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http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=13937

http://menus.nypl.org/

Wenn man bedenkt, wie viele sich für Menükarten begeistern und wie wenige für Wikisource (wo es unendlich spannendere Texte gibt), kann man in die Tischkante beißen.

(RSS)


http://www.lib.umich.edu/marketing-and-communications/news/mlibrary-launches-project-identify-orphan-works

The University of Michigan Library’s Copyright Office is launching the first serious effort to identify orphan works among the in-copyright holdings of the HathiTrust Digital Library, which is funding the project.

The vast majority of HathiTrust’s holdings are in-copyright (73%). An unknown percentage of these are so-called “orphans,” that is, in-copyright works whose owners cannot be identified or located. The lack of hard data on the number of orphans in the corpus is a significant impediment to the creation of a legal or policy-based framework that would allow scholars and researchers to access these works.

In a paper recently published by the Council on Library and Information Resources (CLIR), John Wilkin, Executive Director of HathiTrust, extrapolates from known statistics about the corpus, and speculates that the majority of works published since 1923 may in fact be orphans


(T)



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schembartbuch_Oxford_MS_Douce_346_fol_265r.jpg

(W)

http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/unterschaetztes-erbe/

Vom Abriss bedroht ist die Südzentrale in Wilhelmshaven. "Dieses ehemalige Kraftwerk der kaiserlichen Marine, ab 1909 in mehreren Bauphasen am "Großen Hafen" zu einem der seinerzeit leistungsstärksten Stromerzeuger Europas ausgebaut, steht zwar seit 1991 unter Denkmalschutz - übrigens auf Antrag eines einzelnen Bürgers, nicht einer Behörde - verfällt aber sukzessive seit der Betriebseinstellung 1993."

Siehe auch

http://www.bunker-whv.de/suedzentrale.html

http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:S%C3%BCdzentrale,_Wilhelmshaven

(T)

Kaiserliche Werft sn0rk, http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en

Steffen Haubner macht sich dazu Gedanken im Hamburger Abendblatt

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1882382/Wohin-steuert-Wikipedia.html

Auszug:

Rund 300 "Admins" wurden von der Wikipedia-Gemeinschaft mit weiter gehenden Rechten ausgestattet, als sie normale Nutzer haben. Einige haben recht rustikale Umgangsformen. Wer die Relevanz seines Artikels nicht nachweisen kann, muss mit der Löschung des Beitrags rechnen. Wer dagegen Einspruch erhebt, wird barsch abgebügelt. Ganz Uneinsichtige müssen mit dauerhafter Sperrung rechnen.

"Das allgemeine Arbeitsklima und die Art und Weise, wie hier mit Leuten umgesprungen wird, ist absolut beklagenswert", sagt Dr. Klaus Graf, Historiker und Archivar an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen und seit 2004 aktiver Mitarbeiter der Online-Enzyklopädie. Viele Admins beherrschten die einfachsten Grundregeln im Umgang mit Menschen nicht. "Diese Leute leben bei Wikipedia ihre Allmachtsfantasien aus und glauben, sich alles herausnehmen zu können." Und das Schiedsgericht, das man als letzte Instanz anrufen kann, sei nicht neutral, sondern stehe fast immer geschlossen hinter den Admins.

"Wir mischen uns grundsätzlich nicht in redaktionelle Vorgänge ein", kommentiert Catrin Schoneville vom Förderverein Wikimedia Deutschland Klagen enttäuschter Mitarbeiter.


(W)

Link zur PDF
Eine Diskussion des Papiers mit anderen Archivsparten hat ausweichlich der Dokumentenhistorie nicht stattgefunden - soviel zur "Überlieferung im Verbund" in NRW!

(W)



"Im Norden der Stadt, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu liegt der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden - ein Paradies für Geschichten-Sammler.

Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren immer wieder auf dem Jüdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jüdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzählen, von der dieser Ort erfüllt ist.

Panorama Publikumspreis, 61. Internationale Filmfestspiele Berlin 2011.

Regisseurin Britta Wauer über ihren Film:

Mehr als 115.000 Verstorbenen mit ihren Schicksalen und Angehörigen in einem Film gerecht zu werden, ist mehr als eine Herausforderung. Den Anspruch vollständig zu sein, kann er nicht haben. Eine Aufzählung von großen Namen, eine Aneinanderreihung von Lebensleistungen oder trauriger Todesfälle machen keinen sehenswerten Film. Doch den hat Weißensee verdient.

Nicht Grabanlagen, Efeu und Kieselsteine sollen die Leinwand füllen, sondern Menschen, die uns vom reichhaltigen Leben erzählen, das einst in Berlin zu Hause war. Mir geht es um persönliche Verbindungen.

Die Idee war, einige wenige Schicksale herauszugreifen und die Protagonisten, die auf persönliche Weise mit den Verstorbenen verbunden sind, erzählen zu lassen. Menschen mit ihren Erinnerungen, Gefühlen und Gedanken stehen im Mittelpunkt. Sie sollen in dem Film die Hauptrolle spielen, dem Zuschauer begreiflich machen, was an Weißensee so kostbar ist.

Naturgemäß überschattet die Zeit der Nazidiktatur alle anderen Ereignisse. Doch der Film will sich nicht darauf beschränken, Todesfälle aus jenen Jahren zu erzählen. Die Toten in Weißensee nur auf ihr trauriges Ende zu reduzieren, wäre falsch.

Viele der dort Begrabenen haben Außergewöhnliches vollbracht, etwas Besonderes geleistet oder Kurioses erlebt. Der Film will auch komische, absurde und nachdenkliche Geschichten erzählen und von einer große Liebe berichten - einer ohne Happy End."


(W)


People - Actor Bobby Gledhill in mini skirt walking past a group of Catholic nuns, Perth, 1968 (NAA: A1200, L71199)

"In 2008 the National Archives created the touring exhibition Strike a Pose, with guest curator Lee Lin Chin. Australian style of the 1960s and 70s is explored through the eyes of government photographers during a period of cultural and social change.

A sample of photographs from Strike a Pose are showcased here, along with commentary by Lee Lin Chin. View the tour schedule. Click on an image to view the enlargement."

National Archives of Australia, Homepage of the exhibition

(F)

Welcher Satz kann aus den Anfangsbuchstaben des Wortes "Klarsichthülle" gebildet werden?

Als Gewinn wird dieses possierliche Tierchen ausgelobt:


Zur Inspiration s.:
http://archiv.twoday.net/stories/8392683/
http://archiv.twoday.net/stories/6028489/
http://archiv.twoday.net/stories/6036834/
http://archiv.twoday.net/stories/6073805/
http://archiv.twoday.net/stories/6100722/
http://archiv.twoday.net/stories/6300960/

(E)

MS. Bodl. 972 ist 1554 datiert. 17 Illustrationen aus der Handschrift stehen zur Verfügung in der Bilderdatenbank

http://bodley30.bodley.ox.ac.uk:8180/luna/servlet

Die Handschrift fehlt im Handschriftencensus. Zur Überlieferung der Reisebeschreibung siehe

http://archiv.twoday.net/stories/14879787/

[Update: Die Hs. wurde besprochen von Peter A. Jorgensen, Die Bodleian-Handschrift der Reisebeschreibung des Ritters Arnold von Harff. In: Rheinische Vierteljahresblätter 52 (1988), S. 221-225.

Siehe auch
Die handschriftlichen Verhältnisse der spätmittelalterlichen Pilgerfahrt des Arnold von Harff
Jorgensen, Peter A. • Ferré, Barbara M.. (1991) - In: Zeitschrift für deutsche Philologie Bd. 110 (1991) S. 406-421
]

(W)




Der deutsche, archivarische Berufsverband hat eine eigene Facebook-Seite.
Link

(F)

Bild des Tages bzw. des Anstoßes auf Wikimedia Commons



Diskutiert wird u.a. in

http://lists.wikimedia.org/pipermail/commons-l/2011-May/
http://lists.wikimedia.org/pipermail/gendergap/2011-May/
http://commons.wikimedia.org/wiki/Commons:Deletion_requests/File:On_the_edge_-_free_world_version.jpg

Buchhändler Praefcke hat einen Löschantrag gestellt. Ich kann die Hysterie nicht nachvollziehen. Die Erotik ist harmlos, und das Bild von User Niabot vermittelt einen guten Eindruck vom (nicht geschützten) STIL der (natürlich aus Urheberrechtsgründen nicht zur Verfügung stehenden) Manga-Comics - so what? Selbstverständlich hat es einen Bildungswert, indem es den Stil eines Genres gelungen veranschaulicht.

Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kandidaten_f%C3%BCr_exzellente_Bilder/Archiv2011/1

(ML)

Summer School des Visual History Archive an der Freien Universität Berlin vom 01. – 06. August 2011.


"Mit dem wachsenden zeitlichen Abstand zur Shoah sind immer weniger Überlebende in der Lage, ihre persönlichen Erinnerungen direkt weiterzugeben. Damit gewinnen Oral-History-Interviews mit ihnen eine wachsende Bedeutung als erinnerungskulturelle und wissenschaftliche Quellen. So wird aktuell bei der Darstellung und Vermittlung der NS-Geschichte und des Holocaust, z.B. in Ausstellungen und Gedenkstätten, in Bildungsmaterialien, im Internet wie auch anderen Medien verstärkt auf „Zeitzeugeninterviews“ zurückgegriffen.

In den vergangenen 20 Jahren wurden in unterschiedlichen z.T. großangelegten Projekten die Lebensgeschichten und Erinnerungen von Überlebenden dokumentiert, erschlossen und für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Die Freie Universität Berlin bietet den Zugang zu drei solchen Oral-History-Archiven an: dem „Visual History Archive des USC Shoah Foundation Institute“, dem Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“, sowie dem Archiv „Refugee Voices“.

Seit nunmehr drei Jahren bietet die Freie Universität internationalen Alumni in Summer Schools die Möglichkeit diese und andere Oral-History-Archive kennenzulernen und in die wissenschaftliche Arbeit mit diesen Quellen eingeführt zu werden. Vom 01.-06.08.2011 findet die dritte Summer School dieser Art statt.

Die Summer School bietet die Möglichkeit, einige dieser Archive in ihrem jeweiligen Kontext und Projektzusammenhang und ihrer Einbettung in der Topographie des kulturellen Gedächtnisses in Berlin kennenzulernen und verfolgt gleichzeitig das Ziel, die Interviews als wissenschaftliche Quelle zu untersuchen und zu verorten. Die Beschäftigung mit den Oral-History-Interviews wird durch Exkursionen zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas und zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ergänzt.

Zusätzlich führt ein eintägiger Praxisworkshop in die interdisziplinäre wissenschaftliche Analyse der lebensgeschichtlichen Video-Interviews ein. Dabei stehen die Erinnerungen von vier Frauen mit unterschiedlichen Verfolgungshintergründen, die das Konzentrationslager Ravensbrück überlebt haben, im Fokus. Anhand der Diskussion von historischen und medienwissenschaftlichen Perspektiven auf die Quellen werden die Chancen und Grenzen verschiedener disziplinärer Zugänge herausgearbeitet

Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Angebot ist Teil des internationalen Alumni-Programms der Freien Universität Berlin. Es richtet sich an Personen, die in der Vergangenheit bereits als internationale Studierende (z.B. im Rahmen des Erasmus-Programms) ein oder mehrere Semester an der Freien Universität oder einer anderen Hochschule in Deutschland studiert haben. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Die Summer School ist für die Teilnehmer/innen kostenfrei, die Freie Universität kommt für Unterkunft und Verpflegung auf und gewährt einen Zuschuss zu den Reisekosten.

Programm:
Montag, 01.08.2011
Gerda Klingenböck: „Stimmen aus der Vergangenheit«. Interviews von Überlebenden des Nationalsozialismus in systematischen Sammlungen von 1945 bis heute“
Prof. Dr. Michele Barricelli: Videografierte Interviews mit Überlebenden der Shoah als geschichtswissenschaftliche Quelle.
Verena Nägel: Die Multimedialen Archive an der Freien Universität Berlin. Vorstellung der Archive:
- Visual History Archive des USC Shoah Foundation Institute
- Archiv Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte
- Refugee Voices
Freie Recherche in den Archiven
Offizielles Begrüßungsessen

Dienstag, 02. 08.2011
Verena Nägel: Erzählgenerierendes Interviewen. Zur quellenkritischen Analyse von Interviewführung und Interviewsetting in verschiedenen Oral-History Projekten.
Dr. Maria Ecker: Oral-/Audiovisual Holocaust Testimonies im öffentlichen Gedenken in den USA
Exkursion: Denkmal für die ermordeten Juden Europas,
Treffpunkt: Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin, Eingang Ort der Information
Dr. Daniel Baranowski: Das Videoarchiv »Sprechen trotz allem« im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas.
Führung durch die Ausstellung im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas

Mittwoch, 03.08.2011
Dorothee Wein: Videointerviews im Schulunterricht. Zur didaktischen Nutzung von Überlebenden-Berichten.
Dr. Helga Woggon: Von der erzählten zur verschriftlichen Erinnerung. Herausforderungen bei der Transkription von Video-Interviews mit Überlebenden.
Loretta Walz: Vorstellung des Videoarchivs: Die Frauen von Ravensbrück
Gerda Klingenböck: Zur Geschichte des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück
Film Screening in der filmArche in Kreuzberg : Die Frauen von Ravensbrück in Anwesenheit der Filmemacherin Loretta Walz

Donnerstag, 04.08.2011
Katharina Obens, Tanja Seider: Visual History – eine neue Form der Zeugenschaft? Eine Einführung in die interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit mit Video-Testimonies
Praxisworkshop
Freitag, 05.08.2011
Ganztägige Exkursion zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Dr. Matthias Heyl: Begrüßung und Einführung in den historischen Ort
Samstag, 06.08.2011
Präsentationen aus dem Praxis workshop
Seminarauswertung und Evaluation


Termin:

Montag 01.08.2011 - Samstag 06.08.2011
Veranstaltungsort:

Freie Universität Berlin
Rost- und Silberlaube
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin-Dahlem
U-Bahn: U3 / Dahlem Dorf
1.Stock Raum K23/21
Veranstalterin:

Freie Universität Berlin
CeDiS - Center für Digitale Systeme
Projekt "Visual History Archive"
Verantwortlich: Verena Nägel
Durchführung: Gerda Klingenböck und Verena Nägel
Organisation: Susanne Gottschling
Kontakt:

Freie Universität Berlin
Center für Digitale Systeme (CeDiS)
Projekt "Visual History Archive"
Ihnestr 24
14195 Berlin
Tel: 030/838-52533
Fax: 030/838-52843
E-Mail: vha-summer-school@cedis.fu-berlin.de

Quelle: FU Berlin, 13.05.2011

(T)



June 9th. 2001 is a day of unleashed archivists and archival knowledge from the whole world.

(W)



Tough questions are hard to handle if you run into an oldschool-cartoon-gangster, who´s really fond of history

(T)

This article by Michelle M. Wu presents a vision of the start of a collaborative, digital academic law library:

http://ssrn.com/abstract=1832826

(T)

http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz307047059

Der Stuttgarter Psalter - Cod. bibl. fol. 23 - aus der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts, geschrieben in Saint-Germain-des-Prés, wird im Rahmen einer Ausstellung im Original gezeigt:

http://www.wlb-stuttgart.de/die-wlb/kulturprogramm/ausstellungen/kupfergruen-zinnober-co/

http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgarter_Psalter

(ML)


http://allfacebook.de/allgemeines/rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-das-kostenlose-e-book

Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing
Mai 2011
von Thomas Schwenke und Sebastian Dramburg

(T)


