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http://digital.wlb-stuttgart.de/?id=4837&DC=handschriften

Jeder blamiert sich so gut wie er kann. Es gibt keinen RSS-Feed, und die Bibliothek lehnt es auch ausdrücklich ab, einen Link zu den Digitalen Sammlungen auf der Startseite zu setzen. Wonach sucht man, wenn man nach Digitalisaten sucht? Womöglich nach der Handschriftensignatur? Justament nach diesem Kriterium kann nicht sortiert werden!

Monatelang stand der Zähler auf 38, jetzt sind es 45. Die Bibliothek verweigerte eine Auskunft, wie lang es von der Digitalisierung bis zur Online-Stellung dauert.

Sortierung nach Datum:

1
Reiseaufzeichnungen - Cod.hist.qt.148,a - d
Autor: Schickhardt, Heinrich

2
Echternacher Unzialpsalter - Cod.bibl.fol.12,b
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 0749

3
Echternacher Unzialpsalter - Cod.bibl.fol.12,a
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 0749

4
Echternacher Unzialpsalter - Cod.bibl.fol.12,c
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 0749

5
Sammelhandschrift - HB V 20
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 0801

6
Stuttgarter Psalter - Cod. bibl. fol. 23
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 0801

7
Sakramentar - Cod.Don.191
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 0846

8
Libellus capitulorum - Cod.brev.128
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1101

9
Passionale - pars hiemalis - Cod.bibl.fol.57
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1120

10
De preparatione animi ad contemplationem - HB VII 56
Autor: Richardus ,
Erscheinungsjahr: 1201

11
Sammelhandschrift - HB I 2
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1251

12
Psalterium - Cod.Don.186
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1270

13
Weingartner Liederhandschrift - HB XIII 1
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1301

14
Cantionarium - HB I 95
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1301

15
Biblia pauperum - Cod.theol.et phil.fol.279
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1351

16
Varia zur Geschichte der Universität Ingoldstadt - HB VI 103
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1401

17
Das Buch Belial - Cod.theol.et phil.fol.195
Autor: Jacobus ,; John ,
Erscheinungsjahr: 1401

18
Roman de la rose - Cod.poet.et phil.fol.6
Autor: Guillaume ,; Jean ,
Erscheinungsjahr: 1416

19
Willehalm von Orlens - HB XIII 2
Autor: Rudolf ,
Erscheinungsjahr: 1419

20
Comburger Handschrift - mittelniederländische Sammelhandschrift - Cod.poet.et phil.fol.22
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1425

21
Summa dictaminis - HB VIII 25
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1436

22
Liber horarum - Stundenbuch des Herzogs Amadeus VIII von Savoyen - HB I 175
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1451

23
Augsburger Chronik - HB V 52
Autor: Meisterlin, Sigismundus
Erscheinungsjahr: 1457

24
Lateinisches Stundenbuch "Sachsenheim- Gebetbuch" - Cod.brev.162
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1460

25
Flores musicae - Cod.poet.et phil.qt.52
Autor: Spechtshart, Hugo
Erscheinungsjahr: 1464

26
Schachzabelbuch - Cod.poet.et phil.fol.2
Autor: Konrad ,
Erscheinungsjahr: 1467

27
Reise - Cod.poet.et phil.fol.4
Autor: John ,; Wyssenherre, Michel
Erscheinungsjahr: 1472

28
De laudibus sanctae crucis - Cod.theol.et phil.fol.122
Autor: Hrabanus ,
Erscheinungsjahr: 1490

29
Ellwanger Missale - Cod.bibl.fol.59
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1491

30
Lateinisches Stundenbuch "Peutinger-Gebetbuch" - Cod.brev.91
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1500

31
Geschlechtsregister der fränkischen Familie von Russaw (Rossaw), begonnen 1491 - Cod.hist.qt.420
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1501

32
Ritter Georgs von Ehingen Selbstbiographie - Cod.hist.qt.141
Autor: Georg ,
Erscheinungsjahr: 1501

33
Statutenbuch der Klarissinnen in Pfullingen - Cod.hist.qt.177
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1505

34
Stammbuch Paul Jenisch (Besitzer), später Joseph Jenisch (Besitzer) - Cod.hist.qt.298
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1575

35
Nachbildungen alter Grabsteine des Württembergischen Fürstenhauses - Cod.hist.fol.130
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1583

36
Inventarbuch - Cod. hist. fol. 562
Autor: Schickhardt, Heinrich
Erscheinungsjahr: 1601

37
Seehbuch, darinnen alle Seeh und Weyher in dem löplichen Hertzogthumb Würtemberg - Cod.hist.fol.261
Autor: Ramminger, Jakob
Erscheinungsjahr: 1601

38
Katalog der Bibliothek von Herzogin Sibylle von Württemberg - Cod.hist.fol.1069
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1612

39
Drei Schriften - Cod.hist.fol.329
Autor: Frischlin, Jakob
Erscheinungsjahr: 1616

40
Kometenbeschreibung - Cod. math. qt. 43
Autor: Schickard, Wilhelm
Erscheinungsjahr: 1619

41
Stammbuch Paul Jenisch (Besitzer), später für Joseph Jenisch (Besitzer) - Cod.hist.qt.299
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1683

42
Anecdota von dem alemannischen Hofe - Cod.hist.fol.1115
Autor: Krippendorff, Heinrich August
Erscheinungsjahr: 1740

43
Kleine Chronik von Niederstotzingen - Cod.hist.qt.267
Autor: Magenau, Rudolf Friedrich Heinrich
Erscheinungsjahr: 1819

44
Das Wintermärchen - Cod.mus.II fol.64,y
Autor: Seifriz, Max
Erscheinungsjahr: 1874

45
Stammbuch von Caroline Molique - Cod.hist.oct.233
Autor: -/-
Erscheinungsjahr: 1889

(W)

Stammbuch Jenisch

Digitalisiert werden derzeit die über 20.000 Urkunden (einschließlich der Bürgertestamente) des AHL. Online zur Verfügung stehen zum Beispiel ca. 1.200 Testamente aus dem Zeitraum 1364-1382. Digitalisate von ca. 350 Urkunden des Teilbestandes Anglicana werden demnächst online gestellt werden.

http://archiv.luebeck.de/bestaende-und-findmittel/index.html

In der Findbuchdatenbank kann nach Archivalien mit Bildern (= Digitalisaten) gesucht werden. Die Auflösung ist brauchbar, der Server extrem langsam und mit Chrome nicht zu benutzen. Mein Suchwort war: Testament.

(W)

https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/startbild.php?bestand=20501

http://www.landesarchiv-bw.de/web/52465

(W)


http://www.landesarchiv-bw.de/web/nachlass_des_hofkapellmeisters_thomas_taeglichsbeck_digitalisiert/51380

Thomas Täglichsbeck (1799-1867) war Hofkapellmeister des Fürsten von Hohenzollern-Hechingen in Hechingen und seit 1852 in Schlesien. Seit einigen Jahren befindet sich sein Nachlass, der unter anderem Korrespondenz mit Musikern, mit dem Fürsten von Hohenzollern-Hechingen und dem Hof enthält, im Staatsarchiv Sigmaringen. Der Bestand enthält auch Briefe von so bedeutenden Personen wie Franz Liszt (1811-1886), Clara Schumann (1819-1896) und Louis Spohr (1784-1859).

Seit kurzem können im Internet Digitalisate aller Briefe abgerufen werden.


Wer weiß, wie alt die Meldung ist ... Weitere Digitalisate siehe

http://www.landesarchiv-bw.de/web/48487

(W)

http://www.bibliotheca-laureshamensis-digital.de

Die Universitätsbibliothek Heidelberg führt das Projekt in Zusammenarbeit mit der UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch durch. Also der gute Heidelberger Standard. Unverständlich ist freilich, wieso zu den Handschriften keine Literaturangaben gegeben werden.

An Handschriften sind bereits online aus Freiburg Hs. 7 (Burchard von Worms), Fragm. 63, aus Karlsruhe 4 Handschriften und aus München der Clm 23251.

Das Ganze sieht noch sehr beta aus, einen RSS-Feed gibt es leider nicht.

(W)


Boelens, Helen (2010) The evolving role of the school library and information centre in education in digital Europe. PhD thesis, Middlesex University.

http://eprints.mdx.ac.uk/7329/

via http://basedow1764.wordpress.com/2011/04/21/dissertation-von-helen-boelens-online/

(T)

Materialien dazu:

http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/omhist.htm

(T)

Die Beiträge in INETBIB fasst zusammen:

http://library-mistress.blogspot.com/2011/04/qr-codes-in-bibliotheken.html

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=qr-code

(T)

Update:

http://log.netbib.de/archives/2011/04/29/qr-codes-im-bibliothekarischen-einsatz/


Einige digitalisierte Archivalien:

http://www.oesta.gv.at/site/cob__43201/5164/default.aspx

via http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=13351

(T)

http://anterotesis.com/wordpress/dh-gis-projects/

At 50 items.

(T)

http://www.flickr.com/photos/58558794@N07/collections/

Abbildung eines Pergamentblatts, das als Einband dient und den Beginn der Vita Otmari enthält:

http://www.flickr.com/photos/58558794@N07/5379815488/in/photostream

Passage from Gregory of Tours’s Historia Francorum, lib. 2, c. 1, concerning St. Brice, bishop of Tours, followed by the words "Otmari Abbatis" in red majescules and the opening words of c. 1 of Walahfrid Strabo’s Vita S. Otmari

Besitzeintrag eines Georg von Ellrichshausen

Georgius de Eilrichshausen

(W)

Happy Easter / frohe Ostern!

Foto: Pittigliani2005 http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/

(E)

In der Altstadt von Erfurt hat nach Überzeugung von Denkmalpflegern einer der ältesten profanen Wohnräume nördlich der Alpen aus der Zeit um 1250 die Jahrhunderte überdauert. Thüringens Landeskonservator Holger Reinhardt sprach am Dienstag von einer Sensation. Der Raum in dem „Steinernen Haus“ nahe der mittelalterlichen Krämerbrücke sei spektakulär für den bürgerlichen Wohnhausbau in Deutschland.

„Der quadratische Raum mit wuchtigen, bemalten Deckenbalken und einer Lichtnische ist seit seiner Bauzeit nahezu unverändert“, sagte Reinhardt. Seit etwa 20 Jahren sei den Denkmalpflegern klar, dass die etwa achtmal acht Meter große Kemenate etwas Besonderes sei, aber erst jetzt hätten sich die Forschungsergebnisse verdichtet.

Das „Steinerne Haus“ lag am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen wie der Via Regia und war nachweislich seit 1293 in jüdischem Besitz.


http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2744231

Ausführlicher:

http://www.otz.de/web/zgt/kultur/detail/-/specific/Erfurt-ist-um-einen-Schatz-reicher-1769964745

http://www.dtoday.de/erfurt/lokal-nachrichten_artikel,-%E2%80%9ESteinernes-Haus%E2%80%9C-enthuellt-seine-Geheimnisse-_arid,56381.html

(RSS)


http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bayerns-Innenminister-droht-mit-Verbot-von-Bing-Maps-Streetside-1231044.html

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16555742/

(RSS)

http://www.welt.de/kultur/history/article13229216/CIA-gibt-sensible-Papiere-frei-ueber-Geheimtinte.html

Der CIA hat jetzt 14 Blatt aus dem Ersten Weltkrieg überwiegend über Geheimtinten freigegeben, die noch 1978 von der Offenlegung ausgenommen wurden.

(RSS)


Wikio fragte bei mir an, ob ich gegen Honorar einzelne Beiträge verfassen wolle. Wikio wurde auf mich dank archivalia aufmerksam. Denn archivalia wird bei wikio gelistet.

http://archiv.twoday.net/stories/16547009/

Losgelöst von meiner Person, wäre ich dankbar für Beiträge zur allgemein gehaltenen Frage:

Besteht bei bloggern generell eine Bereitschaft zur Kommerzialisierung oder Entlohnung ihrer Beiträge oder stehen sie einer Kommerzialisierung ablehnend gegenüber ?

http://vierprinzen.blogspot.com/

Der mutmaßliche WikiLeaks-Informant Bradley Manning wird verlegt. Der 23-Jährige soll nach Angaben des Pentagons von der Militärhaftanstalt in Quantico in ein Gefängnis in Kansas gebracht werden. Der Geheimdienstanalyst muss sich zudem einem Psychotest unterziehen.

Spiegel:

http://goo.gl/eUXAe

siehe dazu auch:

http://archiv.twoday.net/stories/16544694/

update: das hätte man mit 30 Gefangenen in Guantánamo auch tun können.

http://vierprinzen.blogspot.com/

Ich habe mich in einer Reihe von Aufsätzen immer wieder mit Fragen der Topographie meiner Heimatstadt Schwäbisch Gmünd und mit einzelnen Bauten auseinandergesetzt. Auch nach dem 1995 und 2003 erschienenen "Opus magnum" von Richard Strobel "Die Kunstdenkmäler der Stadt Schwäbisch Gmünd" haben sie ihren Wert als quellennahe und detailreiche Darstellungen sicher nicht eingebüßt. Nur wenige meiner im folgenden aufgezählten Arbeiten sind noch nicht online verfügbar.

