Ross Mounce: "I have written a practical guide on 'How to Block Readcube and Why' to explain how to get the direct, one-click link to the real PDF back again (by disabling JavaScript on site). Please share this with friends if you know they are similarly inconvenienced by this issue:
http://rossmounce.co.uk/2015/03/19/how-to-block-readcube-and-why/
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https://thewinnower.com/papers/how-to-block-readcube-and-why "
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KlausGraf - am Donnerstag, 19. März 2015, 23:38 - Rubrik: English Corner
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KlausGraf - am Donnerstag, 19. März 2015, 21:50 - Rubrik: Kodikologie
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Ob es Sekundärliteratur zu dem in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Oberschwaben wirkenden Autor Johann Bittelschies gibt?
Uli Steiger, Die neuzeitlichen nichtliturgischen Handschriften des Zisterzienserklosters Salem, Wiesbaden 2012 (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg 10) steht mir nicht zur Verfügung. [Beschreibung von VIII,15: S. 158-162.]
Aber vielleicht kann der kundige Kirchenpfleger Praefcke in Ravensburg Näheres über die Person herausfinden.
Online ist bei der UB Heidelberg:
Cod. Sal. VIII,15
Bernhard von Clairvaux: Sermones, in der Übersetzung von Johann Bittelschies, 1542
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/salVIII15
[Die Handschrift enthält auch eine eigene Predigt von Bittelschies.]
Offenbar von der gleichen Hand (wohl Bittelschies selbst, siehe unten die Schriftprobe aus dem Notariatsinstrument) stammt das 1529 datierte handschriftliche Türkenbüchlein in Harvard:
http://nrs.harvard.edu/urn-3:FHCL.HOUGH:10255245
Bittelschies, Johann, von Ehingen. Türchken biechlin vormals nie also gesehen : sampt ainer addition, vss denn waurhaffter Chronicis gezogt durch mich Johann Bittelschies von Ehingen : manuscript, [15--]. MS Riant 7. Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.
Bislang Beachtung fand nur seine als Klosterhofmeister von Isny verfasste anti-protestantische Schrift zum Isnyer "Klostersturm" 1534:
Wie die von Isny die Mess abgeschafft und die Bildnussen in Sanct Jörgen Gottshaus zerrissen haben (1534)
Handschriftlich in München, Cgm 4888
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008214/image_510
Möglicherweise stammt auch die gereimte Josephsgeschichte von 1529 in der gleichen Handschrift von Bittelschies.
Gedruckt wurde die Schrift zur Reformation in Isny erst in Ingolstadt 1617:
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10898435-4
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10689539-4
Zu ihr:
https://books.google.de/books?id=1NI0ig92EuwC&pg=PA199
https://www.google.de/search?q=%22cgm+4888%22&tbm=bks
https://books.google.de/books?id=2zVmAAAAMAAJ&q=bittelschie%C3%9F
Wieso das Stift Kremsmünster in seinem Sammelband 4°L 22 die "Commentarii de ignitis meteoris" (1579) von Simon Grynaeus mit dem Autorennamen Johann Bittelschieß versieht, ist unklar.
http://kvk1.dabis.org/
[Ist geändert, als Autor wird nur Grynäus angegeben.]
Bevor er Klosterhofmeister in Isny wurde ist Bittelschies als Notar und Schulmeister in Ravensburg (ab 1520) und Biberach zu belegen.
1520 Notar und Schulmeister in Ravensburg in Stuttgarter RKG-Akten
https://books.google.de/books?id=5VYrAQAAIAAJ&q=bitelschie%C3%9F
1523 August 12
Notariatsinstrument des Johannes Bittelschies von Ehingen, derzeit Schulmeister zu Ravensburg, über das Erscheinen des Grafen Georg von Wertheim vor dem Rat der Stadt Ravensburg.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=7-157312 mit Digitalisat
1524 August 5
Notar Johannes Bittelschies, Schulmeister zu Ravensburg, beurkundet den Vergleich des Priesters Hans Claus, Kaplan zu Biberach, mit den dortigen Spitalpflegern.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1415182
1528 April 17
Schulmeister zu Biberach
https://books.google.de/books?id=XTZmAAAAMAAJ&q=bittelschies+biberach
1532 Mai 1
Notar Johann Bittelschieß von Ehingen, Schulmeister zu Biberach, weist eine Urkunde in Mittelbiberach vor
https://books.google.de/books?id=Ol7iAAAAMAAJ&q=bittelschieß+notar
1542
Notar in Unterlagen der bayerischen Staatsarchive (bei Kern)
https://books.google.de/books?id=ZGYOAQAAMAAJ&q=bittelschies
Bittelschies verfügt über zwei GND:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1023359014 (Hofmeister Isny)
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=10098309X
Update: Die Isnyer Stadtarchivarin Nicola Siegloch hat mir freundlicherweise weitere Belege übermittelt.
1534 Juli 3
Klosterhofmeister zu Isny Johann Putelschies
Kammerer/Friedrich Pietsch: Die Urkunden des früheren reichsstädtischen Archivs Isny bis 1550 (1955), Nr. 733 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)
Beurkundet wird in dem Notariatsinstrument die Forderung nach Abschaffung der katholischen Messe und Beseitigung der Heilighenbilder. In der Antwort des Klosters durch den Hofmeister (ebd., Nr. 734) vom gleichen Tag erklärt das Kloster, man beuge sich nur dem Zwang. Abdruck des Notaristainstruments und weiterer Dokumente im genannten Druck von 1617. Die Stelle zu Bittelschies:
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10898435_00044.html
1538 August 16 Isny
Notariatsinstrument des geschworenen Notars Johann Bittelschieß von Ehingen, Laie, Hofmeister des Klosters.
Immanuel Kammerer: Regesten der Urkunden des Spitalarchivs Isny (1960), Nr. 950 (Ev. Kirchenarchiv)
1548 Juni 12
Klosterhofmeister Johann Beittelschies
Kammerer/Pietsch Nr. 757 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)
Bittelschies ist also noch 1548 am Leben.
Update: Mit Mail vom 30.3.2015 teilte Elisabeth Wunderle von der BSB zu Cgm 4888 mit:
"Die Handschrift ist von mehreren (wohl fünf) Händen geschrieben. Eine Zuordnung einer der Hände als Autograph von Bittelschies scheint mir nach einem kurzen Vergleich mit dem beigefügten Autograph nicht gegeben. Dies unter Vorbehalt.
58r bis 75r ist durchgehend von einer Hand geschrieben. Es handelt sich um zwei Texte:
58r-69v "Ain spruch, wie Josöph in Egypten verkauft ward ..." (14. Juni 1529)
69v-75r "Ain ander spruch volgt hernach vß Titto Livio gezogen von der keuschen haidin Lucrecia annorum 1529 am 9 tag September"; Darunter: 15 (Notariatszeichen?: ineinandergeschriebenes AV) 29. "Wer waist wems würdt. L. Ochssenbach"; siehe auch 75r: Datum .... vff freitag nach santt martins tag anno 29 . Ludwig Ochssenbach"."
Die Lucretia-Bearbeitung Ochsenbachs erwähnte nach dem ursprünglich aus St. Emmeram in Regensburg (Altsignatur: y 12) stammenden Cgm 4888 Maßmann:
https://books.google.de/books?id=m4JgAAAAcAAJ&pg=PA716
Ein Ludwig Ochsenbach lebte damals in Tübingen.
https://www.google.de/search?tbm=bks&hl=de&q=%22Ochsenbach+ludwig%22+OR+%22ludwig+ochsenbach%22
#fnzhss
#forschung

Uli Steiger, Die neuzeitlichen nichtliturgischen Handschriften des Zisterzienserklosters Salem, Wiesbaden 2012 (Kataloge der Universitätsbibliothek Heidelberg 10) steht mir nicht zur Verfügung. [Beschreibung von VIII,15: S. 158-162.]
Aber vielleicht kann der kundige Kirchenpfleger Praefcke in Ravensburg Näheres über die Person herausfinden.
Online ist bei der UB Heidelberg:
Cod. Sal. VIII,15
Bernhard von Clairvaux: Sermones, in der Übersetzung von Johann Bittelschies, 1542
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/salVIII15
[Die Handschrift enthält auch eine eigene Predigt von Bittelschies.]
Offenbar von der gleichen Hand (wohl Bittelschies selbst, siehe unten die Schriftprobe aus dem Notariatsinstrument) stammt das 1529 datierte handschriftliche Türkenbüchlein in Harvard:
http://nrs.harvard.edu/urn-3:FHCL.HOUGH:10255245
Bittelschies, Johann, von Ehingen. Türchken biechlin vormals nie also gesehen : sampt ainer addition, vss denn waurhaffter Chronicis gezogt durch mich Johann Bittelschies von Ehingen : manuscript, [15--]. MS Riant 7. Houghton Library, Harvard University, Cambridge, Mass.
Bislang Beachtung fand nur seine als Klosterhofmeister von Isny verfasste anti-protestantische Schrift zum Isnyer "Klostersturm" 1534:
Wie die von Isny die Mess abgeschafft und die Bildnussen in Sanct Jörgen Gottshaus zerrissen haben (1534)
Handschriftlich in München, Cgm 4888
http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00008214/image_510
Möglicherweise stammt auch die gereimte Josephsgeschichte von 1529 in der gleichen Handschrift von Bittelschies.
Gedruckt wurde die Schrift zur Reformation in Isny erst in Ingolstadt 1617:
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10898435-4
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10689539-4
Zu ihr:
https://books.google.de/books?id=1NI0ig92EuwC&pg=PA199
https://www.google.de/search?q=%22cgm+4888%22&tbm=bks
https://books.google.de/books?id=2zVmAAAAMAAJ&q=bittelschie%C3%9F
Wieso das Stift Kremsmünster in seinem Sammelband 4°L 22 die "Commentarii de ignitis meteoris" (1579) von Simon Grynaeus mit dem Autorennamen Johann Bittelschieß versieht, ist unklar.
http://kvk1.dabis.org/
[Ist geändert, als Autor wird nur Grynäus angegeben.]
Bevor er Klosterhofmeister in Isny wurde ist Bittelschies als Notar und Schulmeister in Ravensburg (ab 1520) und Biberach zu belegen.
1520 Notar und Schulmeister in Ravensburg in Stuttgarter RKG-Akten
https://books.google.de/books?id=5VYrAQAAIAAJ&q=bitelschie%C3%9F
1523 August 12
Notariatsinstrument des Johannes Bittelschies von Ehingen, derzeit Schulmeister zu Ravensburg, über das Erscheinen des Grafen Georg von Wertheim vor dem Rat der Stadt Ravensburg.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=7-157312 mit Digitalisat
1524 August 5
Notar Johannes Bittelschies, Schulmeister zu Ravensburg, beurkundet den Vergleich des Priesters Hans Claus, Kaplan zu Biberach, mit den dortigen Spitalpflegern.
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1415182
1528 April 17
Schulmeister zu Biberach
https://books.google.de/books?id=XTZmAAAAMAAJ&q=bittelschies+biberach
1532 Mai 1
Notar Johann Bittelschieß von Ehingen, Schulmeister zu Biberach, weist eine Urkunde in Mittelbiberach vor
https://books.google.de/books?id=Ol7iAAAAMAAJ&q=bittelschieß+notar
1542
Notar in Unterlagen der bayerischen Staatsarchive (bei Kern)
https://books.google.de/books?id=ZGYOAQAAMAAJ&q=bittelschies
Bittelschies verfügt über zwei GND:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1023359014 (Hofmeister Isny)
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=10098309X
Update: Die Isnyer Stadtarchivarin Nicola Siegloch hat mir freundlicherweise weitere Belege übermittelt.
1534 Juli 3
Klosterhofmeister zu Isny Johann Putelschies
Kammerer/Friedrich Pietsch: Die Urkunden des früheren reichsstädtischen Archivs Isny bis 1550 (1955), Nr. 733 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)
Beurkundet wird in dem Notariatsinstrument die Forderung nach Abschaffung der katholischen Messe und Beseitigung der Heilighenbilder. In der Antwort des Klosters durch den Hofmeister (ebd., Nr. 734) vom gleichen Tag erklärt das Kloster, man beuge sich nur dem Zwang. Abdruck des Notaristainstruments und weiterer Dokumente im genannten Druck von 1617. Die Stelle zu Bittelschies:
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10898435_00044.html
1538 August 16 Isny
Notariatsinstrument des geschworenen Notars Johann Bittelschieß von Ehingen, Laie, Hofmeister des Klosters.
Immanuel Kammerer: Regesten der Urkunden des Spitalarchivs Isny (1960), Nr. 950 (Ev. Kirchenarchiv)
1548 Juni 12
Klosterhofmeister Johann Beittelschies
Kammerer/Pietsch Nr. 757 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)
Bittelschies ist also noch 1548 am Leben.
Update: Mit Mail vom 30.3.2015 teilte Elisabeth Wunderle von der BSB zu Cgm 4888 mit:
"Die Handschrift ist von mehreren (wohl fünf) Händen geschrieben. Eine Zuordnung einer der Hände als Autograph von Bittelschies scheint mir nach einem kurzen Vergleich mit dem beigefügten Autograph nicht gegeben. Dies unter Vorbehalt.
58r bis 75r ist durchgehend von einer Hand geschrieben. Es handelt sich um zwei Texte:
58r-69v "Ain spruch, wie Josöph in Egypten verkauft ward ..." (14. Juni 1529)
69v-75r "Ain ander spruch volgt hernach vß Titto Livio gezogen von der keuschen haidin Lucrecia annorum 1529 am 9 tag September"; Darunter: 15 (Notariatszeichen?: ineinandergeschriebenes AV) 29. "Wer waist wems würdt. L. Ochssenbach"; siehe auch 75r: Datum .... vff freitag nach santt martins tag anno 29 . Ludwig Ochssenbach"."
Die Lucretia-Bearbeitung Ochsenbachs erwähnte nach dem ursprünglich aus St. Emmeram in Regensburg (Altsignatur: y 12) stammenden Cgm 4888 Maßmann:
https://books.google.de/books?id=m4JgAAAAcAAJ&pg=PA716
Ein Ludwig Ochsenbach lebte damals in Tübingen.
https://www.google.de/search?tbm=bks&hl=de&q=%22Ochsenbach+ludwig%22+OR+%22ludwig+ochsenbach%22
#fnzhss
#forschung
KlausGraf - am Donnerstag, 19. März 2015, 20:40 - Rubrik: Landesgeschichte
„Bei aller Kundenfreundlichkeit sollte aber nicht vergessen werden, dass das Archiv in erster Linie im Dienst der Verwaltung steht und dafür sorgen muss, die Transparenz der Verwaltungsarbeit aus der Vergangenheit in die Zukunft zu tragen“, so Becker (Stadtarchiv Rendsburg),
http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/zu-viele-ahnenforscher-ueberfordern-stadtarchiv-id9227616.html
http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/zu-viele-ahnenforscher-ueberfordern-stadtarchiv-id9227616.html
KlausGraf - am Donnerstag, 19. März 2015, 18:17 - Rubrik: Kommunalarchive
Von den 57 neuen Handschriften stammen etliche aus der UB Basel. Als neue Institutionen aus dem Archivbereich sind das Waadtländer Kantonsarchiv und das Staatsarchiv Solothurn vertreten. Highlight: Der Luzerner Schilling (1513) mit 450 Bildern.
http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate/

