Allgemeines
Architekturarchive
Archivbau
Archivbibliotheken
Archive in der Zukunft
Archive von unten
Archivgeschichte
Archivpaedagogik
Archivrecht
Archivsoftware
Ausbildungsfragen
Bestandserhaltung
Bewertung
Bibliothekswesen
Bildquellen
Datenschutz
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
null

 
http://www.medievalists.net/2011/09/08/dozens-of-medieval-finds-reported-in-this-years-treasure-trove-of-scotland/

http://www.copfs.gov.uk/sites/default/files/2010%20-%202011%20TT%20Report_0.pdf

Archives SENSibles from Obatala on Vimeo.

Une promenade patrimoniale au cœur d’une sélection d’archives représentatives de l’histoire du Pays basque.
Pôle d’archives de Bayonne et du Pays basque

Unterschutzstellungsverfahren, 16.4.2008:

Historisches RWSG um 1940

" ....Kurzbeschreibung des Denkmals: Verklinkerter Stahlbeton-Getreidespeicher von 1936
.....
Grundstück: Schifferstraße 30 -32 47059 Duisburg
Gemarkung: Flur: Flurstück(e): Duisburg 17 18,98
Darstellung der wesentlichen charakteristischen Merkmale des Denkmals
Der östlich der Schwanentorbrücke gelegene verklinkerte Stahlbeton-Getreidespeicher der Rheinisch-Westfälischen-Speditions-Gesellschaft mbH (RWSG-Speicher) entstand im Jahre 1936. Der 10-geschossige, aus zwei Quer- und einem Langhaus H-förmig am Innenhafenbecken sich erstreckende Bau weist mit seiner Schauseite nach Westen, wo der höhergezogene Mittelteil einen Dreiecksgiebel und darüber einen Firstturm mit Zeltdach und Dachknauf aufweist. Die vollkommen glatten, von Querrechteckfenstern durchschnittenen und nur mit einfachem Stufensims nach oben abgeschlossenen Mauerflächen umhüllen in sieben Geschossen untergebrachte Schüttböden und 24 Speicherzellen für Getreidelagerung, die im Erdgeschoss durch schwere Rechteckpfeiler unterfangen sind.
Der Zustand der Gesamtanlage stellt sich auch nach 14 Jahren als unverändert im kompletten Originalzustand dar. Im Gegensatz zu den mittlerweile stark veränderten Mühlenkomplexen im östlichen Teil des Innenhafens: ehem. Mühlenanlage Küppers & Werner, heute Küppersmühle,Wehrhanmühle oder Allgemeiner-Speicher (Neubau) hat der bis heute fortdauernde Betrieb des RWSG-Speichers zur vollständigen Erhaltung von Architektur und technischer Ausstattung geführt.
Die Gesamtanlage des RWSG-Speichers erscheint daher in ihrem nahezu komplett originalen Zustand aus dem Erbauungsjahr 1933. Veränderungen am Außenbau sind nicht festzustellen, sämtliche Fenster- und Türöffnungen zeigen den ursprünglichen Zustand. Die Innenzonen bieten teilweise Raumcharakter von starker gestalterischer Anmut, zum Beispiel das unter dem Stahlbeton-Dachstuhl liegende Dachgeschoss, wo ein nahezu sakral zu nennender Raumeindruck entsteht. Diese Bautechnik macht den Speicherbau zu einem Anwendungsgebiet des armierten Betonbaues „par excellence“.
Auch sind im Originalzustand zahlreiche technische Einrichtungen des vertikalen und horizontalen Getreidetransports im Gebäudeinnern erhalten gebliebenden, wie Redler- und Becherwerke.

Umfang des Denkmals:
Gesamter Baubestand ohne technische Innenausstattung, einschließlich der am Hafenbecken vorgelagerten Portalkrananlagen mit ihrem Gleisunterbau.
Die Prüfung der Denkmaleigenschaften ist der folgenden Darstellung der Prüfschritte zu entnehmen:
Prüfung der Bedeutung für die Geschichte des Menschen: -
Prüfung der Bedeutung für Städte und Siedlungen
Der RWSG-Speicher ist ein weiteres Element der die Zweckbestimmung des Duisburger Innenhafens charakterisierenden Staffel der Getreidespeicher. Sie sind am Südufer des Innenhafens mit Bauten von etwa 1900 bis 1950 dokumentiert. Die Nordseite des Innenhafens wird heute nur mehr durch zwei historische Großkomplexe charakterisiert: Lehnkering und RWSG-Speicher.
Als typische historische Bauaufgabe einer Hafenstadt und als stadtbildprägender Teil der Duisburger Innenstadt ist das RWSG-Speichergebäude bedeutend für die Geschichte der Stadt und die städtebauliche Situation.
Eine Bedeutung für die Stadt Duisburg erwächst zudem aus der Tatsache, dass es sich bei dem Speicher um ein Unternehmen der Familie Alfred Flechtheim handelt, die nicht zuletzt über den
bedeuteten Sammler und Galeristen im Ruhrgebiet und weit darüber hinaus zu Berühmtheit gelangte.
Aus dem Zeitraum der zweiten Hälfte der 1930er Jahre stammend, stellt der RWSG-Speicher einen authentischen Beleg der von der Organisation des damaligen NS-„Reichsnährstands“ betriebenen
Aktivität eines reichsweiten Speicherbauprogramms zur Sicherung der wirtschaftlichen Autarkie des „Dritten Reiches“ dar, wie er nur an wenigen Stellen der Bundesrepublik zu beobachten ist. Der
dem gleichen Programm entstammende sog. Koch-Speicher auf der gleichen Seite des Innenhafens ist mittlerweile verschwunden, so dass nach nahezu komplettem Neubau des Allgemeinen–Speichers der RWSG-Bau der einzige Beleg für diese Zeitspanne im Leben des „Brotkorbes des Ruhrgebiets“ darstellt.
Prüfung der Bedeutung für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse:
Eine Bedeutung für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse wird anhand des Speichers insofern anschaulich, als hier die Entwicklung der Umschlags- und Verarbeitungstechnik Wasser - Land abgebildet wird sowie der enge Bezug zwischen Stadtkern und dem für die ökonomische Entwicklung Duisburgs maßgeblichen Verkehrsareal.
Prüfung der künstlerischen Gründe für die Erhaltung und Nutzung: -
Prüfung der wissenschaftlichen Gründe für die Erhaltung und Nutzung
Für den Erhalt und die Nutzung des Speichergebäudes mit vorgelagerten Portalkrananlagen liegen architekturhistorische Gründe vor, da hier exemplarisch der Stand der Industriearchitektur auf dem Sektor des Großspeicherbaus anschaulich wird.
Prüfung der volkskundlichen Gründe für die Erhaltung und Nutzung: -
Prüfung der städtebaulichen Gründe für die Erhaltung und Nutzung
Darüber hinaus liegen städtebauliche Gründe für den Erhalt und die sinnvolle Nutzung des Bauwerkes vor, da anhand der historischen Speichergebäude bis heute der Standort Innenhafen im Stadtbild deutlich ablesbar ist. An städtebaulich exponierter Stelle flankiert der RWSG-Speicher markant gemeinsam mit dem Lehnkering-Speicher die Schwanentor-Brücke - gewissermaßen als nördliches Tor zur Stadt.
Auswertung der Prüfung der Kriterien für die Bedeutung
Die Bedeutung im Sinne des § 2 DSchG NRW wurde für die olgenden Kriterien nachgewiesen:
· Städte und Siedlungen
· Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse
Auswertung der Prüfung der Kriterien für die Erhaltung und Nutzung
Die Gründe für die Erhaltung und Nutzung im Sinne des § 2 DSchG NRW wurden für die folgenden Kriterien nachgewiesen:
· wissenschaftliche Gründe
· städtebauliche Gründe
Auswertung der Prüfung der Denkmalbegriffsbestimmungen
Die Denkmaleigenschaften im Sinne von § 2 DSchG NRW sind vorhanden."


Was war eigentlich so missverständlich an diesem Text:
Landesarchiv 18 08 11 (1)
Baustelle Landesarchiv Duisburg, 18.8.2011, Quelle: Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Link zum Eintragungstext (PDF)

ARCHIVE TEAM: A Distributed Preservation of Service Attack from Jason Scott on Vimeo.

For the last few years, historian and archivist Jason Scott has been involved with a loose, rogue band of data preservation activists called The Archive Team. As major sites with brand recognition and the work of millions announce short-notice shutdowns of their entire services, including Geocities, Friendster, and Yahoo Video, Archive Team arrives on the scene to duplicate as much as they possibly can for history before all the data is wiped forever. To do this, they have been rude, crude and far outside the spectrum of polite requests to save digital history, and have used a variety of techniques to retrieve and extract data that might have otherwise been unreachable. Come for the rough-and-tumble extraction techniques and teamwork methods, stay for the humor and ranting.

Im Gesellschaftslehrebuch "mitmischen 2" für die 7. Klasse (Klett Verlag 2008) fand sich im Kapitel "Das Museum - ein Ort der Erinnerung" (S. 130) folgender Abschnitt:
".... Welche Aufgaben hat ein Museum? Museen erfüllen mehrere Aufgaben gleichzeitig [sic!]. Die vier wichtigsten Bereich sind:
a) Sammeln
Während Archive hauptsächlich schriftliche Quellen sammeln (Dokumente, Akten, Briefe, ....), versuchen Museen, auch Sachgegenstände aus der Vergangenheit zusammenzutragen (Bekleidung, Münzen, Schulbücher, Haushaltsgegenstände, ....) ...."

Im aufgebauten Gegensatz zwischen (vermeintlich) emotionslosen Schriftquellen und den Emotions besetzten Sachquellen (z. B. Klamotten) lebt das Voruteil des spannungsarmen Archiv mit dem mühsam zu erschließenden Quellen fort. Solange solche Vorurteile, wenn auch unterschwellig, vermittelt werden, haben es die archivpädagogischen Bemühungen schwer, eine breite Wirkung zu erzielen.
Nebenkriegsschauplatz: Museen sammeln wohl auch Dokumente, Briefe und Akten. Dies ist ja nicht unrichtig. Aber: Wenn ich jung wäre, würde ich mir die Frage stellen, warum es eigentlich zwei Institutionen gibt, die dies tun. Man bräuchte ja eigentlich nur eine Sammelstelle; am besten die, die ohnehin mehr sammelt.

M. E. gilt es nun, das Archivbild in Schulbüchern zu prüfen und zu korrigieren. Klingt nach einer gemeinsamen Aufgabe für VdA, Geschichtslehrerverband und Buchverlagen.

http://www.inthemedievalmiddle.com/2011/09/everything-we-think-can-in-principle-be.html

This is just to say that if we think keeping our scholarly work primarily out of public sight [except for the occasional conference presentation] until its penultimate moment of publication in a conventional venue such as the academic journal or book, at which point quite a few years of our lives [mainly spent in the solitude of studies and libraries or other semi-private spaces where we could manage a foothold] may have been devoted to that work whose "arrival" in print may even occur long after we have moved on to other projects, then we risk working too much in the dark, apart from the world which has bequeathed to us our objects and methods of study and reflection [I might also add here that this traditional way of doing things also keeps our work sequestered within the academy, and does not allow us to reach a more broadly public audience, which, in my mind, is a real perversion of the term "humanities"]. We also do our work largely apart from the very peers whom we hope will welcome and even love it when it is "finished." [...]

I am also trying to say: we need to learn better how to live in the scholarly NOW, and blogs have certainly increased the opportunities for doing that. It takes some extra work, of course, to spend part of each day reading and commenting on blogs and maybe also contributing substantive posts to a weblog now and again, but the payoff is that the small burst of conversation that might occur in the last thirty minutes of a conference session has now been extended beyond the conference itself, maybe even for months on end. With traditional academic publishing, one might wait years, from the conception of a work to its completion and then publication in a traditional print venue, before one "hears" or "sees" any kind of reaction to one's work, and there might be no reaction at all, at least, not one that is palpably articulated, whether in a review or an email.

