken. Dazu wurden im Februar 2011 Einzelgespräche geführt mit Paolo Cabepelle (Österreichisches Filmmuseum, Wien), Peter Clar (Elfriede Jelinek Forschungszentrum, Wien), Julia Danielczyk (Handschriftensammlung, Wienbibliothek im Rathaus), Magdalena Duftner/Ute Kannengiesser (Essl Museum, Klosterneuburg/Wien), David Landolf (Lichtspiel Kinemathek, Bern), Birgit Peter (Archiv des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Wien) und Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln). In der Auseinandersetzung werden, unter besonderem Rekurs auf Restaurierung, Vermittlung und Digitalisierung, der institutionelle Umgang mit Archivalien und der stetige Kampf gegen Verfall und Veränderung herausgearbeitet."

in: 02·2011 reflexiv. Geschichte denken

"1814 bezog Joseph Ruetz „aus der Stadt Cassen drei francs täglich“, etwa 90 Kreuzer. Deren sechzig verdiente „der Wagner Dankelmann“ als „Dollmetscher der rußischen Sprache“, „für jede Publication [Bekanntmachung] 48“ bekam „der Stadt Tambour Baumkauf“ und ein schlichter „Raths Diener“ mußte mit „Tagsgehalt 30 Xer“ zufrieden sein - dem Gegenwert von zehn Pfund „Kornbrot“ oder für drei Pfund „schlechtes Kuhfleisch“. Noch zur Franzosenzeit, am 23. September 1813, war Ruetz vom ,Maire‘ (Bürgermeister) Carl Joseph Burret zum städtischen Archivar ernannt worden. Diese Bestallung endete wohl mit der Fremdherrschaft, denn im November 1814 muß der Stadtrat „den Herrn Ruess“ eigens „mit der Ordnung der Registratur und mit der Verfertigung eines Inventarium“ beauftragen.

Im nächsten Frühjahr bemerkt man, „daß in den Grund Rollen die grösten Irrthümer vorwalten und sich darin Leuthe befinden, welche gar nicht existiren“ - Grund genug, die „Bürgerbücher“ durch den Fachmann aus dem hessischen „Ameneburg“ neu aufstellen zu lassen und ihm „von jedem Item [Eintrag] zwei Kreuzer zu bewilligen, welche von dem Eigenthümer zu bezahlen sind“. Am 4. September 1817 endlich schlägt für den „Registrator“ die Stunde der Festanstellung, mit 600 Francs Jahresgehalt. Davon soll Ruetz allerdings „die Schreibmaterialien stellen und wenigstens im Anfange einen Gehülfen haben um die alte sehr verworrene Registratur zu reguliren“.

Und wirklich, der 61-jährige hat die Arbeit nicht bewältigen können, sondern „wenig gethan“, weshalb ihm für 1818 und 1820 jeweils „nur 300 frcs ausgezahlt“ wurden. Mit diesem Betrag, nämlich 78 Talern 22 Groschen, durfte er dann auch in den Ruhestand gehen, womit Oberbürgermeister Franz Xaver Buß „die Grundsätze der Humanität hinreichend beurkundet“ sah.

Zum 28. Februar 1832 meldet das Ratsprotokoll: „Nachdem der pensionirte Archivar Ruetz ohne Hinterlassung von Vermögen gestorben ist und mehrere Konditoren noch Forderungen an ihn zu haben behaupten, trägt der Stadtrath dahin an statt der ihm als Sterb Quartal gebührenden vierteljährigen Pension die runde Summe von 25 r [Reichstalern] zu bewilligen und diese unter die Konditoren nach Abzug der Leichen- und Krankheitskosten zu vertheilen.“ Laut Totenschein war Ruetz Witwer; Angehörige werden nicht erwähnt."

Quelle: Martin Senner, in: Allgemeine Zeitung 8.7.2011

s. http://archiv.twoday.net/stories/34633731/

"„Verblüfft! Und dann begeistert!“ Der Regisseur Kai Schubert geht mit seinen Schauspielern das Drehbuch durch. Schubert inszeniert sonst als freier Regisseur Theateraufführungen und Kurzfilme, in den kommenden zwei Wochen dreht er jedoch im Stadtarchiv Rheine für ein Filmprojekt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Stadtarchivs. In Zusammenarbeit mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster und Kai Schubert hat Stadtarchivar Thomas Gießmann für das Internetportal „Westfälische Geschichte“ einen Film konzipiert, der Schülern die Arbeit mit dem Stadtarchiv erläutern soll. Die Hauptrollen werden von vier Schülern aus Rheine und Münster gespielt.

