1. Fall Veronica Saß (Tochter von Edmund Stoiber)
Der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Konstanz hat in seiner Sitzung am Nachmittag des 10. Mai 2011 beschlossen, einen an der Universität Konstanz verliehenen Doktorgrad zu entziehen. Nach umfassender Prüfung der Dissertation kam der Ausschuss zum Ergebnis, dass erhebliche Teile der Arbeit Plagiate darstellen. Nachdem die Frist für das Einholen von Stellungnahmen abgelaufen war, kam der Promotionsausschuss des Fachbereichs in dieser Woche erneut zusammen.
Die Überprüfung der Doktorarbeit „Regulierung im Mobilfunk“ von Frau Veronica Saß wurde eingeleitet, nachdem die Universität Konstanz am 14. Februar 2011 Kenntnis von entsprechenden Vorwürfen erhalten hatte.
http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2011/52/
[Update: Frau Saß will dagegen vorgehen:
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/veronika-sass-stoibers-tochter-schreibt-40-seiten-wortwoertliches-plagiat_aid_626593.html ]
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=veronica
2. Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg: Uni Bayreuth legt Abschlussbericht vor
http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf
"Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher
Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat."
Und weiter:
"Wer jahrelang akzeptiert, dass er Sorgfaltsstandards nicht einhält, handelt nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich, weil er die Sorgfaltswidrigkeit zum bewussten Arbeitsstil erhebt."
Nicht überzeugend: Eine Mitverantwortung des Doktorvaters Häberle und des Zweitgutachters wird ausgeschlossen.
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
3. Silvana Koch-Mehrin tritt von ihren Ämtern zurück
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article13366497/Koch-Mehrin-auch-nach-Ruecktritt-unter-Druck.html
Die Universität Heidelberg prüft.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=silvana
4. Matthias Pröfrock (MdL) führt Doktortitel vorerst nicht mehr
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/hochschule_artikel,-CDU-Abgeordneter-fuehrt-Doktortitel-vorerst-nicht-mehr-_arid,133841.html
Die Universität Tübingen prüft.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16551103/
5. Einer Fachhochschulprofessorin wurde der Doktorgrad aberkannt
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/in-deutschland-purzeln-die-doktorgrade/
http://www.fr-online.de/rhein-main/dozentin-verliert-doktor-titel/-/1472796/8382038/-/
VG Darmstadt Az: 3 K 899/10.DA
[Bislang nur Zusammenfassungen, nicht rechtskräftig: http://goo.gl/jnKc9 = dejure.org]
6. Weiteres
Stefan Weber nennt den gestrigen 11. Mai einen denkwürdigen Tag (weitere Hinweise u.a. zu Grasser)
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/ein-denkwurdiger-tag/
GuttenPlagWiki für Grimme Online Award nominiert
http://www.heise.de/newsticker/meldung/GuttenPlag-Wiki-fuer-Grimme-Online-Award-nominiert-1241506.html
[Siehe dazu auch:
http://meedia.de/internet/der-wiki-club-vor-dem-doktoren-zittern/2011/05/12.html ]
Überlegungen der Alpenblogger
http://weblog.hist.net/archives/5373
Antrag der SPD
http://wisspub.net/2011/05/11/kampf-gegen-wissenschaftliches-fehlverhalten-aufnehmen/
"Leider berücksichtigt auch die SPD nicht das Potenzial von Open Access zur Aufdeckung und Vermeidung von Plagiaten und Fälschungen."
http://archiv.twoday.net/stories/14645329/
Meldung von urheberrecht.org
http://www.urheberrecht.org/news/4271/
"Mit der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch unrichtige Plagiatsvorwürfe hat sich das LG Hamburg in einer aktuellen Entscheidung auseinandergesetzt (Urteil vom 21. Januar 2011, Az. 324 O 358/10 [...]). Die Plagiatsvorwürfe des Beklagten wertet das LG Hamburg insgesamt als Tatsachenbehauptungen, welche sich bei einem Vergleich des beanstandeten juristischen Kommentars mit der vom Beklagten angegeben Referenz als unwahr herausgestellt hätten. Das LG Hamburg räumte in seiner Abwägung daher dem Persönlichkeitsrecht des Klägers gegenüber der Wissenschaftsfreiheit des Beklagten den Vorrang ein."
Zum Casus Rieble siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16586086/
(RSS)
Foto: http://www.medien-sport-politik.de
Der Promotionsausschuss des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Konstanz hat in seiner Sitzung am Nachmittag des 10. Mai 2011 beschlossen, einen an der Universität Konstanz verliehenen Doktorgrad zu entziehen. Nach umfassender Prüfung der Dissertation kam der Ausschuss zum Ergebnis, dass erhebliche Teile der Arbeit Plagiate darstellen. Nachdem die Frist für das Einholen von Stellungnahmen abgelaufen war, kam der Promotionsausschuss des Fachbereichs in dieser Woche erneut zusammen.
Die Überprüfung der Doktorarbeit „Regulierung im Mobilfunk“ von Frau Veronica Saß wurde eingeleitet, nachdem die Universität Konstanz am 14. Februar 2011 Kenntnis von entsprechenden Vorwürfen erhalten hatte.
http://www.aktuelles.uni-konstanz.de/presseinformationen/2011/52/
[Update: Frau Saß will dagegen vorgehen:
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/veronika-sass-stoibers-tochter-schreibt-40-seiten-wortwoertliches-plagiat_aid_626593.html ]
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=veronica
2. Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg: Uni Bayreuth legt Abschlussbericht vor
http://www.uni-bayreuth.de/presse/info/2011/Bericht_der_Kommission_m__Anlagen_10_5_2011_.pdf
"Nach eingehender Würdigung der gegen seine Dissertationsschrift erhobenen Vorwürfe stellt die Kommission fest, dass Herr Frhr. zu Guttenberg die Standards guter wissenschaftlicher
Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht hat."
Und weiter:
"Wer jahrelang akzeptiert, dass er Sorgfaltsstandards nicht einhält, handelt nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich, weil er die Sorgfaltswidrigkeit zum bewussten Arbeitsstil erhebt."
Nicht überzeugend: Eine Mitverantwortung des Doktorvaters Häberle und des Zweitgutachters wird ausgeschlossen.
Siehe hier
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
3. Silvana Koch-Mehrin tritt von ihren Ämtern zurück
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article13366497/Koch-Mehrin-auch-nach-Ruecktritt-unter-Druck.html
Die Universität Heidelberg prüft.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=silvana
4. Matthias Pröfrock (MdL) führt Doktortitel vorerst nicht mehr
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/hochschule_artikel,-CDU-Abgeordneter-fuehrt-Doktortitel-vorerst-nicht-mehr-_arid,133841.html
Die Universität Tübingen prüft.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16551103/
5. Einer Fachhochschulprofessorin wurde der Doktorgrad aberkannt
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/in-deutschland-purzeln-die-doktorgrade/
http://www.fr-online.de/rhein-main/dozentin-verliert-doktor-titel/-/1472796/8382038/-/
VG Darmstadt Az: 3 K 899/10.DA
[Bislang nur Zusammenfassungen, nicht rechtskräftig: http://goo.gl/jnKc9 = dejure.org]
6. Weiteres
Stefan Weber nennt den gestrigen 11. Mai einen denkwürdigen Tag (weitere Hinweise u.a. zu Grasser)
http://plagiatsgutachten.de/blog.php/ein-denkwurdiger-tag/
GuttenPlagWiki für Grimme Online Award nominiert
http://www.heise.de/newsticker/meldung/GuttenPlag-Wiki-fuer-Grimme-Online-Award-nominiert-1241506.html
[Siehe dazu auch:
http://meedia.de/internet/der-wiki-club-vor-dem-doktoren-zittern/2011/05/12.html ]
Überlegungen der Alpenblogger
http://weblog.hist.net/archives/5373
Antrag der SPD
http://wisspub.net/2011/05/11/kampf-gegen-wissenschaftliches-fehlverhalten-aufnehmen/
"Leider berücksichtigt auch die SPD nicht das Potenzial von Open Access zur Aufdeckung und Vermeidung von Plagiaten und Fälschungen."
http://archiv.twoday.net/stories/14645329/
Meldung von urheberrecht.org
http://www.urheberrecht.org/news/4271/
"Mit der Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch unrichtige Plagiatsvorwürfe hat sich das LG Hamburg in einer aktuellen Entscheidung auseinandergesetzt (Urteil vom 21. Januar 2011, Az. 324 O 358/10 [...]). Die Plagiatsvorwürfe des Beklagten wertet das LG Hamburg insgesamt als Tatsachenbehauptungen, welche sich bei einem Vergleich des beanstandeten juristischen Kommentars mit der vom Beklagten angegeben Referenz als unwahr herausgestellt hätten. Das LG Hamburg räumte in seiner Abwägung daher dem Persönlichkeitsrecht des Klägers gegenüber der Wissenschaftsfreiheit des Beklagten den Vorrang ein."
Zum Casus Rieble siehe auch
http://archiv.twoday.net/stories/16586086/
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:48 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.allianzinitiative.de/fileadmin/user_upload/2011-04-04_allianz.pdf
Überzeugend wird für Open Access gegen die Verlags-Lobby Partei ergriffen!
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Überzeugend wird für Open Access gegen die Verlags-Lobby Partei ergriffen!
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:39 - Rubrik: Open Access
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http://opac.yale.edu/news/article.aspx?id=8544
http://discover.odai.yale.edu
Leider liest man allzu oft: Bild nicht verfügbar.
(RSS)
Update: Ich hätte auf die bemerkenswerte Freigabe der Nutzung hinweisen sollen: "As works in these collections become digitized, the museums and libraries will make those images that are in the public domain freely accessible. In a departure from established convention, no license will be required for the transmission of the images and no limitations will be imposed on their use. The result is that scholars, artists, students, and citizens the world over will be able to use these collections for study, publication, teaching and inspiration."
Übrigens ist http://beinecke.library.yale.edu/digitallibrary/ (noch?) nicht integriert.

http://discover.odai.yale.edu
Leider liest man allzu oft: Bild nicht verfügbar.
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Update: Ich hätte auf die bemerkenswerte Freigabe der Nutzung hinweisen sollen: "As works in these collections become digitized, the museums and libraries will make those images that are in the public domain freely accessible. In a departure from established convention, no license will be required for the transmission of the images and no limitations will be imposed on their use. The result is that scholars, artists, students, and citizens the world over will be able to use these collections for study, publication, teaching and inspiration."
Übrigens ist http://beinecke.library.yale.edu/digitallibrary/ (noch?) nicht integriert.
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:29 - Rubrik: Bildquellen
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Unfassbar:
http://opendotdotdot.blogspot.com/2011/05/portugal-to-make-cc-licences-illegal.html
Update:
http://kluwercopyrightblog.com/2011/05/12/a-wolf-in-sheeps-clothing-the-new-portuguese-proposal-on-private-copying-levies/
(RSS)
http://opendotdotdot.blogspot.com/2011/05/portugal-to-make-cc-licences-illegal.html
Update:
http://kluwercopyrightblog.com/2011/05/12/a-wolf-in-sheeps-clothing-the-new-portuguese-proposal-on-private-copying-levies/
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:26 - Rubrik: Archivrecht
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Ein Kommentar von "Nemissinmo" in netbib plädiert dafür, die Ermittlung der Sterbedaten der Autoren der Allgemeinheit zu übertragen:
http://log.netbib.de/archives/2011/05/12/kulturstaatsminister-wirtschaft-an-digitalisierungskosten-beteiligen/comment-page-1/#comment-47786
Gute Idee, aber so innovativ sind die deutschen Bibliotheken nicht!
(RSS)
http://log.netbib.de/archives/2011/05/12/kulturstaatsminister-wirtschaft-an-digitalisierungskosten-beteiligen/comment-page-1/#comment-47786
Gute Idee, aber so innovativ sind die deutschen Bibliotheken nicht!
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:20 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://blog.kooptech.de/2011/05/wo-sind-die-metadaten-in-grauer-literatur/
Ich habe in den letzten zwei Monaten rund 200 Titel in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi eingepflegt. Und bei allen Dokumenten aus dem Netz (n=54) – bis auf ein einziges (von einer Frau!) – mangelhafte Metadaten eingelesen. Das betrifft im Netz veröffentlichte Gutachten, Berichte, Dissertationen, Diplomarbeiten: Hier sind die Metadaten in den Dokumenten so schlecht eingepflegt, dass sie schlicht unbrauchbar sind.
(RSS)
Ich habe in den letzten zwei Monaten rund 200 Titel in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi eingepflegt. Und bei allen Dokumenten aus dem Netz (n=54) – bis auf ein einziges (von einer Frau!) – mangelhafte Metadaten eingelesen. Das betrifft im Netz veröffentlichte Gutachten, Berichte, Dissertationen, Diplomarbeiten: Hier sind die Metadaten in den Dokumenten so schlecht eingepflegt, dass sie schlicht unbrauchbar sind.
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:16 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Institutionen können sich wieder bewerben:
http://bibliotheque20.wordpress.com/2011/05/11/la-relance-du-projet-flickrcommons/
(RSS)
http://bibliotheque20.wordpress.com/2011/05/11/la-relance-du-projet-flickrcommons/
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 17:11 - Rubrik: Fotoueberlieferung
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http://chicagoareamedicalarchivists.blogspot.com/
Das Blog weist auf die Website des Wood Library Museum hin, die einige Digitalisate enthält:
http://www.woodlibrarymuseum.org/library_rarebooks.php
(ML)
Das Blog weist auf die Website des Wood Library Museum hin, die einige Digitalisate enthält:
http://www.woodlibrarymuseum.org/library_rarebooks.php
(ML)
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http://infobib.de/blog/2011/05/12/kritische-recherche-fur-journalisten-teil-i/
Immer wieder werden Jubelmeldungen über Produkte wie zum Beispiel die “Onleihe” publiziert. Was mir ein Rätsel ist: Warum wird die Kritik an der Onleihe wirklich so gut wie nirgendwo erwähnt? Können die Herrschaften nicht googeln?
http://www.google.de/search?hl=de&q=onleihe+kritik
(RSS)
Immer wieder werden Jubelmeldungen über Produkte wie zum Beispiel die “Onleihe” publiziert. Was mir ein Rätsel ist: Warum wird die Kritik an der Onleihe wirklich so gut wie nirgendwo erwähnt? Können die Herrschaften nicht googeln?
http://www.google.de/search?hl=de&q=onleihe+kritik
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KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 16:31 - Rubrik: Bibliothekswesen
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http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichkeitsarbeit/bilder_dokumente/02429/index.html.de
(T) MrDarcy87

(T) MrDarcy87

KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 15:44 - Rubrik: Staatsarchive
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http://www.ns-quellen.at/
"Diese Plattform widmet sich dem Thema Vermögensentzug zwischen 1938 und 1945 sowie den Themen Rückstellung und Entschädigung nach 1945."
(RSS) adresscomptoir
"Diese Plattform widmet sich dem Thema Vermögensentzug zwischen 1938 und 1945 sowie den Themen Rückstellung und Entschädigung nach 1945."
(RSS) adresscomptoir
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 15:13 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Das Buch von Piderit 1842 ist online:
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000444C00000000
(RSS)
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB0000444C00000000
(RSS)
KlausGraf - am Donnerstag, 12. Mai 2011, 15:04 - Rubrik: Universitaetsarchive
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Über jeden Verdacht erhaben:
hier finden Sie weder eine Dissertation noch ein Plagiat
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Selbst falsche Fürsten fluchen
hier:
http://archiv.twoday.net/stories/16607619/
Sichern Sie sich ein kostenloses online download Exemplar, bevor es vom Netz genommen wird !
http://vierprinzen.blogspot.com/
hier finden Sie weder eine Dissertation noch ein Plagiat
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Selbst falsche Fürsten fluchen
hier:
http://archiv.twoday.net/stories/16607619/
Sichern Sie sich ein kostenloses online download Exemplar, bevor es vom Netz genommen wird !
http://vierprinzen.blogspot.com/
vom hofe - am Mittwoch, 11. Mai 2011, 16:23 - Rubrik: Unterhaltung
Über ihre Geschichte unterrichtet: M. Flashar, Archäologie und Öffentlichkeit – Universitätssammlungen als kommunale und regionale Antikenmuseen (1999), online:
http://www.archaeologie.uni-freiburg.de/docs/texte/pdfsammlungsgesch (PDF)
Die dort als Fallbeispiel behandelte Freiburger Archäologische Sammlung wurde jetzt neu eröffnet:
http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=190346&action=showDetails
http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2011/pm.2011-05-06.106
Öffnungszeiten der neuen Sammlung: Noch Fehlanzeige! Siehe
http://www.archaeologie.uni-freiburg.de/sammlung
(RSS)
Quelle: http://www.pr.uni-freiburg.de/downloads/archaeologie
http://www.archaeologie.uni-freiburg.de/docs/texte/pdfsammlungsgesch (PDF)
Die dort als Fallbeispiel behandelte Freiburger Archäologische Sammlung wurde jetzt neu eröffnet:
http://www.damals.de/de/4/news.html?aid=190346&action=showDetails
http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2011/pm.2011-05-06.106
Öffnungszeiten der neuen Sammlung: Noch Fehlanzeige! Siehe
http://www.archaeologie.uni-freiburg.de/sammlung
(RSS)
KlausGraf - am Dienstag, 10. Mai 2011, 22:49 - Rubrik: Universitaetsarchive
http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/ein-doktor-ist-schick/
Abschreiben lohnt sich einfach nicht. Du musst so viel Arbeit in ein bombensicheres Plagiat investieren, dass du in der Zeit eigentlich auch eine anständige wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben kannst. Ich denke, diese Botschaft wird beim Lesen auch deutlich.
Siehe auch
http://www.fh-frankfurt.de/de/.media/~schimmel/plagiate_aktuell.pdf
(W)
Abschreiben lohnt sich einfach nicht. Du musst so viel Arbeit in ein bombensicheres Plagiat investieren, dass du in der Zeit eigentlich auch eine anständige wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben kannst. Ich denke, diese Botschaft wird beim Lesen auch deutlich.
Siehe auch
http://www.fh-frankfurt.de/de/.media/~schimmel/plagiate_aktuell.pdf
(W)
KlausGraf - am Dienstag, 10. Mai 2011, 21:13 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.loc.gov/jukebox/
Ich sehe an diesem Rechner immer nur: "This content requires a web browser with Javascript enabled and Adobe Flash Player 10+"
(T)
Ich sehe an diesem Rechner immer nur: "This content requires a web browser with Javascript enabled and Adobe Flash Player 10+"
(T)
KlausGraf - am Dienstag, 10. Mai 2011, 20:46 - Rubrik: Musikarchive
Nicht nur Jörn Borchert findet das beklagenswert:
http://joernborchert.twoday.net/stories/keine-volkskunde-mehr-in-bonn/
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10004&detailid=880051
(T)
http://joernborchert.twoday.net/stories/keine-volkskunde-mehr-in-bonn/
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10004&detailid=880051
(T)
KlausGraf - am Dienstag, 10. Mai 2011, 18:57 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
"Die Unternehmensgeschichte stellt einen Schatz dar, um das Unternehmen gegenüber seinen Mitbewerbern als einmalig und unverwechselbar hervortreten zu lassen. Unternehmensarchive sind die Schatzkammern, die dem Unternehmen zu Image und Authentizität/Glaubwürdigkeit verhelfen können. Unternehmensarchivare sind kreative wie kompetente Führungskräfte, die einen wesentlichen – bisweilen sogar messbaren wirtschaftlichen – Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten können.
Doch noch immer wird allzu viel Potential verkannt, ignoriert, verschenkt … Warum? – Weil Archiven und Archivaren in der Gesellschaft, so auch bei den Entscheidungsträgern in den Unternehmen nach wie vor längst überholt geglaubte Klischees anhaften. Die Veränderungen im Berufsbild, die beispielsweise in Fragen des Records Managements, moderner elektronischer Dokumentenmanagementsysteme, der digitalen Aufbereitung und Langzeitarchivierung der Bestände dem Archivar den IT-Spezialisten und in Fragen des novellierten Urheberrechts juristische Fachkenntnisse abverlangen, haben die Wahrnehmung dennoch nicht entscheidend verändert. So werden Archiv(ar)e nicht allein unterschätzt und diese an sich vergleichsweise preiswerte Ressource völlig unterbewertet. So haben Archiv(ar)e häufig aus einer Rand- und Nischenlage, statt aus zentraler offensiver Position heraus zu agieren. Aber schlimmer noch, glauben die für den Status des Archivs, und damit für die Entfaltung seines Leistungspotentials wichtigen Entscheidungsträger innerhalb des Unternehmens häufig, sich nicht wirklich mit diesem Erfolgsfaktor beschäftigen zu müssen. Diese gängigen Wahrnehmungsmuster allein durch besondere Leistungen des Archivs bzw. der Archivare aufzubrechen, diese Hoffnung greift meist zu kurz. Denn für deren positive Leistungsbilanz sind wiederum die Rahmenbedingungen bei der Leistungserbringung konstitutiv … So fällt es in der Praxis schwer, über Achtungserfolge hinaus zu kommen und diese nachhaltig für eine strukturelle Stärkung des Archivs und wiederum einen möglichen, deutlich höheren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu nutzen.
Was sich dagegen tun lässt? – Eine im Sinne eines „Tue Gutes und rede darüber“ flankierende wie konsequente Überzeugungs-, ja durchaus Lobbyarbeit. Diese hat anzusetzen allen voran bei Personen, Stellen und Gremien, die auf archivrelevante inhaltliche wie finanzielle Entscheidungen unmittelbar oder mittelbar Einfluss nehmen könn(t)en. Die Palette dieser Zielgruppe reicht vom für das Archiv zuständigen Bereichsleiter, Vorstand, … über z.B. den Personalchef bis hin zur Vorstandsgattin … – also gleichermaßen unternehmensinterne wie -externe Personen.
Um hier stärker an Aufmerksamkeit und Einfluss zu gewinnen, bedarf es einer ausgeprägten Imagearbeit. Es gilt, ein positives Bild vom Archiv(ar) und seinem Leistungspotential aufzubauen. D.h. Archiv(ar)e müssen die traditionelle Wahrnehmung überwinden. Dazu müssen sie sich ihrer ganz individuellen Außenwirkung bewusst werden! Archivare haben zudem selbstkritisch daran zu arbeiten, wie sie im positiven Sinn imagebildend tätig werden. Archivare müssen den Anteil am Unternehmenserfolg, den sie zu leisten imstande sind und wie sich dieser Anteil zukünftig zugleich steigern lässt, noch überzeugender als bisher herausstellen.
Damit richtet sich dieser Kurs insbesondere an Leiter von Wirtschaftsarchiven, an Mitarbeiter mit Führungs- und Leitungsverantwortung, aber ebenso an all jene Wirtschaftsarchivare, die für sich und ihr Archiv die Notwendigkeit erkennen, durch ein neues umfassendes strategisches Denken ihr Archiv stärker denn je im Unternehmen zu verankern und so zugleich mit neuem Leben zu erfüllen.
Der Lehrgang setzt sich zusammen aus Vorträgen, Impulsreferaten und Einzelveranstaltungen mit Workshopcharakter. Eine breite Palette relevanter Themen und Arbeitsfelder wird angesprochen. Dementsprechend kommen die ReferentInnen aus unterschiedlichen Bereichen und bewusst nicht allein aus der archivarischen Arbeitspraxis. Das soll dazu anregen, auch veränderte Perspektiven und Sichtweisen zu verstehen und zu nutzen.
Programm
"Mittwoch, 11. Mai 2011
Restaurant Zum Güldenen Schaf, Hauptstr. 115, 69117, Manessesaal (Fon 06221 – 20879)
Zeit
Thema
Dozent 19:00 Gemeinsames Abendessen
20:00
Eröffnung des Lehrgangs – Vorstellungsrunde
Dr. Peter Blum
(Stadtarchiv Heidelberg)
Donnerstag, 12. Mai 2011
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, 2- OG, Großer Ratssaal (Fon 06221 – 5820800)
TeilnehmerInnen werden um 8:10 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 10:00 Keller, Kittel, Kauz … – Aspekte der Wahrnehmung eines Berufsstandes Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein)
Kaffeepause
10:15 – 11:15 Auf den Punkt gebracht: Geschichte(n) statt Archiv Björn Berghausen (Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv)
Kaffeepause
11:30 – 12:30 Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Der Nutzen von Jubiläen für nachhaltige Archivarbeit Rüdiger Borstel M.A./Michael Pohlenz M.A. (Corporate History & Archives, Bayer Business Services GmbH, Leverkusen)
Gemeinsames Mittagessen (Kulturbrauerei, Fon 06221 – 502980)
14:00 – 15:00 Geschichte im Säurebad: Vom Historikerstreit zu Wikileaks Klaus J. Stöhlker (Klaus J. Stöhlker AG, Zürich)
Kaffeepause
15:15-16:15 Archive aufbauen und absichern – Archivische Dienstleistungen entwickeln und an den richtigen Stellen kommunizieren Michael Jurk M.A. (VdW/Eugen-Gutmann-Gesellschaft e.V./Hist. Archiv der Dresdner Bank, Commerzbank AG, Frankfurt)
Kaffeepause
16:30 – 17:30 Kooperationsstrategien oder „facholympischer Dreisprung“: Unternehmensgeschichte im Wechselspiel von Unternehmen, Wissenschaft und Unternehmensarchiv Dr. Andrea H. Schneider (Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V., Frankfurt)
19:00 Uhr Historisches Studentenlokal Zum Roten Ochsen, Hauptstr. 217 (Tel. 06221 – 20977)
Freitag, 13. Mai 2011
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, EG, Neuer Sitzungssaal (Fon 06221 – 5820750)
TeilnehmerInnen werden um 8:10 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 10:30 Der Fisch muss ins Netz – Wie das Unternehmensarchiv durch Lobbyarbeit und Netzwerke zum Thema wird Regina Zelms/Detlev Nolte M.A. (PASO Partnerin für Seminare und Seminarorganisation, Frankfurt)
Kaffeepause
10:45 – 12:30 Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler – Wie sich mit Kommunikation fürs Archiv punkten lässt Regina Zelms/Detlev Nolte M.A (s.o.)
Gemeinsames Mittagessen (China Restaurant Asia, Fon 06221 – 29713)
14:00 – 16:00 Fischrezepte aus aller Welt – Kochen wie die Meister! Die Zutaten: USP, CRM, Brandvalue und die Kücheninstrumente für das Marketing im Archiv Regina Zelms/Detlev Nolte M.A (s.o.)
Kaffeepause
16:15 – 17:15 Unternehmensgeschichte als Schatz, Unternehmensarchive als Schatzkammer und Unternehmensarchivare als Schatzsucher Gabriele Teichmann/Dominik (Hausarchiv Sal. Oppenheim Deutschland, Köln)
Wirtshaus zum Nepomuk, Obere Neckarstr. 2, 69117 Heidelberg (Fon 06221 – 739130)
Zeit
Thema
Dozent 19:00 – 20:00 Gemeinsames Abendessen 20:00 – 21:00 Lobbying, networking, cooperating and getting archival friends all over the world – How to improve archives and the archival profession, a field report Prof. Dr. Hans Eyvind Naess (National Archives of Norway, Stavanger; former chair: Section for Business and Labour Archives and Executive Board Member, International Council on Archives)
Samstag, 14. Mai 2011
Restaurant Zum Güldenen Schaf, Hauptstr. 115, 69117, Manessesaal (Fon 06221 – 20879, Hr. Spyridonos)
TeilnehmerInnen werden um 8:15 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 9:30 Netzwerkbildung und Synergie als Faktoren erfolgreicher Archivarbeit Dr. Eva Moser (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, München)
Kaffeepause
9:45 – 10:45
Warum Unternehmensgeschichte sexy ist und was Unternehmensarchiv(ar)e dazu beitragen können!
Dr. Dirk Reder
(Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer, Köln)
Kaffeepause
11:00 – 12:00 Der Archivar ist tot! Es lebe der Archivar! – Alte Klischees überwinden, neues Profil gewinnen! Podiumsdiskussion mit einem (archiv-)erfahrenen „Medienschaffenden“ Eberhard Reuß (SWR, Studio Mannheim)
Kaffeepause
12:00 – 12:30 Diskussion und Abschlussbesprechung Dr. Peter Blum (Stadtarchiv Heidelberg
Gemeinsames Mittagessen"
Quelle: Lehrgangsseite auf der Homepage des VdW
(E)
Doch noch immer wird allzu viel Potential verkannt, ignoriert, verschenkt … Warum? – Weil Archiven und Archivaren in der Gesellschaft, so auch bei den Entscheidungsträgern in den Unternehmen nach wie vor längst überholt geglaubte Klischees anhaften. Die Veränderungen im Berufsbild, die beispielsweise in Fragen des Records Managements, moderner elektronischer Dokumentenmanagementsysteme, der digitalen Aufbereitung und Langzeitarchivierung der Bestände dem Archivar den IT-Spezialisten und in Fragen des novellierten Urheberrechts juristische Fachkenntnisse abverlangen, haben die Wahrnehmung dennoch nicht entscheidend verändert. So werden Archiv(ar)e nicht allein unterschätzt und diese an sich vergleichsweise preiswerte Ressource völlig unterbewertet. So haben Archiv(ar)e häufig aus einer Rand- und Nischenlage, statt aus zentraler offensiver Position heraus zu agieren. Aber schlimmer noch, glauben die für den Status des Archivs, und damit für die Entfaltung seines Leistungspotentials wichtigen Entscheidungsträger innerhalb des Unternehmens häufig, sich nicht wirklich mit diesem Erfolgsfaktor beschäftigen zu müssen. Diese gängigen Wahrnehmungsmuster allein durch besondere Leistungen des Archivs bzw. der Archivare aufzubrechen, diese Hoffnung greift meist zu kurz. Denn für deren positive Leistungsbilanz sind wiederum die Rahmenbedingungen bei der Leistungserbringung konstitutiv … So fällt es in der Praxis schwer, über Achtungserfolge hinaus zu kommen und diese nachhaltig für eine strukturelle Stärkung des Archivs und wiederum einen möglichen, deutlich höheren Beitrag zum Unternehmenserfolg zu nutzen.
Was sich dagegen tun lässt? – Eine im Sinne eines „Tue Gutes und rede darüber“ flankierende wie konsequente Überzeugungs-, ja durchaus Lobbyarbeit. Diese hat anzusetzen allen voran bei Personen, Stellen und Gremien, die auf archivrelevante inhaltliche wie finanzielle Entscheidungen unmittelbar oder mittelbar Einfluss nehmen könn(t)en. Die Palette dieser Zielgruppe reicht vom für das Archiv zuständigen Bereichsleiter, Vorstand, … über z.B. den Personalchef bis hin zur Vorstandsgattin … – also gleichermaßen unternehmensinterne wie -externe Personen.
Um hier stärker an Aufmerksamkeit und Einfluss zu gewinnen, bedarf es einer ausgeprägten Imagearbeit. Es gilt, ein positives Bild vom Archiv(ar) und seinem Leistungspotential aufzubauen. D.h. Archiv(ar)e müssen die traditionelle Wahrnehmung überwinden. Dazu müssen sie sich ihrer ganz individuellen Außenwirkung bewusst werden! Archivare haben zudem selbstkritisch daran zu arbeiten, wie sie im positiven Sinn imagebildend tätig werden. Archivare müssen den Anteil am Unternehmenserfolg, den sie zu leisten imstande sind und wie sich dieser Anteil zukünftig zugleich steigern lässt, noch überzeugender als bisher herausstellen.
Damit richtet sich dieser Kurs insbesondere an Leiter von Wirtschaftsarchiven, an Mitarbeiter mit Führungs- und Leitungsverantwortung, aber ebenso an all jene Wirtschaftsarchivare, die für sich und ihr Archiv die Notwendigkeit erkennen, durch ein neues umfassendes strategisches Denken ihr Archiv stärker denn je im Unternehmen zu verankern und so zugleich mit neuem Leben zu erfüllen.
Der Lehrgang setzt sich zusammen aus Vorträgen, Impulsreferaten und Einzelveranstaltungen mit Workshopcharakter. Eine breite Palette relevanter Themen und Arbeitsfelder wird angesprochen. Dementsprechend kommen die ReferentInnen aus unterschiedlichen Bereichen und bewusst nicht allein aus der archivarischen Arbeitspraxis. Das soll dazu anregen, auch veränderte Perspektiven und Sichtweisen zu verstehen und zu nutzen.
Programm
"Mittwoch, 11. Mai 2011
Restaurant Zum Güldenen Schaf, Hauptstr. 115, 69117, Manessesaal (Fon 06221 – 20879)
Zeit
Thema
Dozent 19:00 Gemeinsames Abendessen
20:00
Eröffnung des Lehrgangs – Vorstellungsrunde
Dr. Peter Blum
(Stadtarchiv Heidelberg)
Donnerstag, 12. Mai 2011
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, 2- OG, Großer Ratssaal (Fon 06221 – 5820800)
TeilnehmerInnen werden um 8:10 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 10:00 Keller, Kittel, Kauz … – Aspekte der Wahrnehmung eines Berufsstandes Thomas Wolf (Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein)
Kaffeepause
10:15 – 11:15 Auf den Punkt gebracht: Geschichte(n) statt Archiv Björn Berghausen (Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv)
Kaffeepause
11:30 – 12:30 Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Der Nutzen von Jubiläen für nachhaltige Archivarbeit Rüdiger Borstel M.A./Michael Pohlenz M.A. (Corporate History & Archives, Bayer Business Services GmbH, Leverkusen)
Gemeinsames Mittagessen (Kulturbrauerei, Fon 06221 – 502980)
14:00 – 15:00 Geschichte im Säurebad: Vom Historikerstreit zu Wikileaks Klaus J. Stöhlker (Klaus J. Stöhlker AG, Zürich)
Kaffeepause
15:15-16:15 Archive aufbauen und absichern – Archivische Dienstleistungen entwickeln und an den richtigen Stellen kommunizieren Michael Jurk M.A. (VdW/Eugen-Gutmann-Gesellschaft e.V./Hist. Archiv der Dresdner Bank, Commerzbank AG, Frankfurt)
Kaffeepause
16:30 – 17:30 Kooperationsstrategien oder „facholympischer Dreisprung“: Unternehmensgeschichte im Wechselspiel von Unternehmen, Wissenschaft und Unternehmensarchiv Dr. Andrea H. Schneider (Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V., Frankfurt)
19:00 Uhr Historisches Studentenlokal Zum Roten Ochsen, Hauptstr. 217 (Tel. 06221 – 20977)
Freitag, 13. Mai 2011
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg, EG, Neuer Sitzungssaal (Fon 06221 – 5820750)
TeilnehmerInnen werden um 8:10 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 10:30 Der Fisch muss ins Netz – Wie das Unternehmensarchiv durch Lobbyarbeit und Netzwerke zum Thema wird Regina Zelms/Detlev Nolte M.A. (PASO Partnerin für Seminare und Seminarorganisation, Frankfurt)
Kaffeepause
10:45 – 12:30 Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler – Wie sich mit Kommunikation fürs Archiv punkten lässt Regina Zelms/Detlev Nolte M.A (s.o.)
Gemeinsames Mittagessen (China Restaurant Asia, Fon 06221 – 29713)
14:00 – 16:00 Fischrezepte aus aller Welt – Kochen wie die Meister! Die Zutaten: USP, CRM, Brandvalue und die Kücheninstrumente für das Marketing im Archiv Regina Zelms/Detlev Nolte M.A (s.o.)
Kaffeepause
16:15 – 17:15 Unternehmensgeschichte als Schatz, Unternehmensarchive als Schatzkammer und Unternehmensarchivare als Schatzsucher Gabriele Teichmann/Dominik (Hausarchiv Sal. Oppenheim Deutschland, Köln)
Wirtshaus zum Nepomuk, Obere Neckarstr. 2, 69117 Heidelberg (Fon 06221 – 739130)
Zeit
Thema
Dozent 19:00 – 20:00 Gemeinsames Abendessen 20:00 – 21:00 Lobbying, networking, cooperating and getting archival friends all over the world – How to improve archives and the archival profession, a field report Prof. Dr. Hans Eyvind Naess (National Archives of Norway, Stavanger; former chair: Section for Business and Labour Archives and Executive Board Member, International Council on Archives)
Samstag, 14. Mai 2011
Restaurant Zum Güldenen Schaf, Hauptstr. 115, 69117, Manessesaal (Fon 06221 – 20879, Hr. Spyridonos)
TeilnehmerInnen werden um 8:15 Uhr am Hotel abgeholt
Zeit
Thema
Dozent 8:30 – 9:30 Netzwerkbildung und Synergie als Faktoren erfolgreicher Archivarbeit Dr. Eva Moser (Bayerisches Wirtschaftsarchiv, München)
Kaffeepause
9:45 – 10:45
Warum Unternehmensgeschichte sexy ist und was Unternehmensarchiv(ar)e dazu beitragen können!
Dr. Dirk Reder
(Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer, Köln)
Kaffeepause
11:00 – 12:00 Der Archivar ist tot! Es lebe der Archivar! – Alte Klischees überwinden, neues Profil gewinnen! Podiumsdiskussion mit einem (archiv-)erfahrenen „Medienschaffenden“ Eberhard Reuß (SWR, Studio Mannheim)
Kaffeepause
12:00 – 12:30 Diskussion und Abschlussbesprechung Dr. Peter Blum (Stadtarchiv Heidelberg
Gemeinsames Mittagessen"
Quelle: Lehrgangsseite auf der Homepage des VdW
(E)
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Mai 2011, 17:37 - Rubrik: Wirtschaftsarchive
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"Veranstaltungsort: KrönchenCenter, 2. OG, Markt 25, Siegen
Kategorie: Museum
Datum: 10.05.11
Uhrzeit: 19:00
Veranstalter/in:
Internet: http://www.siegen.de
In diesem Jahr wird in Südwestfalen das 150jährige Jubiläum der Anbindung unserer Region an das überregionale Eisenbahnnetz gefeiert. Am 10. Januar 1861 erreichte die erste Lokomotive aus Betzdorf kommend den Siegener Bahnhof und verband damit unsere Region mit der Deutz-Gießener-Eisenbahnstrecke. Am 6. August des selben Jahres wurde die Ruhr-Sieg-Bahn auf dem Teilstück zwischen Altena und Siegen eröffnet, wodurch sich nicht nur der Siegerländer Montanindustrie der Weg in das Ruhrgebiet eröffnete. Aus Anlass dieses historischen Meilensteines in der hiesigen Verkehrsgeschichte haben sich das Stadtarchiv Siegen und KulturSiegen zu einer gemeinsamen Ausstellung entschlossen, für die aus einem Fundus von mehr als 150 originalen Architekturzeichnungen von Eisenbahnbauten des gesamten südwestfälischen und angrenzenden rheinischen Raumes fünfzig Exponate ausgewählt wurden. So werden in der Ausstellung nicht nur Bahngebäude an den beiden Hauptstrecken zwischen Altena und Siegen beziehungsweise zwischen Siegen und Wissen präsentiert, sondern auch solche, die an kleineren Bahnhöfen der Nebenstrecken zu finden sind oder waren, wie zum Beispiel in Würgendorf oder Wildenburg, in Hilchenbach oder Schameder, in Röspe oder Drolshagen. Die Ausstellung ist bis 25. Juni zu sehen. / Info: 0271/404-3080 o. 0271/404-3055"
Quelle: Veranstaltungskalender der Stadt Siegen
(W)
Wolf Thomas - am Dienstag, 10. Mai 2011, 17:29 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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http://www.goethe.de/wis/bib/fdk/de7501398.htm
Lambert Heller hat seinen Text mit CC0 (gemeinfrei) lizenziert.
(ML) INETBIB