http://www.e-codices.unifr.ch/de/list/all/LastUpdate/

KlausGraf - am Donnerstag, 19. März 2015, 18:02 - Rubrik: Kodikologie
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"Ich suche Unterlagen über ein alte Eisenbahn/Pferdeeisenbahn (um 1850-60)
und wollte Fragen in welchem Archiv ich evtl. suchen/findig werden könnte.
Man sagte mir das es z.B. das es spezielle Archive für das Eisenbahnwesen geben soll.
Im Hauptstaatsarchiv in Duisburg (ehem. Düsseldorf) habe ich leider nichts gefunden."
Diese Anfrage missfällt mir, da ich am liebsten konkret helfe. Ohne genau zu wissen, um welche Strecke(n) es geht, sind nur zu allgemeine Hinweise möglich.
Generell gibt es sehr viel Sekundärliteratur zur älteren Eisenbahngeschichte. Ein direkter Einstieg in die archivalische Überlieferung ist daher nicht empfehlenswert.
Zu Eisenbahnbeständen im deutschen Norden:
http://www.schleswig-holstein.de/LA/DE/04Benutzung/0406UmgangQuellen/040607Eisenbahnbestaende/040607Eisenbahnbestaende_node.html#doc269590bodyText4
Große Fachbibliotheken sind das dort verlinkte Nürnberger DB-Museum und die Dortmunder Bibliothek der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte in der Universitätsbibliothek Dortmund.
http://www.ub.tu-dortmund.de/projekte/dgeg.html
Hilfe beim Ermitteln der Fachliteratur kann man auch per Mailauskunft wissenschaftlicher Bibliotheken bekommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/QuestionPoint
Setzt aber alles voraus, dass man weiß, worum es konkret geht.
und wollte Fragen in welchem Archiv ich evtl. suchen/findig werden könnte.
Man sagte mir das es z.B. das es spezielle Archive für das Eisenbahnwesen geben soll.
Im Hauptstaatsarchiv in Duisburg (ehem. Düsseldorf) habe ich leider nichts gefunden."
Diese Anfrage missfällt mir, da ich am liebsten konkret helfe. Ohne genau zu wissen, um welche Strecke(n) es geht, sind nur zu allgemeine Hinweise möglich.
Generell gibt es sehr viel Sekundärliteratur zur älteren Eisenbahngeschichte. Ein direkter Einstieg in die archivalische Überlieferung ist daher nicht empfehlenswert.
Zu Eisenbahnbeständen im deutschen Norden:
http://www.schleswig-holstein.de/LA/DE/04Benutzung/0406UmgangQuellen/040607Eisenbahnbestaende/040607Eisenbahnbestaende_node.html#doc269590bodyText4
Große Fachbibliotheken sind das dort verlinkte Nürnberger DB-Museum und die Dortmunder Bibliothek der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte in der Universitätsbibliothek Dortmund.
http://www.ub.tu-dortmund.de/projekte/dgeg.html
Hilfe beim Ermitteln der Fachliteratur kann man auch per Mailauskunft wissenschaftlicher Bibliotheken bekommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/QuestionPoint
Setzt aber alles voraus, dass man weiß, worum es konkret geht.
KlausGraf - am Donnerstag, 19. März 2015, 14:56 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
Informationssystem zum landschaftlichen kulturellen Erbe im Rheinland.
Siehe etwa:
„Abtei Himmerod (Großlittgen, Landkreis Bernkastel-Wittlich)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: http://www.kuladig.de/Objektansicht.aspx?extid=O-76978-20131014-2 (Abgerufen: 18. März 2015)
Via
http://www.nno.de/5344/xanten/wirtschaft-und-politik/kulturlandschaftliche-schaetze-im-internet-digital-greifbar
Siehe etwa:
„Abtei Himmerod (Großlittgen, Landkreis Bernkastel-Wittlich)”. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. URL: http://www.kuladig.de/Objektansicht.aspx?extid=O-76978-20131014-2 (Abgerufen: 18. März 2015)
Via
http://www.nno.de/5344/xanten/wirtschaft-und-politik/kulturlandschaftliche-schaetze-im-internet-digital-greifbar
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 18:08 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://gentz-digital.ub.uni-koeln.de/portal/home.html?l=en
""Gentz digital" ist eine erste digitale Erfassung und Metadatenauszeichnung der ca. 2.700 vorliegenden Transkriptionen von Gentz-Briefen aus der "Sammlung Herterich" der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, die auf Grundlage von Beständen aus hunderten von Archiven, Bibliotheken und weiteren Institutionen weltweit zusammengetragen worden sind."
""Gentz digital" ist eine erste digitale Erfassung und Metadatenauszeichnung der ca. 2.700 vorliegenden Transkriptionen von Gentz-Briefen aus der "Sammlung Herterich" der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, die auf Grundlage von Beständen aus hunderten von Archiven, Bibliotheken und weiteren Institutionen weltweit zusammengetragen worden sind."
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 18:04 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://www.project-consult.de/ecm/in_der_diskussion/das_wiesbadener_urteil_zum_scannen#comment-2657
Update zum XeroxGate:
http://archiv.twoday.net/stories/1022398098/
Update zum XeroxGate:
http://archiv.twoday.net/stories/1022398098/
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 17:58 - Rubrik: Digitale Unterlagen
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 17:31 - Rubrik: E-Government
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 17:25 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 17:16 - Rubrik: Landesgeschichte
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Auf Einladung des Stadtarchivs Aachen trafen sich heute Archivarinnen und Archivare der Städteregion Aachen, um die Gründung eines Notfallverbunds vorzubereiten.
Die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) dem Stadtarchiv Aachen (auch zur Nutzung durch weitere Institutionen) zur Verfügung gestellten Notfallboxen wurden ausführlich erläutert. Dr. Michael Habersack vom LVR informierte über die bisherigen Erfahrungen mit Notfallverbünden. Die Mustervereinbarung des LVR für einen Notfallverbund wurde besprochen und diskutiert.
http://www.afz.lvr.de/de/bestandserhaltung_2/notfallvorsorge_2/notfallboxen/notfallboxen_1.html#section-
Empfohlen wurden als Informationsquellen
- der als Ebook vorliegende Ratgeber Bestandserhaltung, der einen praxisnahen Abschnitt zur Notfallvorsorge enthält
http://hstad-online.de/e_book/Bestandserhaltung_E-Book_FINAL.pdf
- und ein auch auf YouTube einsehbarer Film:
https://www.youtube.com/watch?v=M3nuhmBP-PM
Im Anschluss an die Veranstaltung ließ es sich der neue Leiter des Stadtarchivs Aachen Dr. Rohrkamp nicht nehmen, einige Interessierte durch das Archiv zu führen.
Fotos unter:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Stadtarchiv_Aachen

