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Nimmt dieses Käsblättchen noch jemand ernst?

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/open-access-droht-wissenschaftlern-der-zwang-zum-selbstverlag-12783786.html

Es geht um die vorgesehene Änderung des Hochschulrechts in Baden-Württemberg, siehe auch die Petition, die leider nur jämmerlichen Zuspruch fand:

http://archiv.twoday.net/stories/629754898/

Zur Wissenschaftsfreiheit siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/8401787/

http://frda-stage.stanford.edu/

Auf

http://hyperallergic.com/106358/14000-images-of-the-french-revolution-released-online/

ist die Rede von 14000 "high-resolution images", aber bei dem hier abgebildeten Beispiel (volle Größe) kann ich noch nicht einmal die Beschriftung lesen.


Nun auch mit Signaturen bei den Metadaten:

http://fuldig.hs-fulda.de/viewer/browse/handschriften*/-/1/-/-/


In der Liste der frühneuzeitlichen Handschriften des Düsseldorfer Heinrich-Heine-Instituts - siehe http://archiv.twoday.net/stories/640153734/ - findet sich auf der folgende Eintrag:

HH 65
Himerii ephtalamos logos / de nuptiis severi imperatoris /
E' codice Augustano ansam praebente Leone Allatio descripsit Elias Ehinger.
Ratisbonae 1648. 7 Bl. 35 x 21 mn.
griech. Handschr.
[früher F 16]


So nach dem Lacomblet-Katalog
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/man/content/pageview/5350170

Wolfgang Mayer von der Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg teilte dazu freundlicherweise mit:

Bei "der angegebenen Handschrift handelt es sich wohl um eine Abschrift (möglicherweise der Abschrift ) Elias Ehingers aus der sich ehemals in der Stadtbibliothek Augsburg, jetzt in der BSB München befindlichen Handschrift “BSB Cod graec 564“, Bl. 338 ff. Diese Handschrift ist beschrieben in:

Wolf, Hieronymus: Catalogus Graecorum librorum manuscriptorum Augustanae Bibliothecae. – Augustae Vindelicorum : Mangerus, 1575. Nr. 67

Hoeschel, David: Catalogus graecorum codicum qui sunt in bibliotheca reip. Augustanae Vindelicae. - Augustae Vindelicorum : Ad insigne Pinus, 1595. S. 57, Nr. CXX

Henisch, Georg: Bibliothecae inclytae reipub. Augustanae utriusque tum Graecae tum Latinae librorum & impressorum & manu exaratorum catalogus]. – Augustae Vind. : Schönigk, 1600. Sp. 54

Ehinger, Elias: Catalogus Bibliothecae Amplissimae Reipublicae Augustanae. - Augustae Vindelicorum : Praetorius, 1633. Sp. 769

Reiser, Anton: Index manuscriptorum bibliothecae - [Augsburg] : Goebel, 1675. S 80

Catalogus codicum Manuscriptorum Bibliothecae Regiae Bavaricae. Voluminis I, Tom. V (1811), S. 426-434

Zugriff auf ein Digitalisat haben Sie unter:
https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/search?documentid=12094920

Elias Ehinger war seit 1635 in Regensburg Rektor des dortigen Gymnasium poeticum, so dass sich das Datum 1648 wohl auf eine 1648 entstandene Abschrift einer früheren Abschrift Ehingers beziehen wird."

Da der betreffende Server der BSB derzeit nicht erreichbar ist, verzichte ich darauf, einen Permalink des Handschriften-Digitalisats anzugeben.

Digitalisate der Bücher von Wolf, Hoeschel, Henisch, Ehinger und Reiser sind nachgewiesen unter:

http://de.wikisource.org/wiki/Staats-_und_Stadtbibliothek_Augsburg

Gern hätte ich wenigstens die Seite aus dem Ehinger-Katalog verlinkt, aber auch hier liefert der BSB-Server gerade NICHTS.

Der Catalogus ist im Vorwort 1811 datiert, trägt aber auf dem Titelblatt die Jahreszahl 1812:

http://books.google.de/books?id=zCdZAAAAcAAJ&pg=PA426 (hier S. 433 zum Text)

Eine Wiener Abschrift Ehingers nennt Fabricius:

http://books.google.de/books?id=-DEBAAAAMAAJ&pg=PA415

Es ist Cod. phil. gr. 106:

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0781_b0212_jpg.htm
http://data.onb.ac.at/rec/AL00116440

Schoell 1830 zu den drei damals bekannten Handschriften des Himerios:

http://books.google.de/books?id=V6Y4AQAAMAAJ&pg=PA123&lpg=PA123

Die Abschrift findet sich auch im Dresdener Sammelband des Ehinger A 2, siehe

http://digital.slub-dresden.de/id275355187/23

Harless erwähnt eine weitere Abschrift:
http://books.google.de/books?id=FxMUAAAAQAAJ&pg=PA327

Weitere Quellen:
http://books.google.de/books?id=dwwMAAAAIAAJ&q=himerios+ehinger

Zu Elias Ehinger:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=116378638

Zum Autor Himerios:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118912763

#fnzhss

Nicht so ganz das Gebiet dieses Blogs, aber Open Access und vielleicht ja eine Meldung wert:

http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/index

Lizenz
http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/

Ein ausführlicheres Positionspapier, das im Rahmen des Gründungsworkshops im Herbst 2012 vorgestellt wurde, findet sich hier
http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/files/docs/Postitionspapier1012.pdf

ISSN 2197-2567, bisher zwei Ausgaben 2013.

Ich las eben
"Occupy London und die besetzte Friern Barnet Library"
http://www.zeitschrift-suburban.de/sys/index.php/suburban/article/view/98/145

Der Gegenstand des Beitrages ist die besetzte Friern Barnet Library in Nord-London. Dieser steht für eine ‚Politik des Politischen‘, die sich gegen die Privatisierungsmaßnahmen der regierenden liberal-konservativen Koalition richtet. In diesem Kampf um die Bibliothek
wurden Aussagen der programmatischen Vision der Regierung von einer Allianz aus Aktivist_innen und Bürger_innen polemisch gegen die Politik gewendet, deren Umsetzung diese Vision ideologisch legitimieren sollte. Es werden zunächst die Rahmenbedingungen
der Besetzung beschrieben, danach wird detailliert auf das Geschehen im Herbst 2012 und Winter 2012/13 eingegangen. Es wird erklärt, warum die Auseinandersetzung um die Bibliothek für das Verständnis gegenwärtiger sozialer Kämpfe in der ‚postpolitischen Stadt‘ hilfreich ist. Zum Begriff der Postpolitik bzw. der Postdemokratie haben sowohl Colin Crouch als auch Jacques Rancière Theorien vorgelegt. Der Aufsatz wird den theoretischen Schwerpunkt auf Rancière legen, Crouchs Überlegungen jedoch ebenfalls mit einbeziehen.


Grüße
J. Paul

http://www.bl.uk/world-war-one


http://germano-fil.hypotheses.org/1376

Der französischsprachige Beitrag verlinkt auch Archivalia.

http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/facebook-ein-netzwerk-fuer-die-wissenschaft

Der Beitrag ist aus meiner Sicht zu unkritisch geraten. Ich selbst nutze Facebook privat eher sporadisch. Beruflich ist vor allem die geschlossene Facebook-Gruppe Archivfragen sehr wichtig, die erstaunlich lebendig ist und viele wertvolle Hinweise und Diskussionsbeiträge enthält. Standardmäßig werden die Inhalte meines Tumblr-Blogs auf Facebook re-publiziert, gelegentlich teile ich auch Archivalia-Beiträge.

Schmalenstroer schrieb zu seinem Blog-Aggregator: "Ich kann jedem an dieser Stelle nur empfehlen, nicht die Facebook-Variante zu benutzen. Dank derem Ranking-Algorithmus bekommt der User leider nicht alle Beiträge zu sehen, sondern nur einen winzigen Bruchteil. Momentan werden die meisten Beiträge im Durchschnitt von nur einem von 90 Abonnementen gesehen. Ich müsste Facebook jetzt Geld zahlen, um die Beiträge zu promoten oder die Nutzer dazu anregen, möglichst viel mit der Seite zu interagieren. Falls ihr euch schon mal gefragt habt, warum diverse Seiten ständig Aufrufe zum Kommentieren und Liken bringen, wisst ihr es jetzt. Für mich kommt so ein Vorgehen nicht in Frage und ich empfehle euch daher, andere Netzwerke oder gleich die Webseite zu nutzen. Und denkt gar nicht daran, ein historisches Nacherzählungsprojekt wie @9nov38 auf Facebook zu versuchen, der Algorithmus wird es völlig unkontrollierbar zerreißen."

"Interessenlisten" wie "Archive im deutschsprachigen Raum" (angelegt von Maria Rottler) sind dieser bevormundenden Diktatur des Algorithmus zwar nicht unterworfen, können aber nur von angemeldeten Nutzern bezogen werden und verfügen auch nicht über einen RSS-Feed.

Mit der Facebook eigenen Suche habe ich noch nie etwas gefunden, während die Twitter-Suche doch einigermaßen brauchbare Ergebnisse zu aktuellen Themen liefert.

Gebe ich bei Facebook in das Suchfeld pixelio ein, finde ich nur die pixelio-Seite. Google+ liefert mir dagegen Treffer zur aktuellen Abmahnung.