Lambert Heller hat seinen Text mit CC0 (gemeinfrei) lizenziert.
(ML) INETBIB

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KlausGraf - am Dienstag, 10. Mai 2011, 12:09 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.com/2011/05/wissenschaftsjournalismus-fur-dummies.html
Regel 5: Meiden sie Wikipedia!
Im seriösen Journalismus ist ohnehin klar, Wikipedia ist keine akzeptable Quelle. Aber im Wissenschaftsjournalismus ist die Bedrohung durch die Wikipedia noch um ein Vielfaches größer! Denn einen Artikel über einen Test der Allgemeinen Relativitätstheorie oder die Anzahl der Familien von Weichtieren in den Ozeanen schreibt sich am besten ohne irgendwelches Hintergrundwissen. Seien sie sicher, das Lesen des entsprechenden Wikipediaeintrags würde ihnen nur das spannende Konzept für ihren Artikel zunichte machen!
Beispiel (Frankfurter Rundschau, 5. August 2010): Die Frankfurter Rundschau führt schön vor Augen, wieviel besser ein Artikel wird, wenn man auf störendes Hintergrundwissen aus der Wikipedia verzichtet. Sie berichtet vom "Census of Marine Life", einem wissenschaftlichen Projekt, das eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Lebensformen in den Ozeanen durchführt. Und im Meer, da gibt's eine Menge Weichtiere. Weichtiere, also sowas wie z.B. Schlangen. Hätte man jetzt den Weichtiereintrag in der Wikipedia durchgelesen, oder den zu Schlangen, man hätte leicht erahnen können, daß Schlangen in etwa so sehr Weichtiere sind wie Elefanten. Aber man hätte dann nur solch dubiose Beispieltiere wie etwa Kopffüßer anführen können. Und darunter kann sich der Leser sicherlich nichts vorstellen. Schlangen sind da viel anschaulicher. Und der Artikel auch viel leserlicher!
(RSS)
Regel 5: Meiden sie Wikipedia!
Im seriösen Journalismus ist ohnehin klar, Wikipedia ist keine akzeptable Quelle. Aber im Wissenschaftsjournalismus ist die Bedrohung durch die Wikipedia noch um ein Vielfaches größer! Denn einen Artikel über einen Test der Allgemeinen Relativitätstheorie oder die Anzahl der Familien von Weichtieren in den Ozeanen schreibt sich am besten ohne irgendwelches Hintergrundwissen. Seien sie sicher, das Lesen des entsprechenden Wikipediaeintrags würde ihnen nur das spannende Konzept für ihren Artikel zunichte machen!
Beispiel (Frankfurter Rundschau, 5. August 2010): Die Frankfurter Rundschau führt schön vor Augen, wieviel besser ein Artikel wird, wenn man auf störendes Hintergrundwissen aus der Wikipedia verzichtet. Sie berichtet vom "Census of Marine Life", einem wissenschaftlichen Projekt, das eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Lebensformen in den Ozeanen durchführt. Und im Meer, da gibt's eine Menge Weichtiere. Weichtiere, also sowas wie z.B. Schlangen. Hätte man jetzt den Weichtiereintrag in der Wikipedia durchgelesen, oder den zu Schlangen, man hätte leicht erahnen können, daß Schlangen in etwa so sehr Weichtiere sind wie Elefanten. Aber man hätte dann nur solch dubiose Beispieltiere wie etwa Kopffüßer anführen können. Und darunter kann sich der Leser sicherlich nichts vorstellen. Schlangen sind da viel anschaulicher. Und der Artikel auch viel leserlicher!
(RSS)
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Digitalisiert:
http://ora-web.swkk.de/digimo_online/digimo.entry?source=digimo.Digitalisat_anzeigen&a_id=10328
(W)
http://ora-web.swkk.de/digimo_online/digimo.entry?source=digimo.Digitalisat_anzeigen&a_id=10328
(W)
KlausGraf - am Dienstag, 10. Mai 2011, 00:16 - Rubrik: Kodikologie
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KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 23:12 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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"Das 500 Seiten umfassende Archivverzeichnis stellt erstmals rund 150 amtliche und öffentlich zugängliche Archive der Kommunen, der Kirchen und des Landes Schleswig-Holstein sowie einiger privater Träger mit einer Übersicht der jeweiligen Bestände dar. "
http://www.damals.de/de/9/termine.html?aid=189511&action=showDetails
Der Archivführer soll auch als Download auf der Internetseite erhältlich sein, noch ist das jedoch noch nicht der Fall:
http://www.schleswig-holstein.de/LA/DE/Service/04Veroeffentlichungen/0410Gesamtverzeichnis/0410Gesamtverzeichnis.html
(RSS)
http://www.damals.de/de/9/termine.html?aid=189511&action=showDetails
Der Archivführer soll auch als Download auf der Internetseite erhältlich sein, noch ist das jedoch noch nicht der Fall:
http://www.schleswig-holstein.de/LA/DE/Service/04Veroeffentlichungen/0410Gesamtverzeichnis/0410Gesamtverzeichnis.html
(RSS)
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 22:21 - Rubrik: Staatsarchive
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http://www.urheberrecht.org/news/4270/
Das Bezirksgericht Den Haag hat jüngst über die Rechtmäßigkeit der ungenehmigten Abbildung einer »Louis Vuitton«-Tasche in einem Kunstwerk entschieden (Urteil vom 4. Mai 2011, 389526 / KG ZA 11-294). Danach muss das Luxusgüterunternehmen hinnehmen, dass die als »Multicolore Canvas«-Design unter der EG-Geschmacksmusterverordnung geschützte Tragetasche in dem politischen Gemälde »Darfurnica« der dänischen Künstlerin Nadia Plesner abgebildet ist.
(RSS)
Das Bezirksgericht Den Haag hat jüngst über die Rechtmäßigkeit der ungenehmigten Abbildung einer »Louis Vuitton«-Tasche in einem Kunstwerk entschieden (Urteil vom 4. Mai 2011, 389526 / KG ZA 11-294). Danach muss das Luxusgüterunternehmen hinnehmen, dass die als »Multicolore Canvas«-Design unter der EG-Geschmacksmusterverordnung geschützte Tragetasche in dem politischen Gemälde »Darfurnica« der dänischen Künstlerin Nadia Plesner abgebildet ist.
(RSS)
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 22:18 - Rubrik: Archivrecht
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Arhiv Preview from Prostor + on Vimeo.
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 21:51 - Rubrik: Wahrnehmung
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" ..... Ein weiteres Projekt auf das der Fotograf gerne angesprochen wird, ist ebenfalls während seiner Studienzeit umgesetzt worden: die Fotoserie „Subraum“. Als Schauplätze hat sich Gregor Sailer mit seinen Studienkollegen Johannes Naumann und Stefan Tuschy unterirdische Räume im Ruhrgebiet ausgesucht, die normalerweise nicht frei zugänglich sind. Die Fotografien sind im Landesarchiv NRW in Düsseldorf, in einem Zivilbunker in Duisburg, in der U-Bahn in Bochum, sowie in der Universität, im Flughafen und in der Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund aufgenommen worden. "Sechs Stätten des Archivierens, des Schutzes und der Technik“, erklärt der Fotograf. „Das mag auf den ersten Blick trocken erscheinen. Die Vorgangsweise und die Umsetzung sind aber spannend, wenn man sich darauf einlässt.“ Spannend? Ja auch, aber vor allem unheimlich. Räume, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt, die so gar nicht menschliches Leben vermuten lassen – weder heimelig, freundlich und warm, sondern kalt, steril und seelenlos. Geschaffen, lediglich um Funktion und Zweck zu erfüllen. Tageslicht sucht man vergeblich. Die Bildserie, von der ein Teil vergangenes Jahr in der Kunsthalle in Wien ausgestellt wurde, führt uns in den Untergrund und gibt uns einen Einblick in eine Welt, die uns normalerweise verborgen bleibt. ...."
Quelle: tt.com, 9.5.11
Homepage Gregor Sailer
Link zur Fotoserie "Subraum"
(W)
Quelle: tt.com, 9.5.11
Homepage Gregor Sailer
Link zur Fotoserie "Subraum"
(W)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 20:30 - Rubrik: Wahrnehmung
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Video streaming by Ustream
"The Art of Video Games is one of the first exhibitions to explore the forty-year evolution of video games as an artistic medium, with a focus on striking visual effects and the creative use of new technologies. The exhibition will feature some of the most influential artists and designers during five eras of game technology, from early developers such as David Crane and Warren Robinett to contemporary designers like Kellee Santiago and David Jaffe. It also will explore the many influences on game designers, and the pervasive presence video games have in the broader popular culture, with new relationships to video art, film and television, educational practices, and professional skill training. Chris Melissinos, founder of Past Pixels and collector of video games and gaming systems, is the curator of the exhibition.
Video games use images, actions, and player participation to tell stories and engage their audiences. In the same way as film, animation, and performance, they can be considered a compelling and influential form of narrative art. New technologies have allowed designers to create increasingly interactive and sophisticated game environments while staying grounded in traditional game types. The exhibition will feature eighty games through still images and video footage. Five games will be available for visitors to play for a few minutes, to gain some feel for the interactivity—Pac-Man, Super Mario Brothers, The Secret of Monkey Island, Myst, and World of Warcraft. In addition, the galleries will include video interviews with developers and artists, large prints of in-game screen shots, and historic game consoles. Visitors will be able to connect with the content of the show across generations, from those who remember the classics such as Pitfall! to those playing contemporary games like Flower.
The museum invited the public to help select the video games to be included in the exhibition. The 240 games on the ballot were selected by Chris Melissinos, who worked with the museum and an advisory group consisting of game developers, designers, industry pioneers, and journalists. The games were selected based on a variety of criteria, including visual effects, creative use of new technologies, how the game fit into the narrative of the exhibition, and how world events and popular culture influenced the message of the game. Voting took place between February 14 and April 17, 2011. More than 3.7 million votes were cast by 119,000 people in 175 countries! "
3rd floor North, American Art Museum
March 16, 2012 – September 30, 2012
Link zur Homepage der Ausstellung
(S)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 19:48 - Rubrik: Kulturgut
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"Die Ausstellung zeigt in einem breit angelegten Spektrum die Geschichte des Waldes in Bayern vom 9. Jahrhundert bis heute. Ein weiter Bogen wird gespannt von der Rodungstätigkeit im Mittelalter bis zur Entwicklung des Ökosystems Wald unter den Rahmenbedingungen des Klimawandels. In der Ausstellung wird deutlich, dass der viel genutzte Begriff Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft stammt und bereits seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts zunehmend an Bedeutung gewann.
Holz ist ein vom Menschen seit Jahrtausenden genutzter Rohstoff. Über viele Jahrhunderte war er allgegenwärtig im täglichen Leben und Wirtschaften. Er diente als Energielieferant und wurde vielfältig verwendet, als Feuerholz, Bauholz oder als Zierobjekt. Möbel, Arbeitsgeräte, Geschirr, Besteck, Spielzeug – alltägliche Gegenstände waren oft aus Holz. Das älteste Gebäude aus Holz im Freilichtmuseum Glentleiten stammt aus dem Jahr 1507.
In zehn Kapiteln greift die Ausstellung zahlreiche Aspekte aus der Geschichte von Wald und Jagd auf: Der Wald war Lebensraum der Wildtiere und Ort des Jagdgeschehens – die adelige Jagd des Barock wird ebenso thematisiert wie die moderne Jagd und die Hege des Wildes. Gleichzeitig war der Wald die Basis für das ländliche Leben der vorindustriellen Zeit. Aus dem Wald holte die Landbevölkerung Laub und Streu, dort weideten Schweine und Rinder.
Der Wald lieferte neben Bau- und Werkholz zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs: Harz zum Pichen von Bierfässern oder Pottasche zur Glasherstellung.
Mit der Romantik veränderte sich der Blick auf den Wald grundlegend: Der Wald war nicht mehr ausschließlich Wildnis, Jagdrevier oder Holzlieferant, sondern wurde zum Sehnsuchtsort, zum Thema von Märchen und Mythen, zum Gegenstand von Literatur und Musik.

