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http://tinyurl.com/2vps6b2

http://www.regensburg-digital.de/magie-der-medien-in-flossenburg/13102010/

Foto: Mike aus dem Bayerwald, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.de

Weniger exzellent als die rumänische Präsentation http://archiv.twoday.net/stories/8387935/, aber durchaus einen Klick wert:

Kloster Maulbronn
http://www.deutschland-panorama.de/unesco/maulbronn_kloster/

Dort auch weitere Welterbestätten.


http://rufuspollock.org/2010/10/11/papers-on-the-size-and-value-of-eu-public-domain/

Durch Georg Nolte:

http://www.taylorwessing.com/de/recht-aktuell/details/zur-forderung-der-presseverleger-nach-einfuehrung-eines-speziellen-leistungsschutzrechts-2010-10-01.html

Letztlich lenkt die aktuelle Debatte um Einführung eines Leistungsschutzrechts
von der eigentlichen Aufgabe der Verlage ab, sich den geänderten Bedingungen
durch Entwicklung eigener, marktfähiger Geschäftsmodelle anzupassen.
Stattdessen scheint das geforderte Leistungsschutzrecht auf eine neue Zwangseinzugsstruktur
hinauszulaufen, für welche unter Kritikern bereits das Schlagwort
der „Presse-GEZ“ die Runde macht. Zudem sollen neutralen Dienstleistern
wie Suchmaschinenbetreibern die Rolle von Inkassounternehmen auferlegt
werden und somit letztlich alle Internetnutzer zur Kasse gebeten werden. Das
alles entspricht keiner marktwirtschaftlichen Lösung, sondern vielmehr einem
pigou’schen Subventionsmodell bzw. der Mischfinanzierung des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks. Es ist zu hoffen, dass der Gesetzgeber – anders als der Kaiser
in Andersens Märchen –diesen (Etiketten‑)Schwindel rechtzeitig erkennen wird.
Anderenfalls droht das Leistungsschutzrecht als Beispiel lobbybestimmter Klientelpolitik
Geschichte zu machen.

http://weblog.histnet.ch/archives/4566

Nicht Open Access, auch nicht der Aufsatz von Just:

Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 54 (2010)

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=180&ausgabe=5804



Aus der Rezension von Martin Becker für WDR 3:"
"Der französische Schriftsteller Jean Echenoz ist in seinem Heimatland sehr bekannt. Seit den 80er-Jahren veröffentlicht er Bücher, die vor allem eines sind: Sehr verschieden und wagemutig. Alle Werke des 1947 geborenen Echenoz erscheinen bei "Les Éditions de Minuits", dem Verlag, der einst Samuel Beckett
weltberühmt gemacht hat. Ein literarischer Verlag mit ausgewählten Autoren, in den die Bücher von Jean Echenoz gut zu passen scheinen. Zuletzt veröffentlichte er einen Roman über die letzten zehn Lebensjahre des Komponisten Maurice Ravel. Mit seinem neuen Buch widmet sich der Franzose diesmal einer großen Sportlerbiographie: "Laufen" heißt sein neuer Roman, und das Buch erzählt die Geschichte des tschechoslowakischen Wunderläufers
Emil Zátopek. Martin Becker hat den Roman gelesen und herausgefunden, dass es wieder mal ein biographisch und literarisch sehr fintenreiches Spiel ist, dass Jean Echenoz mit dem Leser spielt ..... Das Prinzip von "Laufen" ist denkbar einfach: Der Autor nimmt das Biographiegemäuer, entkernt es kräftig und baut es aus. Von Zátopeks Ausbildung in den berühmten Schuhwerken von Bat'a in Zlín über seine große Zeit als Weltklasseläufer, der aus dem böhmischen Nichts kam, bis zu seiner Arbeit als Archivar im Prager Sport-Informationszentrum. Zwischen diesen Polen spielt Echenoz mit Fiktion und Wahrheit: Was stimmt, was stimmt nicht? Das weiß man nie. Aber: Man liest es mit Vergnügen. Es ist komisch und kurzweilig. Alles wirkt skizzenhaft und zufällig arrangiert: Leichtfüßig und mit links. Aber immer wieder stößt man auf Sätze, die darauf hinweisen, dass das Buch genau wie eine
Partitur geschrieben ist. Immer wieder konterkariert der französische Schriftsteller seine Erzählung mit wunderbaren Einfällen. ..."


Jean Echenoz, "Laufen". Übersetzt aus dem Französischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Berlin Verlag



Eine Rezension von Sibylle Haseke für WDR 4:
"Im April 2008, zwei Monate vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft, findet in Zürich das Sechseläuten statt. Bei dem traditionellen Schweizer Fest soll der Winter symbolisch verjagt werden, doch in diesem Jahr will der Scheiterhaufen mit dem künstlichen Schneemann nicht so richtig brennen. Die Menschen werden schon unruhig und plötzlich bricht eine junge Frau zusammen. Kommissar Eschenbach, Ehrengast bei der Veranstaltung, ist sofort zur Stelle, leistet Erste Hilfe und kümmert sich um den kleinen Jungen, der unmittelbar neben der Frau steht und vermutlich zu ihr gehört. Leider kommt für sie jede Hilfe zu spät.

Als offizielle Todesursache wird plötzliches Herzversagen angegeben, doch Eschenbach hat Zweifel. Erst recht, als niemand an der genauen Aufklärung des Geschehens interessiert zu sein scheint und Eschenbach sogar unter einem Vorwand vom Dienst suspendiert wird, ist sein untrüglicher Kriminalisten-Instinkt geweckt. Hier wird etwas vertuscht, das ist ganz offensichtlich.


Eigensinnig, wie Eschenbach nun mal ist, ermittelt er auf eigene Faust. Dabei holt er sich so manche Blessur – ein gebrochenes Bein, Platzwunden am Kopf und eine krumme Nase –, aber wenn ihn ein Fall gepackt hat, dann ist er einfach nicht mehr aufzuhalten. Unterstützung bekommt der Kommissar von seiner temperamentvollen und cleveren Sekretärin Rosa Mazzoleni, in die er wohl insgeheim auch ein wenig verliebt ist, und von seinem Freund Lenz, einem kauzigen, pensionierten Archivar, dem besten Informationsbeschaffer aller Zeiten.

Die tote Frau vom Sechseläuten hieß Charlotte Bischoff, war eine Tochter aus reichem Haus und angestellt beim Weltfußballverband FIFA. Das Kind an ihrer Seite ist wahrscheinlich ihres, aber es sagt keinen Ton und wirkt vollkommen verstört. Für Eschenbach ist der Junge der einzige Zeuge eines möglichen Verbrechens, doch als er ihn im Heim aufsuchen will, ist der Kleine verschwunden. Wurde er entführt und schwebt vielleicht in Gefahr?

Die Spuren, die Eschenbach verfolgt, führen ihn in die Machtzentren der Sport- und Finanzwelt, vor allem aber zu einem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte: Im vergangenen Jahrhundert, sogar bis in die 70er Jahre hinein, hat ein so genanntes „Hilfswerk“ Kinder aus jenischen und Roma-Familien zwangsweise von ihren Eltern getrennt und zur Adoption an sesshafte Schweizer Familien frei gegeben. Dieser unmenschliche Skandal ist weitgehend unbekannt, für die Betroffenen jedoch ist er nicht vergessen.

"Sechseläuten" ist ein Krimi mit spannendem Hintergrund und einer leicht behäbigen Handlung. Am meisten besticht der Roman durch seine Hauptfigur, den sturen, zähen, etwas wortkargen aber extrem sensiblen Kommissar Eschenbach, für den Selbstzweifel und Hartnäckigkeit kein Widerspruch sind."


Michael Theurillat
Sechseläuten
Taschenbuch List, 326 Seiten,
€ 9,95

Neues vom Handschriftencensus: Hermann-Josef Müller (Rhens/Rheinland-Pfalz) macht darauf aufmerksam, daß Nigel F. Palmer bereits 2004 auf eine zweite vollständige Handschrift der 'Rheinauer Predigtsammlung' hingewiesen hat, die sich heute in der Einsiedler Stiftsbibliothek befindet. Die im 2009 erschienenen Engelberger Handschriftenkatalog von Odo Lang ausführlich beschriebene Handschrift wurde von der gleichen Schreiberin, der zwölfjährigen Verena, geschrieben wie der bereits bekannte Zürcher Codex.

Mit Benutzung von Google Book Search hätte es des Hinweises nicht bedurft, denn dort offeriert bereits die Trefferliste den Fund von Palmer auf dem Präsentiertablett:

http://tinyurl.com/36xhkcf

Der Handschriftencensus hat im übrigen bislang auch die Arbeiten von Wilkinson zur Rheinauer Predigtsammlung übersehen. 2006 hat er eine Teilausgabe mittelhochdeutsch-englisch des Texts vorgelegt.

http://web.resourceshelf.com/go/resourceblog/61246

Knighton town clock



"Der Blick von oben auf eine Stadt fasziniert die Menschen seit jeher. »Nürnberg von oben« stellt historische Luftaufnahmen aus dem Jahr 1927 und aus den ersten Nachkriegsjahrzehnten aktuellen, eigens für das Buch fotografierten Farbbildern der Stadt gegenüber. Neben dem »Schatzkästchen«, der berühmten Altstadt, werden in über 100 bislang unveröffentlichten Fotografien auch die Außenbezirke und Vorstädte der fränkischen Metropole vorgestellt. Im Flug lassen sich so 960 Jahre Stadtgeschichte und -entwicklung nachvollziehen."

Hg.: Hajo Dietz, Michael Diefenbacher
Nürnberg von oben - Luftbilder damals und heute
978-3-89705-787-6
Gebunden, mit Schutzumschlag
248 Seiten zahlreiche Abb.
32,95 €

Quelle: Verlagsinfo

http://www.openfolklore.org/

Ein neues Portal zum Auffinden von Open-Access-Materialien zum Thema (angloamerikanische) Folklore.

http://bibliothekarisch.de/blog/2010/10/14/online-bibliographie-zur-schliessungsdiskussion-der-staats-und-stadtbibliothek-augsburg-stand-14-10-2010/

http://zuula.com

Gibt man einen Suchbegriff ein, so erhält man zunächst die Ergebnisse von Google. Sucht man dann mit dem Bing-Reiter, werden bei Google bereits vertretene Treffer ausgeblendet.

http://www.mister-wong.de/docs/

http://infobib.de/blog/2010/10/13/freie-bibliothek-digitaler-dokumente-bei-mr-wong/

http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=9700



Via http://bibliothekarisch.de/blog/2010/10/14/library-revolutions-eine-parodie-auf-den-fim-matrix-in-form-einer-einfuehrung-in-die-universitaetsbibliothek-von-kansas/

http://archiv.twoday.net/topics/Archivbau/

Noch ist sie vergleichsweise leer, weil ich nur die mir einschlägig scheinenden Beiträge aus der Rubrik Technik umsortiert habe. Die werten Contributoren werden gebeten, flugs ihre Beiträge entsprechend zu kennzeichnen und mir mitzuteilen, wenn weitere dort einzuordnen sind.