Quelle: Rimini-Protokoll

Das mobile Hörspielprojekt RADIOORTUNG von Deutschlandradio Kultur geht in die zweite Runde. In Berlin ist ab morgen ein Hörspiel unter freiem Himmel zu erleben. Für die Inszenierung "50 Aktenkilometer" wurden 100 Menschen zu ihren Geschichten rund um ihre Stasi-Akten und die Überwachung in der DDR befragt. Die Besucher bekommen ein Handy mit Kopfhörern sowie einen Plan und können dann die Geschichten der Zeitzeugen hören. Die Produktion von Deutschlandradio Kultur, der Gruppe "Rimini Protokoll" und dem Theater Hebbel am Ufer läuft bis Mitte Juni.
Rimini Protokoll ziehen Stasi-Akten aus den Archiven in die Gegenwart dieser Stadt: An die hundert Menschen werden in Berlin-Mitte befragt, erinnern sich oder rekonstruieren am Mikrofon Beobachtungen an ihrem Tatort. Mit dem Blick auf die uns heute vertraute Alltäglichkeit und den O-Tönen von damals im Ohr, stellt sich für den User ein seltsames Vexierbild her.
Über GPS-Telefone werden die Besucher als Fußgänger zu "Eingeweihten", die in die Geschichte gehen. Dieser Tauchgang in die Zeit des kalten Kriegs des Misstrauens wird mit dem bürokratischen Vorgang der Aktenbeantragung, dem Ausfüllen der Vordrucke und der Lektüre dessen was Menschen im direkten Umfeld über das eigene Leben festhielten, gespurt und ins heutige Berlin geschleudert. Wie hören sich Protokolle der Observation am Ort ihrer Aufnahme für den damals Observierten an und wie schnell wird man als vorerst Unbeteiligter zum aktiven Mitspieler? Über eine Webseite sind 100 "akustische Blasen" auf dem Stadtplan von Berlin-Mitte verteilt. Die Stadt wird als ein hörbares, höchst subjektives Archiv begehbar. Aber auch der online-Besucher kann sich durch den akustischen Observierungs-Stadtplan bewegen. Alleine oder in Gruppen gilt es für die realen Flaneure und die online-Besucher selbst mit der Rolle der Überwachungsinstanz umzugehen - auf der Suche nach den Audio-Pforten in die Stadt unter der Stadt.
Für das innovative Projekt RADIOORTUNG von Deutschlandradio Kultur wurden
drei Künstlergruppen beauftragt, Handyhörspiele für den Stadtraum zu entwickeln, die mobiles Internet und GPS-Ortung nutzen. Den Anfang machte im September vergangenen Jahres die Gruppe LIGNA mit ihrem Handyhörspiel "Verwisch die Spuren!" und am 15. September 2011 werden Hofmann & Lindholm mit ihrem "Archiv der zukünftigen Ereignisse" die Reihe in Köln beschließen.
Alle Hörspiele der Reihe werden von Theatern koproduziert, bei denen dann vorprogrammierte Handys für einen bestimmten Zeitraum ausgeliehen werden können (s.u.).
Smartphone-Besitzer haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich die kostenlose Android App von der Webseite dradio-ortung.de herunterzuladen und die Hörspiele in Berlin und Köln auf eigene Faust zu erkunden. Die RADIOORTUNG App und die Sounds für "50 Aktenkilometer" stehen ab 14. Juni auf dradio-ortung.de [ http://dradio-ortung.de/ ] zum kostenlosen Download bereit.

17. bis 22. Mai, 29. Mai, 05. und 12. Juni 14.00 bis 22.00 Uhr
23. Mai bis 13. Juni (außer sonntags, da schon ab 14.00 Uhr), 16.00 bis 22.00 Uhr

Startpunkt: Fernsehturm am Alexanderplatz
Panoramastr. 1a, Zugang gegenüber der Rathaus-Passage, 10178 Berlin

Startzeit individuell wählbar, empfohlene Laufzeit 2 – 4 Stunden

Ein Projekt von: Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel (Rimini Protokoll) im Rahmen von: Radioortung - Hörspiele für Selbstläufer

Recherche / Dramaturgie: Sebastian Brünger
Mitarbeit Recherche: Michael Hoh
Technische Produktionsleitung: Falco Ewald
Produktionsleitung: Heidrun Schlegel, Katja Sonnemann
Produktionsassistenz: Elise v. Bernstorff

Leitung RADIOORTUNG Deutschlandradio Kultur: Katrin Moll
Entwicklung Applikation und interaktive Karte: Udo Noll

Eine Produktion von Deutschlandradio Kultur und Rimini Apparat in
Koproduktion mit dem Hebbel am Ufer, Berlin.

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin –Senatskanzlei
–Kulturelle Angelegenheiten und den Beauftragen der Bundesregierung für
Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Mit beratender Unterstützung der Bundesbehörde für Stasi-Unterlagen und der
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.

In Zusammenarbeit mit dem Theatertreffen tt11


Quellen:
1) WDR.de, Kulturnachrichten v. 16.05.2011
2) Rimini Protokoll, Projektseite
3) Deutschlandradio, 16.05.2011

s. a. http://www.hebbel-am-ufer.de/

(S, E)

Pressespiegel:

http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Pressespiegel

Die Uni Bonn prüft.

Die FAZ porträtierte die Wiki-Aktivisten von VroniPlag:

http://www.faz.net/-01v3jk

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/18099050/

(T)

Update:

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/textueller-missbrauch-an-deutschen-unis-und-in-der-europapolitik/


http://archiviodistatotorino.beniculturali.it/Site/index.php/it/progetti/introduzione/sigilli

Vielleicht gibt es irgendwo schon Digitalisate? Hat jemand eins gesehen?

(RSS)

#sphragistik



(RSS) VÖBBLOG

Nicht besser als das erste.

(RSS)


http://openjur.de/img/bayern.pdf

http://openjur.de/img/olgmuenchen.pdf

Kommentar: Es ist skandalös, wie die Bayerische Justiz das Interesse der Allgemeinheit an kostenfreien Entscheidungen mit Füßen tritt. Nach wie vor unterhält Bayern anders als andere Bundesländer kaum kostenfreie Angebote mit Urteilswiedergaben im Internet.

Update:
http://www.ferner-alsdorf.de/2011/05/die-justiz-auf-dem-holprigen-weg-in-die-zukunft/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/verkehrsrecht/

(T)

Aus dem Schwäbischen Taschenbuch auf das Jahr 1820:

http://goo.gl/mwwFC = de.wikisource.org

(E)




('W)

Leider hat sich auf meine Anfrage nur Herr Wolf geäußert, obwohl sich das Problem in jedem Archiv stellen dürfte:

http://archiv.twoday.net/stories/16605093/

Also habe ich mich zum Umgang mit Klarsichthüllen sowie Post-its und angetackerten kleinen Zettelchen etwas umgehört.

Bundesarchiv Koblenz - Referat 2 Herr Ganser: Das Bundesarchiv ist von der aufwändigen Klebebindung für Akten abgekommen, Akten werden lose in alterungsbeständigen Mappen aufbewahrt. Solche Akten werden v.a. bei der Verfilmung foliiert. Die meistbenutzten Bestände werden ohnehin nur als Film bei der Benutzung vorgelegt. Post-It würde er durch alterungsbeständige Kopie ersetzen, angetackerte Zettel mit säurefreiem Klebeband ankleben. Das Archiv verwendet Filmoplast von Neschen.

Das Universitätsarchiv Bonn (Thomas Becker) ist mit der auch in Aachen praktizierten Schlauchheftung sehr zufrieden. Bei Klarsichthüllen wird die Siegener robuste Variante gewählt: Herausnehmen und Lochen. Post-Its bleiben in den Akten, angetackerte Zettelchen werden lose eingelegt.

Aus der Sicht eines Restaurators gab der Leiter der Restaurierungswerkstätten der "Grundsätze der Bestandserhaltung – Technisches Zentrum" des Landesarchivs (Münster), Matthias Frankenstein, Auskunft. Ihm sei auch für die Übersendung von Fotos für die Veröffentlichung gedankt, Frau Horn und Frau Schwaffertz vom Hochschularchiv Aachen für die Anonymisierung der auf den Fotos (Kassanda) erkennbaren Namen.

Er ist ein erklärter Gegner der Schlauchheftung. Die Papiere brechen aufgrund der mechanischen Belastung aus. Allerdings konzedierte er, die Archivwelt sei gespalten: Bestandserhaltung vs. Verunordnung. Nicht in der Benutzung, sondern intern in der Restaurierungswerkstatt helfe ein von einem Schreiner selbstgebauter "Aktenbock", damit die Blätter akkurat aufeinander liegen.

Aktenanlage_2

Aktenanlage_1

Ganz sicher besteht ein erhöhtes Risiko bei der Benutzung: Benutzer können auch ohne böse Absicht die Reihenfolge der Blätter durcheinanderbringen. Sind diese nicht foliiert, kann die richtige Reihenfolge nicht mehr hergestellt werden.

Das Foliieren soll am besten im Vieraugenprinzip und automatisch (z.B. "Numeroteur") erfolgen, so Frankenstein.

Das in Siegen und Bonn praktizierte Lochen vormals nicht gelochter, in Plastikhüllen untergebrachter Unterlagen findet Frankenstein "absolut fatal". Dem schließe ich mich an: Insbesondere bei privaten Nachlässen besteht die Gefahr des Textverlustes, wenn kein ausreichender Heftrand (z.B. bei "platzsparend" kopierten Fotokopien) gegeben ist.

