Das Mittelalter-Blog hat einen Kommentar von Dieter Nehres nicht freigeschaltet, den er erfreulicherweise hier eingebracht hat.
http://archiv.twoday.net/stories/861653172/#876866999
S. 290f. ist einsehbar unter
http://books.google.de/books?id=rVTRAAAAQBAJ&pg=PA290

http://archiv.twoday.net/stories/861653172/#876866999
S. 290f. ist einsehbar unter
http://books.google.de/books?id=rVTRAAAAQBAJ&pg=PA290

KlausGraf - am Mittwoch, 14. Mai 2014, 19:54 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Wir sind hier ja nicht "Der Archivar", dessen ewige Weisheiten immer etwas öde Gemeißeltes haben. Also dürfen wir ohne Anspruch auf eine erschöpfende Darstellung einige Einsichten in Erinnerung rufen, die der Kommentator zu
http://archiv.twoday.net/stories/876866683/
vergessen zu haben scheint.
(i) Öffentlichkeitsarbeit ist eine archivische Kernaufgabe.
(ii) Zur archivischen Erschließung und zur Bereitstellung für die Nutzung zählen digitale Angebote, die man immer auch als Öffentlichkeitsarbeit sehen muss.
(iii) Archive haben als Häuser der Geschichte eine gesellschaftliche Bringschuld, was die Präsentation der Geschichte des Archivträgers angeht.
(iv) Sehr viele Archive sind auf Öffentlichkeitsarbeit, die den Archivträger bzw. dessen Mitarbeiter adressiert, zwingend angewiesen, um wilde Kassationen abwenden zu können und ihre Existenz in Erinnerung zu rufen.
(v) Es kann nie genug Ideen für Öffentlichkeitsarbeit geben. Da Ergebnisse aus anderen Kulturinstitutionen kaum übertragbar sind, kommt es immer auf "Trial and Error" entscheidend an. Ausprobieren lautet die Devise!
(vi) Andere Institutionen wie Museen oder die Marketingabteilung können archivische Öffentlichkeitsarbeit nicht besser als die Archive, da sie in der Regel keinerlei Interesse daran haben, dass Archive in der Öffentlichkeit möglichst angemessen dargestellt werden. Und auch nicht die Ressourcen dafür.
Weitere Argumente?
http://archiv.twoday.net/stories/876866683/
vergessen zu haben scheint.
(i) Öffentlichkeitsarbeit ist eine archivische Kernaufgabe.
(ii) Zur archivischen Erschließung und zur Bereitstellung für die Nutzung zählen digitale Angebote, die man immer auch als Öffentlichkeitsarbeit sehen muss.
(iii) Archive haben als Häuser der Geschichte eine gesellschaftliche Bringschuld, was die Präsentation der Geschichte des Archivträgers angeht.
(iv) Sehr viele Archive sind auf Öffentlichkeitsarbeit, die den Archivträger bzw. dessen Mitarbeiter adressiert, zwingend angewiesen, um wilde Kassationen abwenden zu können und ihre Existenz in Erinnerung zu rufen.
(v) Es kann nie genug Ideen für Öffentlichkeitsarbeit geben. Da Ergebnisse aus anderen Kulturinstitutionen kaum übertragbar sind, kommt es immer auf "Trial and Error" entscheidend an. Ausprobieren lautet die Devise!
(vi) Andere Institutionen wie Museen oder die Marketingabteilung können archivische Öffentlichkeitsarbeit nicht besser als die Archive, da sie in der Regel keinerlei Interesse daran haben, dass Archive in der Öffentlichkeit möglichst angemessen dargestellt werden. Und auch nicht die Ressourcen dafür.
Weitere Argumente?
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Mai 2014, 18:23 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
Das schmale Bändchen mit lateinischen Gedichten Heinrich Bebels (Carmina), das 1496 in Reutlingen erschien, ist von äußerster Seltenheit: Ganze 7 Exemplare sind bekannt, 2 davon in der Huntington Library.
http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW03751.htm
Nun hat die WLB Stuttgart ein Digitalisat bereitgestellt:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz403108470
Es wäre wünschenswert, der GW würde Dieter Mertens' eindringliche Analyse des Drucks und seines Inhalts aus dem Jahr 1994 vermerken:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2780/

http://www.gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/GW03751.htm
Nun hat die WLB Stuttgart ein Digitalisat bereitgestellt:
http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/bsz403108470
Es wäre wünschenswert, der GW würde Dieter Mertens' eindringliche Analyse des Drucks und seines Inhalts aus dem Jahr 1994 vermerken:
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/2780/

KlausGraf - am Mittwoch, 14. Mai 2014, 16:16 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
http://www.sueddeutsche.de/bildung/dissertation-von-spd-politiker-eumann-aus-magister-mach-doktor-1.1956009
Es ist infam, die Verhaltensweise von Eumann, die der Wissenschaft aus meiner Sicht NULL Schaden verursacht hat, mit Fällen von Plagiatoren zu vergleichen, die offensichtlich zu gut weggekommen sind.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=eumann
Es ist infam, die Verhaltensweise von Eumann, die der Wissenschaft aus meiner Sicht NULL Schaden verursacht hat, mit Fällen von Plagiatoren zu vergleichen, die offensichtlich zu gut weggekommen sind.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=eumann
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Mai 2014, 15:30 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Sascha Lobo: "Wie sehr selbst Fachleute nicht begreifen, worum es bei der Datenauswertung wirklich geht, lässt sich an einer katastrophal missglückten Einschätzung der "Süddeutschen Zeitung" ablesen, wo ernsthaft geschrieben stand: "Google funktionierte bisher wie eine NSA für jedermann."
Ein solcher Satz im Kontext der Suchergebnisse ist für die gesamte Internetdiskussion so hilfreich wie ein Schrotschuss ins Knie für den Marathonlauf."
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-urteil-eugh-entscheidung-zu-suchmaschinen-a-969302.html
Nochmals RA Stadler
http://www.internet-law.de/2014/05/wer-gegen-netzsperren-ist-muss-auch-das-eugh-urteil-zu-loeschpflichten-von-google-ablehnen.html
Die meisten Pressestimmen sind leider zustimmend
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/pressestimmen-zum-google-urteil-des-europaeischen-gerichtshofs-a-969287.html
Ausnahme
"Times" (Großbritannien): "Keine gute Sache"
"Dieses Recht auf Vergessen ist keine gute Sache. Es ist selektiv. Personen, über die es lobende Verweise im Internet gibt, werden wohl kaum eine Entfernung dieser Links verlangen. Dieses Recht bedeutet letztendlich, anderen Menschen die Erinnerung zu verbieten. Webnutzern wird der Zugang zu öffentlich verfügbaren Informationen verweigert. Personen können dunkle Kapitel ihrer Vergangenheit einfach verschwinden lassen. Der Gerichtshof hat mit diesem Urteil unser wichtigstes Recht auf Meinungsfreiheit beschädigt."
1. Lese
http://archiv.twoday.net/stories/876866599/
Update:
http://www.zdnet.de/88193309/auch-eric-schmidt-kritisiert-urteil-des-eu-gerichtshofs/
Ein solcher Satz im Kontext der Suchergebnisse ist für die gesamte Internetdiskussion so hilfreich wie ein Schrotschuss ins Knie für den Marathonlauf."
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-urteil-eugh-entscheidung-zu-suchmaschinen-a-969302.html
Nochmals RA Stadler
http://www.internet-law.de/2014/05/wer-gegen-netzsperren-ist-muss-auch-das-eugh-urteil-zu-loeschpflichten-von-google-ablehnen.html
Die meisten Pressestimmen sind leider zustimmend
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/pressestimmen-zum-google-urteil-des-europaeischen-gerichtshofs-a-969287.html
Ausnahme
"Times" (Großbritannien): "Keine gute Sache"
"Dieses Recht auf Vergessen ist keine gute Sache. Es ist selektiv. Personen, über die es lobende Verweise im Internet gibt, werden wohl kaum eine Entfernung dieser Links verlangen. Dieses Recht bedeutet letztendlich, anderen Menschen die Erinnerung zu verbieten. Webnutzern wird der Zugang zu öffentlich verfügbaren Informationen verweigert. Personen können dunkle Kapitel ihrer Vergangenheit einfach verschwinden lassen. Der Gerichtshof hat mit diesem Urteil unser wichtigstes Recht auf Meinungsfreiheit beschädigt."
1. Lese
http://archiv.twoday.net/stories/876866599/
Update:
http://www.zdnet.de/88193309/auch-eric-schmidt-kritisiert-urteil-des-eu-gerichtshofs/
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Mai 2014, 15:06 - Rubrik: Archivrecht
KlausGraf - am Mittwoch, 14. Mai 2014, 00:04 - Rubrik: Unterhaltung
http://www.focus.de/reisen/lettland/tourismus-ehemaliges-kgb-haus-in-riga-wird-zum-ausstellungsort_id_3814577.html
http://okupacijasmuzejs.lv/aktualitates/okupacijas-muzejs-atveris-izstadi-izstaiga-stura-maju