Die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) dem Stadtarchiv Aachen (auch zur Nutzung durch weitere Institutionen) zur Verfügung gestellten Notfallboxen wurden ausführlich erläutert. Dr. Michael Habersack vom LVR informierte über die bisherigen Erfahrungen mit Notfallverbünden. Die Mustervereinbarung des LVR für einen Notfallverbund wurde besprochen und diskutiert.
http://www.afz.lvr.de/de/bestandserhaltung_2/notfallvorsorge_2/notfallboxen/notfallboxen_1.html#section-
Empfohlen wurden als Informationsquellen
- der als Ebook vorliegende Ratgeber Bestandserhaltung, der einen praxisnahen Abschnitt zur Notfallvorsorge enthält
http://hstad-online.de/e_book/Bestandserhaltung_E-Book_FINAL.pdf
- und ein auch auf YouTube einsehbarer Film:
https://www.youtube.com/watch?v=M3nuhmBP-PM
Im Anschluss an die Veranstaltung ließ es sich der neue Leiter des Stadtarchivs Aachen Dr. Rohrkamp nicht nehmen, einige Interessierte durch das Archiv zu führen.
Fotos unter:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Stadtarchiv_Aachen
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 16:28 - Rubrik: Kooperationsmodelle
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https://packlibraryncroom.wordpress.com/2015/03/07/scan-the-plan-digitize-your-old-home-blueprints-for-free/
"In North Carolina können sich Anwohner die Architekturzeichnungen ihrer Wohnhäuser kostenlos digitalisieren lassen. Ganz à la “Scan the Plan”. Die Scans werden in einer Datenbank angelegt und so nicht nur archiviert, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt."
http://kulturimweb.net/
"In North Carolina können sich Anwohner die Architekturzeichnungen ihrer Wohnhäuser kostenlos digitalisieren lassen. Ganz à la “Scan the Plan”. Die Scans werden in einer Datenbank angelegt und so nicht nur archiviert, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt."
http://kulturimweb.net/
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 15:16 - Rubrik: Bildquellen
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Daher hat Monika Lehner eine Linkliste zu Digitalisaten zusammengestellt:
http://mindthegaps.hypotheses.org/2047
http://mindthegaps.hypotheses.org/2047
KlausGraf - am Mittwoch, 18. März 2015, 14:56 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Dass nach über 50 Jahren der Flugzeugabsturz untersucht werden soll bei dem der damalige UN-Generalsekretär Hammarskjoeld ums Leben kam fand meine Aufmerksamkeit.
Dass die National Security Agency über Unterlagen verfügt bewog mich dazu, eine Anfrage (FOIA request, Freedom of Information Act )an die NSA zu richten.
Mehr dazu:
http://www.vierprinzen.com/2015/03/anfrage-nsa-verschickt.html
Dass die National Security Agency über Unterlagen verfügt bewog mich dazu, eine Anfrage (FOIA request, Freedom of Information Act )an die NSA zu richten.
Mehr dazu:
http://www.vierprinzen.com/2015/03/anfrage-nsa-verschickt.html
vom hofe - am Mittwoch, 18. März 2015, 14:14 - Rubrik: Herrschaftsarchive
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Von Bernhard Milt 1940
http://www.ngzh.ch/archiv/1940_85/85_3-4/85_47.pdf
Zu dem dort genannten Johann Stocker siehe
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4798/ (Anm. 37)
http://archiv.twoday.net/stories/129656411/
Die Vierteljahrsschrift der naturforschenden Gesellschaft in Zürich wurde digitalisiert und ist kostenlos online verfügbar unter:
http://www.ngzh.ch/publikationen (mit Volltextsuche)
http://www.ngzh.ch/archiv/1940_85/85_3-4/85_47.pdf
Zu dem dort genannten Johann Stocker siehe
http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4798/ (Anm. 37)
http://archiv.twoday.net/stories/129656411/
Die Vierteljahrsschrift der naturforschenden Gesellschaft in Zürich wurde digitalisiert und ist kostenlos online verfügbar unter:
http://www.ngzh.ch/publikationen (mit Volltextsuche)
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 20:14 - Rubrik: Open Access
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KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 18:48 - Rubrik: Open Access
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http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/digit
"In Kartons, Kisten und Alben lagern unzählige Fotos, Dias und Filme aus mehr als 100 Jahren, auf denen die banalsten Dinge und Ereignisse der Welt abgelichtet sind: [...] Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag. Für Historiker eine interessante Quelle - aber auch für Medienschaffende. Eine kleine Redaktion des Westdeutschen Rundfunks sammelt die Zeugnisse des Alltags und digitalisiert sie."
Digit - das Archiv des analogen Alltags: http://digit.wdr.de/
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/232603409/
"In Kartons, Kisten und Alben lagern unzählige Fotos, Dias und Filme aus mehr als 100 Jahren, auf denen die banalsten Dinge und Ereignisse der Welt abgelichtet sind: [...] Es sind Momentaufnahmen aus dem Alltag. Für Historiker eine interessante Quelle - aber auch für Medienschaffende. Eine kleine Redaktion des Westdeutschen Rundfunks sammelt die Zeugnisse des Alltags und digitalisiert sie."
Digit - das Archiv des analogen Alltags: http://digit.wdr.de/
s.a. http://archiv.twoday.net/stories/232603409/
SW - am Dienstag, 17. März 2015, 18:03 - Rubrik: Medienarchive
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"Since 2004, the British Library’s Endangered Archives Programme, supported by the Arcadia Fund, has funded nearly 246 projects in 78 countries to preserve and digitize archives at risk of extinction.
Four million images from this initiative are now available online."
http://hyperallergic.com/183266/four-million-images-from-the-worlds-endangered-archives/
http://eap.bl.uk/database/collections.a4d
Die Auflösung ist zu gering!
http://eap.bl.uk/database/large_image.a4d?digrec=239089;catid=55558;r=6334
Four million images from this initiative are now available online."
http://hyperallergic.com/183266/four-million-images-from-the-worlds-endangered-archives/
http://eap.bl.uk/database/collections.a4d
Die Auflösung ist zu gering!
http://eap.bl.uk/database/large_image.a4d?digrec=239089;catid=55558;r=6334KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 18:00 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 17:46 - Rubrik: Archivrecht
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Nicht nur die Bemerkung von Falk Eisermann,
http://archiv.twoday.net/stories/1022406587/#1022407938
auch eigene Erfahrungen mit Findmitteln lassen es geraten erscheinen, die folgenden Empfehlungen zur Diskussion zu stellen.
1. Besteht eine Verzeichnungseinheit aus einer oder mehreren Druckschriften, so ist dies eindeutig kenntlich zu machen. Vorgeschlagen wird die einheitliche Bezeichnung "Druckschrift" bzw. "Druckschriften", um sie bei einer Volltextsuche auffinden zu können.
Handelt es sich lediglich um vorgedruckte Formulare aus der Zeit aus dem 18. Jahrhundert, die handschriftlich ausgefüllt wurden oder werden sollten, kann der Hinweis entfallen. Dies gilt auch für sogenannte "Ephemera"/Kleindrucksachen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ephemera
2. Befinden sich Druckschriften in einer Verzeichnungseinheit, so ist in einem Enthält- oder Darin-Vermerk auf diese - analog zu Punkt 1 - aufmerksam zu machen.
3. Es wird dringend empfohlen, die Erschließung durch Wiedergabe der bibliographischen Daten in Anlehnung an bibliothekarische Standards (Autor, Titel - ggf. abgekürzt -, Druckort, Erscheinungsjahr) für alle Druckschriften vorzunehmen. Die Existenz von Illustrationen sollte vermerkt werden.
Falls die Archivbibliothek fachbibliothekarisch betreut wird und/oder einem Verbundkatalog angeschlossen ist, wäre es wünschenswert, im dortigen OPAC zu katalogisieren.
4. Handelt es sich nicht um gängige Werke, sollte in jedem Fall eine Recherche im Karlsruher Virtuellen Katalog im Findmittel dokumentiert werden, sofern dort keine oder nur wenige Nachweise zu finden sind.
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
Dies betrifft auch Drucke des 19./20. Jahrhunderts. Nicht selten verbergen sich in Archivgut Druckschriften, die sonst nirgends nachweisbar sind. In solchen Fällen genügt es nicht, den Umstand im Findmittel, das häufig Teil des "Deep Web" ist, das von den Suchmaschinen nicht berücksichtigt wird, zu dokumentieren.
5. Bei Inkunabeln (bis 31. Dezember 1500 erschienene Drucke) ist in jedem Fall Kontakt aufzunehmen mit dem Gesamtkatalog der Wiegendrucke:
gw@sbb.spk-berlin.de
http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/handschriften/inkunabeln-wiegendrucke/
6. Bei sonst nicht oder nur in wenigen Exemplaren nachweisbaren Drucken sollte mit den entsprechenden Stellen, die für die bibliographische Verzeichnung zuständig sind, Kontakt aufgenommen werden.
Beispiel: VD 16 für Drucke des 16. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum
https://www.bsb-muenchen.de/index.php?id=1681&type=0
7. Ermittelte bibliographische Nachweise (GW, VD 16, VD 17, VD 18 usw.) sind der Titelaufnahme beizufügen.
8. Unikale oder sehr seltene Druckschriften sollten in Digitalisierungsprojekte des Archivs aufgenommen und Open Access im Internet präsentiert werden. Eine Zusammenarbeit mit bibliothekarischen Digitalisierungsprojekten ist anzustreben.
Siehe etwa zu den Druckschriften des 17. Jahrhunderts im estnischen Staatsarchiv:
http://www.ra.ee/plakatid/index.php/de

http://archiv.twoday.net/stories/1022406587/#1022407938
auch eigene Erfahrungen mit Findmitteln lassen es geraten erscheinen, die folgenden Empfehlungen zur Diskussion zu stellen.
1. Besteht eine Verzeichnungseinheit aus einer oder mehreren Druckschriften, so ist dies eindeutig kenntlich zu machen. Vorgeschlagen wird die einheitliche Bezeichnung "Druckschrift" bzw. "Druckschriften", um sie bei einer Volltextsuche auffinden zu können.
Handelt es sich lediglich um vorgedruckte Formulare aus der Zeit aus dem 18. Jahrhundert, die handschriftlich ausgefüllt wurden oder werden sollten, kann der Hinweis entfallen. Dies gilt auch für sogenannte "Ephemera"/Kleindrucksachen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ephemera
2. Befinden sich Druckschriften in einer Verzeichnungseinheit, so ist in einem Enthält- oder Darin-Vermerk auf diese - analog zu Punkt 1 - aufmerksam zu machen.
3. Es wird dringend empfohlen, die Erschließung durch Wiedergabe der bibliographischen Daten in Anlehnung an bibliothekarische Standards (Autor, Titel - ggf. abgekürzt -, Druckort, Erscheinungsjahr) für alle Druckschriften vorzunehmen. Die Existenz von Illustrationen sollte vermerkt werden.
Falls die Archivbibliothek fachbibliothekarisch betreut wird und/oder einem Verbundkatalog angeschlossen ist, wäre es wünschenswert, im dortigen OPAC zu katalogisieren.
4. Handelt es sich nicht um gängige Werke, sollte in jedem Fall eine Recherche im Karlsruher Virtuellen Katalog im Findmittel dokumentiert werden, sofern dort keine oder nur wenige Nachweise zu finden sind.
http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
Dies betrifft auch Drucke des 19./20. Jahrhunderts. Nicht selten verbergen sich in Archivgut Druckschriften, die sonst nirgends nachweisbar sind. In solchen Fällen genügt es nicht, den Umstand im Findmittel, das häufig Teil des "Deep Web" ist, das von den Suchmaschinen nicht berücksichtigt wird, zu dokumentieren.
5. Bei Inkunabeln (bis 31. Dezember 1500 erschienene Drucke) ist in jedem Fall Kontakt aufzunehmen mit dem Gesamtkatalog der Wiegendrucke:
gw@sbb.spk-berlin.de
http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/handschriften/inkunabeln-wiegendrucke/
6. Bei sonst nicht oder nur in wenigen Exemplaren nachweisbaren Drucken sollte mit den entsprechenden Stellen, die für die bibliographische Verzeichnung zuständig sind, Kontakt aufgenommen werden.
Beispiel: VD 16 für Drucke des 16. Jahrhunderts aus dem deutschen Sprachraum
https://www.bsb-muenchen.de/index.php?id=1681&type=0
7. Ermittelte bibliographische Nachweise (GW, VD 16, VD 17, VD 18 usw.) sind der Titelaufnahme beizufügen.
8. Unikale oder sehr seltene Druckschriften sollten in Digitalisierungsprojekte des Archivs aufgenommen und Open Access im Internet präsentiert werden. Eine Zusammenarbeit mit bibliothekarischen Digitalisierungsprojekten ist anzustreben.
Siehe etwa zu den Druckschriften des 17. Jahrhunderts im estnischen Staatsarchiv:
http://www.ra.ee/plakatid/index.php/de
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 16:53 - Rubrik: Erschließung
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KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 15:45 - Rubrik: Veranstaltungen
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Das Inventar von 1911 steht jetzt auch im Internet Archive zur Verfügung. Die Handschriften befinden sich inzwischen in der Vatikanischen Bibliothek.
https://archive.org/details/DieIlluminiertenHandschriftenDerRossianaInWienLainz
Zu deutschsprachigen Codices der Rossiana:
http://www.handschriftencensus.de/hss/Rom_%28Vatikanstadt%29
Zu den Handschriften aus Inzigkofen:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/5027 (Nachtrag)
Derzeit sind 24 Codices online:
http://www.mss.vatlib.it/guii/scan/link1.jsp?fond=Ross.
Eine Handschriftenliste von Gollob:
http://www.klosterbibliotheken.at/dig/gollob/gollob.htm
https://archive.org/details/DieIlluminiertenHandschriftenDerRossianaInWienLainz
Zu deutschsprachigen Codices der Rossiana:
http://www.handschriftencensus.de/hss/Rom_%28Vatikanstadt%29
Zu den Handschriften aus Inzigkofen:
http://ordensgeschichte.hypotheses.org/5027 (Nachtrag)
Derzeit sind 24 Codices online:
http://www.mss.vatlib.it/guii/scan/link1.jsp?fond=Ross.
Eine Handschriftenliste von Gollob:
http://www.klosterbibliotheken.at/dig/gollob/gollob.htm
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 15:23 - Rubrik: Kodikologie
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"Dank eines im Juni 2014 mit der Erbengemeinschaft der letzten Eigentümerfamilie Bartels abgeschlossenen Depositalvertrags bleibt der fast 64 laufende Meter umfassende Archivbestand langfristig für die Öffentlichkeit zugänglich", teilte das Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt mit.
http://www.lha.sachsen-anhalt.de/aktuelles/gutsarchiv-walbeck-bleibt-oeffentlich-zugaenglich/
http://www.lha.sachsen-anhalt.de/aktuelles/gutsarchiv-walbeck-bleibt-oeffentlich-zugaenglich/
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 15:09 - Rubrik: Herrschaftsarchive
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Ausstellung des LHA Magdeburg
http://www.magdeburg.de/index.php?&ModID=7&FID=557.1052.1&object=tx|557.1052.1