„Janina, Nele, Tom und Andi sollen im Rahmen einer Projektwoche in der Schule Informationen über eine Textilfabrik in Rheine zusammentragen“, erläutert Johanna Lukaschek. Im Film spielt sie Nele, eine aufgeweckte Schülerin, die zusammen mit ihren Freunden historische Fakten über Rheine herausfinden soll. „Dazu bietet sich das Stadtarchiv natürlich an. Doch wie viele Schüler wissen sie zunächst überhaupt nicht, wie ein Stadtarchiv funktioniert“, erläutert Johanna Lukaschek die Handlung.
Die Schülerin Nele filmt während des Schulprojekts alle gemeinsamen Unternehmungen für ihren Internet-Blog und dokumentiert und kommentiert somit die Arbeit mit dem Stadtarchiv. Sie und ihre Mitschüler lernen das Stadtarchiv kennen und finden zudem das gesuchte Material über die Geschichte der Stadt Rheine, die alte Textilfabrik und die Zuwanderung von niederländischen Arbeitern durch die in Rheine ansässige Textilindustrie. „Wir können durch dieses Projekt gleichzeitig unser Wissen in Geschichte auffrischen“, sagt Julia Molz, die im Film Janina spielt. Am wichtigsten ist für die jungen Darsteller jedoch die Möglichkeit, schauspielern zu können: „Wir haben Spaß am Schauspielern, das wäre vielleicht sogar ein späterer Berufswunsch“, mutmaßt Jesse-Michael Dirkmann und Julia fügt hinzu: „Theater haben wir bisher schon gespielt, noch nie jedoch bei einem Filmprojekt mitgewirkt.“

Der Film, der in den zwei Wochen vom 18. bis 29. Juli in den Räumen des Stadtarchivs gedreht wird, soll Ende des Jahres im Internet und auf DVD veröffentlicht werden. Unter anderem soll er Schulen als Unterrichtsmaterial zur Verfügung stehen. „Wir wollen Schülern einen Archivführer bieten“, sagt Claudia Landwehr vom LBL-Medienzentrum. Bisher sei Schülern die Nutzung des Stadtarchivs durch eine Bilderstrecke im Internetportal „Westfälische Geschichte“ des LWL erläutert worden, nun habe man aufgrund der Veränderungen im Bereich der im Stadtarchiv genutzten Medien auch die Internetpräsens erneuern wollen, verdeutlicht Thomas Gießmann die Intention des Stadtarchivs. „Das Stadtarchiv wird nur von wenigen Schülern genutzt, dabei ist das Archiv eine gute Möglichkeit, an Informationen zu kommen“, betont Jesse-Michael."


Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 18.7.11

Link zu einem Videobeitrag von herein.tv, 18.7.2011

s.a. http://archiv.twoday.net/stories/31626903/

"Regelrechte Wassermassen sind am letzten Sonntag auf Franken herabgestürzt. Auch Erlangen war stark betroffen. Besonders schlimm hat es das Stadtarchiv getroffen.

Insgesamt 200 Feuerwehrleute waren am letzten Wochenende im Großeinsatz um Keller auszupumpen. Seit Tagen versuchen auch die Archivare in Erlangen die nassen Dokumente zu retten."


Link zu einem Videobeitrag des FrankenFernsehens, 15.7.2011

Undocumented in Ireland from Fomacs Dublin on Vimeo.

"Members of the Migrant Rights Centre Ireland, ‘Bridging Visa Campaign Group’, have campaigned for the Irish Government to introduce a temporary permission to remain – or ‘Bridging Visa’ – to allow workers, who have become undocumented through no fault of their own, a route back into the system.