Mit anderen Worten: Um auf dem laufenden zu bleiben, ist dank der Bevormundung Facebook denkbar ungeeignet. Wichtige Hinweise werden einem willkürlich vorenthalten. Und für Seiten-Anbieter ergibt sich der lästige Zwang, ständig zum Liken und Kommentieren animieren zu müssen, sonst sinkt die Reichweite drastisch.

Sicher hat Facebook auch für die Wissenschaftskommunikation nützliche Aspekte, aber aus meiner Sicht hat diesbezüglich Google+ die Nase vorn. Da aber alle Welt bei Facebook ist, muss man zähneknirschend auch da mitmachen (wenn man professionell Öffentlichkeitsarbeit im Web 2.0 betreiben will, z.B.).


Sagt der Jurist Jonas Kahl

http://www.telemedicus.info/article/2718-Darf-der-Bundestag-von-Bloggern-einen-Presseausweis-verlangen.html

Siehe aber
http://archiv.twoday.net/stories/418666949/ (vom Direktor bestätigt: HAB vergibt keine Rezensionsexemplare an Blogs)

http://svpow.com/2014/02/03/if-harry-potter-was-an-academic-work/

Brilliant!

Bd. 1-8

http://digital.lb-oldenburg.de/ihd/content/titleinfo/246368

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=30839

Es reicht! Andere Länder kennen die deutsche juristische Spezialität des Abmahnwesens nicht, ohne dass man deshalb den Eindruck hat, dass dort alles Drunter und Drüber geht. Dem Abmahnwahn muss endlich entschieden Einhalt geboten werden. Die erste Abmahnung hat in jedem Fall kostenlos zu sein. Am Abmahnunwesen verdienen vor allem die Rechtsanwälte und dubiose Geschäftemacher, wobei bei den Anwälten sowohl gierige Abmahnhaie (wie U+C bei der Redtube-Abmahnung) als auch vermeintliche "weiße Ritter", die Abmahnopfer retten (auch wenn es wie im Fall Redtube nichts zu retten gibt) Kasse machen.

Bei den Blawgern überwiegt das Unverständnis über die Kölner Irrsinns-Entscheidung. Und auch Heise-Justiziar Heidrich stößt ins gleiche Horn:

http://heise.de/-2105550

"Urheberrechtskriminalität am Landgericht Köln" konstatiert RA Kompa, weil das Gericht selbst nicht lizenzkonform genutzt hat:

http://www.kanzleikompa.de/2014/02/04/urheberrechtskriminalitaet-am-landgericht-koeln/

Er ist nicht der einzige, der (im Prinzip strafbare) Urheberrechtsverstöße dem LG vorhält:

http://www.tagseoblog.de/liebes-lg-koeln-was-ist-denn-das-bitte

Der nächste Aufreger ( http://rivva.de/212053019 ) rollt schon heran: die GEMA will für YouTube-Einbettungen kassieren. Aber bleiben wir noch bei dem Fall Pixelio. Siehe hier:

http://archiv.twoday.net/search?q=pixelio

Pixelio hat Stellung genommen und das Urteil kritisiert:

http://www.pixelio.de/static/stellungnahme

"Wir werden umgehend den Punkt der Urheberbenennung in den pixelio Nutzungsbedingungen entsprechend präzisieren, um für zusätzliche Klarheit zu sorgen.

Pixelio wird sich zudem an einer Berufung gegen das Urteil des LG Köln beteiligen, da diese Fehleinschätzung nicht nur Einfluss auf unsere Nutzer und Bildverwender, sondern in weiterer Auslegung auf nahezu alle Bildverwendungen im deutschen Internet hat."

Trotzdem bleibe ich bei meinem Rat: Hände weg von "lizenzfreien" Bildern!

http://archiv.twoday.net/stories/97070683/

Pixelio macht ausdrücklich bei jedem Download darauf aufmerksam, dass seine Bilder nicht in sozialen Netzwerken geteilt werden dürfen - das entspricht ganz und gar nicht den Gegebenheiten von Web 2.0.

CC-Bilder haben aber damit und mit den Nutzungsbedingungen von Bloghostern ebenfalls ein Problem:

http://archiv.twoday.net/stories/589173162/

Dass hier eine riesige Abmahnfalle lauert, wäre aber übertrieben. RA Kompa kann auf Telepolis noch so sehr gegen diejenigen Urheber von CC-Bildern hetzen, die sich insbesondere von kommerziellen Nutzern nicht jeden Lizenzverstoß gefallen lassen wollen und an den Abmahnungen gut verdienen - wer sich an die einfache Regel "Autor nennen, Lizenz verlinken!" hält, braucht eigentlich nichts zu befürchten.

http://archiv.twoday.net/stories/219051498/

Ein erhöhtes Abmahnrisiko angesichts des Pixelio-Fehlurteils besteht bei CC-Bildern aus meiner Sicht nicht. Hält man sich an die beiden einfachen Regeln gibt es kein nennenswertes Abmahnrisiko bei CC-Bildern.

Bei der noch kaum verbreiteten 4. Version der CC-Lizenzen ist sogar eine Anti-Abmahnklausel eingebaut worden, die es dem Nutzer ermöglicht, nicht lizenzkonforme Nutzungen nachzubessern.

Aber auch in Sachen Pixelio & Co. werden sich die Abmahnungen - progonostiziere ich - in engen Grenzen halten. Der Imageschaden ist wesentlich größer.

Bei der Redtube-Massenabmahnung war der "geniale" Schachzug ja, mit dank anscheinend künstlich erzeugtem Traffic viel genutzten Pornofilmchen Kasse zu machen. Diese Schmuddel-Konstellation ist auf Fotonutzungen, bei der der gute Name des Fotografen verbreitet werden soll, ganz und gar nicht übertragbar. Sobald der Hobby-Fotograf, der wie bei Pixelio abmahnen lässt, bekannt wird, hat er im Netz - ob man das nun gut findet oder nicht - mit hinreichend unangenehmen Reaktionen zu rechnen. In ihrer eigenen Bosheit heiter ruhende Naturen wie RA Urmann sind doch wohl eher die Ausnahme. Es dürfte für Abmahnkanzleien schwer werden, die für eine größere urheberrechtliche Abmahnaktion erforderliche kritische Masse an Fotografen und/oder Fotos aufzutreiben. Dass jede solche Abmahnung eine zuviel ist und auch Venusfliegenfallen wie das berüchtigte Marions Kochbuch nach wie vor erfolgreich im Abmahngeschäft sind steht auf einem anderen Blatt.

Auch im Bereich des UWG sind Massenabmahnungen immer schwerer geworden, da die Gerichte genauer hinschauen. Voraussetzung ist dort ja ein reales Wettbewerbsverhältnis. Bei einer urheberrechtlichen Abmahnung müssen die eigenen Rechte verletzt worden sein.

So irrwitzig das Kölner Urteil auch ist - zur Panik besteht kein Anlass.

Update: Der Kommentar verweist auf Abmahnungen des Profifotografen Benjamin Thorn

http://www.ra-plutte.de/2013/03/abmahnung-pixellaw-rechtsanwaelte-fuer-benjamin-thorn-fotolia/

http://bestatterweblog.de/neues-sachen-des-benjamin-thorn-abmahnung-durch-benjamin-thorn/

http://forum.wpde.org/allgemeines/124224-abmahnung-system-rechtswidrig-ueber-url-mit-permalink-ausgespaeht-wer-kennt-sich-aus.html (ohne nennung von Thorn)

Aufgrund dieser Berichte liegt der Verdacht nahe, dass auch das Kölner Urteil von Thorn erwirkt wurde. [Benutzername des Abmahners war Pijay, siehe auch
http://www.reisen-fotografie.de/pixelio-passiert-eigentlich-nun/ ]

Zur Debatte siehe auch
http://www.pixelio.de/index.php?ACTION=topic&topic_id=52effba25d5aa0243c000001

Es soll Berufung eingelegt werden:
http://heise.de/-2107053



Foto: Stefan Emilius / http://www.pixelio.de

http://www.heise.de/tp/blogs/6/155798

http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-26030497

http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/uebersicht/aus-verkauf-von-miro-gestoppt-1.18235958

Aufgrund juristischer Einsprüche wurde die geplante Auktion eines inzwischen staatseigenen Konvoluts von 85 Miró-Gemälden von Christie's kurzfristig abgesagt.