Ein Film der WDR Lokalzeit Duisburg. Leider ist der Beitrag nur 7 Tage online. Ansehen und kommentieren!

http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/bayerische-bibliographie-1959-1987

Noch kein Volltext!

Weil Martin Buback der Bundesanwaltschaft ein Foto von dem Motorrad auf dem die Mörder seines Vaters sassen nicht zur Verfügung stellte, wurde Martin Buback im Verena Becker Prozess heftig gerügt.

Mein Kommentar:
I wie Ikarus
Ikarus flog zu dicht an die Sonne, das Wachs schmolz und seine Flügel trennten sich von ihm. Er stürzte ins Meer. Übertragen: Wenn die Sonne als Symbol der Wahrheit genommen wird, so hat Ikarus seine Flügel verloren, weil er der absoluten Wahrheit zu nahe gekommen ist (aus der Filmkritik zu I wie Ikarus):

http://de.wikipedia.org/wiki/I_wie_Ikarus

Martin Buback wird nun in der Öffentlichkeit grundlos blossgestellt. Er ist frei, seinen Prozessgegner zu informieren, wenn er es für richtig hält, denn Wolfgang Schäuble hat die Aktensperre bis heute nicht aufgehoben. Ablenkmanöver der Bundesanwaltschaft. Nebenkriegsschauplatz.

Die Kernfrage bleibt unbeantwortet:
Ab wann kooperierte Verena Becker mit dem Verfassungsschutz ?
Es könnte doch sein, dass Verena Becker nicht erst 4 Jahre nach dem Mord an Buback konspirativ wurde. Es könnte sein, dass sie sofort nach ihrer Festnahme "umkippte"....Das Ziel der Sicherheitsbehörden, die RAF sofort auszuschalten. Es könnte doch alles sehr viel schneller gegangen sein, als vermutet. Preis: versprochene Straffreiheit. Pacta sunt servanda... bis jemand der Sache nachgeht. Dieser jemand muss in Misskredit geraten. Frau Becker schweigt. Geschäft auf Gegenseitigkeit ?


http://www.faz.net/f30/kom/KomUser.aspx?lo=munatak

Julian Assange und Martin Buback sind insoweit vergleichbar, als dass beide frontal gegen ihre Widersacher antreten. Das ist aussergewönlich. Aussergewönlichen Situationen begegnet der Staat mit "ungewöhnlichen" Mitteln. Man darf gespannt sein, wie lange es dauert bis der Angriff des Staates "persönlich" wird, sich also gegen die jeweilige Person richtet. Es besteht hinreichender Verdacht, dass dies Julian Assange zuwiderlief. Wird demnächst Herrn Prof. Dr. Martin Buback irgend etwas auf persönlicher Ebene vorgeworfen werden ? Das ist Personen zuzutrauen die mit Terroristen paktiert haben. Davon kann Herr Zapatero ein Lied singen.

Vierprinzen


Bautagebuch des Zentrums v. 31. August 2010 (Foto: Ralf Eichberg)

Quelle: Homepage des Zentrums

Ein tolles Panorama, bei dem man nur das nervige Ave Marie abschalten sollte:

http://www.virtualisszekelyfold.ro/index_en.html

Aber auch die anderen Panoramen der Seite sind sehenswert.

http://chronicle.com/blogs/profhacker/improve-your-use-of-google-books-with-mirlyn-and-hathi-trust/27600

http://rechtsgeschiedenis.wordpress.com/2010/10/12/searching-images-of-justice/

http://www.rechtshistorie.nl/en/?page_id=45

http://wwmm.ch.cam.ac.uk/blogs/murrayrust/?p=2637

In Naumburg ist ein Nietzsche-Dokumentationszentrum eröffnet worden. Der Neubau beherbergt ein umfangreiches Archiv zum Werk des deutschen Philosophen. Außerdem sollen in dem Zentrum künftig Ausstellungen und Tagungen über Friedrich Nietzsche stattfinden. Der 1844 geborene Philosoph verbrachte einen Großteil seiner Kindheit und Jugend in Naumburg. Das drei Millionen Euro teure Neubauprojekt wurde von der Stadt, dem Land Sachsen-Anhalt und der Europäischen Union finanziert.
Quelle: WDR.de, Kulturnachrichten, 14.10.2010

Lesesaal Staatsarchiv Hamburg (Fotografin: Corinna Jockel)
Lesesaal oder: die "Punica-Oase" (Foto: Corinna Jockel)
Dank an das Hamburger Staatsarchiv für die Bereitstellung des Bildes!

Zur Architektur des Hambirger Staatsarchivs s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6484396/ und http://archiv.twoday.net/stories/4109039/

Fortsetzung zu: http://archiv.twoday.net/stories/8387280/


Update zu: http://archiv.twoday.net/stories/8384310/ und http://www.rettet-die-stabi.de/

Online-Texte zur Geschichte der Bibliothek und ihrer Bestände stellte ich zusammen unter

http://de.wikisource.org/wiki/Staats-_und_Stadtbibliothek_Augsburg

Über 20 Bilder gibts auf Wikimedia Commons
http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Staats-_und_Stadtbibliothek_Augsburg

Als der Augsburger Stadtrat noch Sinn für Kultur besaß: Chronist Meisterlin übergibt seine Chronik (Handschrift der Stabi von 1457)

Der Tod aus der Herberstein-Sammelhandschrift

Augsburger Meilenscheibe

Neulich kaufte ich über amazon ein Buch mit dem Thema Opfer von Flugkatastrophen in Mexiko (Victims of Aviation Accidents or Oncidents in Mexico). Ganz am Anfang: "Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe".

Das "Buch" kostete mich mehr als 22 euro. Als ich es bekam verschlug es mir die Sprache. Zusammengekleisterte Wikipedia Einträge.

Stelle gerade fest, dass es von solchen Büchern immer mehr wimmelt:

Bckeburg: Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe, Schloss Bckeburg, Bad Eilsener Kleinbahn, Bahnstrecke Hannover- von Bcher Gruppe von Books Llc (Taschenbuch - 22. Juli 2010)
3 neu ab EUR 22,18 1 gebraucht ab EUR 14,14


21. Bundesstaat (Deutsches Kaiserreich): Preuen, Baden, Knigreich Sachsen, Schaumburg-Lippe, Anhalt, Oldenburg, Mecklenburg-Strelitz von Bcher Gruppe von Books Llc (Taschenbuch - 22. Juli 2010)
2 neu ab EUR 22,19 1 gebraucht ab EUR 14,14


22. Knigin (Wrttemberg): Charlotte Zu Schaumburg-Lippe, Olga Nikolajewna Romanowa, Katharina Pawlowna, Charlotte Auguste Von Grobritannien von Bcher Gruppe von Books Llc (Taschenbuch - 22. Juli 2010)
3 neu ab EUR 22,18 1 gebraucht ab EUR 14,14


23. Landkreis Schaumburg: Schaumburg-Lippe, Bad Eilsen, Apelern, Grafschaft Schaumburg, Wesergebirge, Extertalbahn, Sachsenhagen, Deister von Bcher Gruppe von Books Llc (Taschenbuch - 22. Juli 2010)
2 neu ab EUR 22,18 1 gebraucht ab EUR 14,14


24. Niederschsische Geschichte: Sachsen, Stammesherzogtum Sachsen, Sturmflut, Ostfriesland, Provinz Hannover, Schaumburg-Lippe, Oldenburg von Bcher Gruppe von Books Llc (Taschenbuch - 22. Juli 2010)
2 neu ab EUR 22,18 1 gebraucht ab EUR 17,36

usw.

Vorsicht. Aus meiner Sicht reinster Beschiss, weil die Qualität und Umfang des "Buches" in keinster Weise den Mindeststandards entprechen. Der geforderte Preis ist von daher eine nutzlose Aufwendung die zu einem klaren rechtswidrigen Vermögensschaden führt. Der Verlag hat sich im Gegenzug bereichert. Ich gehe auch davon aus, dass Vorsatz gegeben ist, somit hinreichender Tatverdacht. Die Beweisführung wäre leicht: Wie viele Exemplare von dem Buch lassen sich über einen Ladentisch verkaufen ? Nicht ein Exemplar lautet meine Antwort.

http://www.asml.de/index.php/warnung-vor-books-llc/

http://members.aon.at/andreas.weigel/Bucher-LLC

Steckt da Wikipedia auch dahinter ?

http://www.archive.org/details/medicalheritagelibrary

Partner der Digitalisierungsinitiative sind:

National Library of Medicine
The Francis A. Countway Library of Medicine
The Cushing/Whitney Medical Library at Yale University
The Augustus C. Long Health Sciences Library at Columbia University
New York Public Library

Via
https://cms.www.countway.harvard.edu/wp/?tag=medical-heritage-library

http://www.d-nb.de/wir/projekte/kur.htm

Da sind wir aber gespannt.

http://archiv.twoday.net/search?q=massenents%C3%A4uerung

http://transpatent.com/ra_krieger/markegpl (PDF)

Zur Kritik: http://www.listserv.dfn.de/cgi-bin/wa?A2=ind1010&L=netlaw-l&T=0&P=478

Update: http://www.internet-law.de/2010/10/olg-dusseldorf-gpl-gibt-keine-befugnis-zur-markenbenutzung.html

http://www.bm-limoges.fr/documents/graduel/fonds.html

Wird vorgestellt: http://aldebaran.revues.org/6475

Siehe http://archiv.twoday.net/stories/6131015/

http://archiv.twoday.net/stories/5324640/

Ergänzungen sind gern gesehen!

http://collections.europeanalocal.de/muradora/browse.action?type=1

Erfolglos bittet mehrfach der Enkel eines französischen Überlebenden des KZ Buchenwald um die Ausfertigung eines Leihvertrages, nachdem er Exponate an die Gedenkstätte Buchenwald übergab.