http://okupacijasmuzejs.lv/aktualitates/okupacijas-muzejs-atveris-izstadi-izstaiga-stura-maju
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 23:51 - Rubrik: Museumswesen
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Was soll die Seite
http://familia-austria.net/forschung/index.php?title=Universit%C3%A4tsmatrikel
wenn es doch schon
http://de.wikisource.org/wiki/Universit%C3%A4tsgeschichte
gibt?
http://familia-austria.net/forschung/index.php?title=Universit%C3%A4tsmatrikel
wenn es doch schon
http://de.wikisource.org/wiki/Universit%C3%A4tsgeschichte
gibt?
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 21:53 - Rubrik: Universitaetsarchive
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KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 21:50 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 21:46 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 21:08 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 21:07 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://mappingmiracles.wordpress.com/
http://www.cam.ac.uk/research/news/and-the-girl-he-immersed-in-the-font-he-took-out-as-a-boy
#erzählforschung
http://www.cam.ac.uk/research/news/and-the-girl-he-immersed-in-the-font-he-took-out-as-a-boy
#erzählforschung
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 21:01 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Wolfgang Michal streitet für die Bibliotheken.
http://www.carta.info/72532/das-e-book-und-das-drohende-ende-der-stadtbucherei/
Lesenswert auch die Antwort von Claus Wilcke auf Verleger Ulmer in den Kommentaren:
Man muss schon Verleger sein, um die Onleihe als “Riesenerfolg” zu sehen.
Ich bin (Bibliotheks-)Nutzer und die Onleihe ist ein digitales Sibirien mit mehr als bescheidener Benutzerfreundlichkeit. Die Nachteile der Onleihe will ich nicht aufzählen, weil damit der Fokus dieses Artikels verloren geht. Aber es ist für uns Nutzer eine Zumutung, wenn digitale Bücher nur als Einzelexemplare ausgeliehen werden können, was lange Wartezeiten mit extrem schmalen Zugriffskorridoren mit sich bringt, obwohl eine Parallelnutzung technisch kein Problem wäre. Aber wir müssen es hinnehmen weil die Verlage es so wünschen.
Das wiederum macht jedem “Onleiher” jedesmal klar, dass es den Verlagen nicht um Inhalte geht, sondern nur um den Profit und zwar mit einem Geschäftsmodell, dass zu weiten Teilen noch aus dem 16. Jahrhundert stammt (da könnte die Onleihe, by the way, in ihrer jetzigen Form auch her kommen …).
So sehe ich das auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe
Foto: Stadt Moers https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/
http://www.carta.info/72532/das-e-book-und-das-drohende-ende-der-stadtbucherei/
Lesenswert auch die Antwort von Claus Wilcke auf Verleger Ulmer in den Kommentaren:
Man muss schon Verleger sein, um die Onleihe als “Riesenerfolg” zu sehen.
Ich bin (Bibliotheks-)Nutzer und die Onleihe ist ein digitales Sibirien mit mehr als bescheidener Benutzerfreundlichkeit. Die Nachteile der Onleihe will ich nicht aufzählen, weil damit der Fokus dieses Artikels verloren geht. Aber es ist für uns Nutzer eine Zumutung, wenn digitale Bücher nur als Einzelexemplare ausgeliehen werden können, was lange Wartezeiten mit extrem schmalen Zugriffskorridoren mit sich bringt, obwohl eine Parallelnutzung technisch kein Problem wäre. Aber wir müssen es hinnehmen weil die Verlage es so wünschen.
Das wiederum macht jedem “Onleiher” jedesmal klar, dass es den Verlagen nicht um Inhalte geht, sondern nur um den Profit und zwar mit einem Geschäftsmodell, dass zu weiten Teilen noch aus dem 16. Jahrhundert stammt (da könnte die Onleihe, by the way, in ihrer jetzigen Form auch her kommen …).
So sehe ich das auch:
http://archiv.twoday.net/search?q=onleihe
Foto: Stadt Moers https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 20:52 - Rubrik: Bibliothekswesen
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"The Penn Libraries is sad to announce the passing of Lawrence J. Schoenberg, C'53 WG'57, on May 7. A much valued and long-time member of the Libraries' Board of Overseers and Board Chair Emeritus, Larry radically contributed to the holdings of Penn's Special Collections, through his vision and his philanthropy, and he made possible access to their contents internationally. Together with his wife Barbara, Larry created an institutional environment for creative learning and discovery centered on Special Collections in the Digital Age. In 1996, he founded the Schoenberg Center for Electronic Text and Image, which has now digitized and made publicly available over 2,000,000 special collections images. In 2011, the Schoenbergs donated their remarkable collection of over 290 medieval and Renaissance manuscripts to the Libraries. Their gift culminated in the creation of the Schoenberg Institute of Manuscript Studies, housed in the Van-Pelt Dietrich Library Center. The Institute's mission, infused by Larry's imagination and foresight, is to bring medieval manuscripts, modern technology and people together for the advancement of knowledge. In this, Larry Schoenberg will have an enduring legacy and the gratitude of scholars at Penn and around the world." (EXLIBRIS-L)
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 20:46 - Rubrik: English Corner
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"There will be a lot written and said about Terry Cook following his passing yesterday. He was a Canadian archivist whose theories of appraisal have shaped archival theory."
http://sites.tufts.edu/dca/2014/05/13/in-memoriam-of-terry-cook/
http://anglo-celtic-connections.blogspot.de/2014/05/terry-cook-rip.html
http://sites.tufts.edu/dca/2014/05/13/in-memoriam-of-terry-cook/
http://anglo-celtic-connections.blogspot.de/2014/05/terry-cook-rip.html
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 20:40 - Rubrik: English Corner
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http://plagiatsgutachten.de/blog.php/mit-drei-seiten-ko-autorschaft-zum-doktorat-kuerzeste-dissertation-der-welt-an-der-uni-muenster-aufgetaucht/
"Es ist nun auch die wahrscheinlich kürzeste Doktorarbeit der Welt aufgetaucht. Sie umfasst gerade mal drei Seiten und ist identisch mit einem kurzen Aufsatz, der zwei Jahre zuvor unter Autorschaft des Doktorvaters und der (späteren) Dissertantin publiziert wurde."
"Es ist nun auch die wahrscheinlich kürzeste Doktorarbeit der Welt aufgetaucht. Sie umfasst gerade mal drei Seiten und ist identisch mit einem kurzen Aufsatz, der zwei Jahre zuvor unter Autorschaft des Doktorvaters und der (späteren) Dissertantin publiziert wurde."
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 20:30 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Vage Hinweise deuten darauf hin, dass bei einem meiner Gerichtsverfahren im Vorfeld eine einstweilige Verfügung gegen mich gescheitert ist - wovon ich aber nichts mitbekommen habe. Genauso ging es jetzt Fragdenstaat in der unter
http://archiv.twoday.net/stories/629754909/
gemeldeten Angelegenheit: Veröffentlichung eines angeblich urheberrechtlich geschützten behördlichen Vermerks. Fragdenstaat wurde weder vom LG Berlin noch vom Kammergericht angehört, als das Bundesinnenministerium eine einstweilige Verfügung zu erwirken versuchte und in beiden Instanzen unterlag, da ein Urheberrechtsschutz nicht bejaht werden konnte (genauso sah ich das ja auch).
Materialien
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Politik_Gesellschaft/Verwaltungsrecht/beschluss-kammergericht-berlin-frag-den-staat.pdf?__blob=publicationFile
http://archiv.twoday.net/stories/629754909/
gemeldeten Angelegenheit: Veröffentlichung eines angeblich urheberrechtlich geschützten behördlichen Vermerks. Fragdenstaat wurde weder vom LG Berlin noch vom Kammergericht angehört, als das Bundesinnenministerium eine einstweilige Verfügung zu erwirken versuchte und in beiden Instanzen unterlag, da ein Urheberrechtsschutz nicht bejaht werden konnte (genauso sah ich das ja auch).
Materialien
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Politik_Gesellschaft/Verwaltungsrecht/beschluss-kammergericht-berlin-frag-den-staat.pdf?__blob=publicationFile
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 19:34 - Rubrik: Archivrecht
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=152065&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=252617
Der EuGH zwingt Google (entgegen dem vernünftigen Votum des Generalanwalts, dem der Gerichtshof sonst fast immer folgt), rechtmäßig von einer Tageszeitung veröffentlichte Meldungen über eine Zwangsversteigerung in Spanien 1998 aus der Suche nach dem Namen des Betroffenen zu entfernen - eine datenschutzrechtliche Fehlentscheidung von ungeheurer Tragweite.
Es geht eben nicht nur um sensible Daten, sondern um alle personenbezogenen Daten. Die Löschung auf Begehren des Betroffenen ist der Regelfall, das Beibehalten die begründungspflichtige Ausnahme (z.B. bei Politikern). Exzessive Privatheit erwürgt die digitale Informationsgesellschaft.
Auswirkungen auch auf das Archivwesen sind absehbar: Zunächst einmal (noch) nicht bei der Einstellung von Informationen, aber auf jeden Fall bei ihrer Sichtbarkeit. Wildgewordene Datenschützer (also fast alle) könnten auf die Idee kommen, jegliche archivische Metasuchmaschinen mit personenbezogenen Daten zu verbieten oder auch, dass Daten über eine lokale Volltextsuche zur Verfügung stehen. Sie könnten die Archive zwingen, Suchmaschinen durch robots.txt grundsätzlich den Zugriff auf Archivdatenbanken zu verweigern.
Dank der traditionellen Praxis des EuGH, Namen von Klägern unverständlicherweise NICHT zu anonymisieren, weiß übrigens dank des Streisand-Effekts nun die ganze Welt, dass Herr Gonzalez einmal eine Pfändung erlebt hat. Was ist denn da mit dem Datenschutz?
Siehe dazu auch
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2014/05/13/recht-auf-vergessen/
Zu den Implikationen:
"Mit anderen Worten: im Regelfall überwiegen die Grundrechte auf Datenschutz und auf Schutz des Privatlebens das vom EuGH etwas despektierlich so genannte "Interesse der Internetnutzer" an der Information. Diese Wortwahl ist bemerkenswert: denn immerhin hat der Generalanwalt ganz besonders auch die Bedeutung der nach Art 11 der Grundrechtecharta geschützten Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit betont - und zwar sowohl das Recht (nicht bloß das "Interesse"!) der Internetnutzer, im Internet verfügbare Informationen zu suchen und zu empfangen ebenso wie Recht der Webseitenurheber, Inhalte ins Internet zu stellen. Im gesamten Urteil des EuGH kommt eine ausdrückliche Abwägung mit den nach Art 11 GRC geschützten Freiheiten nicht vor, lediglich implizit durch die Bezugnahme auf Ausnahmefälle ("besonders gelagerte Fälle"), in denen es um public figures geht. Das Urteil erweckt den Eindruck, als erkenne der Gericht ein - sehr deutsch wirkendes - Supergrundrecht auf Datenschutz und Schutz des Privatlebens an, dem lediglich diffuse Informationsinteressen von Internetnutzern gegenüberstehen. Das Ergebnis: Datenschutz geht dem Funktionieren des Internets, wie wir es bisher gewohnt sind (oder waren), jedenfalls vor. [...]
Zur Entfernung aus dem Online-Archiv enthält das Urteil keinen Hinweis, man muss aber wohl - jedenfalls nach der Rechtsprechung des EGMR (26.07.2013, Węgrzynowski und Smolczewski [...]) - davon ausgehen, dass diese "Neuschreibung der Geschichte" nicht erforderlich ist (EGMR: "the legitimate interest of the public in access to the public Internet archives of the press is protected under Article 10 of the Convention."). Das würde bedeuten, dass das Online-Archiv der Zeitung bestehen bleiben könnte, der Link darauf aber rechtswidrig wäre und zu entfernen ist - und dann wohl zB auch der Link auf die Veröffentlichung im Online-Archiv der Zeitung, den ich in meinem ersten Post zu diesem Fall eingefügt hatte (ich werde diesen Link jetzt sicherheitshalber vom Netz nehmen).