Gewohnt bissig wird der Wechsel in den Vatikan und die Enttäuschung der Ulmer, die Frau Schavan in den Bundestag gewählt hatten, kommentiert:

http://causaschavan.wordpress.com/2014/02/04/destination-heiliger-stuhl-oder-der-beschiss-von-ulm/

http://francofil.hypotheses.org/1982

"Die Eulalia-Sequenz gilt als das älteste überlieferte Zeugnis volkssprachlicher Literatur in der Geschichte des Französischen. Die nur 29 Verse über das Martyrium der heiligen Eulalia werden auf die Zeit um das Jahr 880 datiert und stammen vermutlich aus der Abtei Saint-Amand im heutigen Département Nord. Der Text wurde auf die letzten freigebliebenen Seiten einer Sammlung der Werke Gregors von Nazianz notiert, zusammen mit anderen lithurgischen Gesängen sowie dem sprachhistorisch nicht weniger bedeutenden althochdeutschen Ludwigslied. Die Handschrift wurde von Hoffmann von Fallersleben 1837 in der Bibliothek von Valenciennes wiederentdeckt. "

Am 17. Februar (!) droht dem Grundstück in Berlin-Bohnsdorf, auf dem der von der Fritz Kühn Gesellschaft e.V. betreute künstlerische Nachlass des Metallbildhauers, Kunstschmieds und Fotografen Fritz Kühn gelagert ist, die Zwangsräumung. DAS ANTIEISZEITKOMITEE, ein Zusammenschluss in und bei der Partei DIE LINKE, hat eine Petition eingereicht:
http://www.antieiszeit.de/

Offline wird bereits gesammelt,
http://www.antieiszeit.de/details/fritz-kuehn-petition-unterschriftenliste.pdf
online sei die Petition mit der Nummer 48986 noch im Prüfungsprozess:
https://epetitionen.bundestag.de/epet/petuebersicht/mz.nc.html

Das "Neue Deutschland" berichtet:
Berlin will sein Erbe nicht. Der Nachlass des Metallbildhauers Fritz Kühn droht zerschlagen zu werden. Von Christina Matte.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/922794.berlin-will-sein-erbe-nicht.html
Kommt es zur Räumung, wäre das Museum passé. Wohin dann mit dem metallischen Werk? Wohin mit den Fotografien und dem zeichnerischen Werk, darunter Skizzen, Entwürfe, Ausführungszeichnungen? Wohin mit dem grafischen Werk, den Drucken von Stahlplatten? Wohin mit dem schriftlichen Nachlass, der nicht nur die Werkstattarbeit betrifft, sondern auch Korrespondenzen Fritz Kühns mit Joachim Ringelnatz und Georg Kolbe enthält.

Mehr:

Verein Fritz Kühn Gesellschaft e.V., Museumsprojekt:
http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/museum/

Fritz Kühn – Werkbeispiele aus der Denkmalliste Berlin:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmalsalon/download/denkmalsalon_21_haspel.pdf

Die zentrale deutsche Stelle für die militärischen Krankenunterlagen aus beiden Weltkriegen, auch Krankenbuchlager genannt, hat am 31.12.2013 nun endgültig seine Pforten geschlossen. Nachdem bereits am 01.07.2007 die Ermittlungen für private Suchanfragen eingestellt worden sind, ist das "Archiv" nun auch für wissenschaftliche Recherchen geschlossen.
http://www.berlin.de/lageso/versorgung/krankenbuchlager/

Wie es mit den Unterlagen weitergeht und ab wann eine Benutzungen wieder möglich ist, steht in den Sternen. Sowohl das Land Berlin als auch das verantwortliche Bundesressort, das Staatsministerium für Kultur und Medien, schieben sich gegenseitig den Schwarzen Peter hinsichtlich der Übernahme der zig Millionen Unterlagen zu.

Es ist beschämend, dass ausgerechnet zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs, eines der wichtigsten Nachweisarchive im Bezug auf den Ersten Weltkrieg unbenutzbar brach liegt, inbesondere da die Unterlagen der preußischen Armee nahezu komplett im Zweiten Weltkrieg vernichtet wurden.

Hier sollte man sich wirklich einmal ein Beispiel an Frankreich oder England nehmen und Geld für den Erhalt dieser einzigartigen Unterlagen in die Hand nehmen.

In den USA wurden eine verschollen geglaubte Papstbulle aus der Gründungszeit der Universität Heidelberg entdeckt.

Quelle:
http://www.uni-heidelberg.de/md/zentral/gruendungsurkunde_papst_urban_c_uah_460x280.jpg

gruendungsurkunde_papst_urban_c_uah_460x280

© Universitätsarchiv Heidelberg

Nach dem bereits im Jahr 2008 damit begonnen wurde, die Unterlagen der "International Prisoners-of-War Agency" (http://www.cicr.org/eng/assets/files/other/icrc_002_0937.pdf) aus dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes in Genf für die Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs zu digitalisieren, damit diese pünktlich zum 100. Jahrestag hinsichtlich des Beginns des Ersten Weltkriegs im August 2014 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden kann, läuft seit 01.02.2014 schon wieder ein weiteres Meilenstein-Projekt beim ICRC.

Dort werden nun auch die Kriegsgefangenschaftsunterlagen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs digitalisiert (etwa. 36 Mio. Karteikarten) um sie dann stückweise ab 2016 veröffentlichen zu können.

Quelle:
http://www.cicr.org/eng/resources/documents/article/other/archives-first-world-war-2011-07-27.htm
http://www.icrc.org/eng/resources/documents/article/other/02-01-archives-second-world-war.htm

Brillant wie immer Kathrin Passig:

http://www.zeit.de/digital/internet/2014-02/kathrin-passig-internetpubertaet

Zu http://archiv.twoday.net/stories/650489047/

Bei Tumblr wird der Dateiname eines hochgeladenen Bilds automatisch vergeben:

http://31.media.tumblr.com/3d58feb300106120b1ae6a90fbae248d/tumblr_n0fs73psCg1r3ksi6o1_400.jpg

In Archivalia binde ich alle Bilder aus Webspace-Gründen mit img src ein.

http://www.1337core.de/urheberrecht-im-internet-name-und-lizenz-gehoeren-in-den-dateinamen/

hatte den Vorschlag gemacht, den Namen des Fotografen in den Dateinamen aufzunehmen. Das ist durchaus sinnvoll, ebenso wie der Hinweis auf die Lizenz. § 95c UrhG, der die Entfernung von für die Rechtewahrnehmung wichtigen Metadaten verbietet, könnte tangiert sein, wenn man ohne technische Notwendigkeiten den Dateinamen ändert.

Aber der folgende Dateiname sieht nicht wirklich überzeugend aus, sieht man davon ab, dass ich schlampig gearbeitet habe und Punkte nicht mit _dot_ codiert habe, da ich nicht wusste, welche Zeichen in Dateinamen (üblicherweise) gültig sind.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vapiano_aachen_urheber_klaus_graf_.lizenz_cc_by-sa_https_colon_slash_slash_creativecommons_dot_org_slash_licenses_slash_by-sa_slash_3_dot_0_slash_deed_dot_de.jpg

Öffnet man das Bild mit Rechtsklick sieht man im Dateinamen die Pflichtangaben, wobei bei Pixelio eben www.pixelio.de stehen müsste. Keine Ahnung, ob das dem LG Köln genügen würde, aber jedenfalls ist die Forderung eines Links zu Pixelio nicht erfüllbar, wenn der anklickbar sein soll.

Macht man das Bild anklickbar, siehe etwa

http://de.selfhtml.org/html/grafiken/verweise.htm

dann kann man - ohne weitere technische Vorkehrungen - durch einfachen Klick mit rechter Maustaste wieder zum "nackten" Bild gelangen.

Da man bei solchen D*** wie den Richtern vom LG Köln ja vom Worst Case ausgehen muss, kann vielleicht die Namensnennung im Dateinamen genügen, aber sobald das Gericht auf die Idee kommt, dass der Verweis auf Pixelio zumindest auch im Interesse des Urhebers ist (um etwa auf weitere Bilder des Urhebers hinzuweisen), kann man zumindest erwägen, dass die Verletzung des Verlinkungsgebots durch nicht-anklickbaren Link auch vom Abmahnenden gerügt werden darf. Pixelio hatte sich im konkreten Verfahren ohnehin auf die Seite des Nutzers geschlagen, was das Gericht aber nicht beeindruckt hat.

Blogger, die mit den eher spartanischen Vorgaben eines Bloghosters wie Twoday auskommen müssen, können in der Regel gar nicht eine technisch befriedigende Lösung realisieren. Sie sollten daher lieber ganz auf Bilder verzichten. Kleiner Scherz am Rande.

Update: Bei Flickr enthält der Link nicht den Dateinamen:

http://www.flickr.com/photos/34028941@N00/12295711755/


http://www.westline.de/westfalen/muenster/nachrichten/ln/Plagiat-Juristin-kommt-mit-blauem-Auge-davon;art1191,309121

Besser dazu Horstkotte in der ZEIT:
http://www.zeit.de/studium/2014-01/doktortitel-plagiat-uni-muenster

Wer fälscht oder plagiiert, verliert den Doktortitel. So die Regel. Die Uni Münster hat sie gebrochen und den Autor nur gerügt. Die Promotionsordnung deckt das nicht. [...]

Und drittens weiß niemand, dass es sich bei dem betroffenen Werk um eine fragwürdige Doktorarbeit handelt. "Es wird Sand ins Auge des Betrachters gestreut", sagt der Münchener Rechtsprofessor und Plagiatsexperte Volker Rieble. Betrogen bleibt am Ende das Lesepublikum, das der Dissertation nach allen Regeln der Kunst vertraut. Oder kurz: "Rüge vergeht, Doktor besteht", wie Rieble sagt.


Zum Fall mit Namensnennung:
http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Mb

http://copy-shake-paste.blogspot.de/p/vroniplagwiki-scorecard.html

bonnekoh

https://netzpolitik.org/2014/pressestelle-des-bundestages-erklaert-wir-machen-hier-keine-parlamentarische-berichterstattung/

Besonders dreist:

" Herr Beckedahl wäre Blogger und kein Journalist."