Wikisource meldet:

Heute (8. September 2011) wurde ein enormer Fortschritt erzielt: Alle 26.380 Artikel der Allgemeinen Deutschen Biographie („ADB“) sind mindestens einmal korrekturgelesen worden. Begonnen am 24. August 2005, hat es also 6 Jahre bis zu diesem Meilenstein gedauert. Momentan sind aber auch schon fast 5.000 Artikel im Bearbeitungsstand „fertig“, das heißt, sie sind
a) zweimal korrekturgelesen
b) mit dem Wikipedia-Artikel (soweit vorhanden) verlinkt
c) intern innerhalb der ADB verlinkt
d) mit einer PND-Nummer (soweit vorhanden) versehen.
Hoffen wir, dass es nicht bis September 2017 dauert, bis dieses Projekt abgeschlossen wird.

http://de.wikisource.org/wiki/Hauptseite

Details zum Bearbeitungsstand:

http://de.wikisource.org/wiki/Diskussion:Allgemeine_Deutsche_Biographie#Chronik.2C_Statistik_und_Wasserstandsmeldung

Seit Februar 2010 ist ein mit viel öffentlichem Geld erstelltes Volltextangebot verfügbar. Rasch stellte sich heraus, dass die Textqualität des BSB-Angebots miserabel ist:

http://de.wikisource.org/wiki/Diskussion:Allgemeine_Deutsche_Biographie#ADB_im_Volltext_http:.2F.2Fwww.deutsche-biographie.de

Eine Schweizer Mini-Firma hat übrigens in drei Monaten einen Gesamtvolltext der ADB mit sehr guter Fraktur-OCR erarbeitet und als Demo ins Netz gestellt:

http://www.pfeffel.ch/media/archive1/produkte/ARPA%20Digitalisierungskonzept.pdf
http://www.arpa-info.ch/index.php?page=784&book_id=10

In Wikisource werden die ADB-Artikel zwar (in der Regel) bewusst nicht kommentiert, aber mit den Wikipedia-Artikeln, den Wikisource-Autorenseiten und via PND mit weiteren Angeboten verknüpft. Anders als bei der BSB kommt man durch die Seitenzahl leichter zum Scan der betreffenden Seite, was bei langen Artikeln unbestreitbar ein Gewinn ist. Vor allem aber werden alle Personennamen intern in der ADB verlinkt (da gibt es leider aber auch bei "fertigen" Artikeln erhebliche Lücken).

Beispiel eines Wikisource-ADB-Artikels mit Verlinkungen:

http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Albrecht_III._(Herzog_von_Bayern-M%C3%BCnchen)

Die Qualität der Wikisource-ADB ist also merklich besser als die des offiziellen Angebots!

Nun liest man ebenfalls heute von einer Erweiterung des Angebots

http://www.deutsche-biographie.de/index.html

Siehe etwa
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=16864

Durch die digi­tale Erschließung der soge­nann­ten Hauptkartei, die bis­her nur intern von der NDB-Redaktion genutzt wor­den ist, sind jetzt mehr als 128.000 Persönlichkeiten recher­chier­bar. Die eigens mit PND-ID ver­se­hene Personenzahl stieg nun um 46.000. Dies bedeu­tet, dass nun für ins­ge­samt 120.000 Personen ein­deu­tige und sta­bile Links zur Ansteuerung exter­ner Webangebote ver­füg­bar sind.

Das ist erfreulich. Weniger erfreulich ist, dass die freien Projekte Wikipedia und Wikisource ausgegrenzt werden und eine dicke fette Lüge über die Qualität von deutsche-biographie.de verbreitet wird.

Ein Alleinstellungsmerkmal von www.deutsche-biographie.de besteht in der Verlinkung mit der­zeit 44 Online-Ressourcen, die bio­gra­phisch rele­vante Informationen mit wis­sen­schaft­lich gesi­cher­ter Qualität anbie­ten, ins­be­son­dere Bibliothekskataloge und Bibliographien, bio­gra­phi­sche Lexika und Online-Editionen, Quellennachweise und Nachlassverzeichnisse. Die OPAC-Verlinkung gewähr­leis­tet, dass das Verzeichnis der Schriften von und über eine Person stets up to date ist.

Der erste Satz ist eine glatte Lüge.

Richtig ist, dass man über Wikisource von jedem ADB-Artikel und jeder Autoren-/Personenseite ebenfalls via PND-Verknüpfung zu Online-Ressourcen kommt.

Beispiel: die Wittelsbacherin Maria Antonia Walburga

http://www.deutsche-biographie.de/sfz58360.html

Während die Deutsche Nationalbibliothek die Wikipedia verlinkt, ignoriert das bayerische Staatsangebot Wikipedia (und Wikisource).

nformationsangebote zu

Maria Antonia Walburga

PND
118781871

Normdaten
Personennamendatei (PND)
Virtual International Authority File (VIAF)

Lexika
Sächsische Biografie
Bayerisches Musikerlexikon Online (BMLO)

Bibliothekskataloge und Bibliographien
Bibliotheksverbund Bayern (BVB)
OPAC der BSB München
Gesamtkatalog deutschsprachiger Leichenpredigten (GESA)

Portraitnachweise
Digitaler Portraitindex
Virtuelles Kupferstichkabinett

Nachlassdatenbank beim Bundesarchiv
Nachlässe der SLUB

Nachlässe
Kalliope


Klickt man in der Wikipedia ganz unten bei den Normdaten WP-Personeninfo an, so kommt man zu weiteren Angeboten mit PND:

http://toolserver.org/~apper/pd/person/Maria_Antonia_von_Bayern

Wieso werden vom Staatsangebot nicht auch die anderen Verbundkataloge mit PND-Erschließung (Hebis und GBV) verlinkt? HEBIS liefert in diesem Fall sogar Hinweise auf Digitalisate der Porträt-Sammlung Manskopf in Freiburg.

Es fehlen im Apper-Tool allerdings nicht wenige wichtige Quellen, die das Staatsangebot anbietet. Leider verlinkt die Wikipedia nicht auf die umfangreichste Zusammenstellung

http://beacon.findbuch.de

Wohl aber Wikisource! Der Artikel zu der Fürstin

http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Maria_Antonia_Walburga

verlinkt nicht nur auf das Staatsangebot, sondern über den Link "weitere Angebote" auch auf (das von Thomas Berger betriebene) beacon-findbuch.de:

http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118781871

Und dieses Angebot bietet mehr Quellen als das Staatsangebot! Dieses wertet 44 Quellen aus, beacon-findbuch.de aber 73:

http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks

Damit steht fest: Der Benutzer, der sich - über die PND-Beacon-Dateien - über weitere biographische Informationsangebote informieren will, wird bei Wikisource (aufgrund der Einbindung von findbuch.beacon.de) besser und unvoreingenommener bedient als im Staatsangebot. Nicht nur, weil die Anzahl der Quellen größer ist, sie sind auch unideologischer zusammengestellt, da Wikipedia, Wikisource und Wikimedia Commons berücksichtigt sind.

Im Bereich des UWG könnte man die großmäulige Rede vom "Alleinstellungsmerkmal" des Staatsangebots als irreführende Werbung abmahnen.

Warum ist es schäbig und zutiefst unmoralisch, die freien Angebot in dieser Weise auszugrenzen?

Weil der entscheidende Schlüssel zu den PND-Links die BEACON-Dateien sind und dieses Instrument, dessen sich das Staatsangebot bedient, wurde wesentlich von Wikipedianern entwickelt:

http://archiv.twoday.net/search?q=beacon
http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:APPER/BEACON

Wikipedianer haben mit riesiger ehrenamtlicher Arbeit für externe Angebote Beacon-Dateien erstellt, die Public Domain = Open Data sind. Nehmen wir den Artikel Jakob Mennel. Von der Autorenseite bei Wikisource kommt man mit SeeAlso zu

http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118580876

Für das Historische Lexikon der Schweiz hat der Wikipedianer Praefcke die BEACON-Datei erstellt; vermutlich bedient sich das Staatsangebot genau dieser Datei.

Nur beacon.findbuch-de, nicht aber das Staatsangebot, verweist auf das gute private Angebot von Helmut Schulze, das in diesem Fall sogar mehr Digitalisate enthält als Wikisource:

http://www.liberley.it/m/mennel_j.htm

Es gibt in Wikisource nicht nur die ADB-Seiten, sondern auch sehr viele sehr gute Autorenseiten, die Digitalisate nachweisen. Eine willkürliche Auswahl:

http://de.wikisource.org/wiki/Ludwig_Uhland (Staatsangebot: 6 Quellen, beacon.findbuch.de 18!)

http://de.wikisource.org/wiki/Goethe (unschätzbar zeitsparend durch Direktlinks auf die Bände der Weimarer Ausgabe)

http://de.wikisource.org/wiki/Arno_Holz

Usw.

Das Staatsangebot erweist sich als mieser Schmarotzer: es benützt das im Umfeld von Open Content und der Wikipedia entwickelte und bereitgestellte Werkzeug BEACON, tut aber so, als ob es die Wikipedia und Wikisource mit teilweise ausgesprochen hochwertigen biographischen Informationen nicht gäbe.

Obituary for Michael Stern Hart

Michael Stern Hart was born in Tacoma, Washington on March 8, 1947. He died on September 6, 2011 in his home in Urbana, Illinois, at the age of 64. His is survived by his mother, Alice, and brother, Bennett. Michael was an Eagle Scout (Urbana Troop 6 and Explorer Post 12), and served in the Army in Korea during the Vietnam era.

Hart was best known for his 1971 invention of electronic books, or eBooks. He founded Project Gutenberg, which is recognized as one of the earliest and longest-lasting online literary projects. He often told this story of how he had the idea for eBooks. He had been granted access to significant computing power at the University of Illinois at Urbana-Champaign. On July 4 1971, after being inspired by a free printed copy of the U.S. Declaration of Independence, he decided to type the text into a computer, and to transmit it to other users on the computer network. From this beginning, the digitization and distribution of literature was to be Hart's life's work, spanning over 40 years.

Hart was an ardent technologist and futurist. A lifetime tinkerer, he acquired hands-on expertise with the technologies of the day: radio, hi-fi stereo, video equipment, and of course computers. He constantly looked into the future, to anticipate technological advances. One of his favorite speculations was that someday, everyone would be able to have their own copy of the Project Gutenberg collection or whatever subset desired. This vision came true, thanks to the advent of large inexpensive computer disk drives, and to the ubiquity of portable mobile devices, such as cell phones.

Hart also predicted the enhancement of automatic translation, which would provide all of the world's literature in over a hundred languages. While this goal has not yet been reached, by the time of his death Project Gutenberg hosted eBooks in 60 different languages, and was frequently highlighted as one of the best Internet-based resources.

A lifetime intellectual, Hart was inspired by his parents, both professors at the University of Illinois, to seek truth and to question authority. One of his favorite recent quotes, credited to George Bernard Shaw, is characteristic of his approach to life:

"Reasonable people adapt themselves to the world. Unreasonable
people attempt to adapt the world to themselves. All progress,
therefore, depends on unreasonable people."
Michael prided himself on being unreasonable, and only in the later years of life did he mellow sufficiently to occasionally refrain from debate. Yet, his passion for life, and all the things in it, never abated.

Frugal to a fault, Michael glided through life with many possessions and friends, but very few expenses. He used home remedies rather than seeing doctors. He fixed his own house and car. He built many computers, stereos, and other gear, often from discarded components.