Post-It: Eine pragmatische Lösung könnte darin bestehen, den gefährlichen Klebestreifen durch Bekleben mit einem Stück alterungsbeständigen Papiers unschädlich zu machen und das Post-It mit einem archivtauglichen Kleber z.B. der Fa. Klug Tylose MH 300 zu befestigen.

Angetackertes: Von Filmoplast rät Frankenstein ab, stattdessen könne man beidseitig beschriebene Zettelchen mit einem Flügelfalz mit Archibond Tissuestreifen befestigen, was die folgenden Fotos veranschaulichen.

fluegelfalz_4

fluegelfalz_1

fluegelfalz_2

fluegelfalz_3


(E)

Mantel des Ausschwitz-Kommandanten R. Höß from Theaterwerkstatt Pilkentafel on Vimeo.

Für das Theaterstück "Westliche Höhe" der Theaterwerkstatt Pilkentafel probierte 2008 der Schauspieler Torsten Schütte den Mantel von Höß. Der Mantel liegt im Archiv des Flensburger Museumsbergs.

Videoschnitt: Johanna Stapelfeldt

(W)



Quelle: The Monastic Channel, 11.05.2011

(W)

Während man bei Blockbusterausstellungen wie der Leonardo-Schau als Besucher gerade mal 4 Minuten vor einem Bild stehen darf, müssen andere Museen dichtmachen.

http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/05/15/schwierige-situation-im-museumsbereich-4-minuten-pro-kunstwerk-oder-zusperren/

(T)

".... Das österreichische Innenministerium will die Vorwürfe aus Bulgarien weder bestätigen noch dementieren. Bisher konnten nämlich keine schriftlichen Aufzeichnungen zu dem angeblichen Vorfall gefunden werden. Das kann damit zu tun haben, dass er unter Umständen überhaupt nicht stattfand. Ebenfalls möglich ist, dass die Akten dem von vielen Historikern kritisierten Archivgesetz zum Opfer fielen. Nur was historisch bedeutsam ist, wandert auch ins Staatsarchiv. Der Rest muss nach fünf bzw. zehn Jahren vernichtet werden. ...."
Quelle: "Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2011

(W)

Er will sein Buch bei Google freibekommen:

http://blog.libraryjournal.com/tennantdigitallibraries/2011/05/11/my-ongoing-struggle-to-open-up-my-book-on-google

In meinem Fall war das Problem anders gelagert: Ich wollte zwei Bücher, die bereits im Bibliotheksprogramm gescannt waren

http://books.google.de/books?id=PoAgAAAAMAAJ
http://books.google.de/books?id=DCbaAAAAMAAJ

freibekommen, was auch problemlos gelang. Das gleiche Problem wie Tennant hätte ich bei der Urheberrechtsfibel, die von BoD mit eingeschränkter Ansicht in Google eingestellt wurde, obwohl der Rechteinhaber der Contumax-Verlag bzw. ich bin (das Buch steht zudem unter einer CC-BY-SA-Lizenz).

(RSS)

http://blog.archive.org/2011/05/12/physical-archive-launch/

After 2 years of prototyping and testing a new design for
sustainable long-term preservation of physical books records and
movies, we are starting with over 300,000 books and gearing up
for millions.


(RSS)

Update:
http://archiv.twoday.net/stories/19464994/



"This invaluable resource demystifies the complex, rapidly changing, and sometimes confusing world of digital print technologies. It describes the major digital printing processes used by photographers and artists over the past forty years, explaining and illustrating materials and their deterioration, methods of identification, and options for acquiring and preserving digital prints. A removable poster provides a ready reference for identifying specific processes and materials.

Anyone involved in identifying and preserving digital prints—from conservators, curators, archivists, and registrars to photographers, artists, and printing studios—will welcome this comprehensive, one-of-a-kind volume.

Martin C. Jürgens, a conservator of photographs in private practice in Hamburg, Germany, specializes in the conservation of historical and contemporary photographic materials and digital prints."

Source: Getty Museum Store


" A fascinating and well-researched book that you’ll want to keep close at hand ’ – Artists & Illustrators Magazine

'The volume is a valuable resource for the photographic printer, conservator and collector and I thoroughly recommend it'– The Royal Photographic Society, Imaging Science Group Blog

Demystifies the complex, rapidly changing, and sometimes confusing world of
digital print technologies

This invaluable resource describes the major digital printing processes used by photographers and artists over the past forty years, explaining and illustrating materials and their deterioration, methods of identification, and options for acquiring and preserving digital prints.

A fold-out poster provides a ready reference for identifying specific processes and materials.
....
Anyone involved in identifying and preserving digital prints – from conservators, curators, archivists and registrars to photographers, artists and printing studios – will want this comprehensive, one-of-a-kind volume.

•The definitive book on printing technologies, materials and print characteristics.
• Categorizes processes – from dot matrix and inkjet to thermal transfer – into print technology families.
• Provides recommendations for storage and gallery labelling.
• Profusely illustrated with photomicrographs and cross sections, and examples of digital prints assembled over the last ten years.

Martin C. Jürgens, a conservator of photographs in private practice in Hamburg, Germany, specializes in the conservation of historical and contemporary photographic materials and digital prints."

Source: Thames and Hudson, Info

"Obwohl von zwei Verlagen herausgegeben und mit zwei verschiedenen Titeln versehen, ist der Inhalt dieser Bücher identisch. ....

Contents

Part I: Understanding Digital Prints
What is a Digital Print?
Component Materials of Digital Prints

Part II: Printing Processes
Early Computer Output
Inkjet Technologies
Electrostatic Processes
Photographic Processes
Thermography
Related Processes

Part III: Identification
Identifying Digital Prints
Process Identification Summaries

Part IV: Preservation
Factors Influencing Image Stability and Print
Durability
Testing for Permanence
General Recommendations for Acquisition, Handling, Storage and Display
Recommendations for Individual Processes"


Source: Homepage Martin Jürgens

'(F)

Noch bis zum 19. Juni ist die Ausstellung zu sehen, die von einem fantastischen zweibändigen Katalog begleitet wird. Bd. 1 enthält Aufsätze und Katalogbeschreibungen, während Bd. 2 eine Monographie von Heidrun M. Lange über die Augsburger Prachtcodices des Herolds Hans Tirol in Eton und im Escorial ist.

Die Ausstellungs-Website enthält wie üblich viel zu kleine Bilder:

http://www.buecherpracht.de/pages/ausstellung.html

Einige größere sind auf Commons einsehbar.

(E)



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eton-Codex_1541_Triumph_des_Lucius_Tarquinius_Eton_College.jpg



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Libro_heraldica-1-1545_Real_Biblioteca_del_Escorial.jpg



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Libro_heraldica_2_1545_Real_Biblioteca_del_Escorial.jpg



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Herwartsches_Ehrenbuch_Stadtarchiv_Nr_194b_208.jpg



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Herwartsches_Ehrenbuch_1544_Stadtarchiv_Nr_194b_26.jpg



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BSB_Muenchen_Ehrenspiegel_Haus_Oesterreich.jpg



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BNM_Muenchen_Vogteiehrenbuch_Custom.jpg

1) mit einer Präsentation des ältesten Schriftstücks:
021
022

2) dem Kreisfilm "Der Eisenwald" als DVD-Dauervorführung:
015

3) einer Vitrine mit alter Medientechnik:
014

und 4): http://archiv.twoday.net/stories/18105801/

(E)



"Ob beschlagnahmte Plakate, Zensur oder abgesetzte Programme - das deutsche Kabarett hatte es in den vergangenen 110 Jahren so manches Mal mit der Justiz zu tun bekommen. Nun dokumentiert eine Ausstellung diese oft nicht so heiteren Berührungspunkte. Am 13. Mai wird die Schau "Satire und Justiz" des Deutschen Kabarettarchivs in Mainz eröffnet. Vom 16. Mai an ist sie dann für Besucher in den Räumen der Mainzer Staatsanwaltschaft zu sehen. Kabarettarchiv und Staatsanwaltschaft kündigten die Ausstellung am Donnerstag als eine "exemplarische Bildergeschichte von der Kaiserzeit bis ins 21. Jahrhundert" an. Es gehe dabei um die schwierige Beziehung zwischen der auf Eindeutigkeit und Einhaltung klarer Regeln bedachten Göttin Justitia und der auf Kunst- und Meinungsfreiheit bestehenden, ihre subjektive Weltsicht verteidigenden Satire.