-- Allgemeines und Beiträge zu einzelnen Bezirken der Altstadt --

Peter Spranger - Klaus Graf, Schwäbisch Gmünd bis zum Untergang
der Staufer, in: Geschichte der Stadt Schwäbisch Gmünd, Stuttgart
1984, S. 53-86, 559-564
S. 67-73 Zur Topographie der Stauferstadt

Gmünd im Spätmittelalter, ebenda, S. 87-184, 564-590
S. 181-184 Das Stadtbild

Günter Biste und Klaus Graf, Schwäbisch Gmünd. Stadtentwicklung und Lebensformen. 12 Jahrhunderte Gmünder Geschichte, dargestellt auf 26 Schautafeln DIN A 2, mit über 200 Bildern, Zeichnungen, Karten und erläuternden Texten, Schwäbisch Gmünd 1984

Zwei Beiträge zur Topographie der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd (I. Der Marktfriedensbezirk, II. Die Klosterhöfe). In: Gmünder Studien 4 (1993), S. 7-41
Online (Scan mit OCR):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2011/1506/
Es werden die in Quellen seit ca. 1500 genannten Häuser, die den Marktfriedensbezirk mit höheren Strafen begrenzen, identifiziert (S. 8-17). Dies betrifft vor allem die Häuser Kappelgasse 1, Marktplatz 36, Marktplatz 2 sowie 1793 abgebrannte Häuser im Bereich der Hofstatt. Teil II stellt den Hausbesitz auswärtiger geistlicher Institutionen vor:
- der Prämonstratenser von Adelberg (Lage unbekannt)
- die Häuser des Benediktinerklosters Lorch (Bocksgasse 29 bis 1532, danach Bocksgasse 31), wobei Nr. 31 (heute bekannt als "Debler-Palais") auch als adliges Stadthaus der Schenk von Schenkenstein, Hack von Hoheneck, Woellwarth und Laymingen nachweisbar ist
- den Hof des Zisterzienserklosters Königsbronn, heute "Schwörhaus" (früher Schmalzgrube, 2011 wurde aus dem Haus Radgässle 8 die Nr. 1 des Erika-Künzel-Platzes!) - zeitweilig gehörte dem Kloster auch das Haus Rinderbachergasse 15
- das Haus des vor der Stadt gelegenen Klosters Gotteszell, Rinderbachergasse 15, sowie
- das im 17. Jahrhundert erworbene und bald wieder verkaufte Anwesen der Deutschordenskommende Kapfenburg (Marktplatz 31)

Zur Topographie der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd: Leinecker Hof,
Himmelreich und Judenhof. Teil 1: Die chronikalische Überlieferung,
Imhof, Leinecker Hof, Himmelreich und Hölle. In: einhorn-Jahrbuch
2001, S. 191-201; Teil 2: Judenschule und Judenhof,
Überschlagmühle/Judenmühle und Judenbad. In: einhorn-Jahrbuch 2002, S. 141-156
Online (Scan mit OCR):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2011/1505/
Studien zu Häusern im Bereich der Imhofstraße, insbesondere Nr. 9, 17, 19.

Herrenhof oder Jägerhaus? Zu einem Problem der städtischen
Frühgeschichte von Schwäbisch Gmünd. In: einhorn-Jahrbuch 1979, S. 142-155
[ Online (Scan mit OCR):
http://dx.doi.org/10.6094/UNIFR/10328 ]
Der Aufsatz erörtert die Hypothese, dass im Bereich des späteren Dominikanerklosters ("Predigers") ein Herrenhof als Keimzelle der Stadt bestanden hat. Behandelt werden auch die Häuser Johannisplatz 10 (Krämerzunfthaus) und Marktplatz 13 (Haus "unter den Säulen") sowie die "Jägerhaus"-Traditionsbildung rund um das Waldhorn-Anwesen Markplatz 34.

Die "Rechbergischen Häuser" in Schwäbisch Gmünd. Zur Geschichte der Gebäude Rinderbachergasse 8,10 und 12. In: einhorn-Jahrbuch 1992, S. 127-136
Online (Scan mit OCR):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2011/1504/
Abschnitte: Nr. 10 - ein Steinhaus, in dem Barbarossa abstieg? - Das Stadthaus der Junker Flad? - Die Arztfamilie Haug - Rechbergischer Hausbesitz in Gmünd

Klaus-Jürgen Herrmann und Klaus Graf, Gmünder Barockhäuser aus dem 18. Jahrhundert. In: Barock in Schwäbisch Gmünd. Aufsätze zur Geschichte einer Reichsstadt im 18. Jahrhundert, Schwäbisch Gmünd 1981, S. 243-250
Online (Scan):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2008/565/

-- Beiträge zu einzelnen Bauten --

Dreifaltigkeitskapelle
Zur Geschichte der Dreifaltigkeitskapelle vor 1866. In: 300 Jahre
Dreifaltigkeitskapelle in Schwäbisch Gmünd 1693-1993. Geschichte und Geschichten, hrsg. von Werner Debler, Schwäbisch Gmünd 1993, S. 18-28

Heiligkreuzmünster
Die Heilig-Kreuz-Kirche in Schwäbisch Gmünd im Mittelalter. Kirchen-und baugeschichtliche Beiträge. In: einhorn-Jahrbuch 1989, S. 81-108
Online (Scan mit OCR):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2008/536/
Abschnitte: Lorch und Gmünd - Das Heiligkreuzpatrozinium und Konrad III. - Die Kaplaneien - Ein Parler-Neufund - Architektonisches Argument des Domkapitels? - Farbige Glasfenster im Münsterchor? - Rudolf Holls Bericht über den Turmeinsturz 1497 - Im Spiegel der Chroniken - Schluß - Anhang: Aus der Münchener Handschrift
*
Gmünd im 14. Jahrhundert. Ein Beitrag zum
Peter-Parler-Gedächtnisjahr 1999. In: einhorn-Jahrbuch 1999, S. 81-96
Online (E-Text, Preprint-Fassung mit Nachträgen):
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/gd14.htm
Darin: Die Quellen über den Münsterbau und die Parler in Gmünd

Johanniskirche
Eine Himmelserscheinung im Jahr 1225 und die St.Johannis-Kirche in Schwäbisch Gmünd. In: Ostalb/einhorn 6 (1979), S. 284-288
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6246/
Der Aufsatz macht auf die Erstnennung der Johanniskirche in Schwäbisch Gmünd in einem Predigtwerk des Zisterziensers Caesarius von Heisterbach aufmerksam, in dem von einer die Zuschauer erschreckenden Himmelserscheinung mit einem den Mond verschlingenden Drachen (Mondfinsternis?) zum Jahr 1225 berichtet wird.
*
Der Ring der Herzogin: Überlegungen zur "Historischen Sage" am Beispiel der Schwäbisch Gmünder Ringsage. In: Babenberger und Staufer (Schriften zur staufischen Geschichte und Kunst; 9), Göppingen 1987, S. 84-134
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5841/
Im Mittelpunkt steht zwar die Ringsage, der Abschnitt "Die Erbauung der Johanniskirche: Offene Fragen" widmet sich jedoch der Frage, aus welchem Grund man in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts neben der bestehenden Pfarrkirche die spätromanische Johanniskirche errichtet hat.

Kappelgasse 8
Speisung der 12 Armen. Eine Gründonnerstagsstiftung der Vener in Schwäbisch Gmünd. In: ostalb/einhorn 6 (1979), S. 52-56
Online (Scan mit OCR):
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6244/
Die bis zum 19. Jahrhundert praktizierte Verpflichtung, im Haus Kappelgasse 8 in Schwäbisch Gmünd am Gründonnerstag zwölf arme Männer zu speisen, kann aufgrund eines Eintrags im Archivrepertorium von Johann Jakob Dudeum 1739 auf eine 1411 gerichtlich durchgesetzte Stiftung von Eberhard Vener und seines Bruders Nikolaus, Mönch im Kloster Lorch, aus dem durch Hermann Heimpels Forschungen bekannt gewordenen Gmünder Stadtgeschlecht zurückgeführt werden.

Königsturm
Die Geschichte des Gmünder Königsturms. In: ostalb/einhorn 2 (1975), S. 424-425

Kornhausstraße 3 (Bürgertrinkstube, Wirtshaus zum Pfauen)
Gestörter Dichtervortrag 1474. Ein Ehrenhandel in der Gmünder
Bürgertrinkstube und der Spruchsprecher Grönenwald. In: ostalb/einhorn 15 (1988), S. 416-419
Online (E-Text, Preprint-Fassung mit Nachträgen):
http://www.histsem.uni-freiburg.de/mertens/graf/groenw.htm

Marktplatz 35 (Arenhaus)
Geschichte des Gmünder Arenhauses. In: ostalb/einhorn 16 (1989), S. 50-54
Online (Scan mit OCR):
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2011/1494/
Der Beitrag behandelt die Geschichte des 1888 abgebrochenen Arenhauses (Markplatz Nr. 35), das auf ein romanisches Steinhaus zurückgeht und 1353 von Nikolaus im Steinhaus an das Spital verkauft wurde.

Nikolauskapelle im Kappelturm
Die Heiligen Drei Könige und Schwäbisch Gmünd. In: ostalb/einhorn 10 (1983), S. 96-100

St. Salvator
Das Salvatorbrünnlein. Eine bislang unbekannte Gmünder "Sage" aus der Sammlung des Stuttgarter Gymnasialprofessors Albert Schott d. J. (1809-1847). In: einhorn-Jahrbuch Schwäbisch Gmünd 1995, S. 109-118
Online (Scan mit OCR)
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/5585/
Der Beitrag behandelt die bekannte Felsenkapelle St. Salvator, 1617 als vermeintlich uralte Kultstätte repariert , und die sich an sie knüpfenden Überlieferungen. Der archaisierende Charakter der Salvator-Darstellung (16. Jahrhundert?) in der unteren Kapelle wird versuchsweise mit der Romanik-Renaissance des 16. Jahrhunderts in Verbindung gebracht. Zur Vorgeschichte des Wallfahrtsheiligtums wird die Hypothese zur Diskussion gestellt, daß es sich ursprünglich um eine Wolfgangskapelle gehandelt haben könnte. Auf die Salvator-Überlieferungen geht der zweite Abschnitt ( Der Salvator als Erzähl-Mal ) ein.

Veitskapelle
Die Veitskapelle in Schwäbisch Gmünd. In: einhorn-Jahrbuch 1993, S. 93-105
Online (Scan mit OCR)
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2008/542/
Die 1387 erstmals erwähnte Friedhofskapelle der Johanniskirche wurde 1803 abgebrochen.

(E)

Anders als 2009 - siehe http://archiv.twoday.net/stories/6090898/ - war die Bazille, die Archivalia für eine Kampagne gegen das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum gebraucht hat (ich habe keinen Beweis, gehe aber davon aus, dass es sich um die gleiche Person handelt), dieses Mal so gnädig, den Eintrag nicht zu löschen, was die Kommentare rettete.

http://archiv.twoday.net/stories/16553436/

Leider gewährt Twoday.net Beiträgern die absolute Macht über ihre Beiträge - Löschungen kann ich nicht rückgängig machen. Wenn der Autor oder die Autorin, zu der ich keinen Kontakt habe und auch nicht aufnehmen kann (IP-Adresse hätte allenfalls Twoday.net), sich anders entscheidet, sind auch die Kommentare futsch. Daher ist es geboten, die Debatte hier zu dokumentieren.

-- Stein des Anstoßes --

Der am 7. April 2011 in der Rubrik Personalia von einer sich Peter Hanauer nennenden Person eingestellte Beitrag lautete in seinem ersten Teil:

Vielleicht sollte Arie Nabrings am Personaleingang der Archivberatung eine Drehtür einbauen lassen.
Warum hält es dort niemand lange aus? Dominik Haffer hat es nur ein knappes halbes Jahr in Brauweiler gehalten, bevor er sich nach Marburg an die Archivschule geflüchtet hat. Nach dem Weggang von Florian Gläser, der es immerhin beachtliche drei Jahre aushielt, konnte die Stelle eine ganze Weile überhaupt nicht besetzt werden.
Längst ist in die kleine Community der rheinischen Archivierenden durchgesickert, dass das Marburger Kurs-Kollegen-Gespann Nabrings-Weber weder für eine souveräne Personalführung noch für die aktuellen archivfachlichen Themen ein Händchen hat.
Die Schwester-Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, das Westfälische Archivamt in Münster, hat die Kooperation deshalb mittlerweile eingestellt, für relevante Fortbildungs- und Informationsangebote nehmen die rheinischen Kolleginnen und Kollegen längst den langen Weg nach Münster oder Marburg auf sich.
Wenn man bedenkt, dass die Landschaftsverbände sich aus kommunalen Umlagen finanzieren, kommen die rheinischen Kommunalarchive wohl nicht ganz auf ihre Kosten, die westfälischen schleppen die rheinischen Kollegen mit.