In dialogue with the MRCI’s campaign, these three stories speak of the experiences of undocumented individuals from the perspective of the tellers themselves. As producers of the media, using their own personal archives and crafting their script with an emphasis on the centrality of ‘voice’, these short 2-3 min pieces reflect a pedagogy of community based learning and media activism. "

" .... Der Umzug aufs AKS-Gelände hat begonnen: Die Stadtverwaltung lagert derzeit Steuerakten in das sogenannte Ballenhaus aus. Die waren bislang im Verwaltungsgebäude II am Elias-Holl-Platz untergebracht. Auch die Stadtarchäologie und das Stadtarchiv sollen in dem ehemaligen Industriebau im Textilviertel vorübergehende Lagerflächen bekommen. Mit der Erschließung des AKS-Geländes kommt die Stadt laut Kämmerer Hermann Weber gut voran. .... Stadtarchiv Derzeit ist es auf drei Standorte aufgeteilt: die Hauptstelle an der Fuggerstraße, die ehemalige Kunsthalle am Wittelsbacher Park und eine Shedhalle auf dem AKS-Gelände. Dort lagern die Bestände, die vom Brotkäfer befallen waren und chemisch behandelt werden mussten.

2013 soll das Stadtarchiv komplett auf das Areal der ehemaligen Kammgarnspinnerei verlegt werden. Vier Shedhallen sind dafür vorgesehen. Die Entwurfsplanungen sind laut Archivleiter Dr. Michael Cramer-Fürtig so gut wie fertig. Ende Juli sollen sie dem Kulturausschuss und dem Stadtrat vorgestellt werden. Baubeginn könnte noch heuer sein. Die Sanierung der Shedhallen und die Einrichtung sollen rund acht Millionen Euro kosten. ..."

Quelle: Augsburger Allgemeine, 19.7.11



National Archives conservators devoted weeks to the conservation treatment of Magna Carta, the first phase of a major project leading its re-encasement and public display. The document -- written on parchment in 1297 with iron gall ink -- is one of 17 surviving versions of Magna Carta in the world today, the only one in North America and the only Magna Carta in private hands. The document is on loan to the National Archives from David M. Rubenstein, co-founder of The Carlyle Group in Washington, DC. In the course of treatment ultra-violet photography revealed previously illegible writing in the text of the document that had been obliterated by water damage at some unknown time in the past. Senior conservators Terry Boone and Morgan Zinsmeister removed old repairs, filled the areas of loss with conservation paper and humidified and flattened the document.

" .... Es tut sich was am neuen Landesarchiv. Passanten können derzeit beinahe mit bloßem Auge zusehen, wie das Gebäude in die Höhe schießt.

Nachdem auf der Baustelle am Innenhafen von außen lange keinerlei Fortschritte zu erkennen waren und überwiegend im Gebäudeinneren gearbeitet wurde, wächst der Archivturm derzeit umso rasanter. Satte drei Meter kommen jeden Tag hinzu.

Möglich macht das die Baumethode der Gleitschalung, bei der das Gebäude im 24-Stunden-Schichtbetrieb kontinuierlich Zentimeter für Zentimeter hochgezogen wird. Dabei ist es wichtig, dass der Beton am unteren Ende der Schalung bereits die nötige Festigkeit aufweist. Eine besondere Betonmischung und eine bestimmte Lufttemperatur sind dafür notwendig. Die Firma Hochtief ist mit der schwierigen Errichtung des neuen Wahrzeichens beauftragt.
"Bereits Ende nächster Woche soll der Rohbau mit der obersten Etage abgeschlossen sein. Der Turm wird dann etwa 60 Meter hoch sein", berichtet Liane Gerardi von der Duisburger Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach seiner Fertigstellung soll der Turm im mittleren Gebäudeteil des Landesarchivs dann exakt 76 Meter in den Himmel ragen und wird damit noch ein wenig höher sein, als der Targobank-Tower in der Innenstadt (72 Meter).

Die noch fehlenden Stahl- und Giebelkonstruktionen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf das Gebäude aufgesetzt. Auch beim geplanten wellenförmigen Anbau, der 160 Meter lang werden soll, geht es voran. "Die spätere Konstruktion lässt sich schon jetzt an den Fortschritten des Rohbaus ablesen", erklärt Gerardi....."

Quelle: rp-online.de, 20.7.11

Aktuelle Bilder zum Baufortschritt finden sich hier.

http://goldenlegend.com/videos.html#orgel

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,775214,00.html

"Wie das Auktionshaus mitteilte, geht es um insgesamt 3500 Seiten mit autobiografischen Aufzeichnungen, philosophischen Betrachtungen und Gedichten aus den Jahren 1960 bis 1975."

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4096861,00.html


http://bibliothecalaureshamensisdigital.wordpress.com/

Dort werden künftig auch neu eingestellte Handschriften angezeigt werden.