Die Sonderschau aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Kabarettarchivs läuft bis zum 9. September 2011. "


Pressemitteilung der Landesregierung Rheinland-Pfalz, 28.4.11

Ankündigung des Kabarettarchivs

(S)

009

018

Der Tag der offenen Tür des Siegener Kreishauses wurde genutzt, um die Erstversorgung von durchnässtem Archivgut praktisch zu demonstrieren.

(E)

065

061

063

059

Zum Thema s. a. http://archiv.twoday.net/stories/8808139/ und http://archiv.twoday.net/stories/5976701/

(E)

http://asinliberty.blogspot.com/2011/05/wikipedia-und-das-welterbe.html (Stepro)

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Welterbe

(RSS)



http://www.derenergieblog.de/energie/europaischer-gerichtshof-kippt-deutsches-popularklageverbot/

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=verbandsk

(RSS)

Frühe Vorkommen des Wortes Suchmaschine (Jules Verne ua.) findet man bei

http://adresscomptoir.twoday.net/stories/18103929/
http://weblog.hist.net/archives/5376

(RSS) wortwörtlich plagiiert von
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=13864

http://www.irishcentral.com/news/British--subpoena-IRA-records-from-Boston-College-oral-archive-121767934.html

Boston College has been subpoenaed by the British government to release secret transcripts of conversations with IRA operatives.

The British are likely seeking evidence against Sinn Fein president Gerry Adams in one of the most controversial killings of the Troubles, that of Jean McConville.
[...]
This is the first time that secret archives have been subpoenaed in pursuit of a British criminal investigation into The Troubles and has sent a shudder through the academic world.

“This is our worst-case scenario,” Mary Marshall Clark, the director of the oral history research office at Columbia University told The New York Times

Anthony McIntyre, the researcher, said the British move was appalling “The damage it would do to research at the university would be unimaginable,” he said. “People will hold onto their secrets forever” he told The Times


(ML) Archives-L

2013 Update:
http://hnn.us/articles/why-boston-college-oral-history-ruling-isnt-victory



"The photographs, faded and dusty, are laid out on blue plastic sheets. A smiling schoolgirl in an ornate kimono holds a bouquet of flowers. A group of excited teenage boys huddle on a school trip. A party of red-faced men crowd around a long table filled with beers.
The March 11 tsunami that devastated Rikuzentakata, a small seaside city in northern Japan, wiped away thousands of homes and left 2,000 residents dead or missing. As it swept away a community, the tsunami surge also carried off its memories, stockpiled on photographic paper and catalogued in albums.

As search crews recovered bodies in the weeks following the disaster, they also collected what waterlogged family albums and muddy pictures they found scattered within the rubble. Volunteer groups have since embarked on the tedious tasks of drying, cleaning and organizing hundreds of thousands of photos.

Two months on, residents of hard-hit coastal towns like Rikuzentakata are starting to move into temporary homes furnished with free appliances and home goods, a first step in the long process of reassembling their lives.

Over three days last week, volunteers in Rikuzentakata also displayed the first small installment of recovered photos, hoping to offer their owners a chance to reclaim a more tangible link to their past.

"When they thought they had lost everything and something like an old picture reappears, we think it will give them strength to move forward," said Tatsuya Hagiwara, a volunteer with the National Research Institute for Earth Science and Disaster Prevention.

In a scene resembling a flea market, organizers spread out albums, yearbooks, diplomas and other keepsakes across a parking lot on the edge of town. A crowd quickly gathered, many seeking pictures of family members and friends who numbered among the dead and missing.

A yelp rose from the crowd. "That's me!" shouted Etsuko Kanno, showing a picture of a young woman in a wedding dress. The bride, laughing, covered her mouth with a white-gloved hand.

Ms. Kanno—now a 51-year-old grandmother, who arrived at the parking lot with her one-year-old granddaughter asleep on her back—said the picture was taken 26 years ago at a photo shop in neighboring Ofunato. The photographer, she recalled, snapped the picture without warning her.

"This was the happiest moment," she said, gripping the picture. "But this is only a picture of me. I wanted a picture of my husband."

The man she married a few days after that picture was taken died in the tsunami. The powerful waters swallowed their home, where he was spending a day off from work with his 83-year-old mother, who also died.

Pictures of her three daughters, grandchildren and husband were washed away with the rest of their possessions.

"I want something on paper that I can look at," she said. "I looked around and found nothing."

When volunteers began tackling the photo cleanup several weeks ago, they started with a wet clump of snapshots. They laid the pictures out to dry. They dusted dirt from individual photos with paint brushes, and wiped plastic album sheets clean with damp rags.

The process was time-consuming and imperfect. Only about 10% of the recovered photos, some still damp and covered in dirt, were displayed last week.

People who found photos belonging to them filled out a form and took the pictures. Organizers said they may take the rest of the photos by truck to the 65 different evacuation centers across the city.

For group photos, the National Research Institute for Earth Science and Disaster Prevention, one of the organizations leading the volunteering, plans to scan the pictures digitally and upload the images to the Internet. The group is working on a project to archive photos along with tsunami-related information from Rikuzentakata and nearby towns.

Yoshito Takahashi arrived at the parking lot as soon as the pictures were brought out. He went from album to album, turning each page. Then he moved to crates that held the loose photos and thumbed through each one. "There's nothing here," he mumbled to himself.

The 67-year-old retiree from a life insurer had escaped the tsunami by running to Rikuzentakata's new gymnasium, the designated neighborhood evacuation center.

As more than 100 people crowded the building on March 11, he searched for his wife. He couldn't find her. Within moments, water filled the building. Mr. Takahashi was one of the few survivors. Later, his wife's body was found at the shelter.

"It can even be a group photo," he said. "I just want to be able to see her."

He found a picture taken during a summer festival in their neighborhood 25 years ago. At the edge of the photo, Mr. Takahashi stood straight as an arrow, his graying hair still jet black. After scanning the photo, he said: "I don't see her."

Two days later, he was back. He said he didn't find any pictures the day before either, but he said he would keep coming.

Nearby, a woman held up an album and shouted: "This is ours."

Mr. Takahashi looked up and paused. Then he returned to the crate in front of him, moving from one picture to the next.

Write to Daisuke Wakabayashi at Daisuke.Wakabayashi@wsj.com "


Wall Street Journal Asia, 11.5.2011

(F)

Lancement du site des Archives du Rhône (24 mai 2011) from Département du Rhône on Vimeo.

(W)

Introduction to the ACC at GSA from GSA on Vimeo.

(W)

Hong Kong Film Archive iPhone App Demo from Benjamin Chan on Vimeo.

(W)

Gesture Archive from Kiran Kumar on Vimeo.

(W)

gesture archive from tofubrain on Vimeo.

(W)

http://www.dagboekarchief.nl/

(T)


Das schönste Geräusch für einen Schuldner muss ein Schleifen gewesen sein. Denn dann wurden in der städtischen Rechnei die Rillen in den Kerbhölzern glattgeschliffen, wie Konrad Schneider vom Institut für Stadtgeschichte erzählt. Im Mittelalter stand jede Kerbe in den Holzstücken für eine bestimmte Summe, die der Schuldner, dessen Name oder Zeichen sich ebenfalls auf dem Holz fand, der Stadt zurückzuzahlen hatte. War das Kerbholz glatt, war der Mann schuldenfrei. Die Redewendung "etwas auf dem Kerbholz haben" bedeutete also ursprünglich "Schulden haben".

Die Rechnei war seit dem Mittelalter die oberste Finanzbehörde. Geführt wurde sie von zwei Ratsherren; der Rat, dem 24 Mitglieder angehörten, war damals die Exekutive. Im Institut für Stadtgeschichte gibt es Kladden - "Journale mit Geschäftsvorfällen" - aus dem 16. Jahrhundert, in denen täglich Finanztransaktionen der Stadt notiert wurden. Die Rechnungen selbst sind im Feuer der Bombenangriffe von 1944 verbrannt.


Der ganze Artikel von Tobias Rösler über das Kerbholz ist erschienen in der F.A.Z., 13.05.2011, Nr. 111 / Seite 42 und nicht kostenlos online.

Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerbholz

(T)

"This new interface for Google Books allows you to search more than 155 billion (155,000,000,000) words in more than 1.3 million books of American English from 1810-2009 (including 62 billion words from 1980-2009). Although this "corpus" is based on Google Books data, it is not an official product of Google or Google Books, but rather it was created by Mark Davies, Professor of Linguistics at Brigham Young University, and it is related to other large corpora that we have created."

http://googlebooks.byu.edu/

(T)

Von Till Kreutzer:

http://www.irights.info/userfiles/2011-05-03_Verbraucherschutz_im_Urheberrecht.pdf

(T)

http://www.iuwis.de/52a_vur

Ben Kaden beanstandet zu Recht die Klausel:

"Hinweis zu § 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne vorherige schriftliche Einwilligung des Verlages öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies gilt auch bei einer entsprechenden Nutzung für Lehr- und Unterrichtszwecke."

(RSS)

http://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/Natura2000/

Via
http://mannigfaltigkeiten.twoday.net/stories/18101589/

(RSS)

http://www.kgbveikla.lt

Via
http://www.7sur7.be/7s7/fr/4134/Internet/article/detail/1263433/2011/05/12/La-Lituanie-met-en-ligne-les-archives-du-KGB.dhtml

(RSS)

Aus meiner Sicht keineswegs optimal informierend:

http://static.orf.at/podcast/oe1/mp3/OE1_digitalleben_110511.MP3

(ML)

http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/lehre/podcasts/podcast-urherberecht

"Im 7-teiligen Podcast Urheberrecht gibt Prof. Hoeren einen Überblick über die Geschichte und die Systematik des Urheberrechts in Deutschland. Des Weiteren werden Entwicklungen und Rechtsprobleme aus den Bereichen Licensing, Verwertungsgesellschaften und Urheberrechtsverletzungen dargestellt."

(T)

http://pommerndatenbank.de

http://kb.pommern.org/

Siehe auch
http://forum.archieven.org/index.php/topic,31846.msg45038.html

(T)

Die um 1900 erschienene Zeitschrift für Schönheit und Kunst wurde von der ZLB digitalisiert:

http://130.73.102.86/muradora/gsearch.action?terms=dc.subject:%22Berliner%20Leben%22

(W)



http://en.wikipedia.org/wiki/Leto_svet

(E)

1. Fall Veronica Saß (Tochter von Edmund Stoiber)

Der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Konstanz hat in seiner Sitzung am Nachmittag des 10. Mai 2011 beschlossen, einen an der Universität Konstanz verliehenen Doktorgrad zu entziehen. Nach umfassender Prüfung der Dissertation kam der Ausschuss zum Ergebnis, dass erhebliche Teile der Arbeit Plagiate darstellen. Nachdem die Frist für das Einholen von Stellungnahmen abgelaufen war, kam der Promotionsausschuss des Fachbereichs in dieser Woche erneut zusammen.

Die Überprüfung der Doktorarbeit „Regulierung im Mobilfunk“ von Frau Veronica Saß wurde eingeleitet, nachdem die Universität Konstanz am 14. Februar 2011 Kenntnis von entsprechenden Vorwürfen erhalten hatte.


http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2011/52/

[Update: Frau Saß will dagegen vorgehen:

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/veronika-sass-stoibers-tochter-schreibt-40-seiten-wortwoertliches-plagiat_aid_626593.html ]

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=veronica

2. Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg: Uni Bayreuth legt Abschlussbericht vor

http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf

"Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher
Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat."

Und weiter:

"Wer jahrelang akzeptiert, dass er Sorgfaltsstandards nicht einhält, handelt nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich, weil er die Sorgfaltswidrigkeit zum bewussten Arbeitsstil erhebt."

Nicht überzeugend: Eine Mitverantwortung des Doktorvaters Häberle und des Zweitgutachters wird ausgeschlossen.

Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg

3. Silvana Koch-Mehrin tritt von ihren Ämtern zurück

http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article13366497/Koch-Mehrin-auch-nach-Ruecktritt-unter-Druck.html

Die Universität Heidelberg prüft.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=silvana

4. Matthias Pröfrock (MdL) führt Doktortitel vorerst nicht mehr

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/hochschule_artikel,-CDU-Abgeordneter-fuehrt-Doktortitel-vorerst-nicht-mehr-_arid,133841.html

Die Universität Tübingen prüft.

Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16551103/

5. Einer Fachhochschulprofessorin wurde der Doktorgrad aberkannt

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/in-deutschland-purzeln-die-doktorgrade/

http://www.fr-online.de/rhein-main/dozentin-verliert-doktor-titel/-/1472796/8382038/-/

VG Darmstadt Az: 3 K 899/10.DA

[Bislang nur Zusammenfassungen, nicht rechtskräftig: http://goo.gl/jnKc9 = dejure.org]

6. Weiteres

Stefan Weber nennt den gestrigen 11. Mai einen denkwürdigen Tag (weitere Hinweise u.a. zu Grasser)
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/ein-denkwurdiger-tag/

GuttenPlagWiki für Grimme Online Award nominiert
http://www.heise.de/newsticker/meldung/GuttenPlag-Wiki-fuer-Grimme-Online-Award-nominiert-1241506.html

[Siehe dazu auch:

http://meedia.de/internet/der-wiki-club-vor-dem-doktoren-zittern/2011/05/12.html ]

Überlegungen der Alpenblogger
http://weblog.hist.net/archives/5373

Antrag der SPD
http://wisspub.net/2011/05/11/kampf-gegen-wissenschaftliches-fehlverhalten-aufnehmen/
"Leider berücksichtigt auch die SPD nicht das Potenzial von Open Access zur Aufdeckung und Vermeidung von Plagiaten und Fälschungen."
http://archiv.twoday.net/stories/14645329/

Meldung von urheberrecht.org
http://www.urheberrecht.org/news/4271/
"Mit der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch unrichtige Plagiatsvorwürfe hat sich das LG Hamburg in einer aktuellen Entscheidung auseinandergesetzt (Urteil vom 21. Januar 2011, Az. 324 O 358/10 [...]). Die Plagiatsvorwürfe des Beklagten wertet das LG Hamburg insgesamt als Tatsachenbehauptungen, welche sich bei einem Vergleich des beanstandeten juristischen Kommentars mit der vom Beklagten angegeben Referenz als unwahr herausgestellt hätten. Das LG Hamburg räumte in seiner Abwägung daher dem Persönlichkeitsrecht des Klägers gegenüber der Wissenschaftsfreiheit des Beklagten den Vorrang ein."
Zum Casus Rieble siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16586086/

(RSS)

Foto: http://www.medien-sport-politik.de

http://www.allianzinitiative.de/fileadmin/user_upload/2011-04-04_allianz.pdf

Überzeugend wird für Open Access gegen die Verlags-Lobby Partei ergriffen!

(RSS)

http://opac.yale.edu/news/article.aspx?id=8544

http://discover.odai.yale.edu

Leider liest man allzu oft: Bild nicht verfügbar.

(RSS)

Update: Ich hätte auf die bemerkenswerte Freigabe der Nutzung hinweisen sollen: "As works in these collections become digitized, the museums and libraries will make those images that are in the public domain freely accessible. In a departure from established convention, no license will be required for the transmission of the images and no limitations will be imposed on their use. The result is that scholars, artists, students, and citizens the world over will be able to use these collections for study, publication, teaching and inspiration."

Übrigens ist http://beinecke.library.yale.edu/digitallibrary/ (noch?) nicht integriert.


Unfassbar:

http://opendotdotdot.blogspot.com/2011/05/portugal-to-make-cc-licences-illegal.html

Update:
http://kluwercopyrightblog.com/2011/05/12/a-wolf-in-sheeps-clothing-the-new-portuguese-proposal-on-private-copying-levies/

(RSS)

Ein Kommentar von "Nemissinmo" in netbib plädiert dafür, die Ermittlung der Sterbedaten der Autoren der Allgemeinheit zu übertragen:

http://log.netbib.de/archives/2011/05/12/kulturstaatsminister-wirtschaft-an-digitalisierungskosten-beteiligen/comment-page-1/#comment-47786

Gute Idee, aber so innovativ sind die deutschen Bibliotheken nicht!

(RSS)

http://blog.kooptech.de/2011/05/wo-sind-die-metadaten-in-grauer-literatur/

Ich habe in den letzten zwei Monaten rund 200 Titel in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi eingepflegt. Und bei allen Dokumenten aus dem Netz (n=54) – bis auf ein einziges (von einer Frau!) – mangelhafte Metadaten eingelesen. Das betrifft im Netz veröffentlichte Gutachten, Berichte, Dissertationen, Diplomarbeiten: Hier sind die Metadaten in den Dokumenten so schlecht eingepflegt, dass sie schlicht unbrauchbar sind.