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EE1AC2808469E49C78C6D228CB5B4313F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Vierprinzen

http://www.bf-archiv.at/

22 Handschriften der Fisher Library (U Toronto), einige davon auf Latein, liegen komplett digitalisiert vor:

http://fisher.library.utoronto.ca/resources/fisher-digitized-manuscripts

Nicht glücklich gelöst ist der Zugriff auf die Beschreibungen. Die ausführliche Version ist anscheinend nur bei Aufrufen von MARC-View einsehbar.


Die Stadtbibliothek bietet auch lateinische Drucke als Digitalisate an:

http://mediatheque-patrimoine.perpignan.fr/index.php

"Die wissenschaften erkennen keine grenzen, im gegentheil ihr streben geht dahin, die abgesteckten unterschiede der völker zu überschreiten und das band zu festigen, das in weitem umkreis zwischen allen geschlungen werden soll."

Jacob Grimm 1853
http://www.dbnl.org/tekst/vrie042csoe01_01/vrie042csoe01_01_0008.php

http://jcb.lunaimaging.com/luna/servlet

Schicker Viewer. Über 1000 alte Drucke, häufig französisch oder spanisch. Unter Subject German findet man 6 Bücher auf Deutsch. Scheint aber nur eine lokale Präsentation der Digitalisate des Internet Archive zu sein (dort sinds 1300+).

Die Liste war mir neu:

http://wwwapp.cc.columbia.edu/ldpd/bancha/list?query=&submit=Go&start=1&sort=title&perpage=20

http://club.foto.ru/classics/

http://www.netzpolitik.org/2010/cc-stellt-public-domain-mark-vor/

http://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/


http://www.arkivverket.no/URN:kb_read

Weitere Scans:
http://www.arkivverket.no/URN:sk_read

http://econacademics.org/

Aggregator für Blogs, in denen wirtschaftswissenschaftliche Forschung diskutiert wird.

Da muss der Soziologe ran:

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/7743/



Quelle: Stadtarchiv Wasserburg, Homepage

Archives départementales de la Sarthe
Par Le Mans (Travail personnel) [CC-BY-3.0 undefined GFDL], Provient de Wikimédia Commons


Dem Ort seine Sprache / Entwurf: Andreas Kaufmann

"In Hattingen arbeitet Andreas M. Kaufmann mit vorgefundenen Worten, die er einer enzyklopädischen Sammlung zur Ruhrgebietssprache entnimmt. Die Worte überziehen wie ein Lichtteppich eine monumentale, historische Steinwand, die als Teil der ursprünglichen Befestigung am Übergang zur Innenstadt erhalten geblieben ist. Hier schlängelt sich ein Arm der Alten Ruhr bis nahe an das Gelände der Henrichshütte.

Im Dialog mit Kaufmanns Arbeit für Witten entsteht hier eine zweite Version von ''Dem Ort seine Sprache''. Die Licht-Worte appellieren an das kollektive Gedächtnis des Ruhrgebiets und rühren an sehr persönlichen Erinnerungen der Menschen, die hier seit langem leben.

Andreas M. Kaufmann ist ein Sammler von Informationen, die er den Printmedien, den Archiven, dem Internet, dem Fernsehen und anderen öffentlichen Quellen entnimmt. Er entschloss sich Ende der 1980er Jahre, keine neuen Bilder mehr zu produzieren. Zu groß sei die Menge an Bildern, die die elektronischen Medien generieren, so Kaufmann, um ihnen immer wieder neue hinzuzufügen. Stattdessen verwendet er bereits existierende Bilder sowohl aus der Kunstgeschichte, als auch aus den Nachrichten-, Informations- und Unterhaltungsmedien. Es ist Material der Dokumentarfotografie, des enzyklopädischen Wissens, der großen Hollywoodfilme und der politischen Reportage. "


Mercaturm, Salvatorkirche Duisburg / Entwurf: Xavier de Richemont

"Historische, visuelle und musikalische Artefakte sind die Grundlage für die Lichtprojektionen von Xavier de Richemont. Wie kaum ein anderer Künstler komponiert de Richemont symbolstarke Bilder zu Bild-Ton-Kompositionen, die ohne Sprache auskommen. Mit seinen von Musik begleiteten Lichtmalereien gelingt es ihm die Geschichte eines Ortes auf neue Weise zu erzählen.

Xavier de Richemont arbeitet mit Lichtprojektionen in der Architektur, im Bühnenbild und in der Landschaft. Motivation und Grundlage seiner Projektionen ist die Geschichte, ob in der Bühnenarbeit mit Bob Wilson, David Salle und Rolf Liebermann oder in den Architekturprojektionen im Stadtraum. Um sich einer fremden Stadt anzunähern, bewegt sich Xavier de Richemont mit einem Blick durch die Stadt hindurch, der sie auf ihre historische Bedeutung gewissermaßen durchleuchtet.

Das, was die Geschichte einer Stadt ausmacht und im Alltag oft nicht mehr wahrgenommen wird, löst de Richemont aus seinem dokumentarischen Zusammenhang heraus. Er verwendet Symbole, Bilder und Zeichen, die er in Archiven, im Stadtraum und seine öffentlichen Gebäuden findet und fügt sie zu neuen Bildwelten zusammen.

Für die Hauptfassade der Salvatorkirche entwirft Xavier de Richemont im Rahmen von ''Ruhrlights: Twilight Zone'' zum 400-jährigen Jubiläum der ersten Reformierten Generalsynode eine filmische Videoprojektion. Mit seinen detail- und bildreichen Projektionen und seiner Fähigkeit, Farbe, Licht und Musik miteinander zu kombinieren, schafft er einen illusionären Raum, in den wir uns versenken.

Historische Elemente, Filmszenen und animierte Muster bewegen sich spielerisch über die Fassade und lassen uns bedeutende Momente der eigenen Vergangenheit, die Teil unseres kollektiven Gedächtnisses sind, erleben.

Xavier de Richemont arbeitet mit den Mitteln der Verführung: In einer fast überbordenden Fülle verwandeln kontrastreiche, starke Lichtfarben das Gebäude. Einem Gesamtkunstwerk gleich, lenkt seine Inszenierung die flüchtigen und zerstreuten Blicke der Passanten auf seine Bildwelten, um die zum Teil verschütteten Spuren der Geschichte auf neue, ungesehene und unerhörte Weise zu erzählen. "


Quelle: Homepage ruhr2010


Archives aus dem Jahre 1989 von Christian Boltanski im Wohnzimmer von Familie Herrmann / Foto: Stefan Müller

"In unserer zweiten Folge zum Projekt "Biennale für Internationale Lichtkunst 2010 - open light in private spaces" stellen wir Ihnen das Werk "Archives" des Künstlers Christian Boltanski vor. Es ist Halbzeit der Ausstellnug "Biennale für Internationale Lichtkunst" und es bleibt nur noch ein Monat Zeit, um die 60 Lichtkunstwerke in den sechs Städten des östlichen Ruhrgebietes zu sehen. Erleben Sie nun auch online die Installation im Wohnzimmer der Familie Herrmann.
"Bollehaus" steht in großen Lettern auf der Fassade des Einfamilienhauses. Im Innern zieren gerahmte Schwarzweiß-Fotografien die Wände des Wohn- und Esszimmers. Möbel aus einer anderen Zeit vermischen sich mit modernem Mobiliar. Für genau diesen Privatraum wurde das Werk eines Künstlers ausgewählt, der wie kaum ein anderer individuelles und kollektives Erinnern gegenüberstellt, sich mit Vergangenheit und Vergänglichkeit auseinandersetzt: "Archives" aus dem Jahre 1989 von Christian Boltanski.
"Archives" ist Teil der Werkphase "Archive der Erinnerung", für die Boltanski seit 1969 immer wieder die gleichen Elemente verwendet: Blechschachteln, Fotos und Archivlampen.
Hunderte dieser Schachteln stapeln sich nun an der Herrmannschen Zimmerwand und bilden den Sockel für fünf unscharfe Portraitfotos. Jedes der Gesichter wird von einer eigenen Lampe angestrahlt. Anders als auf den Erinnerungsfotos der Familie bleibt hier alles im Unklaren. Die Menschen auf den Fotografien sind nicht eindeutig zu identifizieren, und man rätselt, ob die Anordnung der Lampen wohl einer Verhörsituation entlehnt ist. Ebenso geheim bleibt der Inhalt der rostigen Schachteln ist - oder ob diese überhaupt etwas enthalten.
Hier geht es nicht um Authentizität verströmende Bilder, nicht um tatsächlich greifbar Gegenständliches. Im Gegenteil: Die Anonymität der Dargestellten hebt vielmehr das menschlich Durchschnittliche und Allgemeine hervor. So wird "Archives" zum Sinnbild der Vergänglichkeit schlechthin - eine Vergänglichkeit, die wir im Privaten mit Erinnerungsfotos, Filmen von einem Familienausflug und gesammelten Erinnerungsstücken in die Zeit verlängern wollen. ...."

Quelle: Homepage ruhr 2010

Zu Christian Boltanski s. http://archiv.twoday.net/search?q=boltanski

"Resolution des Deutschen Rechtshistorikertags in Münster, 15.9.2010

Das Bundesverfassungsgericht möchte seine Akten erst nach 90 Jahren zur Forschung freigeben, siehe die Meldung in F.A.Z. vom 28. August 2010. Damit geht es um den Rechtsrahmen bei der Erforschung der Zeitgeschichte.
1. Das Gericht schafft damit Normen, die dem Bundesarchivgesetz widersprechen. Das Gericht steht aber nicht über dem Gesetz und über dem Gesetzgeber.
2. Die Formulierung "geheime Beratung" im Bundesverfassungsgerichtsgesetz sagt noch nichts über die Frage wie lange die Akten geheim sein sollen. Jedenfalls dürfen diese Akten nicht länger geheim gehalten werden als andere sogenannte geheime Akten.
3. Bei einer 90-jährigen Geheimhaltungsfrist wird die Frage einer Benutzungserlaubnis zu einer Gnaden- oder Willkürentscheidung des Gerichts oder des Archivs.
4. Diese Perspektive wirft auf jeden Fall das Problem der Wissenschaftsfreiheit auf. Es kann nicht 90 Jahre lang auf eine einzelne Abwägung im Fall ankommen, vielmehr muss eine Regel gegeben werden, die eine gewisse Verlässlichkeit für Forschungsarbeiten ermöglicht.
5. Die notwendige Regel soll sich an die üblichen dreißig und maximal 60 Jahre halten. Es ist nicht ersichtlich, dass von den Akten des Bundesverfassungsgerichtes eine größere Gefahr für Beteiligte oder die Allgemeinheit ausginge, als von sonstigen Akten.
6. Für die Belange des Persönlichkeitsschutzes enthält das Bundesarchivgesetz bereits bewährte Regelungen.

