Wolf Thomas - am Montag, 14. Februar 2011, 22:47 - Rubrik: Archivbau
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"... The magnificent State Archives & Library, designed by architects Abend Singleton Associates, Inc., of Lenexa opened in 1995. The building features an innovative design, native construction materials, and a massive limestone conference table. ..."
Kansas Historical Society
Wolf Thomas - am Montag, 14. Februar 2011, 22:36 - Rubrik: Archivbau
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Da die Klägerin die kostenfreie Nutzung ihrer Software nur bei Einhaltung der Bestimmungen der LGPL erlaubt, steht ihr bei Nichteinhaltung dieses Regelwerks ein Schadensersatzanspruch nach den Grundsätzen der Lizenzanalogie dem Grunde nach zu, mag auch die berechtigte Nutzung kostenfrei sein.
Klare Worte vom LG Bochum http://goo.gl/I4CLb = Telemedicus.info
Klare Worte vom LG Bochum http://goo.gl/I4CLb = Telemedicus.info
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 21:16 - Rubrik: Archivrecht
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Interview mit Andreas Lange (Direktor des Computerspielemuseums Berlin) from Zukunftswerkstatt on Vimeo.
Wolf Thomas - am Montag, 14. Februar 2011, 20:54 - Rubrik: Museumswesen
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http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/14/greenpeace-co2-endlager/
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Sonntag eine Karte mit möglichen Standorten für ein C02-Endlager veröffentlicht. Die Liste mit den zugrunde liegenden Informationen stammt von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Die Behörde aber hatte die Veröffentlichung durch die Umweltorganisation untersagt, da die Datenbank dem Urheberrecht unterliege, in einem entsprechenden Schreiben heißt es: “Die BGR gewährt den Zugang zu den Informationen zum eigenen Gebrauch gemäß §53 UrhG. Sie erhalten keine Rechte zur Weitergabe oder Verbreitung der Daten.”
Den weiteren KURZEN Text (vgl. § 49 II UrhG), den ich zitierte, habe ich entfernt, nachdem mir folgende Mail zuging:
On Sun, 20 Feb 2011 11:16:19 +0100
Lorenz Matzat wrote:
> hallo herr graf
>
> ich bin autor des opendatablog von zeit.de. in ihrem blog
> nutzen sie
> weite teile eines meiner texte - sie geben zwar die
> quelle an, nicht den
> autor.
>
> http://archiv.twoday.net/stories/14634234/
>
> http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/14/greenpeace-co2-endlager/
>
> zeit online texte unterliegen dem copyright. bitte
> entfernen sie den
> text in der form. sie können gerne eine einleitung
> schreiben und einzlne
> zitate daraus verwenden.
>
>
> mfg, l.matzat
Wer es nötig hat, wegen der Übernahme eines rein berichtenden kurzen Textes zum Thema Open (!) Data so zu reagieren, hat es offenbar nötig. Wenn Verleger mit Leistungsschutzrechtambitionen im Netz herumballern, dann habe ich dafür ein gewisses Verständnis. Kein Verständnis habe ich dafür, wenn ein Autor, dem es in diesem Fall um die Sache gehen sollte, sich so anstellt.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Sonntag eine Karte mit möglichen Standorten für ein C02-Endlager veröffentlicht. Die Liste mit den zugrunde liegenden Informationen stammt von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Die Behörde aber hatte die Veröffentlichung durch die Umweltorganisation untersagt, da die Datenbank dem Urheberrecht unterliege, in einem entsprechenden Schreiben heißt es: “Die BGR gewährt den Zugang zu den Informationen zum eigenen Gebrauch gemäß §53 UrhG. Sie erhalten keine Rechte zur Weitergabe oder Verbreitung der Daten.”
Den weiteren KURZEN Text (vgl. § 49 II UrhG), den ich zitierte, habe ich entfernt, nachdem mir folgende Mail zuging:
On Sun, 20 Feb 2011 11:16:19 +0100
Lorenz Matzat wrote:
> hallo herr graf
>
> ich bin autor des opendatablog von zeit.de. in ihrem blog
> nutzen sie
> weite teile eines meiner texte - sie geben zwar die
> quelle an, nicht den
> autor.
>
> http://archiv.twoday.net/stories/14634234/
>
> http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/14/greenpeace-co2-endlager/
>
> zeit online texte unterliegen dem copyright. bitte
> entfernen sie den
> text in der form. sie können gerne eine einleitung
> schreiben und einzlne
> zitate daraus verwenden.
>
>
> mfg, l.matzat
Wer es nötig hat, wegen der Übernahme eines rein berichtenden kurzen Textes zum Thema Open (!) Data so zu reagieren, hat es offenbar nötig. Wenn Verleger mit Leistungsschutzrechtambitionen im Netz herumballern, dann habe ich dafür ein gewisses Verständnis. Kein Verständnis habe ich dafür, wenn ein Autor, dem es in diesem Fall um die Sache gehen sollte, sich so anstellt.
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 20:52 - Rubrik: Archivrecht
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Archiv ausräumen from Rö Ne on Vimeo.
Wolf Thomas - am Montag, 14. Februar 2011, 20:51 - Rubrik: Wahrnehmung
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http://de.wikiquote.org/w/index.php?title=Heinrich_Rudolf_Hertz&oldid=433027
Wie
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Zitieren_von_B.C3.BCchern
zu entnehmen ist, benötigt man zum Zitieren von Google Books lediglich die ID und den Code der Paginierung. Wenn man den Link auf die Startseite als benutzerunfreundlich ansieht, kann man mit
&printsec=frontcover
die Titelseite verlinken.
http://books.google.ch/books?id=EcVpwmPHw40C&pg=PA97
http://books.google.ch/books?id=EcVpwmPHw40C&printsec=frontcover
Aber auch, wenn man einen Schnipsel zitieren möchte, kann man die URL erheblich kürzen:
http://books.google.ch/books?id=EcVpwmPHw40C&q=alles,%20was%20ist,%20aus%20dem%20Äther%20geschaffen
Den Zitier-Link, den Google anbietet, kann man getrost ignorieren. Er enthält auch eindeutig Nutzloses wie lpg (letzte besuchte Seite, aber wen geht es etwas an, welche seite ich als letzte vorher besucht habe?).

Wie
http://de.wikisource.org/wiki/Wikisource:Google_Book_Search#Zitieren_von_B.C3.BCchern
zu entnehmen ist, benötigt man zum Zitieren von Google Books lediglich die ID und den Code der Paginierung. Wenn man den Link auf die Startseite als benutzerunfreundlich ansieht, kann man mit
&printsec=frontcover
die Titelseite verlinken.
http://books.google.ch/books?id=EcVpwmPHw40C&pg=PA97
http://books.google.ch/books?id=EcVpwmPHw40C&printsec=frontcover
Aber auch, wenn man einen Schnipsel zitieren möchte, kann man die URL erheblich kürzen:
http://books.google.ch/books?id=EcVpwmPHw40C&q=alles,%20was%20ist,%20aus%20dem%20Äther%20geschaffen
Den Zitier-Link, den Google anbietet, kann man getrost ignorieren. Er enthält auch eindeutig Nutzloses wie lpg (letzte besuchte Seite, aber wen geht es etwas an, welche seite ich als letzte vorher besucht habe?).

KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 20:03 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Wer in Kerpen mit einem Quad einen spektakulären Unfall baut, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
http://www.jurpc.de/rechtspr/20110004.htm
Oder sachlicher: "Eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild durch die Veröffentlichung eines Videos im Internet liegt nicht vor, wenn die abgebildete Person in dem Video nicht erkennbar ist. Eine Erkennbarkeit der abgebildeten Person ergibt sich nicht aus der Veröffentlichung eines Kraftfahrzeugkennzeichens."
http://www.jurpc.de/rechtspr/20110004.htm
Oder sachlicher: "Eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild durch die Veröffentlichung eines Videos im Internet liegt nicht vor, wenn die abgebildete Person in dem Video nicht erkennbar ist. Eine Erkennbarkeit der abgebildeten Person ergibt sich nicht aus der Veröffentlichung eines Kraftfahrzeugkennzeichens."
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 18:46 - Rubrik: Archivrecht
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Zu der unter http://archiv.twoday.net/stories/11422675/ angezeigten Hamburger Entscheidung liegt ein Beitrag von Lars Jaeschke vor:
http://www.jurpc.de/aufsatz/20110006.htm
Fazit:
RSS-Feeds verlinken letztlich nur auf Werke, die bereits öffentlich zugänglich gemacht worden sind. Das "öffentlich zugänglich machen" kann nach richtiger Ansicht nur einmal geschehen und ist einheitlich zu beurteilen. Entscheidend ist, ob der Dritte die jeweiligen Werke unabhängig von der ursprünglichen Quelle vorhält, oder ob nur auf bereits veröffentlichte Werke verlinkt wird. Letzteres ist wie dargelegt bei RSS-Feeds der Fall. Es ist daher zu erwarten, dass diese Rechtsprechung des AG Hamburg, sollten Obergerichte über ähnliche Sachverhalte zu entscheiden haben, revidiert werden wird. Ob Internetseitenbetreiber nach der aktuellen Entscheidung des AG Hamburg alle RSS-Links auf Informationen Dritter von ihren Seiten entfernen sollten ist, solange sich keine obergerichtliche Klärung derartiger Sachverhalte vorliegt, eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft.
http://www.jurpc.de/aufsatz/20110006.htm
Fazit:
RSS-Feeds verlinken letztlich nur auf Werke, die bereits öffentlich zugänglich gemacht worden sind. Das "öffentlich zugänglich machen" kann nach richtiger Ansicht nur einmal geschehen und ist einheitlich zu beurteilen. Entscheidend ist, ob der Dritte die jeweiligen Werke unabhängig von der ursprünglichen Quelle vorhält, oder ob nur auf bereits veröffentlichte Werke verlinkt wird. Letzteres ist wie dargelegt bei RSS-Feeds der Fall. Es ist daher zu erwarten, dass diese Rechtsprechung des AG Hamburg, sollten Obergerichte über ähnliche Sachverhalte zu entscheiden haben, revidiert werden wird. Ob Internetseitenbetreiber nach der aktuellen Entscheidung des AG Hamburg alle RSS-Links auf Informationen Dritter von ihren Seiten entfernen sollten ist, solange sich keine obergerichtliche Klärung derartiger Sachverhalte vorliegt, eine Frage der persönlichen Risikobereitschaft.
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 18:36 - Rubrik: Archivrecht
http://www.jurpc.de/rechtspr/20110022.htm
Bei Fotos von Ausdrucken könnte dagegen ein Gebührentatbestand umgangen werden - und eine solche Umgehung ist ja ohnehin das schlimmste, was für fiskalische Sessel*** denkbar ist.
Bei Fotos von Ausdrucken könnte dagegen ein Gebührentatbestand umgangen werden - und eine solche Umgehung ist ja ohnehin das schlimmste, was für fiskalische Sessel*** denkbar ist.
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 18:33 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 18:12 - Rubrik: Fotoueberlieferung
Wer hat ernsthaft angenommen, dass die Europeana Public Domain Charter mehr als ein heuchlerisches Lippenbekenntnis ist?
http://archiv.twoday.net/stories/6290825/
Einem Teil der Metadaten wurden nun Links zu "Europeana Rights" hinzugefügt, unter anderem einem Druck von 1823, der natürlich Public Domain ist, wobei das auch für das Digitalisat gelten sollte (gemäß der Charter und europäischem Urheberrecht, das kein Schutzrecht für originalgetreue Reproduktionen vorsieht):
Letters of Polish king Jan III written to queen Marie Casimire during the Vienna expedition in 1683
Verlinkt wird aber Rights Reserved:
"This item is protected by copyright and/or related rights. This item is accessible without charge, but its use is subject to the licensing conditions set by the organization giving access to it.
Unless expressly stated otherwise in the licensing conditions, you are free to make any of the acts permitted by your national copyright and related rights act, including browsing, printing and making a copy for your own personal purposes.
All other acts of reproduction and communication to the public are subject to the licensing conditions attached to the work."
http://europeana.eu/portal/rr-f.html
Indem die Europeana selbst jegliche Form kommerziellen Gebrauchs in ihren Terms of use (niederländischem Recht unterliegend) verbietet. macht sie deutlich, dass es ihr nicht um Public Domain geht:
http://europeana.eu/portal/termsofservice.html
Update:
Jonathan Purday schrieb mir:
"Many thanks for your email. I'm afraid it's not one that I am really in
a position to answer; you would have to ask the originating organisation
that question. Europeana makes no decisions about rights whatsoever:
those who submit data about their content make the decisions about the
rights information. Europeana simply displays the information provided.
We do, however, recommend that material that is in the public domain
before digitisation should remain in the public domain after
digitisation. The Charter makes recommendations, but it is not a
contract with our data providers. They are autonomous organisations, at
liberty to make their own assessments of rights.
You will find it useful to read the Public Domain Charter that we
published last year:
http://version1.europeana.eu/web/europeana-project/publications/
I hope this helps explain the situation."
Diese Antwort ist irreführend. Die Aussage, dass ein digitales Objekt rechtlich geschützt ist, ist eine Tatsachenbehauptung, die auf der zitierten Seite von der Europeana und niemandem sonst aufgestellt wird.
Natürlich sieht die Europeana das anders:
"That is data supplied by the provider, not by Europeana.
If a data provider chooses to assert a right that you might question, you are at liberty to do so.
But your case is best taken up with the provider, not with Europeana as the intermediary.
I'm not in a position to comment further on this question: I've done my best to explain Europeana's position."
http://archiv.twoday.net/stories/6290825/
Einem Teil der Metadaten wurden nun Links zu "Europeana Rights" hinzugefügt, unter anderem einem Druck von 1823, der natürlich Public Domain ist, wobei das auch für das Digitalisat gelten sollte (gemäß der Charter und europäischem Urheberrecht, das kein Schutzrecht für originalgetreue Reproduktionen vorsieht):
Letters of Polish king Jan III written to queen Marie Casimire during the Vienna expedition in 1683
Verlinkt wird aber Rights Reserved:
"This item is protected by copyright and/or related rights. This item is accessible without charge, but its use is subject to the licensing conditions set by the organization giving access to it.
Unless expressly stated otherwise in the licensing conditions, you are free to make any of the acts permitted by your national copyright and related rights act, including browsing, printing and making a copy for your own personal purposes.
All other acts of reproduction and communication to the public are subject to the licensing conditions attached to the work."
http://europeana.eu/portal/rr-f.html
Indem die Europeana selbst jegliche Form kommerziellen Gebrauchs in ihren Terms of use (niederländischem Recht unterliegend) verbietet. macht sie deutlich, dass es ihr nicht um Public Domain geht:
http://europeana.eu/portal/termsofservice.html
Update:
Jonathan Purday schrieb mir:
"Many thanks for your email. I'm afraid it's not one that I am really in
a position to answer; you would have to ask the originating organisation
that question. Europeana makes no decisions about rights whatsoever:
those who submit data about their content make the decisions about the
rights information. Europeana simply displays the information provided.
We do, however, recommend that material that is in the public domain
before digitisation should remain in the public domain after
digitisation. The Charter makes recommendations, but it is not a
contract with our data providers. They are autonomous organisations, at
liberty to make their own assessments of rights.
You will find it useful to read the Public Domain Charter that we
published last year:
http://version1.europeana.eu/web/europeana-project/publications/
I hope this helps explain the situation."
Diese Antwort ist irreführend. Die Aussage, dass ein digitales Objekt rechtlich geschützt ist, ist eine Tatsachenbehauptung, die auf der zitierten Seite von der Europeana und niemandem sonst aufgestellt wird.
Natürlich sieht die Europeana das anders:
"That is data supplied by the provider, not by Europeana.
If a data provider chooses to assert a right that you might question, you are at liberty to do so.
But your case is best taken up with the provider, not with Europeana as the intermediary.
I'm not in a position to comment further on this question: I've done my best to explain Europeana's position."
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 17:18 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.medievalists.net/2010/12/30/top-ten-medieval-stories-of-2010/
#1 Digital Projects allow vast access to medieval resources
# 2 The demise of palaeography at King’s College London
# 7 Remains of Eadgyth, Anglo-Saxon Queen, discovered in German Cathedral
#1 Digital Projects allow vast access to medieval resources
# 2 The demise of palaeography at King’s College London
# 7 Remains of Eadgyth, Anglo-Saxon Queen, discovered in German Cathedral
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 17:09 - Rubrik: English Corner
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Diskussion in den Kommentaren zu
http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2011/02/die-feste-anstellung-und-die-wahrheit.php
http://www.scienceblogs.de/wissenschaftsfeuilleton/2011/02/die-feste-anstellung-und-die-wahrheit.php
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http://paralipomenes.net/wordpress/archives/3900
Ich verzichte auf die Einbindung der Präsentation, da dies für manche Benutzer zu Problemen führt.
Ich verzichte auf die Einbindung der Präsentation, da dies für manche Benutzer zu Problemen führt.
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 17:01 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 16:46 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Landgericht Braunschweig. Urteil vom 12.08.2009, Az.: 9 S 417/08
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/12-08-2009-lg-braunschweig-9-s-417-08.html
Eine befriedigende Darstellung des Sachverhalts gibt das Urteil nicht, aber aus den Ausführungen ist zu entnehmen, dass es sich um einen Artikel über eine Ausstellung handelte, der dort gezeigte geschützte Bilder abbildete. Während das Amtsgericht der Klage stattgegeben hatte, macht das LG deutlich, dass die Verwendung nicht durch bloßen Zeitablauf unzulässig wird.
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/12-08-2009-lg-braunschweig-9-s-417-08.html
Eine befriedigende Darstellung des Sachverhalts gibt das Urteil nicht, aber aus den Ausführungen ist zu entnehmen, dass es sich um einen Artikel über eine Ausstellung handelte, der dort gezeigte geschützte Bilder abbildete. Während das Amtsgericht der Klage stattgegeben hatte, macht das LG deutlich, dass die Verwendung nicht durch bloßen Zeitablauf unzulässig wird.
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 16:27 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.bbc.co.uk/news/uk-12419712
http://britishlibrary.typepad.co.uk/digitisedmanuscripts/2011/02/the-oldest-valentine.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

http://britishlibrary.typepad.co.uk/digitisedmanuscripts/2011/02/the-oldest-valentine.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Valentinstag

KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 15:51 - Rubrik: Unterhaltung
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Es ist eine Schande, dass so wenige dieser ausgezeichneten US-Karten in kostenfreien Angeboten verfügbar sind:
http://bibliodyssey.blogspot.com/2011/02/sanborn-fire-insurance-map-typography.html

http://bibliodyssey.blogspot.com/2011/02/sanborn-fire-insurance-map-typography.html

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http://hereandthere123.blogspot.com/2011/02/tour-of-special-collections-and.html besuchte die Sondersammlungen und das Archiv der S.C. Williams Library at Stevens Institute of Technology.
"Another exhibit room used as a reading room for the archives is the Taylor room (shown below)."

"Another exhibit room used as a reading room for the archives is the Taylor room (shown below)."

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http://baselab.base-search.net/
Die neue Version der wissenschaftlichen Suchmaschine ist im BASE-LAB verfügbar und unterscheidet sich erheblich von der bisherigen Version. Siehe das Blog
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/base/
Es gibt noch ein OAI-Blog, bei dem man allerdings weitgehend darauf verzichtet hat, Links anklickbar zu gestalten, was selbst für OAI-PMH-Freaks wenig professionell anmutet.
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/baseoai/
Die neue Version der wissenschaftlichen Suchmaschine ist im BASE-LAB verfügbar und unterscheidet sich erheblich von der bisherigen Version. Siehe das Blog
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/base/
Es gibt noch ein OAI-Blog, bei dem man allerdings weitgehend darauf verzichtet hat, Links anklickbar zu gestalten, was selbst für OAI-PMH-Freaks wenig professionell anmutet.
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/baseoai/
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http://fototeca.inah.gob.mx/fototeca/
Mehr als die Hälfte der über 900.000 Bilder sollen jetzt bereits online sein, glaubt man den Ankündigungen in der Presse:
http://www.elfinanciero.com.mx/index.php/cultura/12333
http://eleconomista.com.mx/entretenimiento/2011/02/04/miles-fotografias-historicas-catalogo-electronico
Update:
http://filosofiastoria.wordpress.com/2011/02/14/fototeca-del-messico-online/
Arcada interior del "Casino Español", vista parcial
Mehr als die Hälfte der über 900.000 Bilder sollen jetzt bereits online sein, glaubt man den Ankündigungen in der Presse:
http://www.elfinanciero.com.mx/index.php/cultura/12333
http://eleconomista.com.mx/entretenimiento/2011/02/04/miles-fotografias-historicas-catalogo-electronico
Update:
http://filosofiastoria.wordpress.com/2011/02/14/fototeca-del-messico-online/
Arcada interior del "Casino Español", vista parcialKlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 02:13 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://hdl.handle.net/1911/9294
Das Projekt TIMEA hat auch einige deutschsprachige Bücher zugänglich gemacht:
http://timea.rice.edu/

Das Projekt TIMEA hat auch einige deutschsprachige Bücher zugänglich gemacht:
http://timea.rice.edu/

KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 02:04 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://178.63.252.42/
Download the bbc.closing.sites.archive.torrent file
On Monday 24th January 2011 the BBC announced that it would be restructuring its online department - with 360 job losses and the deletion of 200 of its top level directories (including the websites that live under them - eg http://www.bbc.co.uk/blast). 172 of of those top level directories are due to be deleted within the coming 12 months.
Most of these sites are already 'mothballed', which means that the BBC has discontinued the development of these websites on a day-to-day basis. However with this announcement the BBC has decided to go further and physically delete these sites from its servers - thus removing them from the Internet altogether in the name of 'significant' cost savings.
(Nick Reynolds, Social Media Executive for BBC Online and also a thoroughly nice chap, has pointed out the BBC's side of this, which I am delighted to link to in the interest of fairness)
As time goes on, the on-going cost of storing website data decreases - to the extent that the sum total of these sites is practically nothing by today's standards.
The purpose of this project is to show how the entire 172 public facing websites that are earmarked for deletion have been copied, archived, distributed and republished online - independently - for the price of a cup of Starbucks coffee (around $3.99).
In other words the true cost saving of this horrendous exercise is nothing more than your morning's grande skinny caramel latte.
Why has this come about?
Senior BBC management, who amusingly often incorrectly refer to their top level directories as "top level domains", are taking the drastic action of deleting almost half of their website catalogue of sites. The reason for this is to demonstrate cost savings within the department which form part of the BBC's response to a net decrease in the size of the license fee it may collect, as determined by the UK Government. Although we are in harsh economic times with cuts across the board, these attempts to downsize and weaken the organization began with the Hutton Inquiry in 2003 under the Labour government and continue through to today under the Tory/Lib Dem coalition (now catalysed by the influence of 3rd parties with their own agendas such as Rupert Murdoch's News Corp).
A weaker BBC means a weaker free press and in turn a weaker British democracy and society at large.
The purpose of this project is to expose the 'cost savings' of this proposed exercise as nothing more than a charade to appease the detractors to a strong BBC, and to curry favour with the current government. BBC's current senior management has demonstrated a lack of leadership and a lack of courage in pushing back on these demands.
Instead, they are prepared to sacrifice a large amount of still useful, marginal-cost content in order to horse trade for concessions elsewhere, as they cave in to this pressure.
So what did I do?
When I found out the BBC would be deleting 172 of its websites, I spidered and downloaded all of the content under each of these top level directories on the bbc.co.uk domain. I purchased a $3.99 'low end box' type VPS server and began the crawl. In total this took just under 24hrs - and would have been quicker if I had been less kind to the BBC's servers. For the aforementioned cost of $3.99 for a cup of Starbucks coffee, anyone can obtain, store and keep this content alive and accessible to the general public. And with this torrent I've already done the heavy lifting of retrieving the data for you.
This $3.99/month box is now hosting the content and making it available both via both the web and via bit torrent. I may mirror the sites here when the sites are purged from the BBC's servers, right now I'm using the bandwidth to seed the torrent
Clearly the BBC has additional costs associated with its size and scale, compounded due to the poor decision to sell off the organization's technical infrastructure to Siemens, from whom it now rents those services back from. But even rounding up those 12 cups of coffee/year to £10,000/year, this still represents negligible budget impact and significant license payer value.
So what is in this torrent?
Contained within this torrent is a gzip tarball of each site, archived individually, allowing you to download just the site(s) you are interested in.
How you can help
I encourage you to download and seed what you can in order to maintain the availability of these sites once the BBC purges them from its webservers. If you have a webserver you could also host some or all of these sites - although this may have legal implications (please consult your lawyer).
Finally, if you desire a strong and independent BBC then I implore you to make your feelings known to your local MP and directly to Jeremy 'Cunt' Hunt, Secretary of State for Culture, Olympics, Media and Sport. You may also wish to communicate to Mark Thompson (BBC Director General) and the BBC Trust your desire to see a stronger BBC position in negotiations with the government around the cuts to the BBC's funding.
PS: You may also find these thoughts of interest: http://adactio.com/journal/4336/, http://www.currybet.net/cbet_blog/2011/01/vandalism-of-bbc-online-history.php
Download the bbc.closing.sites.archive.torrent file
On Monday 24th January 2011 the BBC announced that it would be restructuring its online department - with 360 job losses and the deletion of 200 of its top level directories (including the websites that live under them - eg http://www.bbc.co.uk/blast). 172 of of those top level directories are due to be deleted within the coming 12 months.
Most of these sites are already 'mothballed', which means that the BBC has discontinued the development of these websites on a day-to-day basis. However with this announcement the BBC has decided to go further and physically delete these sites from its servers - thus removing them from the Internet altogether in the name of 'significant' cost savings.
(Nick Reynolds, Social Media Executive for BBC Online and also a thoroughly nice chap, has pointed out the BBC's side of this, which I am delighted to link to in the interest of fairness)
As time goes on, the on-going cost of storing website data decreases - to the extent that the sum total of these sites is practically nothing by today's standards.
The purpose of this project is to show how the entire 172 public facing websites that are earmarked for deletion have been copied, archived, distributed and republished online - independently - for the price of a cup of Starbucks coffee (around $3.99).
In other words the true cost saving of this horrendous exercise is nothing more than your morning's grande skinny caramel latte.
Why has this come about?
Senior BBC management, who amusingly often incorrectly refer to their top level directories as "top level domains", are taking the drastic action of deleting almost half of their website catalogue of sites. The reason for this is to demonstrate cost savings within the department which form part of the BBC's response to a net decrease in the size of the license fee it may collect, as determined by the UK Government. Although we are in harsh economic times with cuts across the board, these attempts to downsize and weaken the organization began with the Hutton Inquiry in 2003 under the Labour government and continue through to today under the Tory/Lib Dem coalition (now catalysed by the influence of 3rd parties with their own agendas such as Rupert Murdoch's News Corp).
A weaker BBC means a weaker free press and in turn a weaker British democracy and society at large.
The purpose of this project is to expose the 'cost savings' of this proposed exercise as nothing more than a charade to appease the detractors to a strong BBC, and to curry favour with the current government. BBC's current senior management has demonstrated a lack of leadership and a lack of courage in pushing back on these demands.
Instead, they are prepared to sacrifice a large amount of still useful, marginal-cost content in order to horse trade for concessions elsewhere, as they cave in to this pressure.
So what did I do?
When I found out the BBC would be deleting 172 of its websites, I spidered and downloaded all of the content under each of these top level directories on the bbc.co.uk domain. I purchased a $3.99 'low end box' type VPS server and began the crawl. In total this took just under 24hrs - and would have been quicker if I had been less kind to the BBC's servers. For the aforementioned cost of $3.99 for a cup of Starbucks coffee, anyone can obtain, store and keep this content alive and accessible to the general public. And with this torrent I've already done the heavy lifting of retrieving the data for you.
This $3.99/month box is now hosting the content and making it available both via both the web and via bit torrent. I may mirror the sites here when the sites are purged from the BBC's servers, right now I'm using the bandwidth to seed the torrent
Clearly the BBC has additional costs associated with its size and scale, compounded due to the poor decision to sell off the organization's technical infrastructure to Siemens, from whom it now rents those services back from. But even rounding up those 12 cups of coffee/year to £10,000/year, this still represents negligible budget impact and significant license payer value.
So what is in this torrent?
Contained within this torrent is a gzip tarball of each site, archived individually, allowing you to download just the site(s) you are interested in.
How you can help
I encourage you to download and seed what you can in order to maintain the availability of these sites once the BBC purges them from its webservers. If you have a webserver you could also host some or all of these sites - although this may have legal implications (please consult your lawyer).
Finally, if you desire a strong and independent BBC then I implore you to make your feelings known to your local MP and directly to Jeremy 'Cunt' Hunt, Secretary of State for Culture, Olympics, Media and Sport. You may also wish to communicate to Mark Thompson (BBC Director General) and the BBC Trust your desire to see a stronger BBC position in negotiations with the government around the cuts to the BBC's funding.
PS: You may also find these thoughts of interest: http://adactio.com/journal/4336/, http://www.currybet.net/cbet_blog/2011/01/vandalism-of-bbc-online-history.php
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 01:39 - Rubrik: English Corner
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http://search.books2ebooks.eu/
Was soll es, eine Suche anzubieten, die es nicht erlaubt, die wenigen Ebooks herauszufiltern, denn der Katalog enthält vor allem Bücher, die digitalisiert werden könnten.
Wieso bei der Suche nach leipzig und der Eingrenzung auf Ebooks aus Olmütz ein Digitalisat der HAB erscheint, erschließt sich mir nicht:
http://search.books2ebooks.eu/Record/vkol000664737
Auch sonst sind die Suchergebnisse alles andere als hilfreich (z.B. kein einziges Ebook bei der Suche nach tartu in Estland). Als Nachweisinstrument für Digitalisate ist das Angebot so gut wie unbrauchbar.
Was soll es, eine Suche anzubieten, die es nicht erlaubt, die wenigen Ebooks herauszufiltern, denn der Katalog enthält vor allem Bücher, die digitalisiert werden könnten.
Wieso bei der Suche nach leipzig und der Eingrenzung auf Ebooks aus Olmütz ein Digitalisat der HAB erscheint, erschließt sich mir nicht:
http://search.books2ebooks.eu/Record/vkol000664737
Auch sonst sind die Suchergebnisse alles andere als hilfreich (z.B. kein einziges Ebook bei der Suche nach tartu in Estland). Als Nachweisinstrument für Digitalisate ist das Angebot so gut wie unbrauchbar.
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 01:19 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Diese waren schon häufiger Thema hier. Welche Dimensionen das Phänomen hat, sieht man unter anderem an den Links zu mdz10 auf
http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/r.html (78 Treffer für mdz10)
Update 14.1.: Aufgrund von Serverarbeiten funktionieren derzeit die persistenten Links des MDZ nicht z.B.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00057439/image_1
http://www.philological.bham.ac.uk/bibliography/r.html (78 Treffer für mdz10)
Update 14.1.: Aufgrund von Serverarbeiten funktionieren derzeit die persistenten Links des MDZ nicht z.B.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00057439/image_1
KlausGraf - am Montag, 14. Februar 2011, 01:17 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://hul.harvard.edu/news/2011_0203.html
Bereits seit Mitte November 2010 wurde Harvard unter den Mitgliedern aufgeführt.
Bereits seit Mitte November 2010 wurde Harvard unter den Mitgliedern aufgeführt.
KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 23:52 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Das Fanforum des Nürburgrings mit über 60.000 Einträgen musste aufgrund einer einstweiligen Verfügung des LG Köln vom Netz genommen werden, da der Betreiber sich nicht imstande sah, die Auflagen der Unterlassungserklärung zu erfüllen.
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Nach-einstweiliger-Verfuegung-Nuerburgringforum-geht-vom-Netz-_arid,203884.html
Interview mit dem Betreiber:
http://medialdigital.de/2011/02/13/immer-mit-einem-fus-in-der-privatinsolvenz-interview-mit-n-forum-betreiber-mike-frison/
Update:
http://www.gulli.com/news/n-rburgring-kritiker-per-abmahnung-kaltgestellt-2011-02-14
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1392575/
http://www.internet-law.de/2011/05/betreiber-des-n-forums-unterliegt-beim-landgericht-koln.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Nach-einstweiliger-Verfuegung-Nuerburgringforum-geht-vom-Netz-_arid,203884.html
Interview mit dem Betreiber:
http://medialdigital.de/2011/02/13/immer-mit-einem-fus-in-der-privatinsolvenz-interview-mit-n-forum-betreiber-mike-frison/
Update:
http://www.gulli.com/news/n-rburgring-kritiker-per-abmahnung-kaltgestellt-2011-02-14
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1392575/
http://www.internet-law.de/2011/05/betreiber-des-n-forums-unterliegt-beim-landgericht-koln.html
KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 23:32 - Rubrik: Archivrecht
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"WikiLeaks war lange alles andere als eine gut organisierte Hacktivisten-Guerilla, sondern eine Handvoll verpeilter Nerds."
http://www.welt.de/print/wams/kultur/article12524498/Enthuellt-Die-Julian-Depeschen.html
Siehe auch
http://www.news.de/medien/855124658/oeffentlicher-krieg-um-wikileaks/1/
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/wikileaks_hat_die_oeffentlichkeit_getaeuscht_1.9498131.html
http://www.perlentaucher.de/buch/35789.html
http://archiv.twoday.net/search?q=wikileaks
http://archiv.twoday.net/topics/Informationsfreiheit+und+Transparenz/

http://www.welt.de/print/wams/kultur/article12524498/Enthuellt-Die-Julian-Depeschen.html
Siehe auch
http://www.news.de/medien/855124658/oeffentlicher-krieg-um-wikileaks/1/
http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/wikileaks_hat_die_oeffentlichkeit_getaeuscht_1.9498131.html
http://www.perlentaucher.de/buch/35789.html
http://archiv.twoday.net/search?q=wikileaks
http://archiv.twoday.net/topics/Informationsfreiheit+und+Transparenz/

KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 23:13 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 21:21 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 21:09
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http://listas.bcl.jcyl.es:81/read/messages?id=9882
Links zu Open-Access-Veröffentlichungen über Repositorien.
Links zu Open-Access-Veröffentlichungen über Repositorien.
KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 20:47 - Rubrik: Open Access
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http://log.netbib.de/archives/2011/02/13/netbib-in-einigen-zahlen/
Zur Geschichte schreibt Gründer Edlef Stabenau: "Nachdem ich zunächst alleine geschrieben hatte, suchte
ich im November 2001 über die Liste INETBIB eine „Urlaubsvertretung“.
Es meldeten sich Klaus Graf, Jürgen
Plieninger und Christian Spließ, mit leichten Bedenken,
ob sie mit dem „System Weblog“ zurecht kommen würden.
Aber da das so genannte „Posten“ eines Eintrages
genauso einfach wie das Verfassen einer Mail über einen
Webmail-Account ist, bedurfte es nur einer sehr kurzen
Einweisung und die Kollegen legten los."
http://www.bibliothek-saur.de/2007_2/212-219.pdf
Zur Geschichte schreibt Gründer Edlef Stabenau: "Nachdem ich zunächst alleine geschrieben hatte, suchte
ich im November 2001 über die Liste INETBIB eine „Urlaubsvertretung“.
Es meldeten sich Klaus Graf, Jürgen
Plieninger und Christian Spließ, mit leichten Bedenken,
ob sie mit dem „System Weblog“ zurecht kommen würden.
Aber da das so genannte „Posten“ eines Eintrages
genauso einfach wie das Verfassen einer Mail über einen
Webmail-Account ist, bedurfte es nur einer sehr kurzen
Einweisung und die Kollegen legten los."
http://www.bibliothek-saur.de/2007_2/212-219.pdf
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Ein nur zu bekanntes Phänomen, das die Google-Bücher insbesondere für kunst- und technikgeschichtliche Studien vielfach wertlos macht, illustriert von
http://latribunedesarchives.blogspot.com/2011/02/qui-veut-faire-numeriser-ses-livres-par.html
http://latribunedesarchives.blogspot.com/2011/02/qui-veut-faire-numeriser-ses-livres-par.html
KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 20:18 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Innerhalb des "bauforum24.biz" wird der Baufortschritt an der Duisburger Baustelle seit dem 10. April 2009 (unmittelbar vor dem 1. Spatenstich) dokumentiert. Schwerpunkt der Bilder sind - wie nicht anders zu erwarten - die dort eingesetzten Baumaschinen. aber genügend Bilder vermitteln einen guten Eindruck von der Baustelle.
Link: http://forum.bauforum24.biz/forum/index.php?showtopic=34204
Link: http://forum.bauforum24.biz/forum/index.php?showtopic=34204
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 18:40 - Rubrik: Staatsarchive
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http://www.sankt-georgen.de/hugo/prosopographie/index.php?page=selectPerson
"In der „Prosopographischen Datenbank“ können Sie nach den Namen von Personen suchen, die in Verbindung mit der Abtei Saint-Victor bei Paris standen. "
"In der „Prosopographischen Datenbank“ können Sie nach den Namen von Personen suchen, die in Verbindung mit der Abtei Saint-Victor bei Paris standen. "
KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 18:26 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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"The United States’ premier archivist loses a precious account to his ex-wife in the UK and ends up desperately trying to win back the account, and eventually, his wife.... The film has a script by Ann Cherkis whose only credit is a David Duchovny and Olivia Thirlby horror film, "The Secret." Colin Firth has been offered the lead role, but of course, it remains to be seen if any of this ends up coming together.
.....
Produced by: Michael Stipe
Produced by: Single Cell Pictures"
Link:Blog "The Playlist"
.....
Produced by: Michael Stipe
Produced by: Single Cell Pictures"
Link:Blog "The Playlist"
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 18:18 - Rubrik: Wahrnehmung
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Dr. Frank Präger, Leiter des Stadtarchivs Neumarkt i.d. OPF, hat eine bemerkenswerte Seite/Datenbank eingerichtet:
http://www.frankpraeger.de/
Das 18. Jahrhundert war - wie bereits Ernst Schubert in seiner grundlegenden Darstellung "Arme Leute, Bettler und Gauner im Franken des 18. Jahrhunderts" (Neustadt an der Aisch 1990, S. 1 ff.) feststellt - ein Jahrhundert der Bettler. Groß war die Zahl der sesshaften Ortsarmen, der zeitweise in Not Geratenen und der dauerhaft ohne festen Wohnsitz im Land streifenden Bettler. Verlässliche Zahlen liegen uns für diese vorstatistische Zeit nicht vor.
In dieser Darstellung sollen die mittellosen und bedürftigen Menschen mit ihren individuellen Lebensläufen sichtbar gemacht werden. Streng wissenschaftlich werden die Informationen aus verschiedensten Quellen zusammengetragen. Sie stellen damit eine Materialsammlung zu Armen, Bettler und Vaganten im gesamten süddeutschen Raum während der Zeit von 1700 bis 1799 dar, die von der wissenschaftlichen Forschung ebenso wie von Heimatforschern und Familienforschern genutzt werden kann.

http://www.frankpraeger.de/
Das 18. Jahrhundert war - wie bereits Ernst Schubert in seiner grundlegenden Darstellung "Arme Leute, Bettler und Gauner im Franken des 18. Jahrhunderts" (Neustadt an der Aisch 1990, S. 1 ff.) feststellt - ein Jahrhundert der Bettler. Groß war die Zahl der sesshaften Ortsarmen, der zeitweise in Not Geratenen und der dauerhaft ohne festen Wohnsitz im Land streifenden Bettler. Verlässliche Zahlen liegen uns für diese vorstatistische Zeit nicht vor.
In dieser Darstellung sollen die mittellosen und bedürftigen Menschen mit ihren individuellen Lebensläufen sichtbar gemacht werden. Streng wissenschaftlich werden die Informationen aus verschiedensten Quellen zusammengetragen. Sie stellen damit eine Materialsammlung zu Armen, Bettler und Vaganten im gesamten süddeutschen Raum während der Zeit von 1700 bis 1799 dar, die von der wissenschaftlichen Forschung ebenso wie von Heimatforschern und Familienforschern genutzt werden kann.