(RSS)

Institutionen können sich wieder bewerben:

http://bibliotheque20.wordpress.com/2011/05/11/la-relance-du-projet-flickrcommons/

(RSS)

http://chicagoareamedicalarchivists.blogspot.com/

Das Blog weist auf die Website des Wood Library Museum hin, die einige Digitalisate enthält:

http://www.woodlibrarymuseum.org/library_rarebooks.php

(ML)

http://infobib.de/blog/2011/05/12/kritische-recherche-fur-journalisten-teil-i/

Immer wieder werden Jubelmeldungen über Produkte wie zum Beispiel die “Onleihe” publiziert. Was mir ein Rätsel ist: Warum wird die Kritik an der Onleihe wirklich so gut wie nirgendwo erwähnt? Können die Herrschaften nicht googeln?

http://www.google.de/search?hl=de&q=onleihe+kritik

(RSS)

http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/02429/index.html.de

(T) MrDarcy87


http://www.ns-quellen.at/

"Diese Plattform widmet sich dem Thema Vermögensentzug zwischen 1938 und 1945 sowie den Themen Rückstellung und Entschädigung nach 1945."

(RSS) adresscomptoir

Das Buch von Piderit 1842 ist online:

http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000444C00000000

(RSS)

Über jeden Verdacht erhaben:

hier finden Sie weder eine Dissertation noch ein Plagiat

http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100

Selbst falsche Fürsten fluchen

hier:

http://archiv.twoday.net/stories/16607619/

Sichern Sie sich ein kostenloses online download Exemplar, bevor es vom Netz genommen wird !

http://vierprinzen.blogspot.com/

Über ihre Geschichte unterrichtet: M. Flashar, Archäologie und Öffentlichkeit – Universitätssammlungen als kommunale und regionale Antikenmuseen (1999), online:

http://www.archaeologie.uni-freiburg.de/docs/texte/pdfsammlungsgesch (PDF)

Die dort als Fallbeispiel behandelte Freiburger Archäologische Sammlung wurde jetzt neu eröffnet:

http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=190346&action=showDetails

http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2011/pm.2011-05-06.106

Öffnungszeiten der neuen Sammlung: Noch Fehlanzeige! Siehe

http://www.archaeologie.uni-freiburg.de/sammlung

(RSS)

Quelle: http://www.pr.uni-freiburg.de/downloads/archaeologie

http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/ein-doktor-ist-schick/

Abschreiben lohnt sich einfach nicht. Du musst so viel Arbeit in ein bombensicheres Plagiat investieren, dass du in der Zeit eigentlich auch eine anständige wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben kannst. Ich denke, diese Botschaft wird beim Lesen auch deutlich.

Siehe auch
http://www.fh-frankfurt.de/de/.media/~schimmel/plagiate_aktuell.pdf

(W)

http://www.loc.gov/jukebox/

Ich sehe an diesem Rechner immer nur: "This content requires a web browser with Javascript enabled and Adobe Flash Player 10+"

(T)

Nicht nur Jörn Borchert findet das beklagenswert:

http://joernborchert.twoday.net/stories/keine-volkskunde-mehr-in-bonn/

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10004&detailid=880051

(T)

"Die Unternehmensgeschichte stellt einen Schatz dar, um das Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern als einmalig und unverwechselbar hervortreten zu lassen. Unternehmensarchive sind die Schatzkammern, die dem Unternehmen zu Image und Authentizität/Glaubwürdigkeit verhelfen können. Unternehmensarchivare sind kreative wie kompetente Führungskräfte, die einen wesentlichen – bisweilen sogar messbaren wirtschaftlichen – Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können.
Doch noch immer wird allzu viel Potential verkannt, ignoriert, verschenkt … Warum? – Weil Archiven und Archivaren in der Gesellschaft, so auch bei den Entscheidungsträgern in den Unternehmen nach wie vor längst überholt geglaubte Klischees anhaften. Die Veränderungen im Berufsbild, die beispielsweise in Fragen des Records Managements, moderner elektronischer Dokumentenmanagementsysteme, der digitalen Aufbereitung und Langzeitarchivierung der Bestände dem Archivar den IT-Spezialisten und in Fragen des novellierten Urheberrechts juristische Fachkenntnisse abverlangen, haben die Wahrnehmung dennoch nicht entscheidend verändert. So werden Archiv(ar)e nicht allein unterschätzt und diese an sich vergleichsweise preiswerte Ressource völlig unterbewertet. So haben Archiv(ar)e häufig aus einer Rand- und Nischenlage, statt aus zentraler offensiver Position heraus zu agieren. Aber schlimmer noch, glauben die für den Status des Archivs, und damit für die Entfaltung seines Leistungspotentials wichtigen Entscheidungsträger innerhalb des Unternehmens häufig, sich nicht wirklich mit diesem Erfolgsfaktor beschäftigen zu müssen. Diese gängigen Wahrnehmungsmuster allein durch besondere Leistungen des Archivs bzw. der Archivare aufzubrechen, diese Hoffnung greift meist zu kurz. Denn für deren positive Leistungsbilanz sind wiederum die Rahmenbedingungen bei der Leistungserbringung konstitutiv … So fällt es in der Praxis schwer, über Achtungserfolge hinaus zu kommen und diese nachhaltig für eine strukturelle Stärkung des Archivs und wiederum einen möglichen, deutlich höheren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu nutzen.
Was sich dagegen tun lässt? – Eine im Sinne eines „Tue Gutes und rede darüber“ flankierende wie konsequente Überzeugungs-, ja durchaus Lobbyarbeit. Diese hat anzusetzen allen voran bei Personen, Stellen und Gremien, die auf archivrelevante inhaltliche wie finanzielle Entscheidungen unmittelbar oder mittelbar Einfluss nehmen könn(t)en. Die Palette dieser Zielgruppe reicht vom für das Archiv zuständigen Bereichsleiter, Vorstand, … über z.B. den Personalchef bis hin zur Vorstandsgattin … – also gleichermaßen unternehmensinterne wie -externe Personen.
Um hier stärker an Aufmerksamkeit und Einfluss zu gewinnen, bedarf es einer ausgeprägten Imagearbeit. Es gilt, ein positives Bild vom Archiv(ar) und seinem Leistungspotential aufzubauen. D.h. Archiv(ar)e müssen die traditionelle Wahrnehmung überwinden. Dazu müssen sie sich ihrer ganz individuellen Außenwirkung bewusst werden! Archivare haben zudem selbstkritisch daran zu arbeiten, wie sie im positiven Sinn imagebildend tätig werden. Archivare müssen den Anteil am Unternehmenserfolg, den sie zu leisten imstande sind und wie sich dieser Anteil zukünftig zugleich steigern lässt, noch überzeugender als bisher herausstellen.

Damit richtet sich dieser Kurs insbesondere an Leiter von Wirtschaftsarchiven, an Mitarbeiter mit Führungs- und Leitungsverantwortung, aber ebenso an all jene Wirtschaftsarchivare, die für sich und ihr Archiv die Notwendigkeit erkennen, durch ein neues umfassendes strategisches Denken ihr Archiv stärker denn je im Unternehmen zu verankern und so zugleich mit neuem Leben zu erfüllen.
Der Lehrgang setzt sich zusammen aus Vorträgen, Impulsreferaten und Einzelveranstaltungen mit Workshopcharakter. Eine breite Palette relevanter Themen und Arbeitsfelder wird angesprochen. Dementsprechend kommen die ReferentInnen aus unterschiedlichen Bereichen und bewusst nicht allein aus der archivarischen Arbeitspraxis. Das soll dazu anregen, auch veränderte Perspektiven und Sichtweisen zu verstehen und zu nutzen.