Michael S. Hart left a major mark on the world. The invention of eBooks was not simply a technological innovation or precursor to the modern information environment. A more correct understanding is that eBooks are an efficient and effective way of unlimited free distribution of literature. Access to eBooks can thus provide opportunity for increased literacy. Literacy, and the ideas contained in literature, creates opportunity.

In July 2011, Michael wrote these words, which summarize his goals and his lasting legacy: “One thing about eBooks that most people haven't thought much is that eBooks are the very first thing that we're all able to have as much as we want other than air. Think about that for a moment and you realize we are in the right job." He had this advice for those seeking to make literature available to all people, especially children:

"Learning is its own reward. Nothing I can
say is better than that."
Michael is remembered as a dear friend, who sacrificed personal luxury to fight for literacy, and for preservation of public domain rights and resources, towards the greater good.

This obituary is granted to the public domain by its author, Dr. Gregory B. Newby.


http://www.gutenberg.org/wiki/Michael_S._Hart

Erstellt vom neuen Leiter Thorsten Unger, der Link:

http://www.facebook.com/Speyer.Stadtarchiv#!/pages/Universit%C3%A4tsarchiv-D%C3%BCsseldorf/134314356662726

http://toolserver.org/~raymond/latest20.html COOL!



Ermita de la Purísima Concepción, San Vicentejo (Condado de Treviño, Burgos, España) - Foto: Zarateman http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/es/deed.en

http://about.jstor.org/participate-jstor/individuals/early-journal-content

On September 6, 2011, we announced that we are making journal content in JSTOR published prior to 1923 in the United States and prior to 1870 elsewhere freely available to anyone, anywhere in the world. This “Early Journal Content” includes discourse and scholarship in the arts and humanities, economics and politics, and in mathematics and other sciences. It includes nearly 500,000 articles from more than 200 journals. This represents 6% of the content on JSTOR.

Wow!

Da kann sich DigiZeitschriften eine Scheibe abschneiden. Archiv für die civilistische Praxis ist ab 1818 nur für die zahlende Kundschaft zugänglich:

http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?GDZPPN000142476

Vor Jahren war geplant, die Inhalte vor ca. 1920 in DigiZeitschriften zugänglich zu machen - geschehen ist nichts, die Bibliothekare haben wohl vor der Verlagslobby gekuscht.

Update: Liste des freien Contents
http://about.jstor.org/sites/default/files/jstor-ejc_discipline_2011-09-12.pdf


Auctore Henrico Bebelio, in rete:

http://digital.blb-karlsruhe.de/blbhsl/Handschriften/content/pageview/269846

Oratio - habita ad universitatem Tubingensem anno MDIV - impressus est a Georgio Zapf in suo libro Bebelii vitam et opera tractans, in rete:

http://books.google.com/books?id=2vM5AAAAcAAJ&pg=PA293 (cum errore anni)


http://www.omsels.info

Via
http://www.jura.uni-saarland.de

Stadtarchiv_Stuttgart-20110530-202204blauerwürfel

Welches Bild zeigt wohl die Bibliothek?

Ein lesenswerter Kommentar von Schmalenstroer:

http://schmalenstroer.net/blog/2011/09/die-gleichzeitigkeit-des-ungleichzeitigen-17-der-deutschen-waren-noch-nicht-im-internet/

Hier entwickelt sich ein neuer, digitaler Analphabetismus. [...] Was wird denn in den traditionellen Medien wirklich über das Geschehen im Internet vermittelt? Da wimmelt es vor Kinderschändern, Hackern, Betrügern und amoklaufenden Killerspiel-Spielern. Diese fremde Welt ist bedrohlich. Weil man sie selbst nicht kennt. Das kann auf Dauer nicht gut sein. Weder für die Leute, die sich bedroht fühlen noch für unsere Gesellschaft allgemein.

http://www.getty.edu/news/press/center/abbey_bible.html

Bessere Informationen bietet:

http://blogs.artinfo.com/lacmonfire/2011/09/06/getty-adds-italian-gothic-bible/

Die in Bologna um 1260 entstandene, nach dem britischen Sammler Johan Roland Abbey benannte prächtig illuminierte Bibelhandschrift wurde vom Getty Museum erworben.


Vorschläge, u.a. Peer Review nach der Publikation:

http://www.guardian.co.uk/science/2011/sep/05/publish-perish-peer-review-science?CMP=twt_gu

Zitate:

The only people who benefit from the intense pressure to publish are those in the publishing industry

-

it would be essential to allow anonymous comments. Most reviewers are anonymous at present, so why not online?

Aus dem NL Hermann See (vor dem 2. WK Radprofi - und später als Hundezüchter aktiv).

Hermann See

Nicht nur Falk Eisermann freut sich über ein fast komplettes Digitalisat des berühmten 1491 gedruckten Erbauungsbuchs:

http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/inc-iv-440

Zur Ausgabe:
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW10329.htm

http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/10735/

http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/aw/2006/gbs_35/CIMELIEN%20%28D%29/08/08_084/08-084.htm


http://manypedia.com/#|en|Archives|el

http://www.sns.it/it/lettere/menunews/convegni/annoincorso/unitaarchivi/

http://www.joerg-sieger.de/extras/formular/editio/b_start.htm

Joann Conrad Machleid, Diarium anno 1755 Vol. I / 1777-1794 Vol. II

Die Tagebücher des Joann Conrad Machleid - zwei im Familienbesitz der Machleids befindliche Handschriften - sind die wertvollsten Quellen für die Geschichte der Stadt Ettenheim in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Diese 'Diarien', wie der Verfasser sie nennt, umfassen 1144 meist eng beschriebene Seiten. Der erste Band beginnt im Jahre 1765, und der zweite schließt im Jahre 1794, kurz vor dem Tod Machleids. In Rückerinnerungen nach mündlichen Berichten reichen die Aufzeichnungen bis zum Jahr 1566 zurück. Joann Conrad Machleid, am 18. Oktober 1708 in Villingen geboren, kam im Jahre 1735 nach Ettenheim, erwarb sich dort das Bürgerrecht und war als Chirurgus tätig. Welcher Art diese Tätigkeit war, ist nicht genauer bekannt. Sicher ist, dass er im Kloster St. Blasien als 'Lehrling der Chirurgie' ausgebildet wurde. Sein 'Rezeptbuch' 'mit schönen Zeichnungen und Pausen', samt der Villinger Examensordnung wurde im letzten Krieg vernichtet, nachdem es 1893 dem Germanischen Museum in Nürnberg übergeben worden war. Machleids Vorfahren waren Jakob Machleid, der im 16. Jahrhundert Vogt von Reutin bei Alpirsbach war, Hildeprant Machleid, der ab 1608 nachweislich in Reutin lebte, Franz Machleid (1650-1701), Krämer in Villingen und Josef Anton Machleid (1681-1714), Schneider und Krämer in Villingen.
Diese Datenträger können nur mit Genehmigung der Familie Machleid, Ettenheim, bezogen werden.
Ausgabe umfasst zwei CD-ROMs


#fnzhss

Ulrich Herb polemisiert:

http://www.scinoptica.com/pages/posts/planwirtschaft-wissenschaft-bei-spon-37.php

Eine Qual ist es, dass der SPON-Text kein Wort über die Dysfunktionalitäten verliert, die die wissenschaftliche Publikationsflut (deren Gründe sind vielfältig und haben wenig mit gestiegener Qualität zu tun) hervorbringt. Keine Silbe widmet man der Publikationsstrategie der Verwertung jeder noch so kleinen least publishing unit, die Publikationslisten streckt, Reviewer und Herausgeber blockiert und Leser mit fünf bis fünfzehn, nur Minimalerkenntnisse beinhaltenden Kurzartikeln langweilt. Über diese Strategie freuen sich eigentlich nur Verlage: Sie können noch zig neue Journale auflegen und den Bibliotheken in den big deals andrehen. Journals, die keiner lesen will, die aber nötig sind, weil publiziert werden muss - schließlich wird man ja bewertet und evaluiert. Schweigen bei SPON auch über Ehrenautorenschaften, bei denen Wissenschaftlicher sich gegenseitig mit Ko-Autorenschaften beschenken und deren Folge Artikel mit bis zu dreistelligen Autorenzahlen sind.

Der kritisierte Spon-Artikel:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,783650,00.html

Johannes Dillinger hat ein lesenswertes Buch "Auf Schatzsuche. Von Grabräubern, Geisterbeschwörern und anderen Jägern verborgener Reichtümer" (Herder 2011) geschrieben, das er mir netterweise geschenkt hat.

Kapitel 1 widmet sich Rechtsfragen und daher auch dem sogenannten Schatzregal, das Archivalia-Lesern seit einiger Zeit vertraut sein könnte:

http://archiv.twoday.net/search?q=schatzregal

S. 30 heißt es "Ein Schatzregal ist juristisch schwerlich aus der Rechtsentwicklung begründet. Wichtiger ist allerdiungs die Frage, ob es nicht unbillig ist, dem Finder nicht nur den Fund, sondern jedes Anrecht auf Anerkennung oder Entschädigung zu verweigern". Fußnote 18 verweist auf das Buch von Fischer zu Cramburg und schließt an: "dazu bestechend http://www.vl-museen.de/lit-rez/graf02-1.htm " Diese Internetadresse erscheint auch in der Liste der "Webpages", einer bloßen Auflistung von URLs ohne weitere Angaben.

How to quote the internet?

Seit über 15 Jahren gibt es dafür mehr oder minder ausführliche Leitlinien. So wie Dillinger sollte man es aber keinesfalls machen. Mit den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis nicht zu vereinbaren ist, dass mein Name unterschlagen wurde, denn die "bestechenden" Ausführungen haben einen Autor aus Fleisch und Blut, nämlich mich.

Korrekt wäre also nur gewesen: dazu bestechend die Rezension von K. Graf ...



Die ersten 16 Seiten als Leseprobe:
http://www.herder.de/elvis_img/blaetterkataloge/30299/blaetterkatalog/index.html

Eine Kritik der Ausstellung in München, von Richard Heigl

Jahrhundertelang waren Bibliotheken und Archive die wichtigsten Speicher des Geschriebenen. Vor allem die Bibliotheken waren die zentralen Sammelpunkte für das abstrakte Wissen und die Kondensate menschlichen Denkens. Doch mit dem Web haben diese Einrichtungen eine Konkurrenz bekommen. Man könnte sagen, die Basiliken der Bücher werden unaufhaltsam vom digitalen Basar abgelöst.
Anlass genug, um über die künftige Rolle von Bibliotheken neu nachzudenken. Da kommt die Münchener Ausstellung Die Weisheit baut sich ein Haus. Architektur und Geschichte von Bibliotheken gerade recht. Sie widmet sich der Geschichte von Bibliotheken zunächst aus architekturgeschichtlicher Sicht.
Dabei lassen sich auch neue Ideen gewinnen, wie Orte aussehen können, an denen Wissen für alle bereitgestellt werden soll. Und am Ende ging ich mit dem Gedanken hinaus, dass nicht nur das Web die Bibliotheken, sondern auch die Bibliotheken das Web verändern werden. Weiterlesen auf
http://kritischegeschichte.wordpress.com/2011/09/03/bibliotheken-eine-ausstellung-zu-ihrer-architektur-geschichte-und-zukunft/

Gerade liegt vor mir von Hans Bayer "Godefridus cognomento alemannus", erschienen in der renommierten Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte 126 (2009), S. 166-216. Doch nicht nur Rechtshistoriker bieten diesem Autor eine Publikationsmöglichkeit: Auch im Archiv für Diplomatik 2008 durfte er publizieren. Süffisant verweist das Deutsche Archiv in einer Notiz zu diesem Beitrag auf bisher erschienene Rezensionen seiner Arbeiten und seine "bekannt phantasievolle[] Methode":

http://www.mgh-bibliothek.de/da/da651/da651.pl?seite=203.gif&start=203

Zu früheren Rezensionen suche man unter Hans Bayer
http://www.mgh.de/bibliothek/opac/

Hinzu kommt der Hinweis auf die "überbordenden Verirrungen" Bayers in der gleichen Zeitschrift 1998:

http://www.digizeitschriften.de/link/00121223/0/54/699

Bayers Gralsbuch von 1983 habe ich 1985 besprochen:

http://swbplus.bsz-bw.de/bsz008870675rez.pdf

Sehr deutlich auch D. H. Green, MLR 80 (1985), S. 971-975 (TA: http://www.jstor.org/stable/3729026 )

Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es ihm weiterhin in diesem Ausmaß gelingt, hochseriöse Publikationsorgane für seinen Schabernack zu finden. Solange Bayer seine Theorien, die von der Forschung fast durchweg ignoriert werden, in angesehenen Zeitschriften (z.B. MIÖG 1991) verbreiten darf, bezweifle ich, dass es mit der Qualitätssicherung in diesen geschichtswissenschaftlichen Organen zum besten bestellt ist!