Der zweite Teil widmete sich der neuen Leiterin der Archivberatung Claudia Kauertz (zuvor niedersächsischer Staatsarchivdienst). Eine neue Ausschreibung gab es nicht - das dürfte eine Tatsache sein. Es wurde über ihre Reihenfolge bei der vorigen Stellenbesetzung (Nr. 2?) spekuliert und angedeutet, dass es bei der Besetzung der Stelle mit Frau Kauertz politischen Druck eines als LVR-Klüngel bezeichneten Personenkreises gegeben habe.

-- Kommentare --

Berti (Gast) meinte am 2011/04/07 20:08:
Gerüchte bestätigen sich
Uuuups! Da war also wohl doch einiges dran an den Gerüchten, die in der letzten Zeit aus und über Brauweiler zu vernehmen waren.
Leider lässt man sich dort ja durch gar nicht "beirren", sondern wird weiter vor sich hin wurschteln.

Andreas Pilger (Gast) meinte am 2011/04/08 11:02:
So geht's nicht!
Vielleicht bin ich in der harten Blog-Realität noch nicht ganz angekommen, aber ich finde es sehr unschön (um nicht zu sagen: unangebracht), in dieser Art und Weise über Interna und Personalia einzelner Archiveinrichtungen zu berichten, zumal das Internet nichts vergisst! Gegen eine begründete Kritik an der fachlichen Arbeit von Institutionen ist sicherlich nichts einzuwenden, gegen diese Mischung aus Mutmaßungen, Unterstellungen und Gerüchten m.E. schon. Für die Zukunft würde ich mir für solche und ähnliche Fälle ein Eingreifen der Redaktion wünschen!

Wolf Thomas antwortete am 2011/04/08 11:23:
Harsche Kritik am Rafo ist hier nicht neu:
http://archiv.twoday.net/stories/6299799/#6299876
http://archiv.twoday.net/stories/6150073/#6150353
http://archiv.twoday.net/stories/6090898/

KlausGraf antwortete am 2011/04/08 12:45:
Das Internet vergisst nichts
ist eine dumme Phrase der Generation Fax, die ich hier nicht lesen möchte. Archivalia ist ein Gemeinschaftsweblog, und auch wenn der Beitrag nicht mein Stil ist, so kann doch jeder Beiträge einstellen (und leider auch wieder löschen, ohne dass ich das rückgängig machen kann), die nicht eindeutig rechtswidrig sind. Ich sehe hier eine zulässige Verdachtsberichterstattung angesichts irritierender Personalwechsel in Brauweiler. Solange solche Beiträge nicht überhand nehmen, sehe ich keinen Grund zum Eingreifen.

Andreas Pilger (Gast) antwortete am 2011/04/08 13:51:
Bei der Generation Fax bleibt ein ungutes Gefühl
Mutmaßungen über die Platzierung einer Kollegin auf einer Bewerberliste, dazu noch Andeutungen auf eine vermeintliche Einflussnahme der Landschaftsversammlungen. So etwas sollte wirklich nicht der Stil in diesem Blog sein. Über Geschmack (und Stil) kann man natürlich streiten, aber wenn es an die Persönlichkeitschutzrechte geht, dann ist - zumindest aus meiner Sicht - die Grenze einer zulässigen Verdachtsberichterstattung überschritten.

KlausGraf antwortete am 2011/04/08 15:05:
Im "Archivar" dürfen Sie nach Herzenslust zensieren
Hier nicht.

Generation Fax II (Gast) antwortete am 2011/04/11 10:12:
Ach Andreas,
sich hier auf solche Diskussionen einzulassen, ist ähnlich sinnvoll, wie sich mit einem Furzkissen zu unterhalten. :-)
Und was die Zensur angeht... QED...

Externer (Gast) meinte am 2011/04/08 15:05:
Tatsachen scheinen zu stimmen
Über Stil kann man natürlich streiten, aber faktisch ist das genau das, was man aus Brauweiler selbst hört. Und zwar seit einigen Wochen deutlicher .... Mehr als diese Andeutung wäre wohl Verleumdung.

externer User (Gast) antwortete am 2011/04/11 10:44:
Tatsachen?
Hören-Sagen, sind keine Tatsachen! Als Tatsache (lat. factum, res facti; engl. fact, matter of fact) wird eine Situation bezeichnet, in der sich Dinge nachweislich befinden.
Lügen (mit der Absicht zu täuschen vorgebrachte Tatsachenbehauptungen), gehören in die gleiche Kategorie.
Hier geht es doch nicht um inhaltliche Sachverhalte! Vielmehr scheint es doch eher darum zu gehen, den ganzen Hass und die Wut auf bestimmte Personen abzuzielen, um diese zu diskreditieren. Um so armseliger, gleich „neue“ Mitarbeiterinnen mit hineinzuziehen.
Eine Tatsache jedoch ist Wirklichkeit: Wenn diese Behauptungen tatsächlich sind, warum dann mit einem falschen Usernamen den Bericht signieren?

Wolf Thomas antwortete am 2011/04/11 16:37:
Tatsachen 4, Vermutungen 2 = Blogeintrag
Also einige Tatsachen wird man wohl nicht wegleugnen können:
1) Nabrings und Weber sind Kurskollegen. (Übrigens eines sehr einflussreichen Kurses - sowohl der VdA-Vorsitzende als auch der BKK-Vorsitzende gehörten diesem Kurs an.)
2) Auch der Nabringssche Karriereverlauf darf als offenes Geheimnis gelten.
3) Die beiden ferner erwähnten Kollegen (Gläser und Haffer) haben (recht) schnell das Rafo wieder verlassen.
4) Kritik am umlagefinanzierten Rafo ist nicht neu - quasi systemimmanent (s. a. oben).

Von mir aus nicht nachzuvollziehen sind die eintragsstiftende Stellenbesetzung und die "Abwanderung" rheinischer Kollegen nach Münster und/oder Marburg.

Abendgast (Gast) antwortete am 2011/04/11 22:07:
Tatsachen 5 und 6
- Es hat für Frau Kauertz keine neue Ausschreibung gegeben. (Oder haben wir die übersehen?)
Also hat man - wie in bestimmtem Rahmen legitim - auf die alte Ausschreibung zurückgegriffen bzw. zurückgreifen müssen. Logischer Schluss: Man hat jemanden genommen, der beim letzten Mal im Rennen, aber nicht so gut platziert war.
Einzige andere - eher unwahrscheinliche - Möglichkeit: Man hätte Frau Kauertz ganz ohne Bewerbungsverfahren eingestellt.
- Es ist ganz schön viel Zeit zwischen dem Bewerbungsschluss (so Ende 2009, Anfang 2010) und dem Stellenantritt von Herrn Haffer im Herbst 2010 vergangen (Kann man im Archivar mal nachrecherchieren). Warum hat sich die Besetzung so lange hingezogen?

textmarker (Gast) antwortete am 2011/04/12 10:14:
Tatsache 7
Das Rafo bietet keine Veranstaltungen zum Archivportal NRW an.

http://www.afz.lvr.de/fortbildungszentrum/jahresprogramm_2011.asp

Damit haben die rheinischen Archive keine Möglichkeit mehr, sich den Umgang mit diesem wichtigen Portal anzueignen. Dafür müssen sie nach Münster gehen.

textmarker (Gast) antwortete am 2011/04/12 10:17:
7 Tatsachen, 1 Vermutung
Damit bleibt als einzige Vermutung die Protektion durch die Landschaftsversammlung!!! Ansonsten lässt sich alles durch öffentlich zugängliche Informationen herleiten!!!
Von Verleumdung, Gerüchten (zumindest im Plural) und Klatsch kann dabei dann ja wohl keine Rede mehr sein.

KlausGraf meinte am 2011/04/12 01:56:
Editorial
http://archiv.twoday.net/stories/16560423/

-- Verfahrensfortgang --

Außer dem soeben verlinkten Editorial gab es noch eine Wortmeldung vor der Quasi-Löschung des Beitrags durch "Peter.Hanauer":

Die unaussprechliche Archivberatung: Das Personalkarussel ...
... ist wohl eher eine Schiffschaukel.
Hohe Wellen im trüben Wasser des Brauweiler Tümpels wegen ein bisschen (Fach-)Öffentlichkeit für Dinge, die aus dem gemütlichen Dunkel der Klüngelei ins Licht gezogen wurden, wo sie nie hinwollten, jetzt aber wieder zurückgeschickt werden.
Hoch leben die Quastenflosser!

http://de.wikipedia.org/wiki/Quastenflosser

Was bleibt ist ein Standpunkt zur Meinungsfreiheit:
http://archiv.twoday.net/stories/16560423/


Hinsichtlich meiner Kontaktaufnahme mit dem LVR kann ich zwei Tatsachen mitteilen: Frau Kauertz lehnte ein Telefonat mit mir ab. Von rechtlichen Schritten gegen mich ist mir noch nichts bekannt.

Festzuhalten ist: Der LVR hat die Chance nicht genutzt, offen und transparent mit den Vorwürfen umzugehen, etwa durch Veröffentlichung einer Gegendarstellung in den Kommentaren oder durch eine Bitte an mich, eine solche zu veröffentlichen. Es entsteht durch dieses Schweigen und "Aussitzen" der Eindruck, dass "an den Vorwürfen etwas dran ist".

Problematisch sind die Gerüchte hinsichtlich von Frau Kauertz. Stellenbesetzungsangelegenheiten sind aus guten Gründen nicht-öffentlich. Frau Kauertz ist, soweit mir bekannt, nicht parteipolitisch öffentlich in Erscheinung getreten. Es stellt sich die Frage, wie denn ein solcher Verdacht überhaupt mit Anhaltspunkten belegt werden könnte. Allenfalls könnte die Frage, ob der Verzicht auf eine Neuausschreibung rechtlich einwandfrei war, öffentlich sinnvoll erörtert werden.

Hinsichtlich der anderen Vorwürfe muss man feststellen, dass es in der Tat außerordentlich auffällig ist, dass die in Rede stellende Stelle innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrfach neu besetzt werden musste.

Alles andere als aus der Luft gegriffen sind in meinen Augen auch die Vorwürfe, dass die Brauweiler Kurse die Bedürfnisse der eigenen Klientel nicht aufnehmen.

Jeder kann sich durch einen Blick auf die Website von Brauweiler

http://www.afz.lvr.de/

von der "Professionalität" der Dienststelle überzeugen. Heute werden auf der Startseite ausnahmslos vergangene Veranstaltungen seit Januar 2011 gelistet!

Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem LVR wäre wünschenswert. Aber alle Betroffenen aus dem Kreis der rheinischen Archivierenden dürften zu feige sein, diese offen und ehrlich zu führen. Es ist zu aber hoffen, dass der anonyme Heckenschütze, dem wir ein Forum geboten haben (wozu ich nach wie vor stehe, siehe das Editorial, von dem ich keine Abstriche mache), Diskussionen losgetreten hat, die für eine konstruktive Kritik hilfreich sein können.

(E)

Vor dem Hintergrund der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg gewinnt die Diskussion um das wissenschaftlichen Publikationsverhalten an Relevanz.

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat am 14.04.2011 disziplinübergreifende Empfehlungen zum wissenschaftsadäquaten Publikationsverhalten veröffentlicht. In den Empfehlungen werden die „Rechtsgrundlagen der Autorenbenennung“ behandelt und“ wissenschaftsethische Publikationsempfehlungen“ formuliert. Die DHV-Empfehlungen sind online.

Weiter fordert der DHV die Abgabe von Qualifikationsarbeiten in digitaler Form:

„In einer Resolution, die die Delegierten auf dem 61. DHV-Tag verabschiedeten, werden die Hochschulen aufgefordert, Studierende, Doktoranden und Habilitanden qua Prüfungsordnung dazu zu verpflichten, ihre Arbeiten auch in digitaler Form abzugeben, damit Texte besser und schneller auf Übereinstimmungen mit fremden Texten abgeglichen werden können.“

Dabei macht es sich der DHV leider etwas einfach in dem er a) „Diplomarbeitsbörsen“ verdächtigt Plagiarismus zu fördern und b) das Potenzial von Open Access zur Plagiaterkennung nicht berücksichtigt.


http://wisspub.net/2011/04/18/dhv-empfehlungen-zum-wissenschaftlichen-publizieren/ (Heinz Pampel)

Siehe auch
http://www.hochschulverband.de/cms1/877.html
http://archiv.twoday.net/stories/14645329/

(RSS)

Sayre Archives Tour- xf100 from Justin Mayer on Vimeo.