Die Resolution wurde in großer Versammlung einstimmig unterstützt mit dem Wunsch sie umfassend zu verbreiten.
Für den Ständigen Ausschuss des RHT, gez. J. Rückert, Frankfurt a.M.".


Quelle: augias.net




"Für die Entwicklung des archivischen Computerspiels "Laurin. Jäger des versteckten Wissens" wurde das Stadtarchiv Siegen vom Kultur-Staatssekretär des Landes Nordrhein-Westfalen, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, ausgezeichnet. Die Urkunde überreichte jetzt Bürgermeister Steffen Mues an Stadtarchivar Ludwig Burwitz. Mit dem Computerspiel hatte sich das Siegener Stadtarchiv erfolgreich am Wettbewerb "Archiv und Jugend" beteiligt, der jährlich vom Land Nordrhein-Westfalen und den Landschaftsverbänden ausgeschrieben wird."

Quelle: Stadtarchiv Siegen, Aktuelles

Vorarbeiten für die Verlegung des Fußbodens:
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"Das Kunstauktionshaus Lempertz unterstützt mit einer 60.000-Euro-Spende die Restaurierung wertvoller Urkunden und Dokumente, die durch den Einsturz des Historischen Stadtarchivs in Köln im März 2009 beschädigt worden waren. Das Geld geht an die Kölner Stiftung Stadtgedächtnis.
Mit der Spende steige der Kapitalstock der Stiftung auf 4,18 Millionen Euro, sagte ein Sprecher der Stadt Köln am Montag. Die Restaurierung der Archivgüter werde wohl bis zu 400 Millionen Euro kosten."

Quelle: WDR Videotext, S. 146, 11.10.10, Lempertz Bulletin 2010, S. 3 (PDF)

s. http://archiv.twoday.net/stories/6320005/

http://www.recherchieren-im-internet.eu

Link

Siehe auch:
http://134.76.163.162/fabian?Graeflich_Solms-Laubachsche_Bibliothek
http://archiv.twoday.net/search?q=laubach vor allem
http://archiv.twoday.net/stories/3124203/

Foto: http://www.antique-frankfurt.de/

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Wird-Augsburger-Staats-und-Stadtbibliothek-zerschlagen-_arid,2264954_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

Ungeheuerlich: Die Stadt Augsburg ist unzufrieden mit dem geringen Landeszuschuss für die traditionsreiche Forschungsbibliothek, die aus staatlichem und städtischem Besitz besteht und denkt daran, die Bestände aufzuteilen. Die Stadtbibliothek würde dann mit dem Stadtarchiv mitziehen.

In Kultur- und Wissenschaftskreisen regt sich Unmut über die Überlegungen der Stadtregierung. Mit der Zerschlagung der Staats- und Stadtbibliothek würde „der Ruf der Kulturgeschichts- und Buchstadt Augsburg nachhaltig ruiniert“, heißt es. Die SPD-Fraktion fordert in einem Antrag den Erhalt der Einrichtung und die Sanierung des Gebäudes. Abgestimmt wird darüber in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 18. Oktober.

Kritik kommt auch von den Grünen. Ihnen geht es neben der Staats- und Stadtbibliothek auch ums Stadtarchiv. Übernähme es die Bestände der Bibliothek, würde der bislang vorgesehene Platz auf dem AKS-Gelände nicht mehr ausreichen. Es müsste neu geplant werden. Damit, fürchten die Grünen, würde sich der Umzug des Stadtarchivs wieder verzögern.


Update: http://www.daz-augsburg.de/?p=14877 und Kommentare


"In Dortmund soll ein Schlagermuseum etabliert werden. Initiator ist der Historiker, Buchautor und Schlagerforscher Dr. Ingo Grabowsky. Das Museum soll im Brückstrassenviertel eröffnet werden und Exponate der Schlagerszene beheimaten. Die Pelzmütze von Iwan Rebroff wäre genauso denkbar wie der Königsmantel von Jürgen Drews oder Heinos Sonnenbrille. 3 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Dafür werden nun Sponsoren gesucht."
Quelle: WDR, Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2010, 13:07 Uhr, via Mailingliste "Westfälische Geschichte"

http://fbc.pionier.net.pl/id/oai:jbc.bj.uj.edu.pl:802

Autographen aus dem Besitz von Meusebach:

http://fbc.pionier.net.pl/id/oai:jbc.bj.uj.edu.pl:39

Was mag es mit diesem Hausbuch von 1515-9 auf sich haben?

http://fbc.pionier.net.pl/id/oai:jbc.bj.uj.edu.pl:216

Wie üblich lässt einen der Handschriftencensus allein, der es wieder einmal nicht für nötig hält auch nur die Basisdaten zu liefern:

http://www.handschriftencensus.de/22593

Die findet man in dem dort verlinkten Dokument von Palmer:
http://users.ox.ac.uk/~npalmer/kat.pdf


Die Digitale Bibliothek von Tarnow in Polen hat noch ein paar andere alte Drucke digitalisiert:

http://dlibra.biblioteka.tarnow.pl/dlibra

Wie auch immer dieser Begutachtungsprozess gedacht ist: Er ist abschreckend gestaltet und verdient keinerlei Förderung durch LMUexcellent. Will man einen Beitrag kommentieren, wird man auf ein Formular "Artikel einreichen" verwiesen und muss kryptisch zwischen Sektion 1 und 2 wählen (was immer das bedeutet). Da ist doch sicher etwas schief gelaufen, denkt man, also zurück, die Navigation erkundet. Kein Erfolg: Artikel einreichen, dabei bleibts. Und dann der nächste Schock: Ich muss den Kommentar als RTF-Datei abspeichern, das ist ein Pflichtfeld. Dabei wollte ich eigentlich nur kommentieren, dass eine gewisse Sorgfalt bei den Formalia im Vorfeld auch bei einem Open Peer Review angemessen wäre, denn einen Titel "»Der Sieg ist unvermeidlich« Eine Hinführung zu Leben und Werk" ohne Angabe, zu wem hingeführt werden soll (Uwe Lausen), würde ich als verantwortlicher Herausgeber nicht durchgehen lassen.

http://webdoc.sub.gwdg.de/master/2010/nawa/

Magisterarbeit unter CC-BY-NC-ND.

http://miami.uni-muenster.de/resolver/urn:nbn:de:hbz:6-84519430213

"Den Gegenstand der Dissertation bildet das in der Handschrift Basel, Universitätsbibliothek, Mscr. F IV 9 überlieferte deutsch-lateinische Vokabular des aus Kiel stammenden Johannes Harghe, das dieser in den 1440er Jahren in Basel schrieb. Die Dissertation gliedert sich in einen Untersuchungs- und einen Editionsteil. Im Untersuchungsteil wird die Handschrift Mscr. F IV 9 umfassend beschrieben. Das Kernstück des Untersuchungsteils bildet die lexikographische Analyse des deutsch-lateinischen Vokabulars: Einer kurzen Beschreibung der Vokabularstruktur folgt die Quellenanalyse, in der nachgewiesen wird, dass als Quellen der im Spätmittelalter vorwiegend im niederdeutschen Raum verbreitete 'Vocabularius Theutonicus', das hochdeutsche Register-Vokabular Fritsche Closeners sowie der so genannte 'Vocabularius latino-saxonicus', der ebenfalls in der Handschrift Mscr. F IV 9 überliefert ist, verwendet wurden. Die Darlegung der Editionsgrundsätze schließt den Untersuchungsteil ab. Durch die Edition wird das umfangreiche deutsch-lateinische Vokabular des Johannes Harghe für weitere Forschungsarbeiten zugänglich gemacht."

Ist seit August 2008 im Netz.

Und so schaut aktuell der Eintrag im Handschriftencensus zur Handschrift aus (Stand Juni 2010):

http://www.handschriftencensus.de/22835

handschriftencensus_basel

Update: Der Titel wurde ergänzt, natürlich ohne meinen Namen - wie immer definiert der Handschriftencensus willkürlich, was ein "wichtiger Hinweis" ist, der eine Nennung bekommt. Ich meine, wenn man die zentrale Arbeit zu einer Handschrift mitteilt, ist das ein wichtiger Hinweis.

http://www.dini.de/dini-zertifikat/repository/?tx_repository_pi1[mode]=name

Schlecht auffindbare Liste. Schlecht gepflegt.

Democracy Memorial Hall - Summer 2007 0054

Via
http://www.gpaumier.org/blog/980_reuse-buttons-wikimedia-commons/

Ein Re-Use-Button, bei dem der Link zum CC-Lizenztext fehlt, ist absolut daneben.

Die werten Contributoren werden gebeten nach Möglichkeit den Link mitzukopieren:

Aus dem Re-Use-Button am Commons-Bild rechts kann man kopieren

By Guillaume Paumier (user:guillom) (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 or GFDL], from Wikimedia Commons

Dann kann man den passenden Lizenzlink ergänzen:

http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Ich finde, es geht einfacher so:

Name hinschreiben, Lizenzlink kopieren, fertig:

Foto: Guillaume Paumier, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

http://infobib.de/blog/2010/10/07/dritter-korb-in-der-diskussion/

http://www.plospathogens.org/article/info:doi/10.1371/journal.ppat.1001134 Open Access-Zeitschrift!