Laienmund tut manchmal Wahrheit kund:

Die Lektüre von Bayers Buch hat mich an das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco erinnert: Man kann alles mit allem verbinden, bloß sind die Umwege mitunter etwas länger...

http://www.mediaevum.de/cgi-bin/ikonboard/ikonboard.cgi?act=ST;f=1;t=43



http://www.aachener-geschichtsverein.de/

http://omnesviae.org/de/

Ab 'ROMA' ad 'Aqvileia'
Summa DCLII Milia Passuum / Leuga Gallica.
Fere XLIV dies.

Ein Katalog des kleinen Bestandes mit Provenienzangaben (es sind auch deutsche Provenienzen vertreten z.B. Dominikanerkloster Wimpfen) ist im Netz:

http://www.inha.fr/IMG/pdf/livres-incunables.pdf

Eine Inkunabel von 1498 (GW M39320) liegt digitalisiert online vor:

http://inha.divvalib.net/collection/953-le-sacre-du-roy-trescrestien-loys-douzie/?n=1

Natürlich wäre es zuviel verlangt, dass in Manuscripta Mediaevalia zeitnah die Existenz eines Digitalisats der Beinecke Library eingetragen wird - es ist ja schon sensationell genug, dass eine US-Bibliothek und eine deutsche Bibliothek (SB Berlin, wo die Überarbeitung der Beschreibungen stattfindet) kooperieren.

Mellon MS 15 ist ein alchemistisch-medizinischer Sammelband um 1475

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj31315101

Das MS ist online:
http://beinecke.library.yale.edu/dl_crosscollex/brbldl_getrec.asp?fld=img&id=1291294
(Von hier aus kommt man zu den anderen Seiten des sets)

Mellon MS 15 fehlt im Handschriftencensus, während das gleichfalls digital verfügbare Mellon MS 30 erfasst ist:
http://www.handschriftencensus.de/19567 (mit Link zum Digitalisat)

Marston MS 254 der Beinecke Library (Yale) ist eine Pergamentrolle des 13. Jahrhunderts aus dem Elsass: Verfassung für den Dinghof von Ingersheim.

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj31315025

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/#|5

Neue, vorläufige Handschriftenbeschreibungen:
August 2011, New Haven (Connecticut, USA): Katalogisierung der deutschsprachigen Handschriften der Beinecke Library (Yale University)

Universitätsbibliothek Leipzig: Neue Kurzerfassungen zu den Signaturengruppen Ms 1114 - Ms 1715, Ms Apel, Ms Thom und Cod. Haen.
August 2011

Jeden Tag gibt es einen Link zu einem (meist neu digitalisierten) frühneuzeitlichen Druck. Wer keinen Hinweis verpassen will, kann auch den RSS-Feed beziehen:

http://www.facebook.com/feeds/page.php?id=154362051265249&format=rss20

http://bibliostoria.wordpress.com/2011/09/06/arquivo-digital-de-cartografia-urbana/

Die Tipps dieser Quelle sind meistens gut, aber dieses portugiesische Angebot ist bei näherem Hinsenen (wenn man sich kostenlos registriert hat) Schrott. Die Suche ist nicht benutzerfreundlich und sieht man dann nach längerem Blättern Bilder, geht die Zoomfunktion nicht.

Ich habe mir die Mühe gemacht, im Google Reader den RSS-Feed der Digitalen Sammlungen der SLUB Dresden aus Anlass der Kommentare zu
http://archiv.twoday.net/stories/38761137/
bis zum 1. September zurückzuverfolgen, als ich den Beitrag schrieb.

Hoffen wir, dass die SLUB die Existenz mehrbändiger Werke und einzelner Zeitschriftenjahrgänge auch im digitalen Raum bzw. in den RSS-Feeds bald berücksichtigen kann. Traditionelle Bibliothekare sind mit diesen Buchgattungen, habe ich mir sagen lassen, durchaus vertraut.

slub_dresden_kein_titel

Auf Französisch:

http://www.bibliopedia.fr/index.php/Solutions_logicielles_pour_bibliothèques_numériques

In November 2010, a reception and exhibition was held at the Senedd to celebrate the transfer of an important collection of 14,000 rare books from the Cardiff Public Library to Special Collections and Archives, enabled with funding from the Welsh Assembly Government and HEFCW, and the support of Cardiff Council. The collection includes rare examples of early books or incunabula printed before 1500; many early Bibles dating from 1540; early atlases including a world map published in 1492, a few months before Columbus reached America; a comprehensive set of seventeenth century Restoration plays; seventeenth century copies of Shakespeare's works and many examples of fine printing from Victorian publishers.

http://www.cardiff.ac.uk/insrv/libraries/scolar/digital/rarebooks.html

On the Causa Cardiff see
http://archiv.twoday.net/search?q=cardiff


http://digitool.haifa.ac.il/R/RKMSQEJIG2PI8PTYFFSYABT6DGGHGCLYRRC4H42EHS912G27EA-04227?func=search

Die 18 "Rare Books" sind überwiegend lateinische Drucke der Frühen Neuzeit.

MS NH108

http://sylvester.jtsa.edu:8881/R/UJM6IV7PG65CECURLREFPV5IF3UX6BRA36PVYQ5SSG114AU73G-01876?func=results-jump-full&set_entry=000015&set_number=000230&base=GEN01

Texts originated in the Devotio moderna movement. Collation: 1 (parchment flyleaf) + 2-165 + 166 (parchment flyleaf) + i (paper flyleaf) leaves : paper and parchment. Text in black ink; rubrics in red ink. Written in a Gothic hybrid hand (unit 4 in Gothic cursive) Decoration: historiated initial executed in blue, green and yellow watercolors, and red ink (ff. 46r); fol. 70r, in blue only; several initials in red ink. Katherina van Mispeltern was a nun of the Facons monastery when Elyzabeth van Daesdonc was prioress (between 1477 and 1486) and Willem Zeghers (our text reads: Sugger) was prior (between 1468 and 1481); Jacoba Custodis was a nun there while Iacobi de Molendino was prior (between 1481 and 1494) Accompanying materials: Letter by J.A.A.M. Biemans, 12 June, 2001, containing identification and description (6 leaves) in a separate envelope. Selected images also available online via The Digital Scriptorium http://www.scriptorium.columbia.edu 1. fol. 1v: Dedication vow (official document) of a nun. [Incipit] Ego soror Katherina van Mispelteren promitto stabilitatem ... secundum regulam beati Augustini, et constituciones capituli nostri generalis ... Elyzabeth van Daesdonc priorisse huius moasterij ... in presentia dom[i]ni Wilhelmi Suggeri prioris in Korssendonk - 2. ff. 2r-44v?: [rubric] Van een sterven alre begheerten der tijtliker dinghen. [incipit] Men mach vraghen oft van noot es toten staet der volcomenheit die beloefte der willigher aermoeden te doene ende overgeven des tijtlijcs goets (Spiegel der volcomenheit, Part I: De xii stervinghen, chapters 1 and following / Hendrik Herp was written between 1455 and 1460, and published P. Lucidius Verschueren, ed., Antwerp, 1931) - 3. ff. 46r-80r: [heading (incipit formula)] Hier beghint een devoet buecsken van inwendighen ende uutwendighen oefeninghen seer leerlic ende nutte ionge beghinnende menschen ... vorgaen groeten vertroestingehn, dat ierste capittel. [incipit] Als u eenighe teghenheiden toecomen, so merct haer orbaerlicheit - 4. ff. 84r-162r: Middle Dutch translation/adaptation of De imitatione Christi / commonly attributed to Thomas a Kempis. ff. 84r-85v: Table of contents [Title] Dits de tafel van Qui sequere me; ff. 86r-162r: Text [rubric (incipit formula)] Hier beghint een zeer orberlijc [ver] vermaninge toten ghesteliken leven ende is gheheten int latijn qui Sequitur me ende heest ghemaect een regulier bi swol broder thomas. [incipit] Die my na volghet en wandelt niet in dust[er]nisse seit die heere Dit sijn die woerden ons heeren - 5. f. 166r: Dedication vow (official document) of a nun. [Incipit] Ego soror Jacoba Custodis promitto stabilitatem et conversionen morum meorum ... secundum regulam beati Augustini, et constituciones capituli nostri generalis ... Elyzabeth van Daesdonc priorisse huius moasterij ... in presencia dompni Iacobi de Molendino prioris Korssendonck.

http://sylvester.jtsa.edu

Zu ihnen zählt auch eine Exlibris-Sammlung mit 2500 Bucheignerzeichen aus dem deutschsprachigen Raum (Anfang 20. Jh.).

exlibris_ranzenhofer

http://www.openaccess.nl/index.php?option=com_content&view=article&id=265%3Akiltv-press-open-access-publications&catid=1%3Anews-archive&Itemid=1


KILTV Press Open Access publications
KITLV Press is pleased to announce that its journals Bijdragen tot de Taal-, Land- en Volkenkunde /Journal of the Humanities and Social Sciences of Southeast Asia (BKI) and the New West Indian Guide/Nieuwe West-Indische Gids (NWIG) will be Open Access publications as of March 1, 2011. Thanks to a subsidy from the Dutch Organization for Scientific Research (NWO) readers can now download all articles and reviews free of charge.

This means that all issues of the BKI since 1851 and NWIG since 1919 are available online.

Dafür plädiert:

http://bibliothekarisch.de/blog/2011/09/05/kleine-einteilung-und-beispiele-von-e-tutorial/

http://de.creativecommons.org/schutzfristverlangerung-geiselnahme-mit-ansage/

Die großen der Musikindustrie geben eine Sondervorstellung in brilliantem [SIC] Lobbyismus, spannen die Studiomusiker vor ihren Karren und lassen die übrige Wirtschaft und die Bürger der EU die Rechnung zahlen. Jahrzehnte länger geschützt bleiben soll ein noch immer lukrativer Bruchteil der Aufnahmen populärer Musik aus den 1960er Jahren. In Kauf nehmen soll die europäische Kulturlandschaft dafür als Kollateralschaden ein noch maßloser werdendes, rückwirkend ausgedehntes Wegsperren des gesamten aufgenommenen Kulturerbes. Für iRights.info und finanziert durch Wikimedia Deutschland e.V. haben wir diese Vorgänge in einem Dossier auf Deutsch und Englisch zusammengefasst (das natürlich unter CC BY 3.0 de steht und voraussichtlich diese Woche auch noch gedruckt vorliegen wird).