Aufgrund des Zugangs des EuGH, Datenschutz als Supergrundrecht zu sehen (siehe auch im Vorratsdaten-Urteil, in dem von der "besonderen Bedeutung des Schutzes personenbezogener Daten für das Grundrecht auf Achtung des Privatlebens" die Rede ist), bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher, dass der EuGH hier mit dem EGMR auf einer Linie liegt: denn auch für das Online-Archiv der Tageszeitung könnte man keine besonderen Gründe mehr erkennen, die ein Zugänglichbleiben der ursprünglichen Versteigerungsanzeige erfordern würden. Zudem kommt hier auch nicht die Ausnahme für journalistische Tätigkeit zum Tragen, da es sich um eine entgeltliche Anzeige handelte, nicht um einen journalistischen Text."
http://blog.lehofer.at/2014/05/eugh-google-muss-doch-vergessen-das.html
Man sieht an diesem Blawg, dass die Zensur-Schere schon funktioniert: Es wird - völlig überzogen - den Link zum Zeitungsarchiv entfernen, obwohl ich dafür nach den bisherigen Grundsätzen der Linkhaftung keinen Grund sehe.
Weitere kritische Kommentare zur Entscheidung:
http://www.internet-law.de/2014/05/die-haftung-von-google-und-das-recht-auf-vergessenwerden-im-internet.html
http://www.delegedata.de/2014/05/das-google-urteil-des-eugh-uebers-ziel-hinaus-geschossen/
http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/eugh-urteil-c-131-12-google-suchergebnisse-loeschen-recht-auf-vergessenwerden/
http://kanzlei-lachenmann.de/recht-auf-vergessen-bei-suchmaschinen-eugh-urteil-billigt-zensur-durch-datenschutzrecht/
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2014/05/13/recht-auf-vergessen/
http://www.telemedicus.info/article/2777-EuGH-Suchmaschinen-und-Datenschutz.html
http://eulawanalysis.blogspot.co.uk/2014/05/the-cjeus-google-spain-judgment-failing.html
http://lawjusticejournalism.org/2014/05/13/google-spain-ecj-has-straightjacketed-the-librarian/
Soweit juristische Stellungnahmen. Kritik kam auch von der Bitkom:
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-bitkom-kritsiert-eugh-urteil-zum-recht-auf-vergessen-im-netz_id_3840930.html
Und aus den Medien:
http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/05/das_recht_auf_vergessen.html
Wenn ich Mitglied der Piratenpartei wäre, würde ich angesichts der folgenden unsäglichen Stellungnahme, die das Urteil begrüßt und populistisch einmal mehr von der Datenkrake Google salbadert, sofort austreten:
https://www.piratenpartei.de/2014/05/13/eugh-urteil-recht-auf-vergessen/
Zusammenfassung von Stellungnahmen:
http://www.golem.de/news/imho-ein-google-urteil-zum-vergessen-1405-106437.html
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/876866916/
Ein digitaler Radiergummi sieht anders aus.
Der EuGH zwingt Google (entgegen dem vernünftigen Votum des Generalanwalts, dem der Gerichtshof sonst fast immer folgt), rechtmäßig von einer Tageszeitung veröffentlichte Meldungen über eine Zwangsversteigerung in Spanien 1998 aus der Suche nach dem Namen des Betroffenen zu entfernen - eine datenschutzrechtliche Fehlentscheidung von ungeheurer Tragweite.
Es geht eben nicht nur um sensible Daten, sondern um alle personenbezogenen Daten. Die Löschung auf Begehren des Betroffenen ist der Regelfall, das Beibehalten die begründungspflichtige Ausnahme (z.B. bei Politikern). Exzessive Privatheit erwürgt die digitale Informationsgesellschaft.
Auswirkungen auch auf das Archivwesen sind absehbar: Zunächst einmal (noch) nicht bei der Einstellung von Informationen, aber auf jeden Fall bei ihrer Sichtbarkeit. Wildgewordene Datenschützer (also fast alle) könnten auf die Idee kommen, jegliche archivische Metasuchmaschinen mit personenbezogenen Daten zu verbieten oder auch, dass Daten über eine lokale Volltextsuche zur Verfügung stehen. Sie könnten die Archive zwingen, Suchmaschinen durch robots.txt grundsätzlich den Zugriff auf Archivdatenbanken zu verweigern.
Dank der traditionellen Praxis des EuGH, Namen von Klägern unverständlicherweise NICHT zu anonymisieren, weiß übrigens dank des Streisand-Effekts nun die ganze Welt, dass Herr Gonzalez einmal eine Pfändung erlebt hat. Was ist denn da mit dem Datenschutz?
Siehe dazu auch
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2014/05/13/recht-auf-vergessen/
Zu den Implikationen:
"Mit anderen Worten: im Regelfall überwiegen die Grundrechte auf Datenschutz und auf Schutz des Privatlebens das vom EuGH etwas despektierlich so genannte "Interesse der Internetnutzer" an der Information. Diese Wortwahl ist bemerkenswert: denn immerhin hat der Generalanwalt ganz besonders auch die Bedeutung der nach Art 11 der Grundrechtecharta geschützten Freiheit der Meinungsäußerung und Informationsfreiheit betont - und zwar sowohl das Recht (nicht bloß das "Interesse"!) der Internetnutzer, im Internet verfügbare Informationen zu suchen und zu empfangen ebenso wie Recht der Webseitenurheber, Inhalte ins Internet zu stellen. Im gesamten Urteil des EuGH kommt eine ausdrückliche Abwägung mit den nach Art 11 GRC geschützten Freiheiten nicht vor, lediglich implizit durch die Bezugnahme auf Ausnahmefälle ("besonders gelagerte Fälle"), in denen es um public figures geht. Das Urteil erweckt den Eindruck, als erkenne der Gericht ein - sehr deutsch wirkendes - Supergrundrecht auf Datenschutz und Schutz des Privatlebens an, dem lediglich diffuse Informationsinteressen von Internetnutzern gegenüberstehen. Das Ergebnis: Datenschutz geht dem Funktionieren des Internets, wie wir es bisher gewohnt sind (oder waren), jedenfalls vor. [...]
Zur Entfernung aus dem Online-Archiv enthält das Urteil keinen Hinweis, man muss aber wohl - jedenfalls nach der Rechtsprechung des EGMR (26.07.2013, Węgrzynowski und Smolczewski [...]) - davon ausgehen, dass diese "Neuschreibung der Geschichte" nicht erforderlich ist (EGMR: "the legitimate interest of the public in access to the public Internet archives of the press is protected under Article 10 of the Convention."). Das würde bedeuten, dass das Online-Archiv der Zeitung bestehen bleiben könnte, der Link darauf aber rechtswidrig wäre und zu entfernen ist - und dann wohl zB auch der Link auf die Veröffentlichung im Online-Archiv der Zeitung, den ich in meinem ersten Post zu diesem Fall eingefügt hatte (ich werde diesen Link jetzt sicherheitshalber vom Netz nehmen).
Aufgrund des Zugangs des EuGH, Datenschutz als Supergrundrecht zu sehen (siehe auch im Vorratsdaten-Urteil, in dem von der "besonderen Bedeutung des Schutzes personenbezogener Daten für das Grundrecht auf Achtung des Privatlebens" die Rede ist), bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher, dass der EuGH hier mit dem EGMR auf einer Linie liegt: denn auch für das Online-Archiv der Tageszeitung könnte man keine besonderen Gründe mehr erkennen, die ein Zugänglichbleiben der ursprünglichen Versteigerungsanzeige erfordern würden. Zudem kommt hier auch nicht die Ausnahme für journalistische Tätigkeit zum Tragen, da es sich um eine entgeltliche Anzeige handelte, nicht um einen journalistischen Text."
http://blog.lehofer.at/2014/05/eugh-google-muss-doch-vergessen-das.html
Man sieht an diesem Blawg, dass die Zensur-Schere schon funktioniert: Es wird - völlig überzogen - den Link zum Zeitungsarchiv entfernen, obwohl ich dafür nach den bisherigen Grundsätzen der Linkhaftung keinen Grund sehe.
Weitere kritische Kommentare zur Entscheidung:
http://www.internet-law.de/2014/05/die-haftung-von-google-und-das-recht-auf-vergessenwerden-im-internet.html
http://www.delegedata.de/2014/05/das-google-urteil-des-eugh-uebers-ziel-hinaus-geschossen/
http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/eugh-urteil-c-131-12-google-suchergebnisse-loeschen-recht-auf-vergessenwerden/
http://kanzlei-lachenmann.de/recht-auf-vergessen-bei-suchmaschinen-eugh-urteil-billigt-zensur-durch-datenschutzrecht/
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2014/05/13/recht-auf-vergessen/
http://www.telemedicus.info/article/2777-EuGH-Suchmaschinen-und-Datenschutz.html
http://eulawanalysis.blogspot.co.uk/2014/05/the-cjeus-google-spain-judgment-failing.html
http://lawjusticejournalism.org/2014/05/13/google-spain-ecj-has-straightjacketed-the-librarian/
Soweit juristische Stellungnahmen. Kritik kam auch von der Bitkom:
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/unternehmen-bitkom-kritsiert-eugh-urteil-zum-recht-auf-vergessen-im-netz_id_3840930.html
Und aus den Medien:
http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/05/das_recht_auf_vergessen.html
Wenn ich Mitglied der Piratenpartei wäre, würde ich angesichts der folgenden unsäglichen Stellungnahme, die das Urteil begrüßt und populistisch einmal mehr von der Datenkrake Google salbadert, sofort austreten:
https://www.piratenpartei.de/2014/05/13/eugh-urteil-recht-auf-vergessen/
Zusammenfassung von Stellungnahmen:
http://www.golem.de/news/imho-ein-google-urteil-zum-vergessen-1405-106437.html
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/876866916/
Ein digitaler Radiergummi sieht anders aus.KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 18:32 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.abendblatt.de/kultur-live/article127932984/Theatertreffen-Jurorin-tritt-wegen-Plagiat-zurueck.html
"Der Journalist Wolfgang Behrens vom Bühnenportal "Nachtkritik" wies in einem Artikel vom 9. Mai nach, dass die Jurorin Daniele Muscionico ganze Passagen ihrer Laudatio kaum verändert aus dem Programmheft der Aufführung im Münchner Residenztheater abgeschrieben hatte."
http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9502%3Ablog-eine-theatertreffenjurorin-und-die-kulturtechnik-des-abschreibens&catid=315%3Ablog-k2&Itemid=100078
http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9521&catid=126&Itemid=100089
"Der Journalist Wolfgang Behrens vom Bühnenportal "Nachtkritik" wies in einem Artikel vom 9. Mai nach, dass die Jurorin Daniele Muscionico ganze Passagen ihrer Laudatio kaum verändert aus dem Programmheft der Aufführung im Münchner Residenztheater abgeschrieben hatte."
http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9502%3Ablog-eine-theatertreffenjurorin-und-die-kulturtechnik-des-abschreibens&catid=315%3Ablog-k2&Itemid=100078
http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=9521&catid=126&Itemid=100089
KlausGraf - am Dienstag, 13. Mai 2014, 00:24 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Kurt Schreinert: Benedikte Naubert (1941), S. 92f.