(W)

Archives of Activism from James Fernandez on Vimeo.

(W)

"Bevor das Stadtarchiv wegen des Umbaus zum Haus der Stadtgeschichte am 2. Mai vollständig für den Publikumsverkehr schließt, öffnet es am Samstag, 30. April nochmals zu einem „Ausverkauf“. Von 12 bis 16 Uhr wird alles verkauft, was im neuen Haus keine Verwendung mehr findet, darunter auch viel Nützliches für Handwerker und Bastler wie Spanplatten verschiedener Größen, Mobiliar, Glasscheiben, Glasvitrinen, Beleuchtungsteile und über 400 Quadratmeter Holzboden (Hirnholzparkett, 55 mm breit, 40 mm hoch). Zudem stehen noch einmal antiquarische Bücher, Zeitungsbände aus den 1950er bis 1970er Jahren, Ausstellungstafeln sowie andere Erinnerungsstücke zu günstigen Preisen zum Verkauf.

Stadtarchiv auf Facebook

Wer mitverfolgen will, was sich während der Schließung des Archivs vom 2. Mai 2010 bis zur Wiedereröffnung am 28. Juli 2012 im Haus tut, kann dies jetzt auf Facebook tun. Das Projektteam berichtet seit einigen Tagen auf der
Facebook-Seite „Haus der Stadtgeschichte Heilbronn“.

Weitere Informationen und Abbildungen der Verkaufsgegenstände auf http://www.stadtarchiv-heilbronn.de "
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Heilbronn, 19.4.2011

(F)

s. a. http://archiv.twoday.net/stories/14670779/

http://www.dilibri.de/ubtrdfg/content/titleinfo/473505

Hilfreich auch beim Aktenstudium.

(RSS)


http://www.boingboing.net/2011/04/13/howto-turn-your-scho.html

http://repository.alt.ac.uk/887/

(RSS)

http://www.heise.de/tp/artikel/34/34575/1.html

Am letzten Tag der diesjährigen re:publica zogen der Bundesbeauftragte für Datenschutz Peter Schaar, der Journalist Matthias Spielkamp, Christian Humborg (Geschäftsführer der deutschen Dependence von Transparency International) sowie der Leiter der Greenpeace Rechercheabteilung Manfred Redelfs eine wenig euphorische Bilanz. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) sei weder in den Amtsstuben noch, noch bei den Bürgern angekommen, so unwidersprochen Peter Schaar, seit 2006 auch Bundesbeauftragter für die Informationsfreiheit: Pro Jahr würden durchschnittlich nur 1.500 Anträge auf Informationszugang gestellt. Jährlich erreichen Schaar circa 150 bis 200 Beschwerden über den Behördenumgang mit Anfragen. Etwas mehr als die Hälfte der Anfragen werden seiner Ansicht nach vollständig erfüllt und nur in etwas mehr als 20% der Fälle entstehen größere Probleme bei der Auskunftserteilung – letztlich gebe es aber keine belastbaren Statistiken.

(RSS)

http://www.ssoar.info/

SSOAR teilt mir mit, "dass Beiträge, die den Scope Sozialgeschichte, historische Sozialforschung haben, gerne auf SSOAR archiviert werden können, unabhängig von der historischen Periode."

(PM)



Via
http://elearningblog.tugraz.at/archives/4375

(RSS)

Das Regionalarchiv Tilburg (NL) präsentiert Missions-Fotos der Fraters van Tilburg von Surinam und den Niederländischen Antillen in seiner Bilddatenbank.

http://regionaalarchieftilburg.blogspot.com/2011/04/fotografische-schatkist-geopend.html

http://www.regionaalarchieftilburg.nl/zoeken-in-databases/beeldonline-fotos-kaarten-etc/trefwoord/collectie_naam/Caribisch%20Erfgoed

(RSS)


Den Sachstand referiert:

http://bibliothekarisch.de/blog/2011/04/19/freiheit-fur-digitale-kopien/

Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=52b+urhg

(RSS)

Eine lesenswerte Einführung, gedacht für Fotojournalisten, aber lesenswert auch für andere:

http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/redaktionswerkstatt/personen-posen-prominente.html

(RSS)

Die Wirtschaftsanwältin Tanja Eisenblätter erhebt schwere Vorwürfe gegen Veronica Saß. Die Tochter von Edmund Stoiber habe ganze Seiten ihrer Doktorarbeit abgetippt.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13218668/Stoiber-Tochter-schrieb-ganze-Kapitel-bei-mir-ab.html

(PM), Danke an FN



http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,758058,00.html

http://images4.wikia.nocookie.net/vroniplag/de/images/d/d1/VroniPlag-Koch-Mehrin-Bericht-20110419.pdf

(W)

Fragt Timo Ehmann

http://www.iuwis.de/dossierbeitrag/wem-stehen-die-juris-millionen-zu?page=1

Anlass ist die in
http://archiv.twoday.net/stories/16549837/
http://archiv.twoday.net/stories/16561735/
beleuchtete Problematik der Verwertung gemeinfreier Gerichtsentscheidungen.

Schön auch zum Thema Transparenz: "Über die Höhe der jedes Jahr an juris gezahlten Beträge erteilt Hebis keine Auskunft."

(ML)

Projekttagung des Katalogs der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters

http://www.badw.de/aktuell/termine_anlagen/2011/2011_05_26_flyer_dlma_tagung.pdf

(ML)

... ist wohl eher eine Schiffschaukel.
Hohe Wellen im trüben Wasser des Brauweiler Tümpels wegen ein bisschen (Fach-)Öffentlichkeit für Dinge, die aus dem gemütlichen Dunkel der Klüngelei ins Licht gezogen wurden, wo sie nie hinwollten, jetzt aber wieder zurückgeschickt werden.
Hoch leben die Quastenflosser!

http://de.wikipedia.org/wiki/Quastenflosser

Was bleibt ist ein Standpunkt zur Meinungsfreiheit:
http://archiv.twoday.net/stories/16560423/

http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/dms/suche/

Libr. pict. A 83 - Fechtbuch
http://www.handschriftencensus.de/8816 (ohne Link zum Digitalisat)

Ms. germ. qu. 2021 - Johannes Hartlieb: Kräuterbuch
http://www.handschriftencensus.de/8781 (dito)

Ms. germ. fol. 1191 - Heinrich Laufenberg: Regimen
http://www.handschriftencensus.de/8779 (dito)

(W)


Auch für den deutschsprachigen Raum:

MARTINI, Angelo, Manuale di metrologia,
ossia misure, pesi e monete in uso attualmente e anticamente presso tutti i popoli
Torino, Loescher, 1883. - 904 p.
http://www.braidense.it/dire/martini/indice.htm

(W)

http://www.digitalisierung.ethz.ch/

Bedarf noch näherer Sichtung ...

(W)

Lost and Found in the Archives from Adam Falk on Vimeo.

"Jenny Lukomski knows her calling. After talking to an archivist for five minutes at a career fair, Lukomski says she knew what she was meant to do. In January 2011, Lukomski was laid off from her position as assistant director for collections after 14 years at the Western Historical Manuscript Collection in Columbia, Mo. The layoff left her without a plan. Now, she’s dealing with the complications of job loss.

(Video by Adam Falk, Andrew Feiler, Michelle Flandreau) "


(W)

We love Ulm Videofeature: HfG Ulm - Interview mit Daniela Baumann from We love Ulm on Vimeo.

"Das Gebäude der ehemaligen Ulmer Hochschule für Gestaltung befindet sich derzeit im letzten Abschnitt der Renovierung und wird im Herbst mit einer großen Feier eröffnet.
Dann ist in den denkmalgeschützten Räumlichkeiten auf dem Kuhberg Platz für Design- und Graphikbüros, Gastronomie und natürlich für das Hochschularchiv, das sich derzeit auf den Umzug vorbereitet.

Wir trafen Daniela Baumann, die dort für das Fotoarchiv und Ausstellungen zuständig ist. Sie führte uns erst durch die Räume der HfG, zeigte uns die legendäre Bill-Bar und gewährte uns anschließend Einblicke in das Archiv.

Im Interview erzählt sie vieles zur Geschichte der HfG und erläutert die große Relevanz der Hochschule für die Stadt Ulm. "


(W)



"Have you ever been baffled at how to put together a records storage or "banker's" box for your archival materials or for a big move? Hey, you're not alone! This upbeat, animated video by archivist Mitch Toda, of the Smithsonian Institution Archives, will give you a fail-safe method to get that box assembled in a jiffy. Who said records storage boxes weren't sexy?

Music: "The New Music," by Alex Beroza, featuring Spinningmerkaba, 2011 - Licensed under Creative Commons: Attribution (3.0), http://ccmixter.org/files/AlexBeroza/30513"

(F)



(W)



(F)

Wissenschaftler, die ihre Fachpublikationen Open Access zugänglich machen wollen, aber keinen Zugang zu einem institutionellen Respositorium haben, brauchen ein Repositorium, das für jedermann (ggf. innerhalb bestimmter geographischer Grenzen) offen ist und das Beiträge in der Sprache akzeptiert, in denen sie geschrieben sind. Daher berücksichtigt die folgende Liste vor allem Repositorien aus dem deutschsprachigen Raum.

Eine Liste disziplinärer Repositorien weltweit geht auf meine Vorarbeit vom Mai 2008 zurück:

http://oad.simmons.edu/oadwiki/Disciplinary_repositories

-- UNIVERSELLE REPOSITORIEN --

Qucosa (Sachsen) ist ein universelles Repositorium:

http://www.qucosa.de

Siehe
http://archiv.twoday.net/stories/16571041/

-- FÄCHER --

Altertumswissenschaften

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/
"Propylaeum-DOK, der Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Altertumswissenschaft, Propylaeum wird von der Universitätsbibliothek Heidelberg bereitgestellt."
Fächer: Ägyptologie, Alte Geschichte, Altorientalistik, Byzantinistik, Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Mittel- und Neulateinische Philologie, Vor- und Frühgeschichte

-- --

Bibliotheks- und Informationswissenschaft

http://eprints.rclis.org/
Nimmt auch deutschsprachige Beiträge auf, auch zum Archivwesen.

-- --

Biologie

http://www.vifabio.de/vifabioDOC/
"Das fachliche Spektrum von vifabioDOC umfasst die Biologie mit ihren zahlreichen Teildisziplinen, einschließlich Allgemeine Biologie, Anatomie, Morphologie, Physiologie, Zellbiologie, Molekularbiologie, allgemeine Mikrobiologie, Genetik, Evolutionsbiologie, Biogeographie, Ökologie, Spezielle Botanik und Spezielle Zoologie sowie Biochemie und Biophysik der Pflanzen und der Tiere. Im Detail ist die Abgrenzung gegen benachbarte Fächer im Sammlungsauftrag des DFG-geförderten Sondersammelgebiets geregelt; demnach sind lediglich folgende Bereiche ausgenommen: Anthropologie, Mikrobiologie (soweit medizinisch, veterinärmedizinisch oder technisch ausgerichtet), allgemeine Biochemie (soweit ohne Bezug auf konkrete Tiere oder Pflanzen), Medizin und angewandte Bereiche wie Forst- und Landwirtschaft.

Die institutionelle Verankerung oder die geographische Herkunft von Autoren spielt keine Rolle. Für Publikationen beispielsweise aus Ökologie, Biogeographie gelten keinerlei Einschränkungen hinsichtlich des geographischen Bezugs (d.h. es können Arbeiten über beliebige Teile der Welt aufgenommen werden). Auch gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Sprachen, in denen Publikationen verfasst sein müssen.

Die wissenschaftliche Qualität der Publikationen auf vifabioDOC wird durch Anwendung bestimmter Qualitätskriterien sichergestellt. Aufgenommen werden vorranging Publikationen, die bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden (elektronische Postprints von Artikeln aus Druck- oder E-Zeitschriften), oder die von Fachgesellschaften herausgegeben werden; diese Publikationen haben bereits eine Qualitätskontrolle durchlaufen. Bei Publikationen, die auf vifabioDOC erstmalig in elektronischer Form zugänglich gemacht werden, findet eine Qualitätskontrolle durch die vifabioDOC-Redaktion statt; jegliche Veröffentlichung muss die üblichen wissenschaftlichen Regeln einhalten, beispielsweise die benutzte Literatur korrekt zitieren und Quellenangaben zu Abbildungen liefern, die anderen Werken entnommen sind - andernfalls werden sie abgelehnt."