Das Wikimedia-finanzierte "Dossier" ist ganze 10 Seiten lang:

http://irights.info/userfiles/Schutzfrist_A5_dt_web_final(1).pdf

Das University College London ist eine der besten Universitäten der Welt.

http://digitool-b.lib.ucl.ac.uk

In seinen digitalen Sammlungen gibt es neben virtuellen Ausstellungen (jüngst über Francis Galton mit downloadbarem Ausstellungskatalog als PDF) auch Karten der Osteuropa-Abteilung (in sehr guter Auflösung) und Reisebücher (im Rahmen von Europeana Travel), darunter auch solche auf Deutsch, z.B.:

http://digitool-b.lib.ucl.ac.uk:8881/webclient/DeliveryManager?application=DIGITOOL-3&owner=resourcediscovery&custom_att_2=simple_viewer&pid=410427

Der Viewer ist scheußlich, aber da bin ich ja leider in der Minderheit.

Update: Karte mit Reichstagsdarstellung

http://goo.gl/p9S8W

...ist vielleicht auch unter den Werken, die Gerd Natschinski an das Deutsche Komponistenarchiv am Europäischen Zentrum der Künste Dresden-Hellerau abgegeben hat:

http://www.bild.de/regional/dresden/dresden-regional/komponist-natschinski-uebergibt-werke-an-19734634.bild.html

...auch, wenn der Webmaster der Homepage des Deutschen Komponistenarchivs noch nichts davon weiß:

http://www.komponistenarchiv.de/natschinski-gerd/

Update 06.09.2011:
Es wurden dem Archiv handschriftliche Partituren, Pressematerial und Tonbänder übergeben. Weitere Materialien werden folgen. Die Sammlung wird derzeit gesichtet.

vor kurzem wurde der Datenstand von BSB-Ink online (inklusive Nachweis von Digitalisaten) einmal wieder aktualisiert und einige kleine Neuerungen vorgenommen:

Alle bis einschließlich 2010 erworbenen Inkunabeln sind nun in der Datenbank mit Nachtragsnummern verzeichnet.
(gezielte Abfrage über das Stichwort "erworben" im Feld "Provenienz" oder das Jahr des Erwerbs)
Der Zuwachs gegenüber dem gedruckten Inkunabelkatalog (seit 1986) beläuft sich auf insgesamt 158 Ausgaben.

In der "Expertensuche Exemplar" kann nun auch gezielt nach Identifikationsnummern von Buchbinderwerkstätten aus der Einbanddatenbank EBDB gesucht werden.

In der "Verknüpften Suche" gibt es als zusätzliche (letzte) Option im Pull-down-Menü den Punkt "Volldigitalisate ja/nein". Wenn hier "ja" eingetragen wird, ist es möglich, diejenigen Inkunabeln mit einem bestimmten Text, von einer bestimmten Provenienz oder Einbandwerkstatt oder anderen Merkmalen auszuwählen, die bereits als Volldigitalisate vorliegen. So können z.B. über 200 Inkunabeln aus der Bibliothek von Hartmann Schedel gezielt eingesehen werden.

Über 800 mit Holzschnitten illustrierte Inkunabeln wurden mittlerweile ikonographisch erschlossen worden und sind über die "Bildsuche" recherchierbar.


Bettina Wagner u.a. in INCUNABULA-L

BSB-Ink online:
http://inkunabeln.digitale-sammlungen.de

Innovative design in the 15th century from Peter van der lee on Vimeo.

Via VÖBBLOG

http://www.informatieprofessional.nl/nieuws/8780-wob-verzoek-over-contract-google-en-koninklijke-bibliotheek.html

Die Verträge von Lyon und London sind bekannt, die von München (mit Absegnung durch den Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags) und Wien geheim.

http://archiv.twoday.net/stories/6385273/

http://blog.wikimedia.de/2011/09/05/berlin-wahlpruefsteine-2011-antworten/

Dass sämtliche Parteien ein offenes WLAN im öffentlichen Raum sowie eine Open Data Agenda für Berlin grundsätzlich befürworten, mag zunächst kaum überraschen. Dies wären schließlich Pfunde, mit denen sich standortpolitisch wuchern ließe. Die feinen Unterschiede liegen aber in der Umsetzung: Während sich die CDU die Veröffentlichung von Verwaltungs- und Regierungsdaten unter CC-BY 3.0 vorstellen kann, beharrt die FDP auf “kostenpflichtigen Lizenzen für kommerzielle Nutzungen”. Dies ist vor allem deshalb überraschend, weil das Wahlprogramm der Liberalen ansonsten stark auf Anreize für die regionale IT-Wirtschaft abstellt. Bei einigen unserer Kernthemen tendieren die Parteien insgesamt uneinheitlicher: So setzt sich etwa die SPD nicht bedingungslos für die Panoramafreiheit ein, sondern plädiert dafür, “gleichwertige Rechtsgüter, wie das Recht auf den Schutz der Privatsphäre oder das Recht am eigenen Bild zu respektieren”. Im Hinblick auf das Fotografie-Verbot in Sanssouci wünschen sich die Parteien zwar eine flexiblere Handhabung, allerdings nur für “die nichtgewerbliche Verbreitung von Aufnahmen” (DIE LINKE) bzw. mit einer Kompensation durch Gebührenentgelder, die nach dem jeweiligen Grad der Nutzung gestaffelt wären (FDP).

Einer Befreiung gebührenfinanzierter Inhalte beim RBB erteilen CDU und FDP aus urheberrechtlichen Bedenken und ordnungspolitischen Gründen eine klare Absage. Die Piratenpartei übernimmt hier die maximalistische Position einer freien Wieder- und Weiterverwendung, während die Grünen zumindest eine kommerzielle Verwertung durch private Anbieter explizit ausschließen möchten. Die LINKE wiederum kann sich einer Lizensierung von Programminhalten unter CC-BY-SA vorstellen, begründet dies aber lediglich damit, dass “eine nicht-kommerzielle Nutzung der Inhalte im Internet möglich wäre”. Den dialektischen Charme, dass eine damit ebenso erlaubte Weiterverarbeitung durch die private Konkurrenz möglicherweise auch deren Programmqualität steigern würde, erkennt offenkundig niemand.


Zur Open Access-Frage:
http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_Deutschland/Wahlpr%C3%BCfsteine/Berlin_2011#Open_Access

Bernd-Christoph Kämper enthüllt:

http://www.ub.uni-dortmund.de/listen/inetbib/msg45839.html

Durchsucht wurden die auf http://www.abgeordnetenwatch.de zur Verfügung gestellten Wahlprogramme nach den Begriffen Archiv, Bibliothek und Museum:

APPD: Fehlanzeige
Quelle: Wahlprogramm APPD (PDF)
CDU: ".... Zur Planung der Nachnutzung von Tempelhof brauchen wir einen internationalen öffentlichen Wettbewerb statt zufälligem und beliebigem Klein-Klein. Dabei muss die langfristige Nutzung große Freiflächen erhalten sowie das vorhandene städtische Umfeld und Bestandsflächen berücksichtigen. Bis dahin dürfen überteuerte Teilprojekte, die einer späteren ganzheitlichen Nutzung im Wege stehen - etwa ein sinnloser Neubau der Zentral- und Landesbibliothek - nicht ausgeführt werden. Die Zwischennutzungen müssen intensiviert werden, dazu soll der Betrieb durch die Messe Berlin GmbH ergebnisoffen geprüft werden. .... Die CDU fordert ein neues Gesamtkonzept zur Jugendarbeit, in dem Jugendfreizeitstätten in Zusammenarbeit mit den Jugendverbänden, Vereinen und freien Trägern moderne Freizeitkonzepte und außerschulische Bildungsangebote entwickeln.
Dazu gehören neue Kooperationsformen zwischen Schule und Jugendarbeit im Bereich der Nachmittagsbetreuung ebenso wie Unternehmen, die sich für die Erziehung und Bildung von Jugendlichen engagieren wollen. Das Konzept der lokalen Bündnisse
für Familien ist hierbei aktiv zu nutzen. Ebenso sind die Bildungsangebote von Bibliotheken, Musik- und Volkshochschulen sowie die der anderen Kultureinrichtungen in eine für Kinder und Jugendliche bereit zu stellende kommunale Bildungslandschaft einzubinden. .....An Wandertagen sollen gezielt Kultureinrichtungen besucht werden. Diese Besuche, als Ergänzung
zum Unterrichtsstoff und „Unterricht am anderen Ort“ müssen in den Ausführungsvorschriften für Exkursionen, Wander- und Projekttage der Schulverwaltung sowie den Rahmenlehrplänen
verankert werden. Das hat auch einen positiven Effekt im Bereich Integration, denn diese ist ohne Kenntnis unserer Kultur nicht möglich. Mit Künstlern, Regisseuren, Schriftstellern etc. sollen zur Gestaltung des Unterrichts direkte Kooperationen eingegangen werden. Ebenso wollen wir die Bildungsangebote von Bibliotheken, Musik- und Volkshochschulen sowie die der anderen Kultureinrichtungen in eine für Kinder und Jugendliche geeignete kommunale Bildungslandschaft einbinden. .....Die Standorte der Landes- und Zentralbibliothek in der Breiten Straße in Mitte und am Standort Amerika Gedenkbibliothek verfallen, aber ein Neubau auf dem Gelände des Tempelhofer Flugfeldes ist unsinnig und nicht zu finanzieren.
Lösung: Die bestehenden Standorte liegen zentral und sind verkehrstechnisch gut angebunden. Wir wollen sie baulich erneuern.

- Archive: Fehlanzeige
Quelle: Wahlprogramm CDU (PDF), S. 17, 71, 72, 73
DIE FREIHEIT: ".... Wir setzen uns für die verstärkte Pflege unserer Kultur ein. Dazu gehört die öffentliche Präsentati-on unserer Werte durch die Er-schließung der unerschöpflichen Wissens- und Kulturschätze in unseren Archiven, Bibliotheken und Museen. Wir fördern die Vernetzung der Museen und An-lagen/Denkmäler gemeinsam mit dem Land Brandenburg. In die-sem Zusammenhang lehnen wir die geplante „Auslieferung“ der Nofretete an Ägypten ab. ....
Quelle: Wahlprogramm DIE FREIHEIT (PDF), S. 32
DIE LINKE: Erweiterung des Bauhausarchivs (S. 58)
Quelle: Wahlprogramm DIE LINKE (PDF), S. 50-51, 58-59
FDP: ".... Wir brauchen ein zentrales Bibliothekskonzept für Berlin, das die faire Teilhabe aller Bürger ermöglicht. .... Das Kulturforum Tiergarten wollen wir durch eine städtebauliche Aufwertung stärken. Die Reserveflächen
am Kulturforum betrachten wir als Chance für zukunftsweisende Architektur und wollen sie im Falle von Museumsneubauten vorrangig nutzen.Für die Liegenschaften der Dahlemer Museen werden wir ein Nachnutzungskonzept entwickeln. Kurzfristig
werden wir die Bestände vor dem Verfall sichern. Wir unterstützen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz in ihrem Bemühen, den Hamburger Bahnhof wieder stärker auf die junge zeitgenössische Kunst zu fokussieren. Den Bau und Unterhalt einer öffentlich finanzierten Kunsthalle werden wir nicht unterstützen. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wollen wir in ihren Bemühungen unterstützen, private Kunstsammlungen
nach Berlin zu holen. ..... Kulturelle Bildung muss vielfältig sein und frühzeitig beginnen, um schon Kindern künstlerische Ausdrucksformen nahezubringen. Insofern ist kulturelle Bildung Voraussetzung für die Zukunft der Kulturlandschaft Berlins. Künstlerische und musikalische Betätigung bereichern sowohl die individuelle Persönlichkeitsentwicklung als auch die Gesellschaft als Ganzes in vielfältiger Hinsicht.
Konkrete Maßnahmen:
• Wir wollen, dass Kunst- und Musikunterricht an Schulen von ausgebildeten Fachlehrern erteilt wird.
• Wir wollen Ausstattung und Status von Musikbibliotheken in ihrer Eigenart gegenüber den Bibliotheken, an die sie angeschlossen sind, stärken. ...."