In fast allen Vergangenheitsromanen der Naubert spielt die „geheime Geschichte" eine bedeutende, in einigen sogar die ausschlaggebende Rolle. Die Dichterin rechtfertigt in der Mehrzahl der Werke ihr Wissen um diese geheimen Vorgänge mit der Erfindung eines „Urschreibers", eines Zeitgenossen der Ereignisse, dessen Aufzeichnungen sie zu bearbeiten oder herauszugeben vorgibt, oder bezieht sich auf auf alte Urkunden. Ihre Angaben erhalten auf diese Weise den Anschein historischer Zuverlässigkeit, und und die Abweichungen von der wahren Geschichte gewinnen eine glaubhafte Begründung. Außerdem ergab diese Erfindung einer Urschrift die technisch reizvolle Möglichkeit, mit Handschriftenlücken zu arbeiten und mit eigenen Vermutungen einzuspringen. Gelegentlich benutzt die Dichterin diese Fiktion auch zum geistreichen Spiel mit ihrer Erfindung und den wahren geschichtlichen Tatsachen, indem sie die Miene einer ernsten Forscherin aufsetzt und die Behauptungen ihres Urschreibers oder aber der Geschichtsschreibung in Zweifel zieht. Benedikte Naubert ist nicht die Erfinderin dieser Technik. Schon der heroisch-galante Roman bediente sich dieses Kunstgriffs: in der„Aramena" motiviert Anton Ulrich von Braunschweig seine Kenntnisse mit Aufzeichnungen des gelehrten Kelten Bardo, die auf bleiernen Tafeln im Gemäuer der Assenburg aufgefunden werden. Wieland spielt im Vorbericht des „Agathon" scherzend mit dem Gedanken der Fiktion einer alten griechischen Handschrift und bezieht sich im Roman selbst wiederholt auf den Autor jenes angeblichen Manuskriptes (z.B. 1. Kapitel des 11. Buches). Besonders bevorzugt wurde diese Fiktion der Auffindung alter Papiere natürlich in den Romanen, die die deutsche Vergangenheit im allgemeinen oder im besonderen zum Gegenstand hatten. So leitete schon Paul von Stetten seine „Briefe eines Frauenzimmers aus dem 15. Jahrhundert" (1777) mit der Vorbemerkung ein, daß er die Manuskripte „in einem großen Schubladen-Kasten" entdeckt habe, und im Gefolge der „Emma" beruft sich Joh. Georg Schilling in seinem „Berthold von Urach" auf alte, von Mäusen angenagte Papiere. Mehrere der Romane der Naubert benutzen diese Technik bereits in kunstvoller Weise,indem die Entdeckung der Papiere in einer eigenen Erzählung motiviert wird. Im Roman „Elisabeth von Toggenburg" entfernt die Titelheldin heimlich aus einer alten Klostertruhe Briefe und Aufzeichnungen, die sie ihrem Bruder nach und nach zur Kenntnis bringt. Die Briefe verschiedener Personen und die Aufzeichnungen des Titelhelden, aus denen der „Alf von Dülmen" besteht, werden in einem bleiernen Kästchen in Alfs Grab vorgefunden, und in der „Gräfin von Frondsberg" teilt eine Dame des ausgehenden 18. Jahrhunderts einer Freundin eine Briefwechselfolge mit, die sie „auf Erlaubniß der Eignerin" einem Familienarchiv entnimmt und „aus der altdeutschen Mundart, zum Theil auch aus Mönchslatein (mit Hülfe unsers Pfarrers) und altfränkischem Französisch" überträgt. (Aus Google-Schnipseln mittels des unter http://archiv.twoday.net/stories/565875841/ beschriebenen Tricks zusammengesetzt.)
Vgl. auch Gabriele Hooffacker: Literarische Fälschungen der Neuzeit (1986), S. 56-61: "Fiktion alter Quellen und Textvorlagen". Sie führt als erstes Beispiel Walpoles Castle of Otranto (Erstausgabe 1764) an.
Zu von Stettens Briefen:
https://de.wikisource.org/wiki/Paul_von_Stetten_der_J%C3%BCngere
http://books.google.de/books?id=6IAAAAAAcAAJ&pg=PA122 (Rezeption)
http://books.google.de/books?id=4OoEAAAAQAAJ&pg=RA1-PA31 (Rezension, die sie für echt ausgibt)
Ergänzung zu:
http://archiv.twoday.net/stories/326528152/
http://austenonly.com/2010/03/21/the-castle-of-otranto-by-horace-walpole/
In fast allen Vergangenheitsromanen der Naubert spielt die „geheime Geschichte" eine bedeutende, in einigen sogar die ausschlaggebende Rolle. Die Dichterin rechtfertigt in der Mehrzahl der Werke ihr Wissen um diese geheimen Vorgänge mit der Erfindung eines „Urschreibers", eines Zeitgenossen der Ereignisse, dessen Aufzeichnungen sie zu bearbeiten oder herauszugeben vorgibt, oder bezieht sich auf auf alte Urkunden. Ihre Angaben erhalten auf diese Weise den Anschein historischer Zuverlässigkeit, und und die Abweichungen von der wahren Geschichte gewinnen eine glaubhafte Begründung. Außerdem ergab diese Erfindung einer Urschrift die technisch reizvolle Möglichkeit, mit Handschriftenlücken zu arbeiten und mit eigenen Vermutungen einzuspringen. Gelegentlich benutzt die Dichterin diese Fiktion auch zum geistreichen Spiel mit ihrer Erfindung und den wahren geschichtlichen Tatsachen, indem sie die Miene einer ernsten Forscherin aufsetzt und die Behauptungen ihres Urschreibers oder aber der Geschichtsschreibung in Zweifel zieht. Benedikte Naubert ist nicht die Erfinderin dieser Technik. Schon der heroisch-galante Roman bediente sich dieses Kunstgriffs: in der„Aramena" motiviert Anton Ulrich von Braunschweig seine Kenntnisse mit Aufzeichnungen des gelehrten Kelten Bardo, die auf bleiernen Tafeln im Gemäuer der Assenburg aufgefunden werden. Wieland spielt im Vorbericht des „Agathon" scherzend mit dem Gedanken der Fiktion einer alten griechischen Handschrift und bezieht sich im Roman selbst wiederholt auf den Autor jenes angeblichen Manuskriptes (z.B. 1. Kapitel des 11. Buches). Besonders bevorzugt wurde diese Fiktion der Auffindung alter Papiere natürlich in den Romanen, die die deutsche Vergangenheit im allgemeinen oder im besonderen zum Gegenstand hatten. So leitete schon Paul von Stetten seine „Briefe eines Frauenzimmers aus dem 15. Jahrhundert" (1777) mit der Vorbemerkung ein, daß er die Manuskripte „in einem großen Schubladen-Kasten" entdeckt habe, und im Gefolge der „Emma" beruft sich Joh. Georg Schilling in seinem „Berthold von Urach" auf alte, von Mäusen angenagte Papiere. Mehrere der Romane der Naubert benutzen diese Technik bereits in kunstvoller Weise,indem die Entdeckung der Papiere in einer eigenen Erzählung motiviert wird. Im Roman „Elisabeth von Toggenburg" entfernt die Titelheldin heimlich aus einer alten Klostertruhe Briefe und Aufzeichnungen, die sie ihrem Bruder nach und nach zur Kenntnis bringt. Die Briefe verschiedener Personen und die Aufzeichnungen des Titelhelden, aus denen der „Alf von Dülmen" besteht, werden in einem bleiernen Kästchen in Alfs Grab vorgefunden, und in der „Gräfin von Frondsberg" teilt eine Dame des ausgehenden 18. Jahrhunderts einer Freundin eine Briefwechselfolge mit, die sie „auf Erlaubniß der Eignerin" einem Familienarchiv entnimmt und „aus der altdeutschen Mundart, zum Theil auch aus Mönchslatein (mit Hülfe unsers Pfarrers) und altfränkischem Französisch" überträgt. (Aus Google-Schnipseln mittels des unter http://archiv.twoday.net/stories/565875841/ beschriebenen Tricks zusammengesetzt.)
Vgl. auch Gabriele Hooffacker: Literarische Fälschungen der Neuzeit (1986), S. 56-61: "Fiktion alter Quellen und Textvorlagen". Sie führt als erstes Beispiel Walpoles Castle of Otranto (Erstausgabe 1764) an.
Zu von Stettens Briefen:
https://de.wikisource.org/wiki/Paul_von_Stetten_der_J%C3%BCngere
http://books.google.de/books?id=6IAAAAAAcAAJ&pg=PA122 (Rezeption)
http://books.google.de/books?id=4OoEAAAAQAAJ&pg=RA1-PA31 (Rezension, die sie für echt ausgibt)
Ergänzung zu:
http://archiv.twoday.net/stories/326528152/
http://austenonly.com/2010/03/21/the-castle-of-otranto-by-horace-walpole/KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 22:33 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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http://www.ddr-museum.de/de/blog/domklause/unser-ddr-rezept-des-monats-berliner-fischgulasch-mit-gurkensalat
Foto: JaBB. Benötigt werden 2 Zwiebeln.
Foto: JaBB. Benötigt werden 2 Zwiebeln.KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 21:30 - Rubrik: Unterhaltung
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KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 21:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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"Our estimates show that at least 114 million English-language scholarly documents are accessible on the web, of which Google Scholar has nearly 100 million. Of these, we estimate that at least 27 million (24%) are freely available since they do not require a subscription or payment of any kind. "
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0093949
Ob diese auf die Auswertung von Google Scholar und MSN gestützten Ergebnisse methodisch haltbar sind?
http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0093949
Ob diese auf die Auswertung von Google Scholar und MSN gestützten Ergebnisse methodisch haltbar sind?
KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 20:05 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 20:04 - Rubrik: Open Access
http://restlosgluecklich.wordpress.com/2014/05/12/mit-vollen-hosen-ist-leicht-stinken-uber-hochstleistungen-und-windeln/
"Etablierte ProfessorInnen mit oft sehr ungebrochenen Karrieren, die in einem vollkommen anderen Rekrutierungsregime zu ihren Lehrstühlen gekommen sind, sind neuerdings der Meinung, ihre jungen KollegInnen einer hochgradig dubiosen Idee von Exzellenz zuliebe von Wirtschaftsberatungskanzleien auswählen lassen zu müssen. "
"Etablierte ProfessorInnen mit oft sehr ungebrochenen Karrieren, die in einem vollkommen anderen Rekrutierungsregime zu ihren Lehrstühlen gekommen sind, sind neuerdings der Meinung, ihre jungen KollegInnen einer hochgradig dubiosen Idee von Exzellenz zuliebe von Wirtschaftsberatungskanzleien auswählen lassen zu müssen. "
KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 20:02 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://wisspub.net/2014/05/12/schweizer-verlage-das-letzte-aufbaumen-vor-open-access/
Die Verlage schäumen: "Ab Juli verlangt der SNF bei von ihm mitfinanzierten Buchpublikationen, dass diese nach einer Sperrfrist von längstens 24 Monaten auf einem institutionellen oder fachspezifischen Repositorium frei zugänglich sind. "
Der SNF nimmt zu einer Petition der Ewiggestrigen Stellung:
http://www.snf.ch/de/fokusForschung/newsroom/Seiten/news-140506-petition-die-akademischen-verlage-sind-in-gefahr-klaerung-von-sachverhalten-durch-den-snf.aspx
Die Verlage schäumen: "Ab Juli verlangt der SNF bei von ihm mitfinanzierten Buchpublikationen, dass diese nach einer Sperrfrist von längstens 24 Monaten auf einem institutionellen oder fachspezifischen Repositorium frei zugänglich sind. "
Der SNF nimmt zu einer Petition der Ewiggestrigen Stellung:
http://www.snf.ch/de/fokusForschung/newsroom/Seiten/news-140506-petition-die-akademischen-verlage-sind-in-gefahr-klaerung-von-sachverhalten-durch-den-snf.aspx
KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 19:02 - Rubrik: Open Access
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"Aus dem Arbeitskreis Archive der Leibniz-Gemeinschaft (AK Archive) heraus ist in den letzten Jahren die Initiative „Sammeln im Verbund“ entstanden. Ziel ist ein abgestimmtes bundesweites Konzept zu einem gemeinschaftlichen Sammeln von nichtamtlichem Archivgut, das von Nachlässen über Schriftgut von Firmen, Verbänden und Vereinen bis hin zu Handschriften, Plakaten, Karten, Plänen und AV-Materialien reicht. Am 24. Oktober 2013 fand hierzu in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin die Auftaktkonferenz statt."
Tagungsbericht Sammeln im Verbund. Archive und eine nationale Sammlungsstrategie. 24.10.2013, Berlin, in: H-Soz-u-Kult, 12.05.2014, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5359
Tagungsbericht Sammeln im Verbund. Archive und eine nationale Sammlungsstrategie. 24.10.2013, Berlin, in: H-Soz-u-Kult, 12.05.2014, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5359
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"Die Kette an vermuteten Plagiatsfällen an der medizinischen Fakultät der Universität Münster reißt nicht ab. Jetzt stehen schon 13 Doktorarbeiten im Internetforum Vroniplag Wiki, wo Dissertationen nach Plagiaten durchsucht werden."
http://www.wn.de/Muenster/Uni-Muenster-Plagiatsverdacht-Nummer-13-bei-den-Medizinern
http://www.wn.de/Muenster/Uni-Muenster-Plagiatsverdacht-Nummer-13-bei-den-Medizinern
KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 14:51 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
Altägyptische Objekte in 3 D mit einleuchtender Funktionalität. Man dreht mit der gehaltenen linken Maustaste.
http://www.ucl.ac.uk/3dpetriemuseum/3dobjects/