Die Urlaubszeit sollte effektiv genutzt werden, um an der eigenen Unterschrift zu arbeiten: „Meine Unterschrift muss nicht lesbar, aber vollständig sein.“ Diesen Satz bitte 100 x in Schönschrift schreiben – und bei der Unterzeichnung von Kündigungen immer daran denken!

http://www.cmshs-bloggt.de/archives/7653


Natürlich kann man sich streiten, welches die allerwichtigsten Grundsätze des deutschen Urheberrechts sind. Ad usum delphini - für meine Freiburger Studierenden - schlage ich die folgenden Faustregeln vor.

Zu Urheberrechtsinformationen im WWW:
http://archiv.twoday.net/stories/19460397/ (wo sich auch ein Link zu meinem Buch "Urheberrechtsfibel" findet)
[ http://archiv.twoday.net/stories/49598992/ Übersicht zu wichtigen Archivalia-Beiträgen zum Thema Urheberrecht]

1. Die Regelschutzfrist (in Deutschland und der EU) beträgt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

Der Wechsel in die Gemeinfreiheit erfolgt immer am 1. Januar. Urheber 1941 verstorben: ab 1.1.2012 gemeinfrei.

Die USA haben ein anderes System als Europa. Dort ist (fast) alles vor 1923 Veröffentlichtes gemeinfrei (Public Domain).

[Zur Rechtslage in den USA:
http://copyright.cornell.edu/resources/publicdomain.cfm ]

2. Du sollst keine Dateitauschbörsen nutzen!

Das kann sehr teuer werden (auch wenn natürlich ein sehr kleiner Teil der Dateien in Dateitauschbörsen legal ist). Durch Anonymisierungsdienste und Downloads in Internetcafés könnte man sich schützen, aber besser ist es, sich an das Gesetz zu halten (§ 53 Abs. 1 UrhG).

[s.a. http://web.archive.org/web/20110722130901/http://blog.zdf.de/dermarker/2011/07/19/darf-ich-filme-und-musik-aus-tauschboersen-herunterladen/ ]

[Zum Streaming siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=streaming ]

3. Du sollst kein DRM knacken!

Wirksame technische Schutzmaßnahmen (Kopierschutz) müssen respektiert werden.

4. Du sollst keine Bilder oder Stadtplanausschnitte aus dem Internet klauen und auf öffentlichen Seiten weiterverbreiten!

Das kann bei einem einzigen geklauten Medium schon einige hundert Euro kosten, wenn man Pech hat. Firmen, die Abmahnungen bei der Nutzung von Stadtplanausschnitten versenden, können auch ganz versteckte Dateien aufspüren.

[Siehe auch http://archiv.twoday.net/stories/49585924/ ]

5. Nicht nur bei wissenschaftlichen Arbeiten dürfen Bildzitate verwendet werden!

Wir lesen dazu § 51 UrhG. Wichtig ist: Mit dem Bild muss gearbeitet werden, es darf keine bloße Illustration sein.

Zentral ist: Es muss eine Quellenangabe (genaue Fundstelle) dabei stehen!

6. Freie Inhalte nutzen!

Es gibt einen riesigen freien Bilderpool, am besten erschlossen durch den CC-Lizenzfilter der Google-Bildersuche. Autor nennen und Lizenz verlinken - und keine Lizenzgebühren fallen an!

[Dass es nötig ist, den Autor zu nennen UND die Lizenz zu verlinken, unterstreicht eine Gerichtsentscheidung:

http://archiv.twoday.net/stories/38723599/ mit weiteren Nachweisen]

[Legal ist auch die Nutzung von Einbettungsfunktionen bei an sich unfreien Bildern, siehe mit weiteren Hinweisen:

http://archiv.twoday.net/stories/830910656/ ]

7. Liegt persönliche Verbundenheit (enge Freunde, sehr gute Bekannte, enger Familienkreis, kleines Arbeits-Team) vor, ist das Kriterium "Öffentlichkeit" nicht gegeben.

Man darf also in kleinem Kreis Musik hören, ohne dass die GEMA wegen einer öffentlichen Veranstaltung kassiert, und auch neue Musik-CDs oder DVDs mit aktuellen Kinofilme in diesem Kreis verschenken, verleihen, tauschen oder verkaufen - vorausgesetzt die Medien wurden a) legal erworben, b) ein DRM wurde nicht geknackt und c) es wurde nicht gegen gültige Vertragsbestimmungen verstoßen.