Foto: Stefan Emilius / http://www.pixelio.de

Zum Kontext:
http://archiv.twoday.net/stories/650489047/

Etwas alarmistisch, aber im Kern nicht unberechtigt gibt das Bestatterblog Kenntnis von einer krassen, noch nicht rechtskräftigen Fehlentscheidung (einstweilige Verfügung) des Landgerichts Köln (kann es sein, dass uns dieses Gericht in letzter Zeit häufiger begegnet ist *übelgrübel).

Nach dem Bestatterblog entschied das Gericht (AZ 14 O 427/13), "daß selbst dann ein Urheberrechtsverstoß vorliegt, wenn man eine rechtmäßig erworbene Bilddatei, die auch durch Bildunterschrift und/oder weitere Kennzeichnung im Text ordnungsgemäß mit den Namen des Fotografen gekennzeichnet ist, so auf seine Seite stellt, daß ein Internetbenutzer durch Rechtsklick auf das Bild und “Datei anzeigen” den direkten Bildlink aufruft!"

http://bestatterweblog.de/hammer-urteil-des-lg-koeln-abmahnfalle-alle-webseiten-sind-betroffen/#more-18014

Siehe auch

http://www.golem.de/news/landgericht-koeln-direkte-urls-zu-bildern-koennen-lizenzrechte-verletzen-1402-104335.html

https://plus.google.com/+RAMichaelSeidlitz/posts/6Po2scpmF6y

Kommentar: Das Vorbringen des Pixelio-Fotografen kann ich nur als höchst unmoralisch würdigen. Solche Portale mit lizenzfreien Bildern können zu sehr als Abmahnfallen genutzt werden, ich rate daher von ihnen entschieden ab. Die Entscheidung ist völlig weltfremd: Technische Blockaden, dass mittels Rechtsklick kein Öffnen des Bilds möglich ist, etwa mittels Javaskript können ohne weiteres umgangen werden. Sobald jemand im CC-Bereich auf diese Abmahnidee kommt, sollte massiv juristisch gegengesteuert werden, möglichst nicht bei den "Experten" des LG Köln.

Siehe auch
http://wiki.creativecommons.org/FAQ#Can_I_insist_on_the_exact_placement_of_the_attribution_credit.3F

"Wenn Sie den Schutzgegenstand oder eine Bearbeitung oder ein Sammelwerk vervielfältigen, verbreiten oder öffentlich wiedergeben, müssen Sie alle Urhebervermerke für den Schutzgegenstand unverändert lassen und die Urheberschaft oder Rechtsinhaberschaft in einer der von Ihnen vorgenommenen Nutzung angemessenen Form anerkennen, indem Sie den Namen (oder das Pseudonym, falls ein solches verwendet wird) des Urhebers oder Rechteinhabers nennen, wenn dieser angegeben ist." (CC)

Update: Volltext ist da:
http://www.ra-plutte.de/wp-content/uploads/2014/02/LG-K%C3%B6ln-Urteil-vom-30.01.2014-Az.-14-O-427-13.pdf

http://www.ra-plutte.de/2014/02/lg-koeln-pixelio-bilder-muessen-urhebervermerk-in-bild-url-auffuehren/

http://rivva.de/211970532

http://rechtsanwalt-schwenke.de/achtung-urheberhinweise-im-bild-notwendig-lg-koeln-pixelio/

http://archiv.twoday.net/stories/650489123/

http://nblogs.de/neue-abmahnwelle-urheber-muessen-auch-in-dateien-genannt-werden-3019/



Foto: Stefan Emilius / http://www.pixelio.de

... fordert D64-Co-Vorsitzender Nico Lumma.

http://d-64.org/creative-commons-als-offentlich-rechtliche-aufgabe/?utm_source=rechtsfrei&utm_medium=twitter

"Die EU-Kommission hat ihre Anfang Dezember 2013 gestartete öffentliche Konsultation zur Überprüfung der Regeln zum EU-Urheberrecht (vgl. Meldung vom 8. Dezember 2013) um einen Monat verlängert. Interessenvertreter haben nun bis 5. März die Gelegenheit, ihre Anmerkungen zu einer Überarbeitung und Modernisierung des EU-Urheberrechts einzubringen.

Die EU-Kommission lädt insbesondere Konsumenten, Nutzer, Autoren, Darsteller, Verlage, Produzenten, Rundfunkunternehmen, Vermittler, Verteiler und andere Dienstleister, Verwertungsgesellschaften, öffentliche Behörden und Mitgliedstaaten ein, Beiträge einzureichen. Ziel der Konsultation ist es, »Input von allen Interessenvertretern zur Überrüfung der Regeln zum EU-Recht« zu sammeln. "
http://www.urheberrecht.org/news/5129/

Konsultation:
http://ec.europa.eu/internal_market/consultations/2013/copyright-rules/index_de.htm

Teilnehmen und Verwerterinteressen in die Schranken weisen!

Es erwies sich als undurchführbar, in einem Bücher-Podcast Inhalte fremder Bücher auszugsweise vorzustellen, auch wenn die Autoren von dieser Publicity sehr angetan waren. Die Verlage schikanierten:

http://www.lesegefahr.de/2014/01/wie-ich-versuchte-einen-buecher-podcast-zu-machen-und-an-den-verlagen-verzweifelte/

Himmel, Thorsten K. D. : Portal „Rhein-Maas-Net“ (RMnet). aventinus media Nr. 14 [31.01.2014] , in: aventinus, URL: http://www.aventinus-online.de/no_cache/persistent/artikel/9842/

"Auch wenn das Portal selbst nicht mehr aktualisiert wird und etliche gebrochene Links als unschön anzumerken sind, so stellen die zusammengetragenen und verfügbar gemachten Informationsressourcen, die Dokumentensammlungen, Protokolle, Urkunden, Ortslexika, Steuer- und Bevölkerungslisten, Karten und Bibliographien dieses Portals dennoch eine veritable und reichhaltige Wissensquelle zur (Raum-)Geschichte des Rhein-Maas-Raums vom Jahr 1000 an bis ins 20. Jahrhundert hinein dar. "

Ich sehe es naturgemäß wesentlich weniger positiv. Letzte Neuigkeit ist von 2005. Nachhaltiges digitales Arbeiten sieht anders aus.

http://www.rmnet.uni-trier.de/

Zum Sachstand:

http://log.netbib.de/archives/2014/01/20/bibliotheksdienst/ Kommentare!

Die kostenlose Chrome-Erweiterung ZenMate

https://zenmate.io/home/

wird genannt von

http://blog.cibera.de/2014/02/03/rtve-stellt-5-000-dokumentationen-online/

Man kann dort einige Länder auswählen, um Geoblocking auszuwählen. Neben den USA ist wegen der BBC noch UK interessant, die Niederlande und Norwegen (beides interessant wegen digitaler Bibliotheks-Angeboten) fehlen.

Ich habe es gerade mit Google Books getestet: funktioniert einwandfrei und ermöglicht anders als die sonst von mir genutzten Webproxys

aktuell vor allem:
http://www.ipconceal.com/

die volle Funktionalität. Auch HathiTrust bereitet keine Probleme.

Dagegen hat das Unterfangen, das unter

http://archiv.twoday.net/stories/444867181/#640154181

genannte VPN zu nutzen, bei dem Versuch OpenVPN zu installieren nur dazu geführt, dass auf meiner Festplatte unerwünschte und sehr lästige Programme installiert wurden, aber nicht OpenVPN.

https://netzpolitik.org/2014/youtube-videos-einbetten-kuenftig-kostenpflichtig/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/404099696/


http://oberrhein.hypotheses.org/258

Eine Edition erscheint mir übertrieben bzw. nicht vordringlich. Es würde aus meiner Sicht genügen, ein Digitalisat der Handschrift in St. Paul im Lavanttal mit Tiefenerschließung ins Netz zu stellen.

Dass der zitierte Blogbeitrag genaue Online-Nachweise liefert, darf als sehr positiv hervorgehoben werden!

Update: Allerdings vermisse ich einen Link auf
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1012285510

Es wäre schön, um einen Gedanken von Maria Rottler aufzugreifen, wenn alle personenbezogenen de.hypotheses.org-Blogbeiträge über eine gemeinsame GND-BEACON-Datei recherchierbar wären.