Programm

"Mittwoch, 11. Mai 2011
Restaurant Zum Güldenen Schaf, Hauptstr. 115, 69117, Manessesaal (Fon 06221 – 20879)
Zeit
Thema
Dozent 19:00 Gemeinsames Abendessen
20:00
Eröffnung des Lehrgangs – Vorstellungsrunde
Dr. Peter Blum
(Stadtarchiv Heidelberg)
Donnerstag, 12. Mai 2011
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, 2- OG, Großer Ratssaal (Fon 06221 – 5820800)
TeilnehmerInnen werden um 8:10 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 10:00 Keller, Kittel, Kauz … – Aspekte der Wahrnehmung eines Berufsstandes Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein)
Kaffeepause
10:15 – 11:15 Auf den Punkt gebracht: Geschichte(n) statt Archiv Björn Berghausen (Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv)
Kaffeepause
11:30 – 12:30 Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Der Nutzen von Jubiläen für nachhaltige Archivarbeit Rüdiger Borstel M.A./Michael Pohlenz M.A. (Corporate History & Archives, Bayer Business Services GmbH, Leverkusen)
Gemeinsames Mittagessen (Kulturbrauerei, Fon 06221 – 502980)
14:00 – 15:00 Geschichte im Säurebad: Vom Historikerstreit zu Wikileaks Klaus J. Stöhlker (Klaus J. Stöhlker AG, Zürich)
Kaffeepause
15:15-16:15 Archive aufbauen und absichern – Archivische Dienstleistungen entwickeln und an den richtigen Stellen kommunizieren Michael Jurk M.A. (VdW/Eugen-Gutmann-Gesellschaft e.V./Hist. Archiv der Dresdner Bank, Commerzbank AG, Frankfurt)
Kaffeepause
16:30 – 17:30 Kooperationsstrategien oder „facholympischer Dreisprung“: Unternehmensgeschichte im Wechselspiel von Unternehmen, Wissenschaft und Unternehmensarchiv Dr. Andrea H. Schneider (Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V., Frankfurt)
19:00 Uhr Historisches Studentenlokal Zum Roten Ochsen, Hauptstr. 217 (Tel. 06221 – 20977)
Freitag, 13. Mai 2011
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, EG, Neuer Sitzungssaal (Fon 06221 – 5820750)
TeilnehmerInnen werden um 8:10 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 10:30 Der Fisch muss ins Netz – Wie das Unternehmensarchiv durch Lobbyarbeit und Netzwerke zum Thema wird Regina Zelms/Detlev Nolte M.A. (PASO Partnerin für Seminare und Seminarorganisation, Frankfurt)
Kaffeepause
10:45 – 12:30 Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler – Wie sich mit Kommunikation fürs Archiv punkten lässt Regina Zelms/Detlev Nolte M.A (s.o.)
Gemeinsames Mittagessen (China Restaurant Asia, Fon 06221 – 29713)
14:00 – 16:00 Fischrezepte aus aller Welt – Kochen wie die Meister! Die Zutaten: USP, CRM, Brandvalue und die Kücheninstrumente für das Marketing im Archiv Regina Zelms/Detlev Nolte M.A (s.o.)
Kaffeepause
16:15 – 17:15 Unternehmensgeschichte als Schatz, Unternehmensarchive als Schatzkammer und Unternehmensarchivare als Schatzsucher Gabriele Teichmann/Dominik (Hausarchiv Sal. Oppenheim Deutschland, Köln)
Wirtshaus zum Nepomuk, Obere Neckarstr. 2, 69117 Heidelberg (Fon 06221 – 739130)
Zeit
Thema
Dozent 19:00 – 20:00 Gemeinsames Abendessen 20:00 – 21:00 Lobbying, networking, cooperating and getting archival friends all over the world – How to improve archives and the archival profession, a field report Prof. Dr. Hans Eyvind Naess (National Archives of Norway, Stavanger; former chair: Section for Business and Labour Archives and Executive Board Member, International Council on Archives)
Samstag, 14. Mai 2011
Restaurant Zum Güldenen Schaf, Hauptstr. 115, 69117, Manessesaal (Fon 06221 – 20879, Hr. Spyridonos)
TeilnehmerInnen werden um 8:15 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 9:30 Netzwerkbildung und Synergie als Faktoren erfolgreicher Archivarbeit Dr. Eva Moser (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, München)
Kaffeepause
9:45 – 10:45
Warum Unternehmensgeschichte sexy ist und was Unternehmensarchiv(ar)e dazu beitragen können!
Dr. Dirk Reder
(Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer, Köln)
Kaffeepause
11:00 – 12:00 Der Archivar ist tot! Es lebe der Archivar! – Alte Klischees überwinden, neues Profil gewinnen! Podiumsdiskussion mit einem (archiv-)erfahrenen „Medienschaffenden“ Eberhard Reuß (SWR, Studio Mannheim)
Kaffeepause
12:00 – 12:30 Diskussion und Abschlussbesprechung Dr. Peter Blum (Stadtarchiv Heidelberg
Gemeinsames Mittagessen"


Quelle: Lehrgangsseite auf der Homepage des VdW

(E)



"Veranstaltungsort: KrönchenCenter, 2. OG, Markt 25, Siegen
Kategorie: Museum
Datum: 10.05.11
Uhrzeit: 19:00

Veranstalter/in:
Internet: http://www.siegen.de


In diesem Jahr wird in Südwestfalen das 150jährige Jubiläum der Anbindung unserer Region an das überregionale Eisenbahnnetz gefeiert. Am 10. Januar 1861 erreichte die erste Lokomotive aus Betzdorf kommend den Siegener Bahnhof und verband damit unsere Region mit der Deutz-Gießener-Eisenbahnstrecke. Am 6. August des selben Jahres wurde die Ruhr-Sieg-Bahn auf dem Teilstück zwischen Altena und Siegen eröffnet, wodurch sich nicht nur der Siegerländer Montanindustrie der Weg in das Ruhrgebiet eröffnete. Aus Anlass dieses historischen Meilensteines in der hiesigen Verkehrsgeschichte haben sich das Stadtarchiv Siegen und KulturSiegen zu einer gemeinsamen Ausstellung entschlossen, für die aus einem Fundus von mehr als 150 originalen Architekturzeichnungen von Eisenbahnbauten des gesamten südwestfälischen und angrenzenden rheinischen Raumes fünfzig Exponate ausgewählt wurden. So werden in der Ausstellung nicht nur Bahngebäude an den beiden Hauptstrecken zwischen Altena und Siegen beziehungsweise zwischen Siegen und Wissen präsentiert, sondern auch solche, die an kleineren Bahnhöfen der Nebenstrecken zu finden sind oder waren, wie zum Beispiel in Würgendorf oder Wildenburg, in Hilchenbach oder Schameder, in Röspe oder Drolshagen. Die Ausstellung ist bis 25. Juni zu sehen. / Info: 0271/404-3080 o. 0271/404-3055"

Quelle: Veranstaltungskalender der Stadt Siegen

(W)

http://www.goethe.de/wis/bib/fdk/de7501398.htm

Lambert Heller hat seinen Text mit CC0 (gemeinfrei) lizenziert.

(ML) INETBIB


Von der ZEIT:

http://blog.zeit.de/schueler/2011/05/03/wissenschaftliches-arbeiten/

(RSS)

http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.com/2011/05/wissenschaftsjournalismus-fur-dummies.html

Regel 5: Meiden sie Wikipedia!

Im seriösen Journalismus ist ohnehin klar, Wikipedia ist keine akzeptable Quelle. Aber im Wissenschaftsjournalismus ist die Bedrohung durch die Wikipedia noch um ein Vielfaches größer! Denn einen Artikel über einen Test der Allgemeinen Relativitätstheorie oder die Anzahl der Familien von Weichtieren in den Ozeanen schreibt sich am besten ohne irgendwelches Hintergrundwissen. Seien sie sicher, das Lesen des entsprechenden Wikipediaeintrags würde ihnen nur das spannende Konzept für ihren Artikel zunichte machen!

Beispiel (Frankfurter Rundschau, 5. August 2010): Die Frankfurter Rundschau führt schön vor Augen, wieviel besser ein Artikel wird, wenn man auf störendes Hintergrundwissen aus der Wikipedia verzichtet. Sie berichtet vom "Census of Marine Life", einem wissenschaftlichen Projekt, das eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Lebensformen in den Ozeanen durchführt. Und im Meer, da gibt's eine Menge Weichtiere. Weichtiere, also sowas wie z.B. Schlangen. Hätte man jetzt den Weichtiereintrag in der Wikipedia durchgelesen, oder den zu Schlangen, man hätte leicht erahnen können, daß Schlangen in etwa so sehr Weichtiere sind wie Elefanten. Aber man hätte dann nur solch dubiose Beispieltiere wie etwa Kopffüßer anführen können. Und darunter kann sich der Leser sicherlich nichts vorstellen. Schlangen sind da viel anschaulicher. Und der Artikel auch viel leserlicher!


(RSS)

Digitalisiert:

http://ora-web.swkk.de/digimo_online/digimo.entry?source=digimo.Digitalisat_anzeigen&a_id=10328

(W)

 

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