8. Keine Angst vor dem Staatsanwalt!

Das Risiko einer strafrechtlichen Verfolgung ist vernachlässigbar. Sehr viel unangenehmer können empfindliche zivilrechtliche Abmahnungen werden (siehe Gebot 4).

9. Nicht auf Copyfraud hereinfallen! Nicht überall wo Copyright draufsteht, ist auch Copyright drin.

Das betrifft insbesondere den zu verneinenden Schutz der Reproduktionsfotografie nach § 72 UrhG. Siehe zuletzt
http://archiv.twoday.net/stories/34631013/

10. Was der Rechteinhaber nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Oder: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Was sich im stillen Kämmerlein abspielt, bedeutet in den seltensten Fällen ein Risiko. Riskant wird es vor allem, wenn die Öffentlichkeit ins Spiel kommt: im Internet oder außerhalb des Kreises persönlicher Verbundenheit (siehe Gebot 7).

Katalog:

http://www.staatliche-bibliothek-regensburg.de/fileadmin/inhalte/pdf-dateien/hss.listen/hss.liste_bav.pdf

Überwiegend aus dem Nachlass von Thomas Ried. Für den Handschriftencensus relevant ist die wiederaufgetauchte Arnpeck-Handschrift 2Bav.1168, die im Census aber bereits vermerkt ist:

http://www.handschriftencensus.de/23746

Ein Ring von einer Taschen,
Vier Ohren von einer Flaschen,
Ein Säul und 3tehalb Andreas Krütz,
Belagert Herzog Karl Nüß,
Setz dazu noch 2 J,
So lag er todt vor Nancy.

http://bbf.enssib.fr/consulter/bbf-2011-04-0016-003

Die Autorin, Agnès Vatican, "est directrice des archives municipales de Bordeaux depuis 2000".

"Übereinstimmungen und Abweichungen zwischen Archiven und Bibliothek: einige Überlegungen eines Archivars
Im Laufe der Jahrhunderte haben die Beziehungen zwischen Archiven und Bibliotheken nach einer Behauptung und einer Professionalisierung dieser beiden Institutionen gestrebt und nach einer eindeutigeren Definition ihrer jeweiligen Aufgaben. Heute scheint diese Weiterentwicklung aber häufig ignoriert zu werden, ja sogar durch Projekte der gemeinsamen Nutzung in Frage gestellt zu werden. Dieser Beitrag beabsichtigt, über diese gewünschten oder aufgezwungenen Übereinstimmungen, über ihr Interesse für die Fachleute und ihre Dienste sowie für die Benutzer nachzudenken."

Dossier: Confluences
http://bbf.enssib.fr/sommaire/2011/4

Till Kreutzer:

http://www.goethe.de/wis/bib/fdk/de7909105.htm

Ich habe einen Kommentar zu

http://archiv.twoday.net/stories/16543250/

versprochen. (Massen)Digitalisierung durch Institutionen wie der Deutschen Fotothek lassen keine neuen Rechte entstehen, das kann auch bei den Juristen als Communis opinio gelten, die der von den Wikimedia-Projekten und mir geteilten Reproduktionsfotografie-These skeptisch gegenüberstehen. Wenn der Betreiber von Kreidefossilien.de so dumm war, sich angesichts einer ihm außerordentlich günstigen Rechtslage der Abmahnung zu fügen, ist er selber schuld. Ich denke, es wäre nicht ausgeschlossen gewesen, dass Wikimedia Deutschland e.V. ihm juristisch zu Hilfe gekommen wäre, zumal wenn er die beanstandeten Bilder auch auf Wikimedia Commons hochgeladen hätte.

(1) Harnad war ein Open-Access-Nützling.

(2) Harnad ist ein Open-Access-Schädling.