http://www.magdeburg.de/index.php?&ModID=7&FID=557.1052.1&object=tx|557.1052.1
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 15:07 - Rubrik: Staatsarchive
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"Medienvertreter haben keinen Anspruch auf Herausgabe eines nicht rechtskräftigen Strafurteils. Das Thüringer Oberlandesgericht entschied jetzt in einem Eilverfahren, dass das Landgericht Meiningen nicht verpflichtet sei, eine anonymisierte Kopie des ergangenen Strafurteils gegen den früheren Thüringer Innenminister Christian K. an Medienvertreter herauszugeben, da sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Revision gegen das Urteil eingelegt hatten."
http://www.strafakte.de/rechtsprechung/keine-herausgabe-strafurteil-presse-nicht-rechtskraeftig/
http://www.strafakte.de/rechtsprechung/keine-herausgabe-strafurteil-presse-nicht-rechtskraeftig/
KlausGraf - am Dienstag, 17. März 2015, 14:55 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.merkur-online.de/tv/team-wallraff-guenter-wallraff-darum-geht-neuen-folge-thema-jobcenter-meta-4821960.html
http://www.stern.de/kultur/tv/wallraff-ueber-jobcenter-der-alltaegliche-terror-2180563.html
"Wallraff und sein Team berichten glaubwürdig von Fällen, in denen Akten vernichtet wurden, um nicht zu Arbeit zu ersticken."
http://www.welt.de/vermischtes/article138480424/Mit-Lamas-gegen-die-Langzeitarbeitslosigkeit.html
"Manche würden sogar Anträge im Schredder verschwinden lassen, um den Aktenberg auf ihrem Schreibtisch zu minimieren."
http://www.stern.de/kultur/tv/wallraff-ueber-jobcenter-der-alltaegliche-terror-2180563.html
"Wallraff und sein Team berichten glaubwürdig von Fällen, in denen Akten vernichtet wurden, um nicht zu Arbeit zu ersticken."
http://www.welt.de/vermischtes/article138480424/Mit-Lamas-gegen-die-Langzeitarbeitslosigkeit.html
"Manche würden sogar Anträge im Schredder verschwinden lassen, um den Aktenberg auf ihrem Schreibtisch zu minimieren."
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https://www.googlewatchblog.de/2015/03/youtube-unterstuetzt-ab-sofort-frei-bewegliche-360-grad-videos/
Für den Effekt auf YouTube ansehen!
Für den Effekt auf YouTube ansehen!
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 23:14 - Rubrik: Unterhaltung
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Ob die Dresdener Kunstsammlungen das Inventarisieren Praktikanten überlassen?
http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/artists?id=11081052
Update: Halt, an der Uni Leipzig forscht jemand über diesen Philipp von Schaben
http://www.uni-leipzig.de/forsch95/13000/13110_p.html
Da will ich nix gesagt haben ...

http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/artists?id=11081052
Update: Halt, an der Uni Leipzig forscht jemand über diesen Philipp von Schaben
http://www.uni-leipzig.de/forsch95/13000/13110_p.html
Da will ich nix gesagt haben ...

KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 23:07 - Rubrik: Museumswesen
https://sammlung-online.stadtmuseum.de/
Wieso das Berliner Stadtmuseum Nutzer dazu zwingt, Silverlight zu nutzen (und iPAD-Nutzer ausschließt), lässt sich einfach beantworten. Weil irgendjemand dem Museum diese Lösung aufgeschwätzt hat, und dass der Rest der Museumswelt anders denkt, ist der Institution offenkundig so etwas von wurscht.
Es gibt
1. keine Permalinks
2. keine Nachnutzung
3. kein Sharing
4. sondern nur eine Feedbackfunktion (Mailformular) zum jeweiligen Objekt.

Wieso das Berliner Stadtmuseum Nutzer dazu zwingt, Silverlight zu nutzen (und iPAD-Nutzer ausschließt), lässt sich einfach beantworten. Weil irgendjemand dem Museum diese Lösung aufgeschwätzt hat, und dass der Rest der Museumswelt anders denkt, ist der Institution offenkundig so etwas von wurscht.
Es gibt
1. keine Permalinks
2. keine Nachnutzung
3. kein Sharing
4. sondern nur eine Feedbackfunktion (Mailformular) zum jeweiligen Objekt.

KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 22:59 - Rubrik: Museumswesen
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https://manuscriptroadtrip.wordpress.com/2015/03/16/manuscript-road-trip-isabella-stewart-gardner/ stellt die erlesene Bostoner Sammlung vor, zu der auch ein aus dem Nürnberger Katharinenkloster stammendes deutsches Gebetbuch gehört.
http://www.handschriftencensus.de/18284
Dort nicht genannter Katalog:
http://hdl.handle.net/2027/hvd.32044033441825?urlappend=%3Bseq=14

http://www.handschriftencensus.de/18284
Dort nicht genannter Katalog:
http://hdl.handle.net/2027/hvd.32044033441825?urlappend=%3Bseq=14

KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 22:46 - Rubrik: Kodikologie
"Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im und am Handschriftencensus,
Im Handschriftencensus werden seit 2006 Daten zur Überlieferung deutschsprachiger Handschriften zur Verfügung gestellt. Von Anfang an war es ein Anliegen der Arbeitsgruppe, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt einzubinden. Die Bereitschaft, über das Mitteilungsfeld Informationen beizusteuern, hat unsere Erwartungen weit übertroffen: Inzwischen sind ca. 20.000 Mitteilungen eingegangen. Dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich danken!
Als ehrenamtliche Arbeitsgruppe ist es uns allerdings nicht mehr möglich, die Fülle der Mitteilungen redaktionell zu bearbeiten. Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, die Mitteilungsfunktion zu deaktivieren. Wir streben aber an, einen institutionellen Rahmen zu schaffen, in dem der Handschriftencensus angemessen fortgeführt werden kann.
Im Auftrag der AG Handschriftencensus
Mit herzlichem Dank für die Mitarbeit und eben solchen Grüßen
Jürgen Wolf "
Im Handschriftencensus werden seit 2006 Daten zur Überlieferung deutschsprachiger Handschriften zur Verfügung gestellt. Von Anfang an war es ein Anliegen der Arbeitsgruppe, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt einzubinden. Die Bereitschaft, über das Mitteilungsfeld Informationen beizusteuern, hat unsere Erwartungen weit übertroffen: Inzwischen sind ca. 20.000 Mitteilungen eingegangen. Dafür möchten wir Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich danken!
Als ehrenamtliche Arbeitsgruppe ist es uns allerdings nicht mehr möglich, die Fülle der Mitteilungen redaktionell zu bearbeiten. Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, die Mitteilungsfunktion zu deaktivieren. Wir streben aber an, einen institutionellen Rahmen zu schaffen, in dem der Handschriftencensus angemessen fortgeführt werden kann.
Im Auftrag der AG Handschriftencensus
Mit herzlichem Dank für die Mitarbeit und eben solchen Grüßen
Jürgen Wolf "
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 22:44 - Rubrik: Kodikologie
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"Bislang hat VroniPLag 40 Seiten oder 28,8 Prozent der einrechenbaren Gesamtseitenanzahl mit Plagiatsfragmenten, von kleinteiligen bis umfangreichen, dokumentiert. "
http://plagiatsgutachten.de/rtl-schulermittlerin-sarah-sophie-koch-im-visier-von-vroniplag/
http://plagiatsgutachten.de/rtl-schulermittlerin-sarah-sophie-koch-im-visier-von-vroniplag/
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 22:27 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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https://www.gengophers.com/
Bietet eine Volltextsuche für 40.000 genealogische Bücher.
Via
http://www.geneapress.com/2015/03/more-than-40000-digital-genealogy-books.html
Bietet eine Volltextsuche für 40.000 genealogische Bücher.
Via
http://www.geneapress.com/2015/03/more-than-40000-digital-genealogy-books.html
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 22:15 - Rubrik: Genealogie
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http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/private-hochschule-neuss-insolvenz-droht-a-1023760.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule_Neuss_f%C3%BCr_Internationale_Wirtschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochschule_Neuss_f%C3%BCr_Internationale_Wirtschaft
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 21:56 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 21:46 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 21:43 - Rubrik: Internationale Aspekte
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http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Eine-besondere-Wiederauffuehrung-_arid,10195085_toid,178.html
"Beim traditionellen Karfreitagskonzert am 3. April, 18 Uhr, in der ehemaligen Klosterkirche St. Verena in Rot an der Rot gibt es dieses Jahr eine Besonderheit: die erste Wiederaufführung des Passionsoratoriums von Leopold Mozart durch das Hassler-Consort auf Originalinstrumenten. [...]
Bei der Erfassung des Notenbestands der Bibliothek der Kunstsammlungen des Fürsten zu Waldburg-Wolfegg entdeckte man 2002 die etwa 1775 entstandene, vollständige Abschrift des Passionsoratoriums von Leopold Mozart. Im 18. Jahrhundert bestanden Beziehungen des Komponisten zu einigen Mitgliedern der Familie Waldburg, die in Salzburg Domherrenstellen innehatten oder in der Verwaltung des Fürstbistums tätig waren. Vermutlich wurde die Passion von Leopold Mozart in Wolfegg als geistliche Kammermusik im Schloss in der Karwoche aufgeführt, zusammen mit einer Passion von Franz Xaver Brixi, die ebenfalls als Abschrift in den Wolfegger Kunstsammlungen erhalten ist."
Zu den Wolfegger Sammlungen:
http://archiv.twoday.net/search?q=wolfegg