http://www.ucl.ac.uk/3dpetriemuseum/3dobjects/

KlausGraf - am Montag, 12. Mai 2014, 00:16 - Rubrik: Museumswesen
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http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/buendner-bilderschatz-steht-online-zur-verfuegung
http://shop.drg.ch/drgshop/fototeca.aspx
Da gibts nur Thumbnails, die digitalen Bilder muss man bestellen. Ein Shop, keine digitale Bibliothek.
Grabkreuz für solche Angebote
http://shop.drg.ch/drgshop/fototeca.aspx
Da gibts nur Thumbnails, die digitalen Bilder muss man bestellen. Ein Shop, keine digitale Bibliothek.
Grabkreuz für solche AngeboteKlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 23:59 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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"Die Historische Kommission stellt Ihnen die Bände des Niedersächsischen Jahrbuchs ab 1924 online zur Verfügung. Ausgenommen von der Online-Präsentation muß aus rechtlichen Gründen lediglich der jeweils jüngste im Druck erschienene Band bleiben."
http://www.historische-kommission.niedersachsen.de/startseite/onlineangebote/niedersaechsisches_jahrbuch_landesgeschichte_online/niedersaechsisches-jahrbuch-online-113570.html
Leider nur sehr große Gesamt-PDFs. Keine übergreifende Volltextsuche.
http://archiv.twoday.net/stories/239778/ habe ich aktualisiert.
http://www.historische-kommission.niedersachsen.de/startseite/onlineangebote/niedersaechsisches_jahrbuch_landesgeschichte_online/niedersaechsisches-jahrbuch-online-113570.html
Leider nur sehr große Gesamt-PDFs. Keine übergreifende Volltextsuche.
http://archiv.twoday.net/stories/239778/ habe ich aktualisiert.
KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 23:45 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
"DocExplore is a free open source software suite enabling the easy creation of interactive digital books suitable for the promotion of heritage collections.
It's easy to use:
1.Import the pages of your book
2.Add text, images, sound and video to parts of the pages
3.View it on your computer or put it online on your website
More information, demonstrations and downloads at www.docexplore.eu
DocExplore is the result of an academic project, initiated by computer science laboratories LITIS (University of Rouen, France) and EDA (University of Kent, U.K.) in 2009, funded by the Interreg IVa program. It received contributions from historians, librarians and archivists of the GRHIS (University of Rouen), the Rouen Public Libraries, CMEMS (University of Kent) and the Archives of the Canterbury Cathedral." (dm-l)
Sample: http://www.docexplore.eu/reader/
It's easy to use:
1.Import the pages of your book
2.Add text, images, sound and video to parts of the pages
3.View it on your computer or put it online on your website
More information, demonstrations and downloads at www.docexplore.eu
DocExplore is the result of an academic project, initiated by computer science laboratories LITIS (University of Rouen, France) and EDA (University of Kent, U.K.) in 2009, funded by the Interreg IVa program. It received contributions from historians, librarians and archivists of the GRHIS (University of Rouen), the Rouen Public Libraries, CMEMS (University of Kent) and the Archives of the Canterbury Cathedral." (dm-l)
Sample: http://www.docexplore.eu/reader/
KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 21:24 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 19:01 - Rubrik: Medienarchive
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Ein alter Bekannter aus Spanien, die rechtshistorische digitale Bibliothek PixeLegis, nützt Pinterest:
http://bib.us.es/derecho/recursos/pixelegis/areas/index-ides-idweb.html
http://bib.us.es/derechoytrabajo/es/pixelegis
http://www.pinterest.com/fdctsevilla/pixelegis-historia/

http://bib.us.es/derechoytrabajo/es/pixelegis
http://www.pinterest.com/fdctsevilla/pixelegis-historia/

KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 04:29 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Compiled by Johann Joachim Prack von Asch, an Ottoman military attaché in Istanbul, the book contains entries by his associates spanning 1587 to 1612.
http://news.getty.edu/press-materials/press-releases/Featured+news/book-of-friends.htm

http://news.getty.edu/press-materials/press-releases/Featured+news/book-of-friends.htm

KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 03:18 - Rubrik: English Corner
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http://www.atlasobscura.com/articles/chained-libraries-of-the-world
Via
http://philobiblos.blogspot.de/2014/05/links-reviews.html
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/404097484/

Via
http://philobiblos.blogspot.de/2014/05/links-reviews.html
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/404097484/

KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 03:12 - Rubrik: Kodikologie
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Anton Naegele, der Schwäbisch Gmünder Heimatforscher, befasste sich 1940 mit der Schrift des Brixener Bischofs Ulrich Putsch
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118897608
und Hannes Obermair verfasste die Artikel zu Putsch im Verfasserlexikon und im Lexikon des Mittelalters. Nun ist Cgm 47 online.
http://nbn-resolving.de/urn%3Anbn%3Ade%3Abvb%3A12-bsb00089995-0
http://www.handschriftencensus.de/9747

http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=118897608
und Hannes Obermair verfasste die Artikel zu Putsch im Verfasserlexikon und im Lexikon des Mittelalters. Nun ist Cgm 47 online.
http://nbn-resolving.de/urn%3Anbn%3Ade%3Abvb%3A12-bsb00089995-0
http://www.handschriftencensus.de/9747

KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 02:29 - Rubrik: Kodikologie
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http://archiv.twoday.net/stories/861653172/#863485837
http://archiv.twoday.net/stories/861653172/#863598593
Die Mittelalterarchäologen sind aufgebracht:
http://archaeologik.blogspot.de/2014/05/mittelalterarchaologie-schlimmer-als.html
Das ist nicht Patrick Bahners.
http://archiv.twoday.net/stories/861653172/#863598593
Die Mittelalterarchäologen sind aufgebracht:
http://archaeologik.blogspot.de/2014/05/mittelalterarchaologie-schlimmer-als.html
Das ist nicht Patrick Bahners.KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 02:16 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/
Aus gutem Grund eröffnen wir unsere Rubrik "ePublished" mit einer neuartigen Textform: Die dem rheinischen Adligen Fürst Joseph Salm-Reifferscheidt-Dyck gewidmete biographische Skizze ist bewusst als online-Präsentation angelegt. Die mit dieser - in der Wissenschaft noch eher ungewöhnlichen - Publikationsart verknüpften vielfältigen Möglichkeiten hypertextueller Verlinkungen und Ergänzungen erlauben eine multiperspektivische, "mehrdimensionale" Annäherung an eine schillernde historische Figur der "Sattelzeit", die über eine klassische gedruckte Autobiografie kaum je so erreicht werden könnte.
Diese Netzbiographie ist so hochinnovativ, so exemplarisch und so zukunftsweisend, dass sie DIE Netzbiographie schlechthin zu sein beansprucht.
Empfohlene Zitierweise
Langbrandtner, Hans-Werner: Die Botanische Bibliothek auf Schloss Dyck, aus: Netzbiographie, in: historicum-estudies.net,
URL: http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/preussische-zeit/botanische-bibliothek/ (Datum des letzten Besuchs).
Offen bleibt, wieso nicht auch
http://www.netzbiographie.de/
für dieses fortschrittliche und exzellente Angebot gesichert wurde.
Bei näherem Hinsehen finden notorische Mäkler wie ich durchaus Stoff.
Von einer opulenten Bebilderung kann man eigentlich nicht sprechen.
Wieso gibt es zum Glossar keine Belege oder Links?
http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/glossar/
Warum wird in
http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/franzoesische-zeit/ehen/
in Fußnote 3 auf ein Quellenbuch von 2013 (unkorrekt ohne Jahreszahl zitiert) verwiesen, nicht aber auf die Online Transkription im gleichen Angebot?
http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/transkriptionen/prozessakten-in-auszuegen-1798/
Und wieso hat man konsequent darauf verzichtet, Digitalisate der zitierten oft entlegenen Literatur ("Google doch selber!" statt den "vielfältigen Möglichkeiten hypertextueller Verlinkungen") zu verlinken? Etwa in Fußnote 4 des zitierten Langbrandtner-Beitrags, der in Fußnote 1 die Meisterleistung vollbringt, eine Online-Zeitschrift ganz ohne Link zu zitieren: "Zu rheinischen Adelsbibliotheken und zur Fachliteratur vgl.: Monika Gussone / Hans-Werner Langbrandtner: Bibliotheken und Musikalien als Spiegel adliger Bildung. Auf Spurensuche in rheinischen Adelsbibliotheken und Adelsarchiven, in: zeitenblicke 9 (2010), Nr. 1: Adel in der Sattelzeit: Die Rhein-Maas-Region und Westfalen, hg. von Gudrun Gersmann, Michael Kaiser und Hans-Werner Langbrandtner, hier: 25, 44-47." (Spitze Klammern aus technischen Gründen entfernt.)
Hat irgendwer Wichtiges eigentlich einmal in einem Buch oder gedruckten Aufsatz geschrieben, wie bedeutsam es ist, in Online-Publikationen konsequent alle online vorliegenden Publikationen und Quellen zu verlinken? Nein? Nur ich, gefühlte tausend Mal in Archivalia? Na dann ... weitermachen!

Aus gutem Grund eröffnen wir unsere Rubrik "ePublished" mit einer neuartigen Textform: Die dem rheinischen Adligen Fürst Joseph Salm-Reifferscheidt-Dyck gewidmete biographische Skizze ist bewusst als online-Präsentation angelegt. Die mit dieser - in der Wissenschaft noch eher ungewöhnlichen - Publikationsart verknüpften vielfältigen Möglichkeiten hypertextueller Verlinkungen und Ergänzungen erlauben eine multiperspektivische, "mehrdimensionale" Annäherung an eine schillernde historische Figur der "Sattelzeit", die über eine klassische gedruckte Autobiografie kaum je so erreicht werden könnte.
Diese Netzbiographie ist so hochinnovativ, so exemplarisch und so zukunftsweisend, dass sie DIE Netzbiographie schlechthin zu sein beansprucht.
Empfohlene Zitierweise
Langbrandtner, Hans-Werner: Die Botanische Bibliothek auf Schloss Dyck, aus: Netzbiographie, in: historicum-estudies.net,
URL: http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/preussische-zeit/botanische-bibliothek/ (Datum des letzten Besuchs).
Offen bleibt, wieso nicht auch
http://www.netzbiographie.de/
für dieses fortschrittliche und exzellente Angebot gesichert wurde.
Bei näherem Hinsehen finden notorische Mäkler wie ich durchaus Stoff.
Von einer opulenten Bebilderung kann man eigentlich nicht sprechen.
Wieso gibt es zum Glossar keine Belege oder Links?
http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/glossar/
Warum wird in
http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/franzoesische-zeit/ehen/
in Fußnote 3 auf ein Quellenbuch von 2013 (unkorrekt ohne Jahreszahl zitiert) verwiesen, nicht aber auf die Online Transkription im gleichen Angebot?
http://www.historicum-estudies.net/epublished/netzbiographie/transkriptionen/prozessakten-in-auszuegen-1798/
Und wieso hat man konsequent darauf verzichtet, Digitalisate der zitierten oft entlegenen Literatur ("Google doch selber!" statt den "vielfältigen Möglichkeiten hypertextueller Verlinkungen") zu verlinken? Etwa in Fußnote 4 des zitierten Langbrandtner-Beitrags, der in Fußnote 1 die Meisterleistung vollbringt, eine Online-Zeitschrift ganz ohne Link zu zitieren: "Zu rheinischen Adelsbibliotheken und zur Fachliteratur vgl.: Monika Gussone / Hans-Werner Langbrandtner: Bibliotheken und Musikalien als Spiegel adliger Bildung. Auf Spurensuche in rheinischen Adelsbibliotheken und Adelsarchiven, in: zeitenblicke 9 (2010), Nr. 1: Adel in der Sattelzeit: Die Rhein-Maas-Region und Westfalen, hg. von Gudrun Gersmann, Michael Kaiser und Hans-Werner Langbrandtner, hier: 25, 44-47." (Spitze Klammern aus technischen Gründen entfernt.)
Hat irgendwer Wichtiges eigentlich einmal in einem Buch oder gedruckten Aufsatz geschrieben, wie bedeutsam es ist, in Online-Publikationen konsequent alle online vorliegenden Publikationen und Quellen zu verlinken? Nein? Nur ich, gefühlte tausend Mal in Archivalia? Na dann ... weitermachen!