-- --

Geowissenschaften

http://134.76.163.148:8080/dspace/?layout=geoleo
Publikationsplattform für geo- und montanwissenschaftliche Informationsressourcen

-- --

Germanistik

http://www.germanistik-im-netz.de/gindok/
"Die Ausbauphase von GiNDok zu einer Publikationsplattform ist dann der nächste logische Schritt. Doch auch jetzt schon können Dokumente auf GiNDok publiziert werden, sofern diese im PDF-Format vorliegen, wissenschaftlichen Standards und dem Sammelprofil von GiN entsprechen. Sprechen Sie mit uns."

-- --

Kunstgeschichte

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/
"ART-Dok, der Volltextserver der Virtuellen Fachbibliothek Kunstgeschichte, arthistoricum.net, wird von der Universitätsbibliothek Heidelberg im Rahmen des DFG geförderten Sondersammelgebiets Kunstgeschichte bereitgestellt."

-- --

Osteuropa-Studien
http://www.ostdok.de
"Als Dokumentenserver für die Osteuropastudien veröffentlicht OstDok in erster Linie Publikationen zu Geschichte, Politik und Kultur der Länder Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas von der Antike bis zur Gegenwart."

-- --

Pädagogik

http://www.pedocs.de
"pedocs ist ein fachlicher Open Access-Dokumentenserver für wissenschaftlich relevante Publikationen der Bildungsforschung und Erziehungswissenschaft."

-- --

Philosophie

http://sammelpunkt.philo.at:8080/
Sammelpunkt. Elektronisch archivierte Theorie

-- --

Psychologie

http://psydok.sulb.uni-saarland.de/
"PsyDok , der Open-Access-Server für das Fach Psychologie, dient Erschließung und Archivierung wissenschaftlicher Literatur aus dem Fach Psychologie: Sowohl das Veröffentlichen von Dokumente, als auch die Nutzung von Dokumenten auf PsyDok ist entgeltfrei möglich. Es handelt sich um ein Angebot der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek als Trägerin des Sondersammelgebietes Psychologie."

-- --

Sozialwissenschaften

http://www.ssoar.info
"Relevant für SSOAR sind in erster Linie Postprints und Originalfassungen von bereits publizierten oder begutachteten Dokumenten, insbesondere Zeitschriftenbeiträge, Beiträge in Sammelwerken sowie Monografien und (Berichte aus) Forschungs- und Institutsreihen. Die Dokumente sollten in einem weitesten Sinne sozialwissenschaftliche Forschungsinteressen zum Inhalt haben."

-- --

Südasien-Studien

http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/savifadok/
"SavifaDok, der Open Access-Dokumentenserver von Savifa – der Virtuellen Fachbibliothek Südasien, ist das Online-Portal für die Veröffentlichung und Archivierung von südasienwissenschaftlicher und indologischer Fachliteratur."

-- --

Wirtschaftswissenschaften

http://www.econstor.eu
"EconStor dient der freien Veröffentlichung wissenschaftlicher Literatur aus den Wirtschaftswissenschaften. Prinzipiell kann jede Forschungseinrichtung und jede(r) Wissenschaftlerin/Wissenschaftler fachlich relevante wirtschaftswissenschaftliche Veröffentlichungen unter Open-Access-Bedingungen auf EconStor publizieren und dauerhaft sichern."

http://mpra.repec.org/
"MPRA accepts working papers and books in all languages, that is, contributions to economic research with a strictly academic orientation that are intended for later publication in a journal or book. MPRA accepts conference proceedings only if the individual contributions are submitted separately. MPRA accepts also electronic versions of previously published articles or books subject to agreement by the copyright owner."

-- WEITERE HINWEISE --

Zum Konzept des politik- und verwaltungswissenschaftlichen Schriftenservers edoc.vifapol:
http://archiv.twoday.net/stories/16560429/

Unklar ist, wer auf dem BIB-Opus-Server publizieren darf:
http://www.bib-info.de/verband/publikationen/opus.html

Unter den großen geisteswissenschaftlichen Fächern ist es vor allem die Geschichtswissenschaft, die kein fachliches Repositorium besitzt, auch wenn Beiträge zur alten Geschichte bei den Altertumswissenschaften und sozialhistorische Beiträge in SSOAR einen Platz finden können. Für Historiker kann vorerst Qucosa empfohlen werden.

Bei den Naturwissenschaften dominiert das Englische, und die Möglichkeiten, z.B. Preprints in Arxiv zu publizieren, sind so bekannt, dass auf Aufnahme solcher englischsprachiger Portale verzichtet werden konnte.

http://opendepot.org/ steht allen Wissenschaftlern weltweit als universelles Repositorium offen, enthält aber de facto wohl nur englischsprachige Beiträge (und insgesamt nur sehr wenige). Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/6006575/

Hinweise auf http://www.hprints.org (vor allem Skandinavien, sehr geringe Deposit-Frequenz) und http://halshs.archives-ouvertes.fr scheinen entbehrlich, da hier andere Sprachen vorherrschen.

Zu Mendeley und vergleichbaren Angeboten siehe
http://archiv.twoday.net/stories/6027367/

Wer Rechte an seinen Büchern hat, kann diese, wenn sie in http://www.hathitrust.org gescannt sind, dort freischalten lassen, ggf. auch in Google Books im Rahmen des Partnerprogramms.

(E)



(F)

page=root
This has to do with the stylesheet used to display content within PageTurner. It defaults to "root" so it can be left out of the URL for any given page.

size=100
This is the zoom level (percent). The pageturner supports 50, 75, 100, 125, 150, 175, 200, 300, 400.

seq=427
This is the sequence number the image has in the digitized file. The sequence starts at the cover page and goes sequentially all the way through the volume. The sequence number value is subject to change (for instance, if a page were missing in the original image sequence and inserted later), but the sequence number itself is present for every image in the repository, as is the volume id. Thus, the two values required to access a given page are the volume id and the sequence number.

By contrast, the num parameter is the scanning source's (Google, IA, local, etc.) attempt to represent a volume's page number. This is not always present, or may there may be multiple page numbers within a volume (e.g., volumes that are bound together).


Es genügt also, wenn man ID und seq angibt:

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.%24b782841&seq=87

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16539613

(PM)

Wieviele Meilen sind es von Bautzen nach Antwerpen?

Falls jemand gerade Google Maps nicht zu Hand hat:

http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/zoom/2412963

(RSS)

"Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Gründung eines Deutschen Fußball-Archivs (DFA) beschlossen. Ab 1. Juli sollen in Köln Bewegtbild-Material und Spieldaten aus Bundesliga, DFB-Pokal und von der Nationalmannschaft katalogisiert und aufbewahrt werden.
Nach eigenen Angaben verfügt die DFL bereits jetzt über 40.000 Stunden historisches Bewegtbild-Material aus der Geschichte des deutschen Fußballs. Das Archiv wird als GmbH und einhundertprozentige Tochter der DFL gegründet."

Quelle: WDR-Videotext, S. 209, 19.04.2011

(E)

Geschrieben in Luxemburg 1570-1574

http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4227068

(RSS)


http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=13267

Man greift sich an den Kopf, dass von den einzelnen Begriffen keine Querverweise zu den Entsprechungen in der jeweils anderen Sprache (DE, EN) existieren.

(RSS)

New legislation is currently under review by City Council that will change the administrative structure of the New York City Department of Records and Information Services (DORIS), the department that is responsible for the NYC Municipal Archives, City Hall Library, and records programs. The proposal will merge DORIS into the Department of Citywide Administrative Services (DCAS). The proposal must be brought before the City Council and approved by its members before it can be enacted.

On Wednesday April 13, 2011, the Archivists Round Table of Metropolitan New York, Inc. (ART) submitted to City Council’s Committee on Governmental Operations a list of concerns and recommendations regarding the proposed legislation. The list of concerns and recommendations is available on our website (direct link to list: http://bit.ly/e1hkIw ).


(ML) Archives-L

http://www.qucosa.de/

Achim Bonte antwortete auf eine Anfrage von mir zu den Destinatären von Qucosa:

Die Aussagen auf der Startseite sind wörtlich zu nehmen:

"Qucosa dient der kostenfreien Publikation, dem Nachweis und der langfristigen Archivierung von Dokumenten aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Dieser von den wissenschaftlichen Bibliotheken im Freistaat Sachsen getragene Service steht allen interessierten Autoren zur Verfügung."

Wir haben den Dienst zwar zunächst aufgebaut, um die Inhalte der Dokumentenserver in Sachsen zu integrieren, sind aber seit Beginn auch für außersächsische Institutionen und AutorInnen offen. Entsprechend publizieren z.B. bereits VertreterInnen des Deutschen Komponistenverbands auf der Plattform.

http://www.komponistenverband.de/content/view/471/117/


Welcher Wissenschaftler also nach einer Möglichkeit sucht, seine gedruckten Arbeiten retrodigitalisiert Open Access zur Verfügung zu stellen und weder Zugang zu einem institutionellen Repositorium hat noch sie in einem disziplinären Schriftenserver unterbringen kann, kann also bei Qucosa anklopfen.

(PM)

Christoph Mackert stellt in in BIS 2011/1 vor:

http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-66141

(W)

Schon seit einer ganzen Weile:

http://www.facebook.com/pages/Stadtarchiv-Linz-am-Rhein/114761681933170

(F)

http://www.vifabio.de/vifabioDOC/publishing/collection-policy.html

Das fachliche Spektrum von vifabioDOC umfasst die Biologie mit ihren zahlreichen Teildisziplinen, einschließlich Allgemeine Biologie, Anatomie, Morphologie, Physiologie, Zellbiologie, Molekularbiologie, allgemeine Mikrobiologie, Genetik, Evolutionsbiologie, Biogeographie, Ökologie, Spezielle Botanik und Spezielle Zoologie sowie Biochemie und Biophysik der Pflanzen und der Tiere. Im Detail ist die Abgrenzung gegen benachbarte Fächer im Sammlungsauftrag des DFG-geförderten Sondersammelgebiets geregelt; demnach sind lediglich folgende Bereiche ausgenommen: Anthropologie, Mikrobiologie (soweit medizinisch, veterinärmedizinisch oder technisch ausgerichtet), allgemeine Biochemie (soweit ohne Bezug auf konkrete Tiere oder Pflanzen), Medizin und angewandte Bereiche wie Forst- und Landwirtschaft.

Die institutionelle Verankerung oder die geographische Herkunft von Autoren spielt keine Rolle. Für Publikationen beispielsweise aus Ökologie, Biogeographie gelten keinerlei Einschränkungen hinsichtlich des geographischen Bezugs (d.h. es können Arbeiten über beliebige Teile der Welt aufgenommen werden). Auch gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Sprachen, in denen Publikationen verfasst sein müssen.

Die wissenschaftliche Qualität der Publikationen auf vifabioDOC wird durch Anwendung bestimmter Qualitätskriterien sichergestellt. Aufgenommen werden vorranging Publikationen, die bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurden (elektronische Postprints von Artikeln aus Druck- oder E-Zeitschriften), oder die von Fachgesellschaften herausgegeben werden; diese Publikationen haben bereits eine Qualitätskontrolle durchlaufen. Bei Publikationen, die auf vifabioDOC erstmalig in elektronischer Form zugänglich gemacht werden, findet eine Qualitätskontrolle durch die vifabioDOC-Redaktion statt; jegliche Veröffentlichung muss die üblichen wissenschaftlichen Regeln einhalten, beispielsweise die benutzte Literatur korrekt zitieren und Quellenangaben zu Abbildungen liefern, die anderen Werken entnommen sind - andernfalls werden sie abgelehnt.


(ML)

Die in dritter Auflage 1878 in Eisenach erschienene Dokumentation liegt nun im Internet Archive vor:

http://www.archive.org/details/DieReformDerDoctorpromotion

Ausgangspunkt war der Aufsatz von Theodor Mommsen:

http://de.wikisource.org/wiki/Die_deutschen_Pseudodoktoren

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=plagi

(W)



(PM)

Die Axel Springer AG darf bestimmte E-Mails in direkter oder indirekter Rede weder verbreiten noch verbreiten lassen, die die Privatsphäre des früheren brandenburgischen Innenministers Rainer Speer betreffen. In einem Berufungsverfahren bestätigte heute das Kammergericht insoweit ein entsprechendes Verbot des Landgerichts Berlin durch eine einstweilige Verfügung vom 2. September 2010. Das Gericht bejahte jedoch ein hohes öffentliches Informationsinteresse an den Umständen, die zum Rücktritt des Ministers geführt haben und beschränkte das Verbot auf die Wiedergabe in wörtlicher oder indirekter Rede.

http://www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/presse/archiv/20110418.1235.341036.html

(F)

http://ials.sas.ac.uk/library/digital/digital.htm

Unklar ist, wie man an alle digitalisierten Stücke herankommt, d.h. ob die "featured lists" alles abdecken. Ich finde keinen Online-Filter (Keyword "electronic reproduction" erfasst wohl nicht alles). Otto Vervaart hat zum UK noch keine Links:

http://www.rechtshistorie.nl/en/digital-collections/digital-libraries

Es gibt jedenfalls auch lateinische und mehrere deutsche Drucke (diese zum Thema Seerecht).