"Beim traditionellen Karfreitagskonzert am 3. April, 18 Uhr, in der ehemaligen Klosterkirche St. Verena in Rot an der Rot gibt es dieses Jahr eine Besonderheit: die erste Wiederaufführung des Passionsoratoriums von Leopold Mozart durch das Hassler-Consort auf Originalinstrumenten. [...]
Bei der Erfassung des Notenbestands der Bibliothek der Kunstsammlungen des Fürsten zu Waldburg-Wolfegg entdeckte man 2002 die etwa 1775 entstandene, vollständige Abschrift des Passionsoratoriums von Leopold Mozart. Im 18. Jahrhundert bestanden Beziehungen des Komponisten zu einigen Mitgliedern der Familie Waldburg, die in Salzburg Domherrenstellen innehatten oder in der Verwaltung des Fürstbistums tätig waren. Vermutlich wurde die Passion von Leopold Mozart in Wolfegg als geistliche Kammermusik im Schloss in der Karwoche aufgeführt, zusammen mit einer Passion von Franz Xaver Brixi, die ebenfalls als Abschrift in den Wolfegger Kunstsammlungen erhalten ist."
Zu den Wolfegger Sammlungen:
http://archiv.twoday.net/search?q=wolfegg
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http://museum.zib.de/sgml_autographe/sgml_autographe.php?seite=15
Wie bescheuert ist das denn, Stammbücher in Einzelblättern zu digitalisieren? Alle Blätter eines Stammbuchs sind zwar in einer Liste vereint, doch gibt es keine Informationen über die Reihenfolge im Band!
Wie bescheuert ist das denn, Stammbücher in Einzelblättern zu digitalisieren? Alle Blätter eines Stammbuchs sind zwar in einer Liste vereint, doch gibt es keine Informationen über die Reihenfolge im Band!
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 16:00 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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In einem Nachtrag
https://ahnenfunde.wordpress.com/2014/09/20/eine-woche-archion-the-good-the-bad-and-the-ugly-2/#1632015
wird auf die restriktiven Nutzungsbedingungen des Abzocke-Kirchenbuchportals Archion aufmerksam gemacht.
"Mit dieser Klausel untersagt die Kirchenbuch GmbH im wesentlichen die kollaborative Forschung (etwa Hilfe beim Entziffern in externen Foren) und die Präsentation genealogischer Forschungsergebnisse sowohl online als auch in Print unter Verwendung von Kirchenbuch-Reproduktionen."
Es kann als sicher gelten, dass bei Kirchenbuchdigitalisierungen keine Schutzrechte nach § 72 UrhG (einfache Lichtbilder) entstehen, die Digitalisate also gemeinfrei sind.
Siehe nur
http://archiv.twoday.net/search?q=reproduktionsfoto
Das Kirchenbuchportal Archion ist sicher eine Datenbank nach §§ 87a UrhG. Damit gilt § 87e UrhG:
"Eine vertragliche Vereinbarung, durch die sich der Eigentümer eines mit Zustimmung des Datenbankherstellers durch Veräußerung in Verkehr gebrachten Vervielfältigungsstücks der Datenbank, der in sonstiger Weise zu dessen Gebrauch Berechtigte oder derjenige, dem eine Datenbank aufgrund eines mit dem Datenbankhersteller oder eines mit dessen Zustimmung mit einem Dritten geschlossenen Vertrags zugänglich gemacht wird, gegenüber dem Datenbankhersteller verpflichtet, die Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe von nach Art und Umfang unwesentlichen Teilen der Datenbank zu unterlassen, ist insoweit unwirksam, als diese Handlungen weder einer normalen Auswertung der Datenbank zuwiderlaufen noch die berechtigten Interessen des Datenbankherstellers unzumutbar beeinträchtigen."
Daraus kann man entnehmen, dass die entsprechenden Archion-Nutzungsbedingungen unwirksam sind.
Update: Siehe auch schon
http://archiv.twoday.net/stories/3776363/
https://ahnenfunde.wordpress.com/2014/09/20/eine-woche-archion-the-good-the-bad-and-the-ugly-2/#1632015
wird auf die restriktiven Nutzungsbedingungen des Abzocke-Kirchenbuchportals Archion aufmerksam gemacht.
"Mit dieser Klausel untersagt die Kirchenbuch GmbH im wesentlichen die kollaborative Forschung (etwa Hilfe beim Entziffern in externen Foren) und die Präsentation genealogischer Forschungsergebnisse sowohl online als auch in Print unter Verwendung von Kirchenbuch-Reproduktionen."
Es kann als sicher gelten, dass bei Kirchenbuchdigitalisierungen keine Schutzrechte nach § 72 UrhG (einfache Lichtbilder) entstehen, die Digitalisate also gemeinfrei sind.
Siehe nur
http://archiv.twoday.net/search?q=reproduktionsfoto
Das Kirchenbuchportal Archion ist sicher eine Datenbank nach §§ 87a UrhG. Damit gilt § 87e UrhG:
"Eine vertragliche Vereinbarung, durch die sich der Eigentümer eines mit Zustimmung des Datenbankherstellers durch Veräußerung in Verkehr gebrachten Vervielfältigungsstücks der Datenbank, der in sonstiger Weise zu dessen Gebrauch Berechtigte oder derjenige, dem eine Datenbank aufgrund eines mit dem Datenbankhersteller oder eines mit dessen Zustimmung mit einem Dritten geschlossenen Vertrags zugänglich gemacht wird, gegenüber dem Datenbankhersteller verpflichtet, die Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe von nach Art und Umfang unwesentlichen Teilen der Datenbank zu unterlassen, ist insoweit unwirksam, als diese Handlungen weder einer normalen Auswertung der Datenbank zuwiderlaufen noch die berechtigten Interessen des Datenbankherstellers unzumutbar beeinträchtigen."
Daraus kann man entnehmen, dass die entsprechenden Archion-Nutzungsbedingungen unwirksam sind.
Update: Siehe auch schon
http://archiv.twoday.net/stories/3776363/
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 15:48 - Rubrik: Archivrecht
Im Göttinger Museum "Physicalisches Cabinet", einer bemerkenswerten Universitätssammlung
http://snail.ph4.physik.uni-goettingen.de/MathNatFak/phycab.php
http://snail.ph4.physik.uni-goettingen.de/MathNatFak/phycab.php
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 15:47 - Rubrik: Universitaetsarchive
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"Vom 16. bis zum 29. März bieten 13 europäische Bibliotheken die Digitalisierung von urheberrechtsfreien Büchern mit einem Umfang von bis zu 200 Seiten zu einem Vorzugspreis von maximal 10 EUR an".
http://books2ebooks.eu/de/content/eod-fr%C3%BChlingsaktion
http://books2ebooks.eu/de/content/eod-fr%C3%BChlingsaktion
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 15:27 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Aufsatz in: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 2015/1. Ganzes Heft:
http://www.lwl.org/302a-download/PDF/DWL/2015-1.pdf
http://www.lwl.org/302a-download/PDF/DWL/2015-1.pdf
KlausGraf - am Montag, 16. März 2015, 00:28 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.digitalesammlung.staedelmuseum.de
Der erste Eindruck von der mit messianischen Hoffnungen begleiteten, heute freigeschalteten Objektdatenbank des Frankfurter Städel-Museums ist katastrophal. Die digitale Sammlung lässt sich auf meinem neuen Smartphone nicht benutzen! Da steht zwar dick BETA dran, aber bei 1,5 Mio. Euro Steuergeldern ist das ein no-go. Ich habe ein altes iPAD, auch da werde ich nicht vorgelassen, weder von Chrome (zu alter Browswer, obwohl die aktuellste Version, die es für das Betriebssystem des Tablets gibt) noch von Safari.
"Die "Digitale Kunstkammer" wurde in zwei Exzellenzprojekten mit 1,5 Millionen Euro vom Land Hessen gefördert und mit dem Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ausgezeichnet."
http://m.echo-online.de/freizeit/kunstkultur/ausstellungen/frankfurt/Online-Angebote-im-Staedel-Auf-in-die-digitale-Kunstkammer;art606,6015775
Von Exzellenz oder Best Practice ist der Schrott weit entfernt.
Bei 600 Objekten und 1,5 Mio. entfallen auf das einzelne Objekt 2500 Euro.
Es gibt sehr viele Videos aber für Wissenschaftler ist die Objektdatenbank wertlos, da jegliche Literaturangaben zu den Stücken fehlen.
SUCHE
Es gibt keine Freitextsuche, der Besucher wird bevormundet, da er nur nach den Aspekten Bildelemente, Wirkung auf den Betrachter, Künstler-Bezug und Zeit suchen darf. [Korrektur: Es gibt die Freitextsuche, aber die Reiter suggerieren etwas anderes.]
Beschreibungstexte fehlen häufig, Erläuterungen sind in die natürlich nicht durchsuchbaren Audios/Videos verlagert. Es liegt auf der Hand, dass dies Retrieval für Arme bedeutet (angeblich sollten 100 Datenfelder für jedes Objekt ausgefüllt werden).
Wenn die Ausstellungsgeschichte detailliert erfasst wurde - wieso kann man dann nicht nach den Werken aus einer Ausstellung suchen?
Auch eine regionale Suche (z.B. Flandern) ist nicht möglich.
Nach Provenienzen kann nicht gesucht werden, was aber nicht schlimm ist, da Provenienzangaben leider fehlen!
AUFLÖSUNG
Die Auflösung ist gut, es gibt kein Wasserzeichen und die höchste Auflösung kann ohne weiteres heruntergeladen werden.
https://app.gwydyon.com/resources/museum/Staedel/images_hr/822_w.jpg
PERMALINK
Nicht vorhanden, als URL zeigt die Adresszeile immer nur die der Startseite.
Die Wiener Albertina bietet z.B. einen Permalink
http://archiv.twoday.net/stories/1022397299/
Oder das Rijksmuseum:
http://hdl.handle.net/10934/RM0001.COLLECT.245944
Permalink gehört zu meinen 7 Grundregeln für digitale Projekte:
http://archiv.twoday.net/stories/6315225/
NACHNUTZUNG
Es wird keine Nachnutzung ermöglicht, und bei gemeinfreien Werken ist der Eintrag unter Bildrechte (c) Städel-Museum natürlich reinster Copyfraud.
SHARING
Angeboten wird (neben der privaten Pinnwand nach Registrierung) Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest - wieso nicht Tumblr oder andere?
Zum Vergleich sehe man die Sharing-Möglichkeiten in der Europeana.
Mein Test mit Google+ ergab, dass (anders als bei Facebook) kein objektspezifisches Vorschaubild erzeugt wird. Auch bei Twitter gibt es nur den Link zum Exponat.
FEEDBACKFUNKTION BEIM EINZELNEN OBJEKT
Nein! Es gibt auch keine öffentliche Kommentarfunktion.
WEB 2.0
Anders als etwa auf der vielgerühmten Plattform des Niederländischen Rijksmuseums
https://www.rijksmuseum.nl/en/explore-the-collection
ist es nicht möglich, öffentliche Objekte-Sets zusammenzustellen.
@Archivalia_kg bisschen übertriebene gamification, find' ich...
— bibliotheca altona (@BibAltonensis) 15. März 2015
Diesen Einwurf verstehe ich nicht. Spielerisch ist da nur wenig, sieht man von der Möglichkeit ab, Bilder mit der Stimmung "zärtlich" zu suchen. Es gibt keine Möglichkeit, mit oder ohne Artigo zu taggen.
Die "Bürgerstiftung" Städel legt gar keinen Wert auf einen Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, auf wirkliches Web 2.0.
NUTZUNG VON NORMDATEN
[ICONCLASS wird teilweise eingesetzt, aber die Gruppen sind natürlich nicht suchbar.]
FAZIT: TEURER SCHROTT!
Zum Vergleich kann man sich ja etwa das nicht nur von Kohle hochgeschätzte Brooklyn-Museum anschauen: 108,746 records currently online, nicht nur 600 wie beim Städel.
http://www.brooklynmuseum.org/opencollection/objects/54980/Three_Bathers_on_the_Beach/set/d508c3a2adbdb874504ec2fd248d6008?referring-q=german
Was hätte man mit dem ganzen Geld nicht sinnvolles anstellen können! Eine Open-Souce-Software für deutsche Museen, um eigene Präsentationen und die Darstellung in der Europeana zu optimieren beispielsweise.
Museumsdatenbanken müssen wissenschaftlich und für die Nachnutzung Exzellenz bieten. Das Städel versagt diesbezüglich völlig, und die Zahl der Objekte ist verglichen mit anderen Museumsdatenbanken (insbesondere in den USA) absolut mickrig.
In großem Umfang Steuergelder zu verschwenden nur damit digitale Flaneure ein neues Spielzeug haben ist verantwortungslos. Das ist kein Museum des 21. Jahrhunderts, das ist ein Murkseum.
Positive Stimmen:
http://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article138416114/Deutschlands-erstes-Museum-fuer-das-21-Jahrhundert.html
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/200-jahre-staedel-museum-die-virtuelle-kunstparade-13477706.html
http://www.museumstraum.de/2015/03/12/das-staedel-laedt-zum-digitalen-flanieren-eine-preview/
http://blog.iliou-melathron.de/index.php/2015/03/die-exponateplattform-des-staedel/
http://openmuseum.de/der-digitale-flaneur-preview-zur-digitalen-exponate-plattform-des-stadel/
Usw.