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http://www.siwiarchiv.de/?p=6963 weist anlässlich der Eröffnung des neuen NRW-Landesarchivs auf unsere Berichterstattung hin:
http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv%20nrw%20duisburg
http://archiv.twoday.net/search?q=landesarchiv%20nrw%20duisburg
KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 01:16 - Rubrik: Staatsarchive
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KlausGraf - am Sonntag, 11. Mai 2014, 01:10 - Rubrik: Staatsarchive
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Wer Schreibschrift beherrscht, hat es womöglich beim Erlernen alter Schriften leichter.
http://www.faz.net/aktuell/reform-der-lehrplaene-die-schreibschrift-stirbt-aus-12932933.html
http://www.faz.net/aktuell/reform-der-lehrplaene-die-schreibschrift-stirbt-aus-12932933.html
KlausGraf - am Samstag, 10. Mai 2014, 22:42 - Rubrik: Hilfswissenschaften
KlausGraf - am Samstag, 10. Mai 2014, 22:24 - Rubrik: Unterhaltung
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Tristan Schwennsen hatte dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #armubi14 Haikus zu den Themen Archive, Bibliotheken und Museen zu twittern.
http://dramaontwitter.wordpress.com/category/haikus/
http://dramaontwitter.wordpress.com/category/haikus/
Beinahe hätte ich das Internet gelöscht. Kopie im Archiv? #archivhaiku #armubi14
— Zeutschel GmbH (@zeutschelgmbh) 9. Mai 2014
KlausGraf - am Samstag, 10. Mai 2014, 22:10 - Rubrik: Unterhaltung
Die kostenlos abgegebene Zeitschrift hat bei der UB Heidelberg ein digitales Zuhause gefunden.
http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/issue/archive
Eine übergreifende Volltextsuche der UB-Zeitschriften:
http://journals.ub.uni-heidelberg.de/
Leider ist die Websuche der Digitalisate nicht in die übergreifende Websuche der UB Heidelberg einbezogen.
"von rechberg" (Phrasensuche funktioniert) in der allgemeinen Websuche: 17 Treffer
Unter http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/_md_search 48 Treffer.
http://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/issue/archive
Eine übergreifende Volltextsuche der UB-Zeitschriften:
http://journals.ub.uni-heidelberg.de/
Leider ist die Websuche der Digitalisate nicht in die übergreifende Websuche der UB Heidelberg einbezogen.
"von rechberg" (Phrasensuche funktioniert) in der allgemeinen Websuche: 17 Treffer
Unter http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/_md_search 48 Treffer.
KlausGraf - am Samstag, 10. Mai 2014, 21:04 - Rubrik: Open Access
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Sehr instruktiv das BR-Video, bei dem es um einen Eintrag zu einer Thüringer Band ging.
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/puls/pr-auf-wikipedia-klartext-100.html
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&oldid=130280296

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/puls/pr-auf-wikipedia-klartext-100.html
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Kurier&oldid=130280296

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Frauen wir uns auf einen Mystery-Thriller mit Julia Koschitz (in ZDF neo am 18. Mai, im ZDF einen Tag später früher), der die bekannte Rattenfänger-Sage (vielleicht eine der bekanntesten Sagen überhaupt) verarbeitet.
http://www.styleonemagazin.de/2014/04/tv-film-news-mysterythriller-die-toten-von-hameln-mit-schauspielerin-julia-koschitz-und-bjarne-maedel/
http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-3191.html
http://www.bluewin.ch/de/entertainment/tv/2014/4/25/in-den-faengen-der-familie.html

http://www.styleonemagazin.de/2014/04/tv-film-news-mysterythriller-die-toten-von-hameln-mit-schauspielerin-julia-koschitz-und-bjarne-maedel/
http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-3191.html
http://www.bluewin.ch/de/entertainment/tv/2014/4/25/in-den-faengen-der-familie.html

KlausGraf - am Samstag, 10. Mai 2014, 20:39 - Rubrik: Unterhaltung
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Schloss Anholt, Fürstlich Salm-Salm'sche Bibliothek
Bei http://www.handschriftencensus.de/hss/Schloss_Anholt höchste Signatur Ms. 80. Im alten Inventar 109 Nummern, davon 27 eher Archivgut
https://archive.org/stream/inventaredernic02kommgoog#page/n97/mode/2up
Ohne Eigentümerkennzeichnung im Handschriftencensus Westfalen (nicht online) erfasst.
Arolsen, Waldeckische Hofbibliothek
?
Schloss Erpernburg bei Büren, Archiv der Freiherrn von und zu Brenken
Bei http://www.handschriftencensus.de/hss/Schloss_Erpernburg_(bei_Bueren) höchste Signatur Ms. 100
Im alten Inventar 26 Nummern
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1069331
Ohne Eigentümerkennzeichnung im Handschriftencensus Westfalen (nicht online) erfasst.
Hirzenhain, Hofgut Luisenlust, Privatbesitz Philipp Fürst von Stolberg-Wernigerode
Eine Gesamtzahl der von der ULB Halle zurückgegebenen Handschriften ist mir derzeit nicht bekannt. Pfeils Katalog gibt keine Gesamtzahlen der erhaltenen Handschriften, und das Buch von Herricht habe ich nicht zur Hand. Es dürften aber über 100 Codices sein.
http://archiv.twoday.net/stories/861653423/
[Nach http://archiv.twoday.net/stories/931536877/ 1584 Handschriftenbände]
Leutkirch, Fürstlich Waldburg zu Zeil und Trauchburgsches Gesamtarchiv (auf Schloss Zeil)
Möglicherweise weniger als 50
http://www.handschriftencensus.de/hss/Leutkirch
Pommersfelden, Gräflich Schönbornsche Schlossbibliothek
Nach Kristeller Online umfasst der Katalog Schonaths 372 Handschriften. Dressler gab 1983 die Zahl von 420 Handschriften, davon 315 mittelalterliche.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00048833/image_30
Regensburg, Fürstlich Thurn und Taxische Hofbibliothek
Laut Kristeller Online 23 Pergament- und 207 Papierhandschriften
Sigmaringen, Fürstlich Hohenzollern'sche Hofbibliothek
Über 400 Handschriften, laut Handbuch der Handschriftenbestände ... 1 (1992), S. 436 sogar 1359 Handschriften, davon 40 aus dem 12.-15. Jh., 226 Nachlässe von Angehörigen des Gesamthauses
http://archiv.twoday.net/search?q=hofbibliothek+sigmaringen
Wolfegg, Fürstlich Waldburg-Wolfeggsche Bibliothek
Vermutlich nicht mehr als 10, siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/4786795/
Bei http://www.handschriftencensus.de/hss/Schloss_Anholt höchste Signatur Ms. 80. Im alten Inventar 109 Nummern, davon 27 eher Archivgut
https://archive.org/stream/inventaredernic02kommgoog#page/n97/mode/2up
Ohne Eigentümerkennzeichnung im Handschriftencensus Westfalen (nicht online) erfasst.
Arolsen, Waldeckische Hofbibliothek
?
Schloss Erpernburg bei Büren, Archiv der Freiherrn von und zu Brenken
Bei http://www.handschriftencensus.de/hss/Schloss_Erpernburg_(bei_Bueren) höchste Signatur Ms. 100
Im alten Inventar 26 Nummern
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/1069331
Ohne Eigentümerkennzeichnung im Handschriftencensus Westfalen (nicht online) erfasst.
Hirzenhain, Hofgut Luisenlust, Privatbesitz Philipp Fürst von Stolberg-Wernigerode
Eine Gesamtzahl der von der ULB Halle zurückgegebenen Handschriften ist mir derzeit nicht bekannt. Pfeils Katalog gibt keine Gesamtzahlen der erhaltenen Handschriften, und das Buch von Herricht habe ich nicht zur Hand. Es dürften aber über 100 Codices sein.
http://archiv.twoday.net/stories/861653423/
[Nach http://archiv.twoday.net/stories/931536877/ 1584 Handschriftenbände]
Leutkirch, Fürstlich Waldburg zu Zeil und Trauchburgsches Gesamtarchiv (auf Schloss Zeil)
Möglicherweise weniger als 50
http://www.handschriftencensus.de/hss/Leutkirch
Pommersfelden, Gräflich Schönbornsche Schlossbibliothek
Nach Kristeller Online umfasst der Katalog Schonaths 372 Handschriften. Dressler gab 1983 die Zahl von 420 Handschriften, davon 315 mittelalterliche.
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00048833/image_30
Regensburg, Fürstlich Thurn und Taxische Hofbibliothek
Laut Kristeller Online 23 Pergament- und 207 Papierhandschriften
Sigmaringen, Fürstlich Hohenzollern'sche Hofbibliothek
Über 400 Handschriften, laut Handbuch der Handschriftenbestände ... 1 (1992), S. 436 sogar 1359 Handschriften, davon 40 aus dem 12.-15. Jh., 226 Nachlässe von Angehörigen des Gesamthauses
http://archiv.twoday.net/search?q=hofbibliothek+sigmaringen
Wolfegg, Fürstlich Waldburg-Wolfeggsche Bibliothek
Vermutlich nicht mehr als 10, siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/4786795/
Heute stand wieder das Modul Bewertung auf dem Stundenplan unserer PraktikantInnenausbildung.
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http://archivamt.hypotheses.org/668
Selbstverständlich ist Stumpf nicht in der Lage, die URLs klickbar zu gestalten oder etwa auf
https://de.wikisource.org/wiki/Digitale_Sammlungen_von_Archiven
zu verweisen oder sogar auf die Zusammenstellungen von Archivalia zu Archivportalen
http://archiv.twoday.net/stories/34629282/
http://archiv.twoday.net/stories/6424341/
Selbstverständlich ist Stumpf nicht in der Lage, die URLs klickbar zu gestalten oder etwa auf
https://de.wikisource.org/wiki/Digitale_Sammlungen_von_Archiven
zu verweisen oder sogar auf die Zusammenstellungen von Archivalia zu Archivportalen
http://archiv.twoday.net/stories/34629282/
http://archiv.twoday.net/stories/6424341/
KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 22:38 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Er hat die Klage gegen den LIT-Verlag, den der es um gut 633 Euro ging, zurückgezogen.
http://archiv.twoday.net/stories/603122603/
http://archiv.twoday.net/stories/603122603/
KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 22:32 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Hermann Horstkotte hat den Wuppertaler Fall nunmehr auch für Spiegel Online aufbereitet:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plagiate-in-der-doktorarbeit-ruege-statt-titelentzug-a-966041.html
Zu
http://archiv.twoday.net/stories/790549512/
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/plagiate-in-der-doktorarbeit-ruege-statt-titelentzug-a-966041.html
Zu
http://archiv.twoday.net/stories/790549512/
KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 22:29 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.nationalarchives.gov.uk/news/929.htm
" 08 May 2014
From today The National Archives will begin to archive tweets and You Tube videos published by UK central government departments from their official Twitter and YouTube social media platforms. "
" 08 May 2014
From today The National Archives will begin to archive tweets and You Tube videos published by UK central government departments from their official Twitter and YouTube social media platforms. "
KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 20:25 - Rubrik: English Corner
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Nach der Pause letztes Wochenende gibt es diesmal wieder eine Tumblr-Bilderreihe. Sie ist dem 1516 gestorbenen niederländischen Maler Hieronymus Bosch gewidmet (GND).
http://archivalia.tumblr.com/tagged/Bosch
Weitere Tumblr-Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/

http://archivalia.tumblr.com/tagged/Bosch
Weitere Tumblr-Tags:
http://archiv.twoday.net/stories/640155586/

KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 19:55 - Rubrik: Unterhaltung
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http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Neues-Leben-in-der-Alten-Hofbibliothek;art372512,6918495
"Jetzt, nach genau einjähriger Agonie in der einstigen fürstenbergischen Hofbibliothek mit dem Baudatum um 1732, will ein Quartett aus den Eigentümern Eveline und Felix Banthien und den Kooperationspartnerinnen Bea Hoffmann-Heyden und Alexandra Meier dem Barockbau mit mausgrauem Teint wieder neues Leben einhauchen."
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/235550238/
"Jetzt, nach genau einjähriger Agonie in der einstigen fürstenbergischen Hofbibliothek mit dem Baudatum um 1732, will ein Quartett aus den Eigentümern Eveline und Felix Banthien und den Kooperationspartnerinnen Bea Hoffmann-Heyden und Alexandra Meier dem Barockbau mit mausgrauem Teint wieder neues Leben einhauchen."
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/235550238/
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"Handschriften des Hauses Stolberg-Wernigerode
Bestand wieder im Privatbesitz von Philipp, Fürst zu Stolberg-Wernigerode
Forsterverwaltung Stolberg-Wernigerode
Hofgut Luisenlust
63697 Hirzenhain"
http://www.ub.uni-kassel.de/handschriftenkatalogeonline-deutschland-h-halle.html
"Die seit 1948 in Halle aufbewahrten Handschriften aus dem Bestand "Cod. Stolb.-Wernig." befinden sich nach Mitteilung von Dr. Marita von Cieminski vom November 2013 nicht mehr in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt. Alle Textzeugen wurden restituiert und an den Erben der Fürstl. Stolbergischen Bibliothek zurückgegeben; Mikrofilme der Handschriften werden in der Universitäts- und Landesbibliothek Halle aufbewahrt."
http://www.handschriftencensus.de/16786
Auf der Seite der ULB Halle tut man so, als wären die Handschriften nie dagewesen.
Das ist einmal mehr eine Bankrotterklärung eines der Bundesländer aus dem Beitrittsgebiet von 1990.
Was das für die Forschung bedeutet, wenn der Eigentümer auf die Idee kommt, den Bestand zu verscherbeln, kann sich jeder ausrechnen. Auf wissenschaftliche Anfragen dürfte die Forstverwaltung ebenfalls nicht eingerichtet sein.
Um so unverständlicher, dass die öffentlich finanzierte Erschließung der deutschsprachigen Wernigeroder Handschriften durch Brigitte Pfeil nicht online ist. Besprechung:
http://archiv.twoday.net/stories/4993795/
Zum Schlossmuseum Wernigerode galt bis zur Einigung über die Königszimmer 2013:
"Hinter den Kulissen ließ Philipp Konstantin zu Stolberg-Wernigerode ein ums andere historische Erbstück aus dem Harz auslagern. Im Gegenzug wurde Schlossdirektor Christian Juranek zum Stammgast auf Auktionen. Sein Auftrag: Stolberger Kunstgüter zurückkaufen, mindestens aber solche Stücke, die irgendwie in sein Museumskonzept hineinpassen."
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1171988_Wernigerode-Koenigszimmer-bleiben-im-Land.html
Update: Home-Story Hirzenhain im TV
http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/geschichten-aus-hessen/hessische-hoheiten?documentId=17986504
Fürstin Leonille geborene Gräfin Douglas ist die Urenkelin von Karl Robert Graf Douglas (gest. 1955), dem Vater von Christoph Graf Douglas, über den wir hier wiederholt wenig Erfreuliches zu lesen hatten.
"In der Universitäts- und Landesbibliothek in Halle herrscht Frust. Lkw-weise werden und wurden in den vergangenen Jahren Bücher aus der Bibliothek abtransportiert. Allein 18.000 Stück mussten kürzlich ins oberhessische Hirzenhain, wo sie nun in den Regalen der Adelsfamilie Stolberg-Wernigerode stehen.
Typische Adelsbestände: Kochbücher, Jagdbücher...
"Es ist schon ein Einschnitt für die Bibliothek," erklärt die Leiterin Dorothea Sommer. "Es sind sehr wertvolle Titel dabei. Es ist aber auch Literaur dabei, die für Adelsbibliotheken typisch ist: Kochbücher oder Jagdbücher, Belletristik. Aber natürlich werden diese in Rede stehnden Bestände nicht mehr der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen." Etwa ein Prozent des gesamten Bibliotheksbestands ist betroffen.
Insgesamt 74.000 Bücher, Zeitschriften, Inkunabeln, selbst eine original Handschrift von Martin Luther, müssen bis November an die Erben der Alteigentümer zurückgegeben werden, so will es das Ausgleichsleistungsgesetz [EALG]. Auch die Adelsfamilien Stolberg-Roßla, Schulenburg und Alvensleben fordern Bestände zurück, die ihnen zwischen 1945 und 1949 unter sowjetischer Besatzung genommen worden waren, so Dorothea Sommer: "Die Universitäts- und Landesbibllothek in Halle war nach dem Krieg eine Sammelstelle, zu der umfangreich Bestände transportiert wurden, vom Land, von den Adelsfamilien und von der Bodenreform. Wir haben in den letzten Jahren die Fälle von 80 Alteigentümern bearbeitet.""
http://www.mdr.de/kultur/adlige-ansprueche100_zc-15948bad_zs-86171fdd.html
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/931536877/

Bestand wieder im Privatbesitz von Philipp, Fürst zu Stolberg-Wernigerode
Forsterverwaltung Stolberg-Wernigerode
Hofgut Luisenlust
63697 Hirzenhain"
http://www.ub.uni-kassel.de/handschriftenkatalogeonline-deutschland-h-halle.html
"Die seit 1948 in Halle aufbewahrten Handschriften aus dem Bestand "Cod. Stolb.-Wernig." befinden sich nach Mitteilung von Dr. Marita von Cieminski vom November 2013 nicht mehr in der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt. Alle Textzeugen wurden restituiert und an den Erben der Fürstl. Stolbergischen Bibliothek zurückgegeben; Mikrofilme der Handschriften werden in der Universitäts- und Landesbibliothek Halle aufbewahrt."
http://www.handschriftencensus.de/16786
Auf der Seite der ULB Halle tut man so, als wären die Handschriften nie dagewesen.
Das ist einmal mehr eine Bankrotterklärung eines der Bundesländer aus dem Beitrittsgebiet von 1990.
Was das für die Forschung bedeutet, wenn der Eigentümer auf die Idee kommt, den Bestand zu verscherbeln, kann sich jeder ausrechnen. Auf wissenschaftliche Anfragen dürfte die Forstverwaltung ebenfalls nicht eingerichtet sein.
Um so unverständlicher, dass die öffentlich finanzierte Erschließung der deutschsprachigen Wernigeroder Handschriften durch Brigitte Pfeil nicht online ist. Besprechung:
http://archiv.twoday.net/stories/4993795/
Zum Schlossmuseum Wernigerode galt bis zur Einigung über die Königszimmer 2013:
"Hinter den Kulissen ließ Philipp Konstantin zu Stolberg-Wernigerode ein ums andere historische Erbstück aus dem Harz auslagern. Im Gegenzug wurde Schlossdirektor Christian Juranek zum Stammgast auf Auktionen. Sein Auftrag: Stolberger Kunstgüter zurückkaufen, mindestens aber solche Stücke, die irgendwie in sein Museumskonzept hineinpassen."
http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1171988_Wernigerode-Koenigszimmer-bleiben-im-Land.html
Update: Home-Story Hirzenhain im TV
http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/geschichten-aus-hessen/hessische-hoheiten?documentId=17986504
Fürstin Leonille geborene Gräfin Douglas ist die Urenkelin von Karl Robert Graf Douglas (gest. 1955), dem Vater von Christoph Graf Douglas, über den wir hier wiederholt wenig Erfreuliches zu lesen hatten.
"In der Universitäts- und Landesbibliothek in Halle herrscht Frust. Lkw-weise werden und wurden in den vergangenen Jahren Bücher aus der Bibliothek abtransportiert. Allein 18.000 Stück mussten kürzlich ins oberhessische Hirzenhain, wo sie nun in den Regalen der Adelsfamilie Stolberg-Wernigerode stehen.
Typische Adelsbestände: Kochbücher, Jagdbücher...
"Es ist schon ein Einschnitt für die Bibliothek," erklärt die Leiterin Dorothea Sommer. "Es sind sehr wertvolle Titel dabei. Es ist aber auch Literaur dabei, die für Adelsbibliotheken typisch ist: Kochbücher oder Jagdbücher, Belletristik. Aber natürlich werden diese in Rede stehnden Bestände nicht mehr der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen." Etwa ein Prozent des gesamten Bibliotheksbestands ist betroffen.
Insgesamt 74.000 Bücher, Zeitschriften, Inkunabeln, selbst eine original Handschrift von Martin Luther, müssen bis November an die Erben der Alteigentümer zurückgegeben werden, so will es das Ausgleichsleistungsgesetz [EALG]. Auch die Adelsfamilien Stolberg-Roßla, Schulenburg und Alvensleben fordern Bestände zurück, die ihnen zwischen 1945 und 1949 unter sowjetischer Besatzung genommen worden waren, so Dorothea Sommer: "Die Universitäts- und Landesbibllothek in Halle war nach dem Krieg eine Sammelstelle, zu der umfangreich Bestände transportiert wurden, vom Land, von den Adelsfamilien und von der Bodenreform. Wir haben in den letzten Jahren die Fälle von 80 Alteigentümern bearbeitet.""
http://www.mdr.de/kultur/adlige-ansprueche100_zc-15948bad_zs-86171fdd.html
Update:
http://archiv.twoday.net/stories/931536877/
KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 18:37 - Rubrik: Kodikologie
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Schon etwas älter (20. März 2014):
http://blog.wiki-watch.de/?p=2908
"Die zahlreichen Diskussionen haben gezeigt, dass die verantwortlichen Admins viel sensibler mit Löschanträgen umgehen müssen. Sie tragen Verantwortung für die gesamte Wikipedia."
Stimmt absolut. Während ein Dorfkapellen-Fan vertrieben wurde, können Bahnhofs- und Waffen-Narren dank großzügiger Relevanzkriterien in diesem Bereich ihre Neigungen voll ausleben.
http://blog.wiki-watch.de/?p=2908
"Die zahlreichen Diskussionen haben gezeigt, dass die verantwortlichen Admins viel sensibler mit Löschanträgen umgehen müssen. Sie tragen Verantwortung für die gesamte Wikipedia."
Stimmt absolut. Während ein Dorfkapellen-Fan vertrieben wurde, können Bahnhofs- und Waffen-Narren dank großzügiger Relevanzkriterien in diesem Bereich ihre Neigungen voll ausleben.
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http://researchfragments.blogspot.de/2014/05/german-vs-latin-printing-1450-1700.html
Jonathan Green hat dazu eine instruktive Grafik erstellt.

Jonathan Green hat dazu eine instruktive Grafik erstellt.

KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 18:20 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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KlausGraf - am Freitag, 9. Mai 2014, 01:54 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 22:48 - Rubrik: Webarchivierung
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Eine neue Studie, die die Wikipedia kritisiert, sieht sich selbst Kritik ausgesetzt.
http://www.theatlantic.com/health/archive/2014/05/can-wikipedia-ever-be-a-definitive-medical-text/361822/
https://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_talk:MED#Poor_paper_.5B2.5D_on_Wikipedia
Update:
http://www.iberty.net/2014/05/notizzettel-studien-zur-wikipedia.html
http://www.theatlantic.com/health/archive/2014/05/can-wikipedia-ever-be-a-definitive-medical-text/361822/
https://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_talk:MED#Poor_paper_.5B2.5D_on_Wikipedia
Update:
http://www.iberty.net/2014/05/notizzettel-studien-zur-wikipedia.html
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Kritik an Bahners Kritik von Rader wird nicht nur in Archivalia geübt
http://archiv.twoday.net/stories/843565984/ (Kommentare)
Martin Bauch verteidigt Rader:
http://mittelalter.hypotheses.org/3652
Ich kann diese Mohrenwäsche nicht so recht nachvollziehen, zumal ich der Ansicht bin, dass es sich nicht gehört, Bahners zu beschuldigen, er zeihe Rader des stilistischen Blendertums ohne Belege, wenn unabhängig von Bahner detailliert dargelegt wurde, dass Rader schlechtes Deutsch schreibt - und zwar von mir:
http://archiv.twoday.net/stories/790549776/
Bahners mag ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sein im Fall Gamber-Entlehnungen, aber ich bin weit davon entfernt, den Befund in der Zusammenschau verschiedener Beobachtungen als bedenkenlos zu erachten, wobei ich konzediere, dass keine scharfe Grenze zu ziehen ist zwischen einem Plagiat und einer (zulässigen) Entlehnung von Fakten. ich habe für die Wikipedia die Seite
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Textplagiat
angelegt (inzwischen natürlich von anderen weiterentwickelt, in der Substanz aber immer noch von mir) und nehme da nichts zurück. Daher ist die von einem Kommentator an mich gestellte Frage, ob eine bestimmte Stelle ein Plagiat darstellt, aus meiner Sicht zu verneinen. Aber es geht ja nicht um eine einzelne Stelle, es geht um Unselbstständigkeit und diese hat verschiedene Aspekte:
- einen urheberrechtlichen (in der Regel dürfte es an der Schöpfungshöhe scheitern, Fakten dürfen übernommen werden, ich wies ja schon früher auf die Entscheidung BGH Staatsexamensarbeiten hin)
- einen auf die Redlichkeit der Wissenschaft bezogenen (Verwaltungsgerichte betonen bei Promotions-Aberkennungsverfahren die Täuschung über die Eigenständigkeit und legen einen strengen Maßstab an)
- einen inhaltlichen (wer anderen nachschreibt, kann leichter missverstehen)
- einen stilistischen (Übernahmen können zu Stil-Brüchen führen).
Dass Rader gut rezensiert wurde, überzeugt mich nicht von der Qualität seiner Arbeiten. Ich selbst habe schon Bücher scharf kritisiert, die alle anderen Rezensenten wohlwollend aufgenommen haben.
Von daher begrüße ich nach wie vor Bahners genaue Lektüre eines populären Sachbuchs. Was Redlichkeit angeht, gelten da überhaupt keine anderen Maßstäbe.
http://archiv.twoday.net/stories/843565984/ (Kommentare)
Martin Bauch verteidigt Rader:
http://mittelalter.hypotheses.org/3652
Ich kann diese Mohrenwäsche nicht so recht nachvollziehen, zumal ich der Ansicht bin, dass es sich nicht gehört, Bahners zu beschuldigen, er zeihe Rader des stilistischen Blendertums ohne Belege, wenn unabhängig von Bahner detailliert dargelegt wurde, dass Rader schlechtes Deutsch schreibt - und zwar von mir:
http://archiv.twoday.net/stories/790549776/
Bahners mag ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sein im Fall Gamber-Entlehnungen, aber ich bin weit davon entfernt, den Befund in der Zusammenschau verschiedener Beobachtungen als bedenkenlos zu erachten, wobei ich konzediere, dass keine scharfe Grenze zu ziehen ist zwischen einem Plagiat und einer (zulässigen) Entlehnung von Fakten. ich habe für die Wikipedia die Seite
https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Textplagiat
angelegt (inzwischen natürlich von anderen weiterentwickelt, in der Substanz aber immer noch von mir) und nehme da nichts zurück. Daher ist die von einem Kommentator an mich gestellte Frage, ob eine bestimmte Stelle ein Plagiat darstellt, aus meiner Sicht zu verneinen. Aber es geht ja nicht um eine einzelne Stelle, es geht um Unselbstständigkeit und diese hat verschiedene Aspekte:
- einen urheberrechtlichen (in der Regel dürfte es an der Schöpfungshöhe scheitern, Fakten dürfen übernommen werden, ich wies ja schon früher auf die Entscheidung BGH Staatsexamensarbeiten hin)
- einen auf die Redlichkeit der Wissenschaft bezogenen (Verwaltungsgerichte betonen bei Promotions-Aberkennungsverfahren die Täuschung über die Eigenständigkeit und legen einen strengen Maßstab an)
- einen inhaltlichen (wer anderen nachschreibt, kann leichter missverstehen)
- einen stilistischen (Übernahmen können zu Stil-Brüchen führen).
Dass Rader gut rezensiert wurde, überzeugt mich nicht von der Qualität seiner Arbeiten. Ich selbst habe schon Bücher scharf kritisiert, die alle anderen Rezensenten wohlwollend aufgenommen haben.
Von daher begrüße ich nach wie vor Bahners genaue Lektüre eines populären Sachbuchs. Was Redlichkeit angeht, gelten da überhaupt keine anderen Maßstäbe.
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:51 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
http://www.dw.de/open-access-revolutioniert-die-wissenschaft/a-17615169?maca=de-rss-de-all-1119-rdf
Die Deutsche Welle schafft es nicht, zu erklären, was ScienceOpen eigentlich ist und auch die Website verwirrt auf Anhieb eher.
https://www.scienceopen.com
Update:
http://infobib.de/blog/2014/05/09/scienceopen-und-die-6000-euro-artikel/
Die Deutsche Welle schafft es nicht, zu erklären, was ScienceOpen eigentlich ist und auch die Website verwirrt auf Anhieb eher.
https://www.scienceopen.com
Update:
http://infobib.de/blog/2014/05/09/scienceopen-und-die-6000-euro-artikel/
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:28 - Rubrik: Open Access
Besonders eilig hat man es in Salzburg mit der Umsetzung von Open Access nicht: "Im Laufe des Jahres 2014 ist die Einrichtung eines Institutionellen Repositoriums vorgesehen, auf dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität wissenschaftliche Arbeiten (z.B. Pre- und Postprints) ablegen und Objekte des kulturellen Erbes zugänglich gemacht werden können."
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=32069
Im Augenblick können Handschriftendigitalisate in Ermangelung von Netzplatz (!) nicht zugänglich gemacht werden.
http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=32069
Im Augenblick können Handschriftendigitalisate in Ermangelung von Netzplatz (!) nicht zugänglich gemacht werden.
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:25 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=32074
Update:
https://plus.google.com/100337661655101174391/posts/51EE27uhnfb
Reuevolles
und zur Warnung dienendes
Abschieds-Lied
von der Welt,
der zum Tode verurtheilten Deliquentin
Theresia K'''
welche in Wien den 16. März 1809, wegen verübter Mordthat an ihrem eigenen Manne, mit dem Strange vom Leben zum Tode hingerichtet worden.
Zum Singen eingerichtet nach der bekannten Arie: Ich war kaum sechszehn Jahre alt etc.
Verlaßt in eurem Leben nicht
Den Tugendweg zu wandeln,
Und denkt allzeit an eure Pflicht
Nach dem Gesetz zu handeln!
Bleibt Gott und eurem Fürsten treu
In eurem ganzen Leben
Sonst reißt ihr euer Glück entzwey,
Das Gott euch hat gegeben.
Gebt jener Stimme stets Gehör,
Die euch zum Guten leitet,
Damit euch werde mehr und mehr
Der Gnadenweg bereitet.
Und so vermehret jederzeit
Den Eifer, gut zu handeln,
Versäumet kein' Gelegenheit
Als wahrer Christ zu wandeln!
Dann mag er kommen, wann er will,
Der Tod mit seinen Pfeilen,
Erhalten werd't ihr stets das Ziel
In's Himmelreich zu eilen.
Update:
https://plus.google.com/100337661655101174391/posts/51EE27uhnfb
Reuevolles
und zur Warnung dienendes
Abschieds-Lied
von der Welt,
der zum Tode verurtheilten Deliquentin
Theresia K'''
welche in Wien den 16. März 1809, wegen verübter Mordthat an ihrem eigenen Manne, mit dem Strange vom Leben zum Tode hingerichtet worden.
Zum Singen eingerichtet nach der bekannten Arie: Ich war kaum sechszehn Jahre alt etc.
Verlaßt in eurem Leben nicht
Den Tugendweg zu wandeln,
Und denkt allzeit an eure Pflicht
Nach dem Gesetz zu handeln!
Bleibt Gott und eurem Fürsten treu
In eurem ganzen Leben
Sonst reißt ihr euer Glück entzwey,
Das Gott euch hat gegeben.
Gebt jener Stimme stets Gehör,
Die euch zum Guten leitet,
Damit euch werde mehr und mehr
Der Gnadenweg bereitet.
Und so vermehret jederzeit
Den Eifer, gut zu handeln,
Versäumet kein' Gelegenheit
Als wahrer Christ zu wandeln!
Dann mag er kommen, wann er will,
Der Tod mit seinen Pfeilen,
Erhalten werd't ihr stets das Ziel
In's Himmelreich zu eilen.
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:23 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Emblematik-Forscher sind ausgesprochen gut bedient mit einschlägigen Digitalisaten.
http://emblematica.grainger.illinois.edu/

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KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:17 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Chrome behandelt die Exe-Datei als Schadsoftware und lässt ein Ausführen zunächst nicht zu.
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KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:02 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:00 - Rubrik: Kirchenarchive
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