Statuten von Helgoland 19. Jh.:

http://catalogue.ulrls.lon.ac.uk/record=b2597298~S6
http://catalogue.ulrls.lon.ac.uk/record=b2683697~S24

(W)


Höchst unerfreulich! Der wissenschaftliche Anhang des Bautz'schen Nachschlagewerks (Werke, Literatur und Ergänzungen) ist nunmehr kostenpflichtig:

Warum registrieren?
Seit 1996 ist das Biographisch-Bibliographische Kirchenlexikon, das zur Zeit ca. 20 000 Beiträge enthält und über eine eigene Volltextsuchmaschine verfgügt, als Volltextausgabe kostenlos im Netz. Das Besondere ist, dass es der Verlag ermöglicht, jedem Beitrag weitergehende Literatur anzufügen, geordnet nach Jahrgängen, um die einzelnen Artikel ständig aktuell zu erhalten, damit die Arbeit für den Leser noch effizienter wird.
Leider ist es uns nicht mehr möglich, weiterhin den Lesern dieses Werk uneingeschränkt frei zugänglich zu machen, da die Bibliotheken die Printausgabe mit der Begründung abbestellen, dass ihre Leser das BBKL im Internet benutzen können. Deshalb bitten wir seit Anfang des Jahres 2011 unsere Benutzer durch eine freiwillige Spende unsere Arbeit zu unterstützen. Diese Aktion blieb ohne nennenswerte Reaktion. Daher versuchen wir das Fortbestehen des Werkes durch Bezahlung der Literatur zu finanzieren. Das heißt, die Biographien der Beiträge stehen weiterhin allen Lesern kostenlos zur Verfügung. Allerdings muss die Weiterschaltung auf Werke, Literatur und die Ergänzungen bezahlt werden. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, denn es wäre schade, wenn dieses Unternehmen nicht weitergeführt werden könnte.

Wir bieten Ihnen vier Arten der Nutzung unserer wissenschaftlichen Literaturangaben:
1. Kurzabonnement mit einem Zugriffskontingent auf 7 Textanhänge,
2. Fünfziger-Abonnement mit einem Zugriffskontingent auf 50 Textanhänge,
3. Großabonnement mit einem Zugriffskontingent auf 100 Textanhänge.
4. BBKL-Mitarbeiter erhalten einen unbegrenzten Zugriff auf alle Textanhänge.
(Vor der Freischaltung wird der Mitarbeiter-Status überprüft.)
Sonderregelungen sind möglich, jedoch bitte vor Ihrer Registrierung mit dem Verlag abzusprechen.

Preise:
Kurzabonnement: 10,00 €
Fünfziger-Abonnement: 60,00 €
Großabonnement: 100,00 €
(Hervorhebung von mir)

Es wäre zu ermitteln, ob der Verlag bereit wäre, die Artikel wieder dauerhaft Open Access zur Verfügung zu stellen, wenn er eine einmalige Pauschale erhält. Vielleicht könnte man auch einzelne Artikel freikaufen?

(W)



http://www.mgh.de/bibliothek/bibliothek-allgemeines/

(W)

Reformationsgeschichtliche Studien und Texte.
Language(s): German
Published: Münster, Aschendorffschen Buchhandlung
Subjects: Reformation.
Church history.
Physical Description: sheets 10cmx15cm.
Original Format: Serial
Journal
All Serials
Locate a Print Version: Find in a library
Viewability:
Full view v.1-3 1906 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.100-103 1971 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.104-106 1972 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.107-109 1973 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.110-112 1975 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.113-115 1977 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.119-121 1981 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.122-123 1983 (original from University of Wisconsin)
Full view v.13-14 1910 (original from University of Wisconsin)
Full view v.15-17 1910 (original from University of Wisconsin)
Full view v.18-19 1911 (original from University of Wisconsin)
Full view v.20 1911 (original from University of Wisconsin)
Full view v.21-22 1912 (original from University of Wisconsin)
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Full view v.24-26 1916 (original from University of Wisconsin)
Full view v.27-28 1914 (original from University of Wisconsin)
Full view v.29 1914 (original from University of Wisconsin)
Full view v.32 1914 (original from University of Wisconsin)
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Limited (search-only) v.52-57 1928 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.58-62 1933 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.63-66 1934 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.76-79 1953 (original from University of Wisconsin)
Full view v.8-12 1910 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.85 1960 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.86-88 1961 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.89-92 1965 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.93-95 1967 (original from University of Wisconsin)
Limited (search-only) v.96-99 1967 (original from University of Wisconsin)


So sieht die Anzeige von

http://catalog.hathitrust.org/Record/000517501

für US-Bürger aus. Wir benötigen dazu einen US-Proxy:

http://archiv.twoday.net/stories/11553592/

Mit flashproxy.info konnte ich gerade die Titelseite von Kilian Leibs Briefwechsel und Diarien (Bd. 7, 1909) identifizieren, ein Werk, das nicht einmal die in Catholica nicht a priori schlechte ULB Düsseldorf ihr eigen nennt:

http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=wu.89106554512;seq=427;num=i

(W)

Volltexte der Enzyklopädie des Märchens sind bei verschiedenen Anbietern auszugsweise einsehbar. Auch für meine eigene Bequemlichkeit liste ich die Bände unten auf (die Bände 1-6 und einige spätere Lieferungen habe ich selbst in gedruckter Form [Reifung-Saba; Seelentier-Spanien; Troll-Verführung]).

Die Google-Digitalisate (nur 2 Bände in Vollansicht) sind kaum brauchbar, da nur wenige Seiten in Vollansicht zur Verfügung stehen, Libreka hat Lücken, und bei Amazon kommt man auch mit wiederholten Suchen wohl nicht an alle Inhalte. PaperC hat leider nur einen Band.

Auf der Website der EM werden die Musterartikel regelmäßig ärgerlicherweise gewechselt ("PDF-Dateien mit den ersten fünf Artikeln der jeweils letzten erschienenen Lieferung"), die aktuellen sind entbehrlich, da man PaperC benutzen kann:

http://wwwuser.gwdg.de/~enzmaer/musterartikel-dt.html

[ http://web.archive.org/web/*/http://wwwuser.gwdg.de/~enzmaer/musterartikel-dt.html ]

Für das Suchen kann aber die Gesamtstichwortliste nützlich sein:

http://wwwuser.gwdg.de/~enzmaer/verweise-dt.html

Um das Vorkommen einzelner Begriffe in einzelnen Bänden zu überprüfen (Stellenregister), kann man HathiTrust heranziehen (hier gibt es nicht einmal Schnipsel):

http://catalog.hathitrust.org/Record/000308040
http://catalog.hathitrust.org/Record/006206616

Da sich die einzelnen Angebote überlappen, hat man Zugriff auf einen großen Anteil des Textbestands der gesamten EM. Die Bände 1 und 12 gibt es aber nur als Schnipsel bei Google.

Bd. 1: Aarne - Bayerischer Hiasl, 1977
[ https://books.google.de/books?id=7Odzo1KkJLsC ]
Nur Schnipsel: http://books.google.de/books?id=9lzYAAAAMAAJ

Bd. 2: Bearbeitung - Christus und der Schmied, 1979
http://www.amazon.de/Enzyklopädie-Handwörterbuch-vergleichenden-Erzählforschung-Pflichtfortsetzung/dp/3110080915/
http://www.libreka.de/9783110080919
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110080919
[ https://books.google.de/books?id=z7hzPlgbOIEC ]

Bd. 3: Chronikliteratur - Engel und Eremit, 1981
http://www.amazon.de/Handwörterbuch-vergleichenden-Erzählforschung-Pflichtfortsetzung-Chronikliteratur/dp/3110082012/
http://www.libreka.de/9783110082012
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110082012
[ https://books.google.de/books?id=RqY8QmdETc4C ]

Bd. 4: Ente - Förster, 1984
http://www.amazon.de/Enzyklopädie-Handwörterbuch-vergleichenden-Erzählforschung-Pflichtfortsetzung/dp/3110095661/
http://www.libreka.de/9783110095661
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110095661
[ https://books.google.de/books?id=QQ0STNHVD8UC ]

Bd. 5: Fortuna - Gott ist auferstanden, 1987
http://www.amazon.de/Enzyklopädie-Handwörterbuch-vergleichenden-Erzählforschung-Pflichtfortsetzung/dp/3110105888/
http://www.libreka.de/9783110105889
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110105889

Bd. 6: Gott und Teufel auf Wanderschaft - Hyltén-Cavallius, 1990
http://www.libreka.de/9783110117639+#
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110117639
http://books.google.de/books?id=yzCGOnK41IsC
[ http://www.amazon.de/Enzyklop%C3%A4die-M%C3%A4rchens-Gott-Teufel-Wanderschaft/dp/3110117630 ohne Volltextsuche, wenige Artikel]

Bd. 7: Ibn al-Gauzi - Kleines Volk, 1993
http://www.libreka.de/9783110134780
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110134780
[ https://books.google.de/books?id=L775mRxOvWkC
http://www.amazon.de/Enzyklop%C3%A4die-M%C3%A4rchens-Ibn-al-Gauzi-Kleines/dp/3110134780/ ]

Bd. 8: Klerus - Maggio, 1996
http://www.libreka.de/9783110143393
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110143393
[ https://books.google.de/books?id=nGb3OaGkU7YC
http://www.amazon.de/Enzyklop%C3%A4die-M%C3%A4rchens-Klerus-Wilhelm-Brednich/dp/3110143399/ ohne Volltextsuche, nur wenige Artikel ]

Bd. 9: Magica-Literatur - Nezami, 1999
http://www.amazon.de/Handwörterbuch-vergleichenden-Erzählforschung-Pflichtfortsetzung-Magica-Literatur/dp/3110154536/
[ https://books.google.de/books?id=WVOui1BuLu0C ]

Bd. 10: Nibelungenlied - Prozeßmotive, 2002
http://www.amazon.de/Handwörterbuch-vergleichenden-Erzählforschung-Pflichtfortsetzung-Nibelungenlied/dp/3110168413/
http://www.libreka.de/9783110168419
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110168419
[ https://books.google.de/books?id=TwbVCGxDgO4C ]

Bd. 11: Prüfung - Schimäremärchen, 2004
http://www.amazon.de/Enzyklop%C3%A4die-Handw%C3%B6rterbuch-vergleichenden-Erz%C3%A4hlforschung-Pflichtfortsetzung/dp/3110175657/
http://www.libreka.de/9783110175653
http://bookview.libreka.de/bookviewer/9783110175653
http://books.google.de/books?id=lbyDQX_maOwC
http://books.google.de/books?id=_OLWr394Mw8C

Bd. 12: Schinden - Sublimierung, 2007
http://books.google.de/books?id=wh228bd8KNQC

Bd. 13: Suchen - Verführung, 2010
http://paperc.de/12311-suchen-verfuehrung-9783110237689 (komplett nach Registrierung lesbar)
http://www.amazon.de/Enzyklopädie-Märchens-Suchen-Handworterbuch-Erz„hlforschung/dp/3110237679/
http://books.google.de/books?id=l1hQZnGGXLMC

[Bd. 14: Vergeltung - Zypern. Nachträge, 2015
http://www.amazon.de/Enzyklop%C3%A4die-M%C3%A4rchens-Vergeltung-Zypern-Nachtr%C3%A4ge/dp/3110402440
https://books.google.de/books?id=IxtfCAAAQBAJ ]

Update: Die übergreifende Suche bei Amazon findet oft nichts aus der EM, wohl aber die Suche im Band, bei Umlauten ist die Auflösung ü=ue usw. zu wählen.

(W)

#erzählforschung

http://dev.archivplzen.cz/de

Ein fulminanter Start für das "Bayerisch-tschechische Netzwerk digitaler Geschichtsquellen":

Ganze 14 Urkunden aus Amberg, 3 Chroniken aus Eger. Wow!

Die Auflösung ist zwar gut, aber dass man von den Metadaten nicht zu den Digitalisaten kommt, sondern zurück muss, ist daneben. Wenn Archivare digitale Sammlungen gestalten, kann man oft davon ausgehen, dass sie die gesammelten Erfahrungen der Bibliotheken ignorieren.

(RSS)

http://goo.gl/q5Iuy = kluwercopyrightblog.com

Zum 1. Januar des kommenden Jahres wird aber James Joyce ohnehin Public Domain und das Kujonieren durch die Erben hat ein Ende!