- Archive: Fehlanzeige
Quelle: Wahlprogramm FDP (PDF), S. 46
Grüne: ".... Die Robert Havemann-Gesellschaft ist inzwischen das Archiv der DDR-Oppositionsbewegung und der Friedlichen Revolution von 1989. Wir wollen, dass dieses Archiv endlich einen neuen, den Erfordernissen angepassten und für alle Menschen zugänglichen Standort erhält. Dazu gehört auch, dass die Inhalte der großartigen Ausstellung zur Friedlichen Revolution, die zum 20. Jahrestag auf dem Alexanderplatz mit gut einer Million Besucherinnen und Besucher zu sehen war, wieder zugänglich sind. .... Den Bezirken sind in den letzten Jahren vielfach Aufgaben
zugewiesen worden, ohne für eine entsprechende Finanzierung zu sorgen. Damit wollen wir Schluss machen. Neue Aufgaben an die Bezirke wird es unter grüner Beteiligung nur zusammen mit der erforderlichen finanziellen Ausstattung geben. Für bezirkliche
Aufgaben sollen durch das Abgeordnetenhaus in Abstimmung mit den Bezirken qualitative und quantitative Standards plus einem Gestaltungsspielraum erstellt werden als Grundlage für die Zuweisung der bezirklichen Globalsummen. Strukturell eingesparte
Mittel werden wir den Bezirken zum Teil belassen für die dringend notwendige Sanierung von Schulen, für funktionsfähige Musikschulen, Volkshochschulen und Bibliotheken, für Jugendeinrichtungen, den öffentlichen Gesundheitsdienst, für
Grünflächen und serviceorientierte Bürgerdienste. Nur handlungsfähige Bezirke, die Schwerpunkte setzen können, sind
dazu in der Lage, einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern
zu führen und wirkliche Beteiligung umzusetzen. ... „Eine Stadt für alle“ heißt: Wir sehen uns in der Verantwortung für Kultur in der ganzen Stadt, von Spandau bis Köpenick und von Pankow bis Neukölln. Berlin als Deutschlands Kulturstadt Nummer 1 mit starkem und klarem Profil zu etablieren erfordert eine langfristige, gesamtstädtische Perspektive für das kulturpolitische Handeln. Diese kann nur in enger Abstimmung mit den Bezirken und VertreterInnen der verschiedenen Sparten des Berliner Kulturlebens entwickelt werden. Die kommunalen Kultureinrichtungen in den Bezirken sind integraler Bestandteil der städtischen Kulturlandschaft Berlins. Mit ihren Bibliotheken, Musikschulen, Volkshochschulen, mit ihren kommunalen Galerien, Bezirksmuseen und Veranstaltungsorten stellen die Bezirke die grundlegende, dezentrale kulturelle Infrastruktur für die Bevölkerung in den Stadtteilen bereit. Die Kultur- und Bildungsangebote der kommunalen Einrichtungen werden tagtäglich von tausenden von Menschen aller Altersgruppen in ihren Kiezen genutzt. Ihren Erhalt und ihre Weiterentwicklung betrachten wir als gesamtstädtische Aufgabe. ... 170 Museen gibt es in Berlin. Die staatlichen Museen als Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit ihren großartigen Beständen sind weltberühmt und Anziehungsort für Menschen
aus der ganzen Welt. Die Landesmuseen, wie die Stiftung
Stadtmuseum, das Deutsche Technikmuseum oder die Berlinische
Galerie, haben eine Menge Entwicklungsmöglichkeiten.
Sie sollen Orte der Auseinandersetzung mit der Geschichte und
Kultur der Stadt sein. Dabei werden wir sie unterstützen.
Einwanderung als Teil deutscher Geschichte würdigen Die Geschichte und Kultur Berlins ist in starkem Maße durch Zuwanderung geprägt. Es ist an der Zeit, dies in einem angemessenen Rahmen darzustellen und zu würdigen. Es gilt, die
vielfältigen Facetten von Migration sowie die daraus resultierende
Dynamik und Veränderung unserer Stadtgesellschaft für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen. Wir werden uns deshalb dafür einsetzen, dass die Bedeutung der Migrationsgeschichte
für die Entwicklung und Veränderung Berlins bei der Stiftung Stadtmuseum als thematischer Schwerpunkt verankert, ein entsprechendes Ausstellungskonzept erarbeitet und in den Räumen des Stadtmuseums nachhaltig umgesetzt wird. ....
Bibliotheken für alle
Bibliotheken sind oft die ersten kulturellen Einrichtungen, die junge Menschen nutzen. Niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote sind darum auch im Informationszeitalter notwendig.
Wir brauchen deshalb bezirksübergreifende Konzepte zur qualitativen und quantitativen Ausstattung. Eine bezirksübergreifende, gemeinsame Standortplanung ist ebenso wichtig wie die enge Verzahnung zwischen Schulen und Kinder- und
Jugendbibliotheken.
Der Zentral- und Landesbibliothek kommt in der Stadt eine immer größere Bedeutung zu. Sie ist die größte öffentliche Bibliothek
in Berlin. Dieser Bedeutung kann sie heute aufgrund der unzureichenden baulichen Situation an den verschiedenen Standorten kaum noch gerecht werden. Wir werden in der nächsten Legislaturperiode eine Lösung für einen zentralen, verkehrsgünstigen und urbanen Standort finden. .... Das Gelände des Berliner Schlosses ist ein zentraler Platz mit gesamtstaatlicher Bedeutung für die Geschichte Deutschlands. Ein Gebäude an diesem Ort beinhaltet hohe symbolische Bedeutung, der sich Berlin im nationalen und internationalen Kontext bewusst sein muss. Wir wollen das Humboldtforum nicht nur zu einem interkulturellen Dialog nutzen, sondern es zu einem Ort von internationaler Ausstrahlungskraft machen, an dem über die Globalisierung und ihren Einfluss auf die Kulturen weltweit diskutiert wird.
Wir wollen diesen Ort im Herzen der Stadt für die Auseinandersetzung mit der Kultur der außereuropäischen Länder nutzen. Wir sehen in der Präsentation der Sammlungen aus den
Dahlemer Museen einen idealen Beitrag zum Anstoß einer interkulturellen Verständigung über Geschichte, Gegenwart und
Zukunft unserer Gesellschaft.
Wir wollen die Idee eines Humboldtforums weiter konkretisieren
und eine konzeptionelle Debatte, an der sich die wissenschaftlichen
und kulturellen Einrichtungen in Berlin sowie die Zivilgesellschaft beteiligen. ...."

Quelle: Wahlprogramm Grüne (PDF), Sp. 108, 177, 204, 209-210, 211, 212
Piratenpartei: " .... Öffentliche Daten gehören den Berlinern, nicht den Archiven..... Wir werden die Berliner Verwaltung und Politik nach den Prinzipien von Open-Government umgestalten, um direkte demokratische Mitbestimmung sowie eine aktive Informationspolitik zu gewährleisten. Dies bedeutet:
• den freien Zugang zu öffentlichen Daten (OpenData),
• den freien Zugang zu öffentlich finanzierten Werken zur Wieder- und Weiterverwendung (OpenCommons)
• die Umsetzung von Wissensfreiheit durch die Veröffentlichung von Archiven, staatlich oder kommunal geförderter Forschung und Entwicklung (OpenAccess). .... Öffentliche Daten sind wertvoll, sie werden mit hohem Aufwand erhoben, stehen aber nur Wenigen zur Verfügung oder werden gar nicht genutzt. Dies lehnen wir ab. Wir wollen, dass alle nicht personenbezogenen Daten und Werke der Öffentlichkeit kostenfrei und unabhängig von einer Anfrage zur Verfügung gestellt werden. Es besteht keine Holschuld der Bürger, sondern eine Bringschuld der Verwaltung. Wir sehen dies als Teil der Umsetzung des Informationsfreiheitsgesetzes hinsichtlich des zu gewährenden Rechts auf Akteneinsicht an.
Freier Zugang zu öffentlichen Daten erleichtert den Bürgern die Mitwirkung und demokratische Beteiligung, ob Neubebauung von Arealen aufgrund von Raumordnungsdaten, die Nutzung von Geodaten für stadtweite Projekte, Budgetzahlen für die Analyse der Finanzkraft der Stadt oder Umwelt- und Verkehrsdaten. Diese öffentlichen Daten sind zu wertvoll, um sie in Archiven verstauben zu lassen. Die Kontrolle der parlamentarischen Vorgänge durch den Bürger ist ohne eine lückenlose Information über Beratungen, Verhandlungen und Entscheidungen nicht möglich, daher sind alle parlamentarischen Vorgänge, Berichte, Publikationen und Protokolle umgehend und vollständig zu veröffentlichen.
Wir setzen uns für eine umfassende Information über bereits bestehende Open-Data-Projekte in Berlin, wie z. B. „kiezatlas.de“ oder „meine-demokratie.de“ ein, um diese weiter auszubauen und mehr Bürger einzubeziehen. Wir wollen neue Projekte aufbauen, weil wir es als sinnvoll ansehen, wenn Berliner über Probleme in der Infrastruktur direkt online mit der Senats- oder Bezirksverwaltung kommunizieren und sich ständig über den Bearbeitungsstand informieren können. Eine Vernetzung der Open-Data-Projekte mit anderen Kommunen national und international wird von uns ausdrücklich befürwortet.
Zu den Grundforderungen von Open-Data gehört es, alle öffentlichen Daten an ihrem Ursprung unmittelbar, aufbereitet zur Verfügung zu stellen. Dafür muss eine stabile technische Infrastruktur möglichst vielen Bürgern die Nutzung gewährleisten. Zur Freigabe geeignete öffentliche Daten sind zu identifizieren, um sie in Verwaltungsabläufe integrieren zu können. Die Abwicklung der dezentralen Sammlung, die Aufbereitung und Veröffentlichung von öffentlichen Daten kann nur über einheitliche Open-Source-Prozesse erfolgen, um den Zugang zu diesen Standards nicht auf eine juristische Person zu begrenzen. Gleichberechtigter Zugang ermöglicht Innovation
Wir werden sämtliche öffentliche Daten in standardisierten Formaten bereitstellen, über die keine juristische Person die alleinige Kontrolle hat. Öffentliche Daten sind Gemeingut. Die Standards müssen eine Kombination und Integration der öffentlichen Daten mit anderen Quellen erlauben. Öffentliche Daten, allgemeine Information, Wissen und kulturelle Güter sind unter der Verwendung von freien Lizenzen online zugänglich zu machen.
Wir setzen uns dafür ein, dass Rohdaten von öffentlich finanzierten Werken zur Wieder- und Weiterverwendung frei zur Verfügung gestellt werden, um so den OpenCommons-Gedanken in Berlin zu verankern. Wissen, das sich auf einen engen Personenkreis begrenzt, kann sich nicht entfalten, wichtige Aspekte am Projekt Unbeteiligter werden nicht beachtet und führen zu Fehlentscheidungen und Verzögerungen, Weiterentwicklungen werden nicht vorangetrieben.
Wir werden den barrierefreien Zugang zu Wissen und Innovationen, die in öffentlich oder gemeinnützig geförderten Universitäten, Hoch- und Fachschulen entstanden sind, ermöglichen. Der Zugang zu Wissen darf nicht in Abhängigkeit zu Privilegien oder Wohlstand stehen, nur die Kompetenz des Nutzers ist für die Verwendung entscheidend.
Unter diesen Voraussetzungen kann die Hauptaufgabe der Universitäten und Hochschulen erfüllt werden, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern Wissen und Innovation auch zu erzeugen. Wir sind uns im Klaren darüber, dass der Aufbau entsprechender Strukturen einer Förderung bedarf. Die aus dem Austausch von Wissen folgende Innovation, gerade in der Interaktion mit internationalen Universitäten, bedeutet volkswirtschaftlich einen Zugewinn, der die entstehenden Kosten bei weitem übersteigen würde.
Bibliotheken in der herkömmlichen Form verfügen bereits über digitale Archive. Wir wollen diese Archive der Öffentlichkeit unentgeltlich zur Verfügung stellen und stufenweise erweitern, bis sämtliche Werke frei zugänglich sind.
Durch diese Maßnahmen wird virtuelles Gemeingut geschaffen, auf das jeder frei zugreifen kann. Abseits des öffentlichen Rechts und der Verwaltung zur Weiterverwendung der öffentlichen Güter wird eine Stärkung der wirtschaftlichen und kulturellen Innovation ermöglicht. Wir haben in unserer Generation diese Möglichkeiten uns national und international zu vernetzen, wir sollten sie nutzen, um Wissensfreiheit umzusetzen. .... Ein selbstbestimmter und aufgeklärter Umgang mit öffentlichen Inhalten ist für die PIRATEN Berlin Ziel des staatlichen Bildungsauftrags. Daher ist für die Teilnahme an öffentlichen Bildungsangeboten der Stadt Berlin - Schulen, Hochschulen, Bibliotheken sowie Einrichtungen kultureller Bildung - der uneingeschränkte Zugang zu Inhalten offener Datennetze unerlässlich. .....Die PIRATEN Berlin werden ein Bibliotheksgesetz in Berlin realisieren. Bei der Umsetzung orientieren wir uns am Gesetzesentwurf des Deutschen Bibliotheksverbandes."