Ebenfalls an der Wende zum 19. Jahrhundert änderten sich in Bayern in Folge der Säkularisation die Besitzverhältnisse. Als Reaktion darauf entstanden neue Verwaltungsstrukturen und Bewirtschaftungsformen, die unser Bild von Wald, Förster und Jäger bis heute beeinflussen.
Entstehung und Entwicklung des Nationalparks Bayerischer Wald veranschaulichen die in den 1970er Jahren neu entdeckte Verantwortung für die Natur und den erwachenden Naturschutzgedanken..
Mit audiovisuellen Medien und mit ungewöhnlichen Exponaten werden die Hintergründe des Mythos Wilderei dargestellt.
Unter dem Motto »(M)ein Tag im Wald« haben sich Schüler des Gymnasiums Ottobrunn in einem P-Seminar mit ihren Vorstellungen zum Thema Wald auseinandergesetzt und einen Ausstellungsraum gestaltet. Ein Hochsitz lädt den Besucher ein, die Ausstellung von oben zu betrachten. Darum herum gruppieren sich Versuche und Mitmachstationen, die die biologischen Prozesse in einem Wald veranschaulichen."
Ausstellungsort: Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Ludwigstraße 14, München
Zur Ausstellung "WaldGeschichten" erscheint ein Katalog (ISBN 978-3-938831-25-0; 20,00 Euro), der viele Exponate in Farbe wiedergibt; zur gleichzeitig zu sehenden Ausstellung "(M)ein Tag im Wald" des P-Seminars des Gymnasiums Ottobrunn erscheint eine Broschüre (ISBN 978-3-938831-26-7; 2,00 Euro).
Quelle: Homepage der Ausstellung im bayr. Archivportal
(W)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 19:10 - Rubrik: Veranstaltungen
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"In de rubriek Stadsgeheimen [TV Limburg] duiken we elke week in een Limburgs stadsarchief. Vandaag doen we dat in Sittard-Geleen en archivaris Peer Boselie heeft enkele bijzondere stukken uit de collectie meegenomen."
Muss ich übersetzen?
(W)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 18:52 - Rubrik: Internationale Aspekte
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De Archivaris from Maarten Kal on Vimeo.
"Sinds 1966 werkt Jaap Temmink in het Noord-Hollands Archief. In de brandvrije kelder bestudeert hij kilometers planken aan archief die gaan over het Haarlem van vroeger. 'Het zijn dooie mensen, dat geef ik toe. Maar ze hebben wel leuke dingen gedaan.'Dit videoportret verscheen ook in de rubriek Onbekende Nederlanders van online magazine hardhoofd. Want er zijn veel Bekende Nederlanders en die zien we vaak genoeg. Daarom besteedt hardhoofd aandacht aan de Onbekende Nederlander. Geïnspireerd door het David Lynch Interview Project vragen documentairemakers een persoon het hemd van het lijf. Deze keer: de Archivaris. Gemaakt door Maarten Kal en Emmie Kollau. "
(W)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 18:44 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Der Zwei-plus-Vier-Vertrag und 14 weitere Dokumente zum Bau und Fall der Berliner Mauer sind für das UNESCO-Register des Dokumentenerbes "Memory of the World" nominiert. Das "Benz-Patent von 1886" zum Fahrzeug mit Gasmotor ist ebenfalls nominiert. Über die Aufnahme berät das Internationale Komitee für das Memory of the World-Programm vom 22. bis 25. Mai 2011 in Manchester. Insgesamt liegen 80 Nominierungen für das Weltregister vor, darunter die Verfassung Südafrikas von 1991, der Nachlass des österreichischen Komponisten Arnold Schönberg und die iranische Epik-Sammlung "Panj Ganj" von Nezami.
"Die Chancen für die deutschen Nominierungen sind gut, weil beide Anmeldungen große internationale Bedeutung haben. Der Zwei-plus-vier-Vertrag und die Dokumente zum Bau und Fall der Mauer sind Dokumente des Kalten Krieges und damit Spiegelbild der internationalen Politik der Nachkriegszeit. Ohne die Erfindung von Carl Benz wäre die heutige Mobilität der Menschen kaum vorstellbar", sagte Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des Deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Programm "Memory of the World".
Das Benz-Patent von 1886 für ein dreirädriges Fahrzeug mit Gasmotor gilt als Geburtsurkunde des Automobils. Der deutsche Ingenieur Carl Benz reichte das Patent am 29. Januar 1886 beim kaiserlichen Patentamt ein. Er hatte weltweit erstmalig Fahrzeug und Antrieb als Einheit entworfen. Die von ihm umgebaute Droschke mit Motor und drei Rädern erreichte eine Geschwindigkeit von 16 km/h. Es war das erste Automobil mit Benzinmotor, das Benz in seiner Werkstatt in Mannheim konstruierte.
Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 gilt als das zentrale Symbol für die Teilung der Welt in Ost und West zurzeit des Kalten Krieges. Der Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde international als Meilenstein der europäischen Revolutionen für Demokratie und Freiheit gefeiert. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 ermöglichte die Wiedervereinigung Deutschlands. Als diplomatisches Meisterwerk steht der Vertrag im Mittelpunkt der Nominierung. 14 weitere Zeitdokumente, Videos, Fotos und Tonaufnahmen erinnern an die Zeit vom Bau bis zum Fall der Berliner Mauer.
Das deutsche Nominierungskomitee für das Programm "Memory of the World" hat die zwei deutschen Anträge im März 2010 bei der UNESCO eingereicht. Das von der Deutschen UNESCO-Kommission einberufene Expertengremium erarbeitet, prüft und bewertet deutsche Vorschläge für das Weltregister des Dokumentenerbes. Aus Deutschland stehen elf Dokumente im Memory of the World-Register, darunter die Göttinger Gutenberg-Bibel, Beethovens Neunte Sinfonie und das Nibelungenlied.
Das UNESCO-Register "Memory of the World" ist ein globales digitales Netzwerk mit ausgewählten herausragenden Dokumenten: Buchbeständen, Handschriften, Partituren, Unikaten, Bild-, Ton- und Filmdokumenten. Es wurde 1992 von der UNESCO eingeführt. Das Register umfasst derzeit 193 Dokumente aus allen Weltregionen, darunter die 21 Thesen der Solidarnosc, die Magna Charta und der Azteken-Codex in Mexiko."
Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission e. V., Pressemitteilung v. 9.5.11
(S)
"Die Chancen für die deutschen Nominierungen sind gut, weil beide Anmeldungen große internationale Bedeutung haben. Der Zwei-plus-vier-Vertrag und die Dokumente zum Bau und Fall der Mauer sind Dokumente des Kalten Krieges und damit Spiegelbild der internationalen Politik der Nachkriegszeit. Ohne die Erfindung von Carl Benz wäre die heutige Mobilität der Menschen kaum vorstellbar", sagte Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, Vorsitzender des Deutschen Nominierungskomitees für das UNESCO-Programm "Memory of the World".
Das Benz-Patent von 1886 für ein dreirädriges Fahrzeug mit Gasmotor gilt als Geburtsurkunde des Automobils. Der deutsche Ingenieur Carl Benz reichte das Patent am 29. Januar 1886 beim kaiserlichen Patentamt ein. Er hatte weltweit erstmalig Fahrzeug und Antrieb als Einheit entworfen. Die von ihm umgebaute Droschke mit Motor und drei Rädern erreichte eine Geschwindigkeit von 16 km/h. Es war das erste Automobil mit Benzinmotor, das Benz in seiner Werkstatt in Mannheim konstruierte.
Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 gilt als das zentrale Symbol für die Teilung der Welt in Ost und West zurzeit des Kalten Krieges. Der Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde international als Meilenstein der europäischen Revolutionen für Demokratie und Freiheit gefeiert. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 ermöglichte die Wiedervereinigung Deutschlands. Als diplomatisches Meisterwerk steht der Vertrag im Mittelpunkt der Nominierung. 14 weitere Zeitdokumente, Videos, Fotos und Tonaufnahmen erinnern an die Zeit vom Bau bis zum Fall der Berliner Mauer.
Das deutsche Nominierungskomitee für das Programm "Memory of the World" hat die zwei deutschen Anträge im März 2010 bei der UNESCO eingereicht. Das von der Deutschen UNESCO-Kommission einberufene Expertengremium erarbeitet, prüft und bewertet deutsche Vorschläge für das Weltregister des Dokumentenerbes. Aus Deutschland stehen elf Dokumente im Memory of the World-Register, darunter die Göttinger Gutenberg-Bibel, Beethovens Neunte Sinfonie und das Nibelungenlied.
Das UNESCO-Register "Memory of the World" ist ein globales digitales Netzwerk mit ausgewählten herausragenden Dokumenten: Buchbeständen, Handschriften, Partituren, Unikaten, Bild-, Ton- und Filmdokumenten. Es wurde 1992 von der UNESCO eingeführt. Das Register umfasst derzeit 193 Dokumente aus allen Weltregionen, darunter die 21 Thesen der Solidarnosc, die Magna Charta und der Azteken-Codex in Mexiko."
Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission e. V., Pressemitteilung v. 9.5.11
(S)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 18:24 - Rubrik: Kulturgut
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Sehr geehrter Herr Dr. Graf,
neben meiner Tätigkeit als Lokalhistoriker im
Gelnhausen-Hanau-Büdinger Raum rekonstruiere ich gerade
meine Roman-Pentalogie
"Grenzgänger" mit den Romanen "Der Damenschneider",
"Putztruppen", "Der Erbsenzähler", "Die drei Leben der
Hannia W.", "Die Vertreibung aus dem Rosengarten" und dem
"Grenzgänger", die mir durch einen Festplatten-Crash alle
verloren gegangen sind.
Bei der Rekonstruktion des Odenwald-Michelstadt-Romanes
"Der Damenschneider", der zwischen 806 und 1974 spielt
und in dem die Frage der Herkunft und der Biographie des
Nikolaus Matz wesentlicher Bestandteil ist, fehlen
mir noch einige Daten zu Nikolaus Matz. Der Ex-SSler
und Viehzuchtberater der Ortsbauernführer und Zuteiler
von Zwangsarbeiterkontingenten Dr. Alsberg streitet sich
mit Dr. Mömlinger , dem aus dem US-Exil zurückgekehrten
Historiker und säkularisierten jüdischen Entnazifizierer
über Matzens Herkunft, ein Streit, der schon vor 33
begonnen hatte.
Gibt es Aufzeichnungen über die Freiburger Zeit des
Nikolaus Matz ?
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hartmut Barth-Engelbart
(PM) mit freundlicher Genehmigung des Anfragenden.
neben meiner Tätigkeit als Lokalhistoriker im
Gelnhausen-Hanau-Büdinger Raum rekonstruiere ich gerade
meine Roman-Pentalogie
"Grenzgänger" mit den Romanen "Der Damenschneider",
"Putztruppen", "Der Erbsenzähler", "Die drei Leben der
Hannia W.", "Die Vertreibung aus dem Rosengarten" und dem
"Grenzgänger", die mir durch einen Festplatten-Crash alle
verloren gegangen sind.
Bei der Rekonstruktion des Odenwald-Michelstadt-Romanes
"Der Damenschneider", der zwischen 806 und 1974 spielt
und in dem die Frage der Herkunft und der Biographie des
Nikolaus Matz wesentlicher Bestandteil ist, fehlen
mir noch einige Daten zu Nikolaus Matz. Der Ex-SSler
und Viehzuchtberater der Ortsbauernführer und Zuteiler
von Zwangsarbeiterkontingenten Dr. Alsberg streitet sich
mit Dr. Mömlinger , dem aus dem US-Exil zurückgekehrten
Historiker und säkularisierten jüdischen Entnazifizierer
über Matzens Herkunft, ein Streit, der schon vor 33
begonnen hatte.
Gibt es Aufzeichnungen über die Freiburger Zeit des
Nikolaus Matz ?
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hartmut Barth-Engelbart
(PM) mit freundlicher Genehmigung des Anfragenden.
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 17:15 - Rubrik: Landesgeschichte
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http://www.fixmbr.de/twitter-und-facebook-schalten-rss-ab/
"Während bei Facebook kein Feed mehr möglich ist, ist es bei Twitter (undokumentiert) noch möglich."
Der AGFNZ-Twitterfeeed ist noch unter
http://twitter.com/statuses/user_timeline/195301488.rss
abrufbar.
http://twitter.com/statuses/user_timeline/archivalia_kg.rss geht ebenfalls noch.
Siehe auch:
http://schneeschmelze.wordpress.com/2011/04/25/die-zugbrucke-hebt-sich/
(RSS) netbib
"Während bei Facebook kein Feed mehr möglich ist, ist es bei Twitter (undokumentiert) noch möglich."
Der AGFNZ-Twitterfeeed ist noch unter
http://twitter.com/statuses/user_timeline/195301488.rss
abrufbar.
http://twitter.com/statuses/user_timeline/archivalia_kg.rss geht ebenfalls noch.
Siehe auch:
http://schneeschmelze.wordpress.com/2011/04/25/die-zugbrucke-hebt-sich/
(RSS) netbib
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http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/titleinfo/2525515
Der Dortmunder Dominikaner (gestorben nach 1456) verfasste seine Dortmunder Chronik nicht später als 1450 (Katharina Colberg im ²VL VI, 868-70, in http://www.amazon.de/Literatur-Mittelalters-Verfasserlexikon-Marienberger-Osterspiel/dp/3110107546/ nach handwerkerfamilie suchen!).
(RSS)
Der Dortmunder Dominikaner (gestorben nach 1456) verfasste seine Dortmunder Chronik nicht später als 1450 (Katharina Colberg im ²VL VI, 868-70, in http://www.amazon.de/Literatur-Mittelalters-Verfasserlexikon-Marienberger-Osterspiel/dp/3110107546/ nach handwerkerfamilie suchen!).
(RSS)
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 14:40 - Rubrik: Landesgeschichte
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Neue Entwicklungen und Erfahrungen im Bereich der digitalen Archivierung: von der Behördenberatung zum Digitalen Archiv. 14. Tagung des Arbeitskreises "Archivierung von Unter¬la¬gen aus digitalen Systemen" vom 1. und 2. März 2010 in München. Hrsg. von Susanne Wolf (Sonder¬ver¬öf¬fentlichungen der Staatlichen Archive Bayerns 7), München 2010, ISBN 978-3-938831-20-5, 84 Seiten
Verkaufspreis: 14,00 Euro
Der "Arbeitskreis für die Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen" setzt sich aus Archivarinnen und Archivaren verschiedener Länderarchivverwaltungen und Fachleuten auf dem Gebiet der digitalen Archivierung zusammen, die sich einmal jährlich zum Erfahrungsaustausch treffen. Der Arbeitskreis konstituierte sich 1997 mit seiner ersten Tagung. Nach einer ersten Arbeitssitzung in München 2001, kam diese Diskussionsrunde 2010 erneut in München zusammen.
Die dabei gehaltenen Vorträge liegen nun in gedruckter Form vor, nämlich:
Christoph Bachmann (Bayerisches Hauptstaatsarchiv), Mit Bit und Bytes regieren. Die Elektronische Vorgangsbearbeitung der Bayerischen Staatskanzlei.
Simone Stumpe (IMTB Consulting GmbH), Praxisbericht (Fortsetzung) EL.NORM – Die elektronische Normverkündung im Land Brandenburg (Stand: März 2010).
Burkhart Reiß (Bundesarchiv), Praktische Erfahrungen der Behördenberatung und Datenübernahme im militärischen Bereich.
Christoph Popp (Stadtarchiv Mannheim), Fachverfahrensermittlung und -bewertung für die Stadt Mannheim.
Kai Naumann (Landesarchiv Baden-Württemberg), Übernahme von Daten aus Fachanwendungen – Schnittstellen, Erhaltungsformen, Nutzung.
Sigrid Schieber (Hessisches Hauptstaatsarchiv), Das Digitale Archiv der hessischen Staatsarchive. Einrichtung und Ausblick.
Michael Kirstein und Karl-Ernst Lupprian (Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns), Das Digitale Archiv der staatlichen Archive Bayerns – Konzeption und Planung.
Burkhard Nolte und Karsten Huth (Sächsisches Staatsarchiv), LeA: Langzeitspeicherung und elektronische Archivierung im Freistaat Sachsen – Ausgangslage und aktueller Sachstand.
Lambert Kansy (Staatsarchiv Basel-Stadt), Aufbau einer Infrastruktur für die digitale Archivierung im Staatsarchiv Basel-Stadt. Werkstattbericht.
Susanne Knoblich (Landesarchiv Berlin), Übernahme und Archivierung elektronischer Unterlagen durch das Landesarchiv Berlin – Ein Werkstattbericht.
Christian Keitel (Landesarchiv Baden-Württemberg), Das Repräsentationenmodell des Landesarchivs Baden-Württemberg.
(ML) Archivliste
Verkaufspreis: 14,00 Euro
Der "Arbeitskreis für die Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen" setzt sich aus Archivarinnen und Archivaren verschiedener Länderarchivverwaltungen und Fachleuten auf dem Gebiet der digitalen Archivierung zusammen, die sich einmal jährlich zum Erfahrungsaustausch treffen. Der Arbeitskreis konstituierte sich 1997 mit seiner ersten Tagung. Nach einer ersten Arbeitssitzung in München 2001, kam diese Diskussionsrunde 2010 erneut in München zusammen.
Die dabei gehaltenen Vorträge liegen nun in gedruckter Form vor, nämlich:
Christoph Bachmann (Bayerisches Hauptstaatsarchiv), Mit Bit und Bytes regieren. Die Elektronische Vorgangsbearbeitung der Bayerischen Staatskanzlei.
Simone Stumpe (IMTB Consulting GmbH), Praxisbericht (Fortsetzung) EL.NORM – Die elektronische Normverkündung im Land Brandenburg (Stand: März 2010).
Burkhart Reiß (Bundesarchiv), Praktische Erfahrungen der Behördenberatung und Datenübernahme im militärischen Bereich.
Christoph Popp (Stadtarchiv Mannheim), Fachverfahrensermittlung und -bewertung für die Stadt Mannheim.
Kai Naumann (Landesarchiv Baden-Württemberg), Übernahme von Daten aus Fachanwendungen – Schnittstellen, Erhaltungsformen, Nutzung.
Sigrid Schieber (Hessisches Hauptstaatsarchiv), Das Digitale Archiv der hessischen Staatsarchive. Einrichtung und Ausblick.
Michael Kirstein und Karl-Ernst Lupprian (Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns), Das Digitale Archiv der staatlichen Archive Bayerns – Konzeption und Planung.
Burkhard Nolte und Karsten Huth (Sächsisches Staatsarchiv), LeA: Langzeitspeicherung und elektronische Archivierung im Freistaat Sachsen – Ausgangslage und aktueller Sachstand.
Lambert Kansy (Staatsarchiv Basel-Stadt), Aufbau einer Infrastruktur für die digitale Archivierung im Staatsarchiv Basel-Stadt. Werkstattbericht.
Susanne Knoblich (Landesarchiv Berlin), Übernahme und Archivierung elektronischer Unterlagen durch das Landesarchiv Berlin – Ein Werkstattbericht.
Christian Keitel (Landesarchiv Baden-Württemberg), Das Repräsentationenmodell des Landesarchivs Baden-Württemberg.
(ML) Archivliste
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 14:34 - Rubrik: Digitale Unterlagen
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KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 14:20 - Rubrik: Internationale Aspekte
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http://www.noz.de/lokales/53982170/auf-schatzsuche-mit-der-metallsonde-profis-kooperieren-mit-hobby-archaeologen
Kalkriese ist für die Hobby-Archäologen eigentlich tabu, es sei denn, Klaus Fehrs lädt Schatzsucher ein, mit ihm ein bestimmtes Gebiet zu sondieren. Die Sondengänger Hunte-Weser empfehlen sich für solche Aktionen als zuverlässige Partner der Archäologen.
Stephan Zeisler distanziert sich von jeder Form der Raubgräberei und sieht sich als verlängerter Arm der Wissenschaft. Für ihn ist es selbstverständlich, seine Funde unverzüglich der Stadt- und Kreisarchäologie zu melden und zur Begutachtung abzugeben. Später bekommt er sie zurück, wissenschaftlich datiert und professionell gereinigt. Regelmäßig treffen sich Hobby- und Profiarchäologen zum Sondengängerstammtisch, um ihre Erfahrungen auszutauschen.
In Süddeutschland wäre eine solche Zusammenarbeit fast undenkbar, sagt der Stadt- und Kreisarchäologe Bodo Zehm. Da werde auf Konfrontation gesetzt und das Gesetz mit voller Härte angewandt. Mit dem Effekt, dass die Sondengänger in die Illegalität getrieben würden. Doch gerade dann drohe die Sache aus dem Ruder zu laufen, argwöhnt Bodo Zehm, für den es ein Albtraum ist, wenn kulturgeschichtlich bedeutsame Funde bei E-Bay verhökert werden.
Er setzt sich mit den Sondengängern an einen Tisch, um unerwünschte Auswüchse zu verhindern. Und er stellt ihnen Genehmigungen aus, mit denen sie auf Äckern und Baustellen Metalldetektoren einsetzen dürfen. Allerdings nur, wenn der jeweilige Eigentümer der Fläche damit einverstanden ist. Wälder und Wiesen sind für die Hobby-Sondierer allerdings tabu.
Via
http://archaeologik.blogspot.com/2011/05/archaologie-ist-kein-hobby-wie-fische.html
Zum Thema Schatzregal siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=schatzregal
(RSS)
Kalkriese ist für die Hobby-Archäologen eigentlich tabu, es sei denn, Klaus Fehrs lädt Schatzsucher ein, mit ihm ein bestimmtes Gebiet zu sondieren. Die Sondengänger Hunte-Weser empfehlen sich für solche Aktionen als zuverlässige Partner der Archäologen.
Stephan Zeisler distanziert sich von jeder Form der Raubgräberei und sieht sich als verlängerter Arm der Wissenschaft. Für ihn ist es selbstverständlich, seine Funde unverzüglich der Stadt- und Kreisarchäologie zu melden und zur Begutachtung abzugeben. Später bekommt er sie zurück, wissenschaftlich datiert und professionell gereinigt. Regelmäßig treffen sich Hobby- und Profiarchäologen zum Sondengängerstammtisch, um ihre Erfahrungen auszutauschen.
In Süddeutschland wäre eine solche Zusammenarbeit fast undenkbar, sagt der Stadt- und Kreisarchäologe Bodo Zehm. Da werde auf Konfrontation gesetzt und das Gesetz mit voller Härte angewandt. Mit dem Effekt, dass die Sondengänger in die Illegalität getrieben würden. Doch gerade dann drohe die Sache aus dem Ruder zu laufen, argwöhnt Bodo Zehm, für den es ein Albtraum ist, wenn kulturgeschichtlich bedeutsame Funde bei E-Bay verhökert werden.
Er setzt sich mit den Sondengängern an einen Tisch, um unerwünschte Auswüchse zu verhindern. Und er stellt ihnen Genehmigungen aus, mit denen sie auf Äckern und Baustellen Metalldetektoren einsetzen dürfen. Allerdings nur, wenn der jeweilige Eigentümer der Fläche damit einverstanden ist. Wälder und Wiesen sind für die Hobby-Sondierer allerdings tabu.
Via
http://archaeologik.blogspot.com/2011/05/archaologie-ist-kein-hobby-wie-fische.html
Zum Thema Schatzregal siehe
http://archiv.twoday.net/search?q=schatzregal
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Abbott ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Arzneimitteln und
medizinischen Produkten einschließlich Ernährung, Medizintechnik und Diagnostika konzentriert.
Für den Standort Ludwigshafen sucht Abbott eine/einen
Archivmitarbeiter/in "AV-Materialien und Intranet" - zunächst auf 2 Jahre befristet - 35 Sunden/Woche
Ihre Aufgaben:
• Definition von Prozessen für die Archivierung und Erschließung von audiovisuellen Materialien mit "Cumulus" und deren Umsetzung
• Erstellung eines Konzeptes für die Archivierung von Intranetseiten einschließlich der Auswahl einer geeigneten Software sowie die Definition der entsprechenden
Prozesse und deren Umsetzung
• Erstellung eines Konzeptes für die Archivierung von Abbott-relevanten Veröffentlichungen bei Social Media sowie deren Sichtung und Archivierung z.B. auf
YouTube oder Flickr
• Unterstützung von lokalen und globalen Archivierungsaktivitäten im Rahmen von sich ändernden Geschäftsabläufen
• Mitarbeit bei der Weiterentwicklung der globalen Archivierungsstrategie
• Archivierung und Erschließung von historischen und aktuellen Abbott-Eigenpublikationen
• Beantwortung von lokalen und globalen Anfragen zu archivierten Unterlagen
Unsere Anforderungen:
• Erfolgreich abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium im Bereich Informationswissenschaften (Archiv-, Bibliotheks- oder
Dokumentationswissenschaften) oder ein vergleichbarer Abschluss bzw. eine vergleichbare Ausbildung
• Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Archiv oder Dokumentation
• Erfahrung mit dem Umgang von Social Media und Kenntnisse über den Aufbau und die Struktur der entsprechenden Plattform
• Sehr gute Englischkenntnisse
• Gute Kenntnisse von "Cumulus" und/oder "Offline Explorer" wären wünschenswert
• Gute EDV-Kenntnisse
• Eine selbständige und genaue Arbeitsweise auch unter Zeitdruck
• Hohes Organisationsgeschick
• Eigenständiges Lösen von Problemen
• Teamfähigkeit
• Hohe Eigeninitiative
• Kundenorientierung
Bei Abbott treffen Sie auf exzellente Karrierechancen, eine wettbewerbsfähige Vergütung und ein interessantes Leistungspaket. Weitere Details zu dieser Position
und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung finden Sie unter der Referenznummer BR 84536 auf www.abbottcareers.com
An equal opportunity employer, Abbott welcomes diversity in our workforce.
------------------------------------------------------------
Thomas Dahm
Manager Records Information Center (RIC)
Abbott GmbH & Co. KG
Knollstrasse 50
67061 Ludwigshafen
Phone +49-(0)621-589-3060
Fax +49-(0)621-589-3253
thomas.dahm@abbott.com
(ML) Archivliste
medizinischen Produkten einschließlich Ernährung, Medizintechnik und Diagnostika konzentriert.
Für den Standort Ludwigshafen sucht Abbott eine/einen
Archivmitarbeiter/in "AV-Materialien und Intranet" - zunächst auf 2 Jahre befristet - 35 Sunden/Woche
Ihre Aufgaben:
• Definition von Prozessen für die Archivierung und Erschließung von audiovisuellen Materialien mit "Cumulus" und deren Umsetzung
• Erstellung eines Konzeptes für die Archivierung von Intranetseiten einschließlich der Auswahl einer geeigneten Software sowie die Definition der entsprechenden
Prozesse und deren Umsetzung
• Erstellung eines Konzeptes für die Archivierung von Abbott-relevanten Veröffentlichungen bei Social Media sowie deren Sichtung und Archivierung z.B. auf
YouTube oder Flickr
• Unterstützung von lokalen und globalen Archivierungsaktivitäten im Rahmen von sich ändernden Geschäftsabläufen
• Mitarbeit bei der Weiterentwicklung der globalen Archivierungsstrategie
• Archivierung und Erschließung von historischen und aktuellen Abbott-Eigenpublikationen
• Beantwortung von lokalen und globalen Anfragen zu archivierten Unterlagen
Unsere Anforderungen:
• Erfolgreich abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium im Bereich Informationswissenschaften (Archiv-, Bibliotheks- oder
Dokumentationswissenschaften) oder ein vergleichbarer Abschluss bzw. eine vergleichbare Ausbildung
• Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Archiv oder Dokumentation
• Erfahrung mit dem Umgang von Social Media und Kenntnisse über den Aufbau und die Struktur der entsprechenden Plattform
• Sehr gute Englischkenntnisse
• Gute Kenntnisse von "Cumulus" und/oder "Offline Explorer" wären wünschenswert
• Gute EDV-Kenntnisse
• Eine selbständige und genaue Arbeitsweise auch unter Zeitdruck
• Hohes Organisationsgeschick
• Eigenständiges Lösen von Problemen
• Teamfähigkeit
• Hohe Eigeninitiative
• Kundenorientierung
Bei Abbott treffen Sie auf exzellente Karrierechancen, eine wettbewerbsfähige Vergütung und ein interessantes Leistungspaket. Weitere Details zu dieser Position
und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung finden Sie unter der Referenznummer BR 84536 auf www.abbottcareers.com
An equal opportunity employer, Abbott welcomes diversity in our workforce.
------------------------------------------------------------
Thomas Dahm
Manager Records Information Center (RIC)
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Knollstrasse 50
67061 Ludwigshafen
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Fax +49-(0)621-589-3253
thomas.dahm@abbott.com
(ML) Archivliste
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 12:19 - Rubrik: Personalia
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Die Deutsche Numismatische Gesellschaft e.V. und der Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V. / Münzfreunde Osnabrück laden Sie zum 56. Norddeutschen Münzsammlertreffen ein, Thema "Währung - Preise - Löhne"
PROGRAMM
Freitag, 27. Mai 2011 - Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, Heger-Tor-Wall
ab 17 Uhr Besichtigung des neu gestalteten Museums
18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Ein Osnabrücker Steueredikt von 1676
Dr. Thorsten Heese, Kulturgeschichtliches Museum:Begrüßung
Klaus Giesen: Einführung
18.30 Uhr Dr. Gerd Dethlefs: Staatsverschuldung und Rechnungswährung in Nordwestdeutschland in Mittelalter und früher Neuzeit
anschl. Rundgang durch die Ausstellung
ab ca. 20 Uhr Abendessen im Lokal Rampendahl, Hasestr. 35
Samstag, 28. Mai 2011 – Historisches Rathaus der Stadt Osnabrück, Marktplatz
10.00 Uhr Begrüßung: Burkhard Jasper, 2. Bürgermeister der Stadt Osnabrück
Dr. Gerd Dethlefs, Vorsitzender des Vereins der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.
Eröffnung: Kristian Nikol Worbs, Präsident der Deutschen
Numismatischen Gesellschaft
10.15 Uhr Timo Stingl M. A. (Berlin): Die ersten Bronzemünzen – Tagesgeld für Söldner?
10.45 Uhr Katharina Martin M.A. (Münster): Bildwerte - Wertbilder? Überlegungen zur Frage, inwieweit sich der Geldwert antiker Münzen am Münzbild erkennen lässt
11.15 Uhr Kaffeepause
11.30 Uhr Anna Paulina Orlowska (Kiel): Der Einfluss politisch-wirtschaftlicher Ereignisse auf die Preisentwicklung von Waren – am Beispiel des Handelsbuches von Johann Pyre (früher: Piß bzw. Pisz) in Danzig
12.00 Uhr Maximilian Brand (Münster): Die Währungswirren 1460 – 1480 in den Niederlanden und ihre Auswirkungen auf Westfalen
12.30 Uhr Mittagspause mit Imbiss
13.30 Uhr Tobias Bartke M.A. (Osnabrück): „Damit es zur beßeren Öconomie gereiche“. Die Auflösung des Benediktinerklosters Iburg 1803 und die wirtschaftlich-sozialen Auswirkungen für die Region
14.00 Uhr Dr. Peter Ilisch (Münster): Osnabrücker Münzen, Währung und Geldumlauf in Mittelalter und Neuzeit
14.30 Uhr Kaffepause
15.00 Uhr Arnold Schwede (Paderborn): Groschenwährungen in Nord- und Ostwestfalen in der frühen Neuzeit
15.30 Uhr Dr. Karsten Igel (Münster/Osnabrück): Löhne und Preise – Beispiele aus den Osnabrücker Stadtrechnungen
16.15 Uhr Stadtführung
19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen – Ausklang
Die Tagung ist öffentlich; Gäste sind willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt € 15 (einschließlich Mittagsimbiss und Kaffee/Kuchen); € 5 (ohne Mittagsimbiss).
Gäste, die in Osnabrück übernachten möchten, können die Zimmerreservierung der Tourist-Information Osnabrück nutzen: Telefon: 0541 323-2202, Fax: 0541 323-2709, Mail tourist-information@osnabrueck.de; Online-Buchung http://www.osnabrueck.de/17961.asp .
Eine schriftliche Anmeldung zu der Tagung ist vor allem wegen der Essensvorbereitungen unbedingt erforderlich. Bitte senden Sie die Anmeldung – auch per Mail – bis spätestens 15. Mai an
Münzfreunde Osnabrück, c/o Kanzlei Tönnes, Belmer Straße 312, D-49086 Osnabrück, (Mail kacordes @ arcor.de).
Link zu den Münzfreunden für Westfalen und Nachbargebiete e.V.
(ML) Westfälische Geschichte
#numismatik
PROGRAMM
Freitag, 27. Mai 2011 - Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück, Heger-Tor-Wall
ab 17 Uhr Besichtigung des neu gestalteten Museums
18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung
Ein Osnabrücker Steueredikt von 1676
Dr. Thorsten Heese, Kulturgeschichtliches Museum:Begrüßung
Klaus Giesen: Einführung
18.30 Uhr Dr. Gerd Dethlefs: Staatsverschuldung und Rechnungswährung in Nordwestdeutschland in Mittelalter und früher Neuzeit
anschl. Rundgang durch die Ausstellung
ab ca. 20 Uhr Abendessen im Lokal Rampendahl, Hasestr. 35
Samstag, 28. Mai 2011 – Historisches Rathaus der Stadt Osnabrück, Marktplatz
10.00 Uhr Begrüßung: Burkhard Jasper, 2. Bürgermeister der Stadt Osnabrück
Dr. Gerd Dethlefs, Vorsitzender des Vereins der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.
Eröffnung: Kristian Nikol Worbs, Präsident der Deutschen
Numismatischen Gesellschaft
10.15 Uhr Timo Stingl M. A. (Berlin): Die ersten Bronzemünzen – Tagesgeld für Söldner?
10.45 Uhr Katharina Martin M.A. (Münster): Bildwerte - Wertbilder? Überlegungen zur Frage, inwieweit sich der Geldwert antiker Münzen am Münzbild erkennen lässt
11.15 Uhr Kaffeepause
11.30 Uhr Anna Paulina Orlowska (Kiel): Der Einfluss politisch-wirtschaftlicher Ereignisse auf die Preisentwicklung von Waren – am Beispiel des Handelsbuches von Johann Pyre (früher: Piß bzw. Pisz) in Danzig
12.00 Uhr Maximilian Brand (Münster): Die Währungswirren 1460 – 1480 in den Niederlanden und ihre Auswirkungen auf Westfalen
12.30 Uhr Mittagspause mit Imbiss
13.30 Uhr Tobias Bartke M.A. (Osnabrück): „Damit es zur beßeren Öconomie gereiche“. Die Auflösung des Benediktinerklosters Iburg 1803 und die wirtschaftlich-sozialen Auswirkungen für die Region
14.00 Uhr Dr. Peter Ilisch (Münster): Osnabrücker Münzen, Währung und Geldumlauf in Mittelalter und Neuzeit
14.30 Uhr Kaffepause
15.00 Uhr Arnold Schwede (Paderborn): Groschenwährungen in Nord- und Ostwestfalen in der frühen Neuzeit
15.30 Uhr Dr. Karsten Igel (Münster/Osnabrück): Löhne und Preise – Beispiele aus den Osnabrücker Stadtrechnungen
16.15 Uhr Stadtführung
19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen – Ausklang
Die Tagung ist öffentlich; Gäste sind willkommen. Die Teilnahmegebühr beträgt € 15 (einschließlich Mittagsimbiss und Kaffee/Kuchen); € 5 (ohne Mittagsimbiss).
Gäste, die in Osnabrück übernachten möchten, können die Zimmerreservierung der Tourist-Information Osnabrück nutzen: Telefon: 0541 323-2202, Fax: 0541 323-2709, Mail tourist-information@osnabrueck.de; Online-Buchung http://www.osnabrueck.de/17961.asp .
Eine schriftliche Anmeldung zu der Tagung ist vor allem wegen der Essensvorbereitungen unbedingt erforderlich. Bitte senden Sie die Anmeldung – auch per Mail – bis spätestens 15. Mai an
Münzfreunde Osnabrück, c/o Kanzlei Tönnes, Belmer Straße 312, D-49086 Osnabrück, (Mail kacordes @ arcor.de).
Link zu den Münzfreunden für Westfalen und Nachbargebiete e.V.
(ML) Westfälische Geschichte
#numismatik
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 12:03 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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Der Westfälische Städteatlas ist Teil eines gesamteuropäischen Vorhabens der Internationalen Kommission für Städtegeschichte. Veröffentlicht wird er durch die Historische Kommission für Westfalen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe und das Institut für vergleichende Städtegeschichte in Münster. Auf der Grundlage gemeinsamer Kriterien ist es das Ziel dieses Atlaswerkes, sämtliche Städte des heutigen Westfalen (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold, Münster), die um 1828 den Rechtscharakter einer Stadt, eines Marktes, einer Freiheit etc. hatten, vollständig zu erfassen. Dies geschieht durch eine Kombination von bislang unveröffentlichten Quellen, historischen, aktuellen und thematischen Karten und einer wissenschaftlichen Aufarbeitung der Stadtgeschichte auf der Grundlage des neuesten Forschungsstandes.
Bisher sind 80 Städte erschienen. Die vorliegende 11. Lieferung beinhaltet die Städte Freudenberg, Horneburg (Datteln), Preußisch Oldendorf, Sundern mit Allendorf, Endorf, Hachen, Hagen und Langscheid und Wattenscheid (Bochum). Jede Stadtmappe enthält eine Reihe neu gezeichneter Karten: In erster Linie handelt sich dabei um die Urkatasterkarte der Stadt aus dem 1. Drittel des 19. Jahrhunderts (1:2500), eine zeitgleiche historische Karte ihres Umlands (1:25000) und eine moderne Stadtkarte (1:5000). Um ein dreidimensionales Bild der Stadt zu vermitteln, wird das Kartenmaterial durch alte Stadtansichten, Pläne und Luftbilder ergänzt. Zu diesem Materialkanon gehört eine zusammenfassende Darstellung der Stadtgeschichte. Neben der verfassungs-, sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Entwicklung der Stadt z. T. bis in die jüngste Vergangenheit wird darin vor allem das räumliche Wachstum der Stadt rekonstruiert, dessen Phasen auch in einer besonderen Karte farbig dargestellt werden. Der Textteil wird durch Kartenausschnitte, Zeichnungen und Fotos illustriert.
Mit Freudenberg wurde jetzt eine Atlasmappe vorgelegt, die das Thema Protoindustrialisierung aufgreift und kartographisch umsetzt. Vor 1806 gehörte die Stadt zur Grafschaft Nassau-Siegen und sicherte die Straße von Köln nach Siegen. Andreas Bingener, der bereits die Stadtmappe Siegen bearbeitet hat, hat als ausgewiesener Experte seine vielseitigen Ergebnisse zur Freudenberger Stadtgeschichte ebenso wie seine Kenntnisse zur vorindustriellen Entwicklung des Bergbaus und des Gewerbes in diesem Raum eingebracht. Die Mitherausgeberin Cornelia Kneppe übernahm die Erstellung der Wachstumsphasenkarte, die neue, wissenschaftlich fundierte Vorschläge zur Stadtentwicklung macht. Denn die Entwicklung der nassauischen Burgstadt war bisher bedingt durch verschiedene Brandkatastrophen und Ortsverlagerung weitgehend ungeklärt. Von großer Bedeutung für die Geschichte der Stadt und deshalb auf einer besonderen Tafel thematisiert ist die Entwicklung des vorindustriellen, auf dem Wasser- und Holzreichtum des Freudenberger Raumes basierenden Eisen gewinnenden und verarbeitenden Gewerbes, das Mitte des 19. Jahrhunderts von der Gerberei abgelöst wurde. Dabei wurde zum ersten Mal die Ausdehnung der nur für das Siegerland überlieferten einzigartigen Hauberge kartiert – einer seit dem 15. Jahrhundert bis heute genossenschaftlich ausgeübten Form einer multifunktionalen Waldbewirtschaftung.
Info:
Westfälischer Städteatlas, XI. Lieferung, herausgegeben von der Historischen Kommission für Westfalen und dem Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Cornelia Kneppe und Mechthild Siekmann, Altenbeken: GSV Städteatlas Verlag 2010.
Termin:
XI. Lieferung Westfälischer Städteatlas – Stadtmappe Freudenberg wird vorgestellt
Die Stadt Freudenberg lädt zur Präsentation der Stadtmappe Freudenberg im Westfälischen Städteatlas am 14. Mai 2011, um 11 Uhr, in das Rathaus Freudenberg, Mórer Platz 1, Ratssaal, ein.
Programm:
Begrüßung durch den Bürgermeister Eckhard Günther
Westfälischer Städteatlas – Aufgaben, Ziele, Perspektiven
Prof. Dr. Werner Freitag, Institut für vergleichende Städtegeschichte
Freudenberg – ein geschichtlicher Abriss auf Grundlage der Karten des Westfälischen Städteatlas
Dr. Andreas Bingener, Autor der Stadtmappe
Kontakt:
Historische Kommission für Westfalen
Geschäftsstelle: Salzstr. 38 / Erbdrostenhof
48143 Münster
Tel.: 0251/ 591-4720
Fax : 0251/ 591-5871
eMail: hiko@lwl.org
http://www.historische-kommission.lwl.org
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/ 83-27512
Fax : 0251/ 83-27535
eMail: istg@uni-muenster.de
http://www.uni-muenster.de/staedtegeschichte
GSV Städteatlas Verlag
Driburger Straße 45
33184 Altenbeken
Tel.: 05255/ 7373
Fax: 05255/ 7375
eMail: atlas@stadtgeschichte.de
http://www.stadtgeschichte.de
Quelle: AUGIAS.net
P.S.: Gerne bin ich der Bitte des Freudenberger Kollegen nachgekommen, auf diese Veranstaltungen hinzuweisen.
(W)
Wolf Thomas - am Montag, 9. Mai 2011, 10:55 - Rubrik: Veranstaltungen
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Ein bedeutsames Sammelwerk zur württembergischen Landeskunde und Literaturgeschichte, in gewohnt schlechter Qualität in München von Google digitalisiert:
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10121156-2
(W)
http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10121156-2
(W)
KlausGraf - am Montag, 9. Mai 2011, 01:07 - Rubrik: Landesgeschichte
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(E)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 21:26 - Rubrik: Allgemeines
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(W)
Wolf Thomas - am Sonntag, 8. Mai 2011, 19:09 - Rubrik: Wahrnehmung
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KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 18:37 - Rubrik: Unterhaltung
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BBC Archive from Danilo Matos on Vimeo.
(W)Wolf Thomas - am Sonntag, 8. Mai 2011, 17:53 - Rubrik: Medienarchive
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Nicht nur für Österreicher von Belang. Großzügig bemessene Textproben gibt es unter
http://www.reinhardriepl.homepage.t-online.de
Das Buch hat 490 Seiten und kostet 29,80 Euro zzgl. für Verpackung und Versand in einem luftgepolsterten Umschlag innerhalb Deutschlands 2 Euro.
Nachträge (April 2011):
http://www.reinhardriepl.homepage.t-online.de/nachtrag.htm
(F)
http://www.reinhardriepl.homepage.t-online.de
Das Buch hat 490 Seiten und kostet 29,80 Euro zzgl. für Verpackung und Versand in einem luftgepolsterten Umschlag innerhalb Deutschlands 2 Euro.
Nachträge (April 2011):
http://www.reinhardriepl.homepage.t-online.de/nachtrag.htm
(F)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 17:49 - Rubrik: Hilfswissenschaften
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hatten wir noch nicht:
https://www.stiftung-stadtgedaechtnis.de/spenden/
Via
http://www.historischesarchivkoeln.de/index.php?lang=de
(W)
https://www.stiftung-stadtgedaechtnis.de/spenden/
Via
http://www.historischesarchivkoeln.de/index.php?lang=de
(W)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 17:42 - Rubrik: Kommunalarchive
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http://www.europeana-libraries.eu/home/-/blogs/10-things-that-humanities-researchers-want
Auszug:
#2. Make It Easy To Cite – There is still a reluctance to cite digital resources. Researchers will often use a digital resource but then cite the paper copy in their notes. However, researchers are much more likely to cite the digital resource if:
There is a copy-and-paste citation beside the object
The URL is short and sweet; don't let it stretch to 4 lines or be full of garble!
Wenn ich noch etwas ergänzen dürfte: einen funktionierende RSS-Feed für das sog. Europeana Libraries Blog.
Oops! Google Chrome could not find www.europeana-libraries.euhttp
Da Bibliotheken, die sich an Europeana beteiligen, mental im 20. Jahrhundert hängengeblieben sein müssen, wundert es nicht sehr, dass eine brandneue Schlüsseltechnologie wie RSS noch nicht reibungslos funktioniert.
(RSS) Geschichtsweberin
Auszug:
#2. Make It Easy To Cite – There is still a reluctance to cite digital resources. Researchers will often use a digital resource but then cite the paper copy in their notes. However, researchers are much more likely to cite the digital resource if:
There is a copy-and-paste citation beside the object
The URL is short and sweet; don't let it stretch to 4 lines or be full of garble!
Wenn ich noch etwas ergänzen dürfte: einen funktionierende RSS-Feed für das sog. Europeana Libraries Blog.
Oops! Google Chrome could not find www.europeana-libraries.euhttp
Da Bibliotheken, die sich an Europeana beteiligen, mental im 20. Jahrhundert hängengeblieben sein müssen, wundert es nicht sehr, dass eine brandneue Schlüsseltechnologie wie RSS noch nicht reibungslos funktioniert.
(RSS) Geschichtsweberin
Zeitgeschichte Online verlinkt auf das Angebot der Deutschen Welle:
http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&lang=de&manu_id=511&sdt=20110508&maca=de-RSS_de_zeitgeschichte-4829-xml-mrss
Ich frage mich, was anno 2011 ein solcher Artikel ohne weiterführende Links soll.
http://de.wikipedia.org/wiki/Coca-Cola
(W)

http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu&lang=de&manu_id=511&sdt=20110508&maca=de-RSS_de_zeitgeschichte-4829-xml-mrss
Ich frage mich, was anno 2011 ein solcher Artikel ohne weiterführende Links soll.
http://de.wikipedia.org/wiki/Coca-Cola
(W)

KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 16:06 - Rubrik: Unterhaltung
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http://www.zeitgeschichte-online.de/site/40208108/default.aspx
Was für ein Schwachsinn! Das PDF (!) enthält keine Links, obwohl die meisten der Artikel online sein dürften.
(W)
Was für ein Schwachsinn! Das PDF (!) enthält keine Links, obwohl die meisten der Artikel online sein dürften.
(W)
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http://www.faz.net/-01tocc von Patrick Bahners
Die Mitglieder der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amtes, Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann, haben in der „Frankfurter Rundschau“ eine Replik auf den Rezensionsaufsatz publiziert, den Johannes Hürter, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, im Aprilheft der „Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte“, der Zeitschrift des Instituts, ihrem unter dem Titel „Das Amt“ als Buch gedruckten Kommissionsbericht gewidmet hatte. In der Sache unterbleibt wieder, wie in dem Zeitungsinterview, mit dem Moshe Zimmermann am Erscheinungstag des Heftes auf den Aufsatz reagierte, jede Auseinandersetzung mit den ebenso grundsätzlichen wie detailliert belegten Einwänden Hürters. An die Stelle wissenschaftlicher Argumente tritt die politische Verdächtigung.
Nicht ganz auf dem neuesten Stand:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unabh%C3%A4ngige_Historikerkommission_%E2%80%93_Ausw%C3%A4rtiges_Amt
Hürters Rezension:
http://www.oldenbourg-link.com/doi/pdf/10.1524/vfzg.2011.0010
Beitrag in der FR:
http://www.fr-online.de/kultur/debatte/zauberwort-differenzierung/-/1473340/8404842/-/
(RSS)
Die Mitglieder der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amtes, Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann, haben in der „Frankfurter Rundschau“ eine Replik auf den Rezensionsaufsatz publiziert, den Johannes Hürter, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte, im Aprilheft der „Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte“, der Zeitschrift des Instituts, ihrem unter dem Titel „Das Amt“ als Buch gedruckten Kommissionsbericht gewidmet hatte. In der Sache unterbleibt wieder, wie in dem Zeitungsinterview, mit dem Moshe Zimmermann am Erscheinungstag des Heftes auf den Aufsatz reagierte, jede Auseinandersetzung mit den ebenso grundsätzlichen wie detailliert belegten Einwänden Hürters. An die Stelle wissenschaftlicher Argumente tritt die politische Verdächtigung.
Nicht ganz auf dem neuesten Stand:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unabh%C3%A4ngige_Historikerkommission_%E2%80%93_Ausw%C3%A4rtiges_Amt
Hürters Rezension:
http://www.oldenbourg-link.com/doi/pdf/10.1524/vfzg.2011.0010
Beitrag in der FR:
http://www.fr-online.de/kultur/debatte/zauberwort-differenzierung/-/1473340/8404842/-/
(RSS)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 15:43 - Rubrik: Staatsarchive
http://www.tagesspiegel.de/kultur/verhinderte-aufklaerung/4134500.html
Geulen betonte, dass es seit dem Regierungswechsel 2005 wieder sehr restriktiv zugehe: „Das Bundeskanzleramt verhindert Aufklärung.“ Zeithistoriker und Öffentlichkeit sollten sich das nicht bieten lassen. Geulens Vortrag wurde sachkundig ergänzt durch ein Korreferat des Historikers Norbert Kampe, dem Leiter der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Kampe wies darauf hin, dass es absurd sei, wenn die deutschen Behörden die Akteneinsicht zu verhindern suchten mit der Begründung, Rücksicht auf befreundete Dienste zu nehmen. CIC und FBI haben ihre Akten bereits 1998 freigegeben. Jeder kann sie im Internet lesen. Kampe nannte diese Freigabe beispielhaft für den Umgang mit Geheimdiensten in einer Demokratie. Auch der Mossad hat seine Eichmann-Akten längst deklassifiziert, auch sie sind auf einer Website der israelischen Regierung zu finden. Umso unverständlicher, wenn das Bundeskanzleramt die Aufarbeitung der Akten weiter sabotiert.
(RSS)
Geulen betonte, dass es seit dem Regierungswechsel 2005 wieder sehr restriktiv zugehe: „Das Bundeskanzleramt verhindert Aufklärung.“ Zeithistoriker und Öffentlichkeit sollten sich das nicht bieten lassen. Geulens Vortrag wurde sachkundig ergänzt durch ein Korreferat des Historikers Norbert Kampe, dem Leiter der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Kampe wies darauf hin, dass es absurd sei, wenn die deutschen Behörden die Akteneinsicht zu verhindern suchten mit der Begründung, Rücksicht auf befreundete Dienste zu nehmen. CIC und FBI haben ihre Akten bereits 1998 freigegeben. Jeder kann sie im Internet lesen. Kampe nannte diese Freigabe beispielhaft für den Umgang mit Geheimdiensten in einer Demokratie. Auch der Mossad hat seine Eichmann-Akten längst deklassifiziert, auch sie sind auf einer Website der israelischen Regierung zu finden. Umso unverständlicher, wenn das Bundeskanzleramt die Aufarbeitung der Akten weiter sabotiert.
(RSS)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 15:39 - Rubrik: Staatsarchive
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http://futurezone.at/meinung/3022-das-internet-ist-ein-vergesslicher-faelscher.php
Die Diskussion um den „digitalen Radiergummi“ hat einmal öfter den Satz „Das Internet vergisst nicht“ aus der Mottenkiste der populären Irrtümer hervorgekramt. Natürlich vergisst das Netz.
Sehr richtig.
Zur Autorin Bettina Hammer geborene Winsemann (Künstlername Twister):
http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Hammer
(T)
Die Diskussion um den „digitalen Radiergummi“ hat einmal öfter den Satz „Das Internet vergisst nicht“ aus der Mottenkiste der populären Irrtümer hervorgekramt. Natürlich vergisst das Netz.
Sehr richtig.
Zur Autorin Bettina Hammer geborene Winsemann (Künstlername Twister):
http://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Hammer
(T)
KlausGraf - am Sonntag, 8. Mai 2011, 15:12 - Rubrik: Webarchivierung
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http://archiv.twoday.net/stories/3810499/ (Kontext)
Archivar ist Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe
Vierprinzen steht für Alexander vom Hofe
Archivar (Gast) meinte am 2011/03/30 09:47:
Überfällige Richtigstellung
Vielleicht sollte doch einmal festgehalten werden, dass Herr vom Hofe buchstäblich der Einzige ist, dem in den vergangenen Jahrzehnten die Benutzung der Bestände im Niedersächsischen Staatsarchiv Bückeburg vom Depositar verweigert wurde. Das hat mit Gründen zu tun, die Herrn vom Hofe persönlich betreffen: Denn wer Archive nur nutzt, um bestimmte vorgefasste Meinungen zu bestätigen, betreibt keine ernsthafte Forschung.
Klaus Graf hat sehr richtig angemerkt, dass Herr vom Hofe seine Recherchen in erster Linie aufgrund privater Vermögensauseinandersetzungen betrieben hat. In diesem Zusammenhang von Verschwörungstheorien zu sprechen, dürfte als Beschönigung zu werten sein. Denn Herr vom Hofe, der sich gern auf seinen "sechsten Sinn" bei der Interpretation von Quellen beruft, ist offensichtlich außer Stande, die Grenzen zwischen Hypothesen und Fakten zu erkennen. Wer aber jede noch so abstruse Mutmaßung ungeprüft in den Rang eines Faktums erhebt, das es nurmehr zu beweisen gilt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird.
Aber auch hier bleibt Herr vom Hofe seinen abenteuerlichen Verschwörungstheorien treu: Denn wer sich seinen oft absurden Folgerungen nicht anschließt, steht für ihn im Sold dunkler Mächte, die die "Wahrheit" vertuschen wollen, und zwar höchst erfolgreich seit über 70 Jahren und in ungebrochener Kontinuität seit der Nazizeit. Das betrifft nicht nur die Depotnehmer des Staatsarchivs, sondern sogar die Schaumburger und Celler Justiz und recht eigentlich jeden, der in dieser Angelegenheit jemals von Amts wegen tätig geworden ist.
Wie das möglich sein soll? Nun: "Der Gedanke drängt sich auf". Das ist das gern geäußerte "wissenschaftliche" Credo des Herrn vom Hofe.
Unterdessen ist im Niedersächsischen Staatsarchiv von anderer Seite sehr erfolgreich über Vorgänge im Nationalsozialismus geforscht worden. Und zwar ohne dass irgendwelche Beschränkungen auferlegt wurden.
Antworten
Archivar (Gast) meinte am 2011/03/30 10:16:
Nachtrag
Leider habe ich im vorigen Kommentar versäumt, das Wort "beweisen" in Anführungszeichen zu setzen. Denn Beweise sind genau das, woran es Herr vom Hofe fehlen lässt. Dokumente und Tatsachen, die zu seinen Theorien nicht passen, werden entweder ignoriert, für irrelevant erklärt oder als Fälschung bezeichnet, siehe etwa oben. Was nicht passt, wird passend gemacht - so funktioniert das argumentative Prokrustesbett des Herrn vom Hofe.
Sehr wahrscheinlich wird Herr vom Hofe nunmehr das Landesamt für die Regelung offener Vermögensfragen mit auf die Liste derer setzen, die sich der siebzigjährigen Verschwörung angeschlossen haben. Denn der von AvH eingeführte Vorwurf der "Unwürdigkeit" wurde nunmehr endgültig fallen gelassen. Vielleicht wird er nun auch gegen dieses Amt Strafanzeige erstatten, wie zuvor schon gegen einen hochrangigen Schaumburger Richter.
Antworten
vom hofe antwortete am 2011/03/30 10:58:
Wer weiss dass nur mir der Zugang zum Depositum verwehrt wurde ?
Vermisse in Ihren langen Ausführungen auch nur eine konkrete Auseinandersetzung mit Fakten. Heisse Luft und Stimmungsmache gegen die Person. Zur Sache nichts. Und natürlich unter Pseudonym. Feigling ! Und wer bitte schön weiss, dass ich der einzige Nutzer bin der keinen Zugang zum Depositum erhielt ? Das der niedersächsischen Staatskanzlei unterstehende Staatsarchiv Bückeburg wird wohl kaum hier unter einem Pseudonym posten.
Und Wolrad ein würdiger Herr der keiner Fliege etwas angetan hat...und das Staatsarchiv Bückeburg mustergültig in Sachen Transparenz und der damalige Direktor des Amtsgerichts Bückeburg zuvorkommend und effizient. Klar doch. Und das Landesamt sprach: "ego te absolvo". Und die Welt ist wieder im Lot. Und wer kann wissen, dass in den Augen des Landesamtes Wolrad nicht unwürdig gewesen sein soll ?.....Wird doch wohl kaum ein Landesamt hier posten.
Vierprinzen
Antworten
Archivar (Gast) antwortete am 2011/03/30 16:41:
Na und?
Glauben Sie mir, das alles ist in Fachkreisen allgemein bekannt. Menschen sprechen miteinander und tauschen Informationen aus.
Antworten
Archivar (Gast) antwortete am 2011/03/30 16:49:
PS
"Wird wohl", "wird wohl kaum", "klar doch" ...
Das ist so die übliche Qualität der Hofe'schen Argumentationen. Fehlte eigentlich nur noch die wohlbekannte Floskel "Der Gedanke drängt sich auf"....
Antworten
vom hofe antwortete am 2011/04/06 09:13:
Taktische Kommentare aus dem Bilderbuch
und zur Sache wieder nichts und Unterlagen bleiben weggesperrt. Chancengleichheit ?
Was sind das für staatliche Instanzen, die meinen, Information vorenthalten zu müssen, weil der informationssuchende Bürger persönlich nicht "genehm" ist ? Und die Archivalia beziehen sich direkt und persönlich auf die Grosseltern und Mutter dieses Bürgers. Was ist das für eine Argumentation ? Bestimmen mal wieder ein "Fürst" und seine "Untertanen" was historisch relevant und was nicht relevant ist ? Ist das wissenschaftlich oder despotenhaft ?
http://archiv.twoday.net/stories/16544694/
Antworten
Archivar (Gast) antwortete am 2011/04/24 20:47:
Die üblichen Verschwörungstheorien - armer Mannn
Danke für den neuerlichen Beleg, dass alles, was Ihnen nicht passt, sofort in den Kontext Ihrer Verschwörungstheorien eingebettet wird. Leider will Ihnen immer noch nicht in den Kopf, dass es eine zeitlich und personell so umfassende Verschwörung gar nicht geben kann, erst recht nicht, ohne dass einzelne Beteiligte irgendwann aus den Zusammenhängen fallen würden. Darauf warten Sie bis heute aber vergebens, weil die Verschwörung nun mal nicht existiert.
Was Sie dem jetzigen und den vorigen Fürsten an Macht zutrauen und an Einfluss unterstellen, ist mehr als grotesk, es wäre zum Lachen, wenn Ihre jahrzehntelange Verstrickung in diesen Wahn nicht so tragisch wäre. Sie sollen in Ihrem eigenen besten Interesse endlich einsehen, dass Sie sich vollständig verrannt haben und nicht noch mehr Lebenszeit in diese aberwitzigen Halluzinationen investieren.
Antworten
vom hofe antwortete am 2011/04/24 21:19:
Alex
Leg die Findbücher vor.
Dass Du Unterlagen zu Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe Herrn Werner zugänglich machtest liegt nur daran, dass er (FC) zum Abschuss freigegeben worden ist. Ansonsten hast Du Archivalien wie gewohnt unter Verschluss gehalten. Dass dies so ist wurde mir schriftlich mitgeteilt (nicht vom Staatsarchiv in Bückeburg, dies sei klargestellt !). Also die von Dir proklamierte Forschungsoffenheit ist Fassade. Stimmt vorne und hinten nicht und Du weisst es.
Erst nach Einsichtnahme in die von Dir sequestrierten Findbücher sollte eine Auseinandersetzung in der Sache stattfinden. Solange Du Unterlagen vorenthätst sind Deine Beiträge hier, zumindest für mich, Zeitverschwendung.
Unterlagen unter Verschluss zu halten und den Verfasser eines Buches anzupöbeln ist billig. Spricht nicht für Deine Manieren, aber ich habe nichts anderes erwartet. Und ich denke, dass die Leser hier bei archivalia einen Anspruch darauf haben, zu wissen, dass der "Archivar" niemand anderes als Du bist. Sei also bitte so nett und stelle Dich unter Klarnamen vor. Ich tue es auch.
Im übrigen: rede mir doch nicht das bisschen Schreiben aus. Wie viel kilometer Archivbestand hat denn die "Hofkammer" schreiben müssen, um Alles zurechtzubiegen ?
Kann irgendwo verstehen, wenn Du die Findbücher wegsperrst. Wer von uns ist "ärmer" ?
Deine gewohnten Anspielungen (Halluzinationen) verdienen eine Retourkutsche:
1. Zu Deinen juristischen Kenntnissen: (GELÖSCHT)*..........das zweite Staatsexamen hast Du nicht absolviert. (GELÖSCHT)*............... . Du brauchst ja auch ein Heer von Rechtsanwälten. Wie würde Jacques Verges sagen ? Wenn die Gegenseite 5 Anwälte einsetzt, ist jeder Anwalt der Gegenseite 1/5 meiner Person wert.
2. Zu Deinen Archivsperren und zu Deinen Verschwörungstheorien: Ich zitiere Prof. Dr. Petropoulos:
"Many thanks for the most recent article and for your very helpful response. Now I understand (better).
It is so striking how our research experiences and our books are similar. I too endeavored to clarify whether there was a murder plot (in the case of the Hessens, of Christoph Prinz von Hessen, whose plane crashed near Forli after seemingly heading off course in October 1943, as he attempted to return to Germany and find out what had happened to his family). I could not resolve the issue, but an assassination by the SS seems a distinct possibility.
Thank you for keeping me informed about your work.
und zu den Archivsperren:
Dear Alexander vom Hofe,
Many thanks for the interesting documents and for keeping me informed about your blog.....
I am especially interested in the issue of archival access (or lack of access). Best wishes for your important work.
Sincerely,
Jonathan P."
Ich bitte darum, dass sich in diesen Wortwechsel niemand einklinkt. Soll sich APzSL selbst wehren.
Vierprinzen
Archivar (Gast) antwortete am 2011/05/10 03:02:
Sie irren, wie üblich
http://www.gwup.org/component/content/article/72-verschwoerungen/842-so-erkennt-man-eine-verschwoerungstheorie
Antworten
vom hofe antwortete am 2011/05/10 08:41:
Bist Du jetzt ein Holocaustleugner ?
Ist es verschwörungteoretisch zu behaupten, dass in Deinem Steinbruch 36 junge Männer in den Jahren 1943 bis 1945 ermordet wurden ? Ist es verschwörungstheoretisch zu behaupten, dass unsere Ahnen mit Kammler, Himmler, Göring und Goebbels "befreundet" waren ? Oder dass ich diesen "Herrschaften" einen Mord zutraue ?
Eine Deiner typischen Geschmacklosigkeiten. Passt in Dein Stern interview in dem Du behauptet hast, dass der Vulkan in Mexiko Dein heiliger Berg ist.
zu gwup
http://goo.gl/aGCAB (Burda?)
Horst Mahler wurde neonazi
Du wirst doch nicht mit Irving oder Williamson sympathisieren ?
http://archiv.twoday.net/stories/6307303/#6307718
Vierprinzen
http://vierprinzen.blogspot.com/
update: * habe nach anwaltlicher Aufforderung heute am 16 Mai 2010 um 19 Uhr die betreffenden Passagen gelöscht.
UPDATE:
Im Verwaltungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz.
In Bodenreformverfahren auf Ausgleichsleistungen hat der Antragsteller mitzuwirken, sollte man meinen. Schliesslich möchte der Antragsteller Steuergelder bekommen.
Erst jetzt erfuhr ich, dass die 2. Kammer des VG Greifswald unter dem AZ 2 A 1157/07 Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe zum Berechtigten deklariert hat. Er bekommt jetzt öffentliche Gelder.
Archivalia ist ein blog welches mit Archivwesen zu tun hat.
Deshalb möchte ich hier ganz kurz die Wesensmerkmale der Vorgehensweise der Justiz definieren:
1. Zur mündlichen Verhandlung erschien das beklagte Landesamt nicht, obwohl es anwaltlich vertreten war. Im Verwaltungsverfahren hatte es den Antrag Alexanders abgelehnt. Über den Termin zur mündlichen Verhandlung wurde ich nicht informiert, konnte somit der Verhandlung nicht beiwohnen. Beigeladen worden war ich auch nicht, obwohl eine andere Kammer des Verwaltungsgerichts das Landesamt verurteilt hatte, mich zum Verwaltungsverfahren Alexanders beizuziehen. Weder das Landesamt noch das Verwaltungsgericht informierten mich über den Termin, ebensowenig über die Entscheidung. Mich informierte ein Dritter, der mit dem Verfahren nichts zu tun hatte. Geheimjustiz ?
2. Im Januar schrieb das Landesamt dem Verwaltungsgericht, dass es Anhaltspunkte für eine Unwürdigkeit Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippes nicht gäbe. Wie sonderbar.
3. Das Verwaltungsgericht legt den Kenntnisstand von 2002 zugrunde in dem es weite Teile des Urteils vom OLG Celle aus jenem Jahr abschreibt. Dort hatte Celle mein Akteneinsichtsrecht abgelehnt mit dem Argument, Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe sei vermögenslos gestorben. Es übernahm somit die erlogenen Behauptungen der korrupten Justiz Bückeburgs aus dem Jahre 1936 und sparte sich die Einsichtnahme in Unterlagen die Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe unter Verschluss hält, darunter Adolfs Testament. Sämtliche seit 2002 Erkenntnisse wurden ausgeblendet. Das VG Greifswald nimmt somit ein Ergebnis vorweg. Anders gesagt: es entscheidet durch. Eine Einsichtnahme in die sequestrierten Archive unterblieb. Der Untersuchungsgrundsatz und das Prinzip der Offenlegung von Unterlagen durch denjenigen der öffentliche Gelder beantragt, wird ausser Kraft gesetzt. Transparenz ? Wozu ?
Somit werden einmal mehr diejenigen belohnt, die Archive sperren und ihre Ansprüche von NS-Machenschaften ableiten. Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden ausgeblendet. Der historische Zusammenhang findet keine Berücksichtigung. Fiskalische Interessen haben den Vorrang.
Anmerkung
Für Geschichtswissenschaftler dürfte die im 24-seitigen Urteil widergegebene Argumentation der Richter einerseits und die des Landesamtes (die ich weitgehend teile) andererseits von Interesse sein. Denn gerade diese Kontroverse und die rechtliche Auseinandersetzung weisen auf meine Kernthese hin: Das Motiv einer extremen Unterstützung des Nationalsozialismus durch den (ehemaligen) Hochadel bestand in der Aushebelung des bürgerlichen Rechts (das BGB) bei Erbfolgeregelungen. Dieses Sonderrecht (in Gestalt eines Fideikommissauflösungsgesetzes) prämierte NS-loyale "Oberhäuper" der "Adelshäuser". Auf diese Weise wurden die "grossen Vermögenskörper" handhabbarer für den militärischen Einsatz (Forstgüter boten Holz mit dem Flugzeuge gebaut wurden; landwirtschaftliche Güter ernährten Soldaten) und die "Oberhäupter" waren gefügig.
Interessant ist, dass ausgerechnet das Urteil des Verwaltungsgerichts Greifswald diesen Kampf ums Erbrecht unter nationalsozialistischer Flagge vorführt. Das Verwaltungsgericht Greifswald stellt genau die rechtlichen Auseinandersetzungen nach, die zwischen 1936-1945 stattfanden. Es schreibt die Argumentationen der nationalsozialistischen Richter ab, im Jahr 2011. Insofern ist es ein historisch interessantes Urteil. Das Landesamt und das Gericht stellen die Auseinandersetzungen nach, die zwischen den Prinzen stattgefunden hatten. Trotz historischer Erkenntnisse findet die rechtliche Auseinandersetzung statt, als sei das "Dritte Reich" unerforscht und unbekannt; weder die praktischen Konsequenzen noch die historische Einbettung werden berücksichtigt.
Damit Historiker die vom Landesamt und dem Gericht im luftleeren Raum skizzierten rechtlichen Ausführungen einordnen können, fasse ich die Argumentation wie folgt zusammen:
Argumentation des OLG Celle, VG Greifswald und OVG Lüneburg:
1911 und 1913 habe der regierende Fürst zu Schaumburg Lippe seinen gesamten Besitz (Alles) zum Hausgut deklariert. Er habe sich somit seines Privatbesitzes entledigt.
1923 habe er ein neues Hausgesetz erlassen. Danach stünde das Hausgut nunmehr dem Haus als solches zu.
Obwohl Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe persönlich in Grundbüchern in Mecklenburg, Argentinien, Österreich, Ungarn usw. eingetragen sei, habe am 18.9.1936 (Adolfs Todestag) das Amtsgericht Bückeburg bescheinigt, dass das Fürstliche Haus Eigentümer sei, Adolf sei vermögenslos verstorben.
Handle es sich beim Vermögen um gebundenes Vermögen fände das FidErG vom 6.7.1938 Anwendung. Danach stünde das gesamte Vermögen als Privatvermögen dem Prinzen Wolrad als neues Oberhaupt per 1939 zu.
Das hätten so gewollt:
Der Reichsminister der Justiz
Das Mecklenburgische Staatsministerium
Das habe das OLG Celle so bescheinigt und entsprechend in den Grundbuchämtern eintragen lassen
Sollte das Hausgesetz von 1923 nicht gelten, weil Adolf nach 1918 keine Gesetzgebungsbefugnis hatte (er hatte ja 1918 abgedankt), dann gälten eben die Hausgesetze von 1911 und 1913 weiter. Es war also keinesfalls Vermögen Adolfs.
Deshalb sei Adolf vermögenslos verstorben.
Dass Adolf das Palais Schaumburg in Bonn von Viktoria von Preussen 1917 erwarb spielt wohl keine Rolle.
Dass Adolf persönlich hinsichtlich der Güter in Mecklenburg belehnt wurde (also nicht die Güter vom Vater erbte) spielt keine Rolle.
Dass er das Gut Steyrling in Österreich in Wahrheit von einer Tante als Vermächtnis erhielt spielt keine Rolle.
Das ist in etwa die Essenz von 24 Seiten Urteil.
Bevor ich die Rechtsmeinung des Landesamtes widergebe noch folgende Hinweise:
Soll allen ernstes bis 1936 ein auf Maschinenpapier angeblich von Adolf geschriebenes unver¨offentlichtes "Hausgesetz" weltweit weitergelten ? Soll Adolf, der ja auch Oberhaupt war, seiner Testierfähigkeit bearaubt worden sein ? Soll er seit 1913 bis zu seinem Tod kein Testament errichten dürfen ? Wer kann ihm das verbieten ? Etwa derjenige der Adolfs Testament unter Verschluss hält ? Vielleicht das Land Niedersachsen (als Treuhänder von Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe) ?
Hier nun die Rechtsmeinung des Landesamtes in Schwerin. Vieles spricht dafür, dass diese Behörde vom BMF "zurückgepfiffen" worden ist:
Prinz Wolrad kann kein Eigentum an den Gütern erworben haben.
Aus den Einträgen in den Grundbüchern habe weder eine hausgesetzliche Bindung noch Eigentum des Fürstlichen Hauses ermittelt werden können. Ein Erwerb durch das Fürstliche Haus sei nicht festgestellt worden, eine lehnsherrliche Genehmigung sei nicht ersichtlich. Eine Bescheinigung des OLG Celle könne Miterben nicht binden. Eine Einigung der Miterben habe es nicht gegeben. Prinz Wolrad habe Eigentum nicht erworben. Auch nicht im Wege der Fideikommissauflösung, da die Güter im Zeitpunkt des Todes von Fürst Adolf nicht im Eigentum des Fürstlichen Hauses standen. Fürst Adolf habe die Güter weder 1923 noch später dem Haus übertragen. Die lehnsherrliche Anerkennung sei im Zusammenhang mit der entgeltlichen Ablösung des Obereigentums zwar erteilt worden, sie habe aber keinen konstitutiven Eigentumserwerb seitens Prinz Wolrad bewirkt, da eine Auseinandersetzung der Lehnserben nicht stattgefunden habe.
Vor Gericht hat sich die von mir auch vertretene Rechtsauffassung des Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen nicht durchgesetzt. Das VG Greifswald hat seitenlang die Rechtsauffassungen von Dr. Robert Figge (also des OLG Celle 2002) übernommen. Dass die in Frage kommenden Hausgesetze nicht veröffentlicht wurden, spielt keine Rolle. Dass die Hausgesetze aus Schaumburg-Lippe keine Gesetzeskraft in Mecklenburg oder Österreich entfalten konnten wird mit dem Argument abgetan, dass zu vermuten sei, dass die Hausgesetze dort anerkannt wurden. Das Haus- und Hofarchiv in Wien bestätigte, dass eine Anerkennung erforderlich war und nicht stattgefunden hatte.
Die für Historiker wichtigen Fragen müssen lauten:
Wieso mischt sich der Staat mit einer derartigen Vehemenz in einen privatrechtlichen Erbrechtsstreit ein ?
Wieso musste der NS Staat massgeschneiderte "wohlwollende" Vorschriften ("wohlwollende" Gesetzgebung ist ein Begriff aus der SS-Akte zum Gesetzgebungsverfahren in Sachen Fideikommissauflösung) für die ns-loyalen Oberhäupter anfertigen ?
Bitte Seite 302 der Vier Prinzen lesen. Dr. Heinz Ehaus Chef der Sicherheitspolizei, Himmler und Koehler sind an der "Fabrikation" der juristischen Regelwerke (auch Paragraf 86 DVO zum FidErlG) beteiligt.
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Zu Figge, Koehler und Ehaus, die Architekten des Fideikommisrechts:
http://vierprinzen.blogspot.com/2011/05/galerie-8.html
Ist es nicht sehr merkwürdig, dass Ehaus, Bearbeiter des Fideikommissrechts, im Mai 1936 bei der Gestapa in Berlin tätig war und dass Adolf im März 1936 ums Leben kam und die Gestapa seit 1934 gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe ermittelte und dass in den Ermittlungsakten vermerkt wurde, dass die Vermögensverhältnisse Adolfs nicht geregelt sind ? Wieso beschäftigten sich Gestapa und SS-Juristen mit dem "Fideikommiss" des Fürsten Adolf ?
http://goo.gl/hQ9WT
"Wieso wollte der Staat "auf Deufel komm´raus", dass Prinz Wolrad Alles bekommt ?
Das sind die Fragen, denen nachgegangen werden muss. Ohne massgeschneiderte Vorschiften der Nazis, insbesondere Paragraf 86 der DVO zur FidErlG hätte Prinz Wolrad sich nie das gesamte Vermögen "zueignen" können.
Der Wortlaut dieser Vorschrift
"Ist die Auflösung eines Hausvermögens oder eines Hausgutes in der Weise vorgenommen worden, dass das Vermögen dem Hause als einer juristischen Person verblieben oder übertragen worden ist, so gilt die Auflösung als noch nicht durchgeführt. Das Hausvermögen oder das Hausgut ist als solches bestehend zu behandeln. Das gilt auch dann, wenn das Haus seine Organisation inzwischen geändert hat. Die Vorschriften des Erlöschens der Fideikommisse sind sinngemäss anzuwenden".