Via http://idw-online.de/pages/de/news390869

http://idw-online.de/pages/de/news390647

http://weblog.histnet.ch/archives/4455

http://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/erzbistum/erzbistum/institutionen/historischesarchiv/kbverz.pdf

Upddate: Hatte ich aus den Computergenealogie-News; hatten wir aber schon im August (s. Kommentar). Doppelt schadet aber nix: Nun ist das Verzeichnis auch in der Rubrik "Kirchenarchive" gemeldet.

http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/materialien/Skript/Skript_Internetrecht_September%202010.pdf

Ohne Dissertationen.

suche_dnb

http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/olg-celle-urteil-vom-25-08-2010-az-31-ss-30-10.html

http://www.utm.edu/staff/globeg/sfvb26.shtml


http://sensingelement.wordpress.com/

http://www.archive.org/search.php?query=subject:%22Goedeke+Grundriss%22

http://de.wikisource.org/wiki/Biographische_Nachschlagewerke#G

St. Pölten Landesarchiv Landesbibliothek
By AleXXw [public domain], from Wikimedia Commons

" .... Auch wenn die Kölner mehr als andere ihre Stadt lieben, so haben das Kölnische Stadtmuseum und auch das Historische Stadtarchiv - vor dem Einsturz im März 2009 - in den vergangenen Jahren wenig Beachtung gefunden.

Deshalb hat die Stadt einen Diskussionstag zu der Rolle des Archivs und des Stadtmuseums initiiert. Dabei sprachen Vertreter von Vereinen, Initiativen sowie Stadtarchiv-Direktorin Bettina Schmidt-Czaia, Stadtmuseums-Direktor Kramp und Kulturdezernent Georg Quander über Möglichkeiten und Probleme für das Kölner „Stadt-Gedächtnis“. „Bei dem Museum besteht dringender Nachholbedarf“, sagte auch Kulturdezernent Georg Quander. „Wir müssen nun erstmal eine Vision erarbeiten, wie das Stadtmuseum zukünftig aussehen soll.“ Bereits seit Jahren wird über einen Anbau für das Haus diskutiert. Ein Stifterpaar hatte angeboten, diesen der Stadt Köln zu schenken, doch nach lange anhaltenden Diskussionen mit Politik und Verwaltung das Angebot wieder zurückgezogen.

Auch welche Rolle das Internet dabei spielen könnte, wurde diskutiert. Doch festgehalten wurde am Ende des Tages vor allem, dass zukünftig regelmäßig über eine Neuaufstellung diskutiert werden soll. Zudem entstand die Idee, einen Stadthistoriker zu gewinnen, der sich mit dem Thema auseinander setzt.

Auch Schmidt-Czaia betonte noch mal: „Wir haben jetzt die Chance, dass durch die Aufmerksamkeit nach dem Einsturz das Stadtarchiv künftig stärker in der Gesellschaft stattfindet.“ Dabei sollen Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit eine wichtige Rolle spielen."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 10.10.10

http://rudolf-steiner.blogspot.com/2010/09/mission-im-museum-rudolf-steiner-in.html

http://www.osnews.com/story/23888/US_Library_of_Congress_Copyright_Is_Destroying_Historic_Audio

http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2010/10/08/medialer-missbrauch/

http://www.internet-law.de/2010/10/tatort-internet-noch-luft-nach-unten.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Kritik-Tatort-Internet-Schuetzt-endlich-unsere-Kinder-startete-auf-RTL-2-1104051.html

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,721974,00.html

http://www.heise.de/newsticker/meldung/depub-org-gesperrt-1104985.html

Siehe auch: http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=1123


Quelle: Homepage Stiftung Dokumentation Kunst in Liechtenstein


Quelle: Homepage des Landesarchivs Liechtenstein

" .... Ein solcher Treffpunkt für Menschen und Kulturen wird das Haus der Identität und Integration. Am Freitag haben Handwerker und Politiker am Reichsweg Richtfest gefeiert. «Wir bauen Zukunft» steht auf einem Schild an der Baustelle, und es wird auch noch einige Zeit dauern, bis in das «H2I», wie das Haus bei der Stadt genannt wird, Leben einkehrt.

In etwa einem Jahr können das Stadtarchiv, Stadtsportbund und viele andere kulturelle und soziale Einrichtungen in die Räume der einstigen Nadelfabrik einziehen. «Das Haus darf keines sein, das im Schatten, also am Rande der Wahrnehmung, steht. Das Gebäude muss voller Leben sein», betont der Oberbürgermeister. Nur dann könne der Zweck des Hauses, seine Rolle für die Integration, erfüllt werden.

«Dieses Gebäude ist ein Zeitzeuge. Und wenn man mit so einem Gebäude arbeitet, dann spürt man immer auch der Seele nach», sagt Jost Gellinek, Geschäftsführer des zuständigen Architekturbüros. Einst sei es Zeuge für den Aufbruch in die industrielle Revolution gewesen, jetzt sei es Teil eines weiteren wichtigen Schrittes für eine multikulturelle Gesellschaft. .....
Den Dachstuhl haben die Zimmermänner schon fast fertig gestellt. Jetzt werden die Fenster eingebaut und die Wärmedämmung angebracht. «Dann können wir mit dem Innenausbau loslegen», sagt Gellinek. Dabei würden natürlich die Belange derer berücksichtigt, die Leben in die Räume bringen werden. Auch der Innenausbau des künftigen Stadtarchivs kann nun vorangetrieben werden.

Das ist bisher unter räumlich begrenzten Bedingungen im Grashaus am Fischmarkt untergebracht. «Die Stadt muss Butter bei die Fische tun, um das Archiv hier wirklich aufleben zu lassen», fordert Bürgermeisterin Margrethe Schmeer, die auch Vorsitzende des Betriebsausschusses Kultur ist. Das Archiv müsse sich im «H2I» gut präsentieren können, um eine gemeinsame Identifikation mit dem Wohnort Aachen zu ermöglichen."


Quelle: Aachener Nachrichten, 8.10.2010

" ..... Schließung der Kunst- und Museumsbibliothek
Und immer noch keine Entscheidung!!!
Am 7.10.2010 sollten im Rat der Stadt Köln über die Sparvorschläge der Verwaltung, u. a. die Schließung der KMB, Beschlüsse gefasst werden. Tatsächlich gab es nur Beschlüsse zum Haushalt 2010/2011, in dem die KMB nicht auftaucht. Die Schließung der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln wurde von der Verwaltung ab 2012 vorgeschlagen und wurde noch nicht verhandelt. Trotzdem blieb die Kunst- und Museumsbibliothek nicht unerwähnt. In den Haushaltsreden der Parteien hat Frau Moritz, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt Köln, die Bedeutung der Kunst- und Museumsbibliothek herausgestellt und mitgeteilt, dass die Grünen und die SPD sich z. Zt. um Landesmittel für den Erhalt der Kunst- und Museumsbibliothek bemühen.

Neubau für die Kunst- und Museumsbibliothek
Und auch hier noch keine Entscheidung!!!
Am 7.10.2010 sollte ebenfalls im Rat der Stadt Köln über den Architektenwettbewerb für den Neubau der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln mit dem Historischen Archiv der Stadt beschlossen werden. Doch auch diese Entscheidung – obwohl zunächst auf der Tagesordnung – wurde verschoben. Die nächste Möglichkeit hierzu eine Entscheidung zu bekommen, besteht in der nächsten Ratssitzung der Stadt Köln am 25.11.2010. ...."

Quelle: Freunde der Kunst- und Museumsbilbiothek Köln e. V.

http://wiki.opendata-network.org/Ten_Principles_for_Opening_Up_Government_Information

Folgt man dem derzeit noch angegebenen Link im http://www.handschriftencensus.de/5292 zu einer Speculum salvationis-Handschrift in Kopenhagen, so trifft man auf eine nahezu unbrauchbare alte Präsentation

http://www2.kb.dk/elib/mss/gks80/index.htm

mit viel zu kleinen Bildern, auf denen man den Text nicht lesen kann. Natürlich ist dem Handschriftencensus seit langem mitgeteilt worden, dass die Königliche Bibliothek inzwischen die digitalisierten Handschriften in guter Qualität, also vergrößer- und vor allem lesbar anbietet:

http://www.kb.dk/en/nb/materialer/haandskrifter/HA/e-mss/mdr.html


Über 170 Stück

http://www.kb.dk/en/nb/samling/js/dsh/index.html


NRW-Kultusministerin in der Kulturausschusssitzung vom 22.9.2010:
" ..... Ansprechen möchte ich auch den Wert schriftlicher Überlieferung unserer Kultur. Denn das ist uns seit dem Einsturz des Kölner Archivs im letzten Jahr schmerzlich bewusst geworden. Es ist uns drastisch vor Augen geführt worden, was es heißen kann, wenn man die kostbaren Bestände nicht abgesichert hat. Wir unterstützen die Stadt Köln bei der Sicherung dieser Bestände, soweit sie noch gesichert werden können, arbeiten aktiv daran mit. Aber auch andere Kulturgüter sind in ihrer Substanz gefährdet: Bücher, Bilder, Filme, Tondokumente und in ganz besonderer Weise sogar die Inhalte auf modernen Speichermedien, auf CD-Roms, auf DVDs und im Internet. All das ist Teil unseres kulturellen Erbes und damit Teil der Identität unseres Landes. Man muss eine Strategie finden und überlegen, welche Maßnahmen zum Bestandserhalt notwendig sind. Mit dem Projekt „Digitales Archiv
NRW“ schaffen wir die Voraussetzungen für die Sicherung dieses kulturellen Erbes. ....."

aus: Ausschussprotokoll, S. 12 (PDF)

Vorwelten und Vorzeiten (Wolfenbütteler Forschungen 124), Wiesbaden 2010 kann jetzt bereits als Standardwerk zur Archäologie in der Frühen Neuzeit betrachtet werden, ein wunderschöner, gut illustrierter Band, zu dem ich einen Beitrag über "Archäologisches in populären Erzählungen der frühen Neuzeit" beigesteuert habe. Am 17. April 2009 mailte ich dem für mich zuständigen Herausgeber: "druckfreigabe aus gruenden der eilbeduerfigkeit erteilt. bitte beachte, dass ich ein PDF mit dem endgültigen layout für freidok benötige." Das hätte ich mir sparen können, denn die Herausgeber haben diesen Wunsch bzw. diese Bedingung einfach ignoriert. Nun, nach Erscheinen des Bandes, heißt es, sie hätten kein PDF und ich könnte doch den Aufsatz selber scannen oder einen Sonderdruck bei der UB Freiburg für Freidok abgeben. Auf mein Insistieren ergab sich, dass die HAB Wolfenbüttel aufgrund von Vereinbarungen mit dem Verlag das PDF nicht herausgeben will. Notabene: Ich bin der Urheber und habe keinen schriftlichen Verlagsvertrag abgeschlossen und auch kein Honorar für meinen Artikel erhalten (1 Freiexemplar und ein paar Sonderdrucke kann man nicht als solches zählen). Solange wissenschaftliche Herausgeber die berechtigten Wünsche ihrer Autoren nach angemessenem Open Access - weder meine Preprint-Version noch ein Scan mit OCR ist so geeignet wie das PDF der endgültigen Version - mit Füßen treten, wird sich der Open-Access-Gedanke in den Geisteswissenschaften viel zu langsam durchsetzen.

"Das Archiv der Jugendkulturen in Berlin sichert seit 1998 mit überwiegend ehrenamtlichem Engagement und wenig öffentlicher Förderung die Überlieferung der Jugendkulturen. Diese wichtige Arbeit wird in keinem anderen Archiv geleistet. Der Überlebenskampf des Hauses zur Fortführung dieses Teils der Identitätsbewahrung erfährt seit einiger Zeit zu Recht große Beachtung.
Der VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivaren e.V. unterstützt das Anliegen einer dauerhaften Sicherung des Archivs der Jugendkulturen ausdrücklich. Wir nehmen diese Situation zum Anlass darauf hinzuweisen, dass es sich bei der prekären Situation des Archivs der Jugendkulturen keineswegs um einen Einzelfall handelt. Nahezu alle Archive, die sich der Aufgabe gestellt haben, die Unterlagen der Neuen Sozialen Bewegungen zu sichern, sind in mehr oder weniger bedrohlichen Situationen. Sie archivieren seit
Jahrzehnten Dokumente, Plakate, Ton- und Bildaufzeichnungen der Frauenbewegung, von Umweltschutz- und Friedensbewegung, von Bürgerrechtsbewegung und Stadtteilinitiativen oder von Dritte-Welt-Gruppen. Einige haben sich geradezu als Kompetenzzentren für diese Archivsparte profiliert. Diese Archive werden im Wesentlichen durch privates Engagement unterhalten, durch Spendensammlungen, Stiftungsgründungen oder Fundraising. Nur wenige dieser Archive werden durch einzelne Bundesländer oder Kommunen gefördert. Um diesen Archive dauerhaft zu sichern und damit kulturelle Identität für kommende Generationen zu bewahren, ist dringend eine zuverlässige und dauerhafte Förderung durch die öffentliche Hand auf kommunaler, Landes- und Bundesebene vonnöten.
Der VdA weist daher auf diese drohende Überlieferungslücke hin, die entstehen wird, wenn Bewegungsarchive wie das Archiv der Jugendkulturen in Berlin ihre Arbeit einstellen müssen. Der Verband selber hat den Kontakt seit einigen Jahren ausgebaut und wirkt z.B. durch einen Arbeitskreis für die Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen, aber auch durch Fortbildungen und Fachaustausch auf Tagungen auf eine weitere Professionalisierung dieser Archive hin. Das kann allerdings nur in Zusammenarbeit mit den zuständigen politischen Stellen und durch Bereitstellung entsprechender Mittel erfolgreich sein. Der VdA bietet den politisch Verantwortlichen Gespräche an."

Quelle: Pressemitteilung des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare, 8.10.2010

http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/BGV-zahlt-eine-Million-Euro-fuer-historisches-Dokument;art6066,486826
http://www.mainpost.de/regional/main-tauber/Wertvolle-Handschrift;art21526,5764844

Die Handschrift wird Dauerleihgabe der Badischen Versicherungen. Laut dpa betrug der Kaufpreis 1 Million Euro.

Auf der Seite der BLB gibt es leider (noch?) kein Faksimile, auch wenn der Begleitband online ist:
http://www.blb-karlsruhe.de/blb/images/besondere-bestaende/handschriften/heilsspiegel.pdf

Laut Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums soll aber das Digitalisat ins Internet gestellt werden:

http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/besondere-bestaende/handschriften/heilsspiegel.php

Nach http://archiv.twoday.net/stories/5595847/ sollte der vom gierigen Haus Baden beanspruchte ostmitteldeutsche Codex aus der Mitte des 14. Jahrhunderts eigentlich von Land erworben werden. "Zu den Kunstgütern, die nach dem Gutachten der Expertenkommission bislang unstreitig Eigentum des Hauses Baden sind und vom Land erworben werden sollen, gehören vier Skulpturen aus der Kunsthalle Karlsruhe, sowie Handschriften aus der Badischen Landesbibliothek. Darunter zwei Tulpenbücher, das Werk "Speculum Humanae Salvationis" sowie der Teilnachlass Hebel." So http://archiv.twoday.net/stories/5584479/

http://www.blb-karlsruhe.de/blb/blbhtml/2009/presse-archiv-handschriften-20.php von 2009 erweckt bei der Mitteilung der Vergabe der Signaturen den Eindruck, als sei H 78 vom Land gekauft worden.

Es kann aber keine Rede davon sein, dass die Handschrift "eindeutig" dem Haus Baden gehörte.

Nach meiner Ansicht hat sich die Expertenkommission geirrt, ein Ankauf wäre nicht nötig gewesen:

Nach wie vor sehe ich im Jahr 1830 ein Schlüsseljahr für die badischen Kulturgüter. Die Kommission hat meine Beweisführung nicht aufgegriffen und kommt daher mindestens hinsichtlich des "Speculum humanae salvationis" zu einem meines Erachtens völlig unzutreffenden und das Land Baden-Württemberg schädigenden Resultat. Wenn die gesamte Privathinterlassenschaft Ludwigs 1830 an die Langensteiner fiel, muss das nach 1830 in den Sammlungen vorhandene Kulturgut grossherzoglicher Provenienz aus der Zeit vor 1830 zwingend zum Hausfideikommiss gehören. Damit ergibt sich, dass das vor 1827 im Kupferstichkabinett befindliche Speculum anders als die Kommission angibt, heute dem Land Baden-Württemberg gehört. http://archiv.twoday.net/stories/4567789/

Höchstwahrscheinlich gehörte die Handschrift dem Kloster St. Märgen und kam bei der Säkularisation in grossherzoglich badischen Besitz, aber eben nicht in die Landesbibliothek, sondern ins Kupferstichkabinett. Nach den Grundsätzen der Expertenkommission ist Säkularisationsgut aber eindeutig Landeseigentum!

Dauerhaft für Baden gesichert ist durch den Deal des BVG die Handschrift keineswegs. Eine Dauerleihgabe kann immer aus wichtigem Grund (wenn z.B. eine Verwertung im Insolvenzverfahren nötig ist) gekündigt werden und ist ohnehin eine juristisch fragwürdige Vertragsform: http://archiv.twoday.net/stories/6266965/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/2918302/

Beschreibung der Handschrift Cod. K 3378:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/katalogseiten/HSK0545_b525_jpg.htm
http://www.handschriftencensus.de/5061

Update: http://archiv.twoday.net/stories/55775123/


"Nathalie Larradet, *architecte, résidant à Pau. Elle a conçu le bâtiment des archives départementales des Landes. Son œuvre alliant ancien et contemporain est la représentation même de la mission des Archives : conserver lhéritage du passé et le présenter au public contemporain."


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Bundespräsident Christian Wulff bei der Eröffnung
Foto: Dr. Oliver Hirsch

"Über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast allen Ländern Europas wurden als »Fremdarbeiter«, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge in das nationalsozialistische Deutschland verschleppt oder mussten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten. Spätestens seit 1942 gehörten Zwangsarbeiter zum Alltag im nationalsozialistischen Deutschland. Die aus allen Teilen Europas, vor allem aus den östlichen Ländern, deportierten Arbeitskräfte wurden überall eingesetzt: in Rüstungsbetrieben ebenso wie auf Baustellen, in der landwirtschaft, im Handwerk, in öffentlichen Einrichtungen und in Privathaushalten. Ob als Besatzungssoldat in Polen oder als Bäuerin in Thüringen – alle Deutschen begegneten Zwangsarbeitern, viele profitierten davon. Zwangsarbeit war kein Geheimnis, sie war ein weitgehend öffentlich stattfindendes Verbrechen.
Die Ausstellung »Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg« erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945. Kuratiert wurde sie von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, initiiert und gefördert von der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«. Die Schirmherrschaft für die Ausstellung hat Bundespräsident Christian Wulff übernommen. Erste Station der internationalen Ausstellungstournee ist das Jüdische Museum Berlin, weitere Stationen in europäischen Hauptstädten sowie in Nordamerika sind geplant."

Quelle: Homepage der Ausstellung

IMG_1981
Gästebucheinträge der Webseite "Flick ist kein Vorbild" sind Museumsgut!
Foto: Dr. Oliver Hirsch

http://www.teleread.com/copy-right/cbc-decision-highlights-creative-commons-drawbacks

Creare from weezel on Vimeo.


Zum Denkmalschutz des Stuttgarter Hauptbahnhofs:

http://s21irrtum.blogspot.com/2010/09/denkmalschutz-die-kleinen-hangt-man-die.html

Siehe auch:
FAZ Zitat: Dass der denkmalgeschützte Bau trotz nationaler Bedeutung von den eigenen Denkmalpflegern nicht geschützt werden darf, ist eine düstere Seite der Medaille und zeigt die politische Brisanz des Falls. Dass er jedoch seit zwei Jahrzehnten seitens seiner Betreiber dem langsamen Zerfall preisgegeben war, ist ein weiteres Skandalon von „Stuttgart21“.

Umnutzung über Abbruch und Tabula rasa stellen

Der Respekt vor dem Wahrzeichen der Stadt, der Würde und Zeitlosigkeit des Gebäudes geht der Stadtverwaltung ebenso ab wie den Betreibern, die nicht in der Lage sind, einen Plan B unter Wahrung der historischen Bausubstanz zu entwickeln. Die Sachwalter des so geschundenen Stuttgart ständen in der Pflicht, ihre herausragenden öffentlichen Baudenkmäler zu pflegen und Konzepte voranzutreiben, die Nutzung und Umnutzung über Abbruch und Tabula rasa stellen. Die bereits begonnene Amputation ist hilfloses Herumdoktern an einem ungeliebten, schon beinahe aufgegebenen Patienten. Damit ramponiert die Stadt nicht nur ihr bedeutendstes Denkmal der beginnenden Moderne, sondern auch sich selbst.


Weiteres:
http://archiv.twoday.net/stories/6345687/

http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_Hauptbahnhof

Update: OLG Stuttgart wies Urheberrechtsklage ebenfalls zurück
http://www.dr-bahr.com/news/urheber-unterliegen-deutscher-bahn-im-urheberrechtsstreit-des-stuttgarter-bahnhofs.html


Den allgemeinen Sparmaßnahmen des Landes Schleswig-Holstein soll nun auch die
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek zum Opfer fallen.


Siehe auch:
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article/111/steht-die-landesbibliothek-vor-ihrer-aufloesung-1.html

Q: www.shlb.de

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes am Lehrstuhl für Judaistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz suchen wir in alten Buch- und Aktenbeständen nach hebräischen Makulatur- und Einbandfragmenten. Solche Fragmente konnten von uns bereits in größerer Zahl in verschiedenen deutschen Bibliotheken und Archiven gefunden werden. Sie stellen eine wichtige Quelle für die Erforschung der Geschichte und Literatur des Judentums seit dem Mittelalter dar.

Ich möchte daher anfragen, ob sich in ihrem Archiv bzw. in ihrer Bibliothek, soweit sie Altbestände enthält, einmal solche Reste von hebräischen Schriften in alten Einbänden von Akten oder Büchern gefunden haben? Ließen sich bei einer Suche eventuell solche Fragmente finden? Oder sind bislang nicht einmal Makulaturen mit lateinischen Schriftzeichen aufgetaucht?

Selbstverständlich geht es im Rahmen des Forschungsprojekts nicht darum, Einbände zu beschädigen oder Fragmente aus den Deckeln oder Akteneinbänden zu entnehmen. Die Bewahrung der Funde ist stets oberstes Ziel unserer Forschungen. Durch eine Identifizierung und genaue Altersbestimmung von Fragmenten können sich jedoch wichtige Rückschlüsse auf die jüdische Geschichte ziehen lassen, so dass sich auch die Untersuchung kleiner Funde lohnen könnte. Falls sich Fragmente in ihren Beständen finden sollten, wäre ich für eine Nachricht dankbar. Auch die Nachricht *Fehlanzeige“ würde mir bei der mühsamen Suche weiterhelfen.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas Lehnardt


______________________________________________________________________________________________

Prof. Dr. Andreas Lehnardt
FB 01 - Judaistik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
D-55099 Mainz

Tel. 0049 [0]6131/39-20312
Fax 0049 [0]6131/39-26700

Zürich - Irchelpark - Staatsarchiv IMG 3034
By Roland zh [CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons
Erweiterung (2007) im Bild rechts


Erweiterungsbau KUBUS/Titan, Nordfassade des Büroturms



v.l.n.r.: Eingang, Empfang, Lesesaal

Quelle: Homepage des Stadtarchivs Bern

http://digitalcommons.mcmaster.ca/mcmastercollection/

Wir empörten uns über diese kanadische Sammlung anno 2008: http://archiv.twoday.net/stories/5072333/

Nun sieht es so aus, dass der Zugriff auf alle PDFs offenkundig für weltweite Nutzer möglich ist. Ich sah auch ein deutsches Buch: "Vorlesunger uËber geschichte der mathematik".

"Over the past week I have started to catalogue project EAP012 Salvage and preservation of Dongjing archives in Yunnan, China: transcript, score, ritual and performance.

Dongjing refers to a body of Daoist and Confucian texts and traditional music scores. The songs can be performed unaccompanied or with instruments. As a practice it is thought to date back to the 15th century. Social, political and cultural factors have endangered the practice which is now mostly performed by communities in Yunnan province.

The collections copied by the EAP012 project contain a wealth of material including ritual texts, music scores and audio-visual recordings of Dongjing performances as well as oral history interviews. The following images are taken from Sanguan donging juan zhong, a sutra used during Dongjing activities, inscribed in 1911."
Link

http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz325798206

Denkt man an den Klang von Chemnitz- da fallen einem spontan Oper, Schauspielhaus, Orchester und viele, gute unbekannte Bands ein.

Es sind aber vor allem auch die unmusikalisch – fast unspektakulären Laute und Geräusche, die das Leben und Klangbild der Stadt prägen: das Surren der Straßenbahn, das Rauschen der Autos, das Arbeitsgeräusch der Handwerker, das Reden oder Gelächter der Passanten oder einfach lediglich das simple Klirren von Tassen in den Cafés.

Jeder Ort hat seinen eigenen Sound und erhält somit seinen eigenen Charme. Mit dem Projekt „Klang von Chemnitz“ wird unsere Stadt hörbar, denn seit knapp einem Jahr sind die Macher mit dem Mikrophon kreuz und quer in der Stadt unterwegs, haben aus dem Internet recherchiert und bekommen auch die verschiedensten Geräusche zugesandt.

Link

"Die Idee, die Geräusche einer Stadt aufzunehmen, ist nicht neu. 'Yukio Van Maren King' macht dies bereits mit Berlin. Seine Tonaufnahmen können unter http://www.berlincast.com angehört werden. Nach diesem Vorbild wollen wir das auch für unser heißgeliebtes Chemnitz machen. Die vielfältigen Geräuschkulissen unserer Stadt sind ebenso unterschiedlich wie unterhaltsam.

Dementsprechend werden auf dieser Seite mit der Zeit immer neue Tonaufnahmen veröffentlicht. Über Kommentare würden wir uns Löcher in den Bauch freuen."

Quelle: Homepage

Ein längerer Beitrag mit Recherchetipps für das Ermitteln frühneuzeitlicher deutscher Drucke im Frühneuzeit-Weblog:

http://www.histinst.rwth-aachen.de/ext/agfnz/?p=362

Archiv Peter Piller: Peripheriewanderung Graz from herbst remixed on Vimeo.


National Archives Video for PF.org from Center for Innovative Media on Vimeo.

"The National Archives just won a GreenGov Presidential Awards for Leadership in Environmental, Energy, and Economic Performance. What are we doing to make our DC-area buildings greener? "


"Eine Vogelschau des Archivmodells führt uns deutlich die funktionalen Zusammenhänge vor Augen und illustriert eindrucksvoll die Klarheit des architektonischen Konzeptes: Als Aufbewahrungsort der Schrift- und Bildquellen und somit als ideelles Herzstück des Archivs dominiert im Außenbau an Größe und Wucht der zentrale viergeschoßige Block mit den Magazinen. Daran schließt nördlich der Öffentlichkeitsbereich mit dem effektvoll zur Straßenflucht und gegen das Stadtzentrum vortretenden gläsernen Oval des Saales der Landesgeschichte an, in den der schwarze Würfel des Vortragssaales tw. integriert ist. An den langen gläsernen Verbindungsgang sind gleichsam wie die Finger einer Hand drei unterschiedlich große Trakte für die mannigfachen Arbeitsbereiche eines Archives angefügt: Anlieferung, Ordnung, Restaurierung und Verfilmung im größten, Lesesaal und Wissenschaftlicher Dienst im mittleren sowie Direktion, Kanzlei und Bibliothek im kleinsten nördlichen."


Außenansicht des Saales der Landesgeschichte in Abendbeleuchtung, Foto: Mag. G. Erlacher
"Schon am Außenbau finden sich mannigfache Symbolikbezüge zu den Aufgaben und zur Bedeutung des Gebäudes: Das gläserne Oval des Saales der Landesgeschichte und der in diesen einschneidende, durch die schwarze Serpentinverkleidung hervorgehobene Vortragssaal sind gleichsam eine Visitenkarte der Öffentlichkeitsarbeit des Archivs und sind ein demonstrativer Blickfang für den sich von der Innenstadt Nähernden. Im Außenbau allseitig dominant ist nicht nur durch seine Höhe der Magazinblock, wobei die Verkleidung mit Krastaler Marmorplatten nicht nur den Wert der einliegenden Archivalien betont, sondern auch eine wichtige Funktion im Klimatisierungskonzept erfüllt. Der Schriftzug UNVERGESSEN an den Stufen vor dem Magazintrakt ist ein Teil der Installation Cornelius Koligs und suggeriert die Memorialfunktion eines Archivs. Demgegenüber fügt sich die gartenseitige Front in eine gewisse Ruhe und Behaglichkeit der umgebenden, in Grün gebetteten Liegenschaften ein. Das Wasserbecken mit seiner spiegelglatten Wasserfläche, innerhalb der sich eine "Insel" mit Tischen und Sitzgelegenheiten als Stätte der Rekreation und Diskussion befindet, entfaltet seine stärkste Wirkung von der Aula aus. "
Quelle: Homepage des Landesarhivs Kärnten

Klagenfurt Landesarchiv 27112007 08
Johann Jaritz, Wikipedia, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

"Bei Bohrungen an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs sind neue Archivalien gefunden worden. Die Bohrungen waren im Zusammenhang mit der Errichtung des so genannten Bergungsbauwerks notwendig geworden. Der Fund bestätige, dass sich an der Einsturzstelle und im Grundwasser noch Archivalien befinden, die sich restaurieren lassen, so ein Sprecher der Stadt. Mitte November wolle die Stadt die Einsturzstelle großflächig ausbaggern."
Quelle: WDR.de, Lokalzeit-Nachrichten Köln, 8.10.2010

"Bundespräsident Dr. Christian Wulff hat sich "sehr gerne bereit" erklärt, die Schirmherrschaft über die Stiftung Stadtgedächtnis zu übernehmen.

"Meine Schirmherrschaft soll der Stiftung zu einem guten Start ihrer Arbeit verhelfen,"

teilte der Bundespräsident Oberbürgermeister Jürgen Roters mit.

Roters äußerte sich sehr erfreut über die Zusage:

" Ich hoffe, dass viele Menschen dem Beispiel des Bundespräsidenten folgen und ihren Beitrag dazu leisten werden, dass Köln sein kulturelles Erbe retten kann. In keinem anderen Kommunalarchiv findet sich eine vergleichbar dichte Überlieferung. Es wird gewaltige Anstrengungen erfordern, die geretteten 85 Prozent der Archivalien instand zu setzen. Die Restaurationsarbeiten werden 6.300 Personenjahre in Anspruch nehmen und mindestens 350 Millionen Euro kosten. Das kann Köln nicht allein bewältigen, wir brauchen großzügige Unterstützung, um dieses einmalige kulturelle Gedächtnis zu bewahren."

Die im Juli dieses Jahres gegründete Stiftung Stadtgedächtnis soll Finanzmittel beschaffen, um die Restaurierung und Instandsetzung der geborgenen Dokumente aus dem eingestürzten Historischen Archiv in den kommenden Jahren zu unterstützen. Das Geld ergänzt die städtischen Mittel, die für diesen Zweck in den Haushalt eingestellt sind. Außerdem setzt sich die Stiftung für die Zusammenführung der Bestände sowie deren Digitalisierung, Erforschung und eine wissenschaftliche Begleitung ein.

Wer die Stiftung Stadtgedächtnis mit einer Spende unterstützen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

*
Spenden Sie 5 Euro über die Spenden-Hotline der Stiftung Stadtgedächtnis unter Telefon 09001 / 030309 (aus dem deutschen Festnetz).
*
Unterstützen Sie die Rettung des kulturellen Erbes mit einer Dauerspende - die Einzugsermächtigung steht auf der Homepage der Stiftung Stadtgedächtnis zum Download bereit.
*
Überweisen Sie Ihre Spende auf folgendes Konto:
Stiftung Stadtgedächtnis
Sal. Oppenheim
Kontonummer 3309
Bankleitzahl 370 302 00

Bitte geben Sie bei der Überweisung Ihre vollständige Adresse an, damit Sie eine Spendenbescheinigung erhalten. Bis zu einer Spende in Höhe von 200 Euro gilt der Kontoauszug als Spendenbescheinigung für das Finanzamt."


Quelle: Stadt Köln, Pressemitteilung 8.10.2010

Homepage der Stiftung Stadtgedächtnis

Ingo Runde (bisher Archiv der Universität Duisburg-Essen) wechselt an das Universitätsarchiv Heidelberg. Die AG der Hochschularchive in NRW verliert damit ihren Sprecher. Runde war erst 2010 zum Nachfolger von Thomas Becker gewählt worden.

http://tinyurl.com/2vouzkk

Update: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,722059,00.html

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33337/1.html

Stadtarchiv_Essen
(Quelle: Wikipedia)


"... Derzeit sichtbarstes Zeichen des Baufortschritts ist die äußere Fertigstellung des Magazin-Gebäudes: Hinter der Luisenschule an der Bert-Brecht-Straße ist ein Anbau entstanden, der künftig rund zehn Regalkilometer mit alten Akten aufnimmt. Er kommt ohne Tageslicht aus, benötigt aber konstante 18 Grad Celsius Raumtemperatur und gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Deshalb sind in die Fassaden keine Fenster, sondern hochformatige Luken eingelassen. Die Fassade wurde mit korrodierendem Stahl verkleidet. „Die Fassade wird weiterrosten und so ihr Aussehen ändern”, erklärt der verantwortliche Architekt Frank Ahlbrecht. Eine Stahlfassade deute auf den „Tresor-Charakter” des Gebäudes hin und unterstreiche die Bedeutung Essens als frühere Stahl-Stadt. Dem Vernehmen nach hat die Fassade erste Fans: Baudezernentin Simone Raskob und Kulturhauptstadt-Organisator Oliver Scheytt sollen von einer „Sensation” ..."
Quelle:derwesten.de, 10.09.2009

http://www.youtube.com/watch?v=MG_dokXFaec&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=9Yr3ErXSrVk&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=J8CNnh9j-sU&feature=related
(Malinowski zur Anzahl ns-freundlicher Adelige)

http://www.youtube.com/watch?v=03SZ1n7GKE0&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=vHE1gityidw&feature=related

Meines Erachtens ein interessanter Beitrag der aber verständlicherweise an der Oberfläche bleiben muss. Die wirtschaftlichen Interessen eines grossen Teils des (insbesondere nicht katholischen) Hochadels werden nicht angesprochen.

Mein Beitrag zum Thema hier:

http://archiv.twoday.net/stories/3810499/

verlinkt bei kritische Geschichte
https://kg.hallowiki.biz/index.php/Hauptseite


Vierprinzen

IMG_2612

1. Bild: IMG_2614 2. Bild: IMG_2615

http://web.resourceshelf.com/go/resourceblog/61126

http://idw-online.de/de/news390431

In dem bisherigen einstweiligen Verfügungsverfahren haben die zuständigen Gerichte, das Landgericht und das Oberlandesgericht Frankfurt, in zwei Instanzen das beklagte Recht der Bibliotheken ausdrücklich bestätigt, das Recht der Nutzer jedoch eingeschränkt. Bibliotheken dürfen unabhängig von den Verlagen Werke aus ihrem Printbestand digitalisieren und in ihren Räumen das so geschaffene digitale Exemplar zur Nutzung anbieten. Den Nutzerinnen und Nutzern muss jedoch jede Möglichkeit genommen werden, daraus für sich Kopien zu machen. Hatte das Landgericht in der ersten Instanz immerhin noch den Ausdruck auf Papier zugelassen und nur den Download verboten, untersagte das Oberlandesgericht am 24.11.2009 auch den Papierausdruck.

Die TU Darmstadt hat diese einstweilige Verfügung nicht akzeptiert, sondern im Sommer 2010 den Weg der sogenannten Klageerzwingung beschritten. Damit war die Verlagsseite gezwungen, Klage in der Hauptsache gegen die TU Darmstadt zu erheben. Dies ist im August 2010 geschehen. Die Sache wird also neu verhandelt werden.


Siehe auch: http://archiv.twoday.net/search?q=%C2%A7+52b

Der Tagungsband zum Regensburger Archivtag liegt nicht Open Access vor, obwohl Open Access ein wichtiges Thema war.

Bibliographisch ist der Band denkbar unprofessionell gemacht. Es fehlt die Angabe des Tagungsjahrs im Untertitel und der Erscheinungsort.

Augias.net, aus dem ich das Inhaltsverzeichnis, kopiere, gibt Fulda, den Sitz des VdA an, was aber nun mal nicht dran steht. Daher läuft der Band in den Verbundkatalogen BVB und GBV (die Deutsche Nationalbibliothek scheint noch kein Pflichtexemplar erhalten zu haben!) unter Neustadt a. d. Aisch, SWB und die Archivschule Marburg haben Fulda. Korrekt wäre wohl: ohne Ort [Fulda]. Satz und Gestaltung: Jens Murken - sapienti sat!

Inhalt

Vorwort (9)

Robert Kretzschmar: Rahmenthema, Programm und Ergebnisse des 79. Deutschen Archivtags (11)

Peter Haber: digital.past – Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter (17)

Dornröschen aufgewacht? Neue Arbeits- und Kommunikationsprozesse im Archiv

Christian Keitel: Benutzerinteressen annehmen und signifikante Eigenschaften festlegen. Einige neue Aufgaben für Archivare (29)
Mario Glauert: Archiv 2.0. Vom Aufbruch der Archive zu ihren Nutzern (43)

Bewertung elektronischer Unterlagen und Überlieferungsbildung

Ilka Stahlberg: Archivische Anforderungen an die Einführung eines DMS/VBS in der Ministerialverwaltung Brandenburgs – Ein Erfahrungsbericht (57)
Matthias Manke, René Wiese: Aktenbewertung elektronisch – eine DOMEA®-Lösung im Landeshauptarchiv Schwerin (67)
Andrea Hänger, Katharina Ernst: Ein System – zwei Lösungen. Digitale Archivierung im Bundesarchiv und im Stadtarchiv Stuttgart 77
Raymond Plache: Zusammenfassung und Diskussion 85

Bildungsarbeit im Netz

Birgit Jooss: Potentiale der Einbindung externen Wissens. Die digitale Edition der Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München 91
Peter Pfister: Wege kirchlicher Archivalien ins Netz 107
Hanns Jürgen Küsters: Das Internetportal „Konrad Adenauer“ als Bildungs- und Forschungsquelle 113
Maria Rita Sagstetter: Zusammenfassung und Diskussion 121

Archive als Online-Informationsdienstleister

Nils Brübach: Internationale Erschließungsstandards in der deutschen Erschließungspraxis 127
Johannes Kistenich, Martina Wiech: Auf dem Weg zum elektronischen Landesarchiv? 135
Alfons Ruch: Das MonArch-Projekt in Nürnberg. Kontextorientierte Präsentation von digitalisiertem Archivgut im Einzelarchiv, in Verbünden und Fachportalen 149
Gisela Haker: Zusammenfassung und Diskussion 159

Open Access und Archive

Angela Ullmann: Schutzwürdige Belange, kommerzielle Verwertung, Nutzungsrechte und Co. Die Grenzen des Open Access 165
Oliver Sander: Open Access vs. E-Commerce? Digitalisierung, Erschließung, Präsentation und Verwertung von Bildern aus dem Bundesarchiv 171
Klaus Graf: Die Public Domain und die Archive 177-185
[Preprint: http://archiv.twoday.net/stories/6164988/ ]
Beate Dördelmann: Zusammenfassung und Diskussion 187

Internet und Digitalisierung – zukünftige Herausforderungen für die Archive

Jürgen Treffeisen: Komplementäre Bewertung konventioneller Akten und elektronischer Daten 193
Bernhard Grau: Die Einführung der digitalen Leistungsakte bei der Bundesagentur für Arbeit und ihre Auswirkungen auf Bewertung und Überlieferungsbildung 201
Tobias Hillegeist: Probleme mit unbekannten Nutzungsarten bei der Retrodigitalisierung 211
Horst-Dieter Beyerstedt: Online-Dienstleistungen von Kommunalarchiven 219
Robert Kretzschmar mit Ulrike Gutzmann, Gerald Maier, Michael Häusler, Ute Schwens, Veit Scheller und Robert Zink: Die Rolle der Archive im digitalen Zeitalter (225)

Biografien der Autorinnen und Autoren (249)

Info:
Archive im digitalen Zeitalter. Überlieferung - Erschließung - Präsentation. 79. Deutscher Archivtag in Regensburg
Tagungsdokumentationen zum Deutschen Archivtag, Band 14,
hrsg. vom VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. Fulda 2010, ISBN 978-3-9811618-3-0

Stellt Herr Buchhändler Praefcke in Twitter fest, aber es stimmt.

Beispiele:

Droste
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118527533

Brentano
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118515055

 

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