Quelle: Wahöprogramm Piratenpartei (PDF), S. 2, 11, 12-14, 19, 22
Pro Deutschland: Fehlanzeige!
Quelle: Wahlprogramm Pro Deutschland (PDF)
SPD: "....Bibliotheken zählen – neben den Musikschulen – zu den wichtigsten außerschulischen Institutionen kultureller Bildung, die für uns einen hohen Stellenwert besitzt. Deshalb tritt die SPD ein für die Schaffung einer „Stadt des Wissens“ auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Als Kern dieses Campus werden wir einen Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) errichten. Wir wollen einen Raum für das Gedächtnis der Stadt schaffen und die Bücherbestände des Landes Berlin schrittweise digitalisieren, damit sie weltweit und in Echtzeit nutzbar sind. In dieser „Stadt des Wissens“ sollen zudem kreative Wirtschafts- und Wissenschaftseinrichtungen angesiedelt werden. Die bisherigen Standorte der ZLB in der Breiten Straße und der Amerika-Gedenkbibliothek sollen auch weiterhin kulturell genutzt werden. Wir werden ein Bibliotheksgesetz beschließen, in dem Mindeststandards bei Medienetats und Betreuung sowie stärkere Kooperation in und zwischen den Bezirksbibliotheken geregelt sind, um eine qualitativ hochwertige Bibliotheksversorgung in allen Bezirken zu gewährleisten. Wir werden die Anzahl der Kooperationsvereinbarungen zwischen den Schulen und den Bibliotheken zur Leseförderung und zum Erwerb von Medienkompetenz erhöhen, indem wir die Rahmenbedingungen verbessern.
Pflege der Kunst- und Kulturlandschaft
Berlin hat in der vergangenen Legislatur durch Etaterhöhungen und umfangreiche bauliche Investitionen große Fortschritte bei der Stabilisierung und Förderung seiner kulturellen Leuchttürme erreicht. Keine andere Stadt in Deutschland hat eine solche Dichte qualitativ hochrangiger Opern, Theater, Museen, Literaturhäuser, Gedenkstätten, Chöre und Orchester sowie eine so dynamische Tanzszene wie Berlin. Unser Ziel bleibt es, diese einmalige Kulturlandschaft zu erhalten und zu pflegen.
Berlin gilt als weltweit anerkanntes Zentrum für zeitgenössische Kunst. Die Zahl der hier lebenden und arbeitenden bildenden, musizierenden und darstellenden Künstler aus aller Welt wächst weiter. Der Ruf der Stadt als internationale Kunstmetropole basiert ganz wesentlich auf ihrer lebendigen und innovativen freien Szene. Sie ist der Humus, auf dem auch die Hochkultur gedeiht. Sozialdemokratische Kulturpolitik muss sich deshalb verstärkt
der Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen der freien Szene zuwenden.
Hierzu zählt eine gezielte Infrastrukturförderung sowohl auf Landes- als auch auf Bezirksebene, auch um der Verdrängung von kulturellen Angeboten entgegenzuwirken. ..... Berlins kulturelle Attraktivität basiert ganz wesentlich auf seiner reichhaltigen Museums-, Gedenkstätten- und Erinnerungslandschaft. Mit zahlreichen Gedenkstätten erinnert Berlin an NS-Diktatur und Shoah. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass dieses finsterste Kapitel deutscher Geschichte nicht in Vergessenheit
gerät. Wir begrüßen die baldige Einweihung des Denkmals für die ermordeten Sinti und Roma.
Durch das Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer und den SED-Unrechtsstaat hat Berlin auch international hohes Ansehen erworben. Gemeinsam mit dem Bund werden wir den bewährten Kurs des staatlichen und bürgerschaftlichen Engagements zur aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem Gedenken an die Opfer der beiden deutschen Diktaturen in Berlin fortsetzen und fördern.
Zur Erinnerungskultur der Hauptstadt gehört auch die Gestaltung eines postkolonialen Erinnerungsortes „Afrikanisches Viertel“. Nicht zuletzt aus dieser Verantwortung heraus bekennen wir uns zur Notwendigkeit einer Entwicklungspolitik auf Landesebene.Die Pflege des kulturellen Erbes gehört zu den Kernaufgaben sozialdemokratischer Kulturpolitik. Wir setzen uns in diesem Zusammenhang dafür ein, dass die Attraktivität des international hoch angesehenen Bauhaus-Archivs durch einen Erweiterungsbau gesichert wird.
Der Bau des Humboldt-Forums am Schlossplatz ist das bedeutendste kulturpolitische Projekt des Bundes in der deutschen Hauptstadt. Wir stehen zu den finanziellen Verpflichtungen,
die Berlin im Rahmen dieses Projektes in der historischen Mitte der Stadt übernommen hat, und erwarten von der Bundesregierung, dass noch in der laufenden Legislaturperiode des Bundestages mit den Bauarbeiten begonnen wird. An der inhaltlichen Gestaltung des
Humboldt-Forums werden wir uns verstärkt beteiligen. ...."

Quelle: Wahlprogramm SPD (PDF), S. 41-43
Fazit: Rot-Rot-Grün scheint sich der Verantwortung gegenüber der Berliner Archivlandschaft wenigstens in Ansätzen bewusst zu sein: Bauhaus-Archiv und Robert-Havemann-Archiv finden in den genannten Programmen Erwähnung.
Überraschend ist es m. E., dass das bürgerliche Lager aus CDU und FDP - wie ist DIE FREIHEIT einzuschätzen? - Archive gänzlich vernachlässigt.
Die PIRATEN - trotz guter Umfragewerte und einer hier im Blog nicht zu leugnenden Sympathie - fallen eher durch Archivstereotypen, als durch konstruktive Auseinandersetzung mit archivischen Problemen auf.

Bd. 1 A-K ist komplett online
http://paperc.de/2909-deutscher-humanismus-a---k-9783110213874

Bd. 2 Lief. 2 Murner-Rhagius
http://paperc.de/20317-murner-thomas-rhagius-johannes-9783110266900

Bd. 1 Lief. 2 Bd. 2 Lief. 1 fehlt!

Update 1.10.2010: Alle nun offline.

Dass PaperC dauerhafte Links hat, nützt wenig, wenn die Bücher aus dem Angebot entfernt werden. Die Volltextsuche ist seit geraumer Zeit völlig unbrauchbar, das kann man vielleicht noch akzeptieren. Aber dass kommentarlos Bücher verschwinden wie Borries' Schwesternspiegel könnte davon abhalten, das Angebot zu verlinken.

Das Schwesternspiegel-Buch stammt von de Gruyter, einem der Hauptlieferanten hochwertigen Contents in PaperC. Sind womöglich alle de Gruyter-Bücher nur befristet einsehbar?

http://archiv.twoday.net/stories/11561810/

Aus den AGB:

PaperC übernimmt keine Gewähr

- für die jederzeitige Abrufbarkeit aller Inhalte – vollständig oder in Teilen – des gesamten Inhalte Angebots;
- dafür, dass solche Inhalte, wie diese z.B. im – Zeitpunkt des Vertragsschlusses über die Nutzung des Online-Dienstes gemäß dieser AGB im Online-Dienst verfügbar sind, auch danach noch – vollständig oder in Teilen – verfügbar sind;
- dafür, dass solche bestellten Inhalte, die der Nutzer in der Funktion „Meine Bibliothek“ des Online-Dienstes abgelegt hat, dauerhaft zum wiederholten Abruf durch den Nutzer bereit stehen.

PaperC übernimmt die Gewähr für die Abrufbarkeit nur, soweit der vom Nutzer ausgewählte konkrete Inhalt im Zeitpunkt der Bestellung zum Abruf angeboten ist und der Abruf unmittelbar mit der Bestellung durch den Nutzer auf dessen Endgerät zum Zwecke der nach diesen AGB zulässigen Speicherung erfolgt.

7.2
PaperC behält sich vor, die über den Online-Dienst angebotenen Inhalte jederzeit zu ändern und einzelne Inhalte – vollständig oder in Teilen – ohne Vorankündigung aus dem Angebot heraus zu nehmen.


Wichtig zu wissen ist auch, dass Guthaben nach einem Jahr verfällt, wenn keine kostenpflichtige Transaktion erfolgt.

Insgesamt ist PaperC kein rundum empfehlenswertes Angebot.

Bei dem noch bis 15.9.2011 laufenden Meinungsbild zeichnet sich eine überwältigende Mehrheit gegen Bildfilter ab:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Meinungsbilder/Einf%C3%BChrung_pers%C3%B6nlicher_Bildfilter

Die vorläufige Auswertung des Wikimedia-Referendums, bei dem es keine Möglichkeit gab, sich gegen die Board-Entscheidung über die Einführung eines Filters auszusprechen, liegt vor:

http://meta.wikimedia.org/wiki/Image_filter_referendum/Results/en

Arachnophobiker können keine Spinnenbilder sehen

http://archivbib.twoday.net/

ArchivBib ist ein seit 4 Tagen bestehendes Weblog mit dem Untertitel Archive und Bibliotheken. Die Beiträge sind in Plan3t.info enthalten, als Autorin nennt sich Claudia Nospers.

Angesichts des hohen Outputs mag man an ein Testprojekt denken. Von Archivalia wurden nicht nur die Kategorien "geklaut", sondern auch viele Themen, wobei natürlich Archivalia verschwiegen und direkt auf die Archivalia-Quelle verlinkt wird. Test hin oder her, dieses Blog ist dubios.

Ein Vorgängerprojekt archiv.antville.org ist nicht mehr online. Im Google-Cache zeigt sich aber, dass auch hier die Kategorien-Anleihe bei Archivalia bereits gegeben war.

Das Impressum vom 19. August 2011 sagte:

ARCHIV ist ein privates nichtgewerbliches Projekt von Claudia Nospers (CN).

