Der Druck BSB München 2 P.lat. 854 ist ein Geiler-Druck von 1516, Buch Granatapfel.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008026/image_3
auch
https://books.google.de/books?id=9y8kEhMTzMsC&pg=PT2
Ursula Pegnitzerin war 1526/28 Schaffnerin in Altenhohenau:
https://books.google.de/books?id=bp4Lr-7xnJsC&pg=PA362
Sie war auch Besitzerin einer Inkunabel der BSB:
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/forschung/schriftlichkeit-in-sueddeutschen-frauenkloestern/altenhohenau-dominikanerinnenkloster/
Daher darf man mit Fragezeichen das Dominikanerinnenkloster Altenhohenau als Provenienz des Bandes annehmen.
1510/13 kauften die Nonnen ein [Buch] Granatapfel (nicht erhalten); 1516 zog offenbar die Pegnitzerin nach.

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008026/image_3
auch
https://books.google.de/books?id=9y8kEhMTzMsC&pg=PT2
Ursula Pegnitzerin war 1526/28 Schaffnerin in Altenhohenau:
https://books.google.de/books?id=bp4Lr-7xnJsC&pg=PA362
Sie war auch Besitzerin einer Inkunabel der BSB:
http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/forschung/schriftlichkeit-in-sueddeutschen-frauenkloestern/altenhohenau-dominikanerinnenkloster/
Daher darf man mit Fragezeichen das Dominikanerinnenkloster Altenhohenau als Provenienz des Bandes annehmen.
1510/13 kauften die Nonnen ein [Buch] Granatapfel (nicht erhalten); 1516 zog offenbar die Pegnitzerin nach.
KlausGraf - am Sonntag, 22. Februar 2015, 03:05 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Moderne Aufsätze zur Bergbaugeschichte.
http://digital.ub.tu-freiberg.de/listenansicht/
http://tu-freiberg.de/ub/montanportal
http://tu-freiberg.de/ub/montanportal
KlausGraf - am Sonntag, 22. Februar 2015, 01:15 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
Sven Behrisch hat in der ZEIT ein dummes Plädoyer für Museumsverkäufe geschrieben:
http://www.zeit.de/2015/06/kunstmarkt-museum-depot-verkaufen-verboten/komplettansicht
Die drei wichtigsten Argumente dagegen habe ich in LIBREAS formuliert:
Graf, Klaus (2013): Lehren aus der Causa Stralsund: Mehr Schutz für historische Bestände. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 9, H. 1 (22).
http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/02graf.htm
http://www.zeit.de/2015/06/kunstmarkt-museum-depot-verkaufen-verboten/komplettansicht
Die drei wichtigsten Argumente dagegen habe ich in LIBREAS formuliert:
Graf, Klaus (2013): Lehren aus der Causa Stralsund: Mehr Schutz für historische Bestände. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 9, H. 1 (22).
http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/02graf.htm
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Da bei der Bloggerreise im November
http://archiv.twoday.net/stories/1022375764/
in Basel nicht alles so lief wie vorgesehen, bekamen die damaligen Teilnehmer (also auch ich) großzügigerweise die Gelegenheit, auf Kosten von Basel Tourismus | Art & Design Museums Basel und der Fondation Beyeler am letzten Wochenende erneut nach Basel zu kommen. Neu dabei waren zwei deutsche Bloggerinnen: Tanja Praske, siehe den ausführlichen Bericht von ihr
http://www.tanjapraske.de/2015/02/16/bloggerreise-nach-basel-paul-gauguin-und-belle-haleine-bsgauguinreise15-1/
und Wera Wecker
http://www.tanjapraske.de/2015/02/16/bloggerreise-nach-basel-paul-gauguin-und-belle-haleine-bsgauguinreise15-1/
sowie einige Schweizer Blogger und Bloggerinnen (Lifestyle, Reisen). Von Blonderblog liegt schon ein Blogartikel vor:
http://www.blonderblog.ch/gauguin-in-basel/
Ablauf
Im Storify auf
https://www.basel.com/de/bloggerreise-februar
werden hoffentlich noch meine Tweets ergänzt werden.
https://twitter.com/Archivalia_kg
Samstag: Nach der Anreise mit dem Zug und dem Einchecken im schönen Hotel Pullmann ging es zur landschaftlich hübsch gelegenen Fondation Beyeler, wo uns im Pressebereich ein Mittagessen serviert wurde. Das dabei kredenzte, für die Ausstellung geschaffene Gauguin-Bier schmeckte angenehm fruchtig. Jeder von uns erhielt einen Ausstellungskatalog.
Wir bekamen eine Führung durch den Kurator der tollen Gauguin-Ausstellung
http://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/paul-gauguin/einleitung
Später wurde uns von SpezialistInnen das interaktive Buch (siehe unten) und die Spotify/Instagram-Aktion erläutert. Zu den GauguinSounds:
http://app.gauguin.fondationbeyeler.ch/de/
Zur Instagram-Aktion #MyParadise siehe
http://musermeku.hypotheses.org/2741 und meinen Kommentar dort.
Besucher durften manche Bilder (alle gemeinfrei!) nicht fotografieren, kenntlich gemacht durch ein Symbol, wir schon.

Nach einer sehr kurzen Pause im Hotel ging es zu einem exzellenten Menu Surprise im "Rubino". Es war schon nach Mitternacht, als wir im Museum Tinguely eintrudelten. Interessanter als die "Pheromonparty"
http://www.museenbasel.ch/de/institution/veranstaltungsdetails.php?id=18386
war die kurze Führung durch die aktuelle Duftausstellung durch den coolen Museumsdirektor.

Duftobjekt mit Lilien und Museumsdirektor.
Während man einst im Kino in John Waters' Polyester Duftkärtchen zum Aufrubbeln bekam, scheidet eine solche Vermittlung im Internet vorerst aus. Einige Gerüche in Basel waren nicht nur für die Damen schlecht zu ertragen.
Sonntag: Bei passablem Wetter zeigte uns eine Stadtführerin Basel mit Schwerpunkt auf der Kunst im öffentlichen Raum. Im Museum für Gegenwartskunst erhielten wir eine traditionelle kunsthistorische Führung. Danach konnten wir auf eigene Faust die Stadt und/oder die Museen erkunden (diesmal hatten wir einen Museumspass erhalten).
Tanja Praska hatte einen Termin mit Daniele Turini vom Historischen Museum Basel vereinbart, dem ich mich mit einigen anderen anschließen durfte. Eine spannende Unterhaltung über Social Media im Museumsbereich!
Vor der Abreise am Sonntagabend fotografierte ich noch eine Menge Basler Hausnamen für einen geplanten Blogbeitrag.

2. Was mir gut gefallen hat
Für die ausgezeichnete Betreuung durch die Veranstalter ist ein großes Dankeschön angebracht! Das Programm war schlüssig und nahm Kritikpunkte der letzten Bloggerreise auf.
Die Atmosphäre war offen und freundlich, wenngleich der "Klassenfahrtcharakter" (T. Neumann) der ersten Reise etwas fehlte. Bei den Essen am Samstag konnten wir uns austauschen, sowohl mit den BloggerInnen als auch mit Vertretern der Veranstalter. Naturgemäß war das Verhältnis zu Tanja Neumann und Angelika Schoder, die schon im November dabei waren, besonders herzlich.
Das Highlight war das interaktive Buch in der Fondation Beyeler, bei dem von oben Bilder auf ein traditionelles Blätterbuch projiziert wurden. Am besten schaut man sich die beiden Videos der Entwickler an.
Video 2:
https://www.youtube.com/watch?v=U47hcphuMV4
Man wird diese großartige Medienkombination im Museumswesen in Zukunft sicher noch öfter sehen. Der gut besuchte und voll in die Ausstellung integrierte Multimediaraum war bewusst keine separate Dunkelkammer. Ein gelungenes Konzept!

3. Was mir nicht gefallen hat
Viele der Bilder im Museum für Gegenwartskunst waren gemeinfrei, aber wir durften nicht fotografieren. Ein Kontakt zur Presseabteilung, um doch noch eine Genehmigung einzuholen, war nicht möglich, die Museumskasse hatte keine Befugnisse, uns das Fotografieren doch noch zu gestatten. Man hätte im Vorfeld das abklären müssen.
Wer als Museum BloggerInnen einlädt, ihnen aber das Fotografieren verbietet, braucht sich nicht zu wundern, wenn die dann "not amused" sind.
Zum Thema hat sich Tanja Neumann geäußert: "Mir dienen eigene Fotografien immer auch als visuelles Notizbuch. In einer Ausstellung kann ich mir Notizen machen, so viel ich will – ohne Bilder dazu verblassen die Eindrücke. Auch für das Bloggen darüber finde ich es sehr unerquicklich, ohne eigene Bilder auskommen zu müssen."
http://www.museumstraum.de/2015/02/19/die-fondation-beyeler-bloggerreisen-und-das-fotografieren-im-museum-kbreise14-und-bsgauguinreise15/
Die VeranstalterInnen und Basel können da natürlich nichts dafür, aber für Deutsche ist die Schweiz inzwischen einfach zu teuer. Die Preise für Lebensmittel und Gastronomie sind etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Man konnte mit Euro bezahlen, Kurs 1:1. Aber als ich nur noch 2 Franken hatte und kurz vor der Rückreise keine Franken als Rückgeld gebrauchen konnte, bekam ich ein Cola Zero von der freundlichen Besitzerin eines Stands am Messegelände für 2 statt 4 Franken. (Transparenzhinweis: Die CocaCola GmbH hat diesen Abschnitt nicht gesponsert.)
Pheromon an der Wand, wer ist der geilste im Land?
http://archiv.twoday.net/stories/1022375764/
in Basel nicht alles so lief wie vorgesehen, bekamen die damaligen Teilnehmer (also auch ich) großzügigerweise die Gelegenheit, auf Kosten von Basel Tourismus | Art & Design Museums Basel und der Fondation Beyeler am letzten Wochenende erneut nach Basel zu kommen. Neu dabei waren zwei deutsche Bloggerinnen: Tanja Praske, siehe den ausführlichen Bericht von ihr
http://www.tanjapraske.de/2015/02/16/bloggerreise-nach-basel-paul-gauguin-und-belle-haleine-bsgauguinreise15-1/
und Wera Wecker
http://www.tanjapraske.de/2015/02/16/bloggerreise-nach-basel-paul-gauguin-und-belle-haleine-bsgauguinreise15-1/
sowie einige Schweizer Blogger und Bloggerinnen (Lifestyle, Reisen). Von Blonderblog liegt schon ein Blogartikel vor:
http://www.blonderblog.ch/gauguin-in-basel/
Ablauf
Im Storify auf
https://www.basel.com/de/bloggerreise-februar
werden hoffentlich noch meine Tweets ergänzt werden.
https://twitter.com/Archivalia_kg
Samstag: Nach der Anreise mit dem Zug und dem Einchecken im schönen Hotel Pullmann ging es zur landschaftlich hübsch gelegenen Fondation Beyeler, wo uns im Pressebereich ein Mittagessen serviert wurde. Das dabei kredenzte, für die Ausstellung geschaffene Gauguin-Bier schmeckte angenehm fruchtig. Jeder von uns erhielt einen Ausstellungskatalog.
Wir bekamen eine Führung durch den Kurator der tollen Gauguin-Ausstellung
http://www.fondationbeyeler.ch/ausstellungen/paul-gauguin/einleitung
Später wurde uns von SpezialistInnen das interaktive Buch (siehe unten) und die Spotify/Instagram-Aktion erläutert. Zu den GauguinSounds:
http://app.gauguin.fondationbeyeler.ch/de/
Zur Instagram-Aktion #MyParadise siehe
http://musermeku.hypotheses.org/2741 und meinen Kommentar dort.
Besucher durften manche Bilder (alle gemeinfrei!) nicht fotografieren, kenntlich gemacht durch ein Symbol, wir schon.

Nach einer sehr kurzen Pause im Hotel ging es zu einem exzellenten Menu Surprise im "Rubino". Es war schon nach Mitternacht, als wir im Museum Tinguely eintrudelten. Interessanter als die "Pheromonparty"
http://www.museenbasel.ch/de/institution/veranstaltungsdetails.php?id=18386
war die kurze Führung durch die aktuelle Duftausstellung durch den coolen Museumsdirektor.

Duftobjekt mit Lilien und Museumsdirektor.
Während man einst im Kino in John Waters' Polyester Duftkärtchen zum Aufrubbeln bekam, scheidet eine solche Vermittlung im Internet vorerst aus. Einige Gerüche in Basel waren nicht nur für die Damen schlecht zu ertragen.
Sonntag: Bei passablem Wetter zeigte uns eine Stadtführerin Basel mit Schwerpunkt auf der Kunst im öffentlichen Raum. Im Museum für Gegenwartskunst erhielten wir eine traditionelle kunsthistorische Führung. Danach konnten wir auf eigene Faust die Stadt und/oder die Museen erkunden (diesmal hatten wir einen Museumspass erhalten).
Tanja Praska hatte einen Termin mit Daniele Turini vom Historischen Museum Basel vereinbart, dem ich mich mit einigen anderen anschließen durfte. Eine spannende Unterhaltung über Social Media im Museumsbereich!
Vor der Abreise am Sonntagabend fotografierte ich noch eine Menge Basler Hausnamen für einen geplanten Blogbeitrag.

2. Was mir gut gefallen hat
Für die ausgezeichnete Betreuung durch die Veranstalter ist ein großes Dankeschön angebracht! Das Programm war schlüssig und nahm Kritikpunkte der letzten Bloggerreise auf.
Die Atmosphäre war offen und freundlich, wenngleich der "Klassenfahrtcharakter" (T. Neumann) der ersten Reise etwas fehlte. Bei den Essen am Samstag konnten wir uns austauschen, sowohl mit den BloggerInnen als auch mit Vertretern der Veranstalter. Naturgemäß war das Verhältnis zu Tanja Neumann und Angelika Schoder, die schon im November dabei waren, besonders herzlich.
Das Highlight war das interaktive Buch in der Fondation Beyeler, bei dem von oben Bilder auf ein traditionelles Blätterbuch projiziert wurden. Am besten schaut man sich die beiden Videos der Entwickler an.
Video 2:
https://www.youtube.com/watch?v=U47hcphuMV4
Man wird diese großartige Medienkombination im Museumswesen in Zukunft sicher noch öfter sehen. Der gut besuchte und voll in die Ausstellung integrierte Multimediaraum war bewusst keine separate Dunkelkammer. Ein gelungenes Konzept!

3. Was mir nicht gefallen hat
Viele der Bilder im Museum für Gegenwartskunst waren gemeinfrei, aber wir durften nicht fotografieren. Ein Kontakt zur Presseabteilung, um doch noch eine Genehmigung einzuholen, war nicht möglich, die Museumskasse hatte keine Befugnisse, uns das Fotografieren doch noch zu gestatten. Man hätte im Vorfeld das abklären müssen.
Wer als Museum BloggerInnen einlädt, ihnen aber das Fotografieren verbietet, braucht sich nicht zu wundern, wenn die dann "not amused" sind.
Zum Thema hat sich Tanja Neumann geäußert: "Mir dienen eigene Fotografien immer auch als visuelles Notizbuch. In einer Ausstellung kann ich mir Notizen machen, so viel ich will – ohne Bilder dazu verblassen die Eindrücke. Auch für das Bloggen darüber finde ich es sehr unerquicklich, ohne eigene Bilder auskommen zu müssen."
http://www.museumstraum.de/2015/02/19/die-fondation-beyeler-bloggerreisen-und-das-fotografieren-im-museum-kbreise14-und-bsgauguinreise15/
Die VeranstalterInnen und Basel können da natürlich nichts dafür, aber für Deutsche ist die Schweiz inzwischen einfach zu teuer. Die Preise für Lebensmittel und Gastronomie sind etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Man konnte mit Euro bezahlen, Kurs 1:1. Aber als ich nur noch 2 Franken hatte und kurz vor der Rückreise keine Franken als Rückgeld gebrauchen konnte, bekam ich ein Cola Zero von der freundlichen Besitzerin eines Stands am Messegelände für 2 statt 4 Franken. (Transparenzhinweis: Die CocaCola GmbH hat diesen Abschnitt nicht gesponsert.)
Pheromon an der Wand, wer ist der geilste im Land?http://wikidelft.nl/index.php?title=Hoofdpagina
"Wat afbeeldingen, audio, video en andere media betreft is de gebruiker van WikiDelft onder de regelgeving van Creative Commons: Naamsvermelding-gelijk delen"

"Wat afbeeldingen, audio, video en andere media betreft is de gebruiker van WikiDelft onder de regelgeving van Creative Commons: Naamsvermelding-gelijk delen"

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http://www.museuminzicht.be/public/collecties/index.cfm
Abbildungen aus 48 Museen ohne Wasserzeichen in teils ausgezeichneter Qualität.
Stichwort Exlibris mit Abbildungen: 1177 (fast alle aus dem Stadtmuseum Sint-Niklaas)

Abbildungen aus 48 Museen ohne Wasserzeichen in teils ausgezeichneter Qualität.
Stichwort Exlibris mit Abbildungen: 1177 (fast alle aus dem Stadtmuseum Sint-Niklaas)

KlausGraf - am Samstag, 21. Februar 2015, 16:20 - Rubrik: Museumswesen
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Annelen Ottermann fragte in der ML Provenienz nach dem Exlibris
http://archivalia.tumblr.com/post/111656779260/exlibris-saec-xix
http://www.museuminzicht.be/public/collecties/obj_detail/index.cfm?id=smsnEC.1994.71.4385
Aus meiner Antwort:
Bei Prov.-Einträgen in die GND sollte die Nummer bei Warnecke angegeben werden, hier:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00004657/image_205
Ernsthafte Zweifel, dass sich das Exlibris nur auf den westfälischen Historiker Suitbert Seibertz bezieht, hege ich nicht.
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=119473674
So auch das Stadtarchiv Geseke in seiner Archivgeschichte S. 22
http://www.lwl.org/waa-download/publikationen/TUA_17.pdf
Das Exlibris ist erst ab dem Erwerb von Schloss Wildenberg durch Seibertz im Jahr 1817 möglich und nicht nach seinem Umzug nach Arnsberg ca. 1837, bei dem er Sammlungen und Bibliothek mitnahm:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Suibert_Seibertz
Nach seinem Tod wurde die Bibliothek 1874 in Köln öffentlich versteigert:
https://books.google.de/books?id=jC9oAAAAMAAJ&q=Johann+Suibert+Seibertz+"bibliothek"
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln: Auktionskatalog der Seibertz-Bibliothek (Druck, aber nicht im OPAC):
https://books.google.de/books?id=eR9oAAAAMAAJ&q=lempertz
Soweit der Auszug aus meiner Antwort. Über Archivalienentfremdungen durch Seibertz unterrichtet das angegebene PDF von Evelyn Richter (2004) insbes. S. 94.
Die Reproduktion in Tumblr entstammt dem Verkaufskatalog
http://www.ex-libris-jacques-laget.fr/fr/catalogue/
der eine riesige Auswahl an Exlibris ohne Wasserzeichen und in brauchbarer Größe abbildet.

http://archivalia.tumblr.com/post/111656779260/exlibris-saec-xix
http://www.museuminzicht.be/public/collecties/obj_detail/index.cfm?id=smsnEC.1994.71.4385
Aus meiner Antwort:
Bei Prov.-Einträgen in die GND sollte die Nummer bei Warnecke angegeben werden, hier:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00004657/image_205
Ernsthafte Zweifel, dass sich das Exlibris nur auf den westfälischen Historiker Suitbert Seibertz bezieht, hege ich nicht.
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=119473674
So auch das Stadtarchiv Geseke in seiner Archivgeschichte S. 22
http://www.lwl.org/waa-download/publikationen/TUA_17.pdf
Das Exlibris ist erst ab dem Erwerb von Schloss Wildenberg durch Seibertz im Jahr 1817 möglich und nicht nach seinem Umzug nach Arnsberg ca. 1837, bei dem er Sammlungen und Bibliothek mitnahm:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Suibert_Seibertz
Nach seinem Tod wurde die Bibliothek 1874 in Köln öffentlich versteigert:
https://books.google.de/books?id=jC9oAAAAMAAJ&q=Johann+Suibert+Seibertz+"bibliothek"
Universitäts- und Stadtbibliothek Köln: Auktionskatalog der Seibertz-Bibliothek (Druck, aber nicht im OPAC):
https://books.google.de/books?id=eR9oAAAAMAAJ&q=lempertz
Soweit der Auszug aus meiner Antwort. Über Archivalienentfremdungen durch Seibertz unterrichtet das angegebene PDF von Evelyn Richter (2004) insbes. S. 94.
Die Reproduktion in Tumblr entstammt dem Verkaufskatalog
http://www.ex-libris-jacques-laget.fr/fr/catalogue/
der eine riesige Auswahl an Exlibris ohne Wasserzeichen und in brauchbarer Größe abbildet.

KlausGraf - am Samstag, 21. Februar 2015, 15:55 - Rubrik: Landesgeschichte
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Das Landesarchiv BW hat gezeigt, dass man generös seinen Bilderschatz unter CC-BY-SA freigeben kann. Wenn Rechteinhaber sich entschließen, bei noch geschützten Fotos diese nur für die nicht-kommerzielle Nutzung freizugeben, ist das bedauerlich. Aber es ist ihr gutes Recht und auf jeden Fall besser als "Alle Rechte vorbehalten".
Voraussetzung für die Vergabe einer CC-Lizenz ist jedoch, dass man eindeutig der urheberrechtliche Rechteinhaber ist. Zu einem solchen wird man nicht durch das bloße Scannen einer geschützten oder ungeschützten Vorlage.
Das Universitätsarchiv der UT Chemnitz gibt seine über 500 Digitalisate im Archivportal D unter CC-BY-NC frei. Aber in vielen Fällen ist nicht ersichtlich, wieso es Rechteinhaber sein soll.
Beispiel:
http://www.archivportal-d.de/item/YICUPWGWEE4WUAZ3G2RRCYUUGLRK2HQW
Eine Druckschrift: Mitgliederverzeichnis Altherren-Verband "Teutonia" Chemnitz e.V. 1935/37
Im Eintrag fehlt die Angabe, dass es sich um eine Druckschrift handelt und wieso als "Archivalientyp" Kunstsammlung angegeben wird, erschließt sich mir nicht.
Die Druckschrift ist aus meiner Sicht gemeinfrei, da eine Schöpfungshöhe der einfachen Liste nicht ersichtlich ist. Bei dem Rechteanspruch des Archivs handelt es sich also um Copyfraud.
http://archiv.twoday.net/search?q=copyfraud
Dürfte ebenfalls gemeinfrei sein: Porträt Carl Julius von Bach um 1880
Voraussetzung für die Vergabe einer CC-Lizenz ist jedoch, dass man eindeutig der urheberrechtliche Rechteinhaber ist. Zu einem solchen wird man nicht durch das bloße Scannen einer geschützten oder ungeschützten Vorlage.
Das Universitätsarchiv der UT Chemnitz gibt seine über 500 Digitalisate im Archivportal D unter CC-BY-NC frei. Aber in vielen Fällen ist nicht ersichtlich, wieso es Rechteinhaber sein soll.
Beispiel:
http://www.archivportal-d.de/item/YICUPWGWEE4WUAZ3G2RRCYUUGLRK2HQW
Eine Druckschrift: Mitgliederverzeichnis Altherren-Verband "Teutonia" Chemnitz e.V. 1935/37
Im Eintrag fehlt die Angabe, dass es sich um eine Druckschrift handelt und wieso als "Archivalientyp" Kunstsammlung angegeben wird, erschließt sich mir nicht.
Die Druckschrift ist aus meiner Sicht gemeinfrei, da eine Schöpfungshöhe der einfachen Liste nicht ersichtlich ist. Bei dem Rechteanspruch des Archivs handelt es sich also um Copyfraud.
http://archiv.twoday.net/search?q=copyfraud
Dürfte ebenfalls gemeinfrei sein: Porträt Carl Julius von Bach um 1880KlausGraf - am Samstag, 21. Februar 2015, 13:59 - Rubrik: Archivrecht
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http://arkiv.dk/
So sollte man es nicht machen. Eine nur auf Dänisch verfügbare Metasuche, bei der die Digitalisate in geringer Auflösung und nur mit einem scheußlichen Wasserzeichen zur Verfügung stehen. Für das öffentliche Teilen ist nur Facebook vorgesehen, anders als bei der DDB gibt es anscheinend keine CC-Lizenzen. Ob der Link in der Adresszeile wohl ein Permalink ist?
Via
http://cphpost.dk/news/denmarks-largest-digital-archive-opens-today.12735.html
Weitere archivische Metasuchen:
http://archiv.twoday.net/stories/6424341/

So sollte man es nicht machen. Eine nur auf Dänisch verfügbare Metasuche, bei der die Digitalisate in geringer Auflösung und nur mit einem scheußlichen Wasserzeichen zur Verfügung stehen. Für das öffentliche Teilen ist nur Facebook vorgesehen, anders als bei der DDB gibt es anscheinend keine CC-Lizenzen. Ob der Link in der Adresszeile wohl ein Permalink ist?
Via
http://cphpost.dk/news/denmarks-largest-digital-archive-opens-today.12735.html
Weitere archivische Metasuchen:
http://archiv.twoday.net/stories/6424341/

KlausGraf - am Samstag, 21. Februar 2015, 13:28 - Rubrik: Erschließung
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http://www.artivisive.sns.it/archivio_caricatura.html
19. Jahrhundert.
Via
http://filstoria.hypotheses.org/12185

19. Jahrhundert.
Via
http://filstoria.hypotheses.org/12185

KlausGraf - am Freitag, 20. Februar 2015, 14:26 - Rubrik: Bildquellen
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Bei Karten sollten auch sehr kleine Beschriftungen bequem im Digitalisat lesbar sein. ist das nicht der Fall, kann man es ganz sein lassen.
Das LA NRW meldet:
"Der größte archivische Kartenbestand am Niederrhein ist jetzt online einsehbar! Dank DFG-Förderung erfolgte eine Digitalisierung des Sammelbestandes RW Karten der Abteilung Rheinland mit über 10.000 historischen Karten ( http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&id=2889&tektId=7198 ) sowie weiterer Kartenbestände."
Das ist an sich erfreulich. Hinsichtlich der Auflösung ergibt sich ein gemischtes Bild. Bei Stichproben stieß ich auf etliche Karten, deren Auflösung ausreichend ist, aber auch auf topographische Karten, bei denen ein weitergehender Zoom erforderlich wäre. Gerade bei Karten ist es von entscheidender Bedeutung, dass man auch kleine Details - wie im Original - nachvollziehen kann.

Das LA NRW meldet:
"Der größte archivische Kartenbestand am Niederrhein ist jetzt online einsehbar! Dank DFG-Förderung erfolgte eine Digitalisierung des Sammelbestandes RW Karten der Abteilung Rheinland mit über 10.000 historischen Karten ( http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&id=2889&tektId=7198 ) sowie weiterer Kartenbestände."
Das ist an sich erfreulich. Hinsichtlich der Auflösung ergibt sich ein gemischtes Bild. Bei Stichproben stieß ich auf etliche Karten, deren Auflösung ausreichend ist, aber auch auf topographische Karten, bei denen ein weitergehender Zoom erforderlich wäre. Gerade bei Karten ist es von entscheidender Bedeutung, dass man auch kleine Details - wie im Original - nachvollziehen kann.

Ausgehend von den auf der DOI-Website aufgeführten DOI Registration Agencies
http://www.doi.org/registration_agencies.html
informativer:
http://www.doi.org/RA_Coverage.html
fand ich folgende DOI-Metadaten-Suchdienste in europäischen Sprachen:
DataCite
http://search.datacite.org/ui
CrossRef:
http://search.crossref.org/
Zu Überschneidungen zwischen Crossref und anderen Agencies:
http://www.crossref.org/CrossTech/
mEDRA:
http://www.medra.org/en/search.htm
EIDR (ohne DOI-Auflösung):
https://ui.eidr.org/search
Publications Office of the European Union (ohne DOI-Auflösung):
http://bookshop.europa.eu/en/search/advanced/
Weitere Suchdienste lassen sich über Partnereinrichtungen der Agencies finden, z. B. für DataCite:
https://www.datacite.org/about-datacite/members
stieß ich auf:
Da-ra, dahinter stehen GESIS und ZBW (als allocation agencies):
http://www.da-ra.de/dara/study/web_search_extern?lang=de&mdlang=de
Da-ra arbeitet DataCite-konform:
http://www.da-ra.de/en/about-us/da-ra-policy/
Bei der Registrierung bedient es sich des DataCite-Dienstes (s.
Tz. 3):
http://www.da-ra.de/fileadmin/media/da-ra.de/PDFs/daraPolicy-deV3-20141201-final.pdf
ANDS (Australien):
http://researchdata.ands.org.au/
http://ands.org.au/guides/data-citation-awareness.html
"ANDS Cite My Data Service provides datasets with a unique and traceable identifier (a DOI). Data which has a DOI and is discoverable through data portals such as such as Research Data Australia"
IEDA:
http://www.iedadata.org/doi/search
gefunden via:
http://www.earthchem.org/library
"EarthChem Library is part of IEDA, a publication agent with the
DataCite consortium."
http://www.doi.org/registration_agencies.html
informativer:
http://www.doi.org/RA_Coverage.html
fand ich folgende DOI-Metadaten-Suchdienste in europäischen Sprachen:
DataCite
http://search.datacite.org/ui
CrossRef:
http://search.crossref.org/
Zu Überschneidungen zwischen Crossref und anderen Agencies:
http://www.crossref.org/CrossTech/
mEDRA:
http://www.medra.org/en/search.htm
EIDR (ohne DOI-Auflösung):
https://ui.eidr.org/search
Publications Office of the European Union (ohne DOI-Auflösung):
http://bookshop.europa.eu/en/search/advanced/
Weitere Suchdienste lassen sich über Partnereinrichtungen der Agencies finden, z. B. für DataCite:
https://www.datacite.org/about-datacite/members
stieß ich auf:
Da-ra, dahinter stehen GESIS und ZBW (als allocation agencies):
http://www.da-ra.de/dara/study/web_search_extern?lang=de&mdlang=de
Da-ra arbeitet DataCite-konform:
http://www.da-ra.de/en/about-us/da-ra-policy/
Bei der Registrierung bedient es sich des DataCite-Dienstes (s.
Tz. 3):
http://www.da-ra.de/fileadmin/media/da-ra.de/PDFs/daraPolicy-deV3-20141201-final.pdf
ANDS (Australien):
http://researchdata.ands.org.au/
http://ands.org.au/guides/data-citation-awareness.html
"ANDS Cite My Data Service provides datasets with a unique and traceable identifier (a DOI). Data which has a DOI and is discoverable through data portals such as such as Research Data Australia"
IEDA:
http://www.iedadata.org/doi/search
gefunden via:
http://www.earthchem.org/library
"EarthChem Library is part of IEDA, a publication agent with the
DataCite consortium."
IngridStrauch - am Freitag, 20. Februar 2015, 13:30 - Rubrik: Suchen
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Die SLUB Dresden hat Anfang des Jahres fast 4.000 Bilder von Provenienzmerkmalen in der Deutschen Fotothek veröffentlicht, teilt Jana Kocourek in der Mailingliste Provenienz mit.
http://www.deutschefotothek.de/gallery/freitext/provenienzmerkmale

http://www.deutschefotothek.de/gallery/freitext/provenienzmerkmale

KlausGraf - am Freitag, 20. Februar 2015, 13:28 - Rubrik: Hilfswissenschaften
Der folgende Beitrag erschien soeben in:
http://kulturgut.hypotheses.org/426
Florian Sepp hat im Weblog Geschichte Bayerns eine gründliche Dokumentation vorgelegt: ''Die Tegernseer Schlossbibliothek und ihr Ende'' - zur Zerstreuung und Verscherbelung der vor allem im 19. Jahrhundert zusammengetragenen Bibliothek der Herzöge in Bayern, einer Wittelsbacher Nebenlinie, in dem in ihrem Eigentum stehenden Schloss Tegernsee (dem früheren Kloster). Der Beitrag ist ausgezeichnet belegt, wobei neben Online-Quellen vor allem Auskünfte des Kirchenhistorikers Dr. Roland Götz von Bedeutung waren.
Frühestens seit dem Ende des 19. Jahrhundert lagerte im Tegernseer Psallierchor ein wertvoller Buchbestand von etwa 11.000 Bänden, der nach einem Gutachten von Zisska & Schauer in München 2010 von der Kreissparkasse Miesbach unter dem skandalträchtigen Vorstandsvorsitzenden Georg Bromme für 150.000 Euro erworben wurde. Das gleiche Auktionshaus hatte zuvor wertvolle Bestände aus der Bibliothek versteigert (mit der üblichen Provenienz-Verschleierung) - und zwar ohne ein Wort dazu im Gutachten zu sagen. Die Bewertung eines Bestands, ohne dass die frühere Gesamtheit in den Blick genommen wird, halte ich für unredlich. Inwieweit auch eine juristische Relevanz durch die Befangenheit besteht, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Fall ist es nicht ganz abwegig anzunehmen, dass die Sparkasse vom Kauf abgesehen oder einen niederen Betrag bezahlt hätte, wäre ihr bekannt gewesen, dass ein Gutteil vorab aus dem Ensemble herausgebrochen wurde. Unter dem Gutachten steht der Name von Herbert Schauer, inzwischen berüchtigt durch die Girolamini-Affäre und weitere Unregelmäßigkeiten.
Die Kreissparkasse stellte zur Erschließung der geplanten "kulturhistorischen Perle" des Kreises einen "Archivar" ein. Was aus seinen Erschließungsbemühungen geworden ist, erfährt man nicht. 2012 wurde er wieder entlassen.
In einem Prüfungsbericht der Regierung von Oberbayern wurde auch der Erwerb der Bücher als unzulässig beanstandet. Mit Blick auf die verbreitete, jüngst durch die Kunstwerk-Verkäufe in Nordrhein-Westfalen wieder ins Rampenlicht geratene Praxis, Kunstwerke durch von der öffentlichen Hand beherrschte Wirtschaftsunternehmen ankaufen zu lassen, um sie für die Allgemeinheit zu sichern, darf man ein dickes Fragezeichen hinter diese Bewertung setzen.
Obwohl Bromme gegen die "Barbarei" lautstark protestierte, entschloss sich die Bank 2014, den Verkauf der Bände dem Antiquariat Hauff & Auvermann zu übertragen, das im Mai 2014 die erste Tranche unter den Hammer brachte - ohne Provenienzangaben! 65 Bücher, die noch aus der Klosterbibliothek stammen, wurden für den Altertumsverein Tegernsee und dessen Museum erworben.
Skandalös darf man die Ausführungen des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege nennen, soweit sie im Merkur greifbar sind:
Einmal mehr versagt in Bayern die amtliche Denkmalpflege beim Schutz beweglicher Kulturdenkmale. Aus dem Jahr 2007 stammt meine Zusammenstellung "Bayern schützt seine Kulturgüter nicht". Inzwischen ist es nicht besser geworden.
Nur auf Facebook [Anm.: Obwohl in einer öffentlichen Gruppe diskutiert, lässt sich der Link https://www.facebook.com/groups/1426956144186780/permalink/1534016486814078/ nur für registrierte Nutzer aufrufen. Friedrich Ulf Röhrer-Ertl (ebenfalls BSB) äußerte sich dort befremdet über die Zerschlagung der Bibliothek. Eine kleine Diskussion auch in Archivalia vom 20. August 2014.], nicht aber in seinem Blogbeitrag hat Sepp die in der Tat berechtigte Frage gestellt, wieso man denn nicht die Bayerische Staatsbibliothek als staatliche Fachbehörde für das Bibliothekswesen befasst habe. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit der Bibliothek vermute ich aber, dass nichts besseres herausgekommen wäre. Vor kurzem hatte ja Falk Eisermann die unsägliche Aussage der Staatsbibliothek, das derzeit geprüfte Konvolut aus der Schweinfurter Schäfer-Sammlung enthalte kein national wertvolles Kulturgut, in INETBIB öffentlich kritisiert.
Adelsbibliotheken, auch wenn sie erst aus dem 19. Jahrhundert stammen, sind Geschichtsquellen [Anm.: Siehe etwa meine "Oberschwäbischen Adelsbibliotheken": http://eprints.rclis.org/7542/ (ungekürzte Fassung) und die Literaturhinweise in meinem Beitrag: Fiktion und Geschichte: Die angebliche Chronik Wenzel Grubers, Greisenklage, Johann Hollands Turnierreime und eine Zweitüberlieferung von Jakob Püterichs Ehrenbrief in der Trenbach-Chronik (1590). In: Frühneuzeit-Blog der RWTH vom 10. Februar 2015.] und erfüllen daher die Definition des Kulturdenkmals. Sie sind eine Sachgemeinschaft, an deren Erhaltung ein öffentliches Interesse besteht. Es ist für diese Definition erst einmal irrelevant, ob sie "Ausstattung" eines anderen Kulturdenkmals sind. Diese Bestimmung bezieht sich auf den Konsens der Denkmalschutzgesetze der Länder und nicht auf die bayerische Landesgesetzgebung, die für bewegliche Kulturgüter inakzeptable Hürden errichtet hat. Die verkommene Praxis, die Artikel 141 der Bayerischen Landesverfassung ins Gesicht schlägt ("die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur sowie die Landschaft zu schützen und zu pflegen"), darf hier kein juristischer Leitstern sein. Sepp trägt umsichtig Kriterien für die Bewertung des offenbar aufschlussreichen Ensembles, das Rückschlüsse auf die geistigen Interessen der Herzöge in Bayern und ihres Umkreises erlaubt, zusammen:
Wir brauchen auf lange Sicht eine gut ausgestattete Provenienz-Stiftung, die sich nicht nur für NS-Raubgut und Vergleichbares interessiert, sondern auch historische Bestände wie den hier zur Rede stehenden virtuell rekonstruiert.
Im Strudel eines lokalen Skandals konnte sich der an sich löbliche Impetus, ein kulturgeschichtlich bedeutsames Ensemble zu retten und für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen, nicht durchsetzen. Die Gesamtheit wurde zerschlagen. Aus früheren Beispielen mir sattsam bekannt: die dubiose Rolle des Handels, die Ignoranz der Denkmalpflege. Über 20 Jahre, seit der Versteigerung der Inkunabeln der Hofbibliothek Donaueschingen, recherchiere ich über die Verluste von Adelsbibliotheken. Es freut mich, dass mit Florian Sepp nun auch jemand anderes sich in fundierter Weise an dieser "Trauerarbeit" beteiligt hat.
http://kulturgut.hypotheses.org/426
Florian Sepp hat im Weblog Geschichte Bayerns eine gründliche Dokumentation vorgelegt: ''Die Tegernseer Schlossbibliothek und ihr Ende'' - zur Zerstreuung und Verscherbelung der vor allem im 19. Jahrhundert zusammengetragenen Bibliothek der Herzöge in Bayern, einer Wittelsbacher Nebenlinie, in dem in ihrem Eigentum stehenden Schloss Tegernsee (dem früheren Kloster). Der Beitrag ist ausgezeichnet belegt, wobei neben Online-Quellen vor allem Auskünfte des Kirchenhistorikers Dr. Roland Götz von Bedeutung waren.
Frühestens seit dem Ende des 19. Jahrhundert lagerte im Tegernseer Psallierchor ein wertvoller Buchbestand von etwa 11.000 Bänden, der nach einem Gutachten von Zisska & Schauer in München 2010 von der Kreissparkasse Miesbach unter dem skandalträchtigen Vorstandsvorsitzenden Georg Bromme für 150.000 Euro erworben wurde. Das gleiche Auktionshaus hatte zuvor wertvolle Bestände aus der Bibliothek versteigert (mit der üblichen Provenienz-Verschleierung) - und zwar ohne ein Wort dazu im Gutachten zu sagen. Die Bewertung eines Bestands, ohne dass die frühere Gesamtheit in den Blick genommen wird, halte ich für unredlich. Inwieweit auch eine juristische Relevanz durch die Befangenheit besteht, vermag ich nicht zu sagen. In jedem Fall ist es nicht ganz abwegig anzunehmen, dass die Sparkasse vom Kauf abgesehen oder einen niederen Betrag bezahlt hätte, wäre ihr bekannt gewesen, dass ein Gutteil vorab aus dem Ensemble herausgebrochen wurde. Unter dem Gutachten steht der Name von Herbert Schauer, inzwischen berüchtigt durch die Girolamini-Affäre und weitere Unregelmäßigkeiten.
Die Kreissparkasse stellte zur Erschließung der geplanten "kulturhistorischen Perle" des Kreises einen "Archivar" ein. Was aus seinen Erschließungsbemühungen geworden ist, erfährt man nicht. 2012 wurde er wieder entlassen.
In einem Prüfungsbericht der Regierung von Oberbayern wurde auch der Erwerb der Bücher als unzulässig beanstandet. Mit Blick auf die verbreitete, jüngst durch die Kunstwerk-Verkäufe in Nordrhein-Westfalen wieder ins Rampenlicht geratene Praxis, Kunstwerke durch von der öffentlichen Hand beherrschte Wirtschaftsunternehmen ankaufen zu lassen, um sie für die Allgemeinheit zu sichern, darf man ein dickes Fragezeichen hinter diese Bewertung setzen.
Obwohl Bromme gegen die "Barbarei" lautstark protestierte, entschloss sich die Bank 2014, den Verkauf der Bände dem Antiquariat Hauff & Auvermann zu übertragen, das im Mai 2014 die erste Tranche unter den Hammer brachte - ohne Provenienzangaben! 65 Bücher, die noch aus der Klosterbibliothek stammen, wurden für den Altertumsverein Tegernsee und dessen Museum erworben.
Skandalös darf man die Ausführungen des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege nennen, soweit sie im Merkur greifbar sind:
"Der ehemals im Psallierchor verwahrte Buchbestand lässt weder einen Bezug zum ehemaligen Kloster und jetzigen Schloss noch zur ehemaligen Kloster- und jetzigen Pfarrkirche erkennen", heißt es in der Stellungnahme. "Weder die Sammlungsgeschichte noch ein Sammlungsschwerpunkt steht im Bezug zu den beiden Baudenkmälern." Die Sammlung für sich genommen lasse keine Bedeutung nach dem Denkmalschutzgesetz erkennen und "erfüllt damit nicht die Voraussetzungen für ein bewegliches Denkmal".Wieso legt das Landesamt sein Gutachten nicht offen? Man verschanzt sich dort gern, wie ich aus eigener leidiger Recherche-Erfahrung weiß, gern hinter den Eigentümerinteressen.
Einmal mehr versagt in Bayern die amtliche Denkmalpflege beim Schutz beweglicher Kulturdenkmale. Aus dem Jahr 2007 stammt meine Zusammenstellung "Bayern schützt seine Kulturgüter nicht". Inzwischen ist es nicht besser geworden.
Nur auf Facebook [Anm.: Obwohl in einer öffentlichen Gruppe diskutiert, lässt sich der Link https://www.facebook.com/groups/1426956144186780/permalink/1534016486814078/ nur für registrierte Nutzer aufrufen. Friedrich Ulf Röhrer-Ertl (ebenfalls BSB) äußerte sich dort befremdet über die Zerschlagung der Bibliothek. Eine kleine Diskussion auch in Archivalia vom 20. August 2014.], nicht aber in seinem Blogbeitrag hat Sepp die in der Tat berechtigte Frage gestellt, wieso man denn nicht die Bayerische Staatsbibliothek als staatliche Fachbehörde für das Bibliothekswesen befasst habe. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit der Bibliothek vermute ich aber, dass nichts besseres herausgekommen wäre. Vor kurzem hatte ja Falk Eisermann die unsägliche Aussage der Staatsbibliothek, das derzeit geprüfte Konvolut aus der Schweinfurter Schäfer-Sammlung enthalte kein national wertvolles Kulturgut, in INETBIB öffentlich kritisiert.
Demnach wurde der der Aufbau der Bibliothek von Herzog Wilhelm in Bayern begonnen (gest. 1837) und durch Pius in Bayern (1786-1837), Max in Bayern (1808-1888) und Carl Theodor in Bayern (1839-1909) fortgeführt. Dazu kamen kleinere Bestände aus dem Besitz von Vorfahren, der jeweiligen Prinzen und Prinzessinnen. Letzter größerer Beitrag waren die Bücher der letzten Königin von Bayern, Marie Therese von Österreich-Este (1849-1919). Die Bücher der Herzöge Wilhelm und Pius befanden sich ursprünglich in Banz (bis 1933 Eigentum der Herzöge) und wurden erst im 20. Jahrhundert nach Tegernsee gebracht. Der größte Teil des Bestandes kam aus der Bibliothek von Herzog Max in Bayern.Wieso die Reste des Buchbestands der letzten bayerischen Königin, also einer hinreichend bedeutenden Persönlichkeit, keine sozialgeschichtlichen, kulturgeschichtlichen, adelsgeschichtlichen, mentalitätsgeschichtlichen, geistesgeschichtlichen, gendergeschichtlichen usw. Fragestellungen zulassen sollten, die nur mit den erhaltenen Büchern zu klären wären, leuchtet nicht ein. Wie oft führt man beim Abbruch von Häusern auf Geheiß der Denkmalpflege eine Baudokumentation durch, bei Funden Rettungsgrabungen - und wieso nie vor Zerschlagung einer Adelsbibliothek? Wenigstens die provenienzgeschichtlich wichtigen Daten wären so gesichert. Dass die merkantil motivierten Katalogbeschreibungen der Händler keine wirkliche Rekonstruktion erlauben, durfte man schon oft feststellen. Diverse Materialien zur Bibliotthek, darunter eine systematische Fotodokumentation, sind anscheinend in Privatbesitz - also nicht öffentlich zugänglich.
Wir brauchen auf lange Sicht eine gut ausgestattete Provenienz-Stiftung, die sich nicht nur für NS-Raubgut und Vergleichbares interessiert, sondern auch historische Bestände wie den hier zur Rede stehenden virtuell rekonstruiert.
Im Strudel eines lokalen Skandals konnte sich der an sich löbliche Impetus, ein kulturgeschichtlich bedeutsames Ensemble zu retten und für Forschung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen, nicht durchsetzen. Die Gesamtheit wurde zerschlagen. Aus früheren Beispielen mir sattsam bekannt: die dubiose Rolle des Handels, die Ignoranz der Denkmalpflege. Über 20 Jahre, seit der Versteigerung der Inkunabeln der Hofbibliothek Donaueschingen, recherchiere ich über die Verluste von Adelsbibliotheken. Es freut mich, dass mit Florian Sepp nun auch jemand anderes sich in fundierter Weise an dieser "Trauerarbeit" beteiligt hat.
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Beispiel:
http://www.englandsimmigrants.com/person/11709
Surname: Bussheman
Forename: Reginald
Gender: Male
Place of Residence: March, Witchford hundred, Cambridgeshire
Place of Origin: Aachen (Akon), 'Germany' (Almain) [modern: Germany]
Origin: Nationality: [German]
Original Document: CPR 1429-36, p. 576 (oath of fealty, 18 April 1436)
Leider fehlt bei älterer Literatur ein Nachweis der in vielen Fällen vorhandenen Digitalisate.
Im konkreten Fall findet man das Digitalisat am einfachsten über:
http://www.medievalgenealogy.org.uk/sources/rolls.shtml
Die angegebene Stelle:
https://archive.org/stream/calendarpatentr01blacgoog#page/n589/mode/2up
Via
http://www.bbc.com/news/uk-england-york-north-yorkshire-31462885
http://www.englandsimmigrants.com/person/11709
Surname: Bussheman
Forename: Reginald
Gender: Male
Place of Residence: March, Witchford hundred, Cambridgeshire
Place of Origin: Aachen (Akon), 'Germany' (Almain) [modern: Germany]
Origin: Nationality: [German]
Original Document: CPR 1429-36, p. 576 (oath of fealty, 18 April 1436)
Leider fehlt bei älterer Literatur ein Nachweis der in vielen Fällen vorhandenen Digitalisate.
Im konkreten Fall findet man das Digitalisat am einfachsten über:
http://www.medievalgenealogy.org.uk/sources/rolls.shtml
Die angegebene Stelle:
https://archive.org/stream/calendarpatentr01blacgoog#page/n589/mode/2up
Via
http://www.bbc.com/news/uk-england-york-north-yorkshire-31462885
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 22:35 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/structure/8039181
Via
http://www.rambow.de/genealogisches-taschenbuch-uradel.html (Wie ich diese Website mit ihrem Javascript-Wooooah-das gehört-alles-mir-und-niemand-darf-ein-gemeinfreies-Bild-klauen-Gedöns hasse!)

Via
http://www.rambow.de/genealogisches-taschenbuch-uradel.html (Wie ich diese Website mit ihrem Javascript-Wooooah-das gehört-alles-mir-und-niemand-darf-ein-gemeinfreies-Bild-klauen-Gedöns hasse!)

KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 22:28 - Rubrik: Genealogie
Cod. Don. 653 der WLB Stuttgart, mit Kalendar und Nekrolog. Digitalisat:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz409074942
Zur Handschrift:
http://www.wlb-stuttgart.de/referate/hschriften/barack/barack3.php3?browse=1&nummer=653
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz409074942
Zur Handschrift:
http://www.wlb-stuttgart.de/referate/hschriften/barack/barack3.php3?browse=1&nummer=653
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 22:08 - Rubrik: Kodikologie
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"Hubert Wolf: Meines Wissens steht die Öffnung unmittelbar bevor. Ich weiß, dass die Archivierung unter Benedikt XVI. intensiv vorangetrieben wurde und jetzt alles vorbereitet ist – es fehlt nur noch die Entscheidung des Papstes. Im Herbst sind es 50 Jahre, dass das Zweite Vatikanische Konzil mit der Erklärung „Nostra Aetate“ die Beziehung zu den Juden neu definiert hat. Ich könnte mir vorstellen, dass der Papst dieses Datum nützt. Es wäre ein richtig gutes Zeichen!
"
http://diepresse.com/home/panorama/religion/4662589/Vatikanforscher_PiusAkten-demnaechst-offen?_vl_backlink=/home/panorama/religion/index.do
"
http://diepresse.com/home/panorama/religion/4662589/Vatikanforscher_PiusAkten-demnaechst-offen?_vl_backlink=/home/panorama/religion/index.do
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:34 - Rubrik: Kirchenarchive
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http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=7091
Entsorgungsaufträge an Dritte sind nach Bayerischem Krankenhausgesetz in der Regel tabu.
Entsorgungsaufträge an Dritte sind nach Bayerischem Krankenhausgesetz in der Regel tabu.
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:20 - Rubrik: Datenschutz
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KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 21:13 - Rubrik: Open Access
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http://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/alte-und-wertvolle-drucke/hilfsmittel/provenienzen/
PDFs sind für das Arbeiten mit Links ungünstig.
Unverständlicherweise fehlt eine Verknüpfung mit der GND. Verlinkt wird stattdessen auf die Wikipedia.
PDFs sind für das Arbeiten mit Links ungünstig.
Unverständlicherweise fehlt eine Verknüpfung mit der GND. Verlinkt wird stattdessen auf die Wikipedia.
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 20:59 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Es gibt neue Erkenntnisse über die Verbindung Josef Mengeles zu Freiburg und einen Knochenfund in Berlin, der möglicherweise mit dessen Menschenversuchen in Auschwitz zu tun hat.
http://www.kontextwochenzeitung.de/zeitgeschehen/199/der-lange-schatten-des-kz-arztes-2679.html
http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/kz-arzt-josef-mengele-seine-verbindungen-nach-freiburg--99545279.html
Freundlicher Hinweis von Markus Wolter, der im Schau-ins-Land (erst in VIER Jahren Open Access) neue Ergebnisse publiziert hat.
http://www.kontextwochenzeitung.de/zeitgeschehen/199/der-lange-schatten-des-kz-arztes-2679.html
http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/kz-arzt-josef-mengele-seine-verbindungen-nach-freiburg--99545279.html
Freundlicher Hinweis von Markus Wolter, der im Schau-ins-Land (erst in VIER Jahren Open Access) neue Ergebnisse publiziert hat.
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 18:06 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Was man nicht alles findet: Das GBS-Digitalisat von Herman von Petersdorff: ''Kleist-Retzow: ein Lebensbild.'' Stuttgart und Berlin: Cotta 1907 https://books.google.com/books?id=iqQNAAAAIAAJ
bereitgestellt von der Stanford University, stammte laut Exlibris aus der ''von Arnim-Kröchlendorffsche[n] Bibliothek'' und hat einen handschriftlichen Bezitzvermerk von ''M.[alwine] Arnim, geb. Bismarck'', der Schwester Otto von Bismarcks. Wohl nach 1945 war das Buch in die heutige Stadt- und Landesbibliothek Potsdam gekommen (''In den Jahren 1947 bis 1950 übernahm die Bibliothek in großem Umfang sichergestelltes Bibliotheksgut unterschiedlichster Herkunft aus dem damaligen Land Brandenburg. Ca. 45 Prozent der angelieferten Literatur stammte auf Grund der Bodenreform aus ehemaligen Schloß- und Gutsbibliotheken.'' Fabian) und wurde von ihr zu einem unbekannten Zeitpunkt (vor 1969?) als ''Dublette'' ausgeschieden und gegen Devisen verscherbelt. Ein weiteres Beispiel dafür, ''Warum es bei Altbeständen keine Dubletten gibt"
[ #provenienz ]
bereitgestellt von der Stanford University, stammte laut Exlibris aus der ''von Arnim-Kröchlendorffsche[n] Bibliothek'' und hat einen handschriftlichen Bezitzvermerk von ''M.[alwine] Arnim, geb. Bismarck'', der Schwester Otto von Bismarcks. Wohl nach 1945 war das Buch in die heutige Stadt- und Landesbibliothek Potsdam gekommen (''In den Jahren 1947 bis 1950 übernahm die Bibliothek in großem Umfang sichergestelltes Bibliotheksgut unterschiedlichster Herkunft aus dem damaligen Land Brandenburg. Ca. 45 Prozent der angelieferten Literatur stammte auf Grund der Bodenreform aus ehemaligen Schloß- und Gutsbibliotheken.'' Fabian) und wurde von ihr zu einem unbekannten Zeitpunkt (vor 1969?) als ''Dublette'' ausgeschieden und gegen Devisen verscherbelt. Ein weiteres Beispiel dafür, ''Warum es bei Altbeständen keine Dubletten gibt"
[ #provenienz ]
Hans Luneborch - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 17:53 - Rubrik: Kulturgut
In dem von Worstbrock von vorne bis hinten selbst geschriebenen Bd. 3 von Deutscher Humanismus 1480-1520. Verfasserlexikon stieß ich auf einen Aufsatz, der in einem Sammelband "Historiographie des Humanismus: Lit. Verfahren ..." erschienen sei. Ein rascher Blick in die vielen anderen Titel seiner abundanten Bibliographie zu Konrad Peutinger zeigt, dass die übliche geisteswissenschaftliche Konvention, Obertitel und Untertitel durch einen Punkt, dem kein Leerzeichen vorangeht, zu trennen, auch für Worstbrock verbindlich ist. Steht dagegen auf dem Titelblatt ein Satzzeichen (es kommen eigentlich nur Doppelpunkt und Gedankenstrich in Betracht), wird dieses zitiert.
Gern wüsste ich, was auf dem Titelblatt steht, aber Verlage wie de Gruyter, die nicht sicherstellen, dass bei Google Books und Amazon (Look inside) der komplette Anfangsteil mit Titelblatt und komplettem Inhaltsverzeichnis präsent ist, schaden der Wissenschaft immens. Hier jedenfalls fehlt das Inhaltsverzeichnis, daher kann ich - da mir das Buch nicht vorliegt - nicht sagen, wie denn nun zu zitieren ist.
Der Umschlagstitel, im Netz vielfach präsent (siehe unten), hilft nicht weiter, denn entscheidend ist das Titelblatt. Laut Umschlag wäre der Großbuchstabe L angebracht und kein Doppelpunkt.
Die Verlagsmeldung hat Doppelpunkt gefolgt vom Großbuchstaben L:
http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?id=3360181&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm
Die DNB und die meisten Verbundkataloge setzen mit dem üblichen Trenner : mit vorangehendem Leerzeichen an, nicht jedoch HEBIS. Im GBV gibt es eine überflüssige Dublette, weil an zwei Standorten mit Großbuchstaben angesetzt wurde.
Metadaten dürfen auch ohne Autopsie aus zuverlässigen Quellen übernommen werden? An sich ja, aber wenn noch nicht einmal Bibliothekskataloge zuverlässige Quellen sind ...
Die meisten Zitate im Netz plädieren für "Humanismus. Literarische", während ausgerechnet der wichtige Regesta Imperii OPAC mit einem kleinbuchstaben aus der Reihe tanzt.
https://www.google.de/search?q=%22Historiographie+des+Humanismus+%3A+literarische+Verfahren%22
Genauigkeit bewährt sich an Kleinigkeiten, und nicht nur Studierende sollten genau arbeiten. Wenn das Titelblatt nicht vorliegt (weil nicht von der Fernleihe mitgeliefert oder Google Books/Amazon genutzt werden, weil ausreichend), ist es ohne eine an sich unnötige Nachfrage nicht möglich sicher anzugeben, wie man nach traditionellen geistes- und sozialwissenschaftlichen Gepflogenheiten zu zitieren hat.
Wenn man auf dem Titelblatt keinen Doppelpunkt, sondern nur Großbuchstaben sieht, ist die traditionelle Wahl "Humanismus. Literarische" angebracht.
Die unsinnige DIN 1505-2
https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_1505-2
sah als Trenner (Deskriptor) den Doppelpunkt mit vorangehendem Leerzeichen vor und stellte sich damit gegen die Praxis aller wichtiger Diskziplinen, soweit ich sehe. Weltfremde Bibliothekare haben allenfals im Analogen sinnvolle Katalogisierungs-Regeln der Wissenschaft aufs Auge gedrückt. Wenn man sich Monographien aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachgebieten ansieht, kann man sehen, dass dies nicht funktioniert hat.
Seit 2013 gilt DIN ISO 690-2013-10
http://infobib.de/2013/12/03/neue-zitier-norm-din-iso-6902013-10/
Dank der Beutelschneiderei des Beuth-Verlags
http://archiv.twoday.net/search?q=beuthelschneiderei
ist dazu nichts online verfügbar.
Literaturverwaltungsprogramme versagen bei diesem Punkt, da sie üblicherweise keine getrennten Felder für Titel und Untertitel vorsehen. Das Problem, dass nach einem Doppelpunkt ein Adjektiv ("literarische") kleingeschrieben würde, lässt sich nicht ohne großen Aufwand lösen - vorausgesetzt man will die Option offen halten, dass man sich an der Katalogisierungspraxis orientiert.
Das Argument, dass bei einer automatisierten Erfassung von Zitaten (für Zitationsindices oder andere Auswertungen) es gar nicht so wichtig sei, wenn kleinere Differenzen auftreten würden, sticht aus meiner Sicht nicht. Haben wir etwa im bibliothekarischen Bereich im Bereich der Verbunddatenbanken irgendwo eine funktionierende Dubletten-Kontrolle?
Wenn bibliographische Daten in einem für Literaturverwaltungsprogramme geeigneten Austauschformat vorliegen, sollten alle Disziplinen zu ihrem Recht kommen.
Einen Sonderweg der Bibliotheken mit unsinnigen Ansetzungsregeln darf es nicht mehr geben.
Natürlich bezieht sich diese Kritik nicht nur auf das Titel/Untertitel-Problem. Nicht hinnehmbar ist auch, dass Bibliothekskataloge nur den ersten Herausgeber angeben. Ich aber praktiziere seit vielen Jahren den Usus, bis zum dritten Namen alle vollständig anzugeben. Die DNB hat bei dem hier erörterten Band alle Herausgeber als Beteiligte mit Hrsg. erfasst, aber die richtige Reihenfolge ist damit nicht erschließbar, denn nicht in allen Fällen ist sie alphabetisch wie im vorliegenden Fall.
Update: Josef Pauser meint, ich hätte Recht.
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=35591

Gern wüsste ich, was auf dem Titelblatt steht, aber Verlage wie de Gruyter, die nicht sicherstellen, dass bei Google Books und Amazon (Look inside) der komplette Anfangsteil mit Titelblatt und komplettem Inhaltsverzeichnis präsent ist, schaden der Wissenschaft immens. Hier jedenfalls fehlt das Inhaltsverzeichnis, daher kann ich - da mir das Buch nicht vorliegt - nicht sagen, wie denn nun zu zitieren ist.
Der Umschlagstitel, im Netz vielfach präsent (siehe unten), hilft nicht weiter, denn entscheidend ist das Titelblatt. Laut Umschlag wäre der Großbuchstabe L angebracht und kein Doppelpunkt.
Die Verlagsmeldung hat Doppelpunkt gefolgt vom Großbuchstaben L:
http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?id=3360181&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm
Die DNB und die meisten Verbundkataloge setzen mit dem üblichen Trenner : mit vorangehendem Leerzeichen an, nicht jedoch HEBIS. Im GBV gibt es eine überflüssige Dublette, weil an zwei Standorten mit Großbuchstaben angesetzt wurde.
Metadaten dürfen auch ohne Autopsie aus zuverlässigen Quellen übernommen werden? An sich ja, aber wenn noch nicht einmal Bibliothekskataloge zuverlässige Quellen sind ...
Die meisten Zitate im Netz plädieren für "Humanismus. Literarische", während ausgerechnet der wichtige Regesta Imperii OPAC mit einem kleinbuchstaben aus der Reihe tanzt.
https://www.google.de/search?q=%22Historiographie+des+Humanismus+%3A+literarische+Verfahren%22
Genauigkeit bewährt sich an Kleinigkeiten, und nicht nur Studierende sollten genau arbeiten. Wenn das Titelblatt nicht vorliegt (weil nicht von der Fernleihe mitgeliefert oder Google Books/Amazon genutzt werden, weil ausreichend), ist es ohne eine an sich unnötige Nachfrage nicht möglich sicher anzugeben, wie man nach traditionellen geistes- und sozialwissenschaftlichen Gepflogenheiten zu zitieren hat.
Wenn man auf dem Titelblatt keinen Doppelpunkt, sondern nur Großbuchstaben sieht, ist die traditionelle Wahl "Humanismus. Literarische" angebracht.
Die unsinnige DIN 1505-2
https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_1505-2
sah als Trenner (Deskriptor) den Doppelpunkt mit vorangehendem Leerzeichen vor und stellte sich damit gegen die Praxis aller wichtiger Diskziplinen, soweit ich sehe. Weltfremde Bibliothekare haben allenfals im Analogen sinnvolle Katalogisierungs-Regeln der Wissenschaft aufs Auge gedrückt. Wenn man sich Monographien aus verschiedenen wissenschaftlichen Fachgebieten ansieht, kann man sehen, dass dies nicht funktioniert hat.
Seit 2013 gilt DIN ISO 690-2013-10
http://infobib.de/2013/12/03/neue-zitier-norm-din-iso-6902013-10/
Dank der Beutelschneiderei des Beuth-Verlags
http://archiv.twoday.net/search?q=beuthelschneiderei
ist dazu nichts online verfügbar.
Literaturverwaltungsprogramme versagen bei diesem Punkt, da sie üblicherweise keine getrennten Felder für Titel und Untertitel vorsehen. Das Problem, dass nach einem Doppelpunkt ein Adjektiv ("literarische") kleingeschrieben würde, lässt sich nicht ohne großen Aufwand lösen - vorausgesetzt man will die Option offen halten, dass man sich an der Katalogisierungspraxis orientiert.
Das Argument, dass bei einer automatisierten Erfassung von Zitaten (für Zitationsindices oder andere Auswertungen) es gar nicht so wichtig sei, wenn kleinere Differenzen auftreten würden, sticht aus meiner Sicht nicht. Haben wir etwa im bibliothekarischen Bereich im Bereich der Verbunddatenbanken irgendwo eine funktionierende Dubletten-Kontrolle?
Wenn bibliographische Daten in einem für Literaturverwaltungsprogramme geeigneten Austauschformat vorliegen, sollten alle Disziplinen zu ihrem Recht kommen.
Einen Sonderweg der Bibliotheken mit unsinnigen Ansetzungsregeln darf es nicht mehr geben.
Natürlich bezieht sich diese Kritik nicht nur auf das Titel/Untertitel-Problem. Nicht hinnehmbar ist auch, dass Bibliothekskataloge nur den ersten Herausgeber angeben. Ich aber praktiziere seit vielen Jahren den Usus, bis zum dritten Namen alle vollständig anzugeben. Die DNB hat bei dem hier erörterten Band alle Herausgeber als Beteiligte mit Hrsg. erfasst, aber die richtige Reihenfolge ist damit nicht erschließbar, denn nicht in allen Fällen ist sie alphabetisch wie im vorliegenden Fall.
Update: Josef Pauser meint, ich hätte Recht.
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=35591
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 17:43 - Rubrik: Bibliothekswesen
http://lbz.rlp.de/gesellschaft-fuer-rheinische-kirchengeschichte-kooperation-digitalisierung/
„Mit Hilfe von dilibri können wir auf unsere Veröffentlichungen aufmerksam machen und Bürgern und Forschern einen einfacheren Zugang ermöglichen“, freut sich die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Dr. Martina Knichel.
„Mit Hilfe von dilibri können wir auf unsere Veröffentlichungen aufmerksam machen und Bürgern und Forschern einen einfacheren Zugang ermöglichen“, freut sich die Geschäftsführerin der Gesellschaft, Dr. Martina Knichel.
KlausGraf - am Donnerstag, 19. Februar 2015, 17:21 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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In Google Scholar erfasste wissenschaftliche Volltexte sind mehr in der allgemeinen Websuche von Google abrufbar.
Aus den Kommentaren zu:
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2015/02/18/what-would-it-cost-to-buy-everything/
"Case in point Google no longer indexing full text of scholarly articles in their general Google search results, and only doing so for Google Scholar, based on users either not clicking on academic papers or clicking and then rapidly going back to the search results for something else. [...]
The changes were announced in February 2013 on the private HighWire Forum for publishers that are on that platform. It was announced by a representative from Google Scholar. I’m not sure if I’m allowed to repost that here, and I haven’t seen it publicly stated anywhere. But it’s fairly easy to demonstrate if you have access to a recent journal article that’s limited to subscription access. Do a search on a sentence from the abstract and then do a search on text from deep within the article. Compare between Google and Google Scholar."
Update:
http://log.netbib.de/archives/2015/02/19/google-scholar-aufgewertet/
Aus den Kommentaren zu:
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2015/02/18/what-would-it-cost-to-buy-everything/
"Case in point Google no longer indexing full text of scholarly articles in their general Google search results, and only doing so for Google Scholar, based on users either not clicking on academic papers or clicking and then rapidly going back to the search results for something else. [...]
The changes were announced in February 2013 on the private HighWire Forum for publishers that are on that platform. It was announced by a representative from Google Scholar. I’m not sure if I’m allowed to repost that here, and I haven’t seen it publicly stated anywhere. But it’s fairly easy to demonstrate if you have access to a recent journal article that’s limited to subscription access. Do a search on a sentence from the abstract and then do a search on text from deep within the article. Compare between Google and Google Scholar."
Update:
http://log.netbib.de/archives/2015/02/19/google-scholar-aufgewertet/
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Alexander Weiss antwortet Jan Heinemann im Rahmen der Blogparade #wphyp
http://zeitraeume.hypotheses.org/189
Auszug:
"Die Blogs, die den Beinamen “wissenschaftlich” bekommen wollen, müssen letztlich den selben Qualitäts- und Objektivitärsansprüchen standhalten, wie traditionelle wissenschaftliche Publikationsformen.
Müssen sie das uneingeschränkt? Gegenstimmen wie die von Klaus Graf sagen: “Wissenschaftliches Gammelfleisch bringt einen nicht um!“. Diese gewagte These setzt die Mär vom reflektierten und informierten Leser voraus. Diese könnten dann in den Kommentarzeilen auf inhaltliche Fehler hinweisen und bringen letztlich einen Erkenntnisgewinn für den Autor mit sich. Auch diese Methode hat etwas für sich, zeigt aber, in welcher Zwickmühle sich wissenschaftliches Bloggen momentan befindet. Das Konzept des “Publish first – filter later” beendet bewusst traidtionelle Denkmuster. Das Peer Review muss dabei kein zwangsläufig vorgeschalteter Prozess sein. Hubertus Kohle nennt die Alternative: “Eine Bewertung, die im Nachhinein stattfindet, kann ebenfalls ein Peer Review sein“.4 Dieses Vorgehen führt zwangsläufig zu mehr Content und mehr Content führt zwangsläufig zu einer wachsenden Unübersichtlichkeit die, wie Kohle abschließend konstatiert “nur über professionelle Recherchetechniken einigermaßen einzuhegen ist”."
http://zeitraeume.hypotheses.org/189
Auszug:
"Die Blogs, die den Beinamen “wissenschaftlich” bekommen wollen, müssen letztlich den selben Qualitäts- und Objektivitärsansprüchen standhalten, wie traditionelle wissenschaftliche Publikationsformen.
Müssen sie das uneingeschränkt? Gegenstimmen wie die von Klaus Graf sagen: “Wissenschaftliches Gammelfleisch bringt einen nicht um!“. Diese gewagte These setzt die Mär vom reflektierten und informierten Leser voraus. Diese könnten dann in den Kommentarzeilen auf inhaltliche Fehler hinweisen und bringen letztlich einen Erkenntnisgewinn für den Autor mit sich. Auch diese Methode hat etwas für sich, zeigt aber, in welcher Zwickmühle sich wissenschaftliches Bloggen momentan befindet. Das Konzept des “Publish first – filter later” beendet bewusst traidtionelle Denkmuster. Das Peer Review muss dabei kein zwangsläufig vorgeschalteter Prozess sein. Hubertus Kohle nennt die Alternative: “Eine Bewertung, die im Nachhinein stattfindet, kann ebenfalls ein Peer Review sein“.4 Dieses Vorgehen führt zwangsläufig zu mehr Content und mehr Content führt zwangsläufig zu einer wachsenden Unübersichtlichkeit die, wie Kohle abschließend konstatiert “nur über professionelle Recherchetechniken einigermaßen einzuhegen ist”."
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Eine achtbändige Geschichte Afrikas auf Französisch steht kostenlos zum Download auf der UNESCO-Website bereit:
http://filstoria.hypotheses.org/12167
http://filstoria.hypotheses.org/12167
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 17:18 - Rubrik: Open Access
Eric Steinhauer spricht über die Gründe seiner Abmeldung aus INETBIB:
http://esteinhauer.tumblr.com/post/111168967505/warum-ich-nicht-mehr-bei-inetbib-bin
Siehe auch
http://esteinhauer.tumblr.com/post/110815859485/der-fehdehandschuh
http://esteinhauer.tumblr.com/post/111168967505/warum-ich-nicht-mehr-bei-inetbib-bin
Siehe auch
http://esteinhauer.tumblr.com/post/110815859485/der-fehdehandschuh
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 17:15 - Rubrik: Bibliothekswesen
http://www.spektrum.de/news/exemplar-der-magna-carta-entdeckt/1331932
Zur Einordnung des angeblichen Sensationsfunds Otto Vervaart:
https://list.indiana.edu/sympa/arc/exlibris-l/2015-02/msg00066.html
Zur Einordnung des angeblichen Sensationsfunds Otto Vervaart:
https://list.indiana.edu/sympa/arc/exlibris-l/2015-02/msg00066.html
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 17:04 - Rubrik: Kodikologie
Recueil de pièces historiques imprimé sous le règne de Louis XI: avec des commentaires historiques et bibliographiques par Émile Picot et Henri Stein
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/picot_stein1923
Vielen Dank dafür!
Siehe auch
https://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege#Wichtige_Textsammlungen
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/picot_stein1923
Vielen Dank dafür!
Siehe auch
https://de.wikisource.org/wiki/Burgunderkriege#Wichtige_Textsammlungen
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 15:43 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 15:38 - Rubrik: English Corner
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Eine umfangreiche Bilddokumentation, nicht unter freier Lizenz
http://dasregionalegedaechtnis.de/
Siehe auch
http://www.visual-history.de/2015/02/16/das-regionale-bild-gedaechtnis/
http://dasregionalegedaechtnis.de/
Siehe auch
http://www.visual-history.de/2015/02/16/das-regionale-bild-gedaechtnis/
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 15:33 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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"Vorbereitete Stadtmarken führen die Nutzer mit Pfeilen zu ausgesuchten Orten. Die App ‘Stadtgeist Karlsruhe’ bewegt sich auf historischen Pfaden und zeigt mittels Augmented Reality die Plätze, wie sie früher aussahen. Dazu gibt es informative Audio- und Videobeiträge."
http://www.stadtgeist-karlsruhe.de
Zitat aus
http://kulturimweb.net/
Transparenz-Hinweis: http://archiv.twoday.net/stories/1022375764/
http://www.stadtgeist-karlsruhe.de
Zitat aus
http://kulturimweb.net/
Transparenz-Hinweis: http://archiv.twoday.net/stories/1022375764/
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"Zum 1.4.2014 hat der Gesetzgeber den Umgang mit Vergriffenen Werken neu geregelt: Werke, die vor 1966 in Deutschland erschienen sind, können danach unter bestimmten Bedingungen zur Digitalisierung und öffentlichen Bereitstellung lizenziert werden. Voraussetzung dafür ist ein Lizenzierungsvertrag mit der zuständigen Verwertungsgesellschaft (VG WORT/VG Bild-Kunst) und die Eintragung in das Register beim Deutschen Marken- und Patentamt (DPMA).
KMK und Verwertungsgesellschaften haben jetzt Kosten der Lizenzierung und weitere Bedingungen in einer Rahmenvereinbarung geklärt.
Angesichts ihres Bestandsschwerpunkts im 20. Jahrhundert hat die Deutsche Nationalbibliothek ein starkes Interesse an der Nutzung dieser neu geschaffenen Möglichkeit. Sie arbeitet derzeit am Aufbau eines Dienstes, der privilegierten Institutionen die Recherche und Beantragung vergriffener Druckwerke über die zuständigen Verwertungsgesellschaften erleichtern soll. Sie übernimmt dabei Entgegennahme, Prüfung und Weiterleitung der Lizensierungsanträge. Der Dienst wird auf dem Bibliothekartag im Mai 2015 vorgestellt und ab Juli 2015 verfügbar sein.
Weitere Informationen:
Rahmenvereinbarung: http://bit.ly/1DIpExz "
KMK und Verwertungsgesellschaften haben jetzt Kosten der Lizenzierung und weitere Bedingungen in einer Rahmenvereinbarung geklärt.
Angesichts ihres Bestandsschwerpunkts im 20. Jahrhundert hat die Deutsche Nationalbibliothek ein starkes Interesse an der Nutzung dieser neu geschaffenen Möglichkeit. Sie arbeitet derzeit am Aufbau eines Dienstes, der privilegierten Institutionen die Recherche und Beantragung vergriffener Druckwerke über die zuständigen Verwertungsgesellschaften erleichtern soll. Sie übernimmt dabei Entgegennahme, Prüfung und Weiterleitung der Lizensierungsanträge. Der Dienst wird auf dem Bibliothekartag im Mai 2015 vorgestellt und ab Juli 2015 verfügbar sein.
Weitere Informationen:
Rahmenvereinbarung: http://bit.ly/1DIpExz "
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 15:01 - Rubrik: Archivrecht
Die Elite-Uni hat damit das wertvollste Geschenk ihrer Geschichte erhalten.
http://www.princeton.edu/main/news/archive/S42/38/60E50/index.xml?section=featured
http://www.princeton.edu/main/news/archive/S42/38/60E50/index.xml?section=featured
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:56 - Rubrik: Bibliothekswesen
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:52 - Rubrik: Internationale Aspekte
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:45 - Rubrik: Filmarchive
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Dies ergaben Recherchen des Stadtarchivs Kiel
http://www.shz.de/schleswig-holstein/kultur/historisches-bild-zum-kieler-matrosenaufstand-zeigt-eigentlich-berlin-id8994956.html
Noch ohne Hinweis auf den Irrtum: Website des Stadtarchivs Kiel
http://www.shz.de/schleswig-holstein/kultur/historisches-bild-zum-kieler-matrosenaufstand-zeigt-eigentlich-berlin-id8994956.html
Noch ohne Hinweis auf den Irrtum: Website des Stadtarchivs KielKlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:39 - Rubrik: Kommunalarchive
http://www.atlasobscura.com/articles/the-long-lost-archives-of-new-yorks-most-glamorous-hotel
http://www.hosttotheworld.com/omeka/

http://www.hosttotheworld.com/omeka/

KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:30 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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Ein Betrug an der Wissenschaft, findet Plagiatsforscherin Debora Weber-Wulff
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/streit-um-google-loeschungen-interview-mit-debora-weber-wulff-a-1018311.html
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/streit-um-google-loeschungen-interview-mit-debora-weber-wulff-a-1018311.html
KlausGraf - am Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:28 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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"Die Universität Kassel entzieht Staatssekretär Wolfgang Dippel den 1995 an der damaligen Gesamthochschule Kassel erworbenen Doktorgrad. Diesen Beschluss fasste der Promotionsausschuss des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel in seiner Sitzung am Donnerstag, 12. Februar 2015. Der Promotionsausschuss begründet diese Entscheidung damit, dass nach sorgfältiger Ermittlung der Aktenlage unter Berücksichtigung der Anhörungen – schriftlich und mündlich – der Vorwurf des Plagiats vom Promotionsausschuss als gerechtfertigt zu bezeichnen sei."
http://osthessen-news.de/n11500375/uni-kassel-entzieht-dr-wolfgang-dippel-doktortitel-wegen-erwiesenem-plagiat.html
Dippel will gegen den Entzug vorgehen:
http://www.fnp.de/rhein-main/Staatssekretaer-Dippel-verliert-Doktortitel-Einspruch-angekuendigt;art1491,1267338
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/1022386837/
http://osthessen-news.de/n11500375/uni-kassel-entzieht-dr-wolfgang-dippel-doktortitel-wegen-erwiesenem-plagiat.html
Dippel will gegen den Entzug vorgehen:
http://www.fnp.de/rhein-main/Staatssekretaer-Dippel-verliert-Doktortitel-Einspruch-angekuendigt;art1491,1267338
Update zu:
http://archiv.twoday.net/stories/1022386837/
KlausGraf - am Montag, 16. Februar 2015, 16:06 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Linksammlung:
http://www.ifa.de/kultur-und-aussenpolitik/nachrichten-presse/respekt-und-toleranz/next/1.html
Via
http://zkbw.blogspot.de/2015/02/ifa-stellt-linksammlung-zum-anschlag.html
http://www.ifa.de/kultur-und-aussenpolitik/nachrichten-presse/respekt-und-toleranz/next/1.html
Via
http://zkbw.blogspot.de/2015/02/ifa-stellt-linksammlung-zum-anschlag.html
KlausGraf - am Montag, 16. Februar 2015, 15:58 - Rubrik: Miscellanea
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http://kost-ceco.ch/cms/index.php?jbig2-compression_de
"Im August 2013 wurde ein beunruhigender Fehler beim Scannen von PDF-Dokumenten mit Xerox-Geräten festgestellt. Der Fehler besteht hauptsächlich darin, dass einzelne Ziffern durch andere Ziffern ersetzt werden. Diese falschen Ziffern sind pixelidentisch mit anderen Ziffern im Dokument."
Siehe
http://archiv.twoday.net/stories/1022382638/
"In PDF/A-Dateien dürfen verlustbehaftete Komprimierungen wie zum Beispiel JBIG2 eingesetzt werden. Bei einer Konvertierung von PDF zu PDF/A wird die JBIG2-Komprimierung und ggf. der Substitution-Fehler übernommen. Da der Fehler irreversibel ist und nicht festgestellt werden kann, ob das PMS-Verfahren eingesetzt wurde oder nicht, empfiehlt die KOST, beim Erstellen von PDF-Dateien vorerst auf die Kompressionsart JBIG2 zu verzichten und die verschiedenen Quellen, insbesondere die Informatikdienstleister der abliefernden Stellen, zu sensibilisieren."
"Im August 2013 wurde ein beunruhigender Fehler beim Scannen von PDF-Dokumenten mit Xerox-Geräten festgestellt. Der Fehler besteht hauptsächlich darin, dass einzelne Ziffern durch andere Ziffern ersetzt werden. Diese falschen Ziffern sind pixelidentisch mit anderen Ziffern im Dokument."
Siehe
http://archiv.twoday.net/stories/1022382638/
"In PDF/A-Dateien dürfen verlustbehaftete Komprimierungen wie zum Beispiel JBIG2 eingesetzt werden. Bei einer Konvertierung von PDF zu PDF/A wird die JBIG2-Komprimierung und ggf. der Substitution-Fehler übernommen. Da der Fehler irreversibel ist und nicht festgestellt werden kann, ob das PMS-Verfahren eingesetzt wurde oder nicht, empfiehlt die KOST, beim Erstellen von PDF-Dateien vorerst auf die Kompressionsart JBIG2 zu verzichten und die verschiedenen Quellen, insbesondere die Informatikdienstleister der abliefernden Stellen, zu sensibilisieren."
KlausGraf - am Montag, 16. Februar 2015, 15:52 - Rubrik: Digitale Unterlagen
Auch nach Jahren bemerkt man wenig Besserung im Virtuellen Skriptorium St. Matthias.
Dass im Projekt spannende Überlieferungsträger einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden ist unbestritten. Aber Wie?!
Offenbar erfolgt die komplette menschenlesbare Erschließung der Handschriften in TYPO3 (v. 4.5, 2011!), bei geflissentlicher Aussperrung externer Suchmaschinen:
vgl: http://zimks68.uni-trier.de/robots.txt
Daher ist man für die Recherche auf die Seiten-interne Suche zurückgeworfen, die ihre Möglichkeiten aber nicht erklärt. (kann sie unscharf Suchen mit Levenshtein-Distanz? Wildcards? oder begnügt sie sich mit den Mysql-üblichen Stringvergleichen? ) Was nützt eine Einschränkung nach Bibliotheksorten, wenn sich anstelle einer Liste alle Bibliotheksorte nur Forschungsprosa findet ("Hierbei handelt es sich um eine Zahl von ca. 500 Kodizes, die weltweit auf etwa 25 Standorte verteilt sind." ) Bei einem solchen Bestand kann die "Volltextsuche" immer nur komplementär zu einem intellektuellen Ordnungssystem angelegt sein!
Durch einen "da war wohl der Admin pinkeln" - Umstand lässt sich aber aus einem sql-Dump ( http://zimks68.uni-trier.de/stmatthias/stmatthias.sql )
ableiten, dass mindestens folgende Orte sinnvolle Ergebnisse liefern sollten, denn leider ist die Datei 4 Jahre alt:
Bernkastel-Kues
Bonn
Brüssel
Darmstadt
Den Haag
Dresden
Edinburgh
Florenz
Frankfurt (welches?)
Genf
Gent
Gotha
Koblenz
Kopenhagen
Köln
London
Manchester
München
New York
Providence
Rom
Trier
Wien
Seit HTML2 (1995) gibt es für diesen Zweck "Optionen"
http://de.selfhtml.org/html/formulare/auswahl.htm
die den Formularbediener, der den Bestand nicht kennt, nicht im Regen stehen lassen. Königsweg wäre ein Tagging der Orte mit GND-Nummern (Schreibvarianten, Internationalisierung ) die über OAI-Schnittstelle den Bestand für die Interessierte Öffentlichkeit (Europeana, DDB) sichtbar machen. Aber die projektierte und abgebildete "Öffentlichkeit" ist wohl größtenteils analog: http://stmatthias.uni-trier.de/index.php?id=27
Unkomfortabel wenngleich maschinenlesbar ist die Ordnerstruktur unter http://zimks68.uni-trier.de/stmatthias/ Die XML-Dateien bieten eine beeindruckende Erschließungstiefe, warum aber speisen diese Daten nicht das Suchformular?
Der Handschriftencensus (außer demnächst ist jemand fleissig) kennt die Digitalisate übrigens weitgehend nicht.
Kein letzter Lichtblick
Mindestens die PR läuft gut: http://zimks68.uni-trier.de/stmatthias/embach.flv - (Was für ein Piano!) Wie geeignet ein 45-Minüter für einen Erstzugangzugang zu einer Überlieferung ist, mag ich nicht beurteilen. Die oben beschriebene schlechte Bedienbarkeit macht ernshaft grübeln, worin die von Michael Embach beschworene "intermediäre, kustodische Funktion" in ihrer Staurophylax-ähnlichen Bewacherrolle besteht - welche Effekte sie hier zeitigt ist nicht schön.
Dass im Projekt spannende Überlieferungsträger einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden ist unbestritten. Aber Wie?!
Offenbar erfolgt die komplette menschenlesbare Erschließung der Handschriften in TYPO3 (v. 4.5, 2011!), bei geflissentlicher Aussperrung externer Suchmaschinen:
vgl: http://zimks68.uni-trier.de/robots.txt
Daher ist man für die Recherche auf die Seiten-interne Suche zurückgeworfen, die ihre Möglichkeiten aber nicht erklärt. (kann sie unscharf Suchen mit Levenshtein-Distanz? Wildcards? oder begnügt sie sich mit den Mysql-üblichen Stringvergleichen? ) Was nützt eine Einschränkung nach Bibliotheksorten, wenn sich anstelle einer Liste alle Bibliotheksorte nur Forschungsprosa findet ("Hierbei handelt es sich um eine Zahl von ca. 500 Kodizes, die weltweit auf etwa 25 Standorte verteilt sind." ) Bei einem solchen Bestand kann die "Volltextsuche" immer nur komplementär zu einem intellektuellen Ordnungssystem angelegt sein!
Durch einen "da war wohl der Admin pinkeln" - Umstand lässt sich aber aus einem sql-Dump ( http://zimks68.uni-trier.de/stmatthias/stmatthias.sql )
ableiten, dass mindestens folgende Orte sinnvolle Ergebnisse liefern sollten, denn leider ist die Datei 4 Jahre alt:
Bernkastel-Kues
Bonn
Brüssel
Darmstadt
Den Haag
Dresden
Edinburgh
Florenz
Frankfurt (welches?)
Genf
Gent
Gotha
Koblenz
Kopenhagen
Köln
London
Manchester
München
New York
Providence
Rom
Trier
Wien
Seit HTML2 (1995) gibt es für diesen Zweck "Optionen"
http://de.selfhtml.org/html/formulare/auswahl.htm
die den Formularbediener, der den Bestand nicht kennt, nicht im Regen stehen lassen. Königsweg wäre ein Tagging der Orte mit GND-Nummern (Schreibvarianten, Internationalisierung ) die über OAI-Schnittstelle den Bestand für die Interessierte Öffentlichkeit (Europeana, DDB) sichtbar machen. Aber die projektierte und abgebildete "Öffentlichkeit" ist wohl größtenteils analog: http://stmatthias.uni-trier.de/index.php?id=27
Unkomfortabel wenngleich maschinenlesbar ist die Ordnerstruktur unter http://zimks68.uni-trier.de/stmatthias/ Die XML-Dateien bieten eine beeindruckende Erschließungstiefe, warum aber speisen diese Daten nicht das Suchformular?
Der Handschriftencensus (außer demnächst ist jemand fleissig) kennt die Digitalisate übrigens weitgehend nicht.
Kein letzter Lichtblick
Mindestens die PR läuft gut: http://zimks68.uni-trier.de/stmatthias/embach.flv - (Was für ein Piano!) Wie geeignet ein 45-Minüter für einen Erstzugangzugang zu einer Überlieferung ist, mag ich nicht beurteilen. Die oben beschriebene schlechte Bedienbarkeit macht ernshaft grübeln, worin die von Michael Embach beschworene "intermediäre, kustodische Funktion" in ihrer Staurophylax-ähnlichen Bewacherrolle besteht - welche Effekte sie hier zeitigt ist nicht schön.
bobgoehler - am Sonntag, 15. Februar 2015, 09:31 - Rubrik: Kodikologie