Ich gebe zu, dass diese Zusammenhänge komplex sind. Aber es gibt keinen Weg dran vorbei. Nur wer sich die Mühe macht, diese Zusammenhänge zu verstehen, kann das Motiv der NS-Unterstützung durch die "Oberhäupter" erkennen. Der Lohn: sie müssen mit der Familie nicht teilen. Sie sind gegen das BGB geimpft. Nazis aus Überzeugung waren sie nicht. Sie waren nazis , weil es opportun war.
http://vierprinzen.blogspot.com/
Archivar ist Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe
Vierprinzen steht für Alexander vom Hofe
Archivar (Gast) meinte am 2011/03/30 09:47:
Überfällige Richtigstellung
Vielleicht sollte doch einmal festgehalten werden, dass Herr vom Hofe buchstäblich der Einzige ist, dem in den vergangenen Jahrzehnten die Benutzung der Bestände im Niedersächsischen Staatsarchiv Bückeburg vom Depositar verweigert wurde. Das hat mit Gründen zu tun, die Herrn vom Hofe persönlich betreffen: Denn wer Archive nur nutzt, um bestimmte vorgefasste Meinungen zu bestätigen, betreibt keine ernsthafte Forschung.
Klaus Graf hat sehr richtig angemerkt, dass Herr vom Hofe seine Recherchen in erster Linie aufgrund privater Vermögensauseinandersetzungen betrieben hat. In diesem Zusammenhang von Verschwörungstheorien zu sprechen, dürfte als Beschönigung zu werten sein. Denn Herr vom Hofe, der sich gern auf seinen "sechsten Sinn" bei der Interpretation von Quellen beruft, ist offensichtlich außer Stande, die Grenzen zwischen Hypothesen und Fakten zu erkennen. Wer aber jede noch so abstruse Mutmaßung ungeprüft in den Rang eines Faktums erhebt, das es nurmehr zu beweisen gilt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird.
Aber auch hier bleibt Herr vom Hofe seinen abenteuerlichen Verschwörungstheorien treu: Denn wer sich seinen oft absurden Folgerungen nicht anschließt, steht für ihn im Sold dunkler Mächte, die die "Wahrheit" vertuschen wollen, und zwar höchst erfolgreich seit über 70 Jahren und in ungebrochener Kontinuität seit der Nazizeit. Das betrifft nicht nur die Depotnehmer des Staatsarchivs, sondern sogar die Schaumburger und Celler Justiz und recht eigentlich jeden, der in dieser Angelegenheit jemals von Amts wegen tätig geworden ist.
Wie das möglich sein soll? Nun: "Der Gedanke drängt sich auf". Das ist das gern geäußerte "wissenschaftliche" Credo des Herrn vom Hofe.
Unterdessen ist im Niedersächsischen Staatsarchiv von anderer Seite sehr erfolgreich über Vorgänge im Nationalsozialismus geforscht worden. Und zwar ohne dass irgendwelche Beschränkungen auferlegt wurden.
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Archivar (Gast) meinte am 2011/03/30 10:16:
Nachtrag
Leider habe ich im vorigen Kommentar versäumt, das Wort "beweisen" in Anführungszeichen zu setzen. Denn Beweise sind genau das, woran es Herr vom Hofe fehlen lässt. Dokumente und Tatsachen, die zu seinen Theorien nicht passen, werden entweder ignoriert, für irrelevant erklärt oder als Fälschung bezeichnet, siehe etwa oben. Was nicht passt, wird passend gemacht - so funktioniert das argumentative Prokrustesbett des Herrn vom Hofe.
Sehr wahrscheinlich wird Herr vom Hofe nunmehr das Landesamt für die Regelung offener Vermögensfragen mit auf die Liste derer setzen, die sich der siebzigjährigen Verschwörung angeschlossen haben. Denn der von AvH eingeführte Vorwurf der "Unwürdigkeit" wurde nunmehr endgültig fallen gelassen. Vielleicht wird er nun auch gegen dieses Amt Strafanzeige erstatten, wie zuvor schon gegen einen hochrangigen Schaumburger Richter.
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vom hofe antwortete am 2011/03/30 10:58:
Wer weiss dass nur mir der Zugang zum Depositum verwehrt wurde ?
Vermisse in Ihren langen Ausführungen auch nur eine konkrete Auseinandersetzung mit Fakten. Heisse Luft und Stimmungsmache gegen die Person. Zur Sache nichts. Und natürlich unter Pseudonym. Feigling ! Und wer bitte schön weiss, dass ich der einzige Nutzer bin der keinen Zugang zum Depositum erhielt ? Das der niedersächsischen Staatskanzlei unterstehende Staatsarchiv Bückeburg wird wohl kaum hier unter einem Pseudonym posten.
Und Wolrad ein würdiger Herr der keiner Fliege etwas angetan hat...und das Staatsarchiv Bückeburg mustergültig in Sachen Transparenz und der damalige Direktor des Amtsgerichts Bückeburg zuvorkommend und effizient. Klar doch. Und das Landesamt sprach: "ego te absolvo". Und die Welt ist wieder im Lot. Und wer kann wissen, dass in den Augen des Landesamtes Wolrad nicht unwürdig gewesen sein soll ?.....Wird doch wohl kaum ein Landesamt hier posten.
Vierprinzen
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Archivar (Gast) antwortete am 2011/03/30 16:41:
Na und?
Glauben Sie mir, das alles ist in Fachkreisen allgemein bekannt. Menschen sprechen miteinander und tauschen Informationen aus.
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Archivar (Gast) antwortete am 2011/03/30 16:49:
PS
"Wird wohl", "wird wohl kaum", "klar doch" ...
Das ist so die übliche Qualität der Hofe'schen Argumentationen. Fehlte eigentlich nur noch die wohlbekannte Floskel "Der Gedanke drängt sich auf"....
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vom hofe antwortete am 2011/04/06 09:13:
Taktische Kommentare aus dem Bilderbuch
und zur Sache wieder nichts und Unterlagen bleiben weggesperrt. Chancengleichheit ?
Was sind das für staatliche Instanzen, die meinen, Information vorenthalten zu müssen, weil der informationssuchende Bürger persönlich nicht "genehm" ist ? Und die Archivalia beziehen sich direkt und persönlich auf die Grosseltern und Mutter dieses Bürgers. Was ist das für eine Argumentation ? Bestimmen mal wieder ein "Fürst" und seine "Untertanen" was historisch relevant und was nicht relevant ist ? Ist das wissenschaftlich oder despotenhaft ?
http://archiv.twoday.net/stories/16544694/
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Archivar (Gast) antwortete am 2011/04/24 20:47:
Die üblichen Verschwörungstheorien - armer Mannn
Danke für den neuerlichen Beleg, dass alles, was Ihnen nicht passt, sofort in den Kontext Ihrer Verschwörungstheorien eingebettet wird. Leider will Ihnen immer noch nicht in den Kopf, dass es eine zeitlich und personell so umfassende Verschwörung gar nicht geben kann, erst recht nicht, ohne dass einzelne Beteiligte irgendwann aus den Zusammenhängen fallen würden. Darauf warten Sie bis heute aber vergebens, weil die Verschwörung nun mal nicht existiert.
Was Sie dem jetzigen und den vorigen Fürsten an Macht zutrauen und an Einfluss unterstellen, ist mehr als grotesk, es wäre zum Lachen, wenn Ihre jahrzehntelange Verstrickung in diesen Wahn nicht so tragisch wäre. Sie sollen in Ihrem eigenen besten Interesse endlich einsehen, dass Sie sich vollständig verrannt haben und nicht noch mehr Lebenszeit in diese aberwitzigen Halluzinationen investieren.
Antworten
vom hofe antwortete am 2011/04/24 21:19:
Alex
Leg die Findbücher vor.
Dass Du Unterlagen zu Friedrich Christian Prinz zu Schaumburg Lippe Herrn Werner zugänglich machtest liegt nur daran, dass er (FC) zum Abschuss freigegeben worden ist. Ansonsten hast Du Archivalien wie gewohnt unter Verschluss gehalten. Dass dies so ist wurde mir schriftlich mitgeteilt (nicht vom Staatsarchiv in Bückeburg, dies sei klargestellt !). Also die von Dir proklamierte Forschungsoffenheit ist Fassade. Stimmt vorne und hinten nicht und Du weisst es.
Erst nach Einsichtnahme in die von Dir sequestrierten Findbücher sollte eine Auseinandersetzung in der Sache stattfinden. Solange Du Unterlagen vorenthätst sind Deine Beiträge hier, zumindest für mich, Zeitverschwendung.
Unterlagen unter Verschluss zu halten und den Verfasser eines Buches anzupöbeln ist billig. Spricht nicht für Deine Manieren, aber ich habe nichts anderes erwartet. Und ich denke, dass die Leser hier bei archivalia einen Anspruch darauf haben, zu wissen, dass der "Archivar" niemand anderes als Du bist. Sei also bitte so nett und stelle Dich unter Klarnamen vor. Ich tue es auch.
Im übrigen: rede mir doch nicht das bisschen Schreiben aus. Wie viel kilometer Archivbestand hat denn die "Hofkammer" schreiben müssen, um Alles zurechtzubiegen ?
Kann irgendwo verstehen, wenn Du die Findbücher wegsperrst. Wer von uns ist "ärmer" ?
Deine gewohnten Anspielungen (Halluzinationen) verdienen eine Retourkutsche:
1. Zu Deinen juristischen Kenntnissen: (GELÖSCHT)*..........das zweite Staatsexamen hast Du nicht absolviert. (GELÖSCHT)*............... . Du brauchst ja auch ein Heer von Rechtsanwälten. Wie würde Jacques Verges sagen ? Wenn die Gegenseite 5 Anwälte einsetzt, ist jeder Anwalt der Gegenseite 1/5 meiner Person wert.
2. Zu Deinen Archivsperren und zu Deinen Verschwörungstheorien: Ich zitiere Prof. Dr. Petropoulos:
"Many thanks for the most recent article and for your very helpful response. Now I understand (better).
It is so striking how our research experiences and our books are similar. I too endeavored to clarify whether there was a murder plot (in the case of the Hessens, of Christoph Prinz von Hessen, whose plane crashed near Forli after seemingly heading off course in October 1943, as he attempted to return to Germany and find out what had happened to his family). I could not resolve the issue, but an assassination by the SS seems a distinct possibility.
Thank you for keeping me informed about your work.
und zu den Archivsperren:
Dear Alexander vom Hofe,
Many thanks for the interesting documents and for keeping me informed about your blog.....
I am especially interested in the issue of archival access (or lack of access). Best wishes for your important work.
Sincerely,
Jonathan P."
Ich bitte darum, dass sich in diesen Wortwechsel niemand einklinkt. Soll sich APzSL selbst wehren.
Vierprinzen
Archivar (Gast) antwortete am 2011/05/10 03:02:
Sie irren, wie üblich
http://www.gwup.org/component/content/article/72-verschwoerungen/842-so-erkennt-man-eine-verschwoerungstheorie
Antworten
vom hofe antwortete am 2011/05/10 08:41:
Bist Du jetzt ein Holocaustleugner ?
Ist es verschwörungteoretisch zu behaupten, dass in Deinem Steinbruch 36 junge Männer in den Jahren 1943 bis 1945 ermordet wurden ? Ist es verschwörungstheoretisch zu behaupten, dass unsere Ahnen mit Kammler, Himmler, Göring und Goebbels "befreundet" waren ? Oder dass ich diesen "Herrschaften" einen Mord zutraue ?
Eine Deiner typischen Geschmacklosigkeiten. Passt in Dein Stern interview in dem Du behauptet hast, dass der Vulkan in Mexiko Dein heiliger Berg ist.
zu gwup
http://goo.gl/aGCAB (Burda?)
Horst Mahler wurde neonazi
Du wirst doch nicht mit Irving oder Williamson sympathisieren ?
http://archiv.twoday.net/stories/6307303/#6307718
Vierprinzen
http://vierprinzen.blogspot.com/
update: * habe nach anwaltlicher Aufforderung heute am 16 Mai 2010 um 19 Uhr die betreffenden Passagen gelöscht.
UPDATE:
Im Verwaltungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz.
In Bodenreformverfahren auf Ausgleichsleistungen hat der Antragsteller mitzuwirken, sollte man meinen. Schliesslich möchte der Antragsteller Steuergelder bekommen.
Erst jetzt erfuhr ich, dass die 2. Kammer des VG Greifswald unter dem AZ 2 A 1157/07 Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe zum Berechtigten deklariert hat. Er bekommt jetzt öffentliche Gelder.
Archivalia ist ein blog welches mit Archivwesen zu tun hat.
Deshalb möchte ich hier ganz kurz die Wesensmerkmale der Vorgehensweise der Justiz definieren:
1. Zur mündlichen Verhandlung erschien das beklagte Landesamt nicht, obwohl es anwaltlich vertreten war. Im Verwaltungsverfahren hatte es den Antrag Alexanders abgelehnt. Über den Termin zur mündlichen Verhandlung wurde ich nicht informiert, konnte somit der Verhandlung nicht beiwohnen. Beigeladen worden war ich auch nicht, obwohl eine andere Kammer des Verwaltungsgerichts das Landesamt verurteilt hatte, mich zum Verwaltungsverfahren Alexanders beizuziehen. Weder das Landesamt noch das Verwaltungsgericht informierten mich über den Termin, ebensowenig über die Entscheidung. Mich informierte ein Dritter, der mit dem Verfahren nichts zu tun hatte. Geheimjustiz ?
2. Im Januar schrieb das Landesamt dem Verwaltungsgericht, dass es Anhaltspunkte für eine Unwürdigkeit Wolrad Prinz zu Schaumburg Lippes nicht gäbe. Wie sonderbar.
3. Das Verwaltungsgericht legt den Kenntnisstand von 2002 zugrunde in dem es weite Teile des Urteils vom OLG Celle aus jenem Jahr abschreibt. Dort hatte Celle mein Akteneinsichtsrecht abgelehnt mit dem Argument, Adolf Fürst zu Schaumburg Lippe sei vermögenslos gestorben. Es übernahm somit die erlogenen Behauptungen der korrupten Justiz Bückeburgs aus dem Jahre 1936 und sparte sich die Einsichtnahme in Unterlagen die Alexander Prinz zu Schaumburg Lippe unter Verschluss hält, darunter Adolfs Testament. Sämtliche seit 2002 Erkenntnisse wurden ausgeblendet. Das VG Greifswald nimmt somit ein Ergebnis vorweg. Anders gesagt: es entscheidet durch. Eine Einsichtnahme in die sequestrierten Archive unterblieb. Der Untersuchungsgrundsatz und das Prinzip der Offenlegung von Unterlagen durch denjenigen der öffentliche Gelder beantragt, wird ausser Kraft gesetzt. Transparenz ? Wozu ?
Somit werden einmal mehr diejenigen belohnt, die Archive sperren und ihre Ansprüche von NS-Machenschaften ableiten. Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden ausgeblendet. Der historische Zusammenhang findet keine Berücksichtigung. Fiskalische Interessen haben den Vorrang.
Anmerkung
Für Geschichtswissenschaftler dürfte die im 24-seitigen Urteil widergegebene Argumentation der Richter einerseits und die des Landesamtes (die ich weitgehend teile) andererseits von Interesse sein. Denn gerade diese Kontroverse und die rechtliche Auseinandersetzung weisen auf meine Kernthese hin: Das Motiv einer extremen Unterstützung des Nationalsozialismus durch den (ehemaligen) Hochadel bestand in der Aushebelung des bürgerlichen Rechts (das BGB) bei Erbfolgeregelungen. Dieses Sonderrecht (in Gestalt eines Fideikommissauflösungsgesetzes) prämierte NS-loyale "Oberhäuper" der "Adelshäuser". Auf diese Weise wurden die "grossen Vermögenskörper" handhabbarer für den militärischen Einsatz (Forstgüter boten Holz mit dem Flugzeuge gebaut wurden; landwirtschaftliche Güter ernährten Soldaten) und die "Oberhäupter" waren gefügig.
Interessant ist, dass ausgerechnet das Urteil des Verwaltungsgerichts Greifswald diesen Kampf ums Erbrecht unter nationalsozialistischer Flagge vorführt. Das Verwaltungsgericht Greifswald stellt genau die rechtlichen Auseinandersetzungen nach, die zwischen 1936-1945 stattfanden. Es schreibt die Argumentationen der nationalsozialistischen Richter ab, im Jahr 2011. Insofern ist es ein historisch interessantes Urteil. Das Landesamt und das Gericht stellen die Auseinandersetzungen nach, die zwischen den Prinzen stattgefunden hatten. Trotz historischer Erkenntnisse findet die rechtliche Auseinandersetzung statt, als sei das "Dritte Reich" unerforscht und unbekannt; weder die praktischen Konsequenzen noch die historische Einbettung werden berücksichtigt.
Damit Historiker die vom Landesamt und dem Gericht im luftleeren Raum skizzierten rechtlichen Ausführungen einordnen können, fasse ich die Argumentation wie folgt zusammen:
Argumentation des OLG Celle, VG Greifswald und OVG Lüneburg:
1911 und 1913 habe der regierende Fürst zu Schaumburg Lippe seinen gesamten Besitz (Alles) zum Hausgut deklariert. Er habe sich somit seines Privatbesitzes entledigt.
1923 habe er ein neues Hausgesetz erlassen. Danach stünde das Hausgut nunmehr dem Haus als solches zu.
Obwohl Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe persönlich in Grundbüchern in Mecklenburg, Argentinien, Österreich, Ungarn usw. eingetragen sei, habe am 18.9.1936 (Adolfs Todestag) das Amtsgericht Bückeburg bescheinigt, dass das Fürstliche Haus Eigentümer sei, Adolf sei vermögenslos verstorben.
Handle es sich beim Vermögen um gebundenes Vermögen fände das FidErG vom 6.7.1938 Anwendung. Danach stünde das gesamte Vermögen als Privatvermögen dem Prinzen Wolrad als neues Oberhaupt per 1939 zu.
Das hätten so gewollt:
Der Reichsminister der Justiz
Das Mecklenburgische Staatsministerium
Das habe das OLG Celle so bescheinigt und entsprechend in den Grundbuchämtern eintragen lassen
Sollte das Hausgesetz von 1923 nicht gelten, weil Adolf nach 1918 keine Gesetzgebungsbefugnis hatte (er hatte ja 1918 abgedankt), dann gälten eben die Hausgesetze von 1911 und 1913 weiter. Es war also keinesfalls Vermögen Adolfs.
Deshalb sei Adolf vermögenslos verstorben.
Dass Adolf das Palais Schaumburg in Bonn von Viktoria von Preussen 1917 erwarb spielt wohl keine Rolle.
Dass Adolf persönlich hinsichtlich der Güter in Mecklenburg belehnt wurde (also nicht die Güter vom Vater erbte) spielt keine Rolle.
Dass er das Gut Steyrling in Österreich in Wahrheit von einer Tante als Vermächtnis erhielt spielt keine Rolle.
Das ist in etwa die Essenz von 24 Seiten Urteil.
Bevor ich die Rechtsmeinung des Landesamtes widergebe noch folgende Hinweise:
Soll allen ernstes bis 1936 ein auf Maschinenpapier angeblich von Adolf geschriebenes unver¨offentlichtes "Hausgesetz" weltweit weitergelten ? Soll Adolf, der ja auch Oberhaupt war, seiner Testierfähigkeit bearaubt worden sein ? Soll er seit 1913 bis zu seinem Tod kein Testament errichten dürfen ? Wer kann ihm das verbieten ? Etwa derjenige der Adolfs Testament unter Verschluss hält ? Vielleicht das Land Niedersachsen (als Treuhänder von Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe) ?
Hier nun die Rechtsmeinung des Landesamtes in Schwerin. Vieles spricht dafür, dass diese Behörde vom BMF "zurückgepfiffen" worden ist:
Prinz Wolrad kann kein Eigentum an den Gütern erworben haben.
Aus den Einträgen in den Grundbüchern habe weder eine hausgesetzliche Bindung noch Eigentum des Fürstlichen Hauses ermittelt werden können. Ein Erwerb durch das Fürstliche Haus sei nicht festgestellt worden, eine lehnsherrliche Genehmigung sei nicht ersichtlich. Eine Bescheinigung des OLG Celle könne Miterben nicht binden. Eine Einigung der Miterben habe es nicht gegeben. Prinz Wolrad habe Eigentum nicht erworben. Auch nicht im Wege der Fideikommissauflösung, da die Güter im Zeitpunkt des Todes von Fürst Adolf nicht im Eigentum des Fürstlichen Hauses standen. Fürst Adolf habe die Güter weder 1923 noch später dem Haus übertragen. Die lehnsherrliche Anerkennung sei im Zusammenhang mit der entgeltlichen Ablösung des Obereigentums zwar erteilt worden, sie habe aber keinen konstitutiven Eigentumserwerb seitens Prinz Wolrad bewirkt, da eine Auseinandersetzung der Lehnserben nicht stattgefunden habe.
Vor Gericht hat sich die von mir auch vertretene Rechtsauffassung des Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen nicht durchgesetzt. Das VG Greifswald hat seitenlang die Rechtsauffassungen von Dr. Robert Figge (also des OLG Celle 2002) übernommen. Dass die in Frage kommenden Hausgesetze nicht veröffentlicht wurden, spielt keine Rolle. Dass die Hausgesetze aus Schaumburg-Lippe keine Gesetzeskraft in Mecklenburg oder Österreich entfalten konnten wird mit dem Argument abgetan, dass zu vermuten sei, dass die Hausgesetze dort anerkannt wurden. Das Haus- und Hofarchiv in Wien bestätigte, dass eine Anerkennung erforderlich war und nicht stattgefunden hatte.
Die für Historiker wichtigen Fragen müssen lauten:
Wieso mischt sich der Staat mit einer derartigen Vehemenz in einen privatrechtlichen Erbrechtsstreit ein ?
Wieso musste der NS Staat massgeschneiderte "wohlwollende" Vorschriften ("wohlwollende" Gesetzgebung ist ein Begriff aus der SS-Akte zum Gesetzgebungsverfahren in Sachen Fideikommissauflösung) für die ns-loyalen Oberhäupter anfertigen ?
Bitte Seite 302 der Vier Prinzen lesen. Dr. Heinz Ehaus Chef der Sicherheitspolizei, Himmler und Koehler sind an der "Fabrikation" der juristischen Regelwerke (auch Paragraf 86 DVO zum FidErlG) beteiligt.
http://edocs.fu-berlin.de/docs/receive/FUDOCS_document_000000000100
Zu Figge, Koehler und Ehaus, die Architekten des Fideikommisrechts:
http://vierprinzen.blogspot.com/2011/05/galerie-8.html
Ist es nicht sehr merkwürdig, dass Ehaus, Bearbeiter des Fideikommissrechts, im Mai 1936 bei der Gestapa in Berlin tätig war und dass Adolf im März 1936 ums Leben kam und die Gestapa seit 1934 gegen Adolf Fürst zu Schaumburg-Lippe ermittelte und dass in den Ermittlungsakten vermerkt wurde, dass die Vermögensverhältnisse Adolfs nicht geregelt sind ? Wieso beschäftigten sich Gestapa und SS-Juristen mit dem "Fideikommiss" des Fürsten Adolf ?
http://goo.gl/hQ9WT
"Wieso wollte der Staat "auf Deufel komm´raus", dass Prinz Wolrad Alles bekommt ?
Das sind die Fragen, denen nachgegangen werden muss. Ohne massgeschneiderte Vorschiften der Nazis, insbesondere Paragraf 86 der DVO zur FidErlG hätte Prinz Wolrad sich nie das gesamte Vermögen "zueignen" können.
Der Wortlaut dieser Vorschrift
"Ist die Auflösung eines Hausvermögens oder eines Hausgutes in der Weise vorgenommen worden, dass das Vermögen dem Hause als einer juristischen Person verblieben oder übertragen worden ist, so gilt die Auflösung als noch nicht durchgeführt. Das Hausvermögen oder das Hausgut ist als solches bestehend zu behandeln. Das gilt auch dann, wenn das Haus seine Organisation inzwischen geändert hat. Die Vorschriften des Erlöschens der Fideikommisse sind sinngemäss anzuwenden".
Ich gebe zu, dass diese Zusammenhänge komplex sind. Aber es gibt keinen Weg dran vorbei. Nur wer sich die Mühe macht, diese Zusammenhänge zu verstehen, kann das Motiv der NS-Unterstützung durch die "Oberhäupter" erkennen. Der Lohn: sie müssen mit der Familie nicht teilen. Sie sind gegen das BGB geimpft. Nazis aus Überzeugung waren sie nicht. Sie waren nazis , weil es opportun war.
http://vierprinzen.blogspot.com/
vom hofe - am Sonntag, 8. Mai 2011, 11:10 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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Entwurf einer Deutschen Dichtkunst zum Gebrauch
der Schulen / abgefasset von Johan Christoph Dommerich, 1758
http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00040109
Paul Weidmann: Die Folter, oder der menschliche
Richter, 1776
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN651754119
Jacob Crescent. Garengeot, Berühmten Chirurgi in Paris, Abhandlung Von denen nützlichsten und gebräuchlichsten Instrumenten Der Chirurgie, 1729
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/content/pageview/3582490
Facetus in Latin / durch Sebastianum Brant getütschet, ca. 1503
http://www.e-rara.ch/id/1632574
Kirchen- und Altarentwürfe, 17./18. Jh. - BSB Cgm 2644(B
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Josephinische Erzherzogliche ABC oder Namenbüchlein, 1744
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Josephinische_Erzherzogliche_ABC_oder_Namenb%C3%BCchlein_001.jpg
Ostersonntagspredigt des bayerischen Barockpredigers Ignaz Ertl
http://books.google.de/books?id=21hCAAAAcAAJ&pg=RA1-PA57
Candorins Deutscher Zimber Swan : Darin Des Hochlöbl. ädelen Swan-Ordens Anfang, Zunamen, Bewandnis, Gebräuche, Satsungen, Ordensgesätse, samt der Hochansähel. Geselschafter Ordens-Namen entworfen, Lübeck 1667
http://digital.lb-oldenburg.de/sb/content/titleinfo/125852
Johann Kunckel, Ars vitraria experimentalis, 1679
http://www.archive.org/details/johanniskunckeli00kunc
Melanchthon, Philipp; Geyerberg, Lukas [Hrsg.]
Warhafftige Historia von der zurstörung der zwo löblichen Stedte, Athen vnd Constantinopel: geschehen im Jar nach Christi geburt 1453 den 29. tag des Monats Maij durch Mahometum, der zeit Türckischen Keiser etc.
[S.l.], 1557
http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/melanchthon1557
A la Mode-Sprach der Teutschen, oder Compendieuses Hand-Lexicon, in welchem die meisten aus fremden Sprachen entlehnte Wörter und gewöhnliche Redens-Arten, so in denen Zeitungen, Briefen und täglichen Conversationen vorkommen, klar und deutlich erkläret werden, 1727
http://www.dilibri.de/id/473505
Modus legendi abbreviaturas, Paris 1562
http://catalogue.ulrls.lon.ac.uk/record=b2653802~S24
Alte Teutsche zu vorsichtigem Leben und annehmlichen Reden dienende Sprichwörter, 1674
http://diglib.hab.de/drucke/lb-87/start.htm
Historischer Sammelband zur Geschichte Polens (2. H. 16. Jh.), Manuskript
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4455708
Wilkius, Andreas: Außführliches und gründliches Bedencken Wie man einen Knaben doheim im Hauß erstlichen, und dann ferner unter dem Praeceptore in der Schull führen und lehren sol .... Magdeburg: Francke, 1602
http://diglib.hab.de/wdb.php?dir=drucke%2Falv-cb-236-2s
Abraham Saurs Stätte-Buch, 1658
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/urn/urn:nbn:de:hbz:061:1-39805
Seidel, Bruno (Arzt): Sententiae proverbiales de moribus, carminibus antiquis conscriptae, Basilea, [1568]
http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00017196/images/
Ehrmann: Pragmatische Geschichte der Revolutionen von Korsika nebst einer Beschreibung dieser Insel, 1799
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN647018373
Einblattdruck zur weiblichen Anatomie 1538
http://www.e-rara.ch/bau_1/content/titleinfo/1603204
Staat Von Siebenbürgen Wallachey Und Moldau / [Heinrich Ludwig Gude], ca. 1708
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/id/3380822
Martin Crusius, Annales Suevici I-II, 1595 (III gibts in Düsseldorf)
http://books.google.de/books?id=FztaRZ7zCNMC
Ein wohl eingerichtetes deutsches ABC-Buchstabir- und Lesebuch zum Gebrauch deutscher Schulen, 1796
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Le Pornographe, Ou Idées D'Un Honnête-Homme Sur Un Projet De Réglement Pour Les Prostituées : Propre à prévenir les Malheurs qu'occasionne le Publicisme des Femmes ; Avec Des Notes Historiques Et Justificatives / [Nicolas Edme Rétif de LaBretonne] 1770
http://digital.bibliothek.uni-halle.de/urn/urn:nbn:de:gbv:3:3-24147
Aegyptiaca Servitvs: Das ist/ Warhafte Beschreibung einer Dreyjährigen Dienstbarkeit/ So zu Alexandrien in Egypten ihren Anfang/ vnd zu Constantinopel ihr Endschafft genommen :... mit etlichen Kupfferstücken in Druck verfertiget Durch Michael Heberer von Bretten ... 1610
http://www.dilibri.de/id/455924
Ein kurtze/ treuwe Warnung/ Anzeige vnd || Vnderricht:|| Ob auch zu dieser vnser || zeit vnter vns Christen/ Hexen/ Zæuberer/|| vnd Vnholden vorhanden, 1582
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/id/995865
Codex Gaisbergianus (St. Gallen), 1526