"Mittelalterliche Urkunde aus dem Jahr 1387 lagerte auf dem Dachboden eines Privathauses in St. Louis", heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Heidelberg:

Pressemitteilung Nr. 27/2014 v. 3.2.2014,
http://www.uni-heidelberg.de/presse/news2014/pm20140203_mittelalterliche_papstbulle.html:

In den USA ist bei einem privaten Zufallsfund eine die Universität Heidelberg betreffende Bulle von Papst Urban VI. aus dem Jahr 1387 entdeckt worden: Die Urkunde, die seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg als verschollen galt, lagerte auf dem Dachboden eines Hauses in St. Louis. Die Finder hatten sich über das Internet an das Universitätsarchiv Heidelberg gewandt. Von dort aus gelang es, eine Übergabe des mittelalterlichen Dokuments an den deutschen Generalkonsul in Chicago zu vermitteln. Die Experten des Archivs, aus dessen Beständen die Papstbulle vor nicht ganz 70 Jahren verschwunden ist, arbeiten jetzt daran, einen fachgerechten Rücktransport nach Heidelberg zu organisieren.
Generalkonsul Dr. Christian Brecht konnte die Urkunde Ende Januar 2014 persönlich entgegen nehmen. Überbracht wurde sie von der Schwester der Finderin, die diese in den Besitztümern der Mutter auf dem Dachboden entdeckt hatte. Sie war überrascht, im Haus ihrer Mutter ein Dokument in lateinischer Sprache zu finden. Um Näheres darüber herauszufinden, wandte sie sich an das Institute of Jesuit Sources in St. Louis. Dort konnte die Universität Heidelberg als Ursprungsort der Bulle ausgemacht werden. Wie die Urkunde in den Besitz der Mutter gelangt ist, bleibt für die Schwestern ein Rätsel.
„Es gibt leider auch keinerlei Hinweise darauf, wie das Dokument in den Nachkriegswirren von Heidelberg in die USA gelangt ist“, sagt der Direktor des Universitätsarchivs, Dr. Ingo Runde. Bei einer Revision des Archivs in den Monaten Dezember 1947 und Januar 1948 war entdeckt worden, dass acht mittelalterliche Urkunden aus den Beständen verschwunden sind. Neben der jetzt wiederaufgefundenen Papstbulle handelt es sich um zwei weitere päpstliche sowie fünf pfalzgräfliche Urkunden aus der Gründungszeit der Universität, die aus den Jahren 1386 bis 1389 stammen. „Der zeitliche Zusammenhang spricht dafür, dass diese Dokumente zusammen aufbewahrt wurden und damit möglicherweise auch gemeinsam den Weg über den Atlantik genommen haben.“ Der Archivleiter hofft, dass sich mit dem zufälligen Fund der Bulle vielleicht doch Spuren für den Verbleib der anderen Urkunden finden lassen.
In der jetzt wiederaufgefunden Urkunde vom August 1387 erteilt Papst Urban VI. den an der Heidelberger Universität weilenden Geistlichen das Privileg, auf fünf Jahre von der Präsenz am Ort ihrer Pfründe befreit zu sein. Es handelt sich dabei um ein Originalpergament. Für die Organisation des Rücktransports nach Heidelberg arbeitet das Universitätsarchiv mit Frieder Kuhn zusammen, dem Leiter des Instituts für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut des Landesarchivs Baden-Württemberg.

"Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

ich komme zurück auf Ihre Anfrage vom 27. Januar, zu der ich Ihnen mitteile:
1. Im Bundesarchiv existiert zum Nachlass von Heinrich Himmler eine Nachlassakte in zwei Teilbänden.
2. Diese Akte ist in den Diensträumen des Bundesarchivs in Koblenz nach dem IFG einsehbar. Von der Vorlage zur Einsicht sind solche Teile ausgenommen, die personenbezogene Unterlagen enthalten, zu deren Weitergabe das Bundesarchiv nicht befugt ist.
Eine Veröffentlichung von Reproduktionen aus der Nachlassakte ist grundsätzlich nicht gestattet und steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundesarchiv.

Für die Bereitstellung der Akte fallen nach der IFGGebO Gebühren an. Bei Nachweis des öffentlichen Interesses können die Gebühren um bis zu 50 % ermäßigt werden. Für eine Einsicht in die Akte entstehen Gebühren bis zu einem Betrag von 40,00 €. Auslagen, z. B. für Kopien, Verpackung und Versand, sind gemäß Teil B der IFGGebO daneben gesondert zu tragen.

3. Das von Herrn Henke im Jahr 1984 erstellte Gutachten stelle ich Ihnen in Abschrift als PDF-Datei zur Verfügung.

4. Derzeit ist offen, ob und wie die aktuell veröffentlichten Briefe von Heinrich Himmler ins Bundesarchiv gelangen. Hierüber bestehen noch keinerlei Vereinbarungen.

5. Kosten für eine erneute Prüfung der Unterlagen im Jahr 2010 sind dem Bundesarchiv nicht erwachsen. Herr Dr. Hollmann hat die erneute Prüfung seinerzeit in seiner Zuständigkeit liegend als Leiter der Abteilung B auf Anfrage der Produktionsfirma des Filmes "Der Anständige" vorgenommen. Es galt sicherzustellen, dass das im Jahr 1984 von Herrn Henke für das Bundesarchiv festgestellte gutachterliche Ergebnis in Bezug auf die neuerlich vorgelegten Unterlagen weiterhin Gültigkeit beanspruchen kann. Die Kosten der Reise sind ausnahmslos von der vorgenannten Produktionsfirma übernommen worden. Die Höhe der Kosten lassen sich hier nicht ermitteln.

Wünschen Sie eine Einsicht in die Nachlassakte von Heinrich Himmler, so bin ich Ihnen für eine Terminabstimmung dankbar. Die Öffnungszeiten des Lesesaals im Bundesarchiv finden Sie auf der Internetpräsenz www.bundesarchiv.de.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
...
---
Bundesarchiv
Referat Z 3 - Justitiariat"

Es ist eine Unverschämtheit und aus meiner Sicht nicht rechtmäßig, dass für die bloße Einsichtnahme in eine mittels Aktenplans ohne weiteres ermittelbare Dienstakte Gebühren nach dem IFG berechnet werden.

Eine Rechtsgrundlage für "Eine Veröffentlichung von Reproduktionen aus der Nachlassakte ist grundsätzlich nicht gestattet und steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundesarchiv." vermag ich nicht zu erkennen. Selbst bei Archivgut ist eine gültige Rechtsgrundlage nicht gegeben.

Ich werde die Dienststelle der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit um Prüfung des nicht mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen Bescheids bitten.

Offene Archive 2.1 - Social media im deutschsprachigen Archivwesen (und im internationalen Kontext)

Siehe auch das
Tagungsblog mit weiteren Informationen.

Termin und Ort: 3. bis 4. April 2014, Stuttgart (Landesarchiv Baden-Württemberg - Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart)

Bei den Vortragstiteln handelt es sich in einigen Fällen noch um Arbeitstitel. Änderungen am Programm bzw. Verschiebungen zwischen den Vorträgen sind möglich. Stand: 3. Februar 2014.

3. April

10.30 Uhr: Begrüßung (Robert Kretzschmar/Landesarchiv Baden-Württemberg; Thomas Aigner/ICARUS; Ulrich Nieß, Stadtarchiv Mannheim/BKK; NN)


10.45 Uhr: Einführung in die Tagung (Organisationsteam)


11.00 Uhr: Kate Theimer, Keynote


12.00 Uhr: Mittagspause


13.30 Uhr:
Christoph Deeg, Gaming und Social Media in Archiven - Ein Grundkonzept

Marcus Bösch, Gaming und Archive: CC Play. Das 20. Jahrhundert zum Puzzeln [Kurzvortrag]

Maria Rottler, Bloggen und Archive: Das Blogportal de.hypotheses.org

Tanja Praske, Bloggen und Social Media im Museum - eine Erfolgsstory?

Kathrin Pindl/Christopher Kolbeck, Digitale Korpora und sprachhistorische Synergien. Forschungs- und Archivinfrastrukturen 2.0 für Rechnungsbücher

Alexander Ebel, Soziale Netzwerke in der kirchlichen Arbeit. Beispiele aus der Praxis [Kurzvortrag]

16.00 Uhr: Pause


16.30 Uhr:
Christoph Sonnlechner, Wien Geschichte Wiki. Ein semantisches MediaWiki als Wissensplattform für die Stadt

Bastian Gillner, Startbahn, Spielwiese oder Sackgasse? Erfahrungen mit dem Facebook-Auftritt des Landesarchivs NRW

Angela Stilwell, Die Facebook-Gruppe Archivfragen [Kurzvortrag]

Silke Jagodzinski, Linked Open Data im Archivportal Europa

Andrea Rönz, Zur Erarbeitung von Web 2.0 - Empfehlungen im Unterausschuss Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag (BKK) [Kurzvortrag]



4. April

09.00 Uhr
Ingmar Koch, E-Government 2.0 und Soziale Netzwerke in den Niederlanden

Neil Bates, Pinterest for heritage institutions

Annabella Arahuetes Barroso, The Ecclesiastical Historical Archive of Biscay (AHEB-BEHA) and the ICARO-center

Anna Sobczak, Polnische Staatsarchive und Social Media [Kurzvortrag]

Anneke van Waarden-Koets , Follow an Archive and Ask Archivists - Events on Twitter to promote archives worldwide.


11.15 Uhr: Pause


11.30 Uhr
Esther Howell, Das Crowdsourcing-Konzept des Landesarchivs Baden-Württemberg

Nanna Floor Clausen, Danish experience with crowdsourcing: the Danish Demographic Database

Nicole Graf, Crowdsourcing: Swissair-Projekt

Elisabeth Steiger, Crowdsourcing, Online-Präsentationen und -Ausstellungen. zur Nutzung von Flickr im Stadtarchiv Speyer [Kurzvortrag]

13.15 Uhr: Mittagspause


14.30 Uhr
Claudius Kienzle, Das Projekt Kriegsgräberlisten im Landesarchiv Baden-Württemberg

Jochen Hermel, Das Digitale Historische Archiv Köln

Andreas Job, Genealogen im Rollenwechsel: Vom Archivnutzer zum ehrenamtlichen Mitarbeiter - neue Chancen durch kollaborative, digitale Projekte des Vereins für Computergenealogie [Kurzvortrag]

Karsten Kühnel, Partizipation durch Standardisierung? Wie die Emanzipation des Nutzers die Methode der Erschließung beeinflussen kann

Gegen 16.30 Uhr: Ausblick (Mario Glauert) und Schlussdiskussion



Weitere Informationen:
Tagungssprachen: Deutsch und Englisch. WLAN wird verfügbar sein. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen zur Teilnahme: elisabeth.steiger@stadt-speyer.de

Organisationsteam: Dr. Andreas Neuburger/Christina Wolf (Landesarchiv Baden-Württemberg); Dr. Joachim Kemper/Elisabeth Steiger (Stadtarchiv Speyer/ICARUS); Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein).