Ein Weblog das Einträge rund um Archive und Bibliotheken mit angrenzenden Fachgebieten aufnimmt.

Jeder registrierte Nutzer darf Einträge verfassen.


Das stimmt überein mit
http://archivbib.twoday.net/stories/impressum/

archiv_antville

Wieso sie so wichtig ist, erläutert mit Hinweisen auf weitere Quellen:

http://infobib.de/blog/2011/09/04/zur-anonymitat-im-web/

Eine Anleitung habe ich im AGFNZ-Weblog veröffentlicht:

http://agfnz.historikerverband.de/?p=854


kauf bei netten Leuten, die Bücher verschenken statt wegwerfen.

verschenkbuecher_ahrensburg

12356 Leser fand bis heute der zu den meistgelesenen Beiträgen dieses Blogs zählende:

http://archiv.twoday.net/stories/3351291/

Can public libraries sell or capture the rights of the public?

http://paigrain.debatpublic.net/?p=3448&lang=en

http://www.augias.net/index.php?ref=inc_7481.html

Äußerlich fallen am Archiv die weitgehend geschlossenen, großen Fensterläden aus grünem Stahlblech auf. Bis auf das spätbarocke Portal wirkt das schnörkellose Gebäude mit den klaren Linien auf den Betrachter ungewöhnlich streng. Trotzdem wurde das Archiv mit sehr hohem Aufwand erbaut und war in der Herstellung erheblich teurer als beispielsweise die benachbarte Hofbibliothek, die äußerlich einen großzügigeren Eindruck hinterlässt. Hinter den schlichten Fassaden des Archivs verbirgt sich dagegen ein für seine Zeit äußerst innovatives Gebäude.

Als es der Fürstlich Fürstenbergische Baudirektor und Architekt Franz-Josef Salzmann in den Jahren 1756 bis 1763 entwarf und erbaute, richtete er alles konsequent auf ein Ziel aus: die sichere Aufbewahrung von Urkunden, Akten und Bücher. Es entstand eines der ersten selbständigen Archivgebäude im Deutschen Reich überhaupt, ein Gebäude, in dem zum Schutz vor Feuer und Eindringlingen moderne bauliche Maßnahmen wie Brandschutztüren und feuerbeständige Tragkonstruktionen Anwendung fanden. Der Architekt Salzmann antwortete auf seine Aufgabenstellung mit genau den gleichen bautechnischen Mitteln, wie sie auch heute noch in ähnlicher Form zum Einsatz kommen.


Update: http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Einblicke-in-F-F-Geschichte;art372512,5104656

http://www.mt-online.de/start/top_news/4903265_Volkszaehlungslisten_gehen_online.html

https://familysearch.org/search/collection/show#uri=http://hr-search-api:8080/searchapi/search/collection/1646446

http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/lehnert_bibliothek/nutzung.html

Für Recherche und Studium der in Kalliope aufgenommenen Einträge des Teilnachlasses Lehnert muss sich der Interessent an die Universitätsbibliothek Chemnitz (UBC) wenden. Eine Voranmeldung unter service@bibliothek-tu-chemnitz.de oder Tel. 0371/531-13183 ist erforderlich.

Der Zugang zu den Materialien ist ausschließlich in den Räumen der CampusBibliothek I der UBC, Mo – Fr zwischen 9.00 und 19.00 Uhr, Sa zwischen 10.00 und 13.00 Uhr möglich.
Der Interessent muss sich als Bibliotheksbenutzer anmelden. Er erhält eine aktenkundige Personenrechtsbelehrung zum Umgang mit den Daten und das benötigte Tagespasswort für den Rechercheeinstieg.

Rechtsbelehrung zum Ausdrucken
Diese Niederschrift ist 2fach auszufüllen - ein Exemplar der Niederschrift erhält der Nutzer und ein Exemplar verbleibt in der Bibliothek.

Text der Rechtsbelehrung (Auszug aus dem Strafgesetzbuch)


Auszug aus der Rechtsbelehrung:

Ich wurde heute auf die gewissenhafte Erfüllung meiner Obliegenheiten verpflichtet
und insbesondere darauf hingewiesen, dass das Gelesene nicht weiter gegeben
oder unanonymisiert publiziert werden darf. Ebenso ist es mir untersagt, mit
Personen, deren Namen in den unanonymisierten Unterlagen genannt sind, Kontakt
aufzunehmen. Mir wurde der Inhalt der folgenden Strafvorschriften des
Strafgesetzbuches bekannt gegeben:
§ 133 Abs. 3 - Verwahrungsbruch,
§ 201 Abs. 3 - Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes.
§ 203 Abs. 2, 4, 5 - Verletzung von Privatgeheimnissen,
§ 204 - Verwertung fremder Geheimnisse,
§§ 331, 332, 335, 336 - Vorteilsannahme und Bestechlichkeit,
§ 353 b - Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer
besonderen Geheimhaltungspflicht,
§ 97b Abs. 2
i.V.m.
(§§ 94 bis 97, 101) - Verrat in irriger Annahme eines illegalen Geheimnisses,
§ 357 - Verleitung eines Untergebenen zu einer Straftat,
§ 358 - Nebenfolgen.
Auf die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung bin ich hingewiesen worden.
Eine Ausfertigung dieser Niederschrift und einen Abdruck der oben genannten
Vorschriften habe ich erhalten.
Der vorstehende Text ist mir vorgelesen *) - von mir durchgesehen *) - und von mir
genehmigt worden.
Passwort erhalten; Weitergabe nicht erlaubt.
Ein Ausdrucken der Images ist nicht gestattet.


Es geht wohlgemerkt um einen Wissenschaftlernachlass, nicht um Staatsgeheimnisse des BND.

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/kultur/kudo/art1541,1391701

Eine Ausnahme ist das Frankfurter Museum für moderne Kunst

Die Sammlung des MMK, mit ihren mehr als 4.500 Werken internationaler Kunst, ist nicht nur sehr umfangreich, sondern auch extrem vielfältig und qualitätvoll. Mit einer solchen Konzentration an hervorragenden Werken der Gegenwartskunst kann kaum ein anderes Museum in Deutschland aufwarten und auch international gilt das MMK als eines der führenden Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Das zwanzigjährige Bestehen des Hauses in diesem Jahr bietet nun den Anlass, die Sammlung in vollem Umfang zu digitalisieren und der Öffentlichkeit auch online zugänglich zumachen. Den Anfang machen die in der Ausstellung MMK 1991-2011 - 20 Jahre Gegenwart gezeigten Werke. In den kommenden Monaten soll der Online-Katalog sukzessive erweitert und um weitere Materialien wie Texte und kurze Videos zu den Künstlern und Werken ergänzt werden.

http://www.mmk-frankfurt.de/de/sammlung/die-sammlung/

Vergleichsweise viel zeigt im Netz das Museum Folkwang:

http://sammlung-online.museum-folkwang.de

Nachdem Peter Suber sein Blog aufgegeben hatte und nur noch einen monatlichen Artikel im Newsletter geschrieben hatte, dem eine Übersicht (Roundup) über die wichtigsten OA-Entwicklungen beigegeben waren, reduziert er nun die Erscheinungsweise des Newsletters auf viermal jährlich. Der Roundup fällt ersatzlos weg.

Das ist einerseits schade, denn so wurde man in der Flut der OATP-Links auf die wichtigen Links aufmerksam gemacht. Andererseits gibt es den ru.ps-Tag:

Since January 2011 or so, I've tagged "roundup-worthy" items with "ru.ps" and will continue to do so.

Here's the feed of all new OA-related developments (thanks to all participating OATP taggers, including yourself if you're willing).
--HTML version
http://www.connotea.org/tag/oa.new
--RSS version
http://www.connotea.org/rss/tag/oa.new

Here's the subset of new OA-related developments I find "roundup-worthy".
--HTML version
http://www.connotea.org/user/petersuber/tag/ru.ps
--RSS version
http://www.connotea.org/rss/user/petersuber/tag/ru.ps


Schön wäre, wenn man monatlich einen automatischen Digest dieser Einträge beziehen könnte ...

Dass Subers Stimme weniger häufig zu vernehmen sein wird, ist zu bedauern. So bleibt das Feld weitgehend dem Scharlatan Harnad überlassen ...

http://www.efa.gr/Documentation/Arch_man/doc_arch_man_ligne.htm

Digitalisiert von der École Française D'Athènes.

http://hochschularchiv-aachen.blogspot.com/2011/08/anwendung-von-archibond.html


Von http://www.tribur.de/blog/?p=16248

Zugleich ein Beitrag gegen die Knoppisierung der Geschichte.

Geschichte - das Frühstückchen, Bild Richardfabi, PD ex Wikipedia

Unter dem Berg Infomüll, den Karl Dietz in diversen Listen verbreitet, ist alle paar Monate auch ein Nugget verborgen. Das Gedicht von Edo Leitner
http://de.wikipedia.org/wiki/Edo_Leitner
war mir neu:

Eine Hexe kam nach Gmünd,
wo viele fromme Leute sind,
dort hat man, kaum angekommen,
ihr den Besen fortgenommen.
Seitdem hat die arme Hexe
Gmünderwertigkeitskomplexe.


Aus: Galgenlieder, Reimereien. dipa-Verlag 1989

http://blog.wikimedia.de/2011/09/02/wiki-loves-monuments-2000-bilder-in-24-stunden/

Bilder:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Images_from_Wiki_Loves_Monuments_2011

Herrenhaus Kürbitz - Foto: Conscius http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

http://lists.ibiblio.org/pipermail/cc-de/2011-September/001019.html

http://blog.wikimedia.de/2011/09/02/projekte-aktivitaten-von-wikimedia-deutschland-im-august-2011/

Jeder kennt ihn: den Klassiker aus der Geschichte der Wahlplakate. Text: “Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau”, suggestiv bebildert und eingesetzt von der CDU anlässlich der Bundestagswahlen 1953. Ein Digitalisat dieses Plakats, zusammen mit vielen anderen Preziosen aus der Adenauer-Zeit, ist nun für jedermann nachnutzbar. Es freut uns außerordentlich, dass das Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in einer ersten Lieferung 129 Fotos und Plakate unter der Lizenz Creative Commons cc-by-sa 3.0 freigegeben hat. Dies soll der Auftakt sein für Kooperationen mit anderen parteinahen Stiftungen, um interessante Bereiche der jüngeren Zeitgeschichte (Kalter Krieg, Entspannungspolitik, Wiedervereinigung, Neue Soziale Bewegungen, etc.) schrittweise zu erschließen. Die Bilder der Konrad-Adenauer-Stiftung sind bereits auf Wikimedia Commons hochgeladen worden

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Images_from_the_Konrad-Adenauer-Stiftung

Bild: Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP) http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en

Den Unsinn hatten wir schonmal

http://archiv.twoday.net/stories/16595241/

Trotzdem Danke, Edlef!

http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/wikileaks-openleaks-transparenz

Wikileaks und OpenLeaks mögen sich im Kampf gegenseitiger Beschuldigungen zerlegt haben und weiter zerlegen. Die Überzeugung, dass Transparenz wichtig ist – und dass das Internet das mächtigste Instrument ist, um mehr Transparenz zu schaffen –, diese Idee geht nicht mehr weg.

Cartoon:

http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/4579/New-Facebook-Terms-Allows-Confiscating-Furniture-cartoon.aspx

Via
http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/23861/10-Social-Media

Findbuch zum Bestand 623 (Stadt Koblenz), "Verwaltungsarchiv", Akten und Amtsbücher 1814-1945 - PDF-Datei, 1,15 MB.

Den Anstoß gab http://archiv.twoday.net/stories/29744752/.

 

twoday.net AGB

xml version of this page

powered by Antville powered by Helma