(RSS)

http://www.uni-marburg.de/bis/fachinfo/infwiso/infjur/urheberrecht52a.pdf

Der vom Gericht festgesetzte Gesamtvertrag definiert in § 2:

- kleine Teile eines Werkes: maximal 10 %, aber nicht mehr als 100 Seiten
- maximal 33 %, aber nicht mehr als 100 Seiten
- Druckwerk mit maximal 25 Seiten samt allen Abbildungen

Hat man eigentlich gegen eine so schwachsinnige Neutralisierung durch ein Gericht ein effizientes Rechtsmittel als Besteller der Urteilsabschrift?

(ML) INETBIB

urteil_gesamtvertrag

http://www.mocavo.com

Fast nur für englischsprachige Quellen relevant.

(RSS)

Genealogen schlugen Alarm, als Meldungen über die Vernichtung von Sammelakten zu den Personenstandsurkunden aus einzelnen Archiven eintrafen. Immer wieder hören wir, dass Archivare Sammelakten zur Vernichtung freigeben, sei es aus Platzgründen, oder weil sie über den Inhalt nicht Bescheid wissen oder glauben, alles sei in den Urkunden selbst eingetragen. Das ist leider nicht immer der Fall. Zu den meisten Urkunden in den Personenstandsregistern gibt es die Anlagen, die für die Eintragungen wichtig waren: bei den Aufgeboten die Geburtsurkunden der Brautleute sowie die Heirats- bzw. Sterbeurkunden der Brauteltern und -großeltern, die oft aus den ehemals deutsch besiedelten Ostgebieten stammten und damit meist unwiederbringlich sind; bei den Geburten die Anmeldungen durch den Vater oder Angehörige, beim Sterbefall die Kopie des Familienstammbuches oder die Geburtsurkunde des oder der Verstorbenen.

Hier ist eine Lücke im neuen Personenstandsgesetz, dass [sic] den Landesarchivverwaltungen überließ, wie mit den Sammelakten umzugehen sei. Die meisten Verordnungen haben den Archivaren die Entscheidung über die Archivwürdigkeit überlassen. Bitte fragen Sie in Ihrem Stadtarchiv nach, ob die Sammelakten vom Standesamt bereits übernommen werden oder ob deren Vernichtung geplant ist. Mitglieder des Vereins für Computergenealogie bieten sich an, zur Not auch solche Akten vor der "Entsorgung" kostenlos zu digitalisieren und die Bilder den Archiven zur Benutzung zu überlassen. Die Überlassung der Sammelakten, der Kauf des "Altpapiers", ist ausdrücklich verboten.


http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2011/04#Sammelakten_zur_Vernichtung.3F

(RSS)

A number of links have been added to update

http://www.utm.edu/staff/bobp/vlibrary/mdmss.shtml

(ML)

Google Video is shutting down and all the video uploaded to it will go dark.

http://www.boingboing.net/2011/04/17/save-google-video-be.html

http://archiveteam.org/index.php?title=Google_Video



(T)



Unser oberster Datenschützer Hanspeter Thür hat ja vor einigen Tagen einen «Sieg» errungen, als er qua Bundesgerichtsbeschluss Google dazu zwang, bei StreetView derart kräftig nachzubessern, dass Google durchaus die Waffen strecken könnte. Zum «Kampf David gegen Goliath» wurde Thürs datenschützerischer Irrlauf in der Presse gar hochstilisiert.

Was aber, wenn Thür letztlich nicht mehr als einen billige [sic] Pyrrussieg erreicht hat?


Fragt: http://weblog.hist.net/archives/5323

(RSS)

http://www.sagenhaftes-ruhrgebiet.de/Hauptseite

Die Sagensammlung kommt mir vor allem wie eine Werbung für die Bücher von Dirk Sondermann vor, der Urheberrechte an allen Sagentexten beansprucht. So heißt es zur Sage "Die Hexe von Steinrapen":

Diese Sage ist in den bisher erschienen Werken von Dirk Sondermann nicht enthalten. Von ihm erschienen die Bücher Ruhrsagen, Emschersagen, Bochumer Sagenbuch, Wattenscheider Sagenbuch und Hattinger Sagenbuch. Weitere Publikationen sind in Vorbereitung. Bitte beachten Sie auch unsere Veranstaltungshinweise.

(F) - Hinweis im Facebook-Chat

... darf leider ein Gastbeitrag im arthistoricum-Blog machen:

http://blog.arthistoricum.net/artstor/

(RSS)


Quelle: Homepage HAWK

"Fakultät Erhaltung von Kulturgut plant Kooperationen mit Historischem Archiv der Stadt Köln, Niedersächsischem Landesarchiv und Universität Erfurt

Freitag, 6. Mai 2011, 10.00 Uhr

HAWK-Fakultät Erhaltung von Kulturgut
Bismarckplatz 10
31135 Hildesheim

Mit Hilfe ihrer deutschlandweit einzigartigen Anlage zur Reinigung von Karten und Schriftgut wird die HAWK-Fakultät Erhaltung von Kulturgut einen Beitrag zur Rettung von zehntausenden mit Staub kontaminierten Dokumenten der Archive und Bibliotheken leisten können, darunter für Bestände des Niedersächsischen Landesarchivs und des 2009 eingestürzten Historischen Kölner Stadtarchivs. Die Anlage soll langfristig aber auch die Archive und Bibliotheken im Kampf gegen große Mengen Schimmelschäden an ihrem Schriftgut unterstützen.

Die Fakultät für Erhaltung von Kulturgut der HAWK in Hildesheim präsentiert die neue Methode zur maschinellen Reinigung von Karten und Schriftgut in einer Pressekonferenz am Freitag, 6. Mai 2011, 10 Uhr am Bismarckplatz 10.

Die TeilnehmerInnen der Pressekonferenz kommen aus:

• der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/ Gotha
• dem Niedersäch¬sischen Landesarchiv
• dem Historisches Archiv der Stadt Köln und
• zudem sind die Entwickler der Anlage anwesend.

Die einmalige, acht Meter lange und zwei Meter breite Anlage wurde durch Mitarbeiter und Kooperationspartner des Studiengangs Papierrestaurierung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in einem Projekt der Universität Erfurt von 2005 bis 2008 entwickelt. Innerhalb von zwei Jahren bis Ende 2010 konnten 185.000 kulturhistorisch sehr bedeutende und fragile Karten des Perthes Geographischen Verlags von gesundheitsschädlichen und das Material zersetzenden Feinstäuben gereinigt werden.

Die HAWK Hildesheim konnte diese Anlage im Januar 2011 von der Universität Erfurt übernehmen. Sie besitzt ein großes Entwicklungspotenzial und soll an der Fakultät Erhaltung von Kulturgut, der Fachrichtung Schriftgut, Buch und Graphik und dem Labor für Mikrobiologie, in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesarchiv, dem Historischen Archiv der Stadt Köln, der Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/ Gotha sowie der Entwicklerfirma Becker-Systems GmbH weiter entwickelt werden.

Die Abnahme von feinen und schädigenden Baustäuben sowie von mikrobiologischen Belägen steht im Mittelpunkt. Feinstäube und mikrobiologische Ablagerungen beschleunigen die Alterung und die Zerfallsprozesse organi¬scher Materialien. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die durch sie bestehen, machen diese Bestände zudem unbenutzbar.

Das Reinigungsprinzip beruht auf elektrostatischen Effekten. Mit dieser innovativen Technik können erstmals auch empfindliche und beschädigte Objekte ohne Gefährdung ihrer Substanz behandelt werden. Die Entwicklungsarbeit und das Ergebnis sind aus diesem Grund auch beispielhaft. Bisher konnten Bestande, die einen einzigartigen graphischen Charakter oder Merkmale von Handschriften besitzen, keinen Mengenbehandlungen zugeführt werden, weil das Risiko von Nebenwirkungen und Veränderungen zu hoch war. Mit der Entwicklung dieser Anlage wurden neben den quantitativen auch qualitative Maßstäbe gesetzt, denn das Risiko, das Veränderungen auftreten, liegt bei 0,01%.

Die Fakultät kann mit dem Betreiben der Anlage die verschiedenen interdisziplinären Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mengenbehandlung, wie Schadenserhebungen, Verfahrenentwicklung, Standardisierung von konservatorischen Maßnahmen, Logistik und Planung, Qualitätsmanagement und wirtschaftliches Arbeiten in die Lehre und Forschung praxisnah integrieren. Das Lehrkonzept wird damit erweitert und den wichtigen aktuellen (und auch zukünftigen) Anforderungen an die Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes gerecht.
.

Während der Veranstaltung und Pressekonferenz soll auch der Grundstein für die weitere Forschungsarbeit gelegt werden. Die Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen wollen einen Letter of Intent unterzeichnen und die weiteren gemeinsamen Schritte und Forschungsvorhaben planen..

Rednerinnen und Redner:

Ziele des Reinigungsprojekts an der HAWK
Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel
Prof. Ulrike Hähner, Fachrichtung Schriftgut, Buch und Graphik

Das Kartenreinigungsprojekt an der Universität Erfurt
Dr. Kathrin Paasch, Universitäts- und
Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha

Entwicklung der Anlage an der Universität Erfurt
Dipl.-Ing. Ernst Becker, Becker Systems GmbH

Neue Kooperationsvorhaben
Dr. Bernd Kappelhoff, Präsident des Niedersäch¬sischen
Landesarchivs
Dr. Ulrich Fischer, Historisches Archiv der Stadt Köln

Vorführung der Anlage
Dipl.-Rest. Christian Kreienbrink, Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/ Gotha
Master-Student Helge Oltmann, HAWK

Moderation
Dekanin Prof. Dr. Karin Petersen

Weitere Informationen:
- http://www.hawk-hhg.de"

Quelle: Juraforum.de, 15.4.2011

Link zum Programm (PDF)

(W)



Mit einer Jahrhundertschau unter dem Titel „Die Salier. Macht im Wandel" stellt das Historische Museum der Pfalz erstmals die dramatischen Lebensläufe der salischen Herrscher und die bahn brechenden Neuerungen, die sie mit ihrer Politik in Gang setzten, in den Mit tel punkt einer großen kulturhistorischen Ausstellung. Vier Generationen lang herrschten die Salier über ein Reich von riesigem Ausmaß: Von der Nordsee bis Süditalien prägten sie die Geschicke der Menschen.

(F, T)