“Offene Archive 2.1” wird organisiert und gefördert durch folgende Einrichtungen:

Landesarchiv Baden-Württemberg

Stadtarchiv Speyer

ICARUS

Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Ob der regionale Sender in MV wirklich recherchiert ? Schön wäre es.

Nachdem aber die mecklenburger Justz die Miterben nach Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe nicht hat zu Wort kommen Lassen, gehe ich davon aus, dass eine krititsche Berichterstattung nicht stattfinden wird.

Auf der anderen Seite wird der Verkaufsvorgang vom Bund gesteuert. Wer weiss ? Ich lass mich überraschen.

http://www.vierprinzen.com

http://archiv.twoday.net/search?q=update

Von 26164 Beiträgen enthalten 1738 die Zeichenfolge update.

http://www.sueddeutsche.de/politik/wechsel-nach-rom-schavan-soll-deutsche-botschafterin-im-vatikan-werden-1.1878227

Für die Einordnung der Entsendung der Plagiatvorwurf-Geprüften ins einst so ultramontane Zentrum in die Geschichte des politischen Katholizismus warten wir selbstverständlich auf die Stellungnahme des Dr. Dammann.

Am Wochenende gibts hier seit einiger Zeit eine Bilderserie aus meinem Tumblr-Blog, vertreten durch ein Bild und einen Link zum Tumblr-Tag.

Alle Tags (aber das Aufrufen dauert ewig):

http://archivalia.tumblr.com/tagcloud

Siehe auch die Übersicht

http://archiv.twoday.net/stories/59211542/

Damit ich weiß, welche Tags ich schon berücksichtigt habe, liste ich die entsprechenden Archivalia-Beiträge hier auf.

Drohnen-Videos
http://archiv.twoday.net/stories/1022385688/

Ornamente
http://archiv.twoday.net/stories/1022376224/

Turniere
http://archiv.twoday.net/stories/1022372353/

Fernsehen
http://archiv.twoday.net/stories/1022369494/

Wien
http://archiv.twoday.net/stories/1022222286/

Musik
http://archiv.twoday.net/stories/1022217375/

Bayern
http://archiv.twoday.net/stories/1022215785/

Tanz
http://archiv.twoday.net/stories/985930992/

Freitagsblumen
http://archiv.twoday.net/stories/985929528/

Runen
http://archiv.twoday.net/stories/967549726/

Hunsrück
http://archiv.twoday.net/stories/948996406/

Welfen
http://archiv.twoday.net/stories/948994407/

Gotland
http://archiv.twoday.net/stories/948992663/

Mittelalter
http://archiv.twoday.net/stories/948990975/

Drachen
http://archiv.twoday.net/stories/948989213/

Genealogien
http://archiv.twoday.net/stories/948987799/

Gorey
http://archiv.twoday.net/stories/931537041/

Folklore
http://archiv.twoday.net/stories/909746188/

Copyfraud
http://archiv.twoday.net/stories/909744483/

Rom
http://archiv.twoday.net/stories/894831068/

Eulen
http://archiv.twoday.net/stories/894829917/

Hirsau
http://archiv.twoday.net/stories/894828354/

Monastisches
http://archiv.twoday.net/stories/894826192/

Ausstellungen
http://archiv.twoday.net/stories/894824405/

Hexen
http://archiv.twoday.net/stories/876867659/

Hieronymus Bosch
http://archiv.twoday.net/stories/861653436/

Videos
http://archiv.twoday.net/stories/801590702/

Ostern
http://archiv.twoday.net/stories/752349773/

Paris
http://archiv.twoday.net/stories/752347556/

Katzen
http://archiv.twoday.net/stories/714918284/

Renaissance
http://archiv.twoday.net/stories/714915090/

Alphabete
http://archiv.twoday.net/stories/714912464/

Eremiten
http://archiv.twoday.net/stories/714909949/

Uhren
http://archiv.twoday.net/stories/714907869/

Carnival
http://archiv.twoday.net/stories/706568676/

Exlibris
http://archiv.twoday.net/stories/706565884/

Riga
http://archiv.twoday.net/stories/706563401/

Culinaria
http://archiv.twoday.net/stories/664972682/

GRUNDSTOCK vom 2. Februar 2014:

Hunde
http://archiv.twoday.net/stories/640155525/

Schreibmaschinen
http://archiv.twoday.net/stories/629756146/

Karten
http://archiv.twoday.net/stories/615268299/

Labyrinthe
http://archiv.twoday.net/stories/603124276/

#histbav
http://archiv.twoday.net/stories/603121655/

Exotica
http://archiv.twoday.net/stories/589172882/

Mythologica
http://archiv.twoday.net/stories/582029555/

Christianeum
http://archiv.twoday.net/stories/581437397/

Mittelalter-Rezeption
http://archiv.twoday.net/stories/572464085/

Meerjungfrauen
http://archiv.twoday.net/stories/565872569/

Bücher
http://archiv.twoday.net/stories/565869413/

Halloween
http://archiv.twoday.net/stories/534899208/
http://archiv.twoday.net/stories/49600364/

Venezianisches
http://archiv.twoday.net/stories/528987973/

Bibliotheken
http://archiv.twoday.net/stories/506933128/

Burgen
http://archiv.twoday.net/stories/498220559/

Gerolltes (Rotulus)
http://archiv.twoday.net/stories/472714091/

Einhörner
http://archiv.twoday.net/stories/453140084/
http://archiv.twoday.net/stories/133336459/

Haeckel
http://archiv.twoday.net/stories/285825074/

Hasen (Verkehrte Welt)
http://archiv.twoday.net/stories/165235662/

Handschriften
http://archiv.twoday.net/stories/156273937/

Salome
http://archiv.twoday.net/stories/59215363/

Und nun ein Zufallsbild aus Archivalia_EN.


http://bernsau.wordpress.com/2014/02/01/restitutionsfall-welfenschatz-wem-gehort-die-reliquiensammlung-des-braunschweiger-doms/

Der Braunschweiger Welfenschatz ist, soweit sich seine Reste in Berlin befinden, als Ganzes aus meiner Sicht ein schützenswertes Kulturgut, das denkmalschutzrechtlich und nach dem Gesetz über nationales Kulturgut geschützt werden sollte, um ein Auseinanderreißen durch wen auch immer zu verhindern. Es liegt auf der Hand, dass immer wenn es um Interesse jüdischer Anspruchssteller geht, die ganz große Antisemitismus-Klatsche herausgeholt wird, sobald auch nur leise Kritik an Kulturgutfrevel geübt wird, der sich durch die Entfremdung von Kulturgütern aus öffentlichen Sammlungen und das Auseinanderreißen von Ensembles ergibt. Von gierigen Welfen darf ich schreiben, gierige *** sind ein Tabu, das ist nun einmal so.

http://archiv.twoday.net/search?q=welfenschatz
https://de.wikipedia.org/wiki/Welfenschatz


http://aktenkunde.hypotheses.org/147 stellt einen Aufsatz von Margreiter in der HZ vor.

http://cistercium.blogspot.de/2014/02/beispiel-fur-spannende-forschung-mit.html

Pater Alkuin Schachenmayer, Zisterzienser in Heiligenkreuz, würdigt meinen kurzen Beitrag über Adam von Perseigne

http://ordensgeschichte.hypotheses.org/5570

http://archivalia.tumblr.com/tagged/dogs


Klaus Arnold: Novissima Niclashusiana. Weitere Quellen zur "Niklashäuser Fahrt" 1476. In: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 76 (2013), S. 247-277 wurde mir vom Autor freundlicherweise übersandt. Archivalia wird in Anm. 4 in schmeichelhafter Weise als für "Historiker besonders lehr- und hilfreich" bezeichnet. Arnold sichtet die neuere literarische und künstlerische Rezeption, kann aber auch wichtige Funde zeitgenössischer Berichte bekanntmachen, darunter eine Wiesbadener Liste zu den Lehren des "Paukers". Im Sommer 2012 stieß Arnold auf diese Quelle und erwähnt, dass ich ihn einige Wochen später ebenfalls darauf hinwies. Auf Schritt und tritt macht sich die Förderung der Recherche durch Digitalisate und Internethinweise bemerkbar.

Zu den 72 Nummern Zeugnissen aus dem Buch von 1980 kommen neu hinzu 22 Belege.