KlausGraf - am Sonntag, 15. März 2015, 22:41 - Rubrik: Museumswesen
Wenn der Server nicht gerade down ist oder sonst etwas ist (derzeit sind die PDF-Findmittel nicht mehr erreichbar), kann man in der Theorie einen Versuch unternehmen, in den Online-Findmitteln der Staatlichen Archive Bayerns etwas zu finden. Etwa in der Findmitteldatenbank.
Dass dort jeder Eintrag mit einem URN versehen ist, den man anders als in den meisten Bibliotheksanwendungen nicht anklicken kann, soll wohl vortäuschen, dass ein dauerhafter Zugriff unter diesem URN möglich ist (andernorts als Permalinks bekannt). Die wenigsten werden die Mühe auf sich nehmen, unter
http://nbn-resolving.de/
nachzuschauen, ob die URNs auch funktionieren. DAS IST IN DER REGEL NICHT DER FALL!
StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 2403
The URN urn:nbn:de:stab-a99d1cac-e601-48d4-9a55-39645e501cf29 is not registered at the German National Library
StAN Rst. Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien, Urkunden 247
The URN urn:nbn:de:stab-6a1d8c5a-df77-4d43-b4d1-ade9334668320 is not registered at the German National Library
BayHStA, Bayern Urkunden 4234/ d
The URN urn:nbn:de:stab-58b38f00-e329-4817-bf3e-691b08d175dd2 is not registered at the German National Library
Ich kann nicht abschätzen, welcher Anteil von URNs nicht registriert ist, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen, sind es sehr viele.
Hat man aber diese Hürde genommen, so bedeutet das nicht, dass die Weiterleitung des NBN-Resolvers auf eine sinnvolle Internetadresse erfolgt. Man sieht dann anscheinend immer nur einen Viewer, der das Laden eines Bilds ankündigt. Es lädt aber kein Bild, was bei einem einfachen Findbucheintrag ja auch nicht nötig ist.
Liebe GDA, Euer verantwortungsloses Treiben beschädigt das Vertrauen in die Nutzung von Persistent Identifyer im Archivbereich. URNs sind kein Spielzeug, mit dem man arglose Anwender erst einmal monatelang in die Irre schickt.

Dass dort jeder Eintrag mit einem URN versehen ist, den man anders als in den meisten Bibliotheksanwendungen nicht anklicken kann, soll wohl vortäuschen, dass ein dauerhafter Zugriff unter diesem URN möglich ist (andernorts als Permalinks bekannt). Die wenigsten werden die Mühe auf sich nehmen, unter
http://nbn-resolving.de/
nachzuschauen, ob die URNs auch funktionieren. DAS IST IN DER REGEL NICHT DER FALL!
StAA, Fürststift Kempten, Archiv Akten 2403
The URN urn:nbn:de:stab-a99d1cac-e601-48d4-9a55-39645e501cf29 is not registered at the German National Library
StAN Rst. Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien, Urkunden 247
The URN urn:nbn:de:stab-6a1d8c5a-df77-4d43-b4d1-ade9334668320 is not registered at the German National Library
BayHStA, Bayern Urkunden 4234/ d
The URN urn:nbn:de:stab-58b38f00-e329-4817-bf3e-691b08d175dd2 is not registered at the German National Library
Ich kann nicht abschätzen, welcher Anteil von URNs nicht registriert ist, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen, sind es sehr viele.
Hat man aber diese Hürde genommen, so bedeutet das nicht, dass die Weiterleitung des NBN-Resolvers auf eine sinnvolle Internetadresse erfolgt. Man sieht dann anscheinend immer nur einen Viewer, der das Laden eines Bilds ankündigt. Es lädt aber kein Bild, was bei einem einfachen Findbucheintrag ja auch nicht nötig ist.
Liebe GDA, Euer verantwortungsloses Treiben beschädigt das Vertrauen in die Nutzung von Persistent Identifyer im Archivbereich. URNs sind kein Spielzeug, mit dem man arglose Anwender erst einmal monatelang in die Irre schickt.

KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 16:27 - Rubrik: Erschließung
Service Temporarily Unavailable
Laut Google-Cache darin:
"17/5720 Dringlichkeitsantrag vom 11.03.2015, veröffentlicht am 13.03.2015 der Abgeordneten Markus Rinderspacher, Isabell Zacharias, Martina Fehlner u. a. und Fraktion SPD
Bücherverkauf des Museums Otto Schäfer in Schweinfurt"
Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=otto+sch%C3%A4fer
Laut Google-Cache darin:
"17/5720 Dringlichkeitsantrag vom 11.03.2015, veröffentlicht am 13.03.2015 der Abgeordneten Markus Rinderspacher, Isabell Zacharias, Martina Fehlner u. a. und Fraktion SPD
Bücherverkauf des Museums Otto Schäfer in Schweinfurt"
Siehe hier:
http://archiv.twoday.net/search?q=otto+sch%C3%A4fer
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Ach, die Vorlage ist von Grandville http://t.co/If5PHW6Cia S. 134. DER konnte zeichnen! Holleähnlich schnibbeln sie Konfetti.
— holio ✏ (@holiode) 14. März 2015
KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 15:39 - Rubrik: Unterhaltung
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"Man braucht eine Homepage, teilt relevante Inhalte über Twitter mit, räsoniert auf Tumblr, bloggt seine Lesefrüchte zusammen mit kurzen wissenschaftlichen Texten und zeigt auf Instagram, wie bunt die Welt ist. Mit Facebook und Xing sollte man nicht seine Zeit verschwenden. Mendeley und Co. kann man vielleicht noch entdecken. Und wenn man alles richtig gemacht hat, kommt Wikipedia am Ende von ganz alleine …"
http://esteinhauer.tumblr.com/post/112721724300/social-media-strategie
http://esteinhauer.tumblr.com/post/112721724300/social-media-strategie
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"Als Nutzer fremder Fotografien, d.h. als Verwerter, ist man verpflichtet, sich umfassend nach den erforderlichen Rechten zu erkundigen (Prüfungspflicht). Werden Rechte übertragen, so genügt es in aller Regel nicht, sich auf Zusicherungen hinsichtlich des Bestands und Umfangs der Rechte sowie der Übertragungsbefugnis zu verlassen. Vielmehr muss der Verwerter die Kette der einzelnen Rechtsübertragungen vollständig überprüfen"
http://medienundmarken.de/newsreader/items/online-nutzung-fremder-fotografien-strenge-sorgfaltsanforderungen-beachten.html
Ein völlig abwegiges Urteil, das aber leider auf der Linie der bisherigen Rechtsprechung liegt. Zu den Implikationen für Bilder unter freier Lizenz:
http://archiv.twoday.net/stories/156273535/
http://medienundmarken.de/newsreader/items/online-nutzung-fremder-fotografien-strenge-sorgfaltsanforderungen-beachten.html
Ein völlig abwegiges Urteil, das aber leider auf der Linie der bisherigen Rechtsprechung liegt. Zu den Implikationen für Bilder unter freier Lizenz:
http://archiv.twoday.net/stories/156273535/
KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 15:27 - Rubrik: Archivrecht
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Im SPIEGEL 12/2015, S. 100 steht ein Bericht über das Sound Archive der British Library.
"Sie sind Archivare. Das Sammeln und Systematisieren ist ihre Mission. Sie arbeiten für künftige Generationen, sie glauben an die Menschheit und die Zukunft, und vielleicht sind es solche Leute, die die Welt zusammenhalten".
Zum Archiv:
http://www.bl.uk/reshelp/bldept/soundarch/about/soundarchive.html
"Sie sind Archivare. Das Sammeln und Systematisieren ist ihre Mission. Sie arbeiten für künftige Generationen, sie glauben an die Menschheit und die Zukunft, und vielleicht sind es solche Leute, die die Welt zusammenhalten".
Zum Archiv:
http://www.bl.uk/reshelp/bldept/soundarch/about/soundarchive.html
KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 15:13 - Rubrik: Musikarchive
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DJ Westbam wendet sich im SPIEGEL 12/2005, S. 120 aus Anlass des Urteils gegen Williams/Thicke
http://archiv.twoday.net/stories/1022405985/
gegen den "naiven Kunstbegriff, dass ein Künstler seine Werke aus dem Nichts schafft".

http://archiv.twoday.net/stories/1022405985/
gegen den "naiven Kunstbegriff, dass ein Künstler seine Werke aus dem Nichts schafft".

KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 14:58 - Rubrik: Archivrecht
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http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-7964-4.htm
Ich habe die im November 2014 erschienene Dissertation von Heidrun Franz über Marcus Schinnagel, dem ich im April 2014 einen biographischen Beitrag widmete
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1615
noch nicht gesehen. Sie ist mit rund 130 Euro sehr teuer und bislang laut KVK bislang nur unzulänglich in den wissenschaftlichen Bibliotheken verbreitet. Da es um das Petershausener Kompendium geht, ist die Zurückhaltung der UB Konstanz und der BLB Karlsruhe nicht verständlich. Die Arbeit müsste natürlich auch in der UB Heidelberg (Sammelgebiet Kunstgeschichte) stehen. HEBIS hat keinen einzigen Nachweis.
Ich habe die im November 2014 erschienene Dissertation von Heidrun Franz über Marcus Schinnagel, dem ich im April 2014 einen biographischen Beitrag widmete
http://frueheneuzeit.hypotheses.org/1615
noch nicht gesehen. Sie ist mit rund 130 Euro sehr teuer und bislang laut KVK bislang nur unzulänglich in den wissenschaftlichen Bibliotheken verbreitet. Da es um das Petershausener Kompendium geht, ist die Zurückhaltung der UB Konstanz und der BLB Karlsruhe nicht verständlich. Die Arbeit müsste natürlich auch in der UB Heidelberg (Sammelgebiet Kunstgeschichte) stehen. HEBIS hat keinen einzigen Nachweis.
KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 01:21 - Rubrik: Bibliothekswesen
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KlausGraf - am Samstag, 14. März 2015, 00:03 - Rubrik: Kommunalarchive
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Im neuen interaktiven Angebot der BBC kann man auch die Turner-Ausstellung virtuell besuchen:
http://www.bbc.co.uk/taster/projects/turner-master-or-maverick
http://www.bbc.co.uk/taster/projects/turner-master-or-maverick
KlausGraf - am Freitag, 13. März 2015, 23:59 - Rubrik: Museumswesen
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http://www.skany.koszalin.ap.gov.pl/index.php/de/zasoby-on-line.html
Via
http://pommerscher-greif.de/nachrichtenleser_a/archiv-koeslin.html

Via
http://pommerscher-greif.de/nachrichtenleser_a/archiv-koeslin.html

KlausGraf - am Freitag, 13. März 2015, 20:29 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://digi-alt.ub.hu-berlin.de/viewer/resolver?urn=urn%3Anbn%3Ade%3Akobv%3A11-d-3116679
Bisher stehen 4 Bände dieser ab 1955 erschienenen Zeitschrift zur Verfügung.
Bisher stehen 4 Bände dieser ab 1955 erschienenen Zeitschrift zur Verfügung.
KlausGraf - am Freitag, 13. März 2015, 20:19 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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http://query.staatsarchiv.bs.ch/query/detail.aspx?ID=1107045
http://www.staatsarchiv.bs.ch/news/2015-03-12-mandate-online.html
"Ab sofort sind über 1200 sogenannte Mandate aus der Zeit zwischen 1492 und 1797 online im Archivkatalog einsehbar. "
Auch etwas für Freunde der Einblattdrucke ...

http://www.staatsarchiv.bs.ch/news/2015-03-12-mandate-online.html
"Ab sofort sind über 1200 sogenannte Mandate aus der Zeit zwischen 1492 und 1797 online im Archivkatalog einsehbar. "
Auch etwas für Freunde der Einblattdrucke ...