KlausGraf - am Sonntag, 13. Februar 2011, 17:35 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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"Die Luftfeuchtigkeit stimmt, das haben die Messungen ergeben. Auch der Arbeitskreis Bahnhofsumbau hat im November vergangenen Jahres schon grünes Licht gegeben, dass das Stadtarchiv in den Bahnhof ziehen soll. Wann genau, wird zwar erst der Fortschritt der Arbeiten ergeben.
Klar ist aber: Es gilt, insgesamt 120 laufende Meter an alten Dokumenten von der Kreisbehörde in die Nachbarstadt Werdohl zu transportieren. Ein langes Stück Geschichte wird damit nach zwei Jahrzehnten wieder zurückkehren.
Anlass dafür ist nicht nur ein frisch hergerichteter Bahnhof, sondern vielmehr der Märkische Kreis, der mit einem Brief im vergangenen Jahr aus „sachlichen und personellen Gründen“ den Depositalvertrag gekündigt hat – eine detaillierte Begründung habe es nicht gegeben, so die Kultur-Fachbereichsmitarbeiterin Reinhild Wüllner-Leisen. Mit dem Vertrag geregelt war, dass der Kreis die Archivierung von alten Ratsprotokollen, Unterlagen über die Eisenbahn und weiterem Historischem übernimmt. Doch dieser Vertrag ist zum 8. Mai dieses Jahres gekündigt.
Dass bis dahin der Bahnhof natürlich nicht in neuem Glanz erstrahlt, ist im Rathaus eingeplant. Doch Wüllner-Leisen und ihre Kollegen müssen nur für einen kleinen Teil der Dokumente Platz machen. „Nur die Personenstandsunterlagen aus dem Standesamt kommen sofort zurück ins Rathaus.“ Die restlichen Archivdokumente wird der Kreis vorerst weiter lagern, bis eben der Bahnhof hergerichtet ist.
Für die Stadt ist die Kündigung des Depositalvertrages mit neuen Kosten verbunden. Der Kreis hatte die Dienstleistung seit Beginn kostenlos übernommen, nur eine einmalige Gebühr fiel an, weiß Wüllner-Leisen. Da Werdohl finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, sucht Bürgermeister Griebsch nun nach einer günstigen Lösung. In der jüngsten Ratssitzung stellte er eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Pflichtaufgabe Stadtarchiv in Aussicht, womit Kosten für den Archivar gesenkt werden könnten.
Mit dem Umzug rücke das Archiv mehr in den Blick, schätzt Wüllner-Leisen: „Wenn wir das vor Ort haben, werden es wahrscheinlich mehr nutzen.“ Der Arbeitskreis Bahnhofsumbau setzt bekanntlich ebenso darauf. Hier wird auch geklärt, wie ein Raum als Schnittstelle zwischen Archiv und Museum bereit gestellt wird."
Quelle: come-on.de, 10.2.2011
s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6454321/
Klar ist aber: Es gilt, insgesamt 120 laufende Meter an alten Dokumenten von der Kreisbehörde in die Nachbarstadt Werdohl zu transportieren. Ein langes Stück Geschichte wird damit nach zwei Jahrzehnten wieder zurückkehren.
Anlass dafür ist nicht nur ein frisch hergerichteter Bahnhof, sondern vielmehr der Märkische Kreis, der mit einem Brief im vergangenen Jahr aus „sachlichen und personellen Gründen“ den Depositalvertrag gekündigt hat – eine detaillierte Begründung habe es nicht gegeben, so die Kultur-Fachbereichsmitarbeiterin Reinhild Wüllner-Leisen. Mit dem Vertrag geregelt war, dass der Kreis die Archivierung von alten Ratsprotokollen, Unterlagen über die Eisenbahn und weiterem Historischem übernimmt. Doch dieser Vertrag ist zum 8. Mai dieses Jahres gekündigt.
Dass bis dahin der Bahnhof natürlich nicht in neuem Glanz erstrahlt, ist im Rathaus eingeplant. Doch Wüllner-Leisen und ihre Kollegen müssen nur für einen kleinen Teil der Dokumente Platz machen. „Nur die Personenstandsunterlagen aus dem Standesamt kommen sofort zurück ins Rathaus.“ Die restlichen Archivdokumente wird der Kreis vorerst weiter lagern, bis eben der Bahnhof hergerichtet ist.
Für die Stadt ist die Kündigung des Depositalvertrages mit neuen Kosten verbunden. Der Kreis hatte die Dienstleistung seit Beginn kostenlos übernommen, nur eine einmalige Gebühr fiel an, weiß Wüllner-Leisen. Da Werdohl finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, sucht Bürgermeister Griebsch nun nach einer günstigen Lösung. In der jüngsten Ratssitzung stellte er eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Pflichtaufgabe Stadtarchiv in Aussicht, womit Kosten für den Archivar gesenkt werden könnten.
Mit dem Umzug rücke das Archiv mehr in den Blick, schätzt Wüllner-Leisen: „Wenn wir das vor Ort haben, werden es wahrscheinlich mehr nutzen.“ Der Arbeitskreis Bahnhofsumbau setzt bekanntlich ebenso darauf. Hier wird auch geklärt, wie ein Raum als Schnittstelle zwischen Archiv und Museum bereit gestellt wird."
Quelle: come-on.de, 10.2.2011
s. a. http://archiv.twoday.net/stories/6454321/
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 16:19 - Rubrik: Kommunalarchive
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Am 3. März 2011 jährt sich der Einsturz des Stadtarchivs das zweite Mal.
Zwei Jahre Archiveinsturz – Was wird aus diesem Ort?
Bürger wollen mitgestalten!
Öffentliche Diskussion, 16. Februar 2011, 19:00 bis 20:00 Uhr
Haus der Architektur Köln, hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof 2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
Mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Stadtplanung, Architekten, Anwohnern, Geschäftsleuten, Betroffenen und anderen zu der Frage:
Wie kann die Stadtgesellschaft in den Planungsprozess eingebunden werden?
Teilnehmer u. a.:
Prof. Peter Busmann (Architekt), Prof. Peter Canisius (Aktionsbündnis Stadtbaukultur), Andreas Hupke (Bezirksbürgermeister Innenstadt), Jürgen Fenske (Vorstandsvorsitzender KVB, Dr. Helmut Loggen (Caritas Leiter Verwaltung), Jürgen Minkus (Vorsitzender des Gestaltungsbeirats der Stadt Köln), Pfarrer Hans Mörtter (Lutherkirche), Sabine Pohl-Grund (Anwohnerin), Andreas Rossmann (Journalist FAZ), Andreas Sellner (Caritas), Bernd Streitberger (Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Köln), Thomas Tewes (Geschäftsführer Kölner Haus und Grundbesitzerverein), Eusebius Wirdeier (Fotograf)
Moderation: Jürgen Keimer, hdak
posted by kluelz 10. Februar 2011
Zwei Jahre Archiveinsturz – Was wird aus diesem Ort?
Bürger wollen mitgestalten!
Öffentliche Diskussion, 16. Februar 2011, 19:00 bis 20:00 Uhr
Haus der Architektur Köln, hdak-Kubus, Josef-Haubrich-Hof 2
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
Mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Stadtplanung, Architekten, Anwohnern, Geschäftsleuten, Betroffenen und anderen zu der Frage:
Wie kann die Stadtgesellschaft in den Planungsprozess eingebunden werden?
Teilnehmer u. a.:
Prof. Peter Busmann (Architekt), Prof. Peter Canisius (Aktionsbündnis Stadtbaukultur), Andreas Hupke (Bezirksbürgermeister Innenstadt), Jürgen Fenske (Vorstandsvorsitzender KVB, Dr. Helmut Loggen (Caritas Leiter Verwaltung), Jürgen Minkus (Vorsitzender des Gestaltungsbeirats der Stadt Köln), Pfarrer Hans Mörtter (Lutherkirche), Sabine Pohl-Grund (Anwohnerin), Andreas Rossmann (Journalist FAZ), Andreas Sellner (Caritas), Bernd Streitberger (Dezernent für Planen und Bauen der Stadt Köln), Thomas Tewes (Geschäftsführer Kölner Haus und Grundbesitzerverein), Eusebius Wirdeier (Fotograf)
Moderation: Jürgen Keimer, hdak
posted by kluelz 10. Februar 2011
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 16:09 - Rubrik: Kommunalarchive
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berichtet die Torgauer Zeitung am 11.2.2011: ".... Bisher lief die Zusammenarbeit im Probebetrieb, nun soll der Brückenschlag zwischen Rhein und Elbe vertraglich abgesichert werden. Nun hat der Kunst- und Kulturausschuss der Stadt Köln dem Abschluss eines Kooperationsvertrages zugestimmt. Er hat zum Ziel, zunächst für die Dauer von fünf Jahren auf Schloss Hubertusburg ein Restaurierungszentrum des historischen Stadtarchivs zu betreiben. Die Stadt Köln erhielte das Nutzungsrecht an 26 Räumen (insgesamt 3000 Quadratmeter) sowie den technischen Anlagen zur Gefriertrocknung. Die Flächen und Anlagen werden unentgeltlich überlassen, der Freistaat Sachsen berechnet lediglich eine Umlage der Betriebs- und Verwaltungskosten in Höhe von jährlich 121 000 Euro. „Mit der Nutzung der Räumlichkeiten wird unsere eigentliche Arbeit nicht eingeschränkt. Für die Restaurierung des Archivguts stellen wir etwa die Hälfte des Werkstattbereichs zur Verfügung“, betont Dr. Thomas-Sergej Huck, Leiter des Archivzentrums Hubertusburg. Mit der Unterzeichnung des Vertrages ist die Einrichtung der wichtigste Partner bei der Rettung des Kölner Archivgutes. Eine weitere zentrale Stelle für die Restaurierung ist Münster in Nordrhein-Westfalen. Derzeit wird in Köln ein neues Archiv aufgebaut.
Nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln im März 2009, vermutlich im Zusammenhang mit dem unter ihm verlaufenden U-Bahn-Bau, wurde das Material auf bundesweit 19 Asylarchive verteilt. „In den meisten lagert es und wird erfasst. Wermsdorf hat eine bedeutende Funktion, weil hier Gefriertrocknungsanlagen vorhanden sind“, sagt Huck. „Die moderne Anlage ist ein Resultat der Flut 2002. Wir haben hier eine Notfalleinrichtung, die bewusst so groß gebaut wurde, um nach solchen Katastrophen sehr viel Material bearbeiten zu können.“ Für die Restaurierung in Wermsdorf soll das Personal aufgestockt werden. 20 Hilfskräfte, die über das Jobcenter Nordsachsen gefördert werden, sowie zehn vom Stadtarchiv Köln angestellte Kräfte sollen hier arbeiten. „Wann genau das sein wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Es wird im Laufe des Jahres geschehen“, so Huck. „Aber es ist ein Gewinn, dass mit dieser Arbeit wieder einige im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können.“ ...."
Nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln im März 2009, vermutlich im Zusammenhang mit dem unter ihm verlaufenden U-Bahn-Bau, wurde das Material auf bundesweit 19 Asylarchive verteilt. „In den meisten lagert es und wird erfasst. Wermsdorf hat eine bedeutende Funktion, weil hier Gefriertrocknungsanlagen vorhanden sind“, sagt Huck. „Die moderne Anlage ist ein Resultat der Flut 2002. Wir haben hier eine Notfalleinrichtung, die bewusst so groß gebaut wurde, um nach solchen Katastrophen sehr viel Material bearbeiten zu können.“ Für die Restaurierung in Wermsdorf soll das Personal aufgestockt werden. 20 Hilfskräfte, die über das Jobcenter Nordsachsen gefördert werden, sowie zehn vom Stadtarchiv Köln angestellte Kräfte sollen hier arbeiten. „Wann genau das sein wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Es wird im Laufe des Jahres geschehen“, so Huck. „Aber es ist ein Gewinn, dass mit dieser Arbeit wieder einige im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können.“ ...."
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 16:06 - Rubrik: Kommunalarchive
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. "Pressetermin: Mittwoch, 16. Februar, 15 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Mönchengladbach, Blücherstraße 6, Fernleihe
Der “Zug der Erinnerung” ist ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen. Die rollende Ausstellung erinnert an die Deportation und Ermordung von Kindern und Jugendlichen während der NS-Zeit und macht vom 10. bis 12. März Station im Mönchengladbacher Hauptbahnhof. Veranstaltet wird die Aktion vom Büro der Regionaldekane für die Regionen Mönchengladbach und Heinsberg in enger Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach.
Der Zug richtet sich an alle Bürger, speziell aber an Jugendliche, die auch aktiv auf Spurensuche in ihrer Heimatstadt gehen sollen, um einzelne Schicksale nachzuvollziehen. Hauptanliegen ist, aus der Geschichte zu lernen, um die Zukunft menschenwürdig mit zu gestalten. Im Ausstellungszug ist eigens ein Abteil für lokale Arbeiten – Fotos, Texte, Collagen, Bilder etc. – reserviert. In Mönchengladbach begeben sich drei Schulen in der Stadtbibliothek – unterstützt vom Stadtarchiv – auf Spurensuche. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Odenkirchen – 12. Klasse, Leistungskurs Geschichte – beschäftigen sich mit dem Schicksal von Manfred Leven. Dabei recherchieren sie nicht nur in Literatur und Zeitdokumenten, sondern haben die einmalige Gelegenheit mit der Tochter von Manfred Leven, Marion Öztürk, zu sprechen.
Teilnehmer der Spurensuche sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Odenkirchen, ihr Lehrer Gerd W. Hochscherf, Marion Öztürk, Tochter von Manfred Leven, Brigitte Behrendt, Leiterin der Stadtbibliothek, Sabine Kainth, Bibliothekspädagogin und Ilona Gerhards vom Stadtarchiv. ...."
Quelle: Pressemitteilung Stadt Mönchengladbach von Freitag, 11. Februar 2011
Diese Pressemitteilung musste ich hier bringen, wenn sowohl mein erstes Archiv als auch meine alte Schule mit meinem alten Leistungskurslehrer beteiligt sind.
Ort: Stadtbibliothek Mönchengladbach, Blücherstraße 6, Fernleihe
Der “Zug der Erinnerung” ist ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen. Die rollende Ausstellung erinnert an die Deportation und Ermordung von Kindern und Jugendlichen während der NS-Zeit und macht vom 10. bis 12. März Station im Mönchengladbacher Hauptbahnhof. Veranstaltet wird die Aktion vom Büro der Regionaldekane für die Regionen Mönchengladbach und Heinsberg in enger Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach.
Der Zug richtet sich an alle Bürger, speziell aber an Jugendliche, die auch aktiv auf Spurensuche in ihrer Heimatstadt gehen sollen, um einzelne Schicksale nachzuvollziehen. Hauptanliegen ist, aus der Geschichte zu lernen, um die Zukunft menschenwürdig mit zu gestalten. Im Ausstellungszug ist eigens ein Abteil für lokale Arbeiten – Fotos, Texte, Collagen, Bilder etc. – reserviert. In Mönchengladbach begeben sich drei Schulen in der Stadtbibliothek – unterstützt vom Stadtarchiv – auf Spurensuche. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Odenkirchen – 12. Klasse, Leistungskurs Geschichte – beschäftigen sich mit dem Schicksal von Manfred Leven. Dabei recherchieren sie nicht nur in Literatur und Zeitdokumenten, sondern haben die einmalige Gelegenheit mit der Tochter von Manfred Leven, Marion Öztürk, zu sprechen.
Teilnehmer der Spurensuche sind die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Odenkirchen, ihr Lehrer Gerd W. Hochscherf, Marion Öztürk, Tochter von Manfred Leven, Brigitte Behrendt, Leiterin der Stadtbibliothek, Sabine Kainth, Bibliothekspädagogin und Ilona Gerhards vom Stadtarchiv. ...."
Quelle: Pressemitteilung Stadt Mönchengladbach von Freitag, 11. Februar 2011
Diese Pressemitteilung musste ich hier bringen, wenn sowohl mein erstes Archiv als auch meine alte Schule mit meinem alten Leistungskurslehrer beteiligt sind.
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 15:57 - Rubrik: Archivpaedagogik
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"This song was inspired by the "Librarians Do Gaga" video.
Piano & vocals by Anne Cox
premiered at the UM SI Revue (www.si.umich.edu), Winter 2011. SI Revue is a fundraiser for UMSI's Alternative Spring Break Program (http://bit.ly/ggZ58Z)
Lyrics by Rebecca Goldman, Derangement and Description (www.derangementanddescription.wordpress.com - be sure to check it out, her comics are awesome!)
Direct link to lyrics: http://derangementanddescription.word...
This version of Poker Face is © 2008 Sony/ATV Songs LLC
Thanks to Meggan Frost for taping for me!
This video is covered under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike license. For additional information, click here: http://creativecommons.org/licenses/b...
You seek primary sources for historical research
But the library catalog has left you in the lurch
The archives contains all the information that you need
So come on down and we'll give you a document to read
Oh, oh, oh, oh, ohhhh, ohh-oh-e-ohh-oh-oh
An archivist is hard to resist!
Oh, oh, oh, oh, ohhhh, ohh-oh-e-ohh-oh-oh
An archivist is hard to resist!
Can use my
Can use my
Yeah, you can use my finding aids
They're EAD-encoded
Can use my
Can use my
Yeah, you can use my finding aids
They're EAD-encoded
F-f-f-finding aids, f-f-finding aids
F-f-f-finding aids, f-f-finding aids
When we get new collections, we try to make some sense
Of who created them, and all of their contents
Arrangement and description make them usable for you
And help you find the sources for the research that you do
Oh, oh, oh, oh, ohhhh, ohh-oh-e-ohh-oh-oh
An archivist is hard to resist!
Oh, oh, oh, oh, ohhhh, ohh-oh-e-ohh-oh-oh
An archivist is hard to resist!
Can use my
Can use my
Yeah, you can use my finding aids
They're EAD-encoded
Can use my
Can use my
Yeah, you can use my finding aids
They're EAD-encoded
F-f-f-finding aids, f-f-finding aids
F-f-f-finding aids, f-f-finding aids
Welcome to the reading room
No pens in here please, pencils
are the sole writing utensils
Staff will retrieve your selections
Then you can use our collections
Just respect original order
I promise this, I promise this
You'll find history marvelous
Can use my
Can use my
Yeah, you can use my finding aids
They're EAD-encoded..."
In Deutschland undenkbar, oder?
Wolf Thomas - am Sonntag, 13. Februar 2011, 15:25 - Rubrik: Unterhaltung
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Nicht nur zur FamilySearch der Mormonen:
http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2011/02#Neues_FamilySearch
Weitere Hinweise u.a. auf
http://www.idreamof.com/
Eröffnung Hessisches Personenstandsarchiv
Das Oberösterreichische Landesarchiv hat damit begonnen, alle katholischen Matrikenbücher von ganz Öberösterreich ins Netz zu stellen: http://matricula-online.eu/pages/de.php
http://wiki-de.genealogy.net/Computergenealogie/2011/02#Neues_FamilySearch
Weitere Hinweise u.a. auf
http://www.idreamof.com/
Eröffnung Hessisches Personenstandsarchiv
Das Oberösterreichische Landesarchiv hat damit begonnen, alle katholischen Matrikenbücher von ganz Öberösterreich ins Netz zu stellen: http://matricula-online.eu/pages/de.php
KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 19:45 - Rubrik: Genealogie
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http://fermi.univr.it/rm/e-book/dwnld/chittolini_festschrift.zip (PDF-Zip)
Bibliografia di Giorgio Chittolini, 1965-2009
David Abulafia, Piombino between the great powers in the late fifteenth century
Jane Black, Double duchy: the Sforza dukes and the other Lombard title
Robert Black, Notes on the date and genesis of Machiavelli’s De principatibus
Wim Blockmans, Cities, networks and territories. North-central Italy and the Low Countries reconsidered
Pio Caroni, Ius romanum in Helvetia: a che punto siamo?
Jean-Marie Cauchies, Justice épiscopale, justice communale. Délits de bourgeois et censures ecclésiastiques à Valenciennes (Hainaut) en 1424-1430
William J. Connell, New light on Machiavelli’s letter to Vettori, 10 December 1513
Elizabeth Crouzet-Pavan, Le seigneur et la ville: sur quelques usages d’un dialogue (Italie, fin du Moyen Âge)
Trevor Dean, Knighthood in later medieval Italy
Gerhard Dilcher, Lega Lombarda und Rheinischer Städtebund. Ein Vergleich von Form und Funktion mittelalterlicher Städtebünde südlich und nördlich der Alpen
Arnold Esch, Il riflesso della grande storia nelle piccole vite: le suppliche alla Penitenzieria
Jean-Philippe Genet, État, État moderne, féodalisme d’état: quelques éclaircissements
James S. Grubb, Villa and landscape in the Venetian State
Julius Kirshner, Pisa’s «long-arm» gabella dotis (1420-1525): issues, cases, legal opinions
Miguel Ángel Ladero Quesada, Recursos navales para la guerra en los reinos de España. 1252-1504
John Easton Law, Games of submission in late medieval Italy
Michael Matheus, Fonti vaticane e storia dell’università in Europa
François Menant, Des armes, des livres et de beaux habits : l’inventaire après décès d’un podestat crémonais (1307)
Hélène Millet, La fin du Grand schisme d’Occident : la résolution de la rupture en obédiences
Anthony Molho, What did Greeks see of Italy? Thoughts on Byzantine and Tuscan travel accounts
Edward Muir, Impertinentmeddlers in state building: an anti-war movement in seventeenth-century Italy
John M. Najemy, The medieval Italian city and the “civilizing process”
José Manuel Nieto Soria, El juramento real de entronización en la Castilla Trastámara (1367-1474)
Werner Paravicini, Das Testament des Raimondo de Marliano
Josef Riedmann, Neue Quellen zur Geschichte der Beziehungen Kaiser Friedrichs II. zur Stadt Rom
Ludwig Schmugge, Zum römischen “Weihetourismus” unter Papst Alexander VI. (1492-1503)
Chris Wickham, The financing of Roman city politics, 1050-1150
Bibliografia di Giorgio Chittolini, 1965-2009
David Abulafia, Piombino between the great powers in the late fifteenth century
Jane Black, Double duchy: the Sforza dukes and the other Lombard title
Robert Black, Notes on the date and genesis of Machiavelli’s De principatibus
Wim Blockmans, Cities, networks and territories. North-central Italy and the Low Countries reconsidered
Pio Caroni, Ius romanum in Helvetia: a che punto siamo?
Jean-Marie Cauchies, Justice épiscopale, justice communale. Délits de bourgeois et censures ecclésiastiques à Valenciennes (Hainaut) en 1424-1430
William J. Connell, New light on Machiavelli’s letter to Vettori, 10 December 1513
Elizabeth Crouzet-Pavan, Le seigneur et la ville: sur quelques usages d’un dialogue (Italie, fin du Moyen Âge)
Trevor Dean, Knighthood in later medieval Italy
Gerhard Dilcher, Lega Lombarda und Rheinischer Städtebund. Ein Vergleich von Form und Funktion mittelalterlicher Städtebünde südlich und nördlich der Alpen
Arnold Esch, Il riflesso della grande storia nelle piccole vite: le suppliche alla Penitenzieria
Jean-Philippe Genet, État, État moderne, féodalisme d’état: quelques éclaircissements
James S. Grubb, Villa and landscape in the Venetian State
Julius Kirshner, Pisa’s «long-arm» gabella dotis (1420-1525): issues, cases, legal opinions
Miguel Ángel Ladero Quesada, Recursos navales para la guerra en los reinos de España. 1252-1504
John Easton Law, Games of submission in late medieval Italy
Michael Matheus, Fonti vaticane e storia dell’università in Europa
François Menant, Des armes, des livres et de beaux habits : l’inventaire après décès d’un podestat crémonais (1307)
Hélène Millet, La fin du Grand schisme d’Occident : la résolution de la rupture en obédiences
Anthony Molho, What did Greeks see of Italy? Thoughts on Byzantine and Tuscan travel accounts
Edward Muir, Impertinentmeddlers in state building: an anti-war movement in seventeenth-century Italy
John M. Najemy, The medieval Italian city and the “civilizing process”
José Manuel Nieto Soria, El juramento real de entronización en la Castilla Trastámara (1367-1474)
Werner Paravicini, Das Testament des Raimondo de Marliano
Josef Riedmann, Neue Quellen zur Geschichte der Beziehungen Kaiser Friedrichs II. zur Stadt Rom
Ludwig Schmugge, Zum römischen “Weihetourismus” unter Papst Alexander VI. (1492-1503)
Chris Wickham, The financing of Roman city politics, 1050-1150
KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 19:27 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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"....Wenn es nach dem Willen der Leipziger Stadtverwaltung geht, soll das seit 1994 an der Torgauer Straße befindliche Stadtarchiv einen Neubau erhalten. Grund für den Verwaltungsvorschlag ist die immer enger werdende Kapazität des Stadtarchivs, das durch Eingemeindungen und Aktenübernahmen aus allen Nähten platzt. .... Die Magazinkapazität ist am jetzigen Stadtort erschöpft und ein Umzug notwendig, um anstehende Übernahmen von Archivgut aus der Stadtverwaltung zu realisieren. Die Stadt Leipzig ist laut Sächsischem Archivgesetz vom 17. Mai 1993 verpflichtet, ein eigenes Endarchiv zu unterhalten. Also Auflösen, Übereignen der Archivbestände in Teilen in das Staatsarchiv Leipzig ist nicht möglich. Das Stadtarchiv wird langsam zu klein, aber warum ein Neubau?
Gibt es doch zahlreiche Leerstände, die in Frage kämen. Diesem Problem ging auch die Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig nach und stellte nach Prüfung vieler großer Gebäude fest, dass vor allem denkmalpflegerische Gesichtspunkte und die geringe Deckentraglast hinderlich sind für die Umnutzung beispielsweise solch alter "Kästen" wie das Schulhaus in der Ihmelsstraße im Leipziger Osten, das natürlich samt seiner umliegenden Platzgestaltung einer dringenden Umnutzung bedarf. Auch seien viele Häuser zu weit "vom Schuss", als dass irgendjemand sich ins künftige Stadtarchiv verirren könnte. Deswegen hat die Verwaltung geschaut, dass vielleicht im innerstädtischen Bereich Orte in Frage kommen würden, die für einen Neubau geeignet sind.
So überlegt die Verwaltung, am Standort Telemannstraße im Musikerviertel ein 5.800 Quadratmeter großes dreieckiges Baugrundstück direkt an der Karl-Tauchnitz-Straße und Telemannstraße zu bebauen. Dafür müsste die Plattenbauschule der ehemaligen Thomasschule in der Telemannstraße teilweise oder ganz weichen. In die Überlegungen der Stadtverwaltung fällt auch der verkehrsgünstig gelegene Standort in der Semmelweisstraße in unmittelbarer Nähe zur Deutschen Nationalbibliothek sowie verkehrsgünstiger Nähe zum Technischen Rathaus an der Prager Straße. Auch hier kämen rund 6.000 Quadratmeter als Baugrundstück gleich neben den WOGETRA-Wohnhochhaus und der alten zum A&V-Kaufhaus umgenutzten Kaufhalle in Frage. Die dritte Alternative liegt am Barnet-Licht-Platz an der Prager Straße; ebenfalls an der Strecke zwischen Deutscher Nationalbibliothek und dem Technischen Rathaus gelegen mit nahezu 9.000 Quadratmetern Fläche. Hier müssten im Dreieck der Dauthe-, Prager- und Kregelstraße lediglich ein ungenutzter Parkplatz und ein Imbiss weichen.
Für diese Pläne braucht es einen Architektenwettbewerb, der "aufgrund verwaltungsinterner Veränderungen zum Haushaltsplan 2010 200.000 Euro Vorplanungsmittel eingeordnet" wurden. Damit wurde bspw. gesichert, dass "in Vorbereitung des Architektenwettbewerbes die Grundlagenermittlung (also auch die Grundstücksvermessung) vorgenommen, ein Bodengutachten erstellt und der Architektenwettbewerb in qualifizierter Begleitung durchgeführt werden kann."
Für weitere Planungen benötigt man weitere Mittel in Höhe von 300.000 Euro für 2011. Von der Verwaltung sollen derzeit auch alternative Finanzierungsmaßnahmen geprüft werden inklusive Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Am heutigen Mittwoch, den 9. Februar, beraten die Stadträte über die Pläne der Verwaltung.
Eine citynahe Lösung wäre zu begrüßen, war das Leipziger Stadtarchiv doch seit 1924 im Neuen Rathaus am Burgplatz untergebracht, vorher schlummerten die Akten im Alten Rathaus. Von einem Standortwechsel wieder in Richtung City hätten vor allem Studenten was davon, denn universitätsnah lässt es sich zwischen Albertina und Hochschule besser Akten wälzen."
Quelle: Leipziger Internet Zeitung, 9.2.2011
Gibt es doch zahlreiche Leerstände, die in Frage kämen. Diesem Problem ging auch die Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig nach und stellte nach Prüfung vieler großer Gebäude fest, dass vor allem denkmalpflegerische Gesichtspunkte und die geringe Deckentraglast hinderlich sind für die Umnutzung beispielsweise solch alter "Kästen" wie das Schulhaus in der Ihmelsstraße im Leipziger Osten, das natürlich samt seiner umliegenden Platzgestaltung einer dringenden Umnutzung bedarf. Auch seien viele Häuser zu weit "vom Schuss", als dass irgendjemand sich ins künftige Stadtarchiv verirren könnte. Deswegen hat die Verwaltung geschaut, dass vielleicht im innerstädtischen Bereich Orte in Frage kommen würden, die für einen Neubau geeignet sind.
So überlegt die Verwaltung, am Standort Telemannstraße im Musikerviertel ein 5.800 Quadratmeter großes dreieckiges Baugrundstück direkt an der Karl-Tauchnitz-Straße und Telemannstraße zu bebauen. Dafür müsste die Plattenbauschule der ehemaligen Thomasschule in der Telemannstraße teilweise oder ganz weichen. In die Überlegungen der Stadtverwaltung fällt auch der verkehrsgünstig gelegene Standort in der Semmelweisstraße in unmittelbarer Nähe zur Deutschen Nationalbibliothek sowie verkehrsgünstiger Nähe zum Technischen Rathaus an der Prager Straße. Auch hier kämen rund 6.000 Quadratmeter als Baugrundstück gleich neben den WOGETRA-Wohnhochhaus und der alten zum A&V-Kaufhaus umgenutzten Kaufhalle in Frage. Die dritte Alternative liegt am Barnet-Licht-Platz an der Prager Straße; ebenfalls an der Strecke zwischen Deutscher Nationalbibliothek und dem Technischen Rathaus gelegen mit nahezu 9.000 Quadratmetern Fläche. Hier müssten im Dreieck der Dauthe-, Prager- und Kregelstraße lediglich ein ungenutzter Parkplatz und ein Imbiss weichen.
Für diese Pläne braucht es einen Architektenwettbewerb, der "aufgrund verwaltungsinterner Veränderungen zum Haushaltsplan 2010 200.000 Euro Vorplanungsmittel eingeordnet" wurden. Damit wurde bspw. gesichert, dass "in Vorbereitung des Architektenwettbewerbes die Grundlagenermittlung (also auch die Grundstücksvermessung) vorgenommen, ein Bodengutachten erstellt und der Architektenwettbewerb in qualifizierter Begleitung durchgeführt werden kann."
Für weitere Planungen benötigt man weitere Mittel in Höhe von 300.000 Euro für 2011. Von der Verwaltung sollen derzeit auch alternative Finanzierungsmaßnahmen geprüft werden inklusive Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Am heutigen Mittwoch, den 9. Februar, beraten die Stadträte über die Pläne der Verwaltung.
Eine citynahe Lösung wäre zu begrüßen, war das Leipziger Stadtarchiv doch seit 1924 im Neuen Rathaus am Burgplatz untergebracht, vorher schlummerten die Akten im Alten Rathaus. Von einem Standortwechsel wieder in Richtung City hätten vor allem Studenten was davon, denn universitätsnah lässt es sich zwischen Albertina und Hochschule besser Akten wälzen."
Quelle: Leipziger Internet Zeitung, 9.2.2011
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 17:56 - Rubrik: Kommunalarchive
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"Für rund 120.000 Euro könnte die Verwaltung für das Hattinger Stadtarchiv eine dauerhafte neue Bleibe in der freiwerdenden städtischen Grundschule im Rauendahl schaffen. Geben die politischen Gremien rechtzeitig grünes Licht, könnte der Umzug des historischen Archivs sowie der nicht von Schimmel befallenen Bestände des Zwischenarchivs aus der Verwaltungsnebenstelle in Welper Ende 2012 abgeschlossen sein.
Als Fläche für das neue Stadtarchiv (Magazin, historisches Archiv, Büros, Nebenräume und Verkehrsflächen) stünden in der 1976 als zweizügige Grundschule zwischen der Rauendahlstraße und der Sportplatzanlage an der Munscheidstraße errichteten Grundschule 956 Quadratmeter zur Verfügung. Aktuell verfügt das Verwaltungsgebäude in Welper über rund 800 qm Archivfläche, wobei auch in Fluren und Gängen Archivgut untergebracht ist und schon seit Jahren keine neuen Akten mehr angenommen werden können. Die Stadt: „Mit dem Umzug des Stadtarchivs in die Schule Rauendahl würden danach ausreichend Reserve- Flächen zur Verfügung stehen.“ ..."
Quelle: Blog "Hattingen Eins
Als Fläche für das neue Stadtarchiv (Magazin, historisches Archiv, Büros, Nebenräume und Verkehrsflächen) stünden in der 1976 als zweizügige Grundschule zwischen der Rauendahlstraße und der Sportplatzanlage an der Munscheidstraße errichteten Grundschule 956 Quadratmeter zur Verfügung. Aktuell verfügt das Verwaltungsgebäude in Welper über rund 800 qm Archivfläche, wobei auch in Fluren und Gängen Archivgut untergebracht ist und schon seit Jahren keine neuen Akten mehr angenommen werden können. Die Stadt: „Mit dem Umzug des Stadtarchivs in die Schule Rauendahl würden danach ausreichend Reserve- Flächen zur Verfügung stehen.“ ..."
Quelle: Blog "Hattingen Eins
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 17:47 - Rubrik: Kommunalarchive
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Foto: s Galerie, S. Hiller, The J-Street Project, Jan. 2005, http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/
"Die seit 1969 in London lebende Susan Hiller (*1940 in Tallahassee/Florida) ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen Großbritanniens, vielleicht weil sie ihrer Zeit im Rückblick stets voraus war. Sie hat bereits in den 1970er Jahren mit innovativen und partizipatorischen Methoden kollektive Erfahrungen wie etwa das Träumen und Erinnern untersucht, später auch UFO-Begegnungen oder Nahtod-Erlebnisse. Hiller arbeitet mit einem breiten Spektrum von Medien wie Sprache und Zeichnung, Film und Fotografie, Fundstücken und Objekten, Audio- und Videoinstallationen. Mit der häufig eingesetzten Methode des Materialsammelns, Archivierens und Analysierens gehört sie zu den konzeptuell arbeitenden Künstlern der ersten Generation, doch setzte sie von Anfang an auch Mittel des Surrealismus wie etwa die 'Ecriture Automatique' oder der empirischen Forschung ein und thematisiert übernatürliche oder visionäre Erfahrungen von Menschen in ihren Projekten. Im Zentrum von Susan Hillers Werk steht der Mensch und die Erforschung der kulturellen und sozialen Phänomene, die seine Identität unheimlich oder unbewusst beeinflussen. Die Künstlerin war mit Schlüsselwerken ihres Oevres bereits 2006 an der Ausstellung This Land is my Land (mit J. Street Project, 2005) und 2007 an dem Projekt Romantischer Konzeptualismus (mit Dedicated to the Unknown Artist, 1972-76) in der Kunsthalle Nürnberg beteiligt. Es hat also eine gewisse Logik, dass Susan Hillers erste große Einzelausstellung in Deutschland in Nürnberg stattfindet."
Quelle: Kunsthalle Nürnberg
Wikipedia-Artikel (eng.) zu Susan Hiller
Homepage Susan Hiller
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 17:34 - Rubrik: Veranstaltungen
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"Genre: Thriller/Horror
Regie: Andrew Shortell
mit: Cary Elwes, Michael Biehn und Sara Foster
Seit geraumer Zeit geht der Frauenmörder "der Nachtfalke" in dem kleinen amerikanischen Städtchen um. Roslyn, eine labile junge Frau übernimmt ausgerechnet in dem stillgelegten Krankenhauskomplex, in dessen direktem Umfeld die Morde stattfinden einen Nachtjob als Archivarin an..."
Link
'InternetMovieDatabase
Regie: Andrew Shortell
mit: Cary Elwes, Michael Biehn und Sara Foster
Seit geraumer Zeit geht der Frauenmörder "der Nachtfalke" in dem kleinen amerikanischen Städtchen um. Roslyn, eine labile junge Frau übernimmt ausgerechnet in dem stillgelegten Krankenhauskomplex, in dessen direktem Umfeld die Morde stattfinden einen Nachtjob als Archivarin an..."
Link
'InternetMovieDatabase
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 17:25 - Rubrik: Wahrnehmung
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Inhalt: "Jochen Schmale erhält einen Brief aus Amerika. Eine ihm unbekannte Carolyne Smale bittet um Unterstützung bei ihren Recherchen zur Familiengeschichte. Sie ist überzeugt, dass der Name Smale ursprünglich Schmale hieß und von den Einwanderungsbehörden verändert wurde. Das eigentlich harmlose Ansinnen verändert Jochen Schmales Leben. Seine Frau Katharina kann die Gründe für die merkwürdige Verhaltensänderung ihres Mannes nicht erkennen, alle Gespräche darüber führen ins Leere. Schließlich entdeckt sie Unterlagen für eine Flugreise: über New York und Denver nach Bismarck, North Dakota - ausgestellt nur auf den Namen ihres Mannes und ohne Angaben zum Rückflug."
Mitwirkende:
Jochen: Christian Brückner
Carolyne: Leslie Malton
Katharina: Renate Schroeter
Frau Thewes: Thessy Kuhls
Susanne: Ulrike Bliefert
Archivarin: Gisela Claudius
Jeff: Torsten Ranft
Peggy: Gunda Aurich
Angestellter / Männerstimme: Bruno Tendera
Pförtner: Josef Quadflieg
Dauer: 53min
Link
Mitwirkende:
Jochen: Christian Brückner
Carolyne: Leslie Malton
Katharina: Renate Schroeter
Frau Thewes: Thessy Kuhls
Susanne: Ulrike Bliefert
Archivarin: Gisela Claudius
Jeff: Torsten Ranft
Peggy: Gunda Aurich
Angestellter / Männerstimme: Bruno Tendera
Pförtner: Josef Quadflieg
Dauer: 53min
Link
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 17:21 - Rubrik: Wahrnehmung
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Link zum dreiminütigen TV-Bericht von MDF.1 vom 10.2.2011: 70 Zettel mit Wünschen, Gedanken, die während der Meile der Demokratie verfasst wurden, sollen für 10 Jahre im Stadtarchiv gelagert. 2021 soll dann die Zeitkapsel wieder geöffnet werden.
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 17:11 - Rubrik: Kommunalarchive
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" ...... Unter was für Bedingungen Zeitarbeiter den erfolgreichen Restauratoren zur Hand gehen müssen, interessiert die üblichen Medien natürlich wenig. Hier der Bericht eines Betroffenen" in der Online-Ausgabe der Neuen Rheinischen Zeitung v. 12.2.11.
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 16:55 - Rubrik: Kommunalarchive
Vom 19. bis 20. Februar findet in Berlin ein Workshop zum Thema Kritische Geschichte statt, das Programm kann vom Weblog gleichen Namens downgeloadet (PDF)werden:
PROGRAMM
Samstag, 19. Februar 2011
10.00-11.00 Uhr
Vorstellungsrunde
Panel I: Quellenprobleme
Moderation: Sarah Graber
11.00-11.30 Uhr
Karina Müller-Wienbergen, "Die weiße Sklavin. Quellenkritische Überlegungen zu den verschwundenen Mädchen in den Großstädten des beginnenden 20. Jahrhunderts" + Nachfragen
11.30-12.00 Uhr
Eva Seidlmayer, "Spuren von Strukturkategorien in der Antike -schon immer gender, class und race?" + Nachfragen
kurze Pause
12.05-12.35 Uhr
Glienke, Stephan, "Biographienforschung zum `Dritten Reich´ und der problematischen Rekonstruktion der Lebensläufe durch Verwaltungs-Akten" + Nachfragen
12.35-13.30 Uhr
Diskussion
13.30-14.30 Uhr
Mittagspause
Panel II: Verschränkung von Herrschaftsverhältnissen
Moderation: Jan Severin
15.00-15.30 Uhr Katja Jana, "Alle unter einen Hut? Männlichkeiten und Modernisierung im späten osmanischen Reich und der frühen türkischen Republik" + Nachfragen
15.30-16.00 Uhr
Paoloa Ferruta, "Marranism and Western-European Modernity" + Nachfragen
kurze Pause
16.05-17.00 Uhr
Diskussion
17.30-19.30 Uhr
Kongressplanung
Moderation: Dörte Lerp
Sonntag, 20. Februar 2011
Panel III: Wissenschaft und Öffentlichkeit
Moderation: Ralf Hoffrogge
10.00-10.30 Uhr
Günter Siedbürger, "Ausstellungsprojekt `NS-Zwangsarbeit in Südniedersachsen´" + Nachfragen
10.30-11.00 Uhr
Susanne Boehm, "Vom Zwiespalt der Forschung zu marginalisierten Projekten (Neue Soziale Bewegungen)" + Nachfragen
11.00-12.00 Uhr
Diskussion
12.00-13.00 Uhr
Mittagspause (Vorbereitung der Abschlussdiskussion)
13.00-15.00 Uhr
Abschlussdiskussion
Moderation: Sarah, Jan, Ralf
via Adresscomptoir
PROGRAMM
Samstag, 19. Februar 2011
10.00-11.00 Uhr
Vorstellungsrunde
Panel I: Quellenprobleme
Moderation: Sarah Graber
11.00-11.30 Uhr
Karina Müller-Wienbergen, "Die weiße Sklavin. Quellenkritische Überlegungen zu den verschwundenen Mädchen in den Großstädten des beginnenden 20. Jahrhunderts" + Nachfragen
11.30-12.00 Uhr
Eva Seidlmayer, "Spuren von Strukturkategorien in der Antike -schon immer gender, class und race?" + Nachfragen
kurze Pause
12.05-12.35 Uhr
Glienke, Stephan, "Biographienforschung zum `Dritten Reich´ und der problematischen Rekonstruktion der Lebensläufe durch Verwaltungs-Akten" + Nachfragen
12.35-13.30 Uhr
Diskussion
13.30-14.30 Uhr
Mittagspause
Panel II: Verschränkung von Herrschaftsverhältnissen
Moderation: Jan Severin
15.00-15.30 Uhr Katja Jana, "Alle unter einen Hut? Männlichkeiten und Modernisierung im späten osmanischen Reich und der frühen türkischen Republik" + Nachfragen
15.30-16.00 Uhr
Paoloa Ferruta, "Marranism and Western-European Modernity" + Nachfragen
kurze Pause
16.05-17.00 Uhr
Diskussion
17.30-19.30 Uhr
Kongressplanung
Moderation: Dörte Lerp
Sonntag, 20. Februar 2011
Panel III: Wissenschaft und Öffentlichkeit
Moderation: Ralf Hoffrogge
10.00-10.30 Uhr
Günter Siedbürger, "Ausstellungsprojekt `NS-Zwangsarbeit in Südniedersachsen´" + Nachfragen
10.30-11.00 Uhr
Susanne Boehm, "Vom Zwiespalt der Forschung zu marginalisierten Projekten (Neue Soziale Bewegungen)" + Nachfragen
11.00-12.00 Uhr
Diskussion
12.00-13.00 Uhr
Mittagspause (Vorbereitung der Abschlussdiskussion)
13.00-15.00 Uhr
Abschlussdiskussion
Moderation: Sarah, Jan, Ralf
via Adresscomptoir
Wolf Thomas - am Samstag, 12. Februar 2011, 16:20 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://openbiomed.info/2011/02/quality-open-peer-review/
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=peer+review
Und hier
http://www.the-scientist.com/article/display/23061/
http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/1102/threads.html Journal rejection and acceptance rates
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=peer+review
Und hier
http://www.the-scientist.com/article/display/23061/
http://www.library.yale.edu/~llicense/ListArchives/1102/threads.html Journal rejection and acceptance rates
KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 02:15 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Es war schon dreimal hier Thema:
http://archiv.twoday.net/search?q=voynich
http://www.medievalists.net/2011/02/11/mysterious-voynich-manuscript-dates-back-to-the-15th-century/