(3) Seine Kritik an den FAQ http://archiv.twoday.net/stories/34627826/ wiederholt nur seine hinreichend bekannten Fehlurteile

http://openaccess.eprints.org/index.php?/archives/825-guid.html

http://blog.wikimedia.de/2011/07/18/wahlpruefsteine-berlin-entwurf/

Die vielfältige Hochschul- und Forschungslandschaft Berlins gehört zu den wesentlichen Standortvorteilen der Stadt. Die Universitäten klagen über ihre ungenügende Mittelausstattung, die u.a. das physische Vorhalten teurer Fachzeitschriften und Fachbücher zunehmend erschwert. Gleichzeitig fallen bei elektronischen Informationsdiensten und Datenbank-Zugängen zumeist teure und restriktive Lizenzen an.
10. Befürworten Sie deshalb eine generelle Regelung, nach der urheberrechtlich geschützte Werke, die bzw. deren Erstellung aus öffentlichen Mitteln (co-)finanziert werden, nach den Grundsätzen von Open Access (etwa im Verständnis der Berlin Declaration) der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht werden sollen?


Ist zu unspezifisch, natürlich ist jeder für Open Access.

Aber bis zum 25. Juli kann man ja Änderungsvorschläge machen ...

http://www.lindau-nobel.org

Via
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/content.php?nav_id=1544

HEINZ SCHNEPPEN: Vom Jagdtrieb historischer Ermittler
Der Bericht der „Unabhängigen Historikerkommission“ zur Vergangenheit des Auswärtigen Amts, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 59 (2011), S. 593–620 (non vidi)

http://www.substitut.net/

Via
http://geschichtspuls.de/archiv-punker-szene-ddr-art1554

http://plusfeed.appspot.com/117546351384071338747

Via
http://sumtips.com/2011/07/subscribe-google-plus-user-rss-feed.html
http://www.ghacks.net/2011/07/13/google-plus-rss-feeds/
" take it with a grain of salt. Could be gone before you can blink with the eye." = cum grano salis

Und dann packen wir auch noch gleich meinen Twitterfeed in den Reader:

http://twitter.com/statuses/user_timeline/archivalia_kg.rss

Das muss er sogar, siehe

http://archiv.twoday.net/stories/16574168/#16575247
http://archiv.twoday.net/search?q=schleichwerbung

http://www.sponsored-posts.net/ fragt an, ob ich da mitmachen möchte. Würde ich nur zu gern, weil ich finanzielle Remunerationen grundsätzlich schätze, aber Archivalia soll schon allein deshalb werbefrei bleiben, weil gelegentlich ein Bild unter CC-NC eingebunden wurde.

Wenn eine Leserin oder ein Leser der Ansicht ist, dass meine Arbeit für Archivalia eine Anerkennung außer gelegentlicher warmer Worte verdient, wird gebeten, mir ein Buch zu schenken:

http://www.amazon.de/registry/wishlist/3OZK3M72ER06U/ref=cm_wl_act_vv?_encoding=UTF8&visitor-view=1&reveal=

Sönke Lorenz widmet sich im Jahrgang 70 (2011), S. 139-191 der ZWLG dem persönlichen Netzwerk des Tübinger Humanisten Heinrich Bebel: "Heinrich Bebel, die Tübinger Artistenfakultät, die Bursa modernorum und die Sodales Necarini".

Als ich 1993 meine zwei Lebensbilder von Heinrich Bebel veröffentlichte, von denen meist nur das eine im Sammelband "Humanismus" zitiert wird (Auflage von 2000: http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2009/113793/, das andere: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5308/ ), war es recht mühsam, an Bebels Werke heranzukommen. Es gab nur ganz wenige moderne Ausgaben (daran hat sich leider nicht viel geändert), für die Einsichtnahme in die alten Drucke musste ich mich in die Sonderlesesäle von Altbestandsbibliotheken 8z.B. Mannheim) begeben. Heute sind alle wichtigen Bebel-Drucke online!

Wie sehr die Forschung von den Digitalisaten vor allem der Bayerischen Staatsbibliothek profitiert, zeigt der Aufsatz von Lorenz, in dessen 359 Fußnoten ich 38 mit Internetverweisen zähle (41 URLs).

In Fußnote 266 zitiert Lorenz einen URN, allerdings ohne Auflösung (siehe dazu http://archiv.twoday.net/stories/16539613/). Platzsparender und benutzerfreundlicher wäre es gewesen, auch die Münchner Digitalisate mit URN zu zitieren und am Anfang anzugeben, wie man die URNs auflöst, wie ich das in meinem Aufsatz "Archäologisches" getan habe:

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7941/

S. 180 Anm. 334 erachtet Lorenz sogar einen Wikipedia-Artikel als zitierwürdig ("informativen Artikel mit weiterführender Literatur"), leider ohne eine spezifische Version zu zitieren. Es wäre nach dem Einsichtsdatum 3.10.2009 die folgende gewesen:

Seite „Martin Borrhaus“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. August 2009, 16:03 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Martin_Borrhaus&oldid=63872561

Unglücklicherweise sind die Inhalte des Bebel-Projekts von Dieter Mertens aus dem Netz verschwunden, da der Datenbankzugriff nicht mehr funktioniert. Nur noch das Inhaltsverzeichnis kündet vom einstigen Glanz - sic transit gloria mundi in rete!

http://www.histsem.uni-freiburg.de/heinrich-bebel/Projektbeschreibung.htm

Im Internet Archive finde ich z.B. das hochwichtige PDF (Überlieferungskatalog)

http://web.archive.org/web/20031026113100/http://www.sfb541.uni-freiburg.de/B5/Bebel/Werke_Heinrich_Bebels.pdf

[ http://www.histsem.uni-freiburg.de/heinrich-bebel/test/Werke_Heinrich_Bebels.pdf ]

Update: Die meisten Biogramme via
http://web.archive.org/web/20070616145618/http://www.histsem.uni-freiburg.de/heinrich-bebel/test/biogramme.php

Etliche Regesten
http://web.archive.org/web/20070616145618/http://www.histsem.uni-freiburg.de/heinrich-bebel/test/alleregesten.php

Siehe auch
http://www.histsem.uni-freiburg.de/heinrich-bebel/Projektbeschreibung.htm


Mauer61_Stasi

Mauer61_Stasi ist eine Zeitreise vom 13.07. bis 13.09.’61 basierend auf Berichten der Staatssicherheit aus dem Archiv des BStU ergänzt durch andere Quellen.
Link: http://twitter.com/Mauer61_Stasi

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-sperrt-belgische-Zeitungen-aus-1280764.html

Googles Suchindex verweist zurzeit nicht auf französisch- und deutschsprachige Zeitungen in Belgien. Das ist laut Medienberichten eine Konsequenz aus dem Rechtsstreit zwischen dem Internetdienstleister und der belgischen Gesellschaft Copiepresse, die die Rechte der Verlage wahrnimmt. Diese hatte eine inzwischen von einem Berufungsgericht bestätigte Entscheidung erwirkt, laut der Google in Belgien keine Ausschnitte aus Presseprodukten der in dem Verband organisierten Verlage ohne Genehmigung auf seiner Nachrichtenübersicht veröffentlichen darf.

Anatol Stefanowitsch
https://plus.google.com/110709408825070411070/posts/654CuM4BXMw
macht auf den Wortlaut des Urteils aufmerksam:
de ce que le montant des astreintes est fixé à 1.000.000 € par jour de retard en ce qui concerne la condamnation de Google á retirer de tous ses sites (Google News et ‹cache› Google sous quelque dénomination que ce soit) tous les articles photographies et représentations graphiques... (...dass die Höhe der Strafzahlungen festgelegt wird auf € 1 Million pro Tag, den Google es unterlässt, von allen seinen Seiten (Google News und dem Google Cache unter welchem Namen auch immer) alle Artikel, Fotografien und Grafiken zu entfernen...).

Wenn die belgischen Verlage jetzt also jammern, sie hätten nur das Angebot Google News gemeint, müssen sie sich damit an die belgischen Gerichte wenden, nicht an Google. Und die deutschen Medien sollten das auch so berichten. Und sie sollten über die Konsequenzen des „Leistungsschutzes“ noch einmal genau nachdenken...


Volltext einer englischen Übersetzung der Gerichtsentscheidung:
http://www.copiepresse.be/pdf/Copiepresse%20-%20ruling%20appeal%20Google_5May2011.pdf

Französischer Volltext:
http://www.scribd.com/doc/54991235/Arret-de-la-Cour-d-appel-de-Bruxelles-rendu-dans-l-affaire-Copiepresse-SAJ-Assucopie-contre-Google-le-5-mai-2011

http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/schroepfen-on-demand/

Natürlich hat es die taz nicht nötig, die folgende Behauptung mit einem Link zu unterlegen: "Ein amerikanischer Blog füllt sich seit Mai 2009 bis heute nahezu wöchentlich mit den Klagen junger Wissenschaftler." Hat jemand die URL für mich?

Zum Thema:
http://archiv.twoday.net/stories/6280418/
http://archiv.twoday.net/stories/14874630/

 

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