Nachträge von mir:

I/36: Das von Palmer edierte Stück der "Niklashauser Fahrt" aus dem Cgm 713 ist online
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00061175/image_10
Vgl.
http://www.handschriftencensus.de/3684

I/44a: Die so wichtige Wiesbadener Handschrift Hs. 53 und das Stück zu dem Pfeifer hatte bereits genannt FWE Roth 1886:
http://www.archive.org/stream/Studien_und_Mittheilungen_aus_dem_Benedi7/Studien_und_Mittheilungen_aus_dem_Benedi#page/n697/mode/2up
und zuvor schon Widmann im NA 1882
http://www.digizeitschriften.de/link/0179-9940/0/7/392

I/47 (Schedel): Arnold hat die zeitnahe Aufzeichnung Schedels im Clm 215 übersehen, die Chmel schon 1850 mitgeteilt hatte:
http://books.google.de/books?id=01URAQAAMAAJ&pg=PA689

Bei I/48 (Brant) hätte Geilers Predigt (1498/99) zum 34. Kapitel des Narrenschiffs genannt werden müssen, die ich zunächst nach Scheible anführe
http://books.google.de/books?id=U65LAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA414
Hinweis bei Schultz
https://archive.org/stream/deutscheslebenim01schu#page/172/mode/2up
http://retro.seals.ch/digbib/view?rid=zak-003:1962:22::59&id=hitlist hat auch kein besseres Zitat.
Die dort genannte Ausgabe 1520 hat die Stelle nicht, sie ist offenbar gekürzt:
http://goo.gl/KAEk2z

Zu I/58 (bzw. I/48a) hätte Arnold die Ausgabe (mit Übersetzung) des Wimpfeling'schen Catalogus archiepiscoporum Moguntinorum durch Sigrid von der Gönna 2007 nachtragen müssen, die online einsehbar ist:
http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs2/object/display/bsb00064657_00255.html

Von Naucler I/50 ist abhängig die Stelle in den von Pez edierten Melker Annalen, die bis 1564 fortgesetzt wurden, weshalb Arnold das Zeugnis vielleicht weglassen durfte. Zur Quelle:
http://www.geschichtsquellen.de/repOpus_00326.html
Die Stelle steht in der MGH-Ausgabe in den Noten, sie findet sich bei Pez:
http://books.google.de/books?id=VapJAAAAcAAJ&pg=RA1-PA165
http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_SS_9_S._522

I/69 Stettler gab 2010 Die grössere Chronik der Äbte: 1442-1491 von Vadian heraus.
https://www.google.de/search?tbm=bks&q=niclashusen+%22gr%C3%B6ssere+chronik%22 gibt S. 634 für die Stelle, was zu überprüfen ist.

Des Rothenburgers Michael Eisenhart Fortsetzung der Flores temporum ed. Meuschen (sie reicht bis 1513, wenn ich nichts übersehe) hat eine bei Arnold fehlende kurze Notiz:
http://books.google.de/books?id=ucAWAAAAQAAJ&pg=PA153

Schriftstücke in einer Leipziger Handschrift des 17. Jahrhunderts dürften ohne großen Wert sein:
http://books.google.de/books?id=7wFKAAAAcAAJ&pg=PA207

Bezugnahme 1588 im konfessionellen Kontext:
http://books.google.de/books?id=yFo8AAAAcAAJ&pg=PA37

1581 bei Hondorf (s. Volkserzählung und Reformation, 1974):
http://books.google.de/books?id=WOhEAAAAcAAJ&pg=RA1-PA40
Vgl.
http://books.google.de/books?id=pmo4AQAAIAAJ&pg=PA630

Arnold 1980 schreibt nichts über eine wiederholt erwogene Anspielung eines Fastnachtspiels auf die Wallfahrt nach Niklashausen (z.B. Hagen Bastian, Mummenschanz, 1983, S. 97) - ich lasse sie daher auf sich beruhen.

#forschung

Kleindenkmal in Niklashausen zur Erinnerung an den Pfeifer

Das 1995 erschienene Buch von Edith Feistner ist online:

http://epub.uni-regensburg.de/1087/

Von der gleichen Autorin im gleichen Server als Preprint: Geschichte im Bild: Regensburger Gründungsnarrationen und ihre Visualisierung in Albrecht Altdorfers Tafelgemälde von Karls des Großen Kampf um Regensburg.

http://www.olgdw.de/veranstaltungen/tagungsberichte/

Darin zu meinem Beitrag: "Den Auftakt am zweiten Konferenztag bot der Freiburger Historiker und Archivar Dr. Klaus Graf mit einem Referat zur „Historiographie, Erinnerungskultur und Traditionsbildung in spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städten des deutschsprachigen Raums“. Graf definierte die städtische Erinnerungskultur als vernetztes Ensemble von Medien, die in ihrem Zusammenwirken das kollektive Geschichtsbild der Bevölkerung prägen. Dazu zählt er neben der eigentlichen Historiografie Lieder, Bildwerke, Rituale und Bräuche, Gedenkfeste und Jubiläen, Gedenkmünzen sowie Sprichwörter und Sagen. Als Träger dieser Gedächtnisarbeit benannte der Referent das Stadtregiment, die städtische Oberschicht, Handwerker und ihre Zünfte als auch Kirchen und Klöster. Mit dem Hinweis auf die Bedeutung der noch jungen Erzählforschung für die urbane Geschichtswissenschaft beschloss Graf seine Ausführungen. "

Wusste gar nicht, dass dieser Radiobeitrag frei verfügbar ist.

suchmaschine wissen macht (06-15) : Zukunft der Archive - Mit Klaus Graf [Audio] - 29.06.2007

http://www.podcast.de/episode/231746893/suchmaschine%2Bwissen%2Bmacht%2B%252806-15%2529%2B%253A%2BZukunft%2Bder%2BArchive%2B-%2BMit%2BKlaus%2BGraf%2B%255BAudio%255D%2B-%2B29.06.2007/
[ http://www.ardmediathek.de/tv/artmix-galerie-Bayern-2/suchmaschine-wissen-macht-06-15-Zuku/Bayern-2/Audio-Podcast?documentId=22252510&bcastId=7262908 ]

Frei zugänglich auch das Interview [von Sabine Baumann] mit mir in der ZfBB 2004

http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00001682/j04-h4-per-2.pdf [leider fehlt eine Seite]
http://zs.thulb.uni-jena.de/servlets/MCRFileNodeServlet/jportal_derivate_00239589/j04-h4-per-2.pdf

Update: Interview von Frank Schulenberg 2007 mit mir

http://web.archive.org/web/20071012124948/http://www.schulenburg.biz/correspondent/?p=18

Interview von L.I.S.A. mit mir 2011

http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/wir_brauchen_mehr_experimentierfreude?nav_id=1791

Video-Interview 10 Jahre im Hochschularchiv 2014

http://archiv.twoday.net/stories/752348595/

Eine ganz kurze Zusammenfassung von mir für Studierende:

http://www.histinst.rwth-aachen.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaacfuod

http://picus.sns.it

Das 2011 hier gemeldete Portal

http://archiv.twoday.net/stories/49608573/

enthält auch die Studie von Karl Christ zur Bibliothek Johannes Reuchlins in Pforzheim:

http://picus.sns.it/documenti/Reuchlins.pdf

Marco Freund, Neuer und alter Schreib-Calender auff das Jahr nach der Heiligen und Seeligen Geburt und Menschwerdung unsers Herrn Jesu Christi MDCLXXI, mit einigen Notizen des Fürsten Johann Moritz von Nassau, Statthalter in Kleve
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen A 10, Bd. 6503
http://goo.gl/5nRNlU

Den Druck finde ich nicht im VD 17.

http://www.mgbibliothek.mgjever.de/bestand.html

"Es gibt nur wenige Bibliotheken zwischen Ems und Weser, die einen solchen Reichtum an Handschriften zur regionalen Territorialgeschichte aufweisen können wie die des Mariengymnasiums Jever. Die Gruppe der neuzeitlichen Handschriften umfaßt zahlreiche Manuskripte, die der bedeutende jeversche Privatgelehrte Heinrich Georg Ehrentraut als Abschriften von Urkunden, Akten, Chroniken und Rechnungen in verschiedenen Archiven anfertigte oder anfertigen ließ und dem Mariengymnasium nach seinem Tod 1866 vererbte. Ehrentraut hatte ferner seit den 1830er Jahren Handschriften aus den Nachlässen alten ostfriesischen Honoratiorenfamilien (v. Wicht, Loesingh, Conring, Jhering, v. Halem) erworben, die somit ebenfalls ins Gymnasium gelangten.
Die zweite große Gruppe an Manuskripten stellt das sogenannte "Werdumer Archiv" aus dem Besitz der friesischen Adelsfamilie von Werdum dar, das auf Umwegen bereits im Jahr 1850 der Bibliothek überlassen worden war.
Wichtig für die Geschichte des ostfriesischen Staatshaushalts sind die amtlichen Unterlagen der Auricher Rentkammer, die der ehemalige fürstlich ostfriesische Rentmeister Friedrich Balemann (1645-1712) nach Ende seiner Tätigkeit nach Jever mitgenommen hatte.
Zu weiteren kleineren Einzelnachlässen, z. B. des Predigers Johann Gottlieb Siegmund Braunsdorf (1752-1825) und des Privatgelehrten Martin Bernhard Martens (1743-1809), kommen ferner einzelne Handschriften der jeweiligen Regenten des Jeverlandes sowie zahlreiche Dokumente zur Geschichte des Mariengymnasiums. Da die Handschriftensammlung aus mehreren Nachlässen zusammengewachsen ist, sind manche Texte in zwei, drei oder gar vier Kopien vorhanden. "

Verzeichnis:
http://www.mgbibliothek.mgjever.de/neuzhss.html

Aus dem Mittelalter gibt es nur Handschriftenfragmente. Ein Verzeichnis ist nicht online.