KlausGraf - am Freitag, 13. März 2015, 20:05 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Ulla Williams hat in "Predigt im Kontext" (2013) [1] auf den Wiener Gelehrten Johannes Fluck (auch Fluk oder ähnlich) aus Pfullendorf aufmerksam gemacht, von dem einige Textstücke in die deutschsprachigen Predigten des sogenannten Nikolaus-von-Dinkelsbühl-Redaktors eingegangen sind. [2]. Ich fasse ihre Darstellung seiner Vita zusammen.
Da Fluck 1389 in Wien immatrikuliert wurde, dürfte er um 1370/75 geboren worden sein. Er stammte aus Pfullendorf. In der Artistenfakultät erscheint er ab 1392 als Magister regens. Ihr Dekan war er 1398 und 1409. Nachdem er 1413 den theologischen Doktorgrad erlangt hatte, war er 1416-1418 Dekan der theologischen Fakultät, 1409 und 1413 auch Rektor der Universität. Ab 1411 war er Kanoniker an der Wiener Stephanskirche [3], ab 1423 Pfarrer in Perchtoldsdorf [4]. Fluck soll 1436 gestorben sein [5].
Nach dem Motto "Regionalia non leguntur" (Franz Staab) [6] hat Williams nicht zur Kenntnis genommen, dass Johann Schupp in der Bodensee-Chronik 1937 Fluck bereits einen Aufsatz gewidmet hatte. [7] Von Bedeutung sind die gründlichen archivalischen Recherchen Schupps zu der von Fluck in seiner Heimatstadt gestifteten Pfründe. Am 15. Mai 1431 vermachte Fluck der Stadt Pfullendorf testamentarisch insgesamt 318,5 Gulden zur Errichtung einer donnerstäglichen Messe auf dem Oswaldsaltar der Pfarrkirche, die nach dem Fronleichnamsritus gefeiert werden sollte. Es handelte sich um Außenstände von Personen des Bodenseeraums: Jodokus Gegging, Bürger zu Pfullendorf (60 fl.), Ulrich Griner genannt David Rösch, Bürger zu Überlingen (60 fl.), Johannes Besserer, Bürger zu Überlingen (70fl.) und Magister Oswald Brütsch (111 fl.). Zugleich stiftete Fluck eine neue silbervergoldete Monstranz zur sakramentalen Prozession, einen vergoldeten und mit Edelsteinen besetzten Kelch samt Patene, zwei silberne Messkännchen und ein "Umbrale" [8] mit seidengestickten Bildern und gewürfelt aus kostbaren "Guttulae".
Die eigentliche Stiftung durch die Stadt Pfullendorf erfolgte nach Flucks Tod mit Urkunde vom 10. Juli 1458. Zu der "ewig meß und predig ampt" auf dem Oswaldsaltar der Pfullendorfer Pfarrkirche hatten noch andere Bürger Zustiftungen gemacht. In dem Pfullendorfer Seelbuch um 1503 steht nicht nur ein Eintrag für Johannes Fluck, Doktor der Theologie, zum 26. Juni (auch für die Eltern Johannes und Adelheid, deren andere Kinder Heinrich und Anna sowie für eine Christina Fluckin), sondern es finden sich auch etliche Einträge über Stiftungen ab 1431 zugunsten des Pfründners der Fluckenpfründe ("presbyter Fluck"). Die Stadt erwarb (1458 einzeln aufgeführte) Güter zur Ausstattung der Kaplanei, für die Schupp noch einen Benefiziaten im Jahr 1736 nennt. Vom 31. August 1458 datiert die Zustimmung des Konstanzer Generalvikars zur Stiftung der Pfründe.
Den einzigen bekannten deutschsprachigen Text Flucks, einen ganz kurzen Traktat „Über die fünf Wunden Christi“ (Schottenstift Wien Cod. 306), hat freundlicherweise in Form eines Fotos das Archiv des Wiener Schottenstifts veröffentlicht [9]. Da der Abschnitt in Predigten des Nikolaus-von-Dinkelsbühl-Redaktors integriert ist [10], liegt der Schluss auch in diesem Fall nahe, dass der Redaktor eine lateinische Vorlage Flucks übersetzt hat.
Völlig unerforscht ist das lateinische Werk Flucks, das vor allem aus Predigten besteht. Immerhin überliefert die Basler Handschrift F VI 62 eine in Heidelberg überarbeitete Wiener Logikvorlesung Flucks von 1401, 1403 und 1406 [11]. Die wichtigste Predigthandschrift Flucks ist der Wiener Cod. 3746 mit sechs Texten von Fluck [12]. Drei Texte Flucks überliefert eine Handschrift in Kremsmünster (CC 8) [13]. Im Erzbischöfliches Archiv Freiburg im Breisgau, Hs. 36 gibt es ein "Carmen de assumptione BMV" [14]. Weitere lateinische Stücke sind in Admont, Eichstätt und Wien nachgewiesen. [15]
Es würde sich sicher lohnen, sich näher mit dem Werk dieses Wiener Theologen zu befassen. Er hat den Kontakt zu seiner Heimatstadt Pfullendorf gehalten, wo heute kein Straßenname an ihn erinnert.
[1] S. 186f. https://books.google.de/books?id=cM_oBQAAQBAJ&pg=PA186
Fluck-GND:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1012263754
Johannes Fluk (ID: 2147104991), in: RAG, Repertorium Academicum Germanicum
http://www.rag-online.org/gelehrter/id/2147104991
[2] Vgl. auch Freimut Löser: Meister Eckhart in Melk (1999), S. 184
https://books.google.de/books?id=ASQwonaoC8kC&pg=PA184
und
http://pik.ku-eichstaett.de/9146/
[3] Williams hat die mir nicht zugängliche Studie von Hermann Göhler: Das Wiener Kollegiat-, und nachmals Domkapitel zum hl. Stephan in seiner persönlichen Zusammensetzung [...]. Diss. masch. 1932 nicht herangezogen.
[4] Das Datum 1423 nach Otto Riedel:
http://www.perchtoldsdorf.at/images/stories/kultur/Langhaus-Copyright-O-Riedel.pdf
Urkunden von 1416 und 1435 zu Fluck sind erfasst in Monasterium.net
http://monasterium.net/mom/search?q=fluk*&sort=date&arch=
[5] Diese Angabe stützt sich vermutlich auf eine der von Williams zitierten, mir nicht zugänglichen Studien von Uiblein. Zu ergänzen ist die Aufsatzsammlung von Uiblein: Die Universität im Mittelalter (1999), S. 628 (Register)
https://books.google.de/books?id=qc4d4P42eFoC&pg=PA628
Fluck wurde bereits in Aschbachs Universitätsgeschichte behandelt:
https://books.google.de/books?id=kpkaAAAAYAAJ&pg=PA611 (Register)
Zur Wiener Lehre Flucks verdient Beachtung eine deutschsprachige Aufzeichnung um 1403 in Bratislawa ed. Ulrike Bodemann in: Schulliteratur im späten Mittelalter (2000), S. 486
http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00050030_00486.html
Siehe schon
https://archive.org/stream/auctariumchartul01univuoft#page/xxviii/mode/2up/
[6] http://archiv.twoday.net/stories/894827492/
[7] Johannes Schupp: Magister Johannes Fluck aus Pfullendorf als Rektor und Dekan an der Universität Wien und die Schicksale des Fluckenaltars in seiner Vaterstadt. In: Bodensee-Chronik 26 (1937), S. 37-39, 42-44. Für rasche Besorgung von Scans danke ich Maria Effinger. Gern hätte ich mich auch beim Stadtarchiv Pfullendorf (ehranamtlicher Betreuer Peter Herrmann) erkundigt, aber unter der mir von der Telefonzentrale der Stadtverwaltung übermittelten privaten Telefonnummer war niemand zu erreichen, und auf eine Kontaktbitte über die Mail der örtlichen CDU erfolgte keine Reaktion.
[8] http://www.rdklabor.de/wiki/Amikt
[9] http://schotten.hypotheses.org/807
[10] Zur Handschrift
http://www.handschriftencensus.de/7268
http://manuscripta.at/?ID=28768
[11] Ulrike Bodemann/Christoph Dabrowski in: Schulliteratur im späten Mittelalter (wie oben), S. 21f., 42.
[12] http://manuscripta.at/?ID=12520
[13] http://manuscripta.at/?ID=8636
[14] http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90307261,T
[15] Admont, Stiftsbibliothek, Cod. 199: Sermo de sanctu spiritu (für das Basler Konzil)
http://manuscripta.at/diglit/wichner_1888/0138
Eichstätt, UB, st 351: Sermo in coena domini
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90714448,T
Wien, ÖNB, Cod. 3673: Sermones
http://manuscripta.at/?ID=12474
Wien, ÖNB, Cod. 4299: Litterae ad universitatem Pragensem de quibusdam Wiclefi assertis a. 1413
http://manuscripta.at/?ID=12841
Auszüge des Schreibens bei Denis
http://manuscripta.at/diglit/denis_1-2/0493
Nachtrag 17. 3. 2015:
"Die Akten der Theologischen Fakultät der Universität Wien, 1396-1508, ed. Paul UIBLEIN, 2 Bände (Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs, Wien 1978),
dort im Register auf S. 659-660:
"Johannes
[...]
-- Fluk(ch) (Fluck, Fluch). Vgl. AFA I 528. War beim Baseler Konzil. + 1436 in peste (docum.Scot.), vgl. NÖ Landesarch., Cod. 360 (X. Schier) [es folgen die Seitenverweise zu Nennungen in den AFTh]"
Der Verweis "AFA I" meint die Edition von Uiblein der Acta Facultatis Artium [Acta Facultatis Artium Universitatis Vindobonensis 1385-1416, ed. Paul Uiblein (=Publikationen des IfÖG VI. Reihe: Quellen zur Geschichte der Universität Wien, 2. Abteilung, Graz/Wien/Köln 1968)]. Dort findet sich keine Angabe des Todesjahres.
Die ziterte Handschrift von Xystus Schier ist wohl diese: http://manuscripta.at/m1/hs_detail.php?ID=36405 - mehr konnte ich dazu ohne Rückfrage im NÖLA nicht herausfinden.
In der Aufsatzsammlung von Paul Uiblein wird Fluck mehrmals genannt, jedoch ohne Angabe eines Todesjahres.
Ebenso ist in der Dissertation von Hermann Göhler ein Todesjahr nicht erwähnt." (Mitteilung des Universitätsarchivs Wien, Thomas Maisel)
#forschung
Da Fluck 1389 in Wien immatrikuliert wurde, dürfte er um 1370/75 geboren worden sein. Er stammte aus Pfullendorf. In der Artistenfakultät erscheint er ab 1392 als Magister regens. Ihr Dekan war er 1398 und 1409. Nachdem er 1413 den theologischen Doktorgrad erlangt hatte, war er 1416-1418 Dekan der theologischen Fakultät, 1409 und 1413 auch Rektor der Universität. Ab 1411 war er Kanoniker an der Wiener Stephanskirche [3], ab 1423 Pfarrer in Perchtoldsdorf [4]. Fluck soll 1436 gestorben sein [5].
Nach dem Motto "Regionalia non leguntur" (Franz Staab) [6] hat Williams nicht zur Kenntnis genommen, dass Johann Schupp in der Bodensee-Chronik 1937 Fluck bereits einen Aufsatz gewidmet hatte. [7] Von Bedeutung sind die gründlichen archivalischen Recherchen Schupps zu der von Fluck in seiner Heimatstadt gestifteten Pfründe. Am 15. Mai 1431 vermachte Fluck der Stadt Pfullendorf testamentarisch insgesamt 318,5 Gulden zur Errichtung einer donnerstäglichen Messe auf dem Oswaldsaltar der Pfarrkirche, die nach dem Fronleichnamsritus gefeiert werden sollte. Es handelte sich um Außenstände von Personen des Bodenseeraums: Jodokus Gegging, Bürger zu Pfullendorf (60 fl.), Ulrich Griner genannt David Rösch, Bürger zu Überlingen (60 fl.), Johannes Besserer, Bürger zu Überlingen (70fl.) und Magister Oswald Brütsch (111 fl.). Zugleich stiftete Fluck eine neue silbervergoldete Monstranz zur sakramentalen Prozession, einen vergoldeten und mit Edelsteinen besetzten Kelch samt Patene, zwei silberne Messkännchen und ein "Umbrale" [8] mit seidengestickten Bildern und gewürfelt aus kostbaren "Guttulae".
Die eigentliche Stiftung durch die Stadt Pfullendorf erfolgte nach Flucks Tod mit Urkunde vom 10. Juli 1458. Zu der "ewig meß und predig ampt" auf dem Oswaldsaltar der Pfullendorfer Pfarrkirche hatten noch andere Bürger Zustiftungen gemacht. In dem Pfullendorfer Seelbuch um 1503 steht nicht nur ein Eintrag für Johannes Fluck, Doktor der Theologie, zum 26. Juni (auch für die Eltern Johannes und Adelheid, deren andere Kinder Heinrich und Anna sowie für eine Christina Fluckin), sondern es finden sich auch etliche Einträge über Stiftungen ab 1431 zugunsten des Pfründners der Fluckenpfründe ("presbyter Fluck"). Die Stadt erwarb (1458 einzeln aufgeführte) Güter zur Ausstattung der Kaplanei, für die Schupp noch einen Benefiziaten im Jahr 1736 nennt. Vom 31. August 1458 datiert die Zustimmung des Konstanzer Generalvikars zur Stiftung der Pfründe.
Den einzigen bekannten deutschsprachigen Text Flucks, einen ganz kurzen Traktat „Über die fünf Wunden Christi“ (Schottenstift Wien Cod. 306), hat freundlicherweise in Form eines Fotos das Archiv des Wiener Schottenstifts veröffentlicht [9]. Da der Abschnitt in Predigten des Nikolaus-von-Dinkelsbühl-Redaktors integriert ist [10], liegt der Schluss auch in diesem Fall nahe, dass der Redaktor eine lateinische Vorlage Flucks übersetzt hat.
Völlig unerforscht ist das lateinische Werk Flucks, das vor allem aus Predigten besteht. Immerhin überliefert die Basler Handschrift F VI 62 eine in Heidelberg überarbeitete Wiener Logikvorlesung Flucks von 1401, 1403 und 1406 [11]. Die wichtigste Predigthandschrift Flucks ist der Wiener Cod. 3746 mit sechs Texten von Fluck [12]. Drei Texte Flucks überliefert eine Handschrift in Kremsmünster (CC 8) [13]. Im Erzbischöfliches Archiv Freiburg im Breisgau, Hs. 36 gibt es ein "Carmen de assumptione BMV" [14]. Weitere lateinische Stücke sind in Admont, Eichstätt und Wien nachgewiesen. [15]
Es würde sich sicher lohnen, sich näher mit dem Werk dieses Wiener Theologen zu befassen. Er hat den Kontakt zu seiner Heimatstadt Pfullendorf gehalten, wo heute kein Straßenname an ihn erinnert.
[1] S. 186f. https://books.google.de/books?id=cM_oBQAAQBAJ&pg=PA186
Fluck-GND:
http://beacon.findbuch.de/seealso/pnd-aks?format=sources&id=1012263754
Johannes Fluk (ID: 2147104991), in: RAG, Repertorium Academicum Germanicum
http://www.rag-online.org/gelehrter/id/2147104991
[2] Vgl. auch Freimut Löser: Meister Eckhart in Melk (1999), S. 184
https://books.google.de/books?id=ASQwonaoC8kC&pg=PA184
und
http://pik.ku-eichstaett.de/9146/
[3] Williams hat die mir nicht zugängliche Studie von Hermann Göhler: Das Wiener Kollegiat-, und nachmals Domkapitel zum hl. Stephan in seiner persönlichen Zusammensetzung [...]. Diss. masch. 1932 nicht herangezogen.
[4] Das Datum 1423 nach Otto Riedel:
http://www.perchtoldsdorf.at/images/stories/kultur/Langhaus-Copyright-O-Riedel.pdf
Urkunden von 1416 und 1435 zu Fluck sind erfasst in Monasterium.net
http://monasterium.net/mom/search?q=fluk*&sort=date&arch=
[5] Diese Angabe stützt sich vermutlich auf eine der von Williams zitierten, mir nicht zugänglichen Studien von Uiblein. Zu ergänzen ist die Aufsatzsammlung von Uiblein: Die Universität im Mittelalter (1999), S. 628 (Register)
https://books.google.de/books?id=qc4d4P42eFoC&pg=PA628
Fluck wurde bereits in Aschbachs Universitätsgeschichte behandelt:
https://books.google.de/books?id=kpkaAAAAYAAJ&pg=PA611 (Register)
Zur Wiener Lehre Flucks verdient Beachtung eine deutschsprachige Aufzeichnung um 1403 in Bratislawa ed. Ulrike Bodemann in: Schulliteratur im späten Mittelalter (2000), S. 486
http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00050030_00486.html
Siehe schon
https://archive.org/stream/auctariumchartul01univuoft#page/xxviii/mode/2up/
[6] http://archiv.twoday.net/stories/894827492/
[7] Johannes Schupp: Magister Johannes Fluck aus Pfullendorf als Rektor und Dekan an der Universität Wien und die Schicksale des Fluckenaltars in seiner Vaterstadt. In: Bodensee-Chronik 26 (1937), S. 37-39, 42-44. Für rasche Besorgung von Scans danke ich Maria Effinger. Gern hätte ich mich auch beim Stadtarchiv Pfullendorf (ehranamtlicher Betreuer Peter Herrmann) erkundigt, aber unter der mir von der Telefonzentrale der Stadtverwaltung übermittelten privaten Telefonnummer war niemand zu erreichen, und auf eine Kontaktbitte über die Mail der örtlichen CDU erfolgte keine Reaktion.
[8] http://www.rdklabor.de/wiki/Amikt
[9] http://schotten.hypotheses.org/807
[10] Zur Handschrift
http://www.handschriftencensus.de/7268
http://manuscripta.at/?ID=28768
[11] Ulrike Bodemann/Christoph Dabrowski in: Schulliteratur im späten Mittelalter (wie oben), S. 21f., 42.
[12] http://manuscripta.at/?ID=12520
[13] http://manuscripta.at/?ID=8636
[14] http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90307261,T
[15] Admont, Stiftsbibliothek, Cod. 199: Sermo de sanctu spiritu (für das Basler Konzil)
http://manuscripta.at/diglit/wichner_1888/0138
Eichstätt, UB, st 351: Sermo in coena domini
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/dokumente/html/obj90714448,T
Wien, ÖNB, Cod. 3673: Sermones
http://manuscripta.at/?ID=12474
Wien, ÖNB, Cod. 4299: Litterae ad universitatem Pragensem de quibusdam Wiclefi assertis a. 1413
http://manuscripta.at/?ID=12841
Auszüge des Schreibens bei Denis
http://manuscripta.at/diglit/denis_1-2/0493
Nachtrag 17. 3. 2015:
"Die Akten der Theologischen Fakultät der Universität Wien, 1396-1508, ed. Paul UIBLEIN, 2 Bände (Verband der Wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs, Wien 1978),
dort im Register auf S. 659-660:
"Johannes
[...]
-- Fluk(ch) (Fluck, Fluch). Vgl. AFA I 528. War beim Baseler Konzil. + 1436 in peste (docum.Scot.), vgl. NÖ Landesarch., Cod. 360 (X. Schier) [es folgen die Seitenverweise zu Nennungen in den AFTh]"
Der Verweis "AFA I" meint die Edition von Uiblein der Acta Facultatis Artium [Acta Facultatis Artium Universitatis Vindobonensis 1385-1416, ed. Paul Uiblein (=Publikationen des IfÖG VI. Reihe: Quellen zur Geschichte der Universität Wien, 2. Abteilung, Graz/Wien/Köln 1968)]. Dort findet sich keine Angabe des Todesjahres.
Die ziterte Handschrift von Xystus Schier ist wohl diese: http://manuscripta.at/m1/hs_detail.php?ID=36405 - mehr konnte ich dazu ohne Rückfrage im NÖLA nicht herausfinden.
In der Aufsatzsammlung von Paul Uiblein wird Fluck mehrmals genannt, jedoch ohne Angabe eines Todesjahres.
Ebenso ist in der Dissertation von Hermann Göhler ein Todesjahr nicht erwähnt." (Mitteilung des Universitätsarchivs Wien, Thomas Maisel)
#forschung
KlausGraf - am Freitag, 13. März 2015, 16:52 - Rubrik: Kodikologie
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Nähere Angaben finden sich in der Stellenausschreibung der Stadt:
https://www.bewerbungen-schorndorf.de/ausschreibungen/222.pdf
Der zukünftige Stelleninhaber wäre auch Hüter eines schönen Archivbaus, mehr dazu hier:
http://archiv.twoday.net/stories/11532232/
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xksx - am Freitag, 13. März 2015, 09:50 - Rubrik: Personalia
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