http://www.e-codices.unifr.ch/de/preview/csg/0613
Thomas Murner über die Institutiones, 1519
http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=Murner%2CInst.+1519
Blasphemie-Prozessakte 1569 aus St. Dié
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4320775
(F)
der Schulen / abgefasset von Johan Christoph Dommerich, 1758
http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00040109
Paul Weidmann: Die Folter, oder der menschliche
Richter, 1776
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN651754119
Jacob Crescent. Garengeot, Berühmten Chirurgi in Paris, Abhandlung Von denen nützlichsten und gebräuchlichsten Instrumenten Der Chirurgie, 1729
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/vd18/content/pageview/3582490
Facetus in Latin / durch Sebastianum Brant getütschet, ca. 1503
http://www.e-rara.ch/id/1632574
Kirchen- und Altarentwürfe, 17./18. Jh. - BSB Cgm 2644(B
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Josephinische Erzherzogliche ABC oder Namenbüchlein, 1744
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Ostersonntagspredigt des bayerischen Barockpredigers Ignaz Ertl
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Candorins Deutscher Zimber Swan : Darin Des Hochlöbl. ädelen Swan-Ordens Anfang, Zunamen, Bewandnis, Gebräuche, Satsungen, Ordensgesätse, samt der Hochansähel. Geselschafter Ordens-Namen entworfen, Lübeck 1667
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Johann Kunckel, Ars vitraria experimentalis, 1679
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Melanchthon, Philipp; Geyerberg, Lukas [Hrsg.]
Warhafftige Historia von der zurstörung der zwo löblichen Stedte, Athen vnd Constantinopel: geschehen im Jar nach Christi geburt 1453 den 29. tag des Monats Maij durch Mahometum, der zeit Türckischen Keiser etc.
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A la Mode-Sprach der Teutschen, oder Compendieuses Hand-Lexicon, in welchem die meisten aus fremden Sprachen entlehnte Wörter und gewöhnliche Redens-Arten, so in denen Zeitungen, Briefen und täglichen Conversationen vorkommen, klar und deutlich erkläret werden, 1727
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Historischer Sammelband zur Geschichte Polens (2. H. 16. Jh.), Manuskript
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Wilkius, Andreas: Außführliches und gründliches Bedencken Wie man einen Knaben doheim im Hauß erstlichen, und dann ferner unter dem Praeceptore in der Schull führen und lehren sol .... Magdeburg: Francke, 1602
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Staat Von Siebenbürgen Wallachey Und Moldau / [Heinrich Ludwig Gude], ca. 1708
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/id/3380822
Martin Crusius, Annales Suevici I-II, 1595 (III gibts in Düsseldorf)
http://books.google.de/books?id=FztaRZ7zCNMC
Ein wohl eingerichtetes deutsches ABC-Buchstabir- und Lesebuch zum Gebrauch deutscher Schulen, 1796
http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN647538156
Le Pornographe, Ou Idées D'Un Honnête-Homme Sur Un Projet De Réglement Pour Les Prostituées : Propre à prévenir les Malheurs qu'occasionne le Publicisme des Femmes ; Avec Des Notes Historiques Et Justificatives / [Nicolas Edme Rétif de LaBretonne] 1770
http://digital.bibliothek.uni-halle.de/urn/urn:nbn:de:gbv:3:3-24147
Aegyptiaca Servitvs: Das ist/ Warhafte Beschreibung einer Dreyjährigen Dienstbarkeit/ So zu Alexandrien in Egypten ihren Anfang/ vnd zu Constantinopel ihr Endschafft genommen :... mit etlichen Kupfferstücken in Druck verfertiget Durch Michael Heberer von Bretten ... 1610
http://www.dilibri.de/id/455924
Ein kurtze/ treuwe Warnung/ Anzeige vnd || Vnderricht:|| Ob auch zu dieser vnser || zeit vnter vns Christen/ Hexen/ Zæuberer/|| vnd Vnholden vorhanden, 1582
http://digitale.bibliothek.uni-halle.de/id/995865
Codex Gaisbergianus (St. Gallen), 1526
http://www.e-codices.unifr.ch/de/preview/csg/0613
Thomas Murner über die Institutiones, 1519
http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=Murner%2CInst.+1519
Blasphemie-Prozessakte 1569 aus St. Dié
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4320775
(F)
KlausGraf - am Samstag, 7. Mai 2011, 23:09 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Da es eh nur Josef Pauser interessiert und ich nicht weiss, ob er AGFNZ-FB/Twitter liest, melde ich es sicherheitshalber vorab hier:
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4271772
Record of interrogations and testimonies in connection with criminal trials conducted by the imperial municipal court (Stadtgericht) in Vienna, from ca. May 1572 to July 1574 (f. 234r), with notations about judgments, including pardons and executions (with some dates in August 1574; f. 229r). Among the trials is that of Ilija Gregorić (Elias Gregoritsch, f. 104r; Gregoritz, f. 104v) and his followers for organizing and leading a peasant revolt in Croatia (Crabatischer Paurnkrieg, f. 104r-122v, and 151r-157v). Those proceedings are signed by Johann Hutstocker (Huetstockher, f. 122v and 157v), Stadtrichter (city judge) of Vienna; Hutstocker is known to have held that office from 1572 to 1573. Bound upside down with the trial records is a copy of a petition from Hutstocker (f. 234v-239v), addressed to the emperor, containing a reference to the present year 1572 (f. 239v). Hutstocker discusses the exercise of his duties in office and is possibly seeking a promotion. Following the petition is a table of contents (f. 241r) listing the trials in the volume by name of individual, with crosses marking those who were executed.
(RSS)
http://hdl.library.upenn.edu/1017/d/medren/4271772
Record of interrogations and testimonies in connection with criminal trials conducted by the imperial municipal court (Stadtgericht) in Vienna, from ca. May 1572 to July 1574 (f. 234r), with notations about judgments, including pardons and executions (with some dates in August 1574; f. 229r). Among the trials is that of Ilija Gregorić (Elias Gregoritsch, f. 104r; Gregoritz, f. 104v) and his followers for organizing and leading a peasant revolt in Croatia (Crabatischer Paurnkrieg, f. 104r-122v, and 151r-157v). Those proceedings are signed by Johann Hutstocker (Huetstockher, f. 122v and 157v), Stadtrichter (city judge) of Vienna; Hutstocker is known to have held that office from 1572 to 1573. Bound upside down with the trial records is a copy of a petition from Hutstocker (f. 234v-239v), addressed to the emperor, containing a reference to the present year 1572 (f. 239v). Hutstocker discusses the exercise of his duties in office and is possibly seeking a promotion. Following the petition is a table of contents (f. 241r) listing the trials in the volume by name of individual, with crosses marking those who were executed.
(RSS)
KlausGraf - am Samstag, 7. Mai 2011, 22:54 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
Der Schutz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung hat einen zentralen
Stellenwert. Wir wollen die Informationsfreiheitsgesetze des Landes zusammenführen. Ziel
ist es auch, die Hürden, insbesondere für Menschen mit niedrigem Einkommen und für
Bezieher von Transferleistungen, abzubauen. Der Beauftragte für den Datenschutz soll
zugleich Beauftragter für die Informationsfreiheit werden. Um diese Arbeit zu unterstützen,
werden zwei weitere Stellen beim Beauftragten für den Datenschutz eingerichtet.
http://www.netzpolitik.org/wp-upload/110506_RLP_Koalitionsvertrag_2011-2016.pdf
Keine Silbe von Open Access, das Adjektiv open wird nicht gefunden.
(E)
Stellenwert. Wir wollen die Informationsfreiheitsgesetze des Landes zusammenführen. Ziel
ist es auch, die Hürden, insbesondere für Menschen mit niedrigem Einkommen und für
Bezieher von Transferleistungen, abzubauen. Der Beauftragte für den Datenschutz soll
zugleich Beauftragter für die Informationsfreiheit werden. Um diese Arbeit zu unterstützen,
werden zwei weitere Stellen beim Beauftragten für den Datenschutz eingerichtet.
http://www.netzpolitik.org/wp-upload/110506_RLP_Koalitionsvertrag_2011-2016.pdf
Keine Silbe von Open Access, das Adjektiv open wird nicht gefunden.
(E)
KlausGraf - am Samstag, 7. Mai 2011, 22:36 - Rubrik: Informationsfreiheit und Transparenz
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"Unzählige Platten, Kassetten und CD´s umfasst das größte Archiv christlicher Popularmusik: das Schallarchiv des Bundesverbandes Kulturarbeit in der evangelischen Jugend - kurz bka. Das Deutsche Christliche Fernsehen hat das Archiv besucht...."
(W)
Wolf Thomas - am Samstag, 7. Mai 2011, 21:27 - Rubrik: Musikarchive
Wortlaut des einschlägigen Abschnittes S. 17-18:
"..... Kulturelles Erbe erhalten – kulturelle Vielfalt fördern
Rheinland-Pfalz ist ein Land mit einem reichen kulturellen Erbe und einer vielfältigen kulturellen Landschaft. Die Kulturförderung und die Pflege der Vielfalt an Angeboten, sei es nun im Bereich der Museen, Theater und Orchester oder aber bei den Kulturdenkmälern und Gedenkstätten, gehören zu den wichtigen Aufgaben der Landespolitik. Deshalb werden wir die Förderung der Kultur finanziell verstärken. Unser Hauptziel ist es, jedem Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, die eigene Kreativität entwickelt sowie ihn befähigt und motiviert, am kulturellen Leben der Gesellschaft aktiv teilzunehmen.
Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken sind unverzichtbare Einrichtungen der Leseförderung und der Informationsversorgung, die für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten wichtige Angebote und Serviceleistungen für Bildung und Kultur in Stadt und Land anbieten. Die Landesregierung wird im Einvernehmen mit den Kommunen und mit anderen Bildungseinrichtungen den Erhalt und gegebenenfalls weiteren Ausbau eines zeitgemäßen Bibliotheksnetzes fördern. Dabei werden wir prüfen, ob die Schaffung eines Bibliotheksgesetzes ein geeigneter Weg ist, diese Ziele zu erreichen.
Die finanzielle Förderung von Projekten und Initiativen der Jugendkultur, der freien Szene und soziokulturellen Initiativen sowie die weitere Stärkung der schulischen und außerschulischen kulturellen Bildung werden fester Bestandteil unserer Kulturpolitik sein.
Das erfolgreiche Projekt des jährlichen Kultursommers Rheinland-Pfalz wollen wir fortführen und damit sowie mit weiteren Maßnahmen den Kulturtourismus innerhalb des Landes und ins Land fördern. Leitmotiv der Kulturpolitik soll dabei sein: Demokratische Kultur stärken und kulturelle Demokratie ausbauen.
Attraktive Kulturlandschaften sind auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen institutioneller und projektorientierter Förderung angewiesen, damit Bestehendes erhalten bleibt und Neues ausprobiert werden kann.
Institutionen und Einrichtungen und neue Initiativen der schulischen und außerschulischen kulturellen Bildung wie Jugendkunstschulen, Musikschulen und soziokulturelle Zentren sollen gesichert und gemäß aktueller bildungs-, sozial- und kulturpolitischer Herausforderungen weiterentwickelt und finanziell unterstützt werden.
Das Feld der Kultur ist besonders geeignet, um interkommunale Zusammenarbeit zu stärken und auch kulturelles Profil zu entwickeln und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure in den Regionen zu fördern.
Kunst und Kultur müssen sich unabhängig von ökonomischer Verwertbarkeit entfalten können. Gleichwohl haben kulturelle und kreative Güter und Dienstleistungen eine ökonomische, arbeitsmarktpolitische, soziale und infrastrukturelle Dimension. Die Kunst-,Kultur- und Kreativwirtschaft hat in den vergangenen Jahren auch in Rheinland-Pfalz erheblich an Bedeutung gewonnen. Rund 35.000 Menschen sind in unserem Land in diesem Wirtschaftszweig tätig. Damit ist dieser Teilbereich mittlerweile ein bedeutender Teil unserer Gesamtwirtschaft und hat das Potential, ihr weitere innovative Anstöße zu geben.
Um möglichst viele Kinder und Jugendliche schon früh an Kunst und Kultur heranzuführen, wollen wir in einer Region ein Modellprojekt „Jedem Kind seine Kunst“ umsetzen, das beispielhaft neue Wege der intensiven Vernetzung von Kita, Schule, Künstlerinnen und Künstlern, kulturellen Institutionen mit Unterstützung des Landes entwickelt.
Wir wollen jungen Künstlerinnen und Künstlern ein attraktives Umfeld für ihre Arbeit bieten und sie verstärkt fördern. „Junge Kunst“ soll zu einem festen, mit Rheinland-Pfalz verbundenen Begriff werden.
Das ehrenamtliche Engagement hat im kulturellen Bereich einen besonders hohen Stellenwert. Die Vielfalt der Chöre, Musikvereine, Kunst- und Kulturinitiativen und -vereine in Rheinland-Pfalz wollen wir weiterhin erhalten und stärken.
Im Sinne einer Förderung der demokratischen Kultur bekennen wir uns zur weiteren Unterstützung der wichtigen und verdienstvollen Gedenkstättenarbeit und der Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit im Land.
Sichtbares Zeugnis der reichen kulturellen Vergangenheit des Landes sind zahlreiche Baudenkmäler aus den verschiedensten Epochen. Noch stärker auch über die Grenzen des Landes hinaus deutlich gemacht werden soll dies dadurch, dass sich das Land mit
Nachdruck für die Aufnahme der mittelalterlichen Zentren der jüdischen Kultur in Europa, der als „SchUM-Städte“ bekannten Städte Speyer, Worms und Mainz, sowie der Dome in Mainz und Worms in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbestätten einsetzt. Perspektivisch soll auch die Klosterkirche Maria Laach, die einer der Höhepunkte der rheinischen Romanik ist, für diese Liste nominiert werden.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wollen wir zudem den Denkmalschutz weiterentwickeln und ihn durch Veränderungen in rechtlichen Bestimmungen stärker mit den Zielen einer ökologisch orientierten, regenerativen Energieversorgung verknüpfen. ...."
Link zum Gesamttext (PDF)
(W)
"..... Kulturelles Erbe erhalten – kulturelle Vielfalt fördern
Rheinland-Pfalz ist ein Land mit einem reichen kulturellen Erbe und einer vielfältigen kulturellen Landschaft. Die Kulturförderung und die Pflege der Vielfalt an Angeboten, sei es nun im Bereich der Museen, Theater und Orchester oder aber bei den Kulturdenkmälern und Gedenkstätten, gehören zu den wichtigen Aufgaben der Landespolitik. Deshalb werden wir die Förderung der Kultur finanziell verstärken. Unser Hauptziel ist es, jedem Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, die eigene Kreativität entwickelt sowie ihn befähigt und motiviert, am kulturellen Leben der Gesellschaft aktiv teilzunehmen.
Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken sind unverzichtbare Einrichtungen der Leseförderung und der Informationsversorgung, die für alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten wichtige Angebote und Serviceleistungen für Bildung und Kultur in Stadt und Land anbieten. Die Landesregierung wird im Einvernehmen mit den Kommunen und mit anderen Bildungseinrichtungen den Erhalt und gegebenenfalls weiteren Ausbau eines zeitgemäßen Bibliotheksnetzes fördern. Dabei werden wir prüfen, ob die Schaffung eines Bibliotheksgesetzes ein geeigneter Weg ist, diese Ziele zu erreichen.
Die finanzielle Förderung von Projekten und Initiativen der Jugendkultur, der freien Szene und soziokulturellen Initiativen sowie die weitere Stärkung der schulischen und außerschulischen kulturellen Bildung werden fester Bestandteil unserer Kulturpolitik sein.
Das erfolgreiche Projekt des jährlichen Kultursommers Rheinland-Pfalz wollen wir fortführen und damit sowie mit weiteren Maßnahmen den Kulturtourismus innerhalb des Landes und ins Land fördern. Leitmotiv der Kulturpolitik soll dabei sein: Demokratische Kultur stärken und kulturelle Demokratie ausbauen.
Attraktive Kulturlandschaften sind auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen institutioneller und projektorientierter Förderung angewiesen, damit Bestehendes erhalten bleibt und Neues ausprobiert werden kann.
Institutionen und Einrichtungen und neue Initiativen der schulischen und außerschulischen kulturellen Bildung wie Jugendkunstschulen, Musikschulen und soziokulturelle Zentren sollen gesichert und gemäß aktueller bildungs-, sozial- und kulturpolitischer Herausforderungen weiterentwickelt und finanziell unterstützt werden.
Das Feld der Kultur ist besonders geeignet, um interkommunale Zusammenarbeit zu stärken und auch kulturelles Profil zu entwickeln und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure in den Regionen zu fördern.
Kunst und Kultur müssen sich unabhängig von ökonomischer Verwertbarkeit entfalten können. Gleichwohl haben kulturelle und kreative Güter und Dienstleistungen eine ökonomische, arbeitsmarktpolitische, soziale und infrastrukturelle Dimension. Die Kunst-,Kultur- und Kreativwirtschaft hat in den vergangenen Jahren auch in Rheinland-Pfalz erheblich an Bedeutung gewonnen. Rund 35.000 Menschen sind in unserem Land in diesem Wirtschaftszweig tätig. Damit ist dieser Teilbereich mittlerweile ein bedeutender Teil unserer Gesamtwirtschaft und hat das Potential, ihr weitere innovative Anstöße zu geben.
Um möglichst viele Kinder und Jugendliche schon früh an Kunst und Kultur heranzuführen, wollen wir in einer Region ein Modellprojekt „Jedem Kind seine Kunst“ umsetzen, das beispielhaft neue Wege der intensiven Vernetzung von Kita, Schule, Künstlerinnen und Künstlern, kulturellen Institutionen mit Unterstützung des Landes entwickelt.
Wir wollen jungen Künstlerinnen und Künstlern ein attraktives Umfeld für ihre Arbeit bieten und sie verstärkt fördern. „Junge Kunst“ soll zu einem festen, mit Rheinland-Pfalz verbundenen Begriff werden.
Das ehrenamtliche Engagement hat im kulturellen Bereich einen besonders hohen Stellenwert. Die Vielfalt der Chöre, Musikvereine, Kunst- und Kulturinitiativen und -vereine in Rheinland-Pfalz wollen wir weiterhin erhalten und stärken.
Im Sinne einer Förderung der demokratischen Kultur bekennen wir uns zur weiteren Unterstützung der wichtigen und verdienstvollen Gedenkstättenarbeit und der Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit im Land.
Sichtbares Zeugnis der reichen kulturellen Vergangenheit des Landes sind zahlreiche Baudenkmäler aus den verschiedensten Epochen. Noch stärker auch über die Grenzen des Landes hinaus deutlich gemacht werden soll dies dadurch, dass sich das Land mit
Nachdruck für die Aufnahme der mittelalterlichen Zentren der jüdischen Kultur in Europa, der als „SchUM-Städte“ bekannten Städte Speyer, Worms und Mainz, sowie der Dome in Mainz und Worms in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbestätten einsetzt. Perspektivisch soll auch die Klosterkirche Maria Laach, die einer der Höhepunkte der rheinischen Romanik ist, für diese Liste nominiert werden.
Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wollen wir zudem den Denkmalschutz weiterentwickeln und ihn durch Veränderungen in rechtlichen Bestimmungen stärker mit den Zielen einer ökologisch orientierten, regenerativen Energieversorgung verknüpfen. ...."
Link zum Gesamttext (PDF)
(W)
Wolf Thomas - am Samstag, 7. Mai 2011, 20:50 - Rubrik: Wahrnehmung
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"Anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek am Montag, den 9. Mai in Leipzig erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann:
"Die Deutsche Nationalbibliothek nimmt nicht nur hinsichtlich ihres Etats von über 44 Millionen Euro, sondern auch im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Funktion eine besondere Rolle im Geschäftsbereich des BKM ein. Die stetig wachsende Wissensproduktion und ihre Bewältigung und Nutzung erfordern geeignete Infrastrukturen. Zu deren Säulen gehört die Deutsche Nationalbibliothek mit ihren Standorten in Leipzig und Frankfurt am Main. Als Träger und Bauherr hat der Bund daher auch die 60 Millionen Euro Kosten für den Erweiterungsbau übernommen. Einerseits ist der Bau Beleg für modernste Möglichkeiten der Wissensvermittlung. Andererseits bildet er einen wesentlichen Beitrag, den öffentlichen Zugang zu den Quellen unseres Wissens in guter Tradition und auf hohem Niveau in Deutschland weiter zu sichern und auszubauen."
Der Kulturstaatsminister betonte weiter: "Für den Wissenserhalt und die Erweiterung des Zugangs spielt die Digitalisierung eine ganz wesentliche Rolle. Der Finanzbedarf in den nächsten Jahren für die Digitalisierung von Kulturgut ist enorm. Er übersteigt bei weitem das, was Bund, Länder und Kommunen gemeinsam leisten können. Ich stehe deshalb einer Kooperation öffentlicher Einrichtungen mit der Privatwirtschaft durchaus aufgeschlossen gegenüber, so wie es die Bayerische Staatsbibliothek ja schon erfolgreich praktiziert. Eines aber muss hierbei ganz klar sein: Weder darf dies zu Informationsmonopolen privater Unternehmen führen, noch dürfen die Vorgaben des Urheberrechts missachtet werden. Auch im Falle der Kooperation mit Privaten müssen Digitalisate den öffentlichen Einrichtungen weiter frei zur Verfügung stehen. Und auch für Wissenschaft und Private dürfen keine neuen Hürden beim Zugang zu Kulturgütern entstehen. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass auch unter diesen Voraussetzungen für alle Beteiligten lohnenswerte Kooperationen möglich sind."
Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) hat als zentrale Archivbibliothek die Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen zu sammeln, zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Der Bestand der Nationalbibliothek ab 1913 beläuft sich insgesamt auf rund 26 Millionen Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Noten sowie Audio- und Videodateien, davon 14,5 Millionen in Leipzig. Jährlich kommen in Leipzig und Frankfurt am Main jeweils etwa 300.000 Einheiten hinzu.
Mit dem vierten Erweiterungsbau für den Standort Leipzig wird dringend benötigte Magazinfläche geschaffen. Auf einer Nutzfläche von 14.000 Quadratmetern beherbergt der Neubau neben dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum nunmehr auch das zuvor in Berlin ansässige Deutsche Musikarchiv. Aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers wurden für den Neubau rund 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die DNB wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) getragen und verfügt in diesem Jahr über einen Etat von rund 44 Millionen Euro.
Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung besucht Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Begleitung seiner sächsischen Amtskollegin, Staatsministerin Sabine von Schorlemer, das Bach-Archiv in Leipzig. Das Bach-Archiv wird mit 661.000 Euro jährlich vom Bund gefördert."
Quelle: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG, PRESSEMITTEILUNG NR.: 164, Sa, 07.05.2011
(S)
"Die Deutsche Nationalbibliothek nimmt nicht nur hinsichtlich ihres Etats von über 44 Millionen Euro, sondern auch im Hinblick auf ihre gesellschaftliche Funktion eine besondere Rolle im Geschäftsbereich des BKM ein. Die stetig wachsende Wissensproduktion und ihre Bewältigung und Nutzung erfordern geeignete Infrastrukturen. Zu deren Säulen gehört die Deutsche Nationalbibliothek mit ihren Standorten in Leipzig und Frankfurt am Main. Als Träger und Bauherr hat der Bund daher auch die 60 Millionen Euro Kosten für den Erweiterungsbau übernommen. Einerseits ist der Bau Beleg für modernste Möglichkeiten der Wissensvermittlung. Andererseits bildet er einen wesentlichen Beitrag, den öffentlichen Zugang zu den Quellen unseres Wissens in guter Tradition und auf hohem Niveau in Deutschland weiter zu sichern und auszubauen."
Der Kulturstaatsminister betonte weiter: "Für den Wissenserhalt und die Erweiterung des Zugangs spielt die Digitalisierung eine ganz wesentliche Rolle. Der Finanzbedarf in den nächsten Jahren für die Digitalisierung von Kulturgut ist enorm. Er übersteigt bei weitem das, was Bund, Länder und Kommunen gemeinsam leisten können. Ich stehe deshalb einer Kooperation öffentlicher Einrichtungen mit der Privatwirtschaft durchaus aufgeschlossen gegenüber, so wie es die Bayerische Staatsbibliothek ja schon erfolgreich praktiziert. Eines aber muss hierbei ganz klar sein: Weder darf dies zu Informationsmonopolen privater Unternehmen führen, noch dürfen die Vorgaben des Urheberrechts missachtet werden. Auch im Falle der Kooperation mit Privaten müssen Digitalisate den öffentlichen Einrichtungen weiter frei zur Verfügung stehen. Und auch für Wissenschaft und Private dürfen keine neuen Hürden beim Zugang zu Kulturgütern entstehen. Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, dass auch unter diesen Voraussetzungen für alle Beteiligten lohnenswerte Kooperationen möglich sind."
Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) hat als zentrale Archivbibliothek die Aufgabe, lückenlos alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen zu sammeln, zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Der Bestand der Nationalbibliothek ab 1913 beläuft sich insgesamt auf rund 26 Millionen Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Noten sowie Audio- und Videodateien, davon 14,5 Millionen in Leipzig. Jährlich kommen in Leipzig und Frankfurt am Main jeweils etwa 300.000 Einheiten hinzu.
Mit dem vierten Erweiterungsbau für den Standort Leipzig wird dringend benötigte Magazinfläche geschaffen. Auf einer Nutzfläche von 14.000 Quadratmetern beherbergt der Neubau neben dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum nunmehr auch das zuvor in Berlin ansässige Deutsche Musikarchiv. Aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers wurden für den Neubau rund 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die DNB wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) getragen und verfügt in diesem Jahr über einen Etat von rund 44 Millionen Euro.
Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung besucht Kulturstaatsminister Bernd Neumann in Begleitung seiner sächsischen Amtskollegin, Staatsministerin Sabine von Schorlemer, das Bach-Archiv in Leipzig. Das Bach-Archiv wird mit 661.000 Euro jährlich vom Bund gefördert."
Quelle: PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG, PRESSEMITTEILUNG NR.: 164, Sa, 07.05.2011
(S)
Wolf Thomas - am Samstag, 7. Mai 2011, 20:44 - Rubrik: Bibliothekswesen
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Die deutschsprachige Handschrift vom Anfang des 16. Jahrhunderts dürfte am Mittelrhein entstanden sein (Nennung von Philipp von Zell).
http://www.textmanuscripts.com/manuscript_description.php?id=3075&%20cat=Religion&
Fehlt im Handschriftencensus
http://www.handschriftencensus.de/hss/Privat
(W)

http://www.textmanuscripts.com/manuscript_description.php?id=3075&%20cat=Religion&
Fehlt im Handschriftencensus
http://www.handschriftencensus.de/hss/Privat
(W)

KlausGraf - am Samstag, 7. Mai 2011, 17:56 - Rubrik: Kodikologie
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http://www.sothebys.com/app/ecatalogue/fhtml/index.jsp?event_id=30393#/r=index-fhtml.jsp?event_id=30393|r.main=event.jsp?event_id=30393/
Unter anderem Schreiben deutscher Könige und Kaiser.
Nr. 9 Wappenbrief für Kaspar Freisauff Bürgermeister zu Wels und Brüder 1631.
Via
http://philobiblos.blogspot.com/2011/05/auction-preview-may-sales.html
(RSS)

Lot 16: Adelsbrief Cozzi 1741 mit roten Einhörnern
Unter anderem Schreiben deutscher Könige und Kaiser.
Nr. 9 Wappenbrief für Kaspar Freisauff Bürgermeister zu Wels und Brüder 1631.
Via
http://philobiblos.blogspot.com/2011/05/auction-preview-may-sales.html
(RSS)

Lot 16: Adelsbrief Cozzi 1741 mit roten Einhörnern
KlausGraf - am Samstag, 7. Mai 2011, 16:33 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Archaeologik bringt (subjektiv) ausgewählte Notizen und Beobachtungen aus den Feldern Archäologie und Denkmalpflege. Das Augenmerk gilt weniger sensationellen Neufunden, sondern grundsätzlichen methodisch-theoretischen Aspekten der Archäologie."
Von Dr. Rainer Schreg (RGZM) - empfehlenswert!
http://archaeologik.blogspot.com
(E)
Von Dr. Rainer Schreg (RGZM) - empfehlenswert!
http://archaeologik.blogspot.com
(E)
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Am 29 April 2011 jährte sich zum hundertsten Mal der
Todestag meines Urgrossvaters
http://goo.gl/bGy4G
Mir ist nicht bekannt, dass in Bückeburg seiner gedacht wurde.
http://vierprinzen.blogspot.com/
Todestag meines Urgrossvaters
http://goo.gl/bGy4G
Mir ist nicht bekannt, dass in Bückeburg seiner gedacht wurde.
http://vierprinzen.blogspot.com/
vom hofe - am Samstag, 7. Mai 2011, 15:16 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Durch die Nachqualifizierung der Denkmalliste hat sich in einigen Orten der Bestand an potentiellen Bodendenkmälern erhöht.
Aus der Politik entstand nun der Druck, die Zahl der ausgewiesenen archäologisch interessanten Flächen drastisch zu reduzieren - dabei wird auf die Formulierung des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes von 1973 verwiesen, das Denkmäler als in der Regel "aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit" definiert.
"Die restriktive Auslegung des Art. 1 Abs. 4 DSchG führt also je nach Definition dieser Abgrenzung zwischen Frühgeschichte und Mittelalter dazu, dass der Denkmalstatus für fast alle archäologischen Quellen des Mittelalters und der Neuzeit entfällt. "
Dazu der Brennpunkt der Denkmalpflege Informationen des bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege mit der "Ingolstädter Erklärung" von Fachvertretern der Mittelalterarchäologie.
s.a. blog Archäologik
Aus der Politik entstand nun der Druck, die Zahl der ausgewiesenen archäologisch interessanten Flächen drastisch zu reduzieren - dabei wird auf die Formulierung des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes von 1973 verwiesen, das Denkmäler als in der Regel "aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit" definiert.
"Die restriktive Auslegung des Art. 1 Abs. 4 DSchG führt also je nach Definition dieser Abgrenzung zwischen Frühgeschichte und Mittelalter dazu, dass der Denkmalstatus für fast alle archäologischen Quellen des Mittelalters und der Neuzeit entfällt. "
Dazu der Brennpunkt der Denkmalpflege Informationen des bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege mit der "Ingolstädter Erklärung" von Fachvertretern der Mittelalterarchäologie.
s.a. blog Archäologik
R.Schreg - am Samstag, 7. Mai 2011, 14:37 - Rubrik: Kulturgut
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Theater: Jelinek-Dreiteiler - TV Berlin Video
"Bei einer Kritikerumfrage der Zeitschrift "Theater heute" wurde das Schauspiel Köln im August 2010 zum Theater des Jahres und eine Regiearbeit der Intendantin Karin Beier zur "Inszenierung des Jahres" gewählt.
Lupe
Auch die Spielzeit 2010/2011 begann Karin Beier mit einer aufsehenerregenden Inszenierung, die seither vor ständig ausverkauftem Haus gezeigt wird: Im Auftrag des Theaters hat die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek mit "Ein Sturz" als erste das Geschehen rund um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs dramatisiert.
Ergänzt wird der Abend durch ihre zwei älteren Stücke "Das Werk" zum monströsen Bau des Kapruner Kraftwerks und "Im Bus" zu einem Unfall mit Todesopfern beim Münchner U-Bahn-Bau. Das Duell Natur versus Technik endet in der Katastrophe. "Was wissen wir von unserem Werk, und wie stehen wir dazu?" heißt es bei Elfriede Jelinek. Sie zeigt, wie Profitgier, Vermessenheit und vor allem die Unfähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, die prächtigen Werke des "faustischen" Menschen wie Kartenhäuser zusammenbrechen lassen.
"Das Werk", am Anfang des Abends und Kernstück der Trilogie, erzählt vom Bau eines der größten Speicherkraftwerke der Welt in den Kapruner Alpen in Österreich. Es wurde in den 1920er Jahren mit Freiwilligen, in der Nazizeit auch mit Zwangsrekrutierten, erbaut. Sehr viele Arbeiter bezahlten diese technische Großleistung mit ihrem Leben, vor allem die Zwangsarbeiter, die unterernährt und mit mangelhafter Ausrüstung ins Hochgebirge getrieben wurden.
Die Trilogie "Das Werk / Im Bus / Ein Sturz" ist ein wütender, trauriger, manchmal aber auch komischer Abgesang auf die Hybris des Menschen, sich die Natur Untertan machen zu wollen.
Inszenierung: Karin Beier
Fernsehregie: Sebastian von Freyberg
Aufgezeichnet im Schauspiel Köln 2010"
Quelle: 3sat.de
(W)
Wolf Thomas - am Samstag, 7. Mai 2011, 09:18 - Rubrik: Kommunalarchive
Dr. Astrid Krüger, Bad Homburgs rührige Stadtarchivarin, porträtiert in ihrem mit zahlreichen (leider sehr kleinen) Farbaufnahmen illustrierten Aufsatz Friedrich Ludwig Carl von Medem, ein Archivrat von "unstätem" Charakter den Archivar Ludwig von Medem (in: Jahrbuch Hochtaunuskreis 17, 2009, S. 170-176).
Medem wurde geboren am 6. August 1799 in Schötmar (Fürstentum Lippe-Detmold) und starb am 28. März 1885 in Bad Homburg vor der Höhe.
1827 wurde er Archivar im Pommernschen Provinzialarchiv zu Stettin, dessen Leitung er wenige Jahre später übernahm. 1843 wurde er ans Reichskammergerichtsarchiv nach Wetzlar versetzt, wo er sich (vergeblich) gegen die Auflösung des Archivs aussprach. 1846 nach Stettin zurückgekehrt, konnte er seine Pensionierung erwirken. Er widmete sich nun ganz seinen historischen Studien. Versuche, wieder in den Archivdienst aufgenommen zu werden scheiterten. Von einer "wenig ersprießlichen Amtsführung" in Stettin und Wetzlar sprach das Justizministerium in einem seiner ablehnenden Bescheide.
Seine beachtliche Sammlung von Büchern, Archivalien und Mineralien wollte Medem gegen eine lebenslange Zusatzpension eintauschen. In Bad Homburg vor der Höhe hatte er Glück, seine "Schenkung" wurde 1872 angenommen. Er konnte immerhin die Übernahme der Wohnungsmiete erwirken, weitergehenden Forderungen begegnete die Stadt aber mit Zurückhaltung.
Die Sammlung wurde auf Museum und Stadtarchiv verteilt. Im Stadtarchiv kamen die gedruckten Bücher in die Bibliothek, Karten in die Kartensammlung, Urkunden in die Urkundensammlung. Es lebe das Pertinenzprinzip! Der unteilbare Rest wurde der Nachlass von Medem (E 4). Eine sichere Provenienzbestimmung ist in vielen Fällen nicht mehr möglich!
Zum Erschließungszustand schrieb mir Frau Dr. Krüger:
"Da jedoch bei zahlreichen Fragmenten, Urkunden und Landkarten lediglich eine Herkunft aus diesem Nachlass vermutet wird (in nicht wenigen Fällen ist von einer Herkunft allerdings fast sicher auszugehen), sind seit alters her diese Unterlagen den jeweiligen Sammlungen zugeordnet. Dabei ist unsere Kartensammlung komplett verzeichnet und online recherchierbar. [...]
Die Verzeichnung der Urkunden geht leider nur sehr langsam voran, sie ist ja doch recht zeitaufwendig (auch wenn sie viel Freude bereitet). Wenn Sie durch das vorhandene Online-Findbuch scrollen, dann sehen Sie, dass der Erschließungsstand der einzelnen Stücke sehr unterschiedlich ist. Die Bibliothek (Druckwerke) des Archivrats von Medem ist komplett in der Bibliothek der Stadtbücherei aufgegangen und mit deren Altbestand zu uns gekommen. Diese Bestände sind bislang lediglich auf Karteikarten erschlossen. Wir sind zwar dabei, unsere Bestände im HeBIS zu katalogisieren, aber das geht eben auch nur schrittweise voran."
Die auf Medem zurückgehenden Sammlungsteile dürften einen der erstaunlichsten Nachlässe in einem deutschen Stadtarchiv bilden, denn es sind wahre "Schätze" darunter.
2008 wurde die älteste Stadtansicht Münsters im Stadtarchiv Bad Homburg entdeckt, nachdem bereits die Homburger Stadtarchivarin Hilde Miedel 1975/76 in der ZWLG zwei fränkische Augenscheine des Kartographen Michael Hospin vorstellen konnte. Diese und einige weitere Karten stammen aus dem RKG-Archiv. Das älteste Handschriftenfragment gehörte ursprünglich zum Herforder Evangeliar (9. Jh.) - S 08 Nr. 16.
Frau Dr. Krüger war so freundlich, im April 2011 eine detailliertere Verzeichnung der Handschriftenfragmente (Bestand S 08) in das Findbuch aufzunehmen:
http://www.stadtarchiv-bad-homburg.findbuch.net
Falls jemand wie ich daran verzweifelt, in diversen Browsern das lateinische Handschriftenfragment zu Beginn des Findmittels ganz zu Gesicht zu bekommen, hier ist der direkte Link zur Bilddatei:
http://goo.gl/3Vqlg
(Als AUGIAS-Hasser war es mir natürlich nur mit großer Mühe möglich, im Findbuch zu navigieren - benutzerfreundlich geht anders.)
Ich hätte es natürlich begrüßt, wenn ein deutschsprachiges Stück abgebildet worden wäre, aber vielleicht lässt sich das Stadtarchiv ja überzeugen, Abbildungen dem Handschriftencensus zur Verfügung zu stellen - oder die zerbrochenen Bild-Icons im Findbuch durch reale, weltweit kostenfrei abrufbare Digitalisate zu ersetzen!
[Update: http://archiv.twoday.net/stories/31890518/ ]
Der Handschriftencensus hat zu Bad Homburg noch gar nichts, wird aber - wissenschaftlich unredlich wie oft - vermutlich wieder einmal davon absehen, auf diesen Beitrag zu verlinken. Möglicherweise wird RA Dr. Oppitz die Fragmente publizieren (üblicherweise in der ZRG GA).
[erfolgt: ZRG-GA 128, 2011. S.440-441 und S.453]
Sachsenspiegel-Fragmente sind die Nrr. 7, 7-2, 19 und 20
l. Num.: 7
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 400 x 320 mm, Pergament, 1 Blatt, 2 Spalten, 35 Zeilen, rote und braune Tinte, Schriftraum: 290 x 225 mm, gotische Minuskel, vergrößerte rote Maiuskel, niederdeutsch
genauerer Inhalt: Haarseite:
Explicit: is of lie dat geweren wil oppen heiligen dat he sin inbordige eigen si. unde dat he der dat un [?] dich [?] dat he me de beclaget is.
Titel: XX Broder unde suster nemet erue eres vngetweieden broder
Incipit: Broder oder suster nemet ires vngetweieden broder oder suster
Explicit: oc gelike na deme getweieden broder an dem erue to newene.
Titel: XXI Wi weregheld hebbet lame lude
Incipit: Wi wergelt vnde vul bute oil hebben iowelic man
Explicit: dar buwes uppe is dat is ies mannes entsannent mit deme gude.
Titel: XXII Behist seken man ieglien dne richtere to tughende
Incipit: Sint ein man iegen den richtere getugen sal. dar to ne bedarf he des richtes tuges nicht
Explicit: he heb behorsam gedan oder ne hebbe he heuet doch den herschilt neder geleget.
Titel: XXIII Wo mannich echte wif en man hebben mach
Incipit: De wile de man ane wif niht wesen ne wel oder ne mach.
Explicit: bime lesten aise bi dem [radiert : ande] ersten vnde beerst se mit irme rechte
Fleischseite:
Explicit: vnde mit irme gude.
Titel: XXIIII Men ne sal nemanne vte sinen weren wisen
Incipit: Man ne sal nemanne ute weren wisen uon gerichtes haluen al si he dar mit unrechte an komm-men ne ureke se ime mit rechter clage dar he selue to iegenwardich si.
Explicit: dar he to antwarde si. oder he ne werde dar umme beclaget unde geladet to sinen rechten de geduigen.
Titel: XXV Van rofliker were
Incipit: Wirt auer ein man beclaget vm ine vofliche gewere dar men de hant haften dat bewisen mach.
Explicit: so he erst kumt in salsesche art of men clage getuch he net.
Titel: XXVI Van valschen pennighen vnde van markete vnde van movnte [v superscriptum].
Incipit: Penninge sal men uernien alse men herren cumt but de montere euen ualschen penning ut so dat he [radiert: dat he] darmede copen wil it gad ime an den hals.
Explicit: cost bouen rechte tit de monter mot se im wol to breken he san seime auer weder geuen.
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Landrecht
Haarseite, Spalte 1: II 19 § 2 - II 22 § 1 (ed. Eckhardt S. 148 - 150)
Haarseite, Spalte 2: II 22 § 1 - II 23 (ed. Eckhardt S. 150 - 152)
Fleischseite, Spalte 1: II 23 - II 25 § 2 (ed. Eckhardt S. 152f.)
Fleischseite, Spalte 2: II 25 § 2 - II 26 § 6 (ed. Eckhardt S. 153 - 155)
l. Num.: 7-2
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 395 x 320 mm, Pergament, 1 Blatt, 2 Spalten, 35 Zeilen, rote und braune Tinte, Schriftraum: 290 x 225 mm, gotische Minuskel, vergrößerte rote Maiuskel, niederdeutsch
genauerer Inhalt: Fragm. 07-2 Haarseite
Explicit: werd is danne du cost dene mit ime heuet gedan.
Titel: Herberget en man lude vnde cleit en den anderen dot. LXXXXII.
Incipit: Herberget oc en man lude vnde cleit en den anderen dot ane sine scuilt
Explicit: noch dienist noch uen recht vppe dat lant secten it ne wilcuore [o auf u] dat lant.
Ere Iesum Christum
folgt Kapitelübersicht:
I Swe lenrecht kunnen wil
II Van den de des herschildes deruet
III Wes en man plichtich sinen heren is.
[...]
XXVI De uorluset de to deme lenrechte nicht iekomet
XXVII Swenne de here binnen iar vnde dach ner ghen ne wiset
XXVIII Van der iar tale der kindere.
Fragm. 07-2 Fleischseite
Incipit: de uestinge sal man getruogen [o auf u] er der saftinge mit deme richtere vnde mit den dint plichtigen
Explicit: oder iegen dat gerichte wilcomen sa it si vmme guot [o auf u] oder vmme gewere dat sal sine tuoch [o auf u] uore secgen bi deme ede vnde he sal dat na sweren..
Titel: Swe des anderen dinges wat nimet. LXXXX.
Incipit: Swe des anderen swert oder cled oder becken oder scere mescet sime gelit na me lude wane van deme stouen dreget
Explicit: so ne mach man oc ine nener hanthaften dat dar an saildegen.
Titel: Wirt en man gemordet vppe dem velde. LXXXXI.
Incipit: Wirt en man gemordet vppe deme velde vnde ne wet man nicht we dat gedan hebbe
Explicit: sine eruen solen ime san sine cost gelden
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Landrecht
Haarseite, Spalte 1: III 88 § 2 - III 89 (ed. Eckhardt S. 268)
Haarseite, Spalte 2: III 89 - III 90 § 3 (ed. Eckhardt S. 269)
Am Ende von III 90 § 3 folgt Inhaltsangabe zu Lehnrecht
l. Num.: 19
Dat. => Findbuch: 15. Jahrhundert
Beschreibung: 246 x 194 mm (Schriftraum 177 x 120 mm), Pergament, tote und braune Tinte, 1 Blatt, 2 Spalten, 31 Zeilen, gotische Minuskel, rote Zierinitiale mit blauen Blütenranken (Buchstabe T), Sprache: niederdeutsch, Gebrachsspuren: als Einband für ein schmalen Buch (Rechnungsbuch?) verwendet
alte Archiv-Sign.: 25
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Landrecht:
3. Buch, Artikel 42 (über den Ursprung der Unfreiheit, "Ok seggen somelike lude")
Zusammenfassung der folgenden Abschnitte (hervorgehoben durch rote Schrift)
1. Buch, Artikel 1 ("Tvei svert lit got")
1. Buch, Artikel 3 ("De paves ne mach nen recht setten")
1. Buch, Artikel 35 (Van deme koninge XXXV", "All schat under der erden")
l. Num.: 20
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 390 x 305 mm (Schriftraum 300 x 240 mm), Pergament, rote und dunkelbraune Tinte, 1 Blatt, 2 Spalten, 38 Zeilen, gotische Minuskel, einfache rote Initialen, niederdeutsche Sprache
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Lehnrecht
Haarseite, Spalte 1: Nr. 65, § 8 - 11 (Edition Eckhardt S. 84 - 86)
Haarseite, Spalte 2: Nr. 65, § 11 - 15 (Edition Eckhardt Edition S. 86f.)
Fleischseite, Spalte 1: Nr. 65, § 15 - 18 (Edition Eckhardt Edition S. 87 - 89)
Fleischseite, Spalte 2: Nr. 65, § 18 - 22 (Edition Eckhardt Edition S. 89f.)
Nr. 8 ist ein 'Lübisches Stadtrecht':
. Num.: 8
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 300 x 225 mm, Pergament, 1 Blatt, 1 Spalte, 27 Zeilen, braune und rote Tinte, Schriftraum: 240 x 160 mm, gotische Minuskel, vergrößerte Majuskel, niederdeutsch, stark verdunkelt und verwischt, dadurch Lesbarkeit beeinträchtigt
genauerer Inhalt: Haarseite [sehr verdunkelt, etwas stockig, kaum lesbar]:
Implicit: he des hebbe guden tun dat it
Explicit: unde der stat dridde del unde deme clegere dat
Fleischseite:
Implicit: drudden deil
Titel: Nen gast mach tughen up enen borgher
Incipit: Nen gast mach tughen up enen borgher man de borghere moghen wol
Explicit: de iene de ene nuomet [o superscriptum] de scal gan van deme
Der Text entspricht im Großen und Ganzen dem von Tiina Kala edierten Text des Revaler Codex (Tiina Kala, Lübecki oiguse Tallinna koodeks 1282. Der Revaler Kodex des lübischen Rechts 1282, Tallinn 1998, S. 158-161). Für die Identifikation wird Herrn Dr. Ulrich-Dieter Oppitz ganz herzlich gedankt.
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Stadtrechtsbuch (Lübisches Stadtrecht)
Die Ausgabe von Kala 1998 fehlt im Census-Eintrag zum Revaler Codex:
http://www.mr1314.de/1499
In den Bereich des Hsc gehört ebenfalls (nicht von Medem):
l. Num.: 25
Dat. => Findbuch: 15. Jahrhundert
Beschreibung: Pergament, 1 Blatt, 2 Spalten, Zeilenanzahl und Schriftraum wegen Beschneidung nicht erkennbar, rote, blaue, violette und dunkelbraune Tinte, gotische Minuskel, vergrößerte rote und blaue Maiuskel mit Zierschnörkeln
Bemerkung: Das Fragment gehört zum Bestand des Museums im Gotischen Haus.
Inhalt: deutsch-lateinisches Missale, Messe zu Ehren des heiligen Eusebius und der heiligen Clara: Die Incipits sind in lateinischer, die Volltexte in deutscher Sprache verfasst
Jedenfalls ein bemerkenswerter, der germanistischen Forschung offenbar bislang unbekannter kleiner Fragmentenbestand. Vier Sachsenspiegel-Fragmente können nur sehr wenige Institutionen ihr eigen nennen: http://www.handschriftencensus.de/werke/97 .
Erwähnt sei noch, dass Nr. 5 ein hebräisches Handschriftenfragment ist und dass für rheinische Landesgeschichte das unter Nr. 9 verwahrte Anniversar des Augustinerinnenklosters St. Peter zu Kreuznach (später St. Agnes zu Mainz) einschlägig ist.
Zu von Medem im Internet:
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/projekte/MSPlan_detail.html (zum Augenschein aus Münster)
http://www.portal-schwedt.de/stadtportrait/diestadtschwedt/00000099f90a8a201/0000009a810ca4701/index.html (zur Person und zur Chronik von Schwedt)
http://www.augias.net/art_6163.html ("Schätze im Bad Homburger Stadtarchiv")
(D)
Münster-Plan
Medem wurde geboren am 6. August 1799 in Schötmar (Fürstentum Lippe-Detmold) und starb am 28. März 1885 in Bad Homburg vor der Höhe.
1827 wurde er Archivar im Pommernschen Provinzialarchiv zu Stettin, dessen Leitung er wenige Jahre später übernahm. 1843 wurde er ans Reichskammergerichtsarchiv nach Wetzlar versetzt, wo er sich (vergeblich) gegen die Auflösung des Archivs aussprach. 1846 nach Stettin zurückgekehrt, konnte er seine Pensionierung erwirken. Er widmete sich nun ganz seinen historischen Studien. Versuche, wieder in den Archivdienst aufgenommen zu werden scheiterten. Von einer "wenig ersprießlichen Amtsführung" in Stettin und Wetzlar sprach das Justizministerium in einem seiner ablehnenden Bescheide.
Seine beachtliche Sammlung von Büchern, Archivalien und Mineralien wollte Medem gegen eine lebenslange Zusatzpension eintauschen. In Bad Homburg vor der Höhe hatte er Glück, seine "Schenkung" wurde 1872 angenommen. Er konnte immerhin die Übernahme der Wohnungsmiete erwirken, weitergehenden Forderungen begegnete die Stadt aber mit Zurückhaltung.
Die Sammlung wurde auf Museum und Stadtarchiv verteilt. Im Stadtarchiv kamen die gedruckten Bücher in die Bibliothek, Karten in die Kartensammlung, Urkunden in die Urkundensammlung. Es lebe das Pertinenzprinzip! Der unteilbare Rest wurde der Nachlass von Medem (E 4). Eine sichere Provenienzbestimmung ist in vielen Fällen nicht mehr möglich!
Zum Erschließungszustand schrieb mir Frau Dr. Krüger:
"Da jedoch bei zahlreichen Fragmenten, Urkunden und Landkarten lediglich eine Herkunft aus diesem Nachlass vermutet wird (in nicht wenigen Fällen ist von einer Herkunft allerdings fast sicher auszugehen), sind seit alters her diese Unterlagen den jeweiligen Sammlungen zugeordnet. Dabei ist unsere Kartensammlung komplett verzeichnet und online recherchierbar. [...]
Die Verzeichnung der Urkunden geht leider nur sehr langsam voran, sie ist ja doch recht zeitaufwendig (auch wenn sie viel Freude bereitet). Wenn Sie durch das vorhandene Online-Findbuch scrollen, dann sehen Sie, dass der Erschließungsstand der einzelnen Stücke sehr unterschiedlich ist. Die Bibliothek (Druckwerke) des Archivrats von Medem ist komplett in der Bibliothek der Stadtbücherei aufgegangen und mit deren Altbestand zu uns gekommen. Diese Bestände sind bislang lediglich auf Karteikarten erschlossen. Wir sind zwar dabei, unsere Bestände im HeBIS zu katalogisieren, aber das geht eben auch nur schrittweise voran."
Die auf Medem zurückgehenden Sammlungsteile dürften einen der erstaunlichsten Nachlässe in einem deutschen Stadtarchiv bilden, denn es sind wahre "Schätze" darunter.
2008 wurde die älteste Stadtansicht Münsters im Stadtarchiv Bad Homburg entdeckt, nachdem bereits die Homburger Stadtarchivarin Hilde Miedel 1975/76 in der ZWLG zwei fränkische Augenscheine des Kartographen Michael Hospin vorstellen konnte. Diese und einige weitere Karten stammen aus dem RKG-Archiv. Das älteste Handschriftenfragment gehörte ursprünglich zum Herforder Evangeliar (9. Jh.) - S 08 Nr. 16.
Frau Dr. Krüger war so freundlich, im April 2011 eine detailliertere Verzeichnung der Handschriftenfragmente (Bestand S 08) in das Findbuch aufzunehmen:
http://www.stadtarchiv-bad-homburg.findbuch.net
Falls jemand wie ich daran verzweifelt, in diversen Browsern das lateinische Handschriftenfragment zu Beginn des Findmittels ganz zu Gesicht zu bekommen, hier ist der direkte Link zur Bilddatei:
http://goo.gl/3Vqlg
(Als AUGIAS-Hasser war es mir natürlich nur mit großer Mühe möglich, im Findbuch zu navigieren - benutzerfreundlich geht anders.)
Ich hätte es natürlich begrüßt, wenn ein deutschsprachiges Stück abgebildet worden wäre, aber vielleicht lässt sich das Stadtarchiv ja überzeugen, Abbildungen dem Handschriftencensus zur Verfügung zu stellen - oder die zerbrochenen Bild-Icons im Findbuch durch reale, weltweit kostenfrei abrufbare Digitalisate zu ersetzen!
[Update: http://archiv.twoday.net/stories/31890518/ ]
Der Handschriftencensus hat zu Bad Homburg noch gar nichts, wird aber - wissenschaftlich unredlich wie oft - vermutlich wieder einmal davon absehen, auf diesen Beitrag zu verlinken. Möglicherweise wird RA Dr. Oppitz die Fragmente publizieren (üblicherweise in der ZRG GA).
[erfolgt: ZRG-GA 128, 2011. S.440-441 und S.453]
Sachsenspiegel-Fragmente sind die Nrr. 7, 7-2, 19 und 20
l. Num.: 7
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 400 x 320 mm, Pergament, 1 Blatt, 2 Spalten, 35 Zeilen, rote und braune Tinte, Schriftraum: 290 x 225 mm, gotische Minuskel, vergrößerte rote Maiuskel, niederdeutsch
genauerer Inhalt: Haarseite:
Explicit: is of lie dat geweren wil oppen heiligen dat he sin inbordige eigen si. unde dat he der dat un [?] dich [?] dat he me de beclaget is.
Titel: XX Broder unde suster nemet erue eres vngetweieden broder
Incipit: Broder oder suster nemet ires vngetweieden broder oder suster
Explicit: oc gelike na deme getweieden broder an dem erue to newene.
Titel: XXI Wi weregheld hebbet lame lude
Incipit: Wi wergelt vnde vul bute oil hebben iowelic man
Explicit: dar buwes uppe is dat is ies mannes entsannent mit deme gude.
Titel: XXII Behist seken man ieglien dne richtere to tughende
Incipit: Sint ein man iegen den richtere getugen sal. dar to ne bedarf he des richtes tuges nicht
Explicit: he heb behorsam gedan oder ne hebbe he heuet doch den herschilt neder geleget.
Titel: XXIII Wo mannich echte wif en man hebben mach
Incipit: De wile de man ane wif niht wesen ne wel oder ne mach.
Explicit: bime lesten aise bi dem [radiert : ande] ersten vnde beerst se mit irme rechte
Fleischseite:
Explicit: vnde mit irme gude.
Titel: XXIIII Men ne sal nemanne vte sinen weren wisen
Incipit: Man ne sal nemanne ute weren wisen uon gerichtes haluen al si he dar mit unrechte an komm-men ne ureke se ime mit rechter clage dar he selue to iegenwardich si.
Explicit: dar he to antwarde si. oder he ne werde dar umme beclaget unde geladet to sinen rechten de geduigen.
Titel: XXV Van rofliker were
Incipit: Wirt auer ein man beclaget vm ine vofliche gewere dar men de hant haften dat bewisen mach.
Explicit: so he erst kumt in salsesche art of men clage getuch he net.
Titel: XXVI Van valschen pennighen vnde van markete vnde van movnte [v superscriptum].
Incipit: Penninge sal men uernien alse men herren cumt but de montere euen ualschen penning ut so dat he [radiert: dat he] darmede copen wil it gad ime an den hals.
Explicit: cost bouen rechte tit de monter mot se im wol to breken he san seime auer weder geuen.
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Landrecht
Haarseite, Spalte 1: II 19 § 2 - II 22 § 1 (ed. Eckhardt S. 148 - 150)
Haarseite, Spalte 2: II 22 § 1 - II 23 (ed. Eckhardt S. 150 - 152)
Fleischseite, Spalte 1: II 23 - II 25 § 2 (ed. Eckhardt S. 152f.)
Fleischseite, Spalte 2: II 25 § 2 - II 26 § 6 (ed. Eckhardt S. 153 - 155)
l. Num.: 7-2
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 395 x 320 mm, Pergament, 1 Blatt, 2 Spalten, 35 Zeilen, rote und braune Tinte, Schriftraum: 290 x 225 mm, gotische Minuskel, vergrößerte rote Maiuskel, niederdeutsch
genauerer Inhalt: Fragm. 07-2 Haarseite
Explicit: werd is danne du cost dene mit ime heuet gedan.
Titel: Herberget en man lude vnde cleit en den anderen dot. LXXXXII.
Incipit: Herberget oc en man lude vnde cleit en den anderen dot ane sine scuilt
Explicit: noch dienist noch uen recht vppe dat lant secten it ne wilcuore [o auf u] dat lant.
Ere Iesum Christum
folgt Kapitelübersicht:
I Swe lenrecht kunnen wil
II Van den de des herschildes deruet
III Wes en man plichtich sinen heren is.
[...]
XXVI De uorluset de to deme lenrechte nicht iekomet
XXVII Swenne de here binnen iar vnde dach ner ghen ne wiset
XXVIII Van der iar tale der kindere.
Fragm. 07-2 Fleischseite
Incipit: de uestinge sal man getruogen [o auf u] er der saftinge mit deme richtere vnde mit den dint plichtigen
Explicit: oder iegen dat gerichte wilcomen sa it si vmme guot [o auf u] oder vmme gewere dat sal sine tuoch [o auf u] uore secgen bi deme ede vnde he sal dat na sweren..
Titel: Swe des anderen dinges wat nimet. LXXXX.
Incipit: Swe des anderen swert oder cled oder becken oder scere mescet sime gelit na me lude wane van deme stouen dreget
Explicit: so ne mach man oc ine nener hanthaften dat dar an saildegen.
Titel: Wirt en man gemordet vppe dem velde. LXXXXI.
Incipit: Wirt en man gemordet vppe deme velde vnde ne wet man nicht we dat gedan hebbe
Explicit: sine eruen solen ime san sine cost gelden
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Landrecht
Haarseite, Spalte 1: III 88 § 2 - III 89 (ed. Eckhardt S. 268)
Haarseite, Spalte 2: III 89 - III 90 § 3 (ed. Eckhardt S. 269)
Am Ende von III 90 § 3 folgt Inhaltsangabe zu Lehnrecht
l. Num.: 19
Dat. => Findbuch: 15. Jahrhundert
Beschreibung: 246 x 194 mm (Schriftraum 177 x 120 mm), Pergament, tote und braune Tinte, 1 Blatt, 2 Spalten, 31 Zeilen, gotische Minuskel, rote Zierinitiale mit blauen Blütenranken (Buchstabe T), Sprache: niederdeutsch, Gebrachsspuren: als Einband für ein schmalen Buch (Rechnungsbuch?) verwendet
alte Archiv-Sign.: 25
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Landrecht:
3. Buch, Artikel 42 (über den Ursprung der Unfreiheit, "Ok seggen somelike lude")
Zusammenfassung der folgenden Abschnitte (hervorgehoben durch rote Schrift)
1. Buch, Artikel 1 ("Tvei svert lit got")
1. Buch, Artikel 3 ("De paves ne mach nen recht setten")
1. Buch, Artikel 35 (Van deme koninge XXXV", "All schat under der erden")
l. Num.: 20
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 390 x 305 mm (Schriftraum 300 x 240 mm), Pergament, rote und dunkelbraune Tinte, 1 Blatt, 2 Spalten, 38 Zeilen, gotische Minuskel, einfache rote Initialen, niederdeutsche Sprache
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Sachsenspiegel, Lehnrecht
Haarseite, Spalte 1: Nr. 65, § 8 - 11 (Edition Eckhardt S. 84 - 86)
Haarseite, Spalte 2: Nr. 65, § 11 - 15 (Edition Eckhardt Edition S. 86f.)
Fleischseite, Spalte 1: Nr. 65, § 15 - 18 (Edition Eckhardt Edition S. 87 - 89)
Fleischseite, Spalte 2: Nr. 65, § 18 - 22 (Edition Eckhardt Edition S. 89f.)
Nr. 8 ist ein 'Lübisches Stadtrecht':
. Num.: 8
Dat. => Findbuch: 14. / 15. Jahrhundert
Beschreibung: 300 x 225 mm, Pergament, 1 Blatt, 1 Spalte, 27 Zeilen, braune und rote Tinte, Schriftraum: 240 x 160 mm, gotische Minuskel, vergrößerte Majuskel, niederdeutsch, stark verdunkelt und verwischt, dadurch Lesbarkeit beeinträchtigt
genauerer Inhalt: Haarseite [sehr verdunkelt, etwas stockig, kaum lesbar]:
Implicit: he des hebbe guden tun dat it
Explicit: unde der stat dridde del unde deme clegere dat
Fleischseite:
Implicit: drudden deil
Titel: Nen gast mach tughen up enen borgher
Incipit: Nen gast mach tughen up enen borgher man de borghere moghen wol
Explicit: de iene de ene nuomet [o superscriptum] de scal gan van deme
Der Text entspricht im Großen und Ganzen dem von Tiina Kala edierten Text des Revaler Codex (Tiina Kala, Lübecki oiguse Tallinna koodeks 1282. Der Revaler Kodex des lübischen Rechts 1282, Tallinn 1998, S. 158-161). Für die Identifikation wird Herrn Dr. Ulrich-Dieter Oppitz ganz herzlich gedankt.
Bemerkung: vermutlich aus E 04 Nachlass Friedrich Ludwig Carl von Medem
Inhalt: Stadtrechtsbuch (Lübisches Stadtrecht)
Die Ausgabe von Kala 1998 fehlt im Census-Eintrag zum Revaler Codex:
http://www.mr1314.de/1499
In den Bereich des Hsc gehört ebenfalls (nicht von Medem):
l. Num.: 25
Dat. => Findbuch: 15. Jahrhundert
Beschreibung: Pergament, 1 Blatt, 2 Spalten, Zeilenanzahl und Schriftraum wegen Beschneidung nicht erkennbar, rote, blaue, violette und dunkelbraune Tinte, gotische Minuskel, vergrößerte rote und blaue Maiuskel mit Zierschnörkeln
Bemerkung: Das Fragment gehört zum Bestand des Museums im Gotischen Haus.
Inhalt: deutsch-lateinisches Missale, Messe zu Ehren des heiligen Eusebius und der heiligen Clara: Die Incipits sind in lateinischer, die Volltexte in deutscher Sprache verfasst
Jedenfalls ein bemerkenswerter, der germanistischen Forschung offenbar bislang unbekannter kleiner Fragmentenbestand. Vier Sachsenspiegel-Fragmente können nur sehr wenige Institutionen ihr eigen nennen: http://www.handschriftencensus.de/werke/97 .
Erwähnt sei noch, dass Nr. 5 ein hebräisches Handschriftenfragment ist und dass für rheinische Landesgeschichte das unter Nr. 9 verwahrte Anniversar des Augustinerinnenklosters St. Peter zu Kreuznach (später St. Agnes zu Mainz) einschlägig ist.
Zu von Medem im Internet:
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/projekte/MSPlan_detail.html (zum Augenschein aus Münster)
http://www.portal-schwedt.de/stadtportrait/diestadtschwedt/00000099f90a8a201/0000009a810ca4701/index.html (zur Person und zur Chronik von Schwedt)
http://www.augias.net/art_6163.html ("Schätze im Bad Homburger Stadtarchiv")
(D)

KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 23:17 - Rubrik: Kodikologie
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Opinion Piece by Joseph Esposito:
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2011/04/28/reflections-on-google-book-search-you-cant-put-the-google-back-into-the-bottle/
(RSS)
http://scholarlykitchen.sspnet.org/2011/04/28/reflections-on-google-book-search-you-cant-put-the-google-back-into-the-bottle/
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KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 23:07 - Rubrik: Digitale Bibliotheken
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Das LG München I hat entschieden, dass ein Milliardär die Veröffentlichung seines (geschätzten) Privatvermögens in der Liste »Die 100 reichsten Deutschen« hinnehmen muss (Urteil vom 6. April 2011, Az. 9 O 3039/11 [...])
http://www.urheberrecht.org/news/4266/
(RSS)
http://www.urheberrecht.org/news/4266/
(RSS)
KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 22:50 - Rubrik: Archivrecht
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Hat es die Öffentlichkeit nicht verdient, dass Unterlagen über die Beute- oder Raubkunst der Nazis bzw. das im Gegenzug entfremdete deutsche Kulturgut Open Access zur Verfügung stehen?
Weit gefehlt!
Die UK National Archives bleiben ihrer miesen Abzocke treu und kassieren für jedes einzelne PDF:
http://www.nationalarchives.gov.uk/news/572.htm
Und die NARA ließ footnote.com digitalisieren, wobei die Firma für 5 Jahre abkassieren kann:
http://infodocket.com/2011/05/05/national-archives-and-partners-launch-new-international-nazi-era-records-internet-portal/
Internationales Portal, wobei diese Stümper keine Metasuche zustande bekommen haben, man muss die einzelnen Archive je einzeln durchsuchen:
http://www.archives.gov/research/holocaust/international-resources/
Siehe auch
http://www.lootedartcommission.com/press-releases_subj;OTBRQ781754
(RSS)

Weit gefehlt!
Die UK National Archives bleiben ihrer miesen Abzocke treu und kassieren für jedes einzelne PDF:
http://www.nationalarchives.gov.uk/news/572.htm
Und die NARA ließ footnote.com digitalisieren, wobei die Firma für 5 Jahre abkassieren kann:
http://infodocket.com/2011/05/05/national-archives-and-partners-launch-new-international-nazi-era-records-internet-portal/
Internationales Portal, wobei diese Stümper keine Metasuche zustande bekommen haben, man muss die einzelnen Archive je einzeln durchsuchen:
http://www.archives.gov/research/holocaust/international-resources/
Siehe auch
http://www.lootedartcommission.com/press-releases_subj;OTBRQ781754
(RSS)

KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 22:24 - Rubrik: Open Access
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"Meurtre aux archives" from Ville de Rennes on Vimeo.
"Meurtre aux archives" est un court-métrage initié par les Archives municipales et la ville de Rennes et réalisé par des habitants de Cleunay. Ce projet a été mené dans le cadre d'un travail sur l'histoire de ce quartier.(W)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 22:16 - Rubrik: Oeffentlichkeitsarbeit
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http://diepresse.com/home/kultur/kunst/657531/Schulden_Leopold-Museum-versteigert-SchieleGemaelde
Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hatte die Leopold-Museum Privatstiftung im vergangenen Sommer fast 15 Millionen Euro für das Schiele-Gemälde "Bildnis Wally" bezahlt. Um die dafür aufgenommenen Schulden zu tilgen, lässt das Museum ein anderes Schiele-Gemälde versteigern. Die Wahl des Stiftungsvorstands ist einstimmig auf ein Ölgemälde von Schiele gefallen: Das 1914 entstandene "Häuser mit bunter Wäsche" wird am 22. Juni im Rahmen der Sommeraktion bei Sotheby's in London versteigert, gab das Museum am Donnerstag in bekannt.
Gierige Erben schaden der Allgemeinheit!
(RSS)

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hatte die Leopold-Museum Privatstiftung im vergangenen Sommer fast 15 Millionen Euro für das Schiele-Gemälde "Bildnis Wally" bezahlt. Um die dafür aufgenommenen Schulden zu tilgen, lässt das Museum ein anderes Schiele-Gemälde versteigern. Die Wahl des Stiftungsvorstands ist einstimmig auf ein Ölgemälde von Schiele gefallen: Das 1914 entstandene "Häuser mit bunter Wäsche" wird am 22. Juni im Rahmen der Sommeraktion bei Sotheby's in London versteigert, gab das Museum am Donnerstag in bekannt.
Gierige Erben schaden der Allgemeinheit!
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http://www.memoriahistorica.gob.es/MapaFosas/
http://mapadefosas.mjusticia.es/exovi_externo/CargarInformacion.htm
Pursuant to the provisions of article 12.2. of Law 52/2007 of 26 December which acknowledges and extends rights and establishes measures in favour of those who were the victims of persecution or violence during the Civil War and the Dictatorship, the Spanish Government was commissioned to create an integrated map of the entire national territory showing the areas where the remains of people who disappeared under violent circumstances during the Civil War and the subsequent political repression have been found.
(RSS)
http://mapadefosas.mjusticia.es/exovi_externo/CargarInformacion.htm
Pursuant to the provisions of article 12.2. of Law 52/2007 of 26 December which acknowledges and extends rights and establishes measures in favour of those who were the victims of persecution or violence during the Civil War and the Dictatorship, the Spanish Government was commissioned to create an integrated map of the entire national territory showing the areas where the remains of people who disappeared under violent circumstances during the Civil War and the subsequent political repression have been found.
(RSS)
KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 22:12 - Rubrik: English Corner
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Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB, während seiner Ansprache im Foyer des Bundesarchivs in Koblenz
"Am 3. Mai 2011 führte Staatsminister Bernd Neumann, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, den neuen Präsidenten in sein Amt ein.Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, MdB, begrüßte die geladenen Gäste aus Verwaltung, Justiz und Wissenschaft sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesarchivs.

Bundesarchivpräsident Dr. Michael Hollmann und Kulturstaatsminister Bernd Neumann, MdB
Er betonte, dass das Bundesarchiv als „Gedächtnis unseres Staates“ national wie international hohes Ansehen genießt. Die Erhaltung des Archivguts sei eine unverzichtbare gesamtstaatliche Dienstleistung und eine Investition in die Zukunft. Gerade im digitalen Zeitalter mit seinen flüchtigen Informationen sehe er in der Arbeit des Bundesarchivs einen stabilisierenden und qualitätssichernden Faktor."
Das Bundesarchiv stehe nunmehr vor neuen Aufgaben und Herausforderungen: Neben der geplanten Übernahme der Deutschen Dienststelle (WASt) solle die institutionelle Zusammenarbeit mit dem Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen verstärkt werden. Gegen Ende des Jahrzehnts komme außerdem die Integration der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) auf das Bundesarchiv zu. Darüber hinaus solle das Bundesarchivgesetz noch in dieser Legislaturperiode novelliert werden, um es mit dem Informationsfreiheitsgesetz zu harmonisieren. Erklärtes Ziel sei zudem, dass das Bundesarchiv mit der zentralen Pflichtregistrierung deutscher Filme betraut werde. Dies sei ein erster notwendiger Schritt, um die Sicherung des nationalen Filmerbes dauerhaft zu verbessern. Er verbinde die Ernennung von Dr. Michael Hollmann zum Präsidenten des Bundesarchivs mit der Gewissheit, dass das Bundesarchiv all diese Aufgaben meistern werde.

Präsident Dr. Michael Hollmann während seiner Ansprache
Dr. Michael Hollmann dankte dem Staatsminister für das hiermit erwiesene Vertrauen. Für ihn gehe nun ein beruflicher Traum in Erfüllung. Er freue sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.
Er bedankte sich bei seinen Lehrern, Freunden und Fachkollegen, die ihn bisher unterstützt, gefördert und kritisch begleitet hätten. Insbesondere würdigte er die Leistungen seiner drei Amtsvorgänger, Prof. Dr. Hans Booms, Prof. Dr. Friedrich P. Kahlenberg und Prof. Dr. Hartmut Weber, die er während seiner eigenen Dienstzeit erlebt habe.
Er wolle an einer weiteren Integration und Konsolidierung des Bundesarchivs als unerlässliche Voraussetzung für die Übernahme neuer Aufgaben arbeiten. Dabei dürfe die Bewahrung von Archivgut kein Selbstzweck bleiben; alle archivische Arbeit müsse auf die Benutzung hin orientiert sein.
Der neue Präsident stellte die Kollegialität, Kompetenz und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter des Bundesarchivs heraus. Unter dem Leitgedanken „Wir im Bundesarchiv“, wie eine frühere Zeitungsartikelserie titelte, habe er die begründete Hoffnung, dass man die bevorstehenden Herausforderungen als Team angehen und erfolgreich bewältigen werde.

VdA-Vorsitzender Dr. Michael Diefenbacher überbringt die Grüße und Wünsche des Fach- und Berufsverbandes
Dr. Michael Diefenbacher, Vorsitzender des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare, überbrachte die besten Grüße und Wünsche des Berufsverbandes an den „neuen Kapitän des archivischen Flaggschiffs“. Die hohen Qualitätsstandards und Innovationen des Bundesarchivs strahlten weit in die Archivlandschaft aus. Er wünsche sich, dass das Bundesarchiv auch weiterhin eine tragende Rolle in der archivischen Diskussion und bei der Vertretung archivischer Belange gegenüber Politik und Gesellschaft spiele.
Abschließend hieß Lothar Pies, Vorsitzender des Personalrats beim Bundesarchiv, Herrn Hollmann im Namen der Belegschaft als neuen Präsidenten willkommen. Man habe einander in langjähriger Zusammenarbeit kennen und schätzen gelernt. Er freue sich auf künftige konstruktive Gespräche.
Bei dem anschließenden Empfang in der Hauptdienststelle in Koblenz hatten die Gäste Gelegenheit, das Bundesarchiv sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näher kennenzulernen. Die Feier zur Amtseinführung wurde durch die Big Band des Koblenzer Görres-Gymnasiums unter der Leitung von Marc Willeke musikalisch umrahmt.
Dr. Michael Hollmann ist Nachfolger von Prof. Dr. Hartmut Weber, der nach über elfjähriger Amtszeit als Präsident des Bundesarchivs am 31. März 2011 in den Ruhestand getreten war.

Dr. Michael Hollmann
Geboren am 25. Aug. 1961 in Aachen, verheiratet, drei Kinder.
1979 Abitur in Koblenz (Staatliches Eichendorff-Gymnasium, Koblenz)
1979 - 1984 Studium der Geschichtswissenschaften und der Germanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit dem Abschluss des 1. Staatsexamens
Juli 1988 Promotion in Mainz zum Dr. phil. mit einer Dissertation über „Das Mainzer Domkapitel im späten Mittelalter“
1989 - 1991 Archivreferendariat beim Bundesarchiv und an der Archivschule Marburg
1991 - 2006 Leiter verschiedener Referate im Bundesarchiv an den Dienstorten Koblenz und Berlin
2006 - 2011 Leiter der Abteilung B Bundesrepublik Deutschland des Bundesarchivs
2000 - 2004 Mitglied des Committee on Information Technology des lnternationalen Archivrats (ICA)
2006 - 2010 Vertreter des Bundesarchivs im Steering Committee des DLM-Forums
2007 - 2008 Vorsitz des DIN-NABD 15 „Normenausschuss Schriftgutverwaltung und Langzeitverfügbarkeit digitaler Informationsobjekte“
2011 Ernennung zum Präsidenten des Bundesarchivs
Veröffentlichungen (Auswahl)
Das Mainzer Domkapitel im späten Mittelalter (1306-1476). Mainz 1990 = Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte; Bd. 64
Der Parlamentarische Rat. Protokolle und Akten. Hrsg. vom Deutschen Bundestag und vom Bundesarchiv. Bd. 7: Entwürfe zum Grundgesetz. Boppard 1995
Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 8: 1955. Hrsg. für das Bundesarchiv von Friedrich P. Kahlenberg. Bearb. von Michael Hollmann und Kai von Jena. München 1997
Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 2: 1954/55. Hrsg. für das Bundesarchiv von Friedrich P. Kahlenberg. München 2000
Besatzungszeit, Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik (1945-1969). Darmstadt 2001 = Quellenkunde zur Deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis zur Gegenwart. Hrsg. von Winfried Baumgart, Bd. 7; 2., erweiterte Auflage (CD-ROM-Publikation) Darmstadt 2005
Vorträge auf Tagungen und Konferenzen (Auswahl)
XV. Internationaler Archivkongress in Wien, 23. - 29. Aug. 2004; Ausrichtung einer Sektion über Archivportale
11th International Conference on Archives “Colloquia Jerzy Skowronek”; Photographic, Sound and Audio-visual Records, in Torun, 20. - 21. Mai 2005; Vortrag über „The Photographic Archives of the Bundesarchiv. Collections, Description, Digitisation, Access“
V. Konferenz des DLM-Forums: Gestion de l’information et des archives électroniques en Europe : réalisations et nouvelles orientations, Toulouse, 10. - 12. Dez. 2008; Vortrag über “Creating an Intermediate Archive for Semi-active Electronic Records. Concepts and Challenges”
8th European Conference on Digital Archiving, Genf, 28. - 30. April 2009; Vortrag über „Das ‚Digitale Archiv„ des Bundesarchivs. Die Archivierung genuin elektronischer Unterlagen im Bundesarchiv“
Tagung „Verschlusssachen in staatlichen Archiven“, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 1. Juni 2010; Vortrag über: Verschlusssachen im Bundesarchiv“
Tagung „Storie e Memorie. Illusioni d’immortalità?“, Rom, 29. - 30. Nov. 2010; Vortrag über „Destruction and Reconstruction of the Second World War“
Quelle: Bundesarchiv, Pressemitteilung, 6.5.2011
"Der Vorsitzende des VdA Dr. Michael Diefenbacher überbrachte am 3. Mai 2011 bei der Amtseinführung von Dr. Michael Hollmann als Präsident des Bundesarchivs im Beisein von Staatsminister Bernd Neumann und zahlreicher Gäste die Grüße und Wünsche des Berufs- und Fachverbandes.
Michael Diefenbacher würdigte bei seinem Grußwort die Innovationen und Qualitätsstandards des Bundesarchivs, welche weit in die deutsche und internationale Archivlandschaft ausstrahlen. "Erfolgreiches Netzwerken" für fachlich fundierte und zukunftsorientierte Archivarbeit wird, so Diefenbacher, immer unverzichtbarer: "Nur gemeinsam und nur im Zusammenspiel der einzelnen Archiveinrichtungen und der dort tätigen Archivarinnen und Archivare werden wir die an unseren Beruf im 21. Jahrhundert von Archivträgern, von der Wissenschaft und von den Bürgern gestellten Anforderungen und Herausforderungen bewältigen können".
Verbunden mit der Bitte, das fachliche Netzwerken der MitarbeiterInnen im Bundesarchiv auch mit FachkollegInnen außerhalb der Behörde aktiv zu unterstützen, wünschte Diefenbacher dem neuen Präsidenten des Bundesarchivs für sein neues Amt und die neuen Aufgaben von Herzen alles Gute und schloss mit den Worten: "Der VdA weiß das Bundesarchiv sowohl menschlich als auch fachlich in den allerbesten Händen!" "
Quelle: VdA, Meldung v. 5.5.11
(T)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 21:33 - Rubrik: Staatsarchive
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Dieser Animationsfilm entstand im Rahmen der Diplomarbeit: "Aufbereitung und 3D-Visualisierung der geschichtlichen Entwicklung des Turmbergs". In Zusammenarbeit mit der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft - Fakultät für Geoinformationswesen - Studiengang: Kartographie und Geomatik - und dem Stadtarchiv Karlsruhe im Februar 2011.
(W)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 21:17 - Rubrik: Kooperationsmodelle
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Bei bis in die Nacht dauernden Räumarbeiten ist der Siegener Archivgeist wieder gesichtet. Erstaunlich: Er nutzte den Aktenwagen !
Archiv(ar)ische Geistergeschichten sind weiterhin gesucht.
Ghost in the Archives ?. Das Video wurde inzwischen über 200mal angeklickt.
Ghost in the Archives II: Register des Geister-Archives
Ghost in the Archives III: Ick war allhier
(E)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 20:51 - Rubrik: Unterhaltung
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Leipziger Sprachwissenschaftler haben im Bistumsarchiv Görlitz den möglicherweise ältesten Satz auf Niedersorbisch entdeckt.
Wie das Bistum Görlitz mitteilte, ist die Notiz, die in einem Schulbuch aus dem Jahr 1510 vermerkt war, mehr als 500 Jahre alt. Das Bistum bezeichnete die Entdeckung als "kleine Sensation". Ein älterer Beleg in niedersorbischer Sprache sei bislang nicht entdeckt worden.
Die Notiz aus dem Jahr 1510 stammt offenbar von einem Dominikanermönch, der das Buch für den Unterricht benutzt haben soll. In dem Satz soll es um Liebe und Lebenfreude gehen. Die Schrift war von der Uni Leipzig untersucht worden.
Die Handschrift soll am 13. Mai in der sächsischen Stadt vorgestellt werden.
Bis heute wird in der Region Cottbus in Brandenburg von rund 14.000 Menschen niedersorbisch gesprochen.
Quelle: MDR.Text, S. 133, 6.5.2011, Bayerntext, S. 168 v. 6.5.2011, Leipziger Volkszeitung, 6.5.2011, WDR 3, Kulturnachrichten v. 6.5.2011
(S)
Wie das Bistum Görlitz mitteilte, ist die Notiz, die in einem Schulbuch aus dem Jahr 1510 vermerkt war, mehr als 500 Jahre alt. Das Bistum bezeichnete die Entdeckung als "kleine Sensation". Ein älterer Beleg in niedersorbischer Sprache sei bislang nicht entdeckt worden.
Die Notiz aus dem Jahr 1510 stammt offenbar von einem Dominikanermönch, der das Buch für den Unterricht benutzt haben soll. In dem Satz soll es um Liebe und Lebenfreude gehen. Die Schrift war von der Uni Leipzig untersucht worden.
Die Handschrift soll am 13. Mai in der sächsischen Stadt vorgestellt werden.
Bis heute wird in der Region Cottbus in Brandenburg von rund 14.000 Menschen niedersorbisch gesprochen.
Quelle: MDR.Text, S. 133, 6.5.2011, Bayerntext, S. 168 v. 6.5.2011, Leipziger Volkszeitung, 6.5.2011, WDR 3, Kulturnachrichten v. 6.5.2011
(S)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 20:24 - Rubrik: Kirchenarchive
Eine Umfrage bei Wirtschaftsforschenden offenbart erhebliche Informationsinkompetenz sowie Unkenntnisse hinsichtlich von Open Access:
http://2headz.ch/blog/?p=1667
(T)
http://2headz.ch/blog/?p=1667
(T)
KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 18:56 - Rubrik: Open Access
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Wie gehen die werten KollegInnen mit Klarsichthüllen in Akten oder Nachlassbestandteilen um?
Das WAA empfiehlt:
Folienhüllen sollten die Bezeichnung „dokumentenecht“ aufweisen. In diesem Fall bestehen sie aus weichmacherfreiem Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Polyester. Diese Kunststoffe sind relativ alterungsbeständig.
Laserausdrucke und herkömmliche Kopien sollten Sie keinesfalls in Folienhüllen aufbewahren, da der Toner infolge elektrostatischer Ladung an der Folie haften bleiben kann.
Weichmacherhaltige Produkte können insbesondere Kopien und Fotografien beschädigen, da sie möglicherweise mit der Schrift oder der Bildschicht verkleben.
http://www.archive.nrw.de/Archivaemter/WAA/InformationenUndService/InformationenfuerBenutzer/HandhabungundAufbewahrungvonArchivgut.html
Aber was macht man, wenn der Akten- oder Nachlassbildner die Klarsichthüllen dazu verwendet hat, um Laserausdrucke und herkömmliche Kopien aufzubewahren? Wenn man keine Loseblattsammlung möchte, sondern die Formierung der gelochten Akten mittels Plastikstiften realisiert - wie geht man dann mit den Klarsichthüllen um?
(E)
Das WAA empfiehlt:
Folienhüllen sollten die Bezeichnung „dokumentenecht“ aufweisen. In diesem Fall bestehen sie aus weichmacherfreiem Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Polyester. Diese Kunststoffe sind relativ alterungsbeständig.
Laserausdrucke und herkömmliche Kopien sollten Sie keinesfalls in Folienhüllen aufbewahren, da der Toner infolge elektrostatischer Ladung an der Folie haften bleiben kann.
Weichmacherhaltige Produkte können insbesondere Kopien und Fotografien beschädigen, da sie möglicherweise mit der Schrift oder der Bildschicht verkleben.
http://www.archive.nrw.de/Archivaemter/WAA/InformationenUndService/InformationenfuerBenutzer/HandhabungundAufbewahrungvonArchivgut.html
Aber was macht man, wenn der Akten- oder Nachlassbildner die Klarsichthüllen dazu verwendet hat, um Laserausdrucke und herkömmliche Kopien aufzubewahren? Wenn man keine Loseblattsammlung möchte, sondern die Formierung der gelochten Akten mittels Plastikstiften realisiert - wie geht man dann mit den Klarsichthüllen um?
(E)
KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 18:31 - Rubrik: Bestandserhaltung
KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 16:56 - Rubrik: Geschichtswissenschaft
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Sehr nützliche Liste:
http://www.digitalerwandel.de/2011/05/06/digitaler_werkzeugkasten_fuer_journalisten/
(T)
http://www.digitalerwandel.de/2011/05/06/digitaler_werkzeugkasten_fuer_journalisten/
(T)
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Als Zentralorgan für Neid und Herabsetzung bieten wir zwar kein Quiz wie Spiegel Online an
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,750057,00.html
aber wir verfügen über die Fachkenntnisse, sofort zu erkennen, dass "Ms. germ. 1612" keine gültige (Berliner) Signatur ist. Es hätte "Ms. germ. fol. 1612" heißen müssen oder statt fol. meinetwegen auch 2° oder einfach Mgf/mgf:
http://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22ms+germ+*+1612%22&aq=f&aqi=&aql=&oq= (da sich der Handschriftencensus über den mittelniederländischen Codex ausschweigt)
http://d-nb.info/891728554/about/html
Aber die Arbeit von 1988 war ja auch nicht für den Austausch ...
(W)

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,750057,00.html
aber wir verfügen über die Fachkenntnisse, sofort zu erkennen, dass "Ms. germ. 1612" keine gültige (Berliner) Signatur ist. Es hätte "Ms. germ. fol. 1612" heißen müssen oder statt fol. meinetwegen auch 2° oder einfach Mgf/mgf:
http://www.google.de/search?tbm=bks&q=%22ms+germ+*+1612%22&aq=f&aqi=&aql=&oq= (da sich der Handschriftencensus über den mittelniederländischen Codex ausschweigt)
http://d-nb.info/891728554/about/html
Aber die Arbeit von 1988 war ja auch nicht für den Austausch ...
(W)

KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 16:22 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,761135,00.html
Die Universität Bayreuth hat Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) "vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten" bei seiner Doktorarbeit bescheinigt. Er habe "die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht", teilte die Universität Bayreuth am Freitag mit. Die Hochschule hatte Guttenberg bereits am 23. Februar den Doktortitel aberkannt.
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Über die ganze Arbeit verteilt fänden sich Stellen, die als Plagiat zu qualifizieren seien, heißt es in der Erklärung.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
(T)
Die Universität Bayreuth hat Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) "vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten" bei seiner Doktorarbeit bescheinigt. Er habe "die Standards guter wissenschaftlicher Praxis evident grob verletzt und hierbei vorsätzlich getäuscht", teilte die Universität Bayreuth am Freitag mit. Die Hochschule hatte Guttenberg bereits am 23. Februar den Doktortitel aberkannt.
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Über die ganze Arbeit verteilt fänden sich Stellen, die als Plagiat zu qualifizieren seien, heißt es in der Erklärung.
Siehe auch
http://archiv.twoday.net/search?q=guttenberg
(T)
KlausGraf - am Freitag, 6. Mai 2011, 16:15 - Rubrik: Wissenschaftsbetrieb
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Ausstellung zum 150jährigen Jubiläum der Eisenbahn im Siegerland
Veranstaltungsort: KrönchenCenter, 2. OG, Markt 25, Siegen
Kategorie: Museum
Datum: 10.05.11
Uhrzeit: 19:00
Internet: http://www.siegen.de
"In diesem Jahr wird in Südwestfalen das 150jährige Jubiläum der Anbindung unserer Region an das überregionale Eisenbahnnetz gefeiert. Am 10. Januar 1861 erreichte die erste Lokomotive aus Betzdorf kommend den Siegener Bahnhof und verband damit unsere Region mit der Deutz-Gießener-Eisenbahnstrecke. Am 6. August des selben Jahres wurde die Ruhr-Sieg-Bahn auf dem Teilstück zwischen Altena und Siegen eröffnet, wodurch sich nicht nur der Siegerländer Montanindustrie der Weg in das Ruhrgebiet eröffnete. Aus Anlass dieses historischen Meilensteines in der hiesigen Verkehrsgeschichte haben sich das Stadtarchiv Siegen und KulturSiegen zu einer gemeinsamen Ausstellung entschlossen, für die aus einem Fundus von mehr als 150 originalen Architekturzeichnungen von Eisenbahnbauten des gesamten südwestfälischen und angrenzenden rheinischen Raumes fünfzig Exponate ausgewählt wurden. So werden in der Ausstellung nicht nur Bahngebäude an den beiden Hauptstrecken zwischen Altena und Siegen beziehungsweise zwischen Siegen und Wissen präsentiert, sondern auch solche, die an kleineren Bahnhöfen der Nebenstrecken zu finden sind oder waren, wie zum Beispiel in Würgendorf oder Wildenburg, in Hilchenbach oder Schameder, in Röspe oder Drolshagen. Die Ausstellung ist bis 25. Juni zu sehen. / Info: 0271/404-3080 o. 0271/404-3055"
Link
(W)
Veranstaltungsort: KrönchenCenter, 2. OG, Markt 25, Siegen
Kategorie: Museum
Datum: 10.05.11
Uhrzeit: 19:00
Internet: http://www.siegen.de
"In diesem Jahr wird in Südwestfalen das 150jährige Jubiläum der Anbindung unserer Region an das überregionale Eisenbahnnetz gefeiert. Am 10. Januar 1861 erreichte die erste Lokomotive aus Betzdorf kommend den Siegener Bahnhof und verband damit unsere Region mit der Deutz-Gießener-Eisenbahnstrecke. Am 6. August des selben Jahres wurde die Ruhr-Sieg-Bahn auf dem Teilstück zwischen Altena und Siegen eröffnet, wodurch sich nicht nur der Siegerländer Montanindustrie der Weg in das Ruhrgebiet eröffnete. Aus Anlass dieses historischen Meilensteines in der hiesigen Verkehrsgeschichte haben sich das Stadtarchiv Siegen und KulturSiegen zu einer gemeinsamen Ausstellung entschlossen, für die aus einem Fundus von mehr als 150 originalen Architekturzeichnungen von Eisenbahnbauten des gesamten südwestfälischen und angrenzenden rheinischen Raumes fünfzig Exponate ausgewählt wurden. So werden in der Ausstellung nicht nur Bahngebäude an den beiden Hauptstrecken zwischen Altena und Siegen beziehungsweise zwischen Siegen und Wissen präsentiert, sondern auch solche, die an kleineren Bahnhöfen der Nebenstrecken zu finden sind oder waren, wie zum Beispiel in Würgendorf oder Wildenburg, in Hilchenbach oder Schameder, in Röspe oder Drolshagen. Die Ausstellung ist bis 25. Juni zu sehen. / Info: 0271/404-3080 o. 0271/404-3055"
Link
(W)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 12:06 - Rubrik: Veranstaltungen
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Das Dorotheum in WIen versteigert am 26. Mai 2011 u.a. eine Chronik aus Nürnberg.
Link zur Beschreibung
Beschreibung aus dem Katalog:
NÜRNBERG, Chronik,
betitelt "Cronica von der Aufruhr in der Stadt Nünrberg", unbekannter Chronist, letzte Eintragung 1553, 99 Bl. foliiert, Exlibris der Herren v. Wölkern auf Kalkreuth (Kupferstich, wohl 18. Jh.), späterer Pappbd., bestoßen, 4to.
Entgegen dem Titel befaßt sich die hier vorliegende Nürmberger Chronik nicht nur mit dem Nürnberger Aufstand 1348/49 sondern verzeichnet alle wichtigen Ereignisse der Stadtgeschichte von 1348 bis zum Jahr 1553. Unter den zahlreichen behandelten Themen seinen folgende genannt: "Wie Keyser Carl der 4. für Nürmberg zog und die Aufrührer gestraft; Von dem Sohn, der dem Keyser zu Nürnberg geboren ward; S. Sebaldts Chor erbaut; Von den Burggrafen zu Nürmberg; Von dem Keyser Wentzel und was bey seinen Zeiten sich mit der Stadt Nürmberg begeben; Von dem ersten Stadt Krieg; Herzog Leopold erschlagen; Ein Mann und Frauen verbrennt; Von dem Concilium zu Costenitz; Die Burg verbrunen; Copie des Kaufbriefs über die Burg zu Nürmberg; Die Husiten werden geschlagen; Ein kalter Winter; Ein großer Sterb; Von dem Krieg welchen Marggraff Albrecht mit der Stadt Nürmberg ... wider Recht geführet hat; Ein Edelman enthaupt; Ein Edelman verbrennt; Ein Fraw lebendig vergraben; Der Spitalbau; Juden vertrieben; Grosse Wassergüß; Der Pienzenauer enthaubt; Martin Luther auffgestanden; Ein Reichstag zu Nürmnberg; Ein Graff von Ötting umgebracht; Ein Zwinger gebaut; Albrecht Dürer gestorben; Marggraff Jörg klagt wider Nürmberg; König Ferdinand reutt zu Nürmberg ein; Keyser Carl der 5. reutt zu Nürmberg ein; Ein Theuerung zu Nürmberg; Altar abbrochen; Ein groß Schiessen u. s. w.
Link zur Beschreibung
Beschreibung aus dem Katalog:
NÜRNBERG, Chronik,
betitelt "Cronica von der Aufruhr in der Stadt Nünrberg", unbekannter Chronist, letzte Eintragung 1553, 99 Bl. foliiert, Exlibris der Herren v. Wölkern auf Kalkreuth (Kupferstich, wohl 18. Jh.), späterer Pappbd., bestoßen, 4to.
Entgegen dem Titel befaßt sich die hier vorliegende Nürmberger Chronik nicht nur mit dem Nürnberger Aufstand 1348/49 sondern verzeichnet alle wichtigen Ereignisse der Stadtgeschichte von 1348 bis zum Jahr 1553. Unter den zahlreichen behandelten Themen seinen folgende genannt: "Wie Keyser Carl der 4. für Nürmberg zog und die Aufrührer gestraft; Von dem Sohn, der dem Keyser zu Nürnberg geboren ward; S. Sebaldts Chor erbaut; Von den Burggrafen zu Nürmberg; Von dem Keyser Wentzel und was bey seinen Zeiten sich mit der Stadt Nürmberg begeben; Von dem ersten Stadt Krieg; Herzog Leopold erschlagen; Ein Mann und Frauen verbrennt; Von dem Concilium zu Costenitz; Die Burg verbrunen; Copie des Kaufbriefs über die Burg zu Nürmberg; Die Husiten werden geschlagen; Ein kalter Winter; Ein großer Sterb; Von dem Krieg welchen Marggraff Albrecht mit der Stadt Nürmberg ... wider Recht geführet hat; Ein Edelman enthaupt; Ein Edelman verbrennt; Ein Fraw lebendig vergraben; Der Spitalbau; Juden vertrieben; Grosse Wassergüß; Der Pienzenauer enthaubt; Martin Luther auffgestanden; Ein Reichstag zu Nürmnberg; Ein Graff von Ötting umgebracht; Ein Zwinger gebaut; Albrecht Dürer gestorben; Marggraff Jörg klagt wider Nürmberg; König Ferdinand reutt zu Nürmberg ein; Keyser Carl der 5. reutt zu Nürmberg ein; Ein Theuerung zu Nürmberg; Altar abbrochen; Ein groß Schiessen u. s. w.
ThomasJust - am Freitag, 6. Mai 2011, 09:53 - Rubrik: Privatarchive und Initiativen
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"Vom 4. Mai bis 4. September 2011 zeigt die Deutsche Botschaft im Königlichen Armeemuseum in Brüssel die Ausstellung "1945 bis 2002: Belgische Soldaten in Deutschland“. Sie feiert damit den 60. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien. Für die Bundesrepublik Deutschland war dies nach dem Zweiten Weltkrieg die erste diplomatische Anerkennung durch ein europäisches Land.
Zwischen 1945 und 2002 war der größte Teil der belgischen Armee in Deutschland stationiert, zunächst als Besatzungsmacht, später dann unter NATO-Kommando. Hunderttausende Männer stellten die belgischen Streitkräfte in Deutschland (BSD/FBA), auch "Zehnte Provinz " genannt.
In der Ausstellung vermitteln Sammlerstücke und seltene Fotoaufnahmen dem Besucher einen Eindruck vom täglichen Leben dieser Männer, die die beiderseitige Geschichte geprägt und zum Aufbau der engen Beziehungen zwischen den belgischen und den deutschen Streitkräften beigetragen haben. Die Ausstellungseröffnung fand am 3. Mai 2011, um 18.00 Uhr im Königlichen Armeemuseum in Anwesenheit von Verteidigungsminister Pieter De Crem, des belgischen Generalstabschefs, General Charles-Henri Delcour, und des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Volker Wieker, statt.
In der Stadt Siegen waren von 1946 bis 1994 ständig rund 2.500 belgische Soldaten stationiert, die mit 3.000 Angehörigen hier lebten und das Bild der Stadt mit prägten. Die Mehrzahl der Gebäude aus dieser Zeit sind inzwischen verschwunden; nach wie vor Bestand haben jedoch die vielfältigen Beziehungen zwischen Belgiern und Siegenern, die in jener Zeit entstanden sind. Im Stadtteil Heidenberg weist seit 2006 eine Begegnungs- und Erinnerungsstätte auf dieses wichtige Kapitel der jüngeren Siegener Geschichte hin, die Inschrift lautet: "Den belgischen Soldaten und ihren Angehörigen, die von 1946 bis 1994 zum Schutz unserer Freiheit in Siegen stationiert waren, in dankbarer Erinnerung und Freundschaft gewidmet von den Siegener Bürgerinnen und Bürgern."
Quelle: Homepage der Stadt Siegen
Link zu deutschsprachigem Faltblatt (PDF)
Link zum Museum
(W)
Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 08:43 - Rubrik: Veranstaltungen
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"In Trier schreibt ein Roboter die Bibel ab. Elf Monate lang wird die Maschine über 2000 Seiten auf gut einem Kilometer Papier mit Tinte auftragen. Die Medienkünstler Matthias Gommel, Martina Haitz und Jan Zappe haben das Projekt programmiert. Sie gehören zur Künstlergruppe robotlab am Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlruhe. Der Bibelroboter steht vor dem Trierer Dom, ab Freitag können Besucher ihn Tag und Nacht bei der Arbeit beobachten. Im April 2012 soll die Bibelabschrift abgeschlossen sein. "
Quelle: WDR.de, Kulturnachrichten 05.05.2011
(W)
Quelle: WDR.de, Kulturnachrichten 05.05.2011
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Wolf Thomas - am Freitag, 6. Mai 2011, 08:37 - Rubrik: Veranstaltungen
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