"Der Kölner Künstler Wolfgang Stöcker sammelt Staub. Für seinen Siegener Staub-Schrein war er im Museum für Gegenwartskunst Siegen unterwegs.
"Staub kümmert sich nicht um historische Bedingungen. Er ist ein herrlicher Gleichmacher." Wolfgang Stöcker sammelt Stäube. Er archiviert sie in seinem Deutschen Staubarchiv in seiner Wohnung in Köln. Rund 300 Stäube hat er bislang - in Plastikbeutelchen gesammelt und mit Karteikarte versehen - in Aktenordnern archiviert. Nun kam er zur Staub-Lese ins Museum für Gegenwartskunst nach Siegen. Im Magazin, bei Diana Thater und den Katalogen von Mischa Kuball, wurde er fündig.
Am Ende ist alles vergänglich
Auf den ersten Blick mag das Sammeln der Partikel aus Haut, Haar oder Stoff, die sich zu schönsten Wollmäusen verdichten, skurril, kurios, vielleicht gar blöd- oder unsinnig erscheinen, das weiß der Künstler aus Köln auch. Diese Sichtweise lässt er aber nur an der Oberfläche gelten. Denn es geht ihm um tiefere Bedeutung, darum, dass das Reinigen von etwas "Kunst- und Kulturarbeit ist", denn nur was sauber ist, wird wertgeschätzt. Am Ende sei doch alles Materie und damit vergänglich. "Das ist eine existenzielle Beschäftigung mit der Endlichkeit", findet er.
Warum wurde die Frauenkirche wieder aufgebaut?
Ihn fasziniert, mit welcher Energie sich Menschen gegen den Verfall wenden und zum Beispiel bröckelnde Bauwerke wie die Frauenkirche in Dresden wieder aufbauen. Oder dass der Kölner Dom permanent restauriert wird. "Ist das etwa nicht kurios?" Ist es für ihn an der Oberfläche. Dahinter steckt, dass die Gebäude so vielen Menschen etwas bedeuten.
Wolfgang Stöcker gründete 2004 das Deutsche Staubarchiv
2004 hat der 1969 in Bergisch Gladbach geborene Künstler sein Deutsches Staubarchiv gegründet. Er wollte "einen Kunstaspekt und einen Geschichtsaspekt", sagt er (genau das hat er auch studiert) - da lag ein Archiv nahe. "Eigentlich wollte er Spinnweben sammeln, den Plan hat er zugunsten des Staubs verworfen. Was ihn auch gereizt hat, war, einfach einen so offiziell klingenden Begriff wie "Deutsches Staubarchiv" in die Welt zu setzen und die Menschen darauf reagieren zu lassen. Ein Papierbogen mit offiziellem Briefkopf macht eben Eindruck.
Staub aus der Oper von Sydney
Seine Archivalien kategorisiert der Kölner in Sakralstäube, Kulturstäube, politische und kulinarische Stäube. Stolz ist er zum Beispiel auf den Kulturstaub aus der Oper von Sydney ("ein schöner Staub mit Resten von Kostümen drin"), aus dem Louvre, den Uffizien, aus der National Gallery, auf die Sakralstäube aus dem Kölner Dom (dort sogar vom Agilolphus-Altar von 1521), aus englischen Kathedralen, aber auch auf Stäube von der Chinesischen Mauer, dem kambodschanischen Angkor Wat oder aus Weinkellern im Burgund. Drei Arten, Staub zu ernten, gibt es im Deutschen Staubarchiv: Entweder Stöcker sammelt selbst vor Ort mit Tupperdose und Pinsel oder er lässt sich von Staub-Scouts Proben aus aller Welt schicken. Was ihn richtig diebisch freut, sind seine Anfragen an offizielle Stellen mit der Bitte, ihm Staub zuzusenden. "Dann müssen die sich mit dem Deutschen Staubarchiv auseinandersetzen." Lange nicht jede Anfrage ist von Erfolg gekrönt. Das Weiße Haus schreibt Stöcker seit zwei bis drei Jahren regelmäßig an - nichts. Jetzt hat er einen Kontakt zur Deutschen Botschaft in Washington und hofft, dass er bald auch etwas "dust" aus den Vereinigten Staaten archivieren kann. Weiterhin auf der Wunschliste: die Pyramiden in Ägypten, der Taj Mahal in Indien, der Petersdom in Rom, die Kathedrale in Chartres, der Kreml ... "Ich werde das machen, bis ich sterbe", glaubt Stöcker. Wolfgang Stöcker geht noch weiter. Ihm schwanen Staubtagebücher vor, die Menschen ihm schicken ("das Staub- und Kehrverhalten in Langzeitstudien"), oder dass ihm eine Gemeinde den kompletten Staub eines Jahres schickt. Manche Stäube lässt Stöcker auch analysieren; er arbeitet mit einem Kölner Geologen und dem mineralogischen Institut der Uni Bonn zusammen. Das ist auch ein Grund, warum ihm manche Verantwortlichen nichts schicken wollen. Die befürchteten wohl, glaubt Wolfgang Stöcker, dass er die Proben auf mögliche Gefahren durch Gifte untersuchen lassen will. Seit gestern nun hat Stöcker auch Staub aus Siegen, aus dem Magazin im Keller ebenso wie vom Rahmen eines Gemäldes von Emil Schumacher aus der Ausstellung. Das hat seinen Grund: Wie berichtet, findet am 7. Mai der zweite Siegener Kunsttag unter dem Motto "Kunstwohnen" statt. Und wo gewohnt wird, da staubt es zwangsweise. Weil das Museum für Gegenwartskunst in diesem Jahr zehn Jahre alt wird, soll sein Staub ganz groß rauskommen. Für seine Ausstellung - die dritte - in der
Art Galerie von Helga Oberkalkofen (Vernissage: 7. Mai, 18 Uhr) will Wolfgang Stöcker einen Staubraum einrichten. Darin: ein Staub-Schrein, extra für den Siegener Museumsstaub."

Quelle: Siegener Zeitung, 16.4.2011

Ich frage mich, ob sich im Staubarchiv auch die "legendäre" Archivstaub befindet......

Zum Staub(archiv) s. a. http://archiv.twoday.net/stories/11897137/ ; http://archiv.twoday.net/stories/3473563/ ; http://archiv.twoday.net/stories/3527681/

(E)

https://arl.org/Lists/SPARC-OAForum/Message/5806.html

We have been working on extracting references from all SSRN papers for 5 years as part of the CiteReader™ project that SSRN has undertaken with our development firm, ITX Corp. We have created a system to extract references and footnotes from PDF files on SSRN and to have that extracted data proofread by human beings. While this project is not yet complete, we are now announcing the release of over 6.7 million references extracted from the reference sections of over 182,000 papers on the SSRN site as well as over 4.2 million citations that we have linked to SSRN papers.

– The references from each SSRN paper (where we have been able to extract them) can be found on the REFERENCES tab on the public abstract page for each paper.
– The citations we have matched to each SSRN paper are available on the CITATIONS tab on the public abstract page for the paper.
– These reference links provide an excellent way for any reader to go back in the literature in any area, and the citation links provide an excellent way to go forward in the literature.

Data on the Current State of SSRN's CiteReader™ Project

– Papers with Resolved References: 182,645 out of the 270,179 full text papers on SSRN
– Total References Resolved: 6,689,847
– SSRN Papers with Resolved Citations: 180,339
– Total Citation Links between the Cited and the Citing Paper: 4,277,354
– Papers with Resolved Footnotes: 60,721 (we are giving footnote extraction priority to papers with no reference section)
– Total Extracted Footnotes: 6,899,585

NOTE: References in those papers on SSRN that do not have a Reference section have not been fully extracted as yet. We are working on this. These papers (primarily law papers) have their references in footnotes. This means that citations from law papers are currently dramatically undercounted in SSRN citation statistics.

SSRN is now extracting footnotes from all papers while giving processing priority to those papers with no reference section. We have extracted over 6.9 million footnotes from over 60,000 papers with no Reference sections thus far. These footnotes and the references we extract from them will also be appearing in tabs on SSRN's abstract pages. SSRN is now perfecting the algorithms for extracting references from these footnotes. The undercounting of citations from and to law papers will be resolved over the next year as our algorithms are perfected and references from papers with no reference section are extracted from footnotes and linked to the papers being cited.


(RSS)

Article by Peter Suber

http://www.center.kva.se/svenska/forskning/NS147Abstracts/NS147_Suber.pdf

(RSS)

Persönliche Erklärung vorab: Volker Sellin mag ein ausgezeichneter Wissenschaftler sein oder gewesen sein, was ich nicht beurteilen mag; ich persönlich habe aufgrund der Vorkommnisse des Jahres 1989, als er Rektor der Universität Heidelberg war, keinerlei Grund, ihm unvoreingenommen gegenüberzustehen.

Ich schließe mich der Kritik von Plagiatjäger Weber an:

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/die-niedere-kunst-des-geringfugigen-umschreibens/

Wie wichtig die Arbeit der Plag-Wiki-Aktivisten ist, zeigt auch das Statement des (wie immer: emeritierten) Doktorvaters von Koch-Mehrin, der allen Ernstes die “Hoffnung” noch “nicht aufgegeben” hat, “dass die Mängel eine gewisse Bagatellschwelle nicht überschreiten”. Sofern er in der Meldung korrekt zitiert wird, offenbart das eine ganz furchtbare Auffassung von Wissenschaft und Redlichkeit, die aber auch gut erklärt, warum so viele Professoren zum Plagiatsproblem über Jahre geschwiegen haben bzw. sich der Spürsinn immer schön in Grenzen gehalten hat. Wohlgemerkt: Der Herr, der so etwas sagt, war Universitätsrektor. Noch einmal: Eine ganz große Schande.

Das Sellin-Zitat:
http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/services/nachrichten/ftd/PW/60040202.html

***

Jüngeren Datums ist meine Abneigung gegenüber Open-Access-Feind Volker Rieble

http://archiv.twoday.net/search?q=rieble

Dem reaktionären Professor, der schon mal Roland Freisler als Rechtsgenossen empfahl, sind die Plag-Wiki-Aktivisten ein Dorn im Auge, weil bisher nur konservative Plagiatoren untersucht wurden, siehe

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/erstmals-scharfe-kritik-an-den-plag-wikis-von-einem-plagiatsexperten/

***

An die Zustände 1876, als es auch schon Pseudo-Doktoren gab, erinnert

http://faz-community.faz.net/blogs/antike/archive/2011/04/16/frueher-war-alles-besser-die-deutschen-pseudo-doktoren.aspx

Theodor Mommsen, Die deutschen Pseudodoktoren, Pr. Jbb. 37, 1876, 17-22, wieder in: Reden und Aufsätze, Berlin 1905, 402-409.

Natürlich auch online, was die FAZ verschweigt:

http://www.archive.org/stream/redenundaufstze01mommgoog#page/n419/mode/2up

[und jetzt auch bei Wikisource: http://de.wikisource.org/wiki/Die_deutschen_Pseudodoktoren ]

***

Update: Interessant auch Webers Hinweis auf

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=776

(RSS)

KVK und Eurobuch liegen vorn

http://www.boersenblatt.net/439107/

Tipp: Wer Eurobuch besonders rasch aufrufen will, merkt sich sfb.at, das ist noch kürzer.

(RSS)

Witziger als der öde Channel von open-access.net, aber als Studierenden-Arbeit natürlich nicht fehlerfrei (man achte auf die Verballhornung von Repositorium am Ende).

(RSS)


Der Abriss des von dem renommierten Künstler Mehmet Aksoy geschaffenen Denkmals steht unmittelbar bevor.

http://www.taz.de/1/nord/kultur/artikel/?ressort=ku&dig=2011/04/14/a0123&

http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/?p=2525

Bezeichnend: Wikimedia Commons hat kein Bild des Denkmals

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Kars?uselang=de

(D)

http://www.kotusozluk.com

Jetzt hat das Amtsgericht München einen Durchsuchungsbeschluss gegen Attac erlassen, der sich darauf stützt, dass Attac mit der Veröffentlichung eines brisanten Gutachtens zu den Verfehlungen bei der BayernLB – an dessen Veröffentlichung ein erhebliches öffentliches Interesse besteht – gegen das Urheberrecht der Verfasser des Gutachtens verstoßen haben soll.

http://www.internet-law.de/2011/04/urheberrecht-vs-auserungsfreiheit.html

http://tinyurl.com/6gb3mqu = attac.de mit Link zum Gutachten

Was will man mit einer solchen Durchsuchung zur Klärung des Urheberrechtsverstoßes eigentlich feststellen?

Attac legt Rechtsmittel ein - gut so!

http://tinyurl.com/63rj6vm = attac.de

(T)

Versteigert 1932:

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/boerner1932_11_08

(RSS)

http://ciham.ish-lyon.cnrs.fr/paleographie/index.php?l=en

This /Album/ is a collection of interactive exercises for the transcription of mediaeval manuscripts, from the Early to Late Middle Ages. At the time of opening, it offers a total of 27 exercises (22 in Mediaeval Latin, 5 in Old French). The exercises are self-corrective (you can check the user manual here: http://ciham.ish-lyon.cnrs.fr/paleographie/aide_en.php). Nota: The interface of the Album is available in French and English. Only the introduction to each exercise is available only in its original language (French).

(ML)


Die Frage nach der Bewertung einer örtlichen Praxis, dass nur 10 % eines Bestands kopiert werden dürfen, führte zu einer intensiven Debatte in der Archives-L über das Selbstverständnis der Archivare (an der ich mich auch beteiligt habe):

http://forums.archivists.org/read/messages?id=60904

(ML)

Von Heather Morrison:

http://pages.cmns.sfu.ca/heather-morrison/about/open-access/

(T)

Die SZ unterrichtet über käufliche Doktortitel:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/doktortitel-kaufen-sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-doktor-1.1084350

(F)

http://spatial.scholarslab.org/

Mit Links zu Karten-Projekten.

(T)

Penn Libraries to Launch New Schoenberg Institute for Manuscript Studies with $20 Million Manuscript Collection Gift

PHILADELPHIA, PA – The Penn Libraries have received a major collection of 280
Medieval and Renaissance Manuscripts, valued at over $20 million, from long-time benefactors and Library Board members Lawrence J. Schoenberg (C’53, WG’57, PAR’93) and Barbara
Brizdle Schoenberg. To promote the use of this and other manuscript collections at Penn, the
Libraries will create the Schoenberg Institute for Manuscript Studies.
“Through their extraordinary philanthropy and vision, Larry and Barbara have helped
build the foundation for a strong medieval studies program at Penn,” said Penn President Amy
Gutmann. “This new gift of an unparalleled collection of Medieval and Renaissance artifacts
builds on that foundation. For generations to come, the collection and Schoenberg Institute for
Manuscript Studies will have a profound impact on the study of human knowledge and creative invention.”
The Lawrence J. Schoenberg Collection reflects the passions of its collector—art,
science, mathematics and technology—and is utterly unique, comprising early manuscripts in
Eastern and Western languages and illuminating the scope of pre-modern knowledge of the
physical world in the Christian, Jewish, and Muslim traditions.

http://www.library.upenn.edu/docs/publications/SchoenbergMssCollection.pdf
http://sceti.library.upenn.edu/ljscollection/index.cfm

Zur Schoenberg-Colletion siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=schoenberg

Ob auch ehem. Donaueschingen Cod. 494 = LJS 463 zur Schenkung gehört? Geschenkt wurden 280 Handschriften, die Sammlung beläuft sich aber auf über 400.

(RSS)

 

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