#fnzhss

http://www.archive.nrw.de/lav/abteilungen/westfalen/oeffnungszeiten_und_kontakt/index.php

Man liest dort:

"Neu: Sämtliche Findbücher zu den Behörden der Übergangszeit 1802 bis 1816 sind online!

Neu: Zu folgenden online-Findbüchern können Sie jetzt auch die Archivalien als Digitalisate im Internet einsehen:

Manuskripte I
Manuskripte II
Manuskripte IV
Manuskripte VI
Manuskripte VII (z. T. Dep.)
Grafschaft Mark, Gerichte III - Hypothekenbücher (soweit sie scanfähig sind)
Domkapitel Minden - Akten
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg"

Abschriften der Sammlung Kindlinger sind ebenso online wie altgermanistische Texte z.B.

http://www.mr1314.de/1928

Eine Lex Saxonum aus Corvey:
http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/mets.jsp?archivNr=1&id=0122&klassId=42&verzId=1201&freigabe=1

Vita Waltgeri
http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/mets.jsp?archivNr=1&id=0122&klassId=42&verzId=1209&freigabe=1

Manuskripte IV ist die Wilkensche Sammlung insbesondere zur Geschichte des Stifts Nottuln, wie natürlich auch sonst die Digitalisate überreich über klösterliche Geschichte Auskunft geben.

Update: Wow!

Weiteres:
http://www.siwiarchiv.de/2014/02/findbuecher-mit-digitalisaten-online/

Ich hab hier zum Thema nichts gefunden.

Daher
http://www.kriegsnagelungen.de
Neue Website, noch nicht sehr umfangreich.

"Die eigentliche Geschichte der Kriegsnagelungen beginnt am 6. März 1915 mit der feierlichen Einweihung des „Wehrmanns in Eisen“ auf dem Schwarzenbergplatz in Wien. Dort hatte man eine mittelalterliche überlebensgroße Ritterfigur aus Lindenholz des Bildhauers Josef Müllner aufgestellt, in die jedermann gegen Zahlung eines bestimmten Betrages Spendennägel einschlagen konnte. Die Aktion, deren Erlös man für die Unterstützung der Witwen und Waisen verwendete, wurde ein großer Erfolg und breitete sich epedemieartig in Österreich und Deutschland aus. Nahezu jede größere Gemeinde und viele karikativ tätige Vereine, wie zum Beispiel das Rote Kreuz, griffen den Gedanken auf und errichten Kriegswahrzeichen, um die kommunalen Sozialfonds aufzufüllen und Kriegsopfer unterstützen zu können. Im Gegensatz zu den Nagelungen in der Antike und im Mittelalter verfolgte man im Ersten Weltkrieg vorrangig keine magischen Ziele, z. B. im Sinne des heidnischen Bann- und Schadzaubers, sondern verstand das Kriegsnageln vor allem als eine symbolhafte gegenseitige Verpflichtung der Nagelnden, die Hinterbliebenen der kämpfenden Truppe zu unterstützen und ihre Solidarität mit der militärischen Front symbolisch zum Ausdruck zu bringen. Die Nagelungen waren also nicht nur eine spektakuläre neue Form der Beschaffung von Geldmitteln, sondern hatten weitere Funktionen, z. B. um den Patriotismus und das Gemeinschaftsgefühl der Menschen an der „Heimatfront“ zu stärken sowie als Kriegerdenkmal. So nagelte man z. B. in Berlin den „Eisernen Hindenburg“, in Hannover das „Eiserne Sachsenross“, in Bad Hall „Herzog Tassilo“, in Salzburg „Kaiser Karl den Großen“ und in Innsbruck den „Eisernen Blumenteufel“. Sehr beliebt waren neben historischen Figuren als Motive vor allem Eiserne Kreuze, Wehrschilde, Wehrmänner, Stadtwappen, Soldaten, Tierfiguren, Granaten und Kanonen, Tische, Türen u.v.a. Versuche der Behörden, die Nagelobjekte zu vereinheitlichen, scheiterten, wie die Vielfalt der überlieferten gewählten Formen und Motive zeigt.
Die Nationalsozialisten griffen die erfolgreiche Idee der Nagelungen auf, die Spendenaktion verlief jedoch nicht annähernd so erfolgreich wie im Ersten Weltkrieg.
Zwar ist aufgrund der teilweise recht schlechten Quellenlage eine vollständige Erfassung der Nagelungen nicht möglich, die Überlieferungen reichen jedoch aus, um einen Überblick über das Ausmaß und den Erfolg der Aktionen zu bekommen."

Website der Rechtshistorikerin Dr. Dietlinde Munzel-Everling
http://www.munzel-everling.de/pr_nag.htm
mit alphabetischer Liste der Nagelfiguren, Arbeitstand 2012 und zwei Aufsätzen.-

Wikipedia schon seit 2005 und in der Liste der lesenwerten Artikel
http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmann_in_Eisen

Grüße
J. Paul

http://oberrhein.hypotheses.org/

Zu http://archiv.twoday.net/stories/629755501/ sei nachgetragen, dass es nun Beiträge gibt.


http://medievalbookbindings.com/category/wellington-city-libraries/

"Although mortuary rolls covered extensive distances on their original journeys, this particular fragment must easily hold the record for globe-trotting!"

Zu Totenroteln einige Links, die ich heute auf G+ geteilt habe

http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/jds_0021-8103_1976_num_3_1_1342

https://fr.wikipedia.org/wiki/Rouleau_des_morts

https://ecm.univ-paris1.fr/nuxeo/site/esupversions/eb24509e-d3be-42da-be29-fe3a1f06ac95 (S. 33)

http://books.google.de/books?id=1HNhl9XqazwC&pg=PA16

http://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/a/a127722.pdf (Signori 2004)

http://books.google.de/books?id=04DAQTfRRHsC&pg=PA281 (Signori 2008, Auszüge)

http://wwwg.uni-klu.ac.at/kultdoku/kataloge/57/html/3876.htm

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00048842/image_290

http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/index/index/docId/620

http://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/index/index/docId/2140

https://archive.org/stream/Studien_und_Mittheilungen_aus_dem_Benedi7/Studien_und_Mittheilungen_aus_dem_Benedi#page/n191/mode/2up

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=totenrot

Bilder und weitere Hinweise zu Rotuli:

http://archivalia.tumblr.com/tagged/rotulus


http://www.degruyter.com/view/j/az

Ein Artikel kostet 30 Euro. Erster digitalisierter Jahrgang ist 1957.

http://ezb.uni-regensburg.de/where.phtml?bibid=AAAAA&colors=7&lang=de&jour_id=205408

MONITOR enthüllt heute Abend. Vorab-Infos als Podcast:

http://www.podcast.de/episode/236591843/Inside+Wikipedia+-+Angriff+der+PR-Industrie/

Siehe auch
http://www.pr-agentur-blog.de/aufgesang-im-tv-pr-in-der-wikipedia-ist-thema-in-monitor-9384.html

Update:
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2014/0130/wikipedia.php5

http://www.landesarchiv-bw.de/web/55938

Abschlussbericht und Bewertungsmodell:

http://www.landesarchiv-bw.de/web/46760

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/totenroteln-emmeram

Variatio delectat. Monastische Totenroteln aus Regensburg aus dem 18. Jahrhundert sind selbstverständlich etwas völlig anderes als monastische Totenroteln aus Ensdorf aus dem 18. Jahrhundert. Daher ist es nur recht und billig, würdig und recht jeglichen Querverweis vom neuen auf das alte Angebot zu unterlassen

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/totenrotelamberg

Dort hieß es noch: "Zusätzlich stehen ein Provenienzregister, das alle Roteln chronologisch nach ihrer Herkunft geordnet auflistet, ein alphabetisches Namensregister sowie ein chronologisches Register zur Verfügung."

Und ebenso selbstverständlich lernt der Benutzer doch erheblich mehr, wenn er zehn jetzt Websites einzeln mit Strg-F durchsuchen muss, um einen Namen oder ein Kloster zu finden, statt wie bei den Ensdorfer Stücken die Volltextsuche der BLO in Anspruch nehmen zu können. Dort hatte man die Namens-Erschließung der Präsentation selbst beigegeben. Eine Volltextsuche des MDZ für Metadaten am Digitalisat existiert NICHT.


http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Uni-Zuerich-Streit-um-fuenf-Seiten-in-der-Bibel/story/23717150

Wenn ein Star-Kardiologe in einem Editorial 2013 "Ehrlichkeit, Präzision und Wahrheit" hervorhebt, selbst aber bei einem Handbuch des Plagiats beschuldigt wird, dann ist das eher peinlich. Thomas Lüscher von der Universität Zürich wird vorgeworfen, dass er bei der Neubearbeitung des Standardwerks "Siegenthalers Differenzialdiagnose" 5 Seiten des Kardiologen Christoph Scharf nahezu identisch übernommen hat, ohne dass der ursprüngliche Autor als Co-Autor genannt wurde.

 

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