http://archiv.twoday.net/search?q=voynich
http://www.medievalists.net/2011/02/11/mysterious-voynich-manuscript-dates-back-to-the-15th-century/

KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 02:11 - Rubrik: Kodikologie
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http://goo.gl/HA4jw = childrenslibrary.org
http://www.childrenslibrary.org/icdl/SaveBook?bookid=aesesop_00870587&lang=English&ilang=English
Die Boston Public Library hat zur Childrens Library eine Reihe lateinischer alter Drucke beigesteuert, darunter eine Aesop-Inkunabel, die den Kreuzherren von Welschbillig gehörte.
Update: weitere Inkunabel aus Welschbillig
http://archiv.twoday.net/stories/14659037/

http://www.childrenslibrary.org/icdl/SaveBook?bookid=aesesop_00870587&lang=English&ilang=English
Die Boston Public Library hat zur Childrens Library eine Reihe lateinischer alter Drucke beigesteuert, darunter eine Aesop-Inkunabel, die den Kreuzherren von Welschbillig gehörte.
Update: weitere Inkunabel aus Welschbillig
http://archiv.twoday.net/stories/14659037/
KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 02:01 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Bei Karl und Faber in München wurde am 20./21. Mai 1941 eine deutschsprachige Belial-Handschrift versteigert:
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/karl_und_faber1941_05_20/0021
Abbildung von Bl. 85r (entspricht Ott Abb. 45):
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/karl_und_faber1941_05_20/0087
Nach einem Blick in Ott: Rechtspraxis und Heilsgeschichte 1983 war klar, dass es sich um die heute in Boston befindliche Handschrift handelt:
http://www.handschriftencensus.de/7404
(Es wäre noch schneller gegangen, hätte ich alle Abbildungen Otts sorgfältig durchgesehen. So kam ich darauf, indem ich im Bildkatalog Otts die Abbildung auf Bl. 85r identifizierte.)
[E-Text des KdiH:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/obj32321446.html ]
Update 12.2.2011: Der Handschriftencensus hat sich meine Entdeckung ohne Kennzeichnung zu eigen gemacht. ich betrachte das wieder als einen Verstoß gegen die Ethik wissenschaftlichen Arbeitens. Am 9.8.2010 teilte Jürgen Wolf aufgrund der Tagung der Handschriftencensus-Bearbeiter mit:
"- Bei allen wichtigen Hinweisen wird natürlich - wie bisher - der Autor, Finder, Korrektor etc. in der Autorzeile nachgewiesen oder ggf. bei den Hinweisen genannt.
- Natürlich gibt es für diesen Nachweis eine mehr oder weniger große Grauzone, d.h. bei einem Literatur- oder Detailhinweis OHNE entscheidende Bedeutung erfolgt in der Regel keine Namensnennung.
- Auch keine Namensnennung erfolgt in der Regel, wenn der Hinweis aus einem aktuellen Katalog/aus aktueller Literatur oder einer Standardpublikation einfach nur kopiert/extrahiert ist.
- Wichtig ist es uns in solchen Fällen aus Gründen der wiss. Redlichkeit, dass die Quellen unbedingt nachgewiesen/angegeben werden"
Nun, ich bin der Ansicht, dass meinem Hinweis in der Tat "entscheidende" Bedeutung zukam.
Immer wieder hat der Handschriftencensus meine Beiträge ohne ausreichende Würdigung verwertet:
http://archiv.twoday.net/stories/6506427/
Besonders schäbig in letzter Zeit: es erfolgte bei dem Feldkircher Arabel-Fragment kein Hinweis auf meine Anzeige im Archivalia-Adventskalender: http://archiv.twoday.net/stories/11442446/ Im Rahmen einer Auflistung der Arabel-Überlieferung habe ich und niemand anderes als erstes auf dieses Fragment in dem besagten Online-Beitrag hingewiesen. Nachfragen in Feldkirch ergaben , dass schon vor meinem Hinweis Klaus Klein auf das Fragment bzw. die Online-Beschreibung aufmerksam geworden war, das er dann am 10. 1. 2011 in den "Neuigkeiten" des Handschriftencensus vorstellte: Neues Fragment aus der 'Arabel' Ulrichs von dem Türlin in Feldkirch
Nach Auskunft von Mag. Christoph Volaucnik (Stadtarchiv) und Dr. Karlheinz Albrecht (Stadtbibliothek) wird in der Stadtbibliothek Feldkirch ein in der einschlägigen Literatur bisher unbeachtetes Fragment aus der 'Arabel' Ulrichs von dem Türlin aufbewahrt; da keine kodikologische Zusammengehörigkeit mit einem der bekannten 'Arabel'-Fragmente vorliegt (auch nicht mit einem Fragment aus dem 'Willehalm'-Zyklus), wird es in Fortsetzung der bisherigen Siglierung als 'Arabel'-Fragment 18 gezählt. Weiterführende Hinweise sowie vollständige Farbabbildungen des Fragments, die freundlicherweise von der Feldkircher Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt wurden, sind erreichbar über den Eintrag Feldkirch, Stadtbibl., Fragm. 5.1.2.
Im umgekehrten Fall wäre es für mich überhaupt keine Frage gewesen, dass ich den Handschriftencensus genannt bzw. verlinkt hätte.

http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/karl_und_faber1941_05_20/0021
Abbildung von Bl. 85r (entspricht Ott Abb. 45):
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/karl_und_faber1941_05_20/0087
Nach einem Blick in Ott: Rechtspraxis und Heilsgeschichte 1983 war klar, dass es sich um die heute in Boston befindliche Handschrift handelt:
http://www.handschriftencensus.de/7404
(Es wäre noch schneller gegangen, hätte ich alle Abbildungen Otts sorgfältig durchgesehen. So kam ich darauf, indem ich im Bildkatalog Otts die Abbildung auf Bl. 85r identifizierte.)
[E-Text des KdiH:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/obj32321446.html ]
Update 12.2.2011: Der Handschriftencensus hat sich meine Entdeckung ohne Kennzeichnung zu eigen gemacht. ich betrachte das wieder als einen Verstoß gegen die Ethik wissenschaftlichen Arbeitens. Am 9.8.2010 teilte Jürgen Wolf aufgrund der Tagung der Handschriftencensus-Bearbeiter mit:
"- Bei allen wichtigen Hinweisen wird natürlich - wie bisher - der Autor, Finder, Korrektor etc. in der Autorzeile nachgewiesen oder ggf. bei den Hinweisen genannt.
- Natürlich gibt es für diesen Nachweis eine mehr oder weniger große Grauzone, d.h. bei einem Literatur- oder Detailhinweis OHNE entscheidende Bedeutung erfolgt in der Regel keine Namensnennung.
- Auch keine Namensnennung erfolgt in der Regel, wenn der Hinweis aus einem aktuellen Katalog/aus aktueller Literatur oder einer Standardpublikation einfach nur kopiert/extrahiert ist.
- Wichtig ist es uns in solchen Fällen aus Gründen der wiss. Redlichkeit, dass die Quellen unbedingt nachgewiesen/angegeben werden"
Nun, ich bin der Ansicht, dass meinem Hinweis in der Tat "entscheidende" Bedeutung zukam.
Immer wieder hat der Handschriftencensus meine Beiträge ohne ausreichende Würdigung verwertet:
http://archiv.twoday.net/stories/6506427/
Besonders schäbig in letzter Zeit: es erfolgte bei dem Feldkircher Arabel-Fragment kein Hinweis auf meine Anzeige im Archivalia-Adventskalender: http://archiv.twoday.net/stories/11442446/ Im Rahmen einer Auflistung der Arabel-Überlieferung habe ich und niemand anderes als erstes auf dieses Fragment in dem besagten Online-Beitrag hingewiesen. Nachfragen in Feldkirch ergaben , dass schon vor meinem Hinweis Klaus Klein auf das Fragment bzw. die Online-Beschreibung aufmerksam geworden war, das er dann am 10. 1. 2011 in den "Neuigkeiten" des Handschriftencensus vorstellte: Neues Fragment aus der 'Arabel' Ulrichs von dem Türlin in Feldkirch
Nach Auskunft von Mag. Christoph Volaucnik (Stadtarchiv) und Dr. Karlheinz Albrecht (Stadtbibliothek) wird in der Stadtbibliothek Feldkirch ein in der einschlägigen Literatur bisher unbeachtetes Fragment aus der 'Arabel' Ulrichs von dem Türlin aufbewahrt; da keine kodikologische Zusammengehörigkeit mit einem der bekannten 'Arabel'-Fragmente vorliegt (auch nicht mit einem Fragment aus dem 'Willehalm'-Zyklus), wird es in Fortsetzung der bisherigen Siglierung als 'Arabel'-Fragment 18 gezählt. Weiterführende Hinweise sowie vollständige Farbabbildungen des Fragments, die freundlicherweise von der Feldkircher Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt wurden, sind erreichbar über den Eintrag Feldkirch, Stadtbibl., Fragm. 5.1.2.
Im umgekehrten Fall wäre es für mich überhaupt keine Frage gewesen, dass ich den Handschriftencensus genannt bzw. verlinkt hätte.

KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 01:37 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 01:19 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 01:18 - Rubrik: Universitaetsarchive
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http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11771
Seit Februar 2011 ist die Suche nach digitalen Faksimiles in der Datenbank des VD 17 möglich. Einen Überblick über alle im VD 17 nachgewiesenen Ausgaben, zu denen die VD-17-Partnerbibliotheken Volldigitalisate anbieten, erhält man über den Link
http://gso.gbv.de/DB=1.28/CMD?ACT=SRCHA&TRM=onx+34.
Update: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11819
Seit Februar 2011 ist die Suche nach digitalen Faksimiles in der Datenbank des VD 17 möglich. Einen Überblick über alle im VD 17 nachgewiesenen Ausgaben, zu denen die VD-17-Partnerbibliotheken Volldigitalisate anbieten, erhält man über den Link
http://gso.gbv.de/DB=1.28/CMD?ACT=SRCHA&TRM=onx+34.
Update: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=11819
KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 00:54 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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KlausGraf - am Samstag, 12. Februar 2011, 00:36 - Rubrik: Archivrecht
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KlausGraf - am Freitag, 11. Februar 2011, 11:39 - Rubrik: Datenschutz
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http://www.whotv.com/news/who-story-pollock-painting-bill-021011,0,5431588.story
Proceeds from the sale would go into a trust fund that would provide scholarships to University of Iowa undergraduate art majors from Iowa. The buyer would have to lend the painting to the university for a period of three months or more every four years.
Faculty Senate President Ed Dove called the proposal short-sighted, in part because "getting rid of it would defeat the purpose of having a school of art and art history and having a museum of art."
See also
http://chronicle.com/blogs/ticker/lawmaker-eyes-u-of-iowas-pollock-painting-for-cash/30396
http://www.press-citizen.com/article/20110210/NEWS01/102100341/1079

Proceeds from the sale would go into a trust fund that would provide scholarships to University of Iowa undergraduate art majors from Iowa. The buyer would have to lend the painting to the university for a period of three months or more every four years.
Faculty Senate President Ed Dove called the proposal short-sighted, in part because "getting rid of it would defeat the purpose of having a school of art and art history and having a museum of art."
See also
http://chronicle.com/blogs/ticker/lawmaker-eyes-u-of-iowas-pollock-painting-for-cash/30396
http://www.press-citizen.com/article/20110210/NEWS01/102100341/1079
KlausGraf - am Freitag, 11. Februar 2011, 11:14 - Rubrik: English Corner
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http://www.odl.ox.ac.uk/digitalimagelibrary/index.html
Die Inhalte der Demoseite http://www2.odl.ox.ac.uk/gsdl/cgi-bin/library/ sind nun integriert.
Komplett digitalisierte Blockbücher:
http://www.odl.ox.ac.uk/digitalimagelibrary/early_print_home.html
Die Inhalte der Demoseite http://www2.odl.ox.ac.uk/gsdl/cgi-bin/library/ sind nun integriert.
Komplett digitalisierte Blockbücher:
http://www.odl.ox.ac.uk/digitalimagelibrary/early_print_home.html
KlausGraf - am Freitag, 11. Februar 2011, 03:04 - Rubrik: Bildquellen
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http://catalog.hathitrust.org/Record/000065290/
Via
http://www.utexas.edu/opa/blogs/culturalcompass/2011/02/10/the-library-chronicle-now-available-online/
Via
http://www.utexas.edu/opa/blogs/culturalcompass/2011/02/10/the-library-chronicle-now-available-online/
KlausGraf - am Freitag, 11. Februar 2011, 02:46 - Rubrik: Open Access
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http://books.google.com/support/bin/answer.py?hl=en&answer=180577&rd=1
"This book is in the public domain and should be displayed in Full View". Petitionen sind nicht nur in der öffentlichen Verwaltung bekanntlich formlos, fristlos, zwecklos.
"This book is in the public domain and should be displayed in Full View". Petitionen sind nicht nur in der öffentlichen Verwaltung bekanntlich formlos, fristlos, zwecklos.
KlausGraf - am Freitag, 11. Februar 2011, 02:41 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.brandeins.de/archiv/magazin/vergessen-lernen/artikel/wegwerfen-mit-system.html
Ein empfehlenswerter Artikel zur Arbeit der Archive mit besonderer Berücksichtigung der Bewertung.
Ein empfehlenswerter Artikel zur Arbeit der Archive mit besonderer Berücksichtigung der Bewertung.
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:26 - Rubrik: Wahrnehmung
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Ohne Archivare und Bibliothekare, ohne Archive und Bibliotheken hat eine Gesellschaft kein Gedächtnis und keine Identität. Deswegen sind Archivare und Bibliothekare für mich, entgegen häufig gehörter Vorurteile, keine skurillen Faktoten, sondern Hidden Champions, deren wichtige Arbeit leider nicht in ausreichendem Maße gewürdigt wird.
http://www.reklamekasper.de/allgemein/hidden-champions-archivare-und-bibliothekare/
http://www.reklamekasper.de/allgemein/hidden-champions-archivare-und-bibliothekare/
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:22 - Rubrik: Wahrnehmung
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http://goo.gl/tHEIi = juris.bundesgerichtshof.de PDF
Die Rechtsansicht des BGH ist schlichtweg falsch und für freie Inhalte katastrophal, weil contra legem ein Recht am Bild der eigenen Sache für Sachen anerkannt wird, für deren Fotografie fremde Grundstücke betreten werden müssen. Es entsteht ein klarer Wertungswiderspruch hinsichtlich der urheberrechtlichen Panoramafreiheit, die auf die öffentliche Zugänglichkeit z.B. eines Parks abhebt, und den Ansichten des BGH.
Die Rechtsansicht des BGH ist schlichtweg falsch und für freie Inhalte katastrophal, weil contra legem ein Recht am Bild der eigenen Sache für Sachen anerkannt wird, für deren Fotografie fremde Grundstücke betreten werden müssen. Es entsteht ein klarer Wertungswiderspruch hinsichtlich der urheberrechtlichen Panoramafreiheit, die auf die öffentliche Zugänglichkeit z.B. eines Parks abhebt, und den Ansichten des BGH.
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 16:31 - Rubrik: Archivrecht
http://goo.gl/SUszN = io9.com
http://hubs.plos.org/web/biodiversity/article/10.1007/s00248-010-9667-9
This case study shows the application of nontraditional diagnostic methods to investigate the microbial consortia inhabiting an ancient manuscript. The manuscript was suspected to be biologically deteriorated and SEM observations showed the presence of fungal spores attached to fibers, but classic culturing methods did not succeed in isolating microbial contaminants. Therefore, molecular methods, including PCR, denaturing gradient gel electrophoresis (DGGE), and clone libraries, were used as a sensitive alternative to conventional cultivation techniques. DGGE fingerprints revealed a high biodiversity of both bacteria and fungi inhabiting the manuscript. DNA sequence analysis confirmed the existence of fungi and bacteria in manuscript samples. A number of fungal clones identified on the manuscript showed similarity to fungal species inhabiting dry or saline environments, suggesting that the manuscript environment selects for osmophilic or xerophilic fungal species. Most of the bacterial sequences retrieved from the manuscript belong to phylotypes with cellulolytic activities.
http://hubs.plos.org/web/biodiversity/article/10.1007/s00248-010-9667-9
This case study shows the application of nontraditional diagnostic methods to investigate the microbial consortia inhabiting an ancient manuscript. The manuscript was suspected to be biologically deteriorated and SEM observations showed the presence of fungal spores attached to fibers, but classic culturing methods did not succeed in isolating microbial contaminants. Therefore, molecular methods, including PCR, denaturing gradient gel electrophoresis (DGGE), and clone libraries, were used as a sensitive alternative to conventional cultivation techniques. DGGE fingerprints revealed a high biodiversity of both bacteria and fungi inhabiting the manuscript. DNA sequence analysis confirmed the existence of fungi and bacteria in manuscript samples. A number of fungal clones identified on the manuscript showed similarity to fungal species inhabiting dry or saline environments, suggesting that the manuscript environment selects for osmophilic or xerophilic fungal species. Most of the bacterial sequences retrieved from the manuscript belong to phylotypes with cellulolytic activities.
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 16:18 - Rubrik: English Corner
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http://www.blablameter.de/index.php
Ich habe es mit http://archiv.twoday.net/stories/11899641/ getestet. Ergebnis: "Bullshit Index :0.36
Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heisser Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen."
Ich habe es mit http://archiv.twoday.net/stories/11899641/ getestet. Ergebnis: "Bullshit Index :0.36
Ihr Text zeigt schon erste Anzeichen heisser Luft. Für Werbe oder PR-Sprache ist das noch ein guter Wert, bei höheren Ansprüchen sollten Sie vielleicht noch ein wenig daran feilen."
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 16:14 - Rubrik: Unterhaltung
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http://www.nationalarchives.gov.uk/africa/
Via
http://www.guardian.co.uk/artanddesign/2011/feb/10/national-archives-empire-era-photos?CMP=twt_gu

Via
http://www.guardian.co.uk/artanddesign/2011/feb/10/national-archives-empire-era-photos?CMP=twt_gu

KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 15:54 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://blog.die-linke.de/digitalelinke/linke-legt-alternativen-gesetzentwurf-zu-verwaisten-werken-vor/
Nachdem die SPD einen Gesetzentwurf zum Umgang mit verwaisten und vergriffenen Werken vorgelegt hat (Drs. 17/3991) und dieser Kritik unter anderem an dieser Stelle erntete, legt DIE LINKE nun einen eigenen Entwurf (Drs. 17/04661) vor.
Der zentrale Unterschied besteht in der Herangehensweise an das Problem. Während der SPD-Gesetzentwurf diese Frage im Rahmen des Urheberwahrnehmungsrechts an die Verwertungsgesellschaften delegiert, regt der LINKE Entwurf die Einrichtung einer klaren Beschränkung des Urheberrechts, auch Schranke genannt, an. nichtkommerzielle Einrichtungen wie Bibliotheken oder Museen sollen Werke, deren Urheber unbekannt oder die Rechtesituation nach einer Standardsuche unklar bleibt, öffentlich zugänglich machen dürfen. Eine Erlaubnis von Verwertungsgesellschaften, die wie im SPD-Entwurf die Rechte unbekannter Urheber fiktiv wahrnehmen, soll nicht eingeholt werden müssen.
Ein weiterer Unterschied besteht in der Vorschrift der Suche nach möglichen Rechteinhabern. DIE LINKE will diese Suche auf eine standardisierte, also computergestützte Suche beschränken, um den Bibliothekenund sonstigen Einrichtungen nicht eine hohe bürokratische und kostenträchtige Last aufzubürden.
Und nicht zuletzt sollen Vergütungen nur in dem Fall gezahlt werden, dass tatsächlich berechtigte Ansprüche bestehen.
Nachdem die SPD einen Gesetzentwurf zum Umgang mit verwaisten und vergriffenen Werken vorgelegt hat (Drs. 17/3991) und dieser Kritik unter anderem an dieser Stelle erntete, legt DIE LINKE nun einen eigenen Entwurf (Drs. 17/04661) vor.
Der zentrale Unterschied besteht in der Herangehensweise an das Problem. Während der SPD-Gesetzentwurf diese Frage im Rahmen des Urheberwahrnehmungsrechts an die Verwertungsgesellschaften delegiert, regt der LINKE Entwurf die Einrichtung einer klaren Beschränkung des Urheberrechts, auch Schranke genannt, an. nichtkommerzielle Einrichtungen wie Bibliotheken oder Museen sollen Werke, deren Urheber unbekannt oder die Rechtesituation nach einer Standardsuche unklar bleibt, öffentlich zugänglich machen dürfen. Eine Erlaubnis von Verwertungsgesellschaften, die wie im SPD-Entwurf die Rechte unbekannter Urheber fiktiv wahrnehmen, soll nicht eingeholt werden müssen.
Ein weiterer Unterschied besteht in der Vorschrift der Suche nach möglichen Rechteinhabern. DIE LINKE will diese Suche auf eine standardisierte, also computergestützte Suche beschränken, um den Bibliothekenund sonstigen Einrichtungen nicht eine hohe bürokratische und kostenträchtige Last aufzubürden.
Und nicht zuletzt sollen Vergütungen nur in dem Fall gezahlt werden, dass tatsächlich berechtigte Ansprüche bestehen.
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 15:46 - Rubrik: Archivrecht
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"Das Berliner "Archiv der Jugendkulturen" erhält den Kulturpreis 2010 der Kulturpolitischen Gesellschaft. Die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung soll am 24. Februar 2011 in der Bundeshauptstadt übergeben werden. Mit dem Kulturpreis werde das beispielhafte Engagement der Verantwortlichen beim Aufbau und Betrieb des Archivs gewürdigt.
Die Einrichtung stehe beispielhaft für innovative kulturelle Projekte und kulturpolitische Initiativen, erklärte der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Oliver Scheytt. Seit seiner Gründung 1998 durch Klaus Farin widme sich die bundesweit einmalige Einrichtung der Erforschung der vielfältigen Formen der Jugendkultur. Zur Preisverleihung in den Räumen des Archivs in Berlin-Kreuzberg wird die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), erwartet. Die Laudatio hält der Dortmunder Soziologe Ronald Hitzler.
Das "Archiv der Jugendkulturen" sammelt nach eigenen Angaben authentische Zeugnisse aus den Szene-Kulturen, aber auch wissenschaftliche Arbeiten sowie Medienberichte. Der Bestand umfasst rund 60.000 Medieneinheiten aus Punk, Techno, Hip-Hop, Gothic, Skinhead, Emo - von der "Bravo" über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen.
Das im vergangenen Jahr drohende Aus für die Einrichtung konnte durch eine Spendenkampagne und die Gründung einer Stiftung abgewendet werden. Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine 1976 gegründete überparteiliche Vereinigung von Kulturschaffenden und Politikern. Ihre derzeitige Vorsitzende ist die CDU-Politikerin Grütters."
Quelle: 3sat, Kulturzeit-Nachrichten v. 9.2.2011
Die Einrichtung stehe beispielhaft für innovative kulturelle Projekte und kulturpolitische Initiativen, erklärte der Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft, Oliver Scheytt. Seit seiner Gründung 1998 durch Klaus Farin widme sich die bundesweit einmalige Einrichtung der Erforschung der vielfältigen Formen der Jugendkultur. Zur Preisverleihung in den Räumen des Archivs in Berlin-Kreuzberg wird die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), erwartet. Die Laudatio hält der Dortmunder Soziologe Ronald Hitzler.
Das "Archiv der Jugendkulturen" sammelt nach eigenen Angaben authentische Zeugnisse aus den Szene-Kulturen, aber auch wissenschaftliche Arbeiten sowie Medienberichte. Der Bestand umfasst rund 60.000 Medieneinheiten aus Punk, Techno, Hip-Hop, Gothic, Skinhead, Emo - von der "Bravo" über Punk-Fanzines, den ersten Techno-Flyern bis hin zu Schülerzeitungen.
Das im vergangenen Jahr drohende Aus für die Einrichtung konnte durch eine Spendenkampagne und die Gründung einer Stiftung abgewendet werden. Die Kulturpolitische Gesellschaft ist eine 1976 gegründete überparteiliche Vereinigung von Kulturschaffenden und Politikern. Ihre derzeitige Vorsitzende ist die CDU-Politikerin Grütters."
Quelle: 3sat, Kulturzeit-Nachrichten v. 9.2.2011
Wolf Thomas - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 12:54 - Rubrik: Archive von unten
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http://www.handschriftencensus.de/forschungsliteratur/pdf/910.pdf
Die Abbildungen werden mit reduzierter Auflösung gegeben und sind daher ebenso unbrauchbar wie die künstlich unter 1 MB gehaltenen eigenen Handschriftenabbildungen des Handschriftencensus.
Die Abbildungen werden mit reduzierter Auflösung gegeben und sind daher ebenso unbrauchbar wie die künstlich unter 1 MB gehaltenen eigenen Handschriftenabbildungen des Handschriftencensus.
KlausGraf - am Donnerstag, 10. Februar 2011, 02:55 - Rubrik: Kodikologie
Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 23:05 - Rubrik: Archivbau
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Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 22:27 - Rubrik: Unterhaltung
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Am 30. Juni 2008 veröffentlichte ich eine Kritik der damals ins Netz gestellten Fassung eines Verzeichnisses von Sammlungen mittelalterlicher Handschriften.
http://archiv.twoday.net/stories/5029463/
Kurz darauf war das Verzeichnis vom Netz.
Im neuen ManuMed hat man - ohne Erfolg - versucht, besser zu sein als 2008.
Ich wähle als Beispiel:
Dietfurt an der Altmühl
Zuständiges Handschriftenzentrum: Bayerische Staatsbibliothek, München (BSB)
http://www.bsb-muenchen.de/
Nach einer statistischen Erhebung der BSB aus dem Jahre 1982 verfügt Bayern über einen Gesamtbestand von 68.279 Handschriften und damit einen Anteil von 39,8% am westdeutschen Gesamtbestand von 171.517 Handschriften. Die Zahl der mittelalterlichen Handschriften beläuft sich auf 24.775 (47 % von insgesamt 52.651 Handschriften).
Vgl. gegebenenfalls Nachweise in den Marburger Repertorien zur Überlieferung der deutschen Literatur des Mittelalters
http://www.handschriftencensus.de/hss/Dietfurt
Wichtige Publikationen zum Bestand: HBB, Handbuch der Bayerischen Bibliotheken, hrsg. von der Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken. 2., neubearb. Ausg. München [u.a.]: Saur, 1983
FD, Fridolin Dreßler, Handschriften in fränkischen Bibliotheken. Die Bestände und ihre Erschließung. In: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 43 (1983), S. 1-20
VDB, Jahrbuch der deutschen Bibliotheken, hrsg. vom Verein Deutscher Bibliothekare. Bd. 61 (2005/2006). Wiesbaden: Harrassowitz 2005
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/soz30003134.html
Statt irrelevanter Angaben zu bayerischen Handschriftenbeständen (bei jeder kleineren bayerischen Sammlung finden sich exakt dieselben Angaben wie oben) wüsste man gern den Namen (und die Kontaktadresse samt Homepage/Mail) der Institution in Dietfurt, nämlich des Franziskanerklosters.
Nicht zitiert wird das Handbuch der Handschriftenbestände 1993:
http://books.google.de/books?id=MrkA3682xkYC&lpg=PA125
Dreßler 1983 ist online, ich finde darin aber nichts über Dietfurt:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00048833/image_13
Was ja nicht verwundert, wenn man nach ausgiebiger Suche feststellt, dass der ganze Abschnitt ein gern verwendeter Textbaustein ist.
***
Weitere Schlampigkeiten, Irreführungen und Fehler findet man leicht. Und zwar von A-Z:
Aachen, Diözesanarchiv. Gatzweiler, Odilo: Die liturgischen Handschriften des Aachener Münsterstifts, in: Liturgiegeschichtliche Quellen, 10, Münster 1926 - Das "in" ist unrichtig. es handelt sich um die Parallel-Veröffentlichung des Zeitschriftenbeitrags (ZAGV) als Monographie in einer Reihe. http://www.handschriftencensus.de/forschungsliteratur/kataloge hat zur Stadtbibliothek 4 Titel (2 davon online), ManuMed nur 2, wobei der Handschriftencensus Rheinland nicht mit bibliografischen Angaben erscheint.
Bernkastel-Kues: Nicht sehr hilfreich ist der Link zur Startseite von Freimore mit der Angabe "Einige Bilder verfügbar". Richtig ist, dass man bei Suche nach Kues dort Digitalisate aus Lullus-Handschriften vorfindet. Immer noch besser ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek_des_St._Nikolaus-Hospitals_in_Bernkastel-Kues
Siehe jetzt auch:
http://www.handschriftencensus-rlp.mediaevistik.uni-mainz.de/bernkastel_stnikolaus.html
mit http://archiv.twoday.net/stories/11443505/
Dass Biberach (wo der digitalisierte Katalog nachgewiesen ist) und Biberach an der Riß identisch sind, hätte man vielleicht doch bemerken können.
Bielefeld: Bibliothek des Landeskirchenamtes mit wichtigen Handschriften fehlt!
Blaubeuren: Die einzige Handschrift liegt inzwischen in Stuttgart
http://archiv.twoday.net/stories/5650258/
Bornheim-Walberberg: Die Handschriften sind seit Ende 2007 (!) in Köln, siehe etwa http://www.handschriftencensus.de/12850
Bösensell: Es gibt unter Bösensell keinen Eintrag im (Marburger) Handschriftencensus! (Eher die Regel, dass solche fiktiven Links gesetzt wurden!)
Brauweiler: Ich kenne keine Institution "Kloster Brauweiler" mit Handschriftenbesitz!
Dillingen: Die mittelalterlichen Handschriften der Studienbibliothek Dillingen, beschrieben von Elisabeth WUNDERLE. Wiesbaden 2006 [im Druck] Liegt schon längst vor, inzwischen auch online.
Dyck, Schloß? Ein nur zu berechtigtes Fragezeichen, man braucht nur einen Blick auf
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/dyck.html
zu werfen!
Eltz: Dass man von Hand den richtigen Link
http://www.handschriftencensus.de/hss/Burg_Eltz
ermittelt, war wohl zuviel verlangt.
Esslingen: Dass der Aufsatz von Brinkhus/Heinzer online ist, vermerkte ich bereits 2008 http://archiv.twoday.net/stories/4741385/
Eutin: Man hätte ja mit Beleg etwa die Angaben von
http://books.google.de/books?id=MrkA3682xkYC&pg=PA158
übernehmen können.
Isernhagen Kloster Da kann man sich nur angewidert abwenden. Das bekannte Heide-Kloster Isenhagen in Hankensbüttel hat mit der Gemeinde Isernhagen nichts zu tun.
Isselburg: Eine unbemerkte Dublette zu Anholt bzw. vice versa.
Koblenz: Rheinische Landesbibliothek fehlt. Es ist seit über 10 Jahren bekannt, dass sie mindestens besitzt: "Stundenbuch der Mutter Margarethe Neelges: Handschrift auf Pergament und Papier, beendet 1488 im Kloster Besselich bei Koblenz", wenn man "Agricola, Daniel: "Wegfahrt mit sicherm gleid durch luttersche abweg", reformatorische Streitschrift, Bad Kreuznach 1529" nicht mitzählen möchte.
Laberweinting: Ein Pferdemuseum finde ich nicht im Netz.
Leipzig: Natürlich gibt es keinen Querverweis zum aktuellen Kleinsammlungserschließungsprojekt, dessen Seite ist ja unverlinkbar.
Mainz: Die Priesterseminarsbibliothek heißt nun schon lange genug Martinus-Bibliothek.
Bei
Marienthal
Kloster
Bestandsumfang (ma.): ca. 10 + einige Fragmente
Permalink: http://www.manuscripta-mediaevalia.de/soz30002574.html
darf man rätseln, welches Marienthal gemeint ist - man kann angesichts des Fehlens jeglicher identifizierender Angaben eigentlich nur raten: Das Zisterzienserinnenkloster bei Kamenz in der Oberlausitz.
Natürlich wimmelt es nach wie vor von kryptischen Angaben, die nur für Mitarbeiter von Handschriftenzentren auflösbar sein mögen. was bedeutet bei Metten z.B. "Bestandsumfang (ma.): 400, [100*]".
Münster: Studien- und Zentralbibliothek der Franziskaner befindet sich in der Diözesanbibliothek!
Neuruppin: Nur ein Beispiel, dass der digitalisierte "Handschriftencensus der kleineren Sammlungen in den östlichen Bundesländern Deutschlands" nicht komplett ausgewertet wurde. Der bescheuerte neue Viewer macht es aufgrund fehlender Gliederung völlig aussichtslos, die Neuruppiner Handschriften aufzufinden. ERSTE HILFE bei ManuMed: Unbedingt die Seite mit den alten Katalogen bookmarken!!!
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge-online.htm
(Zugegeben, die alte Präsentation war genauso fehlerhaft.)
Preetz: Ort bzw. Klosterbibliothek fehlt! Zum "Buch im Chor"
http://books.google.de/books?id=8vaYmayBGUEC&pg=PA80
Sigmaringen: Lehner ist digitalisiert (siehe den Marburger Handschriftencensus), diverse Hinweise auf unbekannte Handschriften in diesem Weblog.
Rothenburg ob der Tauber, Mittelalterliches Kriminalmuseum, Autograhen Was mögen wohl Autograhen sein?
Nach wie vor fehlt das Landesarchiv Speyer (s. ²VL 9, 88)
Unverständlich ist, wieso die Bipontina in Zweibrücken fehlt, die doch etliche mittelalterliche Handschriften besitzt. Der Katalog ist online unter
http://217.198.244.66:8080/hans/bipontina-svensson-katalog.htm
Zwickau, Stadtarchiv
Bestandsumfang (ma.): Splitterbestand
Wichtige Publikationen zum Bestand: kein Nachweis
Was fängt man mit einer solchen Angabe an? Schließlich hat fast jedes Stadtarchiv irgendwelche mittelalterlichen Handschriftenfragmente und oft auch mittelalterliche Amtsbücher.
Fazit: Eine durch und durch schlampige Kompilation, deren Nutzen gegen Null geht. Im Vergleich zu manuscripta.at und codices.ch kann man sich für ManuMed wirklich nur schämen.
Besselicher Stundenbuch der RLB Koblenz, im Handschriftencensus ignoriert. Kurzbeschreibung:
http://www.lbz-rlp.de/cms/rlb/digitale-angebote/ausstellungskataloge/erspaeht/index.html
http://archiv.twoday.net/stories/5029463/
Kurz darauf war das Verzeichnis vom Netz.
Im neuen ManuMed hat man - ohne Erfolg - versucht, besser zu sein als 2008.
Ich wähle als Beispiel:
Dietfurt an der Altmühl
Zuständiges Handschriftenzentrum: Bayerische Staatsbibliothek, München (BSB)
http://www.bsb-muenchen.de/
Nach einer statistischen Erhebung der BSB aus dem Jahre 1982 verfügt Bayern über einen Gesamtbestand von 68.279 Handschriften und damit einen Anteil von 39,8% am westdeutschen Gesamtbestand von 171.517 Handschriften. Die Zahl der mittelalterlichen Handschriften beläuft sich auf 24.775 (47 % von insgesamt 52.651 Handschriften).
Vgl. gegebenenfalls Nachweise in den Marburger Repertorien zur Überlieferung der deutschen Literatur des Mittelalters
http://www.handschriftencensus.de/hss/Dietfurt
Wichtige Publikationen zum Bestand: HBB, Handbuch der Bayerischen Bibliotheken, hrsg. von der Generaldirektion der Bayerischen Staatlichen Bibliotheken. 2., neubearb. Ausg. München [u.a.]: Saur, 1983
FD, Fridolin Dreßler, Handschriften in fränkischen Bibliotheken. Die Bestände und ihre Erschließung. In: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 43 (1983), S. 1-20
VDB, Jahrbuch der deutschen Bibliotheken, hrsg. vom Verein Deutscher Bibliothekare. Bd. 61 (2005/2006). Wiesbaden: Harrassowitz 2005
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/soz30003134.html
Statt irrelevanter Angaben zu bayerischen Handschriftenbeständen (bei jeder kleineren bayerischen Sammlung finden sich exakt dieselben Angaben wie oben) wüsste man gern den Namen (und die Kontaktadresse samt Homepage/Mail) der Institution in Dietfurt, nämlich des Franziskanerklosters.
Nicht zitiert wird das Handbuch der Handschriftenbestände 1993:
http://books.google.de/books?id=MrkA3682xkYC&lpg=PA125
Dreßler 1983 ist online, ich finde darin aber nichts über Dietfurt:
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00048833/image_13
Was ja nicht verwundert, wenn man nach ausgiebiger Suche feststellt, dass der ganze Abschnitt ein gern verwendeter Textbaustein ist.
***
Weitere Schlampigkeiten, Irreführungen und Fehler findet man leicht. Und zwar von A-Z:
Aachen, Diözesanarchiv. Gatzweiler, Odilo: Die liturgischen Handschriften des Aachener Münsterstifts, in: Liturgiegeschichtliche Quellen, 10, Münster 1926 - Das "in" ist unrichtig. es handelt sich um die Parallel-Veröffentlichung des Zeitschriftenbeitrags (ZAGV) als Monographie in einer Reihe. http://www.handschriftencensus.de/forschungsliteratur/kataloge hat zur Stadtbibliothek 4 Titel (2 davon online), ManuMed nur 2, wobei der Handschriftencensus Rheinland nicht mit bibliografischen Angaben erscheint.
Bernkastel-Kues: Nicht sehr hilfreich ist der Link zur Startseite von Freimore mit der Angabe "Einige Bilder verfügbar". Richtig ist, dass man bei Suche nach Kues dort Digitalisate aus Lullus-Handschriften vorfindet. Immer noch besser ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek_des_St._Nikolaus-Hospitals_in_Bernkastel-Kues
Siehe jetzt auch:
http://www.handschriftencensus-rlp.mediaevistik.uni-mainz.de/bernkastel_stnikolaus.html
mit http://archiv.twoday.net/stories/11443505/
Dass Biberach (wo der digitalisierte Katalog nachgewiesen ist) und Biberach an der Riß identisch sind, hätte man vielleicht doch bemerken können.
Bielefeld: Bibliothek des Landeskirchenamtes mit wichtigen Handschriften fehlt!
Blaubeuren: Die einzige Handschrift liegt inzwischen in Stuttgart
http://archiv.twoday.net/stories/5650258/
Bornheim-Walberberg: Die Handschriften sind seit Ende 2007 (!) in Köln, siehe etwa http://www.handschriftencensus.de/12850
Bösensell: Es gibt unter Bösensell keinen Eintrag im (Marburger) Handschriftencensus! (Eher die Regel, dass solche fiktiven Links gesetzt wurden!)
Brauweiler: Ich kenne keine Institution "Kloster Brauweiler" mit Handschriftenbesitz!
Dillingen: Die mittelalterlichen Handschriften der Studienbibliothek Dillingen, beschrieben von Elisabeth WUNDERLE. Wiesbaden 2006 [im Druck] Liegt schon längst vor, inzwischen auch online.
Dyck, Schloß? Ein nur zu berechtigtes Fragezeichen, man braucht nur einen Blick auf
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/dyck.html
zu werfen!
Eltz: Dass man von Hand den richtigen Link
http://www.handschriftencensus.de/hss/Burg_Eltz
ermittelt, war wohl zuviel verlangt.
Esslingen: Dass der Aufsatz von Brinkhus/Heinzer online ist, vermerkte ich bereits 2008 http://archiv.twoday.net/stories/4741385/
Eutin: Man hätte ja mit Beleg etwa die Angaben von
http://books.google.de/books?id=MrkA3682xkYC&pg=PA158
übernehmen können.
Isernhagen Kloster Da kann man sich nur angewidert abwenden. Das bekannte Heide-Kloster Isenhagen in Hankensbüttel hat mit der Gemeinde Isernhagen nichts zu tun.
Isselburg: Eine unbemerkte Dublette zu Anholt bzw. vice versa.
Koblenz: Rheinische Landesbibliothek fehlt. Es ist seit über 10 Jahren bekannt, dass sie mindestens besitzt: "Stundenbuch der Mutter Margarethe Neelges: Handschrift auf Pergament und Papier, beendet 1488 im Kloster Besselich bei Koblenz", wenn man "Agricola, Daniel: "Wegfahrt mit sicherm gleid durch luttersche abweg", reformatorische Streitschrift, Bad Kreuznach 1529" nicht mitzählen möchte.
Laberweinting: Ein Pferdemuseum finde ich nicht im Netz.
Leipzig: Natürlich gibt es keinen Querverweis zum aktuellen Kleinsammlungserschließungsprojekt, dessen Seite ist ja unverlinkbar.
Mainz: Die Priesterseminarsbibliothek heißt nun schon lange genug Martinus-Bibliothek.
Bei
Marienthal
Kloster
Bestandsumfang (ma.): ca. 10 + einige Fragmente
Permalink: http://www.manuscripta-mediaevalia.de/soz30002574.html
darf man rätseln, welches Marienthal gemeint ist - man kann angesichts des Fehlens jeglicher identifizierender Angaben eigentlich nur raten: Das Zisterzienserinnenkloster bei Kamenz in der Oberlausitz.
Natürlich wimmelt es nach wie vor von kryptischen Angaben, die nur für Mitarbeiter von Handschriftenzentren auflösbar sein mögen. was bedeutet bei Metten z.B. "Bestandsumfang (ma.): 400, [100*]".
Münster: Studien- und Zentralbibliothek der Franziskaner befindet sich in der Diözesanbibliothek!
Neuruppin: Nur ein Beispiel, dass der digitalisierte "Handschriftencensus der kleineren Sammlungen in den östlichen Bundesländern Deutschlands" nicht komplett ausgewertet wurde. Der bescheuerte neue Viewer macht es aufgrund fehlender Gliederung völlig aussichtslos, die Neuruppiner Handschriften aufzufinden. ERSTE HILFE bei ManuMed: Unbedingt die Seite mit den alten Katalogen bookmarken!!!
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge-online.htm
(Zugegeben, die alte Präsentation war genauso fehlerhaft.)
Preetz: Ort bzw. Klosterbibliothek fehlt! Zum "Buch im Chor"
http://books.google.de/books?id=8vaYmayBGUEC&pg=PA80
Sigmaringen: Lehner ist digitalisiert (siehe den Marburger Handschriftencensus), diverse Hinweise auf unbekannte Handschriften in diesem Weblog.
Rothenburg ob der Tauber, Mittelalterliches Kriminalmuseum, Autograhen Was mögen wohl Autograhen sein?
Nach wie vor fehlt das Landesarchiv Speyer (s. ²VL 9, 88)
Unverständlich ist, wieso die Bipontina in Zweibrücken fehlt, die doch etliche mittelalterliche Handschriften besitzt. Der Katalog ist online unter
http://217.198.244.66:8080/hans/bipontina-svensson-katalog.htm
Zwickau, Stadtarchiv
Bestandsumfang (ma.): Splitterbestand
Wichtige Publikationen zum Bestand: kein Nachweis
Was fängt man mit einer solchen Angabe an? Schließlich hat fast jedes Stadtarchiv irgendwelche mittelalterlichen Handschriftenfragmente und oft auch mittelalterliche Amtsbücher.
Fazit: Eine durch und durch schlampige Kompilation, deren Nutzen gegen Null geht. Im Vergleich zu manuscripta.at und codices.ch kann man sich für ManuMed wirklich nur schämen.
Besselicher Stundenbuch der RLB Koblenz, im Handschriftencensus ignoriert. Kurzbeschreibung:http://www.lbz-rlp.de/cms/rlb/digitale-angebote/ausstellungskataloge/erspaeht/index.html
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 22:20 - Rubrik: Kodikologie
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" ..... Bis vor einem Jahr gab es gerade ein paar Kilometer befestigte Straßen, das Stadtarchiv ist in einem Zelt untergebracht, von Hochhäusern oder diplomatischen Vertretungen keine Spur. ...."
Quelle: The epoch times, 8.2.11
Quelle: The epoch times, 8.2.11
Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 22:12 - Rubrik: Internationale Aspekte
"In Sachen Stadtarchiv setzt Schwarz-Grün den Rotstift an. Auf Betreiben der CDU hat der Kulturausschuss 40.000 Euro für zusätzliche Personalkosten vorerst nicht bewilligt.
Aus fachlicher Sicht sei es zwar grundsätzlich richtig, dass das Stadtarchiv mehr Personal benötigt, offen ist aber, wie es finanziert werden soll.
Der Personalbedarf steigt unter anderem, weil am neuen Standort am Reichsweg die Akten des Standesamts und weitere Serviceleistungen übernommen werden sollen."
Quelle: Aachener Nachrichten
Aus fachlicher Sicht sei es zwar grundsätzlich richtig, dass das Stadtarchiv mehr Personal benötigt, offen ist aber, wie es finanziert werden soll.
Der Personalbedarf steigt unter anderem, weil am neuen Standort am Reichsweg die Akten des Standesamts und weitere Serviceleistungen übernommen werden sollen."
Quelle: Aachener Nachrichten
Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 22:08 - Rubrik: Kommunalarchive
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The Conservation Lab at the National Archives is one of the world's premier document preservation laboratories. Paper conservator Annie Wilker demonstrates various techniques employed to preserve damaged documents and prepare them for exhibit at the National Archives. Wilker repaired an 18th-century illustrated family document in the holdings of the National Archives, one of more than a hundred such documents -- or frakturs -- in the collection. The document records the marriage of John Tomlin and Jane Chamblin of Virginia, and the births of their five children: George, Elizabeth, William, Reuben and Mary.
Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 22:05 - Rubrik: Bestandserhaltung
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http://survey.nitens.org/index.php?sid=21693&lang=de&lang=de
Ich editiere ja im Vergleich zu früher eher selten in der Wikipedia. Meist lege ich kleine Artikel an oder schaue bei den Urheberrechtsfragen nach dem Rechten. Der Hauptgrund ist meine Unzufriedenheit mit dem miesen Klima und dem inakzeptablen Betragen der Admins gegenüber einfachen Benutzern. Von daher war ich vor kurzem doch recht erstaunt zu sehen, dass der Hilfswissenschaftler Prof. Dr. Horst Enzensberger als Enzian44 zu der mir verhassten Admin-Kaste zählt.
Ich editiere ja im Vergleich zu früher eher selten in der Wikipedia. Meist lege ich kleine Artikel an oder schaue bei den Urheberrechtsfragen nach dem Rechten. Der Hauptgrund ist meine Unzufriedenheit mit dem miesen Klima und dem inakzeptablen Betragen der Admins gegenüber einfachen Benutzern. Von daher war ich vor kurzem doch recht erstaunt zu sehen, dass der Hilfswissenschaftler Prof. Dr. Horst Enzensberger als Enzian44 zu der mir verhassten Admin-Kaste zählt.
"The National Archives at College Park, MD -- This presentation features NCAST research partner, Dr. Maria Esteva, Research Associate and Data Archivist at the Texas Advanced Computing Center (TACC) who leads alongside engineers and other IT experts to explain how archivists think and do their work. Here, she shares critical skill sets and knowledge that archivists and records management professionals need to actively and successfully collaborate in this setting. Watch another NARA presentation where she discusses a TACC research project [note: link to 10/18 Video #1] to develop an interactive application to help us understand -- or visualize -- how large or complex data are organized or structured. Read the NARAtion's blog or visit the NCAST website."
More information: http://www.tacc.utexas.edu/news/feature-stories/2011/a-window-on-the-archives-of-the-future/
Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:44 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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Aus einem im Sommer 2010 geschriebenen, derzeit ruhenden Aufsatzprojekt zur Handschriftenforschung im Internet kopiere ich meine Stellungnahme zum alten ManuMed:
Manuscripta Mediaevalia (ManuMed) ist das beste Portal zur Handschriftenforschung weltweit. Die riesige Datenbank mit über 60.000 Einträgen und die Vielzahl digitalisierter moderner Kataloge machen es zu einem unschätzbaren Werkzeug.
Bei näherem Hinsehen fällt es aber nicht schwer, eine stattliche Mängelliste aufzustellen.
1. Ein Unding ist es, dass immer noch keine Permanent-Links für die einzelnen Einträge zur Verfügung stehen.
2. Weder die Linkliste noch die Übersicht über die digitalisierten Handschriften ist in einem Zustand, den man als “gepflegt” bezeichnen kann.
Es ist ein Armutszeugnis für ManuMed, dass eine Forscherin (Brigitte Pfeil) eine eigene Übersicht über weltweite Handschriftenkataloge im Internet unterhalten muss (leider auch nicht ganz aktuell) [Fußnote: http://www.uni-erfurt.de/amploniana/handschriftenkatalogeonline/. Siehe aber auch die Zusammenstellung des Handschriftencensus: http://www.handschriftencensus.de/forschungsliteratur/kataloge. Ein Desiderat ist die Erschließung der im Sommer 2010 in Toronto ins Netz gestellten Mikrofilme des umfangreichen “A Microfilm Corpus of Unpublished Inventories of Latin Manuscripts through 1600" z.B. Bd. 81: http://www.archive.org/details/corpusofunpublis81prep. ]
3. Es gibt keinen RSS-Feed für die Neuigkeiten, die sowohl Neuigkeiten zum Portal als auch zu deutschen Handschriftendigitalisaten enthalten.
4. Sowohl die ManuMed-Datenbank als auch die Katalogdigitalisierung weisen ärgerliche riesige Rückstände auf. Warum hat man den 2001 erschienenen Katalog der Handschriften des Stadtarchivs Hildesheim nicht digitalisiert, andere Bände der gleichen Reihe “Handschriften in Niedersachsen” aber durchaus? Wieso steht etwa der Katalog von Brigitte Pfeil über die deutschen Handschriften in Halle, der 2007 nicht bei einem kommerziellen Verlag erschien, nicht schon längst auf ManuMed zur Verfügung? Wieso wird der in München digitalisierte Katalog der Dillinger Handschriften von Wunderle nicht wenigstens verlinkt? Wieso wird bei DFG-geförderten Projekten nicht gleich in die Datenbank katalogisiert - die Erschließung würde dann sofort recherchierbar sein.
Dass man sich “aus Gründen des Urheberrechts” 2005 gezwungen sah, zahlreiche Kataloge wieder zu entfernen, beweist ein hohes Maß an Unprofessionalität, denn bei den vor 1995 erschienenen Katalogen galt damals noch die Regelung, dass unbekannte Nutzungsarten (hier: Online-Nutzung) nicht vertraglich wirksam übertragen werden konnten.
5. Gründliche Tests der Zuverlässigkeit der Datenbank liegen bislang nicht vor und wurden auch von mir nicht durchgeführt. Vereinzelte Beobachtungen weisen jedoch darauf hin, dass die Verlässlichkeit der Auswertung der Kataloge/Datenquellen nicht überschätzt werden darf.
Dies gilt auch für die “Expertensuche” (Tests am 19. Juni 2010). Beispielsweise wird der Cgm 2517, der laut Katalog im Raum Augsburg im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts entstanden ist, in der Expertensuche mit der zeitlichen Eingrenzung 1450-1500 und der zusätzlichen Angabe Augsburg in “Alle Felder” nicht gefunden. Der Cpg 314 wird bei der Suche nach Heidelberger handschriften Augsburger Entstehung gefunden, aber nicht mit der zutreffenden Zeiteingrenzung 1400-1500. Noch bedenklicher: Die Schnellsuche erbringt zu Gossembrot 33 Treffer, die fast alle dem 15. Jahrhundert angehören, während die Expertensuche mit Zeiteingrenzung 1400-1500 und Gossembrot in “Alle Felder” lediglich zwei Treffer enthält. Wenig vertrauenerweckend ist der Umstand, dass die Expertensuche mit Gossembrot in “Alle Felder” scheinbar 35 Treffer, also zwei Treffer mehr als die Schnellsuche liefert (in der Ergebnisliste sind es dann doch nur 33). Wer komplexere Suchanfragen (etwa zur Literaturgeographie) unter Zuhilfenahme der Zeiteingrenzung an die Datenbank stellen will, sollte sich darüber im klaren sein, dass er in der Regel keine zutreffenden Ergebnisse bekommt.
6. Es ist nicht akzeptabel, dass für die unzähligen vorläufigen Beschreibungen, die als PDFs angeboten werden, keine eigene Suchfunktion zur Verfügung steht, denn in der Datenbank sind diese Inhalte nicht recherchierbar.
7. Weder die Benutzungsoberfläche noch die Darstellung der Treffer macht die Arbeit mit ManuMed zur Freude. Es ist schon eine “Meisterleistung”, auf der Startseite unter dem Menüpunkt “Handschriften” eine Übersicht zu Digitalisaten anzubieten, im Datenbankbereich aber unter der gleichen Bezeichnung “Handschriften” an der gleichen Stelle eine Browsing-Möglichkeit zu den erfassten Beständen nach Bibliotheken. Wer soll das bitteschön bemerken? Da nur Insider dieses Angebot kennen dürften, scheint es nicht verwunderlich, dass die Fehlfunktionen bei der Anzeige nicht beseitigt werden.
8. Vereinzelt in der Datenbank eingebundene Bilder (z.B. aus Greifswald) sind nicht gezielt ansteuerbar und so hingebungsvoll versteckt, dass man sie nur mit großer Mühe aufspürt.
9. Eine Übersicht der deutschen Handschriftenbestände - vergleichbar dem Schweizer Angebot www.codices.ch - . wird womöglich noch Jahre auf sich warten lassen. Ein erster Versuch “Übersicht über die mittelalterlich-abendländischen Handschriftenbestände in Deutschland” wurde im Juni 2008 ins Netz gestellt, aber aufgrund der eklatanten Mängel [Fußnote: Siehe dazu: http://archiv.twoday.net/stories/5029463/. ] umgehend wieder entfernt.
10. Obwohl Kooperation zwingend geboten wäre, sind externe Angebote wie der Handschriftencensus in ManuMed bei den einzelnen Handschriften nicht verlinkt.
Difficile est saturam non scribere! Die 1997 von mir euphorisch vorgestellte Datenbank hat unbestreitbar inzwischen erhebliche Verbesserungen erfahren, aber würde das Projekt sich nicht so unglaublich schwerfällig vorwärts bewegen, könnte es 13 Jahre später erheblich weiter sein. Dass die großen öffentlichen Gelder, die in das Projekt geflossen sind, effizient verwendet wurden, darf bezweifelt werden. Eine Neukonzeption und Öffnung gegenüber dem Web 2.0 ist überfällig.
Manuscripta Mediaevalia (ManuMed) ist das beste Portal zur Handschriftenforschung weltweit. Die riesige Datenbank mit über 60.000 Einträgen und die Vielzahl digitalisierter moderner Kataloge machen es zu einem unschätzbaren Werkzeug.
Bei näherem Hinsehen fällt es aber nicht schwer, eine stattliche Mängelliste aufzustellen.
1. Ein Unding ist es, dass immer noch keine Permanent-Links für die einzelnen Einträge zur Verfügung stehen.
2. Weder die Linkliste noch die Übersicht über die digitalisierten Handschriften ist in einem Zustand, den man als “gepflegt” bezeichnen kann.
Es ist ein Armutszeugnis für ManuMed, dass eine Forscherin (Brigitte Pfeil) eine eigene Übersicht über weltweite Handschriftenkataloge im Internet unterhalten muss (leider auch nicht ganz aktuell) [Fußnote: http://www.uni-erfurt.de/amploniana/handschriftenkatalogeonline/. Siehe aber auch die Zusammenstellung des Handschriftencensus: http://www.handschriftencensus.de/forschungsliteratur/kataloge. Ein Desiderat ist die Erschließung der im Sommer 2010 in Toronto ins Netz gestellten Mikrofilme des umfangreichen “A Microfilm Corpus of Unpublished Inventories of Latin Manuscripts through 1600" z.B. Bd. 81: http://www.archive.org/details/corpusofunpublis81prep. ]
3. Es gibt keinen RSS-Feed für die Neuigkeiten, die sowohl Neuigkeiten zum Portal als auch zu deutschen Handschriftendigitalisaten enthalten.
4. Sowohl die ManuMed-Datenbank als auch die Katalogdigitalisierung weisen ärgerliche riesige Rückstände auf. Warum hat man den 2001 erschienenen Katalog der Handschriften des Stadtarchivs Hildesheim nicht digitalisiert, andere Bände der gleichen Reihe “Handschriften in Niedersachsen” aber durchaus? Wieso steht etwa der Katalog von Brigitte Pfeil über die deutschen Handschriften in Halle, der 2007 nicht bei einem kommerziellen Verlag erschien, nicht schon längst auf ManuMed zur Verfügung? Wieso wird der in München digitalisierte Katalog der Dillinger Handschriften von Wunderle nicht wenigstens verlinkt? Wieso wird bei DFG-geförderten Projekten nicht gleich in die Datenbank katalogisiert - die Erschließung würde dann sofort recherchierbar sein.
Dass man sich “aus Gründen des Urheberrechts” 2005 gezwungen sah, zahlreiche Kataloge wieder zu entfernen, beweist ein hohes Maß an Unprofessionalität, denn bei den vor 1995 erschienenen Katalogen galt damals noch die Regelung, dass unbekannte Nutzungsarten (hier: Online-Nutzung) nicht vertraglich wirksam übertragen werden konnten.
5. Gründliche Tests der Zuverlässigkeit der Datenbank liegen bislang nicht vor und wurden auch von mir nicht durchgeführt. Vereinzelte Beobachtungen weisen jedoch darauf hin, dass die Verlässlichkeit der Auswertung der Kataloge/Datenquellen nicht überschätzt werden darf.
Dies gilt auch für die “Expertensuche” (Tests am 19. Juni 2010). Beispielsweise wird der Cgm 2517, der laut Katalog im Raum Augsburg im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts entstanden ist, in der Expertensuche mit der zeitlichen Eingrenzung 1450-1500 und der zusätzlichen Angabe Augsburg in “Alle Felder” nicht gefunden. Der Cpg 314 wird bei der Suche nach Heidelberger handschriften Augsburger Entstehung gefunden, aber nicht mit der zutreffenden Zeiteingrenzung 1400-1500. Noch bedenklicher: Die Schnellsuche erbringt zu Gossembrot 33 Treffer, die fast alle dem 15. Jahrhundert angehören, während die Expertensuche mit Zeiteingrenzung 1400-1500 und Gossembrot in “Alle Felder” lediglich zwei Treffer enthält. Wenig vertrauenerweckend ist der Umstand, dass die Expertensuche mit Gossembrot in “Alle Felder” scheinbar 35 Treffer, also zwei Treffer mehr als die Schnellsuche liefert (in der Ergebnisliste sind es dann doch nur 33). Wer komplexere Suchanfragen (etwa zur Literaturgeographie) unter Zuhilfenahme der Zeiteingrenzung an die Datenbank stellen will, sollte sich darüber im klaren sein, dass er in der Regel keine zutreffenden Ergebnisse bekommt.
6. Es ist nicht akzeptabel, dass für die unzähligen vorläufigen Beschreibungen, die als PDFs angeboten werden, keine eigene Suchfunktion zur Verfügung steht, denn in der Datenbank sind diese Inhalte nicht recherchierbar.
7. Weder die Benutzungsoberfläche noch die Darstellung der Treffer macht die Arbeit mit ManuMed zur Freude. Es ist schon eine “Meisterleistung”, auf der Startseite unter dem Menüpunkt “Handschriften” eine Übersicht zu Digitalisaten anzubieten, im Datenbankbereich aber unter der gleichen Bezeichnung “Handschriften” an der gleichen Stelle eine Browsing-Möglichkeit zu den erfassten Beständen nach Bibliotheken. Wer soll das bitteschön bemerken? Da nur Insider dieses Angebot kennen dürften, scheint es nicht verwunderlich, dass die Fehlfunktionen bei der Anzeige nicht beseitigt werden.
8. Vereinzelt in der Datenbank eingebundene Bilder (z.B. aus Greifswald) sind nicht gezielt ansteuerbar und so hingebungsvoll versteckt, dass man sie nur mit großer Mühe aufspürt.
9. Eine Übersicht der deutschen Handschriftenbestände - vergleichbar dem Schweizer Angebot www.codices.ch - . wird womöglich noch Jahre auf sich warten lassen. Ein erster Versuch “Übersicht über die mittelalterlich-abendländischen Handschriftenbestände in Deutschland” wurde im Juni 2008 ins Netz gestellt, aber aufgrund der eklatanten Mängel [Fußnote: Siehe dazu: http://archiv.twoday.net/stories/5029463/. ] umgehend wieder entfernt.
10. Obwohl Kooperation zwingend geboten wäre, sind externe Angebote wie der Handschriftencensus in ManuMed bei den einzelnen Handschriften nicht verlinkt.
Difficile est saturam non scribere! Die 1997 von mir euphorisch vorgestellte Datenbank hat unbestreitbar inzwischen erhebliche Verbesserungen erfahren, aber würde das Projekt sich nicht so unglaublich schwerfällig vorwärts bewegen, könnte es 13 Jahre später erheblich weiter sein. Dass die großen öffentlichen Gelder, die in das Projekt geflossen sind, effizient verwendet wurden, darf bezweifelt werden. Eine Neukonzeption und Öffnung gegenüber dem Web 2.0 ist überfällig.
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:16 - Rubrik: Kodikologie
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"Im Zuge der Ermittlungen im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften des Bau- und Liegenschaftsbetriebes Nordrhein Westfalen (BLB) durchsuchen seit dem heutigen Morgen Kräfte der Staatsanwaltschaft Wuppertal, der Polizei und der Steuerfahndung insgesamt 56 Objekte (Wohn- und Firmenräume) in Nordrhein-Westfalen und vier weiteren Bundesländern.
Zeitgleich sind mehrere Behörden und Ministerien in Nordrhein-Westfalen um die Erteilung verfahrensrelevanter Auskünfte gebeten worden.
Die bisherigen Ermittlungen haben den Anfangsverdacht für Untreue- und Korruptionsdelikte ergeben und beziehen sich auf Immobilienprojekte des BLB im Zusammenhang mit dem Neubau des Landesarchives in Duisburg, der Erweiterung des Polizeipräsidiums in Köln-Kalk, der geplanten Umsiedlung der Fachhochschule Köln sowie dem Ankauf des Landesbehördenhauses in Bonn.
Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen ehemaligen Geschäftsführer des BLB sowie weitere an den vorgenannten Projekten beteiligte Personen. Ausgangspunkt für das Verfahren waren u.a. Mitteilungen einer Behörde an das Landeskriminalamt nach dem Landeskorruptionsbekämpfungsgesetz.
Alle Behörden und Ministerien unterstützen die Ermittlungen uneingeschränkt. Ebenso hat ein beteiligtes Immobilienunternehmen seine Kooperationsbereitschaft erklärt.
Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen können weitere Auskünfte derzeit nicht erteilt werden."
Quelle: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Wuppertal und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen 09.02.2011 - 10:00
Medienecho 9.2.2011:
Ruhr Nachrichten
Express
WDR.de, Panorama
WDR, Aktuelle Stunde, Video
rp-online.de
derwesten.de 1
derwesten.de 2
derwesten.de 3
Kölner Stadt-Anzeiger
Kölnische Rundschau
Tagesspiegel
Aachener Zeitung
Westdeutsche Zeitung
Ahlener Zeitung
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv+duisburg
Zeitgleich sind mehrere Behörden und Ministerien in Nordrhein-Westfalen um die Erteilung verfahrensrelevanter Auskünfte gebeten worden.
Die bisherigen Ermittlungen haben den Anfangsverdacht für Untreue- und Korruptionsdelikte ergeben und beziehen sich auf Immobilienprojekte des BLB im Zusammenhang mit dem Neubau des Landesarchives in Duisburg, der Erweiterung des Polizeipräsidiums in Köln-Kalk, der geplanten Umsiedlung der Fachhochschule Köln sowie dem Ankauf des Landesbehördenhauses in Bonn.
Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen ehemaligen Geschäftsführer des BLB sowie weitere an den vorgenannten Projekten beteiligte Personen. Ausgangspunkt für das Verfahren waren u.a. Mitteilungen einer Behörde an das Landeskriminalamt nach dem Landeskorruptionsbekämpfungsgesetz.
Alle Behörden und Ministerien unterstützen die Ermittlungen uneingeschränkt. Ebenso hat ein beteiligtes Immobilienunternehmen seine Kooperationsbereitschaft erklärt.
Mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen können weitere Auskünfte derzeit nicht erteilt werden."
Quelle: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Wuppertal und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen 09.02.2011 - 10:00
Medienecho 9.2.2011:
Ruhr Nachrichten
Express
WDR.de, Panorama
WDR, Aktuelle Stunde, Video
rp-online.de
derwesten.de 1
derwesten.de 2
derwesten.de 3
Kölner Stadt-Anzeiger
Kölnische Rundschau
Tagesspiegel
Aachener Zeitung
Westdeutsche Zeitung
Ahlener Zeitung
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv+duisburg
Wolf Thomas - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:10 - Rubrik: Staatsarchive
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Zu dem in http://archiv.twoday.net/stories/11598611/
angesprochenen Problem von Manuscripta Mediaevalia schreibt man mir aus Darmstadt:
"mit genau 1 Klick kommt man sehr wohl zur Katalogseite: rechts oben, klein, blau ;-). Dann
noch Vollbildmodus, Blättern, Inhaltsverzeichnis - ist doch super komfortabel, ich weiß gar
nicht, was Sie wollen. Wir haben die Entscheidung bewusst getroffen, um dem Nutzer von
einer zentralen Stelle alle Möglichkeiten offen zu lassen. Diese Vielfalt ist doch weit besser
als die alten Katalogseiten, als man nur diese hatte und sonst nix. Man sieht auf einen Blick,
was sonst noch so im Katalogband ist, Und wenn ich ganz rechts auf PDF klicke, landet das
Katalogisat direkt auf meinem PC, und ich kann damit machen, was ich will. Was
benutzerfreundlich ist, ist offenbar Ansichtssache."
Dazu halte ich fest:
1. Wer soll bitteschön ohne Vorkenntnisse auf die Idee kommen, dass sich unscheinbar rechts oben der früher zentral und gut sichtbar angebrachte Link zur Katalogseite verbirgt?
2. Das Erstellen der PDFs erbringt derzeit keine gültigen PDFs!
Update: Zum PDF-Erstellen: Rechts oben neben Katalogseite ist ein Link PDF, der kein gültiges PDF erzeugt. Auf der Katalogseite in dem bescheuerten Viewer ist als unterstes Symbol das Erstellen des PDFs anklickbar. Dies funktioniert, allerdings nicht im Internet Explorer 8, der einen unbekannten Fehler meldet. Mir wurde berichtet, bei Sicherheitsbestätigung und erneutem Drücken des Buttons lasse sich im IE 8 das PDF herunterladen, was ich aber nicht nachvollziehen kann.

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/obj90445646,T.html
angesprochenen Problem von Manuscripta Mediaevalia schreibt man mir aus Darmstadt:
"mit genau 1 Klick kommt man sehr wohl zur Katalogseite: rechts oben, klein, blau ;-). Dann
noch Vollbildmodus, Blättern, Inhaltsverzeichnis - ist doch super komfortabel, ich weiß gar
nicht, was Sie wollen. Wir haben die Entscheidung bewusst getroffen, um dem Nutzer von
einer zentralen Stelle alle Möglichkeiten offen zu lassen. Diese Vielfalt ist doch weit besser
als die alten Katalogseiten, als man nur diese hatte und sonst nix. Man sieht auf einen Blick,
was sonst noch so im Katalogband ist, Und wenn ich ganz rechts auf PDF klicke, landet das
Katalogisat direkt auf meinem PC, und ich kann damit machen, was ich will. Was
benutzerfreundlich ist, ist offenbar Ansichtssache."
Dazu halte ich fest:
1. Wer soll bitteschön ohne Vorkenntnisse auf die Idee kommen, dass sich unscheinbar rechts oben der früher zentral und gut sichtbar angebrachte Link zur Katalogseite verbirgt?
2. Das Erstellen der PDFs erbringt derzeit keine gültigen PDFs!
Update: Zum PDF-Erstellen: Rechts oben neben Katalogseite ist ein Link PDF, der kein gültiges PDF erzeugt. Auf der Katalogseite in dem bescheuerten Viewer ist als unterstes Symbol das Erstellen des PDFs anklickbar. Dies funktioniert, allerdings nicht im Internet Explorer 8, der einen unbekannten Fehler meldet. Mir wurde berichtet, bei Sicherheitsbestätigung und erneutem Drücken des Buttons lasse sich im IE 8 das PDF herunterladen, was ich aber nicht nachvollziehen kann.

http://www.manuscripta-mediaevalia.de/obj90445646,T.html
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:20 - Rubrik: Kodikologie
http://bibliothekarisch.de/blog/2011/02/09/retter-fuer-die-staats-und-stadtbibliothek/
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+augsburg

Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=stadtbibliothek+augsburg
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 19:55 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://www.manuscripta-mediaevalia.de
Da dieses denkbar benutzerunfreundliche Angebot noch nichts von einem RSS-Feed gehört hat, vermelden wir die Neuigkeiten auch hier:
Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar: Die Beschreibungen der Quarthandschriften sind nun in der Datenbank.
Januar 2011
Universitätsbibliothek Leipzig, neues Projekt: Die Erschließung von Kleinsammlungen mittelalterlicher Handschriften in Sachsen und dem Leipziger Umland am Handschriftenzentrum der Universitätsbibliothek Leipzig
Januar 2011
Universitätsbibliothek Leipzig: Neue Kurzerfassungen zu den Signaturengruppen Ms 1114 - Ms 1715
Januar 2011
Wie nicht anders zu erwarten, hat sich das Modell der benutzerfreundlichen Schlagzeile (siehe zu Gotha: Projekte, NICHT VERLINKBAR) nicht durchgesetzt. Man muss bei den Leipziger Kurzerfassungen zwar nicht wie früher ein PDF öffnen, aber jedesmal die Datenbank aufrufen und rechts oben "Alles einblenden" anklicken, falls man das ungeheuerliche Bedürfnis hat, etwas über die Inhalte der Handschrift zu erfahren. Die PDF-Erstellung funktioniert anscheinend nicht, gültige PDFs konnte ich heute noch nicht erzeugen.
Da dieses denkbar benutzerunfreundliche Angebot noch nichts von einem RSS-Feed gehört hat, vermelden wir die Neuigkeiten auch hier:
Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar: Die Beschreibungen der Quarthandschriften sind nun in der Datenbank.
Januar 2011
Universitätsbibliothek Leipzig, neues Projekt: Die Erschließung von Kleinsammlungen mittelalterlicher Handschriften in Sachsen und dem Leipziger Umland am Handschriftenzentrum der Universitätsbibliothek Leipzig
Januar 2011
Universitätsbibliothek Leipzig: Neue Kurzerfassungen zu den Signaturengruppen Ms 1114 - Ms 1715
Januar 2011
Wie nicht anders zu erwarten, hat sich das Modell der benutzerfreundlichen Schlagzeile (siehe zu Gotha: Projekte, NICHT VERLINKBAR) nicht durchgesetzt. Man muss bei den Leipziger Kurzerfassungen zwar nicht wie früher ein PDF öffnen, aber jedesmal die Datenbank aufrufen und rechts oben "Alles einblenden" anklicken, falls man das ungeheuerliche Bedürfnis hat, etwas über die Inhalte der Handschrift zu erfahren. Die PDF-Erstellung funktioniert anscheinend nicht, gültige PDFs konnte ich heute noch nicht erzeugen.
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 19:25 - Rubrik: Kodikologie
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http://openbiomed.info/2011/02/ncbi-images/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/images
http://www.dcprinciples.org/news/collins.pdf
I cannot seee what's true of the publisher's assertion that a database showing image content of an OA repository is a derivative work!

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/images
http://www.dcprinciples.org/news/collins.pdf
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KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 19:01 - Rubrik: Open Access
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http://goo.gl/y5R8I = belfasttelegraph.co.uk
To view collection and buy the images, visit www.belfasttelegraph.co.uk/postcards.
Die Bilder sind nicht allzu groß und weisen Wasserzeichen auf.

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KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:56 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://goo.gl/rCOMf = taz.de
Weil er nicht lockerlässt, erreicht Peter Hammerschmidt als erster Historiker überhaupt beim BND Akteneinsicht - im Fall des Exgestapochefs Klaus Barbie. [...] Die Akten beweisen, dass der deutsche Steuerzahler Barbie über den BND ein gutes halbes Jahr lang monatlich 500 Mark für seine Spitzeldienste zahlte, Leistungsprämien und ein Abschlussbonus von 1.000 Mark kamen noch dazu. Barbie wurde erst abgeschaltet, als dem BND offenbar klar wurde, dass dessen wahre Identität bald auffliegen würde. [...] Nach Hammerschmidts Recherche in Pullach gibt der BND seine Barbie-Akten an das Koblenzer Bundesarchiv weiter - es ist klar, dass es nun nur noch eine Frage der Zeit ist, ehe auch andere Historiker auf den heißen Stoff stoßen. Als der junge Student Wind davon bekommt, dass auch der Spiegel an der Geschichte dran ist, veröffentlicht er seine Erkenntnisse Anfang Januar auf zwei kaum bekannten Internet-Seiten (etwa: http://www.egoisten.de/files/barbie_2011.html ).
Er tut das, um deutlich zu machen: Ich habe das zuerst herausgefunden! Das ist wichtig auch für seine Examensarbeit und eine geplante Dissertation über Barbie. Mitte Januar kommt der Spiegel dann mit seiner Geschichte heraus. Das Nachrichtenmagazin profitierte von der Pionierarbeit Hammerschmidts beim BND.
Weil er nicht lockerlässt, erreicht Peter Hammerschmidt als erster Historiker überhaupt beim BND Akteneinsicht - im Fall des Exgestapochefs Klaus Barbie. [...] Die Akten beweisen, dass der deutsche Steuerzahler Barbie über den BND ein gutes halbes Jahr lang monatlich 500 Mark für seine Spitzeldienste zahlte, Leistungsprämien und ein Abschlussbonus von 1.000 Mark kamen noch dazu. Barbie wurde erst abgeschaltet, als dem BND offenbar klar wurde, dass dessen wahre Identität bald auffliegen würde. [...] Nach Hammerschmidts Recherche in Pullach gibt der BND seine Barbie-Akten an das Koblenzer Bundesarchiv weiter - es ist klar, dass es nun nur noch eine Frage der Zeit ist, ehe auch andere Historiker auf den heißen Stoff stoßen. Als der junge Student Wind davon bekommt, dass auch der Spiegel an der Geschichte dran ist, veröffentlicht er seine Erkenntnisse Anfang Januar auf zwei kaum bekannten Internet-Seiten (etwa: http://www.egoisten.de/files/barbie_2011.html ).
Er tut das, um deutlich zu machen: Ich habe das zuerst herausgefunden! Das ist wichtig auch für seine Examensarbeit und eine geplante Dissertation über Barbie. Mitte Januar kommt der Spiegel dann mit seiner Geschichte heraus. Das Nachrichtenmagazin profitierte von der Pionierarbeit Hammerschmidts beim BND.
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:51 - Rubrik: Staatsarchive
http://www.welt.de/kultur/article12482167/Bundespatentgericht-loescht-Marke-Neuschwanstein.html
Das Gericht begründete am Dienstag seine Entscheidung unter anderem damit, dass der Name Neuschwanstein als Bezeichnung eines herausragenden Kulturgutes Allgemeingut sei. Der Begriff sei deswegen „einer markenrechtlichen Monopolisierung und Kommerzialisierung entzogen“.
Leitsatz gemäß Eilunterrichtung:
"Bezeichnungen von Kulturgütern mit herausragender
Bedeutung, die zum nationalen kulturellen Erbe oder zum Weltkulturerbe gehören, sind Allgemeingut und auch deshalb einer markenrechtlichen Monopolisierung und Kommerzialisierung entzogen. Solche Bezeichnungen weisen regelmäßig auch ohne Sachbezug zu den beanspruchten Waren und Dienstleistungen
keine Unterscheidungskraft auf." http://goo.gl/jrRdw = bpatg.de PDF
Siehe dazu auch http://archiv.twoday.net/stories/11892535/
Update: Volltext
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/04-02-2011-bpatg-25-w-pat-182-09.html
Das Gericht begründete am Dienstag seine Entscheidung unter anderem damit, dass der Name Neuschwanstein als Bezeichnung eines herausragenden Kulturgutes Allgemeingut sei. Der Begriff sei deswegen „einer markenrechtlichen Monopolisierung und Kommerzialisierung entzogen“.
Leitsatz gemäß Eilunterrichtung:
"Bezeichnungen von Kulturgütern mit herausragender
Bedeutung, die zum nationalen kulturellen Erbe oder zum Weltkulturerbe gehören, sind Allgemeingut und auch deshalb einer markenrechtlichen Monopolisierung und Kommerzialisierung entzogen. Solche Bezeichnungen weisen regelmäßig auch ohne Sachbezug zu den beanspruchten Waren und Dienstleistungen
keine Unterscheidungskraft auf." http://goo.gl/jrRdw = bpatg.de PDF
Siehe dazu auch http://archiv.twoday.net/stories/11892535/
Update: Volltext
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/04-02-2011-bpatg-25-w-pat-182-09.html
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:45 - Rubrik: Archivrecht
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Hatten wir schon öfters, aber repetitio delectat, nicht nur bei RA vom Hofe:
http://bildungscafe.wordpress.com/2011/02/06/zitation-von-internetquellen-webcite%C2%AE/
http://bildungscafe.wordpress.com/2011/02/06/zitation-von-internetquellen-webcite%C2%AE/
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KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 16:56 - Rubrik: Staatsarchive
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Mit einem Bleistift.
http://www.politikkritik.info/Gut%20Steyerling%20in%20Oesterreich%20Grundbesitzbogen.pdf
Forstgut Steyerling in Österreich.
Man ersetze nach dem Ableben des Eigentümers die Wörter "Fürst Adolf zu" durch die Wörter Fürstliches Haus und schon haben wir fürstliches Vermögen des Fürstlichen Hauses Schaumburg Lippe, das dem neuen Oberhaupt gehört. Dass es seit 1918 keine Fürsten mehr gibt spielt keine Rolle.
S. 70-76 und 229-237
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Nun habe ich einfach einen Schriftsatz an das Bezirksgericht Kirchdorf Krems in Österreich geschickt. Ich bin gespannt, wie das Gericht antwortet:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit nehme ich bezug auf die Vorkorrespondenz in Sachen Verlassenschaft des am 26.3.1936 verstorbenen Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe, der zum Zeitpunkt seines Ablebens Eigentümer des Forstgutes Steyerling war.
Ich wende mich an das Verlassenschaftsgericht in meiner Eigenschaft als Erbeserbe zu einem Fünftel ausweislich des in meiner Vorkorrespondenz eingereichten Erbscheines.
Bis dato ist es noch nie zu einer Verlassenschaftsabhandlung gekommen.
Gemäss Paragraf 106 Absatz 1 Satz 1 des AusserstrG ist die inländische Gerichtstbarkeit für die Abhandlung einer Verlassenschaft über das im Inland gelegene unbewegliche Vermögen zuständig, hier das Bezirksgericht Kirchdorf Krems, denn in dessen Sprengel befindet sich der grösste Teil des im Inland gelegenen Vermögens des Verstorbenen.
Zum Zeitpunkt des Todesfalls war dieses Vermögen Eigentum des Verstorbenen. Das zuständige Verlassenschaftsgericht hat bis heute keinerlei Feststellungen zu dieser Frage getroffen.
Seit der Abdankung des Verstorbenen als regierender Fürst im Jahre 1918 verlor die sogenannte Fürstliche Hofkammer den Charakter einer Behörde (siehe das entsprechende Gesetz in der Anlage).
Georg Fürst zu Schaumburg Lippe erliess zwar am 14. März 1911 das Gesetz betreffend rechtliche Stellung der Hofkammer. Das Gesetz lautete in seinem einzigen Artikel: "Unsere Hofkammer hat die Rechte einer öffentlichen Behörde". Das Gesetz wurde jedoch vor dem Tod des Erblassers aufgehoben. Das Aufhebungsgesetz lautete « Gesetz betreffend Aufhebung des Gesetzes vom 14. März 1911 über die rechtliche Stellung der Hofkammer vom 30 Juni 1923 ». Dort hiess es:
"Das Gesetz betreffend die rechtliche Stellung der Hofkammer vom 14. März 1911 wird aufgehoben."
http://www.politikkritik.info/Hofkammer%20Rechtscharakter.pdf
Ferner weise ich auf Artikel 109 der Weimarer Reichsverfassung hin der besagte:
(1) Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich. Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.
(2) Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.
(3) Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.
(4) Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden.
(5) Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annehmen.
Somit hatte die "Hofkammer" keinerlei Befugnisse einer Behörde mehr.
Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe hatte nach seiner Abdankung keinerlei gesetzgeberischen Befugnisse, es gab kein Fürstliches Haus mit eigener Rechtspersönlichkeit mehr.
Bis zu seinem Tode verfügte der Verstorbene nicht über seinen Besitz in Österreich, den er zuvor geerbt hatte. Die Einverantwortung wurde von Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe 1915 vor dem Verlassenschaftsgericht Kirchdorf Krems beantragt und erteilt. Sie können es im Akt nachlesen.
Somit ist die Verlassenschaftsabhandlung nach dem Verstorbenen vorzunehmen, weil sie noch nie erfolgte.
Ich bitte Sie mir mitzuteilen, welche Unterlagen Sie noch benötigen, um die Verlassenschaftsabhandlung vorzunehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Alexander vom Hofe
Im eigenen Namen und als Rechtsanwalt
http://vierprinzen.blogspot.com/
http://www.politikkritik.info/Gut%20Steyerling%20in%20Oesterreich%20Grundbesitzbogen.pdf
Forstgut Steyerling in Österreich.
Man ersetze nach dem Ableben des Eigentümers die Wörter "Fürst Adolf zu" durch die Wörter Fürstliches Haus und schon haben wir fürstliches Vermögen des Fürstlichen Hauses Schaumburg Lippe, das dem neuen Oberhaupt gehört. Dass es seit 1918 keine Fürsten mehr gibt spielt keine Rolle.
S. 70-76 und 229-237
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Nun habe ich einfach einen Schriftsatz an das Bezirksgericht Kirchdorf Krems in Österreich geschickt. Ich bin gespannt, wie das Gericht antwortet:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit nehme ich bezug auf die Vorkorrespondenz in Sachen Verlassenschaft des am 26.3.1936 verstorbenen Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe, der zum Zeitpunkt seines Ablebens Eigentümer des Forstgutes Steyerling war.
Ich wende mich an das Verlassenschaftsgericht in meiner Eigenschaft als Erbeserbe zu einem Fünftel ausweislich des in meiner Vorkorrespondenz eingereichten Erbscheines.
Bis dato ist es noch nie zu einer Verlassenschaftsabhandlung gekommen.
Gemäss Paragraf 106 Absatz 1 Satz 1 des AusserstrG ist die inländische Gerichtstbarkeit für die Abhandlung einer Verlassenschaft über das im Inland gelegene unbewegliche Vermögen zuständig, hier das Bezirksgericht Kirchdorf Krems, denn in dessen Sprengel befindet sich der grösste Teil des im Inland gelegenen Vermögens des Verstorbenen.
Zum Zeitpunkt des Todesfalls war dieses Vermögen Eigentum des Verstorbenen. Das zuständige Verlassenschaftsgericht hat bis heute keinerlei Feststellungen zu dieser Frage getroffen.
Seit der Abdankung des Verstorbenen als regierender Fürst im Jahre 1918 verlor die sogenannte Fürstliche Hofkammer den Charakter einer Behörde (siehe das entsprechende Gesetz in der Anlage).
Georg Fürst zu Schaumburg Lippe erliess zwar am 14. März 1911 das Gesetz betreffend rechtliche Stellung der Hofkammer. Das Gesetz lautete in seinem einzigen Artikel: "Unsere Hofkammer hat die Rechte einer öffentlichen Behörde". Das Gesetz wurde jedoch vor dem Tod des Erblassers aufgehoben. Das Aufhebungsgesetz lautete « Gesetz betreffend Aufhebung des Gesetzes vom 14. März 1911 über die rechtliche Stellung der Hofkammer vom 30 Juni 1923 ». Dort hiess es:
"Das Gesetz betreffend die rechtliche Stellung der Hofkammer vom 14. März 1911 wird aufgehoben."
http://www.politikkritik.info/Hofkammer%20Rechtscharakter.pdf
Ferner weise ich auf Artikel 109 der Weimarer Reichsverfassung hin der besagte:
(1) Alle Deutschen sind vor dem Gesetze gleich. Männer und Frauen haben grundsätzlich dieselben staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.
(2) Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Adelsbezeichnungen gelten nur als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden.
(3) Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.
(4) Orden und Ehrenzeichen dürfen vom Staat nicht verliehen werden.
(5) Kein Deutscher darf von einer ausländischen Regierung Titel oder Orden annehmen.
Somit hatte die "Hofkammer" keinerlei Befugnisse einer Behörde mehr.
Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe hatte nach seiner Abdankung keinerlei gesetzgeberischen Befugnisse, es gab kein Fürstliches Haus mit eigener Rechtspersönlichkeit mehr.
Bis zu seinem Tode verfügte der Verstorbene nicht über seinen Besitz in Österreich, den er zuvor geerbt hatte. Die Einverantwortung wurde von Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe 1915 vor dem Verlassenschaftsgericht Kirchdorf Krems beantragt und erteilt. Sie können es im Akt nachlesen.
Somit ist die Verlassenschaftsabhandlung nach dem Verstorbenen vorzunehmen, weil sie noch nie erfolgte.
Ich bitte Sie mir mitzuteilen, welche Unterlagen Sie noch benötigen, um die Verlassenschaftsabhandlung vorzunehmen.
Mit freundlichen Grüssen
Alexander vom Hofe
Im eigenen Namen und als Rechtsanwalt
http://vierprinzen.blogspot.com/
vom hofe - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 14:00 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
http://www.nai.nl
http://www.archief20.org/profiles/blogs/dit-beeld-is-vrij-te-gebruiken
"Per 1 februari heft het NAi geen gebruiksvergoeding meer op afbeeldingen van collectiestukken. Klanten die reproducties bestellen, betalen alleen nog de kosten voor het digitaliseren van de stukken. Als het materiaal betreft waarvan het NAi de rechten beheert, mogen die afbeeldingen vrij gebruikt worden voor (online) publicatie en andere toepassingen. Liggen de rechten elders, dan vragen klanten, net als voorheen overigens, zelf toestemming aan de rechthebbenden.
Voor het afschaffen van gebruiksvergoedingen waren verschillende redenen. We vinden dat erfgoed thuishoort in het openbare domein." (Hervorhebung KG)
http://www.archief20.org/profiles/blogs/dit-beeld-is-vrij-te-gebruiken
"Per 1 februari heft het NAi geen gebruiksvergoeding meer op afbeeldingen van collectiestukken. Klanten die reproducties bestellen, betalen alleen nog de kosten voor het digitaliseren van de stukken. Als het materiaal betreft waarvan het NAi de rechten beheert, mogen die afbeeldingen vrij gebruikt worden voor (online) publicatie en andere toepassingen. Liggen de rechten elders, dan vragen klanten, net als voorheen overigens, zelf toestemming aan de rechthebbenden.
Voor het afschaffen van gebruiksvergoedingen waren verschillende redenen. We vinden dat erfgoed thuishoort in het openbare domein." (Hervorhebung KG)
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 01:38 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 01:21 - Rubrik: Bildquellen
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http://landesbibliothek.sub.uni-hamburg.de/recherche-hh/hamburg-bibliographie-online.html
Ach, so wichtig ist dieses supermiese Angebot der Hamburg-Bibliographie dann auch nicht ...
Ach, so wichtig ist dieses supermiese Angebot der Hamburg-Bibliographie dann auch nicht ...
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 00:45 - Rubrik: Archivgeschichte
Da kann man ja verstehen, dass man da eine Satireseite im Internet erstellt, die dem Arbeitgeber nicht gefällt:
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/26-08-2010-lag-muenchen-4-sa-227-10.html
http://www.kanzlei.biz/nc/urteile/26-08-2010-lag-muenchen-4-sa-227-10.html
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 00:34 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.newspapercat.org/
The Catalog of Digital Historical Newspapers (NewspaperCat) is a tool that facilitates the discovery of online digitized historical newspaper content from newspapers published in the United States and the Caribbean.
The Catalog of Digital Historical Newspapers (NewspaperCat) is a tool that facilitates the discovery of online digitized historical newspaper content from newspapers published in the United States and the Caribbean.
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 00:28 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://bibliothekarisch.de/blog/2011/02/08/digibuch-eine-geschichte-des-buches/
Zitat:
Auch eine recht konservative Haltung zeichnete sich durch die Umfrage ab.
Bei der Frage, wie vertrauenswürdig digitale Informationen wirken, gaben vor allem die Buchwissenschaftsstudierenden an, dass sie vor allem auf gedruckte Informationen setzen würden.
Sandra Rühr relativiert dieses ein wenig. Den Studierenden wird seitens der Dozenten beigebracht, dass eher gedruckte als digitale Informationen genutzt werden sollten. Statt auf Kompetenzen wird hier seitens der Lehrenden auf Tradition gesetzt und auf Dauer wird dies nicht tragbar sein. Ein Umdenken ist Pflicht.
Zitat:
Auch eine recht konservative Haltung zeichnete sich durch die Umfrage ab.
Bei der Frage, wie vertrauenswürdig digitale Informationen wirken, gaben vor allem die Buchwissenschaftsstudierenden an, dass sie vor allem auf gedruckte Informationen setzen würden.
Sandra Rühr relativiert dieses ein wenig. Den Studierenden wird seitens der Dozenten beigebracht, dass eher gedruckte als digitale Informationen genutzt werden sollten. Statt auf Kompetenzen wird hier seitens der Lehrenden auf Tradition gesetzt und auf Dauer wird dies nicht tragbar sein. Ein Umdenken ist Pflicht.
KlausGraf - am Mittwoch, 9. Februar 2011, 00:25 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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"Ein zweiter Themenkomplex, zu dem es in der Vergangenheit immer mal wieder Anfragen gab, ist das Archiv der Karl-May-Gesellschaft.
In diesem Zusammenhang gewann ich den Eindruck, daß verschiedene Mitglieder in dem Archiv eine wahre Schatzkammer vermuten: Autographen, seltene Bilddokumente und Erstausgaben, Zeitschriftenjahrgänge usw., usf.
Das rührt vermutlich daher, daß in der Vergangenheit die Materialien der Karl-May-Gesellschaft bei Ekkehard Bartsch untergebracht waren und zusammen mit seinem umfangreichen Privatarchiv das Ganze der Einfachheit halber "Archiv der Karl-May-Gesellschaft" genannt wurde.
Leider muß ich all jene enttäuschen, die obigen Bestand vermuten. Die Wirklichkeit ist doch etwas nüchterner. Aber zum Bestand weiter unten.
Zunächst stellt sich folgende Frage: Was sollte in einem Archiv der Karl-May-Gesellschaft enthalten sein?
Auf der Vorstandssitzung in Marbach wurde festgelegt, daß das Archiv in erster Linie alle Publikationen der Karl-May-Gesellschaft enthalten muß, und zwar doppelt (Arbeits- und Sicherungsexemplar). Weiterhin sollten Publikationen der Mitglieder zum Thema Karl May sowie überhaupt die gesamte Sekundärliteratur vorhanden sein, da diese vielfach auch in Bibliotheken nur schwer erhältlich ist. Hier wäre auch eine doppelte Ausstattung wünschenswert, aber das hängt einmal von der Finanzkraft (oder Spendenfreudigkeit?) und zum anderen vom vorhandenen Platz ab.
An Primärliteratur sollte eine zitierfähige Textfassung vorhanden, sei es als Reprint oder auch in der historisch-kritischen Ausgabe.
Auf die Sammlung der einzelnen Buchausgaben und -bearbeitungen sollten sich die Museen konzentrieren. Für Film und Bühne gibt es ja das Karl-May-Archiv in Göttingen.
Natürlich wäre es – aus meiner Sicht - schön, wenn sich unser Archiv auch mit Autographen und Originalausgaben schmücken könnte, aber die Beiträge der Mitglieder sind m. E. nicht dazu da, größere Ankäufe in dieser Richtung zu tätigen. Allerdings hätte ich gegen Schenkungen oder Spenden nichts einzuwenden; im Gegenteil, ich würde das sehr begrüßen. Das muß nicht nur bibliophile Kostbarkeiten betreffen, auch bei neuerer Sekundärliteratur bestehen durchaus noch Lücken (z. B fehlt auch das Karl-May-Handbuch). Eine größere Fehlliste werde ich in einer der nächsten Nachrichten veröffentlichen.
In den letzten Monaten habe ich nun das Archiv in Radebeul eingerichtet. Der Anfangsbestand hielt sich arg in Grenzen. Daß wir mittlerweile mit unseren KMG-Materialien so gut, größtenteils zweifach, ausgestattet sind, sowie auch einen großen Teil der Sekundärliteratur besitzen, verdanken wir unserem Schatzmeister Uwe Richter, der einen Großteil seiner gesammelten KMG- Publikationen zur Verfügung stellte.
Was umfaßt das Archiv nun zum gegenwärtigen Zeitpunkt:
Archiv der Karl-May-Gesellschaft
Bestandsübersicht Juni 2000
Teil 1
Publikationen der Karl-May-Gesellschaft.:
Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1970 – 1999 je 2-fach
Register zu den Jahrbüchern je 2-fach
Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ab Nr. 1 je 2-fach
Sonderhefte der Karl-May-Gesellschaft ab Nr. 1 1 Serie komplett
Zweitexemplare. 5, 11, 12, 20, 21, 26, 27, 30, 33, 34, 36, 37, 40ff
Materialien Bde. 1-20 1 Serie komplett
Zweitexemplare: 1, 13, 17, 18, 19, 20
Materialien zum Werk Karl Mays Bde. 1, 2 je 2-fach
Juristische Schriftenreihe Bde. 1, 2, 3 1-fach
Geschäftsführerbriefe Nr. 58-67, 70, 71 1-fach
Inform Nr. 24, 38, 39, 40, 43, 44, 47, 49, 51-57, 59, 61-63 1-fach
KMG- Nachrichten ab Nr. 85 1-fach
Reprints der Karl-May-Gesellschaft 1 Serie komplett
Zweitexemplare von den derzeit noch lieferbaren
Heinemann: Eine Gesellschaft für Karl May 2-fach
Seybold: Karl-May-Gratulationen I-VI je 1-fach
Stolte: Karl May in meinem Leben 2-fach
Wiedenroth: Karl May in der zeitgenössischen Presse 2-fach
Tagungsprogramme Regensburg, Königswinter, Wien, Wiesbaden ff je 2-fach
"Archiv-Edition" und "Autographika je 2-fach
dazu kommen noch ca. 50 Aktenordner Schriftverkehr seit 1969, Mitgliederbewegung
Organisationsmaterial
Primärliteratur:
Reprints der Fehsenfeld-EA, KMV Bamberg, 1983
numeriertes Exemplar der Halbleder-Kassettenausgabe 33 Bände
Reprints der Union-Jugenderzählungen, KMV Bamberg/Graff Braunschweig
numerierte Exemplare 6 Bände
Der Schwarze Mustang, Union Stuttgart, 1950
Old Surehand I-III in einem Band, Jugendschriftenverlag Hannover 1964
Der Schatz der Mixtekas, Jugendschriftenverlag Hannover 1964
Die Rose von Kairwan, Neues Leben Berlin 1998
Kapitän Kaiman (bulgarisch)"
Quelle: KMG-Nachrichten 125 / September 2000
In diesem Zusammenhang gewann ich den Eindruck, daß verschiedene Mitglieder in dem Archiv eine wahre Schatzkammer vermuten: Autographen, seltene Bilddokumente und Erstausgaben, Zeitschriftenjahrgänge usw., usf.
Das rührt vermutlich daher, daß in der Vergangenheit die Materialien der Karl-May-Gesellschaft bei Ekkehard Bartsch untergebracht waren und zusammen mit seinem umfangreichen Privatarchiv das Ganze der Einfachheit halber "Archiv der Karl-May-Gesellschaft" genannt wurde.
Leider muß ich all jene enttäuschen, die obigen Bestand vermuten. Die Wirklichkeit ist doch etwas nüchterner. Aber zum Bestand weiter unten.
Zunächst stellt sich folgende Frage: Was sollte in einem Archiv der Karl-May-Gesellschaft enthalten sein?
Auf der Vorstandssitzung in Marbach wurde festgelegt, daß das Archiv in erster Linie alle Publikationen der Karl-May-Gesellschaft enthalten muß, und zwar doppelt (Arbeits- und Sicherungsexemplar). Weiterhin sollten Publikationen der Mitglieder zum Thema Karl May sowie überhaupt die gesamte Sekundärliteratur vorhanden sein, da diese vielfach auch in Bibliotheken nur schwer erhältlich ist. Hier wäre auch eine doppelte Ausstattung wünschenswert, aber das hängt einmal von der Finanzkraft (oder Spendenfreudigkeit?) und zum anderen vom vorhandenen Platz ab.
An Primärliteratur sollte eine zitierfähige Textfassung vorhanden, sei es als Reprint oder auch in der historisch-kritischen Ausgabe.
Auf die Sammlung der einzelnen Buchausgaben und -bearbeitungen sollten sich die Museen konzentrieren. Für Film und Bühne gibt es ja das Karl-May-Archiv in Göttingen.
Natürlich wäre es – aus meiner Sicht - schön, wenn sich unser Archiv auch mit Autographen und Originalausgaben schmücken könnte, aber die Beiträge der Mitglieder sind m. E. nicht dazu da, größere Ankäufe in dieser Richtung zu tätigen. Allerdings hätte ich gegen Schenkungen oder Spenden nichts einzuwenden; im Gegenteil, ich würde das sehr begrüßen. Das muß nicht nur bibliophile Kostbarkeiten betreffen, auch bei neuerer Sekundärliteratur bestehen durchaus noch Lücken (z. B fehlt auch das Karl-May-Handbuch). Eine größere Fehlliste werde ich in einer der nächsten Nachrichten veröffentlichen.
In den letzten Monaten habe ich nun das Archiv in Radebeul eingerichtet. Der Anfangsbestand hielt sich arg in Grenzen. Daß wir mittlerweile mit unseren KMG-Materialien so gut, größtenteils zweifach, ausgestattet sind, sowie auch einen großen Teil der Sekundärliteratur besitzen, verdanken wir unserem Schatzmeister Uwe Richter, der einen Großteil seiner gesammelten KMG- Publikationen zur Verfügung stellte.
Was umfaßt das Archiv nun zum gegenwärtigen Zeitpunkt:
Archiv der Karl-May-Gesellschaft
Bestandsübersicht Juni 2000
Teil 1
Publikationen der Karl-May-Gesellschaft.:
Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1970 – 1999 je 2-fach
Register zu den Jahrbüchern je 2-fach
Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft ab Nr. 1 je 2-fach
Sonderhefte der Karl-May-Gesellschaft ab Nr. 1 1 Serie komplett
Zweitexemplare. 5, 11, 12, 20, 21, 26, 27, 30, 33, 34, 36, 37, 40ff
Materialien Bde. 1-20 1 Serie komplett
Zweitexemplare: 1, 13, 17, 18, 19, 20
Materialien zum Werk Karl Mays Bde. 1, 2 je 2-fach
Juristische Schriftenreihe Bde. 1, 2, 3 1-fach
Geschäftsführerbriefe Nr. 58-67, 70, 71 1-fach
Inform Nr. 24, 38, 39, 40, 43, 44, 47, 49, 51-57, 59, 61-63 1-fach
KMG- Nachrichten ab Nr. 85 1-fach
Reprints der Karl-May-Gesellschaft 1 Serie komplett
Zweitexemplare von den derzeit noch lieferbaren
Heinemann: Eine Gesellschaft für Karl May 2-fach
Seybold: Karl-May-Gratulationen I-VI je 1-fach
Stolte: Karl May in meinem Leben 2-fach
Wiedenroth: Karl May in der zeitgenössischen Presse 2-fach
Tagungsprogramme Regensburg, Königswinter, Wien, Wiesbaden ff je 2-fach
"Archiv-Edition" und "Autographika je 2-fach
dazu kommen noch ca. 50 Aktenordner Schriftverkehr seit 1969, Mitgliederbewegung
Organisationsmaterial
Primärliteratur:
Reprints der Fehsenfeld-EA, KMV Bamberg, 1983
numeriertes Exemplar der Halbleder-Kassettenausgabe 33 Bände
Reprints der Union-Jugenderzählungen, KMV Bamberg/Graff Braunschweig
numerierte Exemplare 6 Bände
Der Schwarze Mustang, Union Stuttgart, 1950
Old Surehand I-III in einem Band, Jugendschriftenverlag Hannover 1964
Der Schatz der Mixtekas, Jugendschriftenverlag Hannover 1964
Die Rose von Kairwan, Neues Leben Berlin 1998
Kapitän Kaiman (bulgarisch)"
Quelle: KMG-Nachrichten 125 / September 2000
Wolf Thomas - am Dienstag, 8. Februar 2011, 22:11 - Rubrik: Literaturarchive
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"Als am 30. September 1955 Hollywood-Legende James Dean starb, erlosch nach den damaligen Urheberschutz-Gesetzen das Recht am eigenen Namen oder Konterfei - bis Rechtsanwalt Mark Roesler kam. Er begab sich auf einen juristischen Kreuzzug für tote VIPs, reichte Petitionen an US-Bundesgerichten ein und schrieb Briefe an Kongressabgeordnete.
"Ich bin Hollywood-Agent und vertrete mehr als 300 Legenden aus der goldenen Hollywod-Ära", sagt Roesler. "Die meisten meiner Klienten sind tot." Neben James Dean gehören Filmstars wie Marilyn Monroe, Rock Hudson und Ingrid Bergman zu seinen Klienten. Das Geschäft mit den toten Berühmtheiten hat Mark Roesler zum Multi-Millionär gemacht. Das Hauptquartier seiner Firma CMG sitzt nicht etwa in Hollywood, sondern im Industriegebiet von Indianapolis, abgelegen im mittleren Westen der USA.
Passend zur Klientel ist es totenstill im Eingangsbereich des Firmensitzes. Die Konferenztische sind unbenutzt, die Gänge gespenstisch. Der erste Stock gleicht einem Museum, mit Andenken an die großen Stars. Als Jurastudent kam Roesler auf die Idee, dass die Vermarktungsrechte eines VIPs nach dem Tod weiterbestehen und vererbbar sind wie ein Haus oder ein Gründstück. Die Eingebung war eine Art juristischer Lottogewinn. "Das sogenannte postmortale Persönlichkeitsrecht bestimmt, dass eine berühmte Person auch nach ihrem Tod das Recht am eigenen Namen, am Bild, an der Stimme, ihrer Unterschrift und sogar ihrer Gestik behält", erklärt Roesler.
Roeslers erste beiden toten Mandanten waren Elvis Presley und James Dean.Elvis tummelt sich trotz seines Dahinscheidens permanent und quicklebendig unter den Topverdienern auf der Forbes-Gehaltsliste toter VIPs. Forbes schätzt Deans Jahreseinkommen auf drei Millionen Dollar. Die meisten toten Stars zusammengenommen bringen es auf 800 Millionen Dollar jährlich.
..... Er starb jung, dann wurde er zur Ikone. Roeslers Geschäftsidee, sie auch zur Werbe-Ikone zu machen, wäre vor 20 Jahren fast gescheitert, bevor die Kitsch-Industrie richtig in Gang kam. Schuld daran war ein Vertrag zwischen Dean und dem Warner Brothers Filmstudio. Das Studio behauptete, sich damit alle Rechte an Dean gesichert zu haben und wollte von Roesler 90 Millionen DollarSchadensersatz. Doch vor Gericht bekamen Roesler und die Familie des Stars Recht. James Deans persönlichen Gegenstände werden in einem kleinenMuseum in seiner Heimatstadt in Fairmount, Indiana, aufbewahrt, ebenso wie seine Motorräder und Originalrequisiten aus seinen Filmen.
Als Mark Roesler die Familie Dean 1982 in Fairmount besucht und ihnen seine Dienste anbietet, ahnt niemand der Hinterbliebenen, dass der tote James Dean mehr verdienen wird als zu Lebzeiten. Nach dem Tod seiner Mutter wächst Dean bei seiner Tante auf, spielt Basketball und liebt Schultheater. Deans Cousin Marcus Winslow ist Präsident der James Dean AG. ...."
Quelle: 3sat, Kulturzeit, 8.2.11
"Ich bin Hollywood-Agent und vertrete mehr als 300 Legenden aus der goldenen Hollywod-Ära", sagt Roesler. "Die meisten meiner Klienten sind tot." Neben James Dean gehören Filmstars wie Marilyn Monroe, Rock Hudson und Ingrid Bergman zu seinen Klienten. Das Geschäft mit den toten Berühmtheiten hat Mark Roesler zum Multi-Millionär gemacht. Das Hauptquartier seiner Firma CMG sitzt nicht etwa in Hollywood, sondern im Industriegebiet von Indianapolis, abgelegen im mittleren Westen der USA.
Passend zur Klientel ist es totenstill im Eingangsbereich des Firmensitzes. Die Konferenztische sind unbenutzt, die Gänge gespenstisch. Der erste Stock gleicht einem Museum, mit Andenken an die großen Stars. Als Jurastudent kam Roesler auf die Idee, dass die Vermarktungsrechte eines VIPs nach dem Tod weiterbestehen und vererbbar sind wie ein Haus oder ein Gründstück. Die Eingebung war eine Art juristischer Lottogewinn. "Das sogenannte postmortale Persönlichkeitsrecht bestimmt, dass eine berühmte Person auch nach ihrem Tod das Recht am eigenen Namen, am Bild, an der Stimme, ihrer Unterschrift und sogar ihrer Gestik behält", erklärt Roesler.
Roeslers erste beiden toten Mandanten waren Elvis Presley und James Dean.Elvis tummelt sich trotz seines Dahinscheidens permanent und quicklebendig unter den Topverdienern auf der Forbes-Gehaltsliste toter VIPs. Forbes schätzt Deans Jahreseinkommen auf drei Millionen Dollar. Die meisten toten Stars zusammengenommen bringen es auf 800 Millionen Dollar jährlich.
..... Er starb jung, dann wurde er zur Ikone. Roeslers Geschäftsidee, sie auch zur Werbe-Ikone zu machen, wäre vor 20 Jahren fast gescheitert, bevor die Kitsch-Industrie richtig in Gang kam. Schuld daran war ein Vertrag zwischen Dean und dem Warner Brothers Filmstudio. Das Studio behauptete, sich damit alle Rechte an Dean gesichert zu haben und wollte von Roesler 90 Millionen DollarSchadensersatz. Doch vor Gericht bekamen Roesler und die Familie des Stars Recht. James Deans persönlichen Gegenstände werden in einem kleinenMuseum in seiner Heimatstadt in Fairmount, Indiana, aufbewahrt, ebenso wie seine Motorräder und Originalrequisiten aus seinen Filmen.
Als Mark Roesler die Familie Dean 1982 in Fairmount besucht und ihnen seine Dienste anbietet, ahnt niemand der Hinterbliebenen, dass der tote James Dean mehr verdienen wird als zu Lebzeiten. Nach dem Tod seiner Mutter wächst Dean bei seiner Tante auf, spielt Basketball und liebt Schultheater. Deans Cousin Marcus Winslow ist Präsident der James Dean AG. ...."
Quelle: 3sat, Kulturzeit, 8.2.11
Wolf Thomas - am Dienstag, 8. Februar 2011, 22:04 - Rubrik: Archivrecht
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"Beim Umbau des Jüdischen Museums in Wien wurden 21 Hologramme zerstört. Von den 21 Exponaten, auf denen jüdische Ritualgegenstände, Personen und Synagogen abgebildet sind, sollten zwei ins Wiener Technische Museum, der Rest in ein Kunstlager gebracht werden."
Quelle: 3sat, Kulturnachrichten vom Dienstag, 08.02.2011
s. a. Blog "Museologien" mit mehreren Beiträgen zum Thema
Quelle: 3sat, Kulturnachrichten vom Dienstag, 08.02.2011
s. a. Blog "Museologien" mit mehreren Beiträgen zum Thema
Wolf Thomas - am Dienstag, 8. Februar 2011, 21:58 - Rubrik: Museumswesen
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"Noah: Der erste Mensch, der auf der Archivar." twitterte heute der Textchaot
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=noah+archivar
s. a. http://archiv.twoday.net/search?q=noah+archivar
Wolf Thomas - am Dienstag, 8. Februar 2011, 21:54 - Rubrik: Unterhaltung
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Ganz unten



Bei Nacht



Impressionen



Ort: Außenstelle des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein
Datum: 7.2.2011



Bei Nacht



Impressionen



Ort: Außenstelle des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein
Datum: 7.2.2011
Wolf Thomas - am Dienstag, 8. Februar 2011, 21:35 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://www.lopez-museum.org/lopez_library/digital_collections_search.php
Mit scheußlichen Wasserzeichen!

Mit scheußlichen Wasserzeichen!

KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 21:31 - Rubrik: Bildquellen
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http://agfnz.historikerverband.de/?p=656
http://goo.gl/8gurP = Wikisource (de)
Wer Digitalisate wichtiger Quellensammlungen zur deutschen Geschichte sucht (z.B. Eccards Scriptores) wird jetzt bei Wikisource fündig.
http://goo.gl/8gurP = Wikisource (de)
Wer Digitalisate wichtiger Quellensammlungen zur deutschen Geschichte sucht (z.B. Eccards Scriptores) wird jetzt bei Wikisource fündig.
KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 21:03 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.landesarchiv-bw.de/web/historische_fotografien_zum_bruecken-_und_straszenbau_in_wuerttemberg_online/52004
Das Staatsarchiv Ludwigsburg übernahm 1994 einen eindrucksvollen Bildbestand von der Verkehrsabteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart mit nahezu 1000 Fotografien aus dem Bereich Straßen- und Wasserbau in Württemberg aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Bilder stehen nun in den Beständen EL 20/4 III (a-d) als Digitalisate im Netz zur Verfügung. [...]
Einige der Aufnahmen konnten nicht zweifelsfrei lokalisiert werden. Daher bitten wir Brückenkenner und an der Thematik interessierte Nutzer um Mithilfe.
Unbekannte Brückenbaustelle
Das Staatsarchiv Ludwigsburg übernahm 1994 einen eindrucksvollen Bildbestand von der Verkehrsabteilung des Regierungspräsidiums Stuttgart mit nahezu 1000 Fotografien aus dem Bereich Straßen- und Wasserbau in Württemberg aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Bilder stehen nun in den Beständen EL 20/4 III (a-d) als Digitalisate im Netz zur Verfügung. [...]
Einige der Aufnahmen konnten nicht zweifelsfrei lokalisiert werden. Daher bitten wir Brückenkenner und an der Thematik interessierte Nutzer um Mithilfe.
KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 20:05 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 20:01 - Rubrik: Bildquellen
Kritisch zu sehen sind die wenigen Anmerkungen und bibliografischen Hinweise, die leider sehr häufig auf Internetseiten wie beispielsweise Wikipedia verweisen und so besonders Laien keine korrekte, wissenschaftliche Einordnung ermöglichen. Das zweite Problem der Internetverweise ist deren Schnelllebigkeit. Auf einer der angegebenen Seiten waren die Informationen, die Birkhan dort fand, zum Zeitpunkt dieser Rezension bereits überholt und nur noch über eine ältere Version der Seite zugänglich.[1] Immerhin sind die Internetverweise mit einem Datum gekennzeichnet.
Anmerkung:
[1] Vgl. S. 190, Stichwort Szandor LaVey: , eingesehene Version: (02.02.2011). Auf der Internetseite findet sich entgegen der Erklärung Birkhans keine ausführliche Darstellung zu dessen Person und auch keine Erläuterung der Verbindung zu dem Film Rosemary’s Baby und der Manson-Familie.
Schreibt in einer Rezension Claudia Lürken: Rezension zu: Birkhan, Helmut: Magie im Mittelalter. München 2010, in: H-Soz-u-Kult, 09.02.2011, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-1-096
Auf der Internetseite Wikipedia finden sich sehr wohl die vermissten Ausführungen, siehe etwa
http://de.wikipedia.org./w/index.php?title=Anton_Szandor_LaVey&oldid=1101448
Daher empfiehlt es sich einmal mehr, immer den Permalink für Zitate aus der Wikipedia zu verwenden.
Anmerkung:
[1] Vgl. S. 190, Stichwort Szandor LaVey: , eingesehene Version: (02.02.2011). Auf der Internetseite findet sich entgegen der Erklärung Birkhans keine ausführliche Darstellung zu dessen Person und auch keine Erläuterung der Verbindung zu dem Film Rosemary’s Baby und der Manson-Familie.
Schreibt in einer Rezension Claudia Lürken: Rezension zu: Birkhan, Helmut: Magie im Mittelalter. München 2010, in: H-Soz-u-Kult, 09.02.2011, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-1-096
Auf der Internetseite Wikipedia finden sich sehr wohl die vermissten Ausführungen, siehe etwa
http://de.wikipedia.org./w/index.php?title=Anton_Szandor_LaVey&oldid=1101448
Daher empfiehlt es sich einmal mehr, immer den Permalink für Zitate aus der Wikipedia zu verwenden.
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Hs. 3065 der ULB Darmstadt liegt nun digitalisiert vor (Sigle C in der Forschung zur Goldenen Bulle):
http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/Hs-3065
http://tudigit.ulb.tu-darmstadt.de/show/Hs-3065
KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 17:51 - Rubrik: Kodikologie
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http://lcweb2.loc.gov/diglib/ihas/html/treasures/treasures-home.html
The Music Treasures Consortium provides online access to the world's most valued music manuscripts and print materials, held at the most renowned music archives, in order to further research and scholarship.
Members:
British Library
Harvard University. Eda Kuhn Loeb Music Library
Library of Congress
Juilliard School. Lila Acheson Wallace Library
Morgan Library & Museum
New York Public Library
1153 items.

The Music Treasures Consortium provides online access to the world's most valued music manuscripts and print materials, held at the most renowned music archives, in order to further research and scholarship.
Members:
British Library
Harvard University. Eda Kuhn Loeb Music Library
Library of Congress
Juilliard School. Lila Acheson Wallace Library
Morgan Library & Museum
New York Public Library
1153 items.

KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 15:51 - Rubrik: Musikarchive
http://goo.gl/G5zpH = lefigaro.fr
Des fonctionnaires ont protégé les archives après la chute du régime, mais des documents compromettants ont disparu.
Des fonctionnaires ont protégé les archives après la chute du régime, mais des documents compromettants ont disparu.
KlausGraf - am Dienstag, 8. Februar 2011, 15:44 - Rubrik: Internationale Aspekte
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http://www.yourtraces.com Verzeichnis der ausgewerteten Quellen (im Vordergrund steht die Wikipedia) fehlt. Wer nach Reuber sucht, bekommt auch Breuberg angeboten.
http://www.jstor.org findet zur Zeichenfolge Wikipedia derzeit 960 Treffer.
Ein Beispiel:
Bart J. Bronnenberg, Sanjay K. Dhar, Jean-Pierre H. Dubé:
Brand History, Geography, and the Persistence of Brand Shares. In:
The Journal of Political Economy, Vol. 117, No. 1 (Feb., 2009), pp. 87-115 zitieren als Beleg für ihre Aussage "It is important to note that in most of our industries, the current set of top brands does not consist of the true first entrants per se. For example, Heinz was not the first seller of ketchup" in Anm. 16: "Tomato ketchup existed as early as 1801 (a recipe for tomato ketchup was printed in an American cookbook, the Sugar House Book; http://en.wikipedia.org/wiki/Ketchup ), 75 years before Heinz started selling it."
Hier kam es auf einen anschaulichen historischen Beleg am Rand an. Es spricht nichts dafür, dass das Zitat aus dem Kochbuch erfunden ist. Wozu der Aufwand, nach einem gedruckten Beleg zu suchen, wenn man mit Kochbuchliteratur nicht vertraut ist? Und es ist fraglich, ob ein gedruckter Beleg einen Einzelnachweis geboten hätte (z.B. genaues Zitat von Ausgabe und Seite des Kochbuchs). Niemand kann alle Aussagen in einer wissenschaftlichen Arbeit so belegen, dass sie auf eine Primärquelle zurückgehen. Sobald man bei dem Faktencheck einem Nachschlagewerk ohne Einzelnachweise landet, ist die Kette zu den Quellen unterbrochen. Wenn die Wikipedia einen nützlichen Beleg liefert, den man als zuverlässig erachtet, dann ist es vernünftig die Wikipedia zu zitieren. Vorausgesetzt, dem Beleg kommt nicht zentraler Stellenwert zu. Wer sich mit der Geschichte des Ketchup beschäftigt, darf so natürlich nicht verfahren, wohl aber ein Aufsatz, in dem der Nachweis von untergeordneter Bedeutung ist.
Je wichtiger ein Beleg für den eigenen Gedankengang ist, um so mehr Aufwand ist geboten, ihn mit Primärquellen oder möglichst zuverlässiger Sekundärliteratur abzusichern. Je weniger wichtig ein Beleg ist, um so eher dürfen Fragen der Bequemlichkeit bzw. Zeitökonomie und Erreichbarkeit eine Rolle spielen. Die Grenze zwischen wichtig und unwichtig lässt sich selbstverständlich nicht allgemeingültig ziehen.
Wer Zugang zu einer Handbibliothek zur Ketchup-Herstellung hat, wird das Wikipedia-Zitat womöglich als verantwortungslos einstufen, während ein Wirtschaftswissenschaftler, der sich für das "Branding" interessiert daran kaum Anstoß nehmen dürfte.
Quod licet jovi non licet bovi? Für Studierende kann nichts anderes gelten, auch wenn mit guten Gründen das Zitieren von Online-Ressourcen restriktiver gesehen wird. Wer quellenkritisch sattelfest und medienkompetent ist, darf auch die Wikipedia zitieren.
PS: Dass man bei Google Books rasch einen präziseren Beleg findet
http://books.google.de/books?id=e82QWB89_sIC&pg=PA99
mag man als Gegenbeweis sehen. Aber an meiner grundsätzlichen Position ändert das nichts. Die Wikipedia liefert ja nicht nur einen isolierten Beleg, sondern auch eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Ketchup, also Hintergrundinformationen, die in sehr spezieller Literatur fehlen.

Ein Beispiel:
Bart J. Bronnenberg, Sanjay K. Dhar, Jean-Pierre H. Dubé:
Brand History, Geography, and the Persistence of Brand Shares. In:
The Journal of Political Economy, Vol. 117, No. 1 (Feb., 2009), pp. 87-115 zitieren als Beleg für ihre Aussage "It is important to note that in most of our industries, the current set of top brands does not consist of the true first entrants per se. For example, Heinz was not the first seller of ketchup" in Anm. 16: "Tomato ketchup existed as early as 1801 (a recipe for tomato ketchup was printed in an American cookbook, the Sugar House Book; http://en.wikipedia.org/wiki/Ketchup ), 75 years before Heinz started selling it."
Hier kam es auf einen anschaulichen historischen Beleg am Rand an. Es spricht nichts dafür, dass das Zitat aus dem Kochbuch erfunden ist. Wozu der Aufwand, nach einem gedruckten Beleg zu suchen, wenn man mit Kochbuchliteratur nicht vertraut ist? Und es ist fraglich, ob ein gedruckter Beleg einen Einzelnachweis geboten hätte (z.B. genaues Zitat von Ausgabe und Seite des Kochbuchs). Niemand kann alle Aussagen in einer wissenschaftlichen Arbeit so belegen, dass sie auf eine Primärquelle zurückgehen. Sobald man bei dem Faktencheck einem Nachschlagewerk ohne Einzelnachweise landet, ist die Kette zu den Quellen unterbrochen. Wenn die Wikipedia einen nützlichen Beleg liefert, den man als zuverlässig erachtet, dann ist es vernünftig die Wikipedia zu zitieren. Vorausgesetzt, dem Beleg kommt nicht zentraler Stellenwert zu. Wer sich mit der Geschichte des Ketchup beschäftigt, darf so natürlich nicht verfahren, wohl aber ein Aufsatz, in dem der Nachweis von untergeordneter Bedeutung ist.
Je wichtiger ein Beleg für den eigenen Gedankengang ist, um so mehr Aufwand ist geboten, ihn mit Primärquellen oder möglichst zuverlässiger Sekundärliteratur abzusichern. Je weniger wichtig ein Beleg ist, um so eher dürfen Fragen der Bequemlichkeit bzw. Zeitökonomie und Erreichbarkeit eine Rolle spielen. Die Grenze zwischen wichtig und unwichtig lässt sich selbstverständlich nicht allgemeingültig ziehen.
Wer Zugang zu einer Handbibliothek zur Ketchup-Herstellung hat, wird das Wikipedia-Zitat womöglich als verantwortungslos einstufen, während ein Wirtschaftswissenschaftler, der sich für das "Branding" interessiert daran kaum Anstoß nehmen dürfte.
Quod licet jovi non licet bovi? Für Studierende kann nichts anderes gelten, auch wenn mit guten Gründen das Zitieren von Online-Ressourcen restriktiver gesehen wird. Wer quellenkritisch sattelfest und medienkompetent ist, darf auch die Wikipedia zitieren.
PS: Dass man bei Google Books rasch einen präziseren Beleg findet
http://books.google.de/books?id=e82QWB89_sIC&pg=PA99
mag man als Gegenbeweis sehen. Aber an meiner grundsätzlichen Position ändert das nichts. Die Wikipedia liefert ja nicht nur einen isolierten Beleg, sondern auch eine kurze Zusammenfassung der Geschichte des Ketchup, also Hintergrundinformationen, die in sehr spezieller Literatur fehlen.
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,743932,00.html
Ein neues Gesetz bringt Archäologen gegen die britische Regierung auf: Alle menschlichen Knochen müssen zwei Jahre nach der Entdeckung wieder vergraben werden. Das gilt auch für Jahrtausende alte Überreste, die für die Wissenschaft von großer Bedeutung sind.
Das Gesetz wurde bereits 2008 geändert, doch erst jetzt entfaltet es seine volle Wirkung: Alle in England und Wales neu entdeckten menschlichen Knochen stehen der Forschung nur noch für zwei Jahre zur Verfügung. Danach müssen sie bestattet werden - unabhängig von ihrem Alter.
Offener Brief:
http://www.guardian.co.uk/science/2011/feb/04/reburial-requirement-impedes-archaeology
Ein neues Gesetz bringt Archäologen gegen die britische Regierung auf: Alle menschlichen Knochen müssen zwei Jahre nach der Entdeckung wieder vergraben werden. Das gilt auch für Jahrtausende alte Überreste, die für die Wissenschaft von großer Bedeutung sind.
Das Gesetz wurde bereits 2008 geändert, doch erst jetzt entfaltet es seine volle Wirkung: Alle in England und Wales neu entdeckten menschlichen Knochen stehen der Forschung nur noch für zwei Jahre zur Verfügung. Danach müssen sie bestattet werden - unabhängig von ihrem Alter.
Offener Brief:
http://www.guardian.co.uk/science/2011/feb/04/reburial-requirement-